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Thema: (?) (816) Bund Dauerserie Heuss
Das Thema hat 827 Beiträge:
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HWS-NRW Am: 09.03.2019 19:43:22 Gelesen: 34578# 803 @  
@ Porsche-Sammler [#802]

Ich empfehle mal "freundlicherweise" den MICHEL-Briefe-Katalog.

mit Sammlergruß
Werner
 
Porsche-Sammler Am: 09.03.2019 19:52:42 Gelesen: 34576# 804 @  
@ HWS-NRW [#803]

Habe diesen gerade leider nicht da.

Trotzdem Danke für die Antwort,
Gruss Sebastian
 
Frankenjogger Am: 09.03.2019 20:14:57 Gelesen: 34571# 805 @  
40 + 40.
 
Rainer HH Am: 09.03.2019 23:34:21 Gelesen: 34545# 806 @  
@ Porsche-Sammler [#802]

Inlandsbrief bis 50g - 40 Pfg
Nachnahmegebühr - 40 Pfg

Wer sich für Bedarfspost interessiert kommt um (Fach-) Literatur nicht herum, ein alter Michel-Spezial hilft schon einmal weiter.

Ich zeige hier einmal einen Luftpostbrief, der dokumentieren soll, daß Katalogwerte nicht das Mass aller Dinge sind (KW 10,30 M€)



Gruß Rainer
 
HWS-NRW Am: 10.03.2019 12:03:44 Gelesen: 34499# 807 @  
@ Porsche-Sammler [#804]

Hallo Sebastian,

das "Non-Plus-Ultra" war der Götz-Katalog, 1980 herausgekommen.



Das gute Stück ist leider nicht mehr aufgelegt worden, man kann es manchmal im Internet oder in Auktionen finden. Ich habe meinen seinerzeit für meinen Portostufen-Sammlungen zu den Serien "Das alt Berlin", "Das neue Berlin" und zu den Serien "Bedeutende Deutsche" und "Kleine Bauwerke" intensiv verwendet und dort die tollsten Portostufen gefunden.



Es gibt gerade einen Katalog bei Ebay zu kaufen ! "Werner Götz" aufrufen.

mit Sammlergruß
Werner
 
Rainer HH Am: 10.03.2019 13:20:55 Gelesen: 34482# 808 @  
Einzelfrankaturen des Wertes zu 1,- DM

Einschreiben mit Rückschein



Luftpostbrief nach Australien



Gruß Rainer
 
Rainer HH Am: 10.03.2019 14:39:34 Gelesen: 34466# 809 @  
Luftpostbrief nach Indien



mit Ankunftstempel



Gruß Rainer
 
Frankenjogger Am: 10.03.2019 15:15:23 Gelesen: 34458# 810 @  
@ HWS-NRW [#807]

Das "Non-Plus-Ultra" hat aber einen stolzen Preis. Ich hatte meinen vor etwa 5 Jahren doch deutlich günstiger bekommen. Es gäbe auch noch das Postbuch von Stevens. Aber mit beiden muss man umgehen können.

@ HWS-NRW [#808]

Den Einschreiben mit Rückschein habe ich vor zwei Wochen in der Berlin-Variante bekommen. Um auch ein Bild zu zeigen stelle ich mal den Beleg hier ein. :)



Einen schönen Sonntag noch,
Klemens
 
Rainer HH Am: 30.03.2019 17:30:46 Gelesen: 32653# 811 @  
Inlands-Luftpostbrief, einmal nicht auf der Linie von/nach Berlin



Der rückseitige Ankunftstempel (Minutenstempel) erinnert mich irgendwie an Rohrpost, kann das sein?

Gruß Rainer
 
Parzival Am: 30.03.2019 19:27:57 Gelesen: 32635# 812 @  
Schönen guten Abend zusammen.

Es geht um den die unsortierte Sammlung meines Opas die ich aus dem Keller gerettet habe.

Ich habe u.a. eine Menge Theodor Heuss (I, II und III ) Briefmarken gefunden und oft auch zusammenhängend in waagerechter Ausführung.

Es geht um Folgendes.

Heuss (III), Heuss Medaillon, kleiner Heuss oder wie man ihn nun nennt ist laut Wikipedia Recherche im Jahr 1959 erschienen. Wie kann es sein das ich mehrere im Jahr 1951 gestempelt habe?

Und natürlich was für einen Wert haben diese.

Anbei schicke ich drei Fotos. Das dritte ist Heuss I wo mich nur der Wert bzw. der Verkaufspreis interessiert.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen.

