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Thema: Kopfstehende Auf- oder Überdrucke
Das Thema hat 407 Beiträge:
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merkuria Am: 18.01.2019 09:24:17 Gelesen: 6132# 383 @  
1942 verausgabte die französische Post in der Levante eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 37). Dazu verwendete man eine Marke von Syrien (Mi Nr. 347) und versah diese mit einem Aufdruck FORCES FRANCAISES LIBRES / LEVANT. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 637. Kelleher Auktion vom Juni 2013 in Danbury/USA unter Los Nr. 465 für 250 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 21.01.2019 09:08:29 Gelesen: 5909# 384 @  
Im Januar 1921verausgabte die Schweiz eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 156-161). Dazu verwendete man Freimarken früherer Ausgaben und versah diese mit einem Aufdruck des neuen Wertes. Bei der 2 ½ auf 3 Rappen Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Diese wurden bereits in Beitrag [#337] vorgestellt.

Kürzlich wurde ich jedoch auf ein Auktionslos aufmerksam, welches ich diesem Thread nicht vorenthalten möchte: Ein Viererblock dieses Kopfstehers als Teil einer Frankatur eines Einschreibebriefes aus der Schweiz nach Madeira, aufgegeben am 10. Februar 1923.



Der Brief mit dieser wohl einmaligen Frankatur wurde an der 55. Schwarzenbach Auktion vom 17. April 2015 in Zürich für 2‘000 € angeboten, wurde aber für 4‘200 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 24.01.2019 08:53:56 Gelesen: 5735# 385 @  
Am 31. Juli 1921 verausgabte die französische Mandatsverwaltung des Memelgebietes eine Flugpostausgabe (Mi Nr. 40-46). Dazu verwendete man eine bereits überdruckte Freimarke von Memel (ex Mi Nr. 21-37) und versah diese mit einem weiteren, diagonalen Aufdruck FLUGPOST. Von den 60 Pfennig (Mi Nr. 41) und 2 Mark (Mi Nr. 44) Wertstufen sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Gemäss Literatur wurde nur je ein Bogen zu 75 Exemplaren irrtümlich kopfstehend bedruckt.



Eine ungebrauchter Viererblock des 60 Pfennig Kopfstehers wurde an der 36. Christoph Gärtner Auktion vom Februar 2017 unter Los Nr. 19073 für 2`800 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.



Eine ungebrauchter Viererblock des 2 Mark Kopfstehers wurde an der 171. H.D. Rauch – Austrophil Auktion vom 6. Januar 2019 in Wien unter Los Nr. 482 für 1`100 € angeboten, blieb jedoch auch im Nachverkauf unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 27.01.2019 00:13:41 Gelesen: 5541# 386 @  
Am 1. Oktober 1976 verausgabte Montserrat eine Dienstmarkenausgabe (Mi Nr. Dienst 7-16). Dazu verwendete man Freimarken (ex Mi Nr. 343-354) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck O.H.M.S. Von der 5 Cents Wertstufe (Mi Nr. Dienst 7) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein gebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers auf Briefstück wurde an der 70. Universal Philatelic Auction vom Juli 2018 in Northleach/GB unter Los Nr. 13914 für 550 GB£ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 31.01.2019 00:01:05 Gelesen: 5248# 387 @  
1892 verausgabte Macao eine Freimarkenausgabe. Dazu verwendete man die 200 Reis Wertstufe der Ausgabe von 1888 (Mi Nr. 40) und versah diese mit einem Aufdruck des neuen Wertes 30 Reis. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke mit gleichzeitig falsch eingesetzter Zahl 3 ( 03 statt 30) bekannt. Der Michel Katalog listet nur den normalen Kopfsteher unter Mi Nr. 44A K, die Abart mit der falsch eingesetzten Zahl wird nicht gelistet.



Ein gebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 74. Interasia Auktion in Hongkong vom 12. Dezember 2018 unter Los Nr. 3415 für 5‘000 HK$ angeboten und für 19‘550 HK$ (ca. 2‘150 €) + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 10.02.2019 10:17:01 Gelesen: 4208# 388 @  
Am 21. Februar 1918 verausgabten die Bahamas eine Kriegssteuer-Ausgabe (Mi Nr. 55). Dazu verwendete man eine 3 Pence Freimarke der Ausgabe 1917 (Mi Nr. 45) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck WAR TAX. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese unter Mi Nr. 55 K.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der Robert A. Siegel Auktion vom 4. Dezember 2018 in New York unter Los Nr. 2089 für 600 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 13.02.2019 09:07:15 Gelesen: 3957# 389 @  
Am 24. November 1900 verausgabte die deutsche Post in China eine Freimarkenausgabe in Tientsin (Mi Nr. 8-14). Dazu verwendete man Freimarken des Deutschen Reichs (ex Mi Nr. 54-62) und versah diese mit einem diagonalen Handstempelaufdruck China. Von den Wertstufen 20 Pf (Mi Nr. 11K), 30 Pf (Mi Nr. 12K) und 80 Pf (Mi Nr. 14K) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



An der 164. Felzmann Auktion vom 11. Januar 2019 wurden alle drei dieser Kopfsteher angeboten: Los Nr. 219 (Mi Nr. 11K) wurde zu 7‘000 €, Los Nr. 220 (Mi Nr. 12K) zu 15‘000 € und Los Nr. 221 (Mi Nr. 14K) zu 7‘500 € + Aufgeld verkauft.

