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Thema: Bund Dauerserie Heuss
Das Thema hat 849 Beiträge:
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Fips002 Am: 27.12.2019 22:04:06 Gelesen: 21538# 825 @  
Auskunft Deutsche Bundesbahn Verkehrsamt Mainz 28. Dezember 1956 an den Bundesgerichtshof Berlin-Charlottenburg.



Dieter
 
time.classics Am: 28.12.2019 10:35:45 Gelesen: 21508# 826 @  
@ petzlaff [#20]

Das genaue Gegenteil deiner Aussagen ist richtig:

Warum werden diese Paare der Dauerserien Bund Posthorn und spätere so hoch (im Vergleich zu den Einzelmarken) bewertet.

Eine Erklärung ist, dass die Schalterbeamten der Post früher jeden Abend über die verkauften Marken abrechnen mussten. Die Bögen tragen ja sogenannte "Reihenwertzähler", nach denen der restliche Wert des angebrochenen Bogens leicht zu bestimmen war, vorausgesetzt, man entschloss sich den Bogen von rechts unten senkrecht nach oben zu verarbeiten, also die Marken von dort zuerst zu nehmen. Abends war es dann einfacher zu rechnen, weil man einfach zu den ganzen Reihen die Einzelmarken hinzuzählte, die keine ganze Reihe mehr ergaben.

Beispiel:

Posthorn 70 Pfennige

Bogen zu 100 Stück = 10 Reihen zu je 7,00 DM

2 komplette Reihen = 14,00 DM, 5 komplette Reihen = 35,00 DM usw. nach dem Einmaleins.

Grössere Firmen z.B., bei denen nicht abends abgerechnet werden musste und die ihre Korrespondenz noch selbst mit Marken beklebten, wie die Fa. Völkl (Ski) in Straubing, nahmen die Marken "wie sie kamen", rissen sie also auch waagerecht aus den Bögen.

Zeige mir, so Du hast, ein waagrechtes Paar der Posthorn 70 Pfennige, auf Paketkarte oder versuche es zu bekommen, Du wirst lange suchen und unter Umständen kräftig zahlen müssen, da ja auch noch die Frage der möglichen Portostufen für MeF eine Rolle spielt. Da wird selbst bei Auflagen in dreistelliger Millionenhöhe bei manchen Marken die Luft dünn. :-)

Geschrieben von: Thorsten am: 30.08.11, 11:59:38

Hallo, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Das passt gut zu senkrechten Paaren der Berliner Bauten I, die wesentlich schwerer zu bekommen sind als waagerechte Paare der Ausgabe.

Dort waren die Reihenwertzahlen seitlich angeordnet.

Ein wichtiger Punkt bei den meisten Ausgaben ist die Unterscheidung von Rollenmarken zu Bogenmarken.

Gruss Thorsten

Bei vielen dieser Marken wird man nicht den vollen Michelpreis erzielen, weil sie aus normaler Bedarfspost stammen. Da musst du leider Abstriche aufgrund der Erhaltung und der teils nicht ganz so guten Stempel machen. Käufer stehen sehr auf die Qualtitätsmerkmale

-keine Antrennungen
-keine Büge/Knicks
-gute vollständige Zähnung
-sauberer lesbarer Stempel (Ort, Datum)

Nicht alle angebotenen Marken weisen diese Merkmale auf.

Geschrieben von: zenne am: 10.11.11, 21:07:36

Hallo,

Die Fragen:

Warum werden diese Paare so hoch (im Vergleich zu den Einzelmarken) bewertet?

Hallo,

bei ungebräuchlichen Wertstufen von Dauerserien mit kurzem Gültigkeits-/Verwendungszeitraum sind waagerechte Paare auch deshalb selten frankiert worden, weil nach deren Ausgabe erst noch Restbestände der Vorgängerwerte aufgebraucht in größeren Einheiten wurden.

Beispielsweise sind Paare der noch jahrelang kursierenden Bautenserie von 1948 wohl keine "Katalogwertschlager", während höherwertige Posthorn-Paare in guter Qualität (nicht von Paketkarten abgelöst, also schlecht getrennt, gestempelt usw.) selten sind. Manche Posthorn-Wertstufen erschienen erst Anfang 1952, wurden Ende 1954 bereits wieder ungültig. Bis Ende März 1953 galten noch die Bauten-Marken, ab Anfang 1954 erschien Heuss I. Das Zeitfenster für (Mehrfach-)Frankaturen war also kurz und passende Portostufen dafür auch nicht häufig; zudem das Geld der Sammlerschaft zu knapp, um philatelistische Spielereien zu produzieren.


 
hajo22 Am: 06.01.2020 18:24:02 Gelesen: 20275# 827 @  
Als die "neue" Dauerserie "Papa Heuss", die die Posthornserie und die Markwerte der Bautenserie ablöste, Anfang 1954 an die Postschalter kam, sammelte ich schon einige Zeit Briefmarken.

