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Thema: Schweiz Dauerserie Sitzende Helvetia
Das Thema hat 430 Beiträge:
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briefmarkenwirbler24 Am: 10.08.2014 14:39:53 Gelesen: 48226# 256 @  
Hallo liebe Schweiz-Sammler,

ich konnte gestern wieder einen schönen Coup landen, indem ich folgende Marke(n) ersteigert habe:



(Foto stammt vom Verkäufer)

Hierbei handelt es sich um ein waagerechtes Paar der Michelnummer 28c, 1 Franken gold mit satiniertem Papier. Das besondere hierbei ist der fast zentrisch abgeschlagene Kastenstempel von Vevey, 29.10.1878. Leider hat das Paar einen kleinen Schönheitsfehler, nämlich bei der linken Marke fehlt der linke obere Zahn. Doch meines Erachtens ist dieses Briefstück trotzdem ein Traumexemplar! Vielleicht können die Stempelexperten genauere Angaben zu dem Kastenstempel machen.

MfG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 11.08.2014 09:51:59 Gelesen: 48182# 257 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#256]

Hallo Kevin,

da hast du wieder mal ein nettes Stück für deine Sammlung ergattert. Schade ist nur der fehlende Eckzahn, und die mittig etwas angetrennte Zähnung des Paares. Der "Kastenstempel" ist nichts besonderes, sondern ein gewöhnlicher Fahrpost-Stempel, wie er in dieser Form von den meisten schweizer Städten verwendet wurde. Und zwar für Fahrpost und Nachnahmen, was sie besonders oft vor allem auf den höheren Werten erscheinen lässt. Trotzdem ein gutes Beispiel für einen komplett sichtbaren Stempel.

Liebe Grüsse
Andy
 
briefmarkenwirbler24 Am: 16.08.2014 12:52:30 Gelesen: 48051# 258 @  
@ ziffer-freak [#257]

Hallo Andy,

danke für deine schnelle Antwort, ja daran wird die Vielfalt der Schweizer Stempel wieder deutlich! :)

MfG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 16.08.2014 13:27:05 Gelesen: 48047# 259 @  
Liebe Schweiz-Sammler,

da ich mich, wie ihr schon wisst, momentan intensiv mit der Serie "Sitzende Helvetia" befasse und nur einen Michel-Spezial 2008 für die Schweiz habe, wollte/sollte ich mir in der nächsten Zeit den Zumstein-Spezial für diese Serie zulegen.

Ich habe mir vor einigen Tagen ein größeres Lot gekauft, in dem etliche 2 Rappen Marken (Michelnummer 29) beinhaltet waren.

Hier gibt es im Michel 5 Farben und im Zumstein 7 Farben, außerdem unterscheiden sich die in den Katalogen angegeben Farben beträchtlich. Dies ein Beispiel dafür, dass der Zumstein-Spezial unbedingt von Nöten ist, wenn man sich mit Alt-Schweiz befassen möchte.

Nun zu meiner eigentlichen Frage:

Kann jemand die Katalogseiten vom Zumstein-Spezial, welche die Serie "Sitzende Helvetia gezähnt" beinhalten, scannen, damit ich die Farben, die dieser Katalog aufführt, einmal gesehen habe und meine Marken danach ordnen kann?

Oder was noch besser wäre, hat jemand von euch noch ein älteres Exemplar, was er verkaufen/verschenken würde?

Ich freue mich auf eure Antworten!

MfG

Kevin
 
stehhelv Am: 16.08.2014 16:54:30 Gelesen: 48030# 260 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#259]

Hallo Kevin,

vom Kauf des derzeit gültigen Zumstein-Spezial (2 Bände, Ausgabe 2000) würde ich Dir abraten. Nach mehreren Telefonaten mit Zumstein habe ich erfahren, dass für den Herbst 2014/Frühjahr 2015 eine neuer Spezial aufgelegt werden soll. Ein Scan der entsprechenden Seite bringt Dir leider nichts, da alle Abbildungen in schwarz/weiß sind.

Hier die Farbbezeichnungen nach dem Spezial:

37 (=Michel 29)a: hellrotbraun 1874 (Ersttag 5.II.74
b: fahlbraun 1874
c: hellgelblichbraun 1874
d: (gelblich)braunolic 1874
e: hellgelboliv 1876
f: fahlbräunlicholiv 1880
g: bräunlicholiv 1880
h: olivbraun 1881

Und nun viel Spaß beim Bestimmen. Die eine oder andere Farbe kannst Du eventuell über das Datum bestimmen.