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Jacques
 
merkuria Am: 16.02.2019 08:26:44 Gelesen: 3778# 390 @  
1953 verausgabte Nordvietnam eine Dienstmarke für den Süden von Zentral-Vietnam (Gebiet südlich von Hue, Mi Nr. I). Dazu verwendete man eine Freimarke der Ausgabe 1946 von Nordvietnam (Mi Nr. 56) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck des neuen Wertes Kg / 0.05, was in der angewendeten Naturalwährung 0.05 Kilo Reis bedeutete. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers wurde auf der aktuellen Festpreisliste der Firma Drei Löwen in Freiburg unter Los Nr. 1600000910 für 380 € angeboten.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 19.02.2019 09:20:51 Gelesen: 3516# 391 @  
1883 verausgabte Britisch Indien eine Dienstmarkenausgabe (Mi Dienst 27-31). Dazu verwendete man Freimarken früherer Ausgaben und versah diese mit einem Aufdruck On / H. / M. / S. Von der 1 Anna Wertstufe (Mi Dienst 28) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht, im Stanley Gibbons Katalog ist er unter Nr. SG O40a verzeichnet.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 1. Stampbay Inc. Auktion vom 8. Dezember 2018 in Palo Alto/USA unter Los Nr. 192 für 500 US$ angeboten, blieb jedoch unverkauft.

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Jacques
 
merkuria Am: 22.02.2019 08:49:17 Gelesen: 3246# 392 @  
1891 verausgabte die Nord-Borneo-Kompanie von Labuan eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 28a). Dazu verwendete man eine 8 Cents Freimarke von 1885 (Mi Nr. 25) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck 6 / Cents. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese mit Mi Nr. 25 K.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 70. Universal Philatelic Auction vom Juli 2018 in Northleach/GB unter Los Nr. 11906 für 160 GB£ + Aufgeld verkauft.

Seit der letzten Auflistung vom 17. März 2018 [#298] sind wir bei 392 Beiträgen angelangt und konnten dabei über 360 kopfstehende Aufdrucke vorstellen (Sätze, Einzelmarken,Blocks). Damit wird es höchste Zeit, die alphabetisch nach Ländern erstellten Übersichtslisten zu aktualisieren:








Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 25.02.2019 09:07:26 Gelesen: 2972# 393 @  
Am 25. Februar 1959 verausgabte Uruguay eine Freimarken-Aushilfsausgabe (Mi Nr. 827). Dazu verwendete man die Freimarke Mi Nr. 776 von 1954 und versah diese mit einem Aufdruck des neuen Wertes sowie des Postemblems. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht. Gemessen an den verlangten Preisen, müssen wohl grössere Mengen dieser Kopfsteher vorkommen.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde kürzlich bei Ebay für 25 US$, ein gestempeltes Exemplar für 15 US$ angeboten.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 28.02.2019 08:52:41 Gelesen: 2784# 394 @  
Am 22. März 1939 verausgabte die Deutsche Verwaltung des Memelgebiets eine Lokalausgabe für das Memelland (Mi Nr. I-IV). Dazu verwendete man Marken von Litauen (Mi Nr. 425-428) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck Memelland / ist / frei. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. I-IV K).

Diese Ausgabe wurde nicht postamtlich ausgegeben, der illegale Verkauf und die Verwendung als Frankatur wurden jedoch bis zum 31.März 1939 geduldet.



Ein postfrischer Satz dieser Kopfsteher wurde an der 102. Gert Müller Auktion vom 15. Februar 2019 in Ettlingen unter Los Nr. 5391 für 600 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 03.03.2019 09:08:34 Gelesen: 2415# 395 @  
Am 9. Oktober 1943 verausgabte die Landespost während der deutschen Besetzung von Zara eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 20 I-IV). Dazu verwendete man die italienische Freimarken mit Propaganda-Nebenfeld (Mi Nr. 307) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck Deutsche / Besetzung / Zara.

