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Thema: UdSSR: Farbunterschiede
Das Thema hat 34 Beiträge:
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Harald Zierock Am: 09.09.2009 16:01:55 Gelesen: 26679# 10 @  
Bronze oder Goldfarben Sowjetunion ?

Hallo an alle,

ich habe da ein Problem! Bei Sowjetunion, Michel Nummern 3051a bis 3060b, gibt es jede Serie in Bronze oder Goldfarben.

Ist der Unterschied so deutlich? Wer hat diese Briefmarken in beiden Ausgaben, und könnte ein Bild davon einstellen, damit ich den Unterschied genau erkennen kann?

Harald
 
Georgius Am: 18.09.2009 01:30:19 Gelesen: 26582# 11 @  
@ Harald Zierock [#10]

Hallo Harald,

diese beiden Sätze besitze ich auch und muß zugeben, nicht alle Marken unterscheiden sich deutlich hinsichtlich goldfarben bzw. bronzefarben.

Da ich ein paar Tage im Krankenhaus lag, konnte ich Dir nicht früher schreiben. Ich werde von den Marken, die sich sichtbar unterscheiden zum Wochenende einen Scan machen.

Beide Sätze habe ich persönlich seinerzeit im Briefmarkengeschäft im damaligen Leningrad, Newskijprospekt gekauft. Seitdem rate ich bei einigen dieser Marken genau wie Du, was ist goldfarben und was nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Dietrich
 
Harald Zierock Am: 18.09.2009 07:49:31 Gelesen: 26580# 12 @  
Danke Dietrich,

ich bin auf die Bilder schon gespannt!

Harald
 
Georgius Am: 19.09.2009 17:07:35 Gelesen: 26544# 13 @  


Hallo Harald,

der Einfachheit halber habe ich beide Sätze komplett gescant mit 400 dpi, nun mach Dir Deinen Reim daraus.

Ein Humorist würde vielleicht sagen:"Wie sie sehen, sehen sie nichts !"

Das Thema bleibt wohl auch in Zukunft ein Rätsel.

Viele Grüße zum Wochenende aus Berlin
Dietrich
 
Harald Zierock Am: 20.09.2009 19:36:07 Gelesen: 26516# 14 @  
@ Georgius [#13]

Hallo Dietrich,

ich kann keinen Unterschied erkennen, da das Bild zu dunkel ist.

Harald
 
Jürgen Witkowski Am: 20.09.2009 19:55:08 Gelesen: 26513# 15 @  
@ Harald Zierock [#14]

Ich habe die Bilder in der Belichtung etwas nachbearbeitet ohne die Farben zu ändern. Jetzt glaube ich zu erkennen, dass die jeweils mit "B" gekennzeichneten Marken etwas heller erscheinen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
philaspass Am: 20.09.2009 20:19:57 Gelesen: 26511# 16 @  
@ Harald Zierock [#9]

Hallo Harald,

bin erst seit heute Mitglied und habe beim Stöbern Deine Frage gesehen. Hierzu folgendes:

Michel Ost kannst Du in solchen Fällen vergessen. Wenn schon dann nur den Sowjetunion Spezial, aber der gibt auch nicht viel her.

Von Russland gibt es gerade aus den Jahren 1940 bis ca 1965 (einige auch später) viele zweit- oder Nach- bzw. Neuauflagen.

Dazu gehören:

- neue Platten; geänderte Formate; andere Raster; geänderte Farben.

Hierzu Informationen zu bekommen kannst Du nur über entsprechende Fachliteratur der ARGE oder teilweise auch in russischen Katalogen. Sollten Dir noch mehrere solcher Marken vorliegen bitte mail mir doch mal die Kat.-Nr., will sehen ob ich Dir helfen kann.

Gruss, der Philspass
 
Harald Zierock Am: 20.09.2009 20:57:27 Gelesen: 26504# 17 @  
@ Concordia CA [#15]

Jürgen,

Jetzt sind die Bilder deutlich besser, doch genau bestimmen ob das Bronze oder Gold ist kann man dennoch nicht.