Hoffentlich konnte ich Dir ein wenig helfen,
freundliche Grüße
Ulrich
 
briefmarkenwirbler24 Am: 16.08.2014 19:47:18 Gelesen: 48010# 261 @  
@ stehhelv [#260]

Hallo Ulrich,

erst einmal vielen Dank für deine Hilfe!

Bezüglich des neuen Zumstein-Spezial, welcher deinen Angaben nach 2014/2015 erscheint, kann ich nur sagen, dass ich mir diesen wahrscheinlich nicht leisten kann oder ich meine kompletten Ersparnisse aufbrauchen müsste. Deshalb immer noch die Frage, ob jemand den Zumstein-Spezial verkaufen/verschenken würde?

Ich meinte leider nicht nur Michelnummer 29, sondern auch den Rest dieser Ausgabe, daher auch die Scans, da deine Variante zu aufwendig ist.

MfG

Kevin
 
stehhelv Am: 16.08.2014 22:25:08 Gelesen: 47989# 262 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#261]

Hallo Kevin,

ja, da hast Du recht. Die Ausgabe 2000 hat für beide Bände 150,00 CHF gekostet. Da wird wohl der neue Katalog nicht billiger werden. Wenn ich mir einen neuen zulege, hat mein Sohn schon seine Ansprüche geltend gemacht. Er ist zwar kein Schweiz-Sammler, hat aber eine recht ordentliche Philatelistische Bibliothek auch aus den Bereichen, die er nicht sammelt.

Ich werde morgen versuchen die Seiten zu scannen. Wenn`s geklappt hat, stelle ich die Bilder ein.

Gruß
Ulrich
 
searagusa Am: 17.08.2014 08:58:28 Gelesen: 47963# 263 @  
@ stehhelv

moin moin Vaddern

@ briefmarkenwirbler24

Hallo Kevin,

mit welchen Katalogen arbeitest Du und wie alt sind die?

Lg Carsten
 
briefmarkenwirbler24 Am: 17.08.2014 09:57:14 Gelesen: 47952# 264 @  
@ searagusa [#263]

Hallo Carsten,

ich arbeite momentan mi dem Michel-Spezial 2008 und dem Zumstein 2008, nicht zu verwechseln mit dem Zumstein-Spezial.

MfG

Kevin
 
searagusa Am: 17.08.2014 10:27:23 Gelesen: 47945# 265 @  
Hallo Kevin,

...nicht zu verwechseln mit dem Zumstein-Spezial.

Danke, weiss ich.

Wenn ich was neueres Angeboten bekomme, was ich schon habe, gebe ich es Dir.
 
stehhelv Am: 17.08.2014 11:43:59 Gelesen: 47931# 266 @  
@ searagusa [#263]
@ briefmarkenwirbler24 [#261]

Upps, da wäre mir wohl beinahe ein schwerer Fehler unterlaufen: Die Seiten kann und darf ich natürlich aus Urheberrechtlichen Gründen nicht scannen. Tut mir leid, Kevin.

Moin moin Sohnemann, schön dass Du Dich eingeschaltet hast. Vielleicht können wir zusammen Kevin helfen. Manchmal geht es ja mit irgendwelcher Literatur schneller als man denkt, siehe Jäschke/Lantelme.

Noch einen schönen Sonntag und allzeit alle Zacken an der Marke.

Grüße
Ulrich
 
stehhelv Am: 17.08.2014 12:45:48 Gelesen: 47918# 267 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#261]

Hallo Kevin,

teile mir doch bitte Deine e-mail über philaseiten-mail mit, vielleicht kann ich Dir helfen.

Gruß Ulrich
 
briefmarkenwirbler24 Am: 19.08.2014 10:28:09 Gelesen: 47860# 268 @  
@ stehhelv [#267]

Hallo Ulrich und alle anderen,

ich habe ein Anliegen an euch und zwar:

Hat jemand seine "Sitzenden Helvetias" strikt nach Zumstein-Spezial sortiert (dabei geht es besonders um die Farben)?

Ich habe die "Ladys" vorgeordnet und habe mit der Prüflampe und anderen Hilfsmitteln gearbeitet, jedoch bin ich mir bei der Farbbestimmung nicht ganz sicher, und da ich eine Ausstellungssammlung erstellen möchte, wäre es schön wenn die Farben richtig geordnet wären.

Daher meine Frage, ob ich jemandem meine Ladys per Einschreiben schicken kann und dieser dann die Marken mit seinen vergleicht und sich ein Bild davon macht? Am besten wäre ein Mitglied der ARGE Schweiz.