Dustin




 
Parzival Am: 30.03.2019 20:47:31 Gelesen: 32607# 813 @  
So nochmal ich.

Ich habe sie jetzt nochmal genauer betrachtet. Die 5 könnte wohl auch eine 6 sein. Die Stempel sind ausgerechnet an der Stelle ein bisschen undeutlich und zeigen wohl das Jahr 1061 an. Mache morgen im Sonnenlicht nochmal ein Makrofoto mit meiner guten Kamera.

Doch die Fragen bleiben. :D

Schönen Abend noch.

Dustin
 
Richard Am: 30.03.2019 22:33:00 Gelesen: 32592# 814 @  
@ Parzival [#812]

Hallo Dustin,

wie Du aus der Forumhilfe, auf die Du bei der Anmeldung aufmerksam gemacht wurdest, entnehmen kannst, sind Fotos in der Regel zu unscharf zur Bestimmung. Besser sind Scans:

https://www.philaseiten.de/s/hilfe.html#Forum_4

Die Stempeldatumfrage hast Du inzwischen selbst beantwortet. Und wenn das Datum nicht stimmt, liegt es oft an der fehlerhaften morgendlichen Einstellung per Hand durch den Postmitarbeiter.

Der Fachausdruck für die Marken ist waagerechter Viererstreifen bzw. Viererblock.

Der Viererblock Heuss III hat als 2 waagerechte Paare Mi. 303 berechnet einen Katalogwert von 10 Euro und einen Handelswert von maximal 1 Euro.

Der Wert wird immer vom Markt bestimmt, also von dem was der Käufer bereit ist zu zahlen, z.B. vom Verkauf über ebay.

Schöne Grüsse, Richard
 
notna1 Am: 31.03.2019 21:18:39 Gelesen: 32542# 815 @  
Hallo zusammen,

zur Abwechslung wieder einmal ein Beleg mit Endstreifen aus Rollen.

Mehr "gemacht" geht nicht. Aber sonst würde es solche Sachen nicht geben.

Philatelistische Grüße

notna1


 
filunski Am: 31.03.2019 23:24:45 Gelesen: 32527# 816 @  
@ notna1 [#815]

Hallo notna1,

tolles Stück, egal ob "gemacht" oder nicht. Ich zumindest habe solche Heuss-Rollenendstreifen so auf gelaufener Post noch nie gesehen. ;-)

Der folgende Beleg ist garantiert aus echtem Bedarf und zeigt eine schöne "Buntfrankatur":

Paketkarte zu einer Sendung von Pforzheim ins belgische Herbesthal. Wie sich das Porto zusammensetzt kann ich leider nicht erklären, vielleicht kann das jemand aufzeigen?



Viele Grüße,
Peter
 
GSFreak Am: 14.05.2019 21:35:19 Gelesen: 28706# 817 @  
Hier eine Auslandspaketkarte vom 30.01.1957 aus Boppard. Das über 19 kg schwere Paket ging nach Brüssel. Da wundert man sich dann nicht über die Gebühr von 10,15 DM. Verklebt sind 5 x Mi.-Nr. 195 und 1 x Mi.-Nr. 184.

Der Zweikreisstegstempel von Boppard mit dem UB d kannte ich noch nicht. Am Paketschalter benutzte man halt einen anderen Stempel als beim "normalen" Postverkehr. Zu finden ist auch noch ein Stempel aus Aachen 5 vom 01.02.1957. Das Postamt Aachen 5 befand sich meines Wissens im Hauptbahnhof.



Gruß Ulrich

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Meine angehende Heimatsammlung Hunsrück"]
 
Baber Am: 17.05.2019 08:24:17 Gelesen: 28330# 818 @  
Am 6.7.1955 kostete der Einschreibebrief 70 Pfg. Der Absender hatte aber versehentlich 80 Pfg frankiert. Die zuviel entrichteten 10 Pfg ließ er sich am Postschalter Nürnberg 9 zurückgeben, was mit 2 Unterchriften der Postbeamten bestätigt wurde. So schätzte man damals noch 10 Pfg.



Gruß
Bernd

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Gestempelte, handschriftliche oder Postvermerke als Label auf Belegen"]
 
volkimal Am: 12.06.2019 17:50:17 Gelesen: 24948# 819 @  
Hallo zusammen,

eine Postkarte von meinem Vater an seine Mutter, gestempelt am Ostermontag, den 11.04.1955. Frankiert mit 2 Pfg. + 8 Pfg. Heuss.