@ philaspass [#16]

Hallo Philaspass,

ich danke Dir für Dein Angebot, und werde Dir bestimmt noch mailen.

Harald
 
petzlaff Am: 22.09.2009 14:00:22 Gelesen: 26469# 18 @  
@ AfriKiwi [#8]

Hallo Erich,

bei der von dir zitierten Swaziland Marke gab es mehrere Auflagen, die z.T. auch unterschiedliche Wasserzeichen haben. Leider fehlt es mir an statistisch ausreichendem Beispielmaterial. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass der Farbunterschied nur bedingt auf Sonneneinwirkung zurückzuführen ist.

Der Unterschied wäre meines Erachtens zu eklatant, da manche Farben der "Normalausgabe" völlig fehlen. Eine derartige Ausbleichung müsste theoretisch auch bei anderen Werten des Satzes festzustellen sein. Allerdings habe ich das bisher nicht beobachten können.

LG
Stefan
 
philaspass Am: 22.09.2009 19:45:04 Gelesen: 26455# 19 @  
@ Harald Zierock [#5]

Hallo Harald, zu Deiner 2861 folgendes:

So wie ich die Marke sehe ist es eine gelaufene Marke auf Brief. Das heißt sie wurde im Wasserbad abgelöst. Hierzu gibt Michel bei einigen Marken den Hinweis "Farbe ist wasserempfindlich !" Wenn also die Marke keine Gummierung mehr hat führe ich den Farbunterschied auf das Ablösen zurück.

Mir liegen auch einige ähnliche Marken vor mit den gleichen Merkmalen. Hoffe, dass ich Dir mit dieser Info helfen konnte.

Gruss Philaspass Karl - Heinz
 
Harald Zierock Am: 23.09.2009 10:00:15 Gelesen: 26433# 20 @  
@ philaspass [#19]

Hallo Karl-Heinz,

Deine Antwort scheint mir plausibel, da die rechte Marke tatsächlich keinen Gummi hat; die linke ist mit und Gefälligkeitsstempel.

Harald
 
philaspass Am: 23.09.2009 20:50:33 Gelesen: 26413# 21 @  
@ Harald Zierock [#20]
@ AfriKiwi [#8]
@ doktorstamp [#2]

Hallo Ihr alle.

Habe mal ein paar Beispiele aus meinem Bestand gescannt damit ihr mal seht was sich hinter "angeblichen" Farbunterschieden verbergen kann. Links ist jeweils die Orginalmarke, rechts die "Abart"

1. R. li 1956/Mi. 1807 = 1mal auf gefärbtem, 1 mal auf ungefärbtem Papier.

1. R. re 1953/Mi. 1672 = Schriftband "rot" Ausg. 1953/ Schriftband "rosarot" 2. Ausg. 1956. beide ungestempelt mit Gummi. Gilt für Alle 6 Marken aus diesem Satz. Michel schreibt hierzu nichts.

2. R. li 1957/Mi. 1914 = Deutlich sichtbare Farbänderung bei Weltkarte. Michel Ost und Spezial schreibt hier: "Es sind verschiedene Farbtönungen bekannt."

2. R. re 1956 Mi. 1901 = Beide ungestempelt mit Gummi. Hier kann ich auch nur vermuten, dass die braune Farbe (Druckvorgang) fehlt.

3. R. li = 1959/Mi. 2196 = Schrifband rot / Markenhintergrund oben (hell)blau / Schriftband gelblichorange / Markenhintergrund oben deutlich dunkler. Beide Marken mit Gummi.

3. R. re = 1959/Mi. 2219 = wie Michel 1901 fehlende Farbe hellrotkarmin.

4. R. li = 1963/Mi. 2790 = komplette Verfärbung hier tippe ich auf chemische Einflüsse da Marke nur mit Gefälligkeitsstempel und ohne Gummierung ist.

4. R. re = 1962/Mi. 2611 = leicht hellerfärbung beim braunen Markenbildhintergrund. Da Marke ohne Gummierung ist hier wahrscheinlich das Ablösen der Marke im Wasserbad verantwortlich.