Da ich noch einen Karton voll mit Heuss-Belegen besitze, kann ich gelegentlich etwas Nettes zeigen.

Einschreibbrief aus Freiburg/Breisgau vom 1.7.1954 nach München. Frankiert mit einem 10er Block der 8 Pfg. Marke und einer 10 Pf. Marke = 90 Pf Gesamtporto (Brief bis 50g = 40 Pf. + Einschreibgebühr 50 Pf.). Der 1.7.54 war Ersttag neuer Portostufen (z.B. wurde die Einschreibgebühr von 40 auf 50 Pf. erhöht).



hajo22
 
Rainer HH Am: 15.02.2020 17:29:53 Gelesen: 14698# 828 @  
Mit der gestempelten Anschrift nicht ganz so schön, aber den Satzbrief Heuss lumogen, einheitlich Marken mit Vollstempel vom linken Seitenrand, zusätzlich Druckerzeichen bei der 5 Pfg und Versuchs-Einschreibstempel, rückseitig Durchgangs- und Ankunftstempel mochte ich mir dann doch nicht entgehen lassen.



Gruß Rainer
 
time.classics Am: 16.02.2020 14:56:47 Gelesen: 14547# 829 @  
@ Parzival [#812]

Hallo Parzival,

ein Viererblock hat niemals den Wert von 2 Paaren, sondern in der Regel ein vielfaches mehr, ein Paar hat ja auch nicht den Wert von 2 Einzelmarken.

Aber bei dem Handelswert muß ich dir zustimmen, denn die 10 Pfennig Heuß waren die gewöhnlichsten und in Massen vorkommenden Werte, auch in waagerechten Paaren nicht selten, deshalb ab 1,- Euro.

Wenn du aber davon noch größere Einheiten, so ab 10er oder 12er Blocks findest, dann sind die durchaus sammelbar und wertvoll. Ein 12er Block hat eben auch nicht nur den Wert von 3 Viererblöcken oder 6 Paaren, schon gar nicht von 12 Einzelmarken, sondern als große zusammenhängende Einheit aus Bedarf schon eine kleine Rarität, selbst beim 10 Pfennig Wert.
 
Rainer HH Am: 19.02.2020 20:20:33 Gelesen: 13955# 830 @  
Einschreibebrief zum Ortstarif von Mannheim nach Ludwigshafen



mit Ankunftstempel



Briefe im sogenannten Nachbarortsverkehr sind oft unerkannt geblieben, wer hat schon einen Einschreibebrief mit 60 Pfg Porto beachtet?

Gruß Rainer
 
Rainer HH Am: 29.03.2020 13:38:32 Gelesen: 9851# 831 @  
Postordnung (PO) 1929, § 42, >> VI

Auf Antrag werden gegen Gebühren „Postlagerkarten“ ausgestellt. Die Gültigkeit betrug einen Monat. Auf Verlangen wurden Postlagerkarten auch für mehrere Monate bis zur Dauer eines Jahres ausgestellt. Sie galten im ganzen Reichspostgebiet und berechtigten zum Empfang gewöhnlicher Briefsendungen, die die Bezeichnung „Postlagerkarte“ sowie die in der Karte angegebene Nummer und den Namen der ausstellenden Postanstalt trugen. Ihre Bedeutung bestand darin, Briefsendungen ohne persönliche Aufschrift vor der Abholung durch Unbefugte zu schützen. Die Postanstalten stellten Postlagerkarten auf Antrag an Jedermann gegen eine Ausstellungsgebühr aus, ohne einen Ausweis über die Person des Antragstellers zu verlangen. Der Absender brauchte dann auf dem Brief nur zu notieren: “Postlagerkarte Nr. ..“ Der Schalterbeamte händigte die Sendungen demjenigen aus, der die Karte am PA vorlegte und der Empfänger blieb somit unbekannt! Diesen Dienst nutzten sehr oft z.B. Journalisten um Informationen nicht gleich öffentlich zu machen.