Der Bruder meines Vaters ist genau 10 Jahre vorher vermisst gemeldet.

Viele Grüße
Volkmar
 
10Parale Am: 08.08.2019 21:13:46 Gelesen: 19597# 820 @  
@ Jürgen Witkowski [#37]

Hier noch einmal Bad Hersfeld, aber etwa 25 Jahre später. "GALLE, LEBER, MAGEN, DARM", oh weh ... der Stempel hat sich etwas verändert. Nette Drucksache zu 7 Pfennig.

Liebe Grüße

10Parale



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Werbestempel von Kurorten", Textbeginn angepasst]
 
time.classics Am: 13.08.2019 18:43:47 Gelesen: 19026# 821 @  
Gerade gefunden, ein sehr seltener 6er-Block der 40 Pfennig Heuß auf Paketkarte


 
time.classics Am: 14.08.2019 09:25:18 Gelesen: 18960# 822 @  
@ Richard [#814]

Der Fachausdruck für die Marken ist waagerechter Viererstreifen bzw. Viererblock.

Der Viererblock Heuss III hat als 2 waagerechte Paare Mi. 303 berechnet einen Katalogwert von 10 Euro und einen Handelswert von maximal 1 Euro.

Der Wert wird immer vom Markt bestimmt, also von dem was der Käufer bereit ist zu zahlen, z.B. vom Verkauf über ebay."


Hallo Richard,

bei einem waagerechten Viererstreifen einfach von 2 waagerechten Paaren zu sprechen oder zu rechnen, halte ich nicht für richtig, dann könnte man ja auch ein Paar als 2 Einzelmarken bezeichnen. Aber da gibt es einen himmelweiten Unterschied, waagerechte Viererstreifen sind extrem selten, selbst bei den "billigen" Werten und wesentlich mehr wert wie 2 waagerechte Paare.

Auch Viererblocks sind nicht einfach 2 waagerechte Paare, wobei der waagerechte Viererstreifen wohl noch seltener, aber bei Sammlern nicht so geläufig und nicht so beliebt ist wie ein Viererblock.
 
Richard Am: 14.08.2019 18:53:47 Gelesen: 18831# 823 @  
@ time.classics [#822]

Es ging darum einem nicht-kundigen Nicht-Sammler klar zu machen, dass der Michel keine Viererblocks der Heuss Dauerserie bewertet, sondern er bewertt nur nur waagerechte Paare.

Zur Seltenheit von waagerechten Viererstreifen liegen mir keine Kenntnisse vor, sie war mir nicht in diesem Umfang bewusst.

Bitte eröffne zur Seltenheit und Werthaltigkeit von Einheiten der Dauerserien Posthorn und Heuss jeweils eigene Themen, aber erst, wenn Du dazu ausreichend Zeit hast. Du kennst Dich ja dem Anschein nach gut aus.

Schöne Grüsse, Richard
 
Cantus Am: 28.08.2019 22:05:19 Gelesen: 17261# 824 @  
Paketkarten wurden wohl häufiger mit Heuss-Marken freigemacht. Ich zeige heute eine Wert-Paketkarte über 180 DM, die am 11.1.1961 von Gorleben nach Leipzig lief. Freigemacht wurde sie mit zwei senkrechten Paaren des 50 Pf.-Wertes Heuss I und einer 20 Pf.-Marke Heuss Medaillon.





Viele Grüße
Ingo
 
Fips002 Am: 27.12.2019 22:04:06 Gelesen: 4202# 825 @  
Auskunft Deutsche Bundesbahn Verkehrsamt Mainz 28. Dezember 1956 an den Bundesgerichtshof Berlin-Charlottenburg.



Dieter
 
time.classics Am: 28.12.2019 10:35:45 Gelesen: 4172# 826 @  
@ petzlaff [#20]

Das genaue Gegenteil deiner Aussagen ist richtig:

Warum werden diese Paare der Dauerserien Bund Posthorn und spätere so hoch (im Vergleich zu den Einzelmarken) bewertet.

Eine Erklärung ist, dass die Schalterbeamten der Post früher jeden Abend über die verkauften Marken abrechnen mussten. Die Bögen tragen ja sogenannte "Reihenwertzähler", nach denen der restliche Wert des angebrochenen Bogens leicht zu bestimmen war, vorausgesetzt, man entschloss sich den Bogen von rechts unten senkrecht nach oben zu verarbeiten, also die Marken von dort zuerst zu nehmen. Abends war es dann einfacher zu rechnen, weil man einfach zu den ganzen Reihen die Einzelmarken hinzuzählte, die keine ganze Reihe mehr ergaben.