Bei diesen Aufdrucken wurden zwei Aufdrucktypen verwendet, die sich in der Ausführung der Grossbuchstaben „ D“ und „ B“ unterscheiden. Bei Type 1 erfolgten die Grossbuchstaben in gotischer, bei Type II in lateinischer Schrift. Es sind uns auch Marken mit Verwendung beider Aufdrucktypen bekannt, sogenannten Mischaufdrucken. Von diesen Mischaufdrucken sind gemäss Literatur auch 15 kopfstehende Exemplare bekannt geworden. (Mi Nr. 20 II K).



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers mit Mischaufdruck wurde an der 166. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 15. Februar 2019 in Bonn unter Los Nr. 7309 für 455 € + Aufgeld verkauft.

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Jacques
 
merkuria Am: 06.03.2019 16:53:11 Gelesen: 2261# 396 @  
Im März 1911 verausgabte die kaiserliche chinesische Post eigene Freimarken für die durch China bis Ende Oktober betriebenen Postämter in Tibet (Mi Nr. 1-11). Dazu verwendete man Marken des Kaiserreichs China (ex Mi Nr. 60-77) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck des Wertes in indischer Währung. Von der 3 Pies auf 1 Cent Wertstufe (Mi Nr. 1) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Gemäss Literatur sind wurden nur zwei Bogen zu je 20 Stück kopfstehend überdruckt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 26.-27. Kelleher Auktion vom 26. Oktober 2018 in Hongkong unter Los Nr. 1133 für 19‘000 HK$ (ca. 1‘700 €) + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 08.03.2019 21:30:44 Gelesen: 2190# 397 @  
1925 verausgabte Britisch Indien eine Dienstmarkenausgabe (Mi Nr. Dienst 70). Dazu verwendete man die 25 Rupie Dienstmarke von 1913 (Mi Nr. Dienst 63 ) und versah diese mit einem weiteren zweizeiligen Aufdruck ONE / RUPEE sowie der Durchbalkung der alten Wertbezeichnung. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke der neuen Wertbezeichnung ONE RUPEE bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 1. Stampbay Auktion vom 8. Dezember 2018 in Palo Alto / USA unter Los Nr. 194 für 4‘750 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 19.03.2019 08:06:51 Gelesen: 1814# 398 @  
1919 verausgabte Bayern eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 136-151). Dazu verwendete man Freimarken des Deutschen Reiches (ex Mi Nr. 84-103) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck Freistaat/ Bayern. Von der 5 Mark Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Gemäss Literatur soll nur ein Bogen zu 20 Marken irrtümlich kopfstehend überdruckt worden sein. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher mit Mi Nr. 151 K.



Ein postfrisches Exemplar dieses Kopfstehers vom Bogenrand mit Teil-HA-Nummer wurde an der 43. Christoph Gärtner Auktion vom 20. Februar 2019 unter Los Nr. 21525 für 6‘000 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 22.03.2019 08:54:19 Gelesen: 1730# 399 @  
Am 5. Mai 1919 verausgabte die Westukraine eine Freimarkenausgabe, die sogenannte 2. Stanislau-Ausgabe (Mi Nr. 29-40). Dazu verwendete man die Portomarken von Bosnien (Mi Nr. Porto 1-12) und versah diese mit einem dreizeiligen Aufdruck. Von den Wertstufen zu 1,4,6,7,8,15 und 50 Schahiw (Mi Nr. 29,32,34,35,36,38 und 40) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diese Kopfsteher nicht.



Eine ungebrauchte Zusammenstellung dieser sieben Kopfsteher wurde an der Cherrystone Auktion vom 21. Februar 2019 in New York unter Los Nr. 4131 für 1‘500 US$ angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 31.03.2019 08:21:06 Gelesen: 1435# 400 @  
Das 1919 zum Freistaat gewordene Württemberg verausgabte eine entsprechende Dienstmarkenausgabe (Mi Nr. Dienst 258-271). Dazu verwendete man Dienstmarken früherer Ausgaben (ex Mi Nr. Dienst 208-256) und versah diese mit einem zweizeiligen Aufdruck Volksstaat / Württemberg. Von der 30 Pf (Mi Nr. 266 K) Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt.



Ein ungebrauchtes Exemplar des Mi Nr. 266 K Kopfstehers wurde an der 43. Christoph Gärtner Auktion vom 20. Februar 2019 unter Los Nr. 22404 für 650 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 03.04.2019 08:02:32 Gelesen: 1298# 401 @  
Am 10. April 1920 verausgabte das Saargebiet eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 32-43). Dazu verwendete man Marken des Deutschen Reichs (ex Mi Nr. 85-115) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck SAARGEBIET. Von der 1.50 Mark Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 42 K).