Sagt mir mal Eure Meinung dazu
Gruss "Philaspass" Karl - Heinz


 
Harald Zierock Am: 26.09.2009 19:29:36 Gelesen: 26373# 22 @  
Guten Abend allerseits,

am Donnerstag hatte ich Besuch von einem Philatelisten russisch-polnischer Abstammung und sprach ihn wegen diesem Thema an.

Er sagte mir, dass es relativ leicht sei, gold von bronzefarben zu unterscheiden, da angeblich ein anderes Druckverfahren für die beiden Farben benutzt wurden.

Goldfarben soll zudem unter guter Beleuchtung matt erscheinen, bronzefarben dagegen soll, wegen der feinen Metallpartikeln unter Licht glitzern.

Ich berichte hier nur was mir gesagt wurde, den mir erscheint das nicht so eindeutig.

Was meint Ihr dazu?

Schönes Wochenende,

Harald
 
philaspass Am: 28.09.2009 20:44:23 Gelesen: 26327# 23 @  
@ Harald Zierock [#10][#22]

@ Georgius [#13]

Hallo Harald, Hallo Dietrich,

es ließ mir keine Ruhe mit dem Satz SU 3051 - 60 und habe deshalb mal bei mir in den Alben nachgesehen. Im Prinzip gebe ich Besuch recht, nur möchte ich die Sache umgekehrt sehen. Bronze hat gegenüber Gold, als Metall eine wesentlich mattere Oberfläche und reflektiert von daher auch weniger Licht.

Aber ich habe noch weitere Unterschiede gefunden nach denen man die Marken vielleicht eindeutiger zuordnen kann. Bei den "goldfarbenen" Marken erscheinen die Jahreszahlen wesentlich feiner und dünner. Die bronzefarbenen sind dagegen dick und der Rand erscheint etwas "ausgefranst". Weiter sind die Jahreszahlen bei den goldenen deutlich erkennbar. wobei die in den bronzenen sich manchmal kaum vom Markenhintergrund abheben. Den Unterschied zwischen matt und glänzend kann man bei auffallendem Licht am besten erkennen wenn man aus flachem Winkel über die Marke sieht. Ähnlich den Kreideaufdrucken bei den Marken des Zarenreich.

Nun wünsche ich Dir viel Erfolg beim auseinander sortieren der Sätze.

Gruss der Philaspass Karl - Heinz
 
Harald Zierock Am: 01.10.2009 20:10:42 Gelesen: 26297# 24 @  
@ philaspass [#23]

Danke für den Hinweis !

Harald
 
Harald Zierock Am: 14.01.2010 17:15:00 Gelesen: 26073# 25 @  
Das ist die Michel Nummer 2292. Links die richtige Farbe grün, rechts gelb.

Abgefärbt?

Harald
 


Harald Zierock Am: 24.01.2010 17:37:58 Gelesen: 26019# 26 @  
Hallo,

mir hat jemand gesagt es sei sogenannte Schaufenster Ware.

Die Farbe ist ausgebleicht.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende trotz des miesen Wetters.

Viele Grüße,

Harald
 
petzlaff Am: 25.01.2010 08:57:34 Gelesen: 26003# 27 @  
@ Harald Zierock [#26]

Hallo Harald,

die rechte Marke ist eindeutig in der Farbe der Mi #2291 (Bauarbeiter vor Neubau) gedruckt.

Aus meiner bescheidenen Sicht handelt es sich möglicherweise um einen Farbfehldruck.

LG, Stefan
 
Georgius Am: 25.01.2010 13:13:03 Gelesen: 25993# 28 @  
@ Harald Zierock [#25]

Hallo Harald,

die These von Stefan (Farbfehldruck) würde ich stützen, denn ein Ausbleichen vom direkten Sonnenlicht hätte sich nach meinen Erfahrungen genauso auf die braune Farbe ausgewirkt. Das ist aber nicht der Fall, im Gegenteil, das Braun ist sogar einen Ton dunkler.