MfG

Kevin
 
stehhelv Am: 19.08.2014 17:26:41 Gelesen: 47826# 269 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#268]

Hallo Kevin,

nein, da kann ich Dir leider nicht helfen. Ich habe auch so meine Probleme mit den Farben. In meiner Sammlung habe ich nur jeweils die Hauptnummern und auf ein separates Blatt stecke ich alle Farben, welche ich nicht 100%ig zuordnen kann.

Freundliche Grüße
Ulrich
 
Gernesammler Am: 19.08.2014 21:13:10 Gelesen: 47803# 270 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#268]

Hallo Kevin,

ich kann Dir da leider nicht helfen, da ich eher der "Altpapiersammler" bin (Briefe und Stempel), aber vielleicht hilft es Dir ja wenn Du mal die Seite der Arge Schweiz aufmachst und dort Dein Anliegen vorträgst per E-Mail, es werden bestimmt genug Sammler sein die Dir helfen können.

Gruß Rainer
 
briefmarkenwirbler24 Am: 21.08.2014 11:39:54 Gelesen: 47754# 271 @  
@ stehhelv [#269]
@ Gernesammler [#270]

Guten Morgen,

trotzdem vielen Dank für eure Bemühungen, ich werde mal bei der ARGE nachfragen, ob mir da jemand helfen kann.

MfG

Kevin
 
jahlert Am: 31.08.2014 07:15:55 Gelesen: 47358# 272 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#271]

Hallo Kevin,

hast Du schon eine Antwort bekommen?

In dieser Woche habe ich einen Sammler besucht, der sich schon recht lange und sehr intensiv mit dieser Ausgabe beschäftigt. Soll ich dort mal nachfragen?

Gruß aus Iserlohn
Jürgen
 
briefmarkenwirbler24 Am: 31.08.2014 19:02:23 Gelesen: 47327# 273 @  
@ jahlert [#272]

Hallo Jürgen,

das Problem hat sich schon erledigt, trotzdem danke schön!

MfG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 14.09.2014 10:34:01 Gelesen: 46900# 274 @  
Guten Morgen,

ich habe nun den ersten Satz der Sitzenden Ladys in den Hauptnummern komplett (mit wie ich finde schönen Stempeln):



Bei einigen Exemplaren zwei Stempel abgebildet.

MfG

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 14.09.2014 20:35:59 Gelesen: 46868# 275 @  
Guten Abend,

ich konnte heute Abend diesen Brief ersteigern:



Verschickt wurde der Brief am 20.07.1868 (mein Geburtsdatum, nur ein paar Jährchen später) von Lausanne nach London via Pontarlier (Frankreich), wo er 2 Tage später, also am 22.07.1868 angekommen ist. Frankiert wurde der PD-Brief mit der Zumsteinnummer 43a, dunkelpurpurlila.

50 Rappen ist meines Erachtens eine korrekte Frankatur, da der Brief über Frankreich gelaufen ist, und nicht direkt über Deutschland, bis 15 g lag der Tarif bei Leitung über Frankreich bei 50 Rappen. Frankreich-Leitwege sind eher seltener aus dieser Zeit anzutreffen!

Ein wie ich finde attraktiver Beleg, für den ich dieses Mal auch tiefer in die Taschen greifen musste!

Kann mir jemand bestätigen, dass der Brief richtig frankiert worden ist?

MfG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 14.09.2014 21:40:41 Gelesen: 46852# 276 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#275]

Hallo Kevin,

grundsätzlich ist der Tarif für einen Vor-UPU-Brief nach England mit 50 Rp. korrekt. Nur scheint es sich hier um eine Trauerbrief zu handeln (schwarzer Rand). Solche konnte man damals als Drucksache versenden, zu einem wesentlich günstigeren Tarif, was der Absender jedoch nicht beachtet/gewusst zu haben schien. Das Porto ist somit also absolut korrekt.

Die Leitung über Pontarlier für die meisten Briefe nach Frankreich, resp. weiter nach England oder gar in die USA, war damals absolut üblich. Siehe auch die Briefe unter [#19] und [#177].

Liebe Grüsse
Andy
 
briefmarkenwirbler24 Am: 15.09.2014 17:54:08 Gelesen: 46737# 277 @  
@ ziffer-freak [#276]

Hallo Andy,

vielen Dank für deine Einschätzung des Portos, und der Information mit dem Trauerbrief. Bezüglich des Grenzübergangsstempels habe ich eine andere Quelle, die besagt dass Frankreich-Leitwege nicht häufig sind (aus bestimmten Gründen kann ich diese aber nicht nennen).