Ein postfrisches Exemplar diese Kopfstehers wurde an der 72. HBA Auktion vom 1. November 2018 in Hamburg unter Los Nr. 2253 für 50 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 06.04.2019 00:02:58 Gelesen: 1121# 402 @  
Am 15. Januar 1920 ging die Post der Gebiete Eupen und Malmédy an Belgien über. Am 5. März 1920 verausgabte Belgien eine Portomarkenausgabe für das Gebiet von Malmédy (Mi Nr. Porto 1-5). Dazu verwendete man belgische Portomarken (Mi Porto Nr. 17-21) und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck Malmédy. Von der 10 Centimes Wertstufe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. Porto 2K).



Ein postfrisches Eckrand-Exemplar diese Kopfstehers wurde an der 11. Auction Galleries Auktion (vorm. Schwanke) vom 1. Februar 2019 in Hamburg unter Los Nr. 3921 für 3‘000 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 09.04.2019 08:51:31 Gelesen: 871# 403 @  
Infolge ungleicher Währungen in einigen Regionen Chinas verausgabte die Republik China zwischen 1926-1948 eigene Marken für diese Gebiete. Dazu gehörte auch die Mandschurei, die zwischen 1927-1929 ihre eigenen Provinzausgaben hatte. Dazu verwendete man Freimarken der Republik China (ex Mi Nr. 187-222) und versah diese mit einem Aufdruck des entsprechenden Provinznamens in chinesisch.



Von den ersten beiden Provinzaufdrucken der Mandschurei sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 1K und 2K).

Eine ungebrauchte Zusammenstellung dieser beiden Kopfsteher wurde an der 43. Christoph Gärtner Auktion vom 18. Februar 2019 unter Los Nr. 6384 für 500 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 12.04.2019 09:09:36 Gelesen: 641# 404 @  
Im Dezember 1942 verausgabte die japanische Besatzungsmacht des malaiischen Sultanats Selangor eine Freimarkenausgabe mit neuen Wertangaben (Mi Nr. 44-48). Dazu verwendete man Marken von Selangor und versah diese mit einem waagrechten Aufdruck „Gross-Japanische Post“ sowie der neuen Wertangabe. Von der 6 Cents auf 5 Cents Wertstufe (Mi Nr. 46) sind uns kopfstehende Aufdrucke der Zahl 6 bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Eine ungebrauchte Einheit von 12 Exemplaren, beinhaltend einen dieser Kopfsteher, wurde an der 43. Christoph Gärtner Auktion vom 19. Februar 2019 unter Los Nr. 9330 für 950 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 18.04.2019 00:12:01 Gelesen: 418# 405 @  
Nach der Besetzung der ehemaligen tschechischen Karpaten-Ukraine durch die sowjetischen Truppen erklärte sich das Gebiet für unabhängig und verausgabte am 10. Februar 1945 eine erste Freimarkenausgabe (Karpaten Ukraine Mi Nr. 2-77).

Dazu verwendete man die verschiedensten Marken aus Ungarn (ex Mi Nr. 604-759) die man mit einem entsprechenden Aufdruck versah. Von der 40 auf 5 Filler der überdruckten Ausgabe Heerführer (Ungarn Mi Nr. 709) ist uns ein kopfstehender Aufdruck in nur 17 Exemplaren bekannt (Karpaten Ukraine Mi Nr. 36). Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der Cherrystone Auktion vom 12. März 2019 in New York unter Los Nr. 476 für 700 US$ + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 21.04.2019 09:18:33 Gelesen: 165# 406 @  
Die Dominikanische Republik verausgabte am 5. September 1957 eine Sonder-Blockausgabe mit Zuschlag anlässlich des 100. Geburtstags von Paden Powell (Mi Block 9A+B). Dazu verwendete man die Blockausgabe zu den 16. Olympischen Spielen (Mi Block 7) und versah diesen mit einem Aufdruck des Logos der Pfadfinderbewegung sowie des Zuschlagswertes auf jeder Marke im Block. Von den ungezähnten Blockausgaben (Mi Block 9B) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt. Der Michel Katalog listet diesen Kopfsteher nicht.



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 43. Christoph Gärtner Auktion vom 19. Februar 2019 unter Los Nr. 11856 für 500 € + Aufgeld verkauft.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 24.04.2019 10:31:43 Gelesen: 21# 407 @  
Im April 1945 verausgabte das Deutsche Reich eine Luftpost-Zulassungsmarke für die im Ruhrkessel eingeschlossenen Truppen (Mi Nr. 17). Dazu verwendete man die 3 Pfennige Freimarke Mi Nr. 782 und versah diese mit einem einzeiligen Aufdruck Feldpost. Von dieser Ausgabe sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 17K).



Ein ungebrauchtes Exemplar dieses Kopfstehers wurde an der 102. Gert Müller Auktion vom 15. Februar 2019 unter Los Nr. 5810 für 200 € + Aufgeld verkauft.

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Jacques
 

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