Viele Grüße
Dietrich
 
Harald Zierock Am: 26.01.2010 09:44:09 Gelesen: 25977# 29 @  
Danke die Hilfe.

Mal sehen, vielleicht findet sich jemand aus Russland, der sich darin gut auskennt.

Harald
 
Harald Zierock Am: 26.01.2010 16:49:05 Gelesen: 25965# 30 @  
Hier habe ich noch so ein flagrantes Beispiel.

Es handelt sich um Michel Nummer 5616. Die Marken sind in einwandfreiem Zustand!

Ich habe den neuesten Katalog in Farbe, und es scheint mir so, das die linke Marke darin abgebildet ist.

Viele Grüße,

Harald


 
philaspass Am: 04.02.2010 15:04:19 Gelesen: 25908# 31 @  
@ Harald Zierock [#30]

Hallo Harald,

habe mal wieder etwas Zeit und gerade Deinen Frage zur 5616 gesehen. Habe Dir zur Anschauung noch 3+1 weitere Marken (5615 - 18) als Scan fertiggemacht. Bei allen wirst Du Farbunterschiede feststellen können.

Hierbei handelt es sich m. A. nicht um Farbabweichungen in Form von fehlenden Farben, auch nicht um ausgeblichene Farben. Ich führe diese Abweichungen eher auf den Druck (Offset) zurück, da sich diese Farbunterschiede bei vielen Marken der UdSSR in den Jahren 1984 - 1890 finden lassen. Du solltest aber vielleicht mal die Marken unter UV - Licht prüfen, es kann sich möglicherweise auch um eine andere Papiersorte handeln. Hoffe Dir damit geholfen zu haben.



Mit Gruss aus Hagen
Karl - Heinz
 
Harald Zierock Am: 04.02.2010 15:30:49 Gelesen: 25904# 32 @  
@ philaspass [#31]

Hallo Karl-Heinz,

ich werde die Marken mit UV prüfen.

Vielleicht hast Du mit Deiner Vermutung Recht.

Viele Grüße,

Harald
 
BeNeLuxFux Am: 22.02.2022 13:47:58 Gelesen: 1586# 33 @  
Hallo,

ich bin über zwei Marken gestolpert, die deutlich verschiedenfarbig daherkommen. Ob das aufgrund Ausbleichens oder Ablösung im Wasserbad geschah, es sich hierbei um einen normalen Farbunterschied oder verschiedene Teilauflagen handelt, kann ich leider nicht sagen.



Mi 2437 (im Original deutlich besser zu erkennen)



Mi 4084

Grüße, Stefan
 
philaspass Am: 24.02.2022 12:01:59 Gelesen: 1526# 34 @  
@ BeNeLuxFux [#33]

Hallo Stefan,

zu deinen Marken:

1961; Michel 2437x diese wurde als Offsetdruck in der Farbe "lebhaftrot" herausgegeben. Leider liegen mir hier keine Zahlen über die Auflagenhöhe vor. Anzunehmen ist aber, aufgrund der langen Verwendungszeit, das sie in mehreren Auflagen gedruckt wurden.

Eine Bildgleiche Marke wurde 1965, Michel 3145, auch im Offsetdruck, in der Farbe "dunkelbraunorange" herausgegeben. Dies würde aber einen deutlichen Farbunterschied zu den von Dir gezeigten Marken bedeuten.

Ich tendiere mehr zu Deiner Vermutung das es sich bei Deinen Marken um 2 verschiedene Teilauflagen handelt.

1973; Michel 4084; als Rastertiefdruck? und mehrfarbig im Katalog gelistet. Wenn ich es bei Deinem Scann richtig erkenne hat die linke Marke den Teil eines Klischeetempels, die rechte eines Poststempels. (siehe hierzu meinen obigen Beiträge Nr. [#19] und [#21])

Sinnvoll wäre es auf jeden Fall die Marken einmal mit Durchlicht und UV zu prüfen ob es sich ggf. um eine andere Papiersorte handelt.

Hoffe Dir hiermit etwas geholfen zu haben und grüße aus Hagen
philaspass (Karl-Heinz)
 

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