Bevor ich sage, was ich dafür bezahlen musste, meine Frage: Wie viel ist der abgebildete Brief wert?

MfG

Kevin
 
Heinz 7 Am: 15.09.2014 23:22:10 Gelesen: 46714# 278 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#277]
@ ziffer-freak [#276]

Hallo Kevin,

ich denke, Andy hat recht; der Weg über Frankreich ist nicht selten.



Anbei ein Beispiel von mir. Brief von Genf, 23 Sept. 1869 (siehe zwei schwarze Aufgabe- bzw. Abgangstempel), daneben blauer Grenzübergangsstempel ("SUISSE"). Das Brieflein wurde bereits am 24.9.1869 in London in Empfang genommen (Ankunfts-Stempel "LONDON"), zweimal, schwach aber klarer Stempelabschlag. Frankiert ist das Ganze mit einer ZSt. 43 (angeblich 43c), das reichte bis nach London, wie der "PD"-Stempel bestätigte. 50 Rappen war damals viel Geld, die Frankaturstufe stimmte meines Wissens (das war vor-UPU-Zeit). Das ist also eine korrekte Frankatur. Andy weist uns allerdings auf die Besonderheit "Trauerbrief" hin; was das kostete (nach England) weiss ich nicht auswendig. Ob alle Staaten solche Vergünstigungen zuliessen, ist auch nicht sicher.

Interessant: Warum schrieb der Absender: "Angleterre via France". War das ein bewusster Entscheid, gab es etwa Alternativen? Vermutlich schon, aber offenbar funktionierte die Post über Frankreich zuverlässig und rasch. Ein Brief aus der Westschweiz nach England musste so nur ein Land durchqueren (Frankreich), während ein Leitweg über Deutschland ja viele Staaten hätte durchlaufen müssen: zuerst die Schweiz, dann das Grossherzogtum Baden, dann vielleicht Hessen, Nassau, Westfalen und die Niederlande? Achtung: ohne Gewähr, das weiss ich jetzt nicht einfach so ohne Weiteres.

Der Wert Deines Briefes ist meines Erachtens etwa wie folgt anzusetzen: Katalog Zumstein 2013, No. 43 auf Brief KW=CHF 275.00. Der Brief ist schön und die Marke gut, der Stempel nicht schlecht, aber auch nicht Luxus (ein Tick zu heftig abgeschlagen (etwas "schwer")). Ein Ansatz von 50 % Katalog wäre meines Erachtens sehr fair/günstig/käuferfreundlich, also etwa CHF 140 = ca. Euro 110. Es darf auch ein wenig mehr sein, aber nicht gleich 80 - 100 % vom Katalog.

Einer Deiner Vorbesitzer hat im November 1988 offenbar DM 225 bezahlt. Das liegt nicht sooo weit weg von meinem oben genannten Ansatz. Wie der Wert vor rund 25 Jahren im Katalog stand, kann ich im Moment nicht nachsehen, aber vermutlich zahlte dieser Käufer damals klar mehr als 50 % des Katalogwertes 1988.

Ich hoffe, das hilft Dir ein bisschen und die übrigen Leser finden meine Einschätzung nicht falsch.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 16.09.2014 19:35:25 Gelesen: 46662# 279 @  
@ Heinz 7 [#278]

Hallo Heinz,

vielen, vielen Dank für deine ausführliche Schilderung und für den guten Vergleichsbrief. Dann werde ich meine Meinung über den Frankreich-Leitweg mal ändern und euch Glauben schenken. Meine Quelle war anscheinend doch nicht so verlässlich.

Bezahlt habe ich für den Brief ca. 56,-€, was also ein mehr als fairer Verkaufspreis war, gar ein Schnäppchen!

MfG

Kevin
 
dittrich Am: 10.10.2014 21:43:01 Gelesen: 45851# 280 @  
Problem bei der Farbzuordnung Sitzende Helvetia

Hallo,

vielleicht kann einer vom ersten Blick die Farbem erkennen. Denke grau sollte unstrittig sein, aber oliv und hellrotbraun könnte ich jetzt nicht unterscheiden.

Kann auch sein, das kein oliv oder hellrotbraun dabei ist ?

2c auf Faserpapier sind nicht mit dabei!



Im Vergleich zu einer postfrischen 2c auf Faserpapier wirken alle farbefreundlich dunkler.

Helft mir bitte.

Grüsse der dittrich
 

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