Absatz VII => Wo es die örtlichen Verhältnisse gestatteten, gaben die Postanstalten postlagernde Sendungen auch außerhalb der Postlagerstunden aus.

Kürzlich konnte ich so eine Lagerkarte für meine Sammlung erwerben.
Die Gültigkeitsdauer wurde auf 2 Monate datiert und 3 mal um 2 Monate verlängert. Die Gebühr betrug 50 Pfg / Monat.

Hans-Günter Frech, Leiter der ArGe Posthorn - Heuss erwähnt in einem seiner Beiträge zum Erhaltungszustand:

Aus heutiger Sicht können wir durchaus sagen, dass die Postlagerkarten über viele Monate von den Postkunden genutzt wurden, stärkere Bedarfsspuren, Knitter, Eckbüge und Marken-Teilabrisse somit sehr häufig sind.
Der Bestand von erhalten gebliebenen Postlagerkarten - auch aus den früheren 50er Jahren - ist nur in sehr geringen Mengen überhaupt bekannt.




Schönen Sonntag, und bleibt gesund, Gruß Rainer
 
HWS-NRW Am: 29.03.2020 14:21:55 Gelesen: 9842# 832 @  
@ Rainer HH [#831]

Ein toller Beleg, GRATULATION !

mit Sammlergruß
Werner
 
Zeitlos Am: 11.04.2020 19:47:40 Gelesen: 8895# 833 @  
Hallo zusammen,

Heuss ist ein beliebtes Sammelgebiet, aber nicht meines.

Ich habe ein loses Blatt mit Mi 177-185 gefunden, mit Stempeldatum ist 5.5.55. Der Zustand ist nicht perfekt, dennoch ist die Mi 183 mit einer Druckabweichung zu sehen.




Wie beurteilt ihr den Fehler und ist überhaupt auch das Blatt sammelwürdig ?

Vielen Dank - Schöne Ostern

Beste Grüße
Helmut
 
filunski Am: 12.04.2020 00:16:52 Gelesen: 8849# 834 @  
@ Zeitlos [#833]

ist überhaupt auch das Blatt sammelwürdig ?

Hallo Helmut,

Was für eine Frage? ;-)

Zu dem Fehler kann ich nichts beitragen, aber wenn dieses Blatt nicht sammelwürdig ist, was dann?

Alleine der Tagesstempel ist es schon zweimal. Tagesstempel mit Zusatz (Rathausmarkt) und dann auch noch mit mehrfacher Schnapszahl Hamburg 50 vom 0 5.5.55-1 5 Uhr! Spitze!

Frohe Ostern,
Peter
 
Zeitlos Am: 12.04.2020 15:47:08 Gelesen: 8706# 835 @  
@ filunski [#834]

Hallo Peter,

danke ich bin überrascht von deiner Einschätzung und habe das Blatt beschnitten in eine Klemmtasche eingelegt. Seltenes und Qualitätszustand sind auch manchmal einvernehmlich.

Wie du sicherlich gesehen hast, habe ich ein zweites Blatt mit Lufthansa-Marken Mi 205 - 208 und gleichem Stempel 5.5.55 - unter BUND Druckzufälligkeiten Beitrag # 445 eingestellt. Dieses Blatt ist nun zusammen mit der Lufthansa-Marke Mi 206 - mit Plattenfehler I - aus Beitrag # 420 - eingetütet.

Danke für deine Anregungen - Schöne Ostern

Beste Grüße
Helmut


 
Rainer HH Am: 13.04.2020 12:52:39 Gelesen: 8490# 836 @  
Hier eine seltene Mischfrankatur Heuss / Bauwerke, die nur im Zeitraum 15.12. - 31.12.1964 möglich war.



Gruß Rainer

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Marken mit Formnummern auf Belegen"]
 
Rainer HH Am: 14.04.2020 19:10:22 Gelesen: 8308# 837 @  
2 Neueingänge für meine Sammlung:

- Heuss II 40 Pfg auf Luftpost-Drucksache USA, kein Erstflug sondern offensichtlich Bedarf

- Heuss II 70 Pfg auf Luftpostbrief nach Bangkok



Bleibt gesund, Gruß Rainer
 
karrottil Am: 15.04.2020 20:56:45 Gelesen: 7816# 838 @  
Hallo,

habe hier eine Mi-Nr. 192 auf einer Warensendung. Der Stempel datiert vom 1.4.1955, abgeschlagen in Bremen.



Mich würde interessieren, ob diese Warensendung mit der 80 Pf Heuss richtig frankiert wurde.