Beispiel:

Posthorn 70 Pfennige

Bogen zu 100 Stück = 10 Reihen zu je 7,00 DM

2 komplette Reihen = 14,00 DM, 5 komplette Reihen = 35,00 DM usw. nach dem Einmaleins.

Grössere Firmen z.B., bei denen nicht abends abgerechnet werden musste und die ihre Korrespondenz noch selbst mit Marken beklebten, wie die Fa. Völkl (Ski) in Straubing, nahmen die Marken "wie sie kamen", rissen sie also auch waagerecht aus den Bögen.

Zeige mir, so Du hast, ein waagrechtes Paar der Posthorn 70 Pfennige, auf Paketkarte oder versuche es zu bekommen, Du wirst lange suchen und unter Umständen kräftig zahlen müssen, da ja auch noch die Frage der möglichen Portostufen für MeF eine Rolle spielt. Da wird selbst bei Auflagen in dreistelliger Millionenhöhe bei manchen Marken die Luft dünn. :-)

Geschrieben von: Thorsten am: 30.08.11, 11:59:38

Hallo, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Das passt gut zu senkrechten Paaren der Berliner Bauten I, die wesentlich schwerer zu bekommen sind als waagerechte Paare der Ausgabe.

Dort waren die Reihenwertzahlen seitlich angeordnet.

Ein wichtiger Punkt bei den meisten Ausgaben ist die Unterscheidung von Rollenmarken zu Bogenmarken.

Gruss Thorsten

Bei vielen dieser Marken wird man nicht den vollen Michelpreis erzielen, weil sie aus normaler Bedarfspost stammen. Da musst du leider Abstriche aufgrund der Erhaltung und der teils nicht ganz so guten Stempel machen. Käufer stehen sehr auf die Qualtitätsmerkmale

-keine Antrennungen
-keine Büge/Knicks
-gute vollständige Zähnung
-sauberer lesbarer Stempel (Ort, Datum)

Nicht alle angebotenen Marken weisen diese Merkmale auf.

Geschrieben von: zenne am: 10.11.11, 21:07:36

Hallo,

Die Fragen:

Warum werden diese Paare so hoch (im Vergleich zu den Einzelmarken) bewertet?

Hallo,

bei ungebräuchlichen Wertstufen von Dauerserien mit kurzem Gültigkeits-/Verwendungszeitraum sind waagerechte Paare auch deshalb selten frankiert worden, weil nach deren Ausgabe erst noch Restbestände der Vorgängerwerte aufgebraucht in größeren Einheiten wurden.

Beispielsweise sind Paare der noch jahrelang kursierenden Bautenserie von 1948 wohl keine "Katalogwertschlager", während höherwertige Posthorn-Paare in guter Qualität (nicht von Paketkarten abgelöst, also schlecht getrennt, gestempelt usw.) selten sind. Manche Posthorn-Wertstufen erschienen erst Anfang 1952, wurden Ende 1954 bereits wieder ungültig. Bis Ende März 1953 galten noch die Bauten-Marken, ab Anfang 1954 erschien Heuss I. Das Zeitfenster für (Mehrfach-)Frankaturen war also kurz und passende Portostufen dafür auch nicht häufig; zudem das Geld der Sammlerschaft zu knapp, um philatelistische Spielereien zu produzieren.


 
hajo22 Am: 06.01.2020 18:24:02 Gelesen: 2939# 827 @  
Als die "neue" Dauerserie "Papa Heuss", die die Posthornserie und die Markwerte der Bautenserie ablöste, Anfang 1954 an die Postschalter kam, sammelte ich schon einige Zeit Briefmarken.

Da ich noch einen Karton voll mit Heuss-Belegen besitze, kann ich gelegentlich etwas Nettes zeigen.

Einschreibbrief aus Freiburg/Breisgau vom 1.7.1954 nach München. Frankiert mit einem 10er Block der 8 Pfg. Marke und einer 10 Pf. Marke = 90 Pf Gesamtporto (Brief bis 50g = 40 Pf. + Einschreibgebühr 50 Pf.). Der 1.7.54 war Ersttag neuer Portostufen (z.B. wurde die Einschreibgebühr von 40 auf 50 Pf. erhöht).



hajo22
 

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