Kann mir jemand helfen?

Beste Grüße
Karsten
 
Frankenjogger Am: 15.04.2020 21:19:04 Gelesen: 7806# 839 @  
Hallo Karsten,

bei deinem Beleg dürfte es sich um einen Nachnahme-Brief der zweiten Gewichtstufe handeln, die damals bis 250 g ging. Brief 40 Pf, NN 40 Pf.

Bei einer Warensendung müsste das auf dem Beleg vermerkt sein, da ist aber nichts vermerkt.

Gruß, Klemens
 
karrottil Am: 15.04.2020 22:06:13 Gelesen: 7794# 840 @  
@ Frankenjogger [#839]

Hallo Klemens,

danke für deine schnelle Antwort. Ich konnte mir das Porto nicht erklären, weil ich von einer Warensendung ausgegangen bin. Aber außer dem mittigen Loch für die Beutelklammer sind seitlich jeweils noch kleine Löcher von Heftklammern zu sehen. Dadurch wurde der Beleg zu einem Brief im Fernverkehr und somit geht deine Rechnung auf.

Danke nochmal!
Karsten
 
Rainer HH Am: 16.04.2020 18:37:17 Gelesen: 7885# 841 @  
Streifband in die Tschechoslowakei, so etwas soll auch erst einmal gefunden werden! :)



Gruß Rainer
 
Rainer HH Am: 17.04.2020 22:21:38 Gelesen: 7671# 842 @  
Heute einmal ein Luftpostbrief nah Mexiko mit einer Einzelfrankatur der 1 DM:



Schön, dass es zu diesem Zeitpunkt noch Ankunftstempel gab. ;)



Gruß Rainer
 
Frankenjogger Am: 19.04.2020 13:19:29 Gelesen: 7411# 843 @  
@ karrottil [#838]

Weil es gerade zum Thema passt, stelle ich meinen Neuzugang hier ein. Ein Schächtelchen, natürlich der Inhalt als Warenprobe verschickt.

Hier mit der Kennzeichnung: "Warenprobe", was einer Warensendung entsprach.



Schönen Sonntag,
Klemens
 
HWS-NRW Am: 19.04.2020 13:25:03 Gelesen: 7408# 844 @  
GRATULATION - ein Superteil !

Nur im Ausstellungsrahmen würde es Probleme bereiten.

Mit Sammlergruß
und bleib gesund
Werner
 
bovi11 Am: 19.04.2020 13:47:16 Gelesen: 7397# 845 @  
Warenproben-Fahne der Joh. A. Benckiser GmbH, Ludwigshafen/Rhein mit Frankatur 25 Pfennig Heuss I

adressiert nach Willich Bez. Düsseldorf - gestempelt GARMISCH-PARTENKIRCHEN
und Stempel (Z 1) „Notopfer bar verrechnet“ und Original-Kordel




Warenproben-Fahne der Joh. A. Benckiser GmbH, Ludwigshafen/Rhein mit Frankatur 25 Pfennig Heuss I

Lindau - gestempelt GARMISCH-PARTENKIRCHEN - 13.1.56 und Stempel (Z 1) mit fehlerhaftem Text „N oopfer bar bezahlt“ (Setzfehler ohne t nur 1x bekannt)


 
HWS-NRW Am: 19.04.2020 14:21:48 Gelesen: 7382# 846 @  
@ bovi11 [#845]

Hallo,

auch zu diesen Belegen kann man nur gratulieren !

mit Sammlergruß
Werner
 
fogerty Am: 06.05.2020 10:30:08 Gelesen: 5377# 847 @  
Wahrscheinlich mit zwei Pfennige überfrankiert war dieser Brief vom 28.9.1959 an die Kurverwaltung Meran.



Grüße
Ivo
 
Frankenjogger Am: 06.05.2020 11:39:10 Gelesen: 5361# 848 @  
@ fogerty [#847]

Wahrscheinlich mit zwei Pfennige überfrankiert

Nicht wahrscheinlich, sondern sicher, aber trotzdem nett.

Als Mehrfachfrankatur mit 5 Stück auf Luftpost-Postkarte nach Meran wäre der Beleg schöner. :-)

Gruß, Klemens
 
Fips002 Am: 29.06.2020 17:42:24 Gelesen: 592# 849 @  
Karte von Schlangenbad/Taunus nach Bool Lagoon/Süd Australien. Frankatur 80 Pf. entwertet mit Stempel Wiesbaden 22.7.1958.



Dieter
 

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