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Thema: Schweiz Destinationen 1900 bis 1949
Das Thema hat 90 Beiträge:
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SH-Sammler Am: 10.08.2019 11:25:30 Gelesen: 3231# 16 @  
@ Heinz 7 [#14]

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde,

eine weitere Destination, dieses Mal nach Norwegen.

Bis 1924 nannte sich die Hauptstadt von Norwegen KRISTIANIA. Sie darf jedoch nicht verwechselt werden mit der Stadt Christiania in Dänemark. Da Christiania vom Namen des dänischen Besetzers, vom König Christian stammt, beschloss das Parlament, die alte Bezeichnung OSLO als Name der Hauptstadt zu verwenden.



Ganzsachen – Postkarte von Schaffhausen nach Norwegen vom 19. Febr. 1902.
Im Text (Karte verfärbt zwecks verbesserter Lesbarkeit des Textes) geht es um die Bestimmung von Käfern, in der Hoffnung, einen bisher unbekannten Käfer der nordischen Fauna zu finden.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
Olilux Am: 10.08.2019 12:11:14 Gelesen: 3222# 17 @  
@ Heinz 7

Hier die Destination Luxemburg, der Brief lief über die Auslandstelle Trier und wurde dort von der Überwachungstelle des 8. Armeekorps geöffnet.



Grüsse aus Luxemburg

Olivier
 
saintex Am: 10.08.2019 22:59:21 Gelesen: 3196# 18 @  
Luftpost-Drucksache von Zürich nach Oudja in Marokko an der Grenze zu Algerien gelegen, aus dem Jahr 1923.



Aufgegeben in Zürich am 12.04.1923 wurde die Lp.-Drucksache von der französischen Fluggesellschaft Lignes Aériennes G. Latécoère von Toulouse bis Rabat befördert und von dort aus weiter auf dem Landweg nach Oudja. Rückseitig Ankunftsstempel von Rabat 16.04.1923 und Oudja vom 18.04.1923. Daneben ein zeitgenössisches Werbeplakat der Fluggesellschaft für ihre Fluglinie nach Marokko, das den Verlauf der Flugstrecke zeigt.

Die Drucksache ist mit 35 Rp. portogerecht frankiert: Drucksache Ausland (bis 50 Gramm) 10 Rp. + Luftpostzuschlag (bis 20 Gramm) 25 Rp. Flugpost aus der Schweiz war ab 19.11.1920 zur Beförderung auf der Linie Toulouse-Rabat-Casablanca zugelassen.

Wolfgang
 
Heinz 7 Am: 11.08.2019 22:42:57 Gelesen: 3148# 19 @  
@ saintex [#18]

Hallo Wolfgang

Du zeigst uns die 15. Destination. Danke an alle, die bis jetzt beigetragen haben. Europa liegt in Führung mit 8 Nennungen, Amerika ist zweiter mit 3.



Ich wünsche allen eine gute neue Woche!

Heinz
 
SH-Sammler Am: 14.08.2019 11:49:22 Gelesen: 3063# 20 @  
@ Heinz 7 [#19]

Hallo,

heute möchte ich eine weitere Destination vorstellen: TRANSVAAL.

Transvaal war bis 1910 eine britische Kolonie, bevor das Gebiet im Staat Südafrika integriert wurde. Ob Heinz Transvaal als eigenständiges Land in die Tabelle aufnehmen wird, werden wir sehen.



Schaffhausen, 26. September 1903 nach Middelburg, Transvaal

Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
Gernesammler Am: 14.08.2019 20:15:31 Gelesen: 3043# 21 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein Wertbrief aus Zürich vom 8.4.1935 über 370 Franken an R.W.Hauri nach Sekondi via Takoradi.

Bis in die 1920er Jahre war Takoradi dennoch nur ein kleines Fischerdorf, damals noch unter dem Namen Amanful. Das änderte sich erst ab 1920, als hier der erste Tiefwasserhafen Ghanas gebaut wurde und Takoradi eine Eisenbahnverbindung ins nahe gelegene Sekondi erhielt.

Diese Stadt lag an der Gold Coast Britisch West Afrika. Die britische Kronkolonie Goldküste („Gold Coast Colony“) in Westafrika bestand von 1878 bis 1957 und war Teil Britisch-Westafrikas. Am 6. März 1957 erlangte sie zusammen mit dem britischen Protektorat Britisch-Togoland (ehemals Teil von Togoland) als Republik Ghana die Unabhängigkeit.

Die Kolonie umfasste die südlichen Landesteile des heutigen Ghana und leitete ihren Namen von der seit dem 17. Jahrhundert gebräuchlichen Bezeichnung „Goldküste“ für diesen Küstenabschnitt ab. Im weiteren Sinn wurde der Begriff Goldküste als politische Bezeichnung auf das gesamte britisch beherrschte Gebiet des heutigen Ghana angewandt.

Geschrieben wurde der Brief von einem Verwandten O.R.Hauri der wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt in der Schweiz in Zürich arbeitete.

Für das Franko wurden 2x 70 Rappen der sitzenden Helvetia mit Schwert Zumstein 162 (Michel 171) das Franko sollte sich aus 30 Rappen für den Brief 70 Rappen für den Zuschlag der Wertsendung und einer Versicherungsgebühr von 40 Rappen macht 1,40 Gesamt.

Gestempelt wurde Zürich 2 Fraumünster- Briefannahme.

In Zürich erhielt der Brief zwei Klebezettel wobei beide die gleiche Bedeutung hatten (Insured Valeur - Versicherungswert).

Es wurde neben der Marke "via france" handschriftlich vermerkt ob der Brief dann auch so gelaufen ist kann ich nicht sagen, es wurde am 10.4.1935 ein Stempel "Registerd ONDO...?" abgeschlagen was sich eher Britsch anhört, sowie am 24.4.1935 der Ankunftsstempel von Secondi Gold Coast.

Was bedeutet auf der Vorderseite die 39 1/2 und auf der Rückseite die 3, vielleicht hat ja hier jemand eine Idee ich wäre dankbar.

Gruß Rainer


 
jahlert Am: 14.08.2019 21:27:59 Gelesen: 3028# 22 @  
@ Heinz 7 [#1]

Hallo Heinz,

ich habe hier ein paar Schweizer Begleitadressen aus den 30ern nach Belgien. Passen die zum Thema?

Vielen Dank
Jürgen
 
SH-Sammler Am: 15.08.2019 18:40:13 Gelesen: 2994# 23 @  
@ Heinz 7 [#19]

Hallo Sammlerfreunde,

hier eine weitere Destination, GRIECHENLAND.

Luftpostbrief von Schaffhausen nach Athen vom 29. Sept. 1936. Da die Adressatin nicht mehr in Athen war, wurde der Brief mit der normalen Post retourniert.

Auf der Rückseite sind der Ankunftstempel von Athen und 2 italienische Bahnstempel.

,

Taxerklärung:

Briefe Schweiz – Ausland ab 1. Okt. 1924 = 30 Rappen
Zuschlagtaxe Flugpost für “Europa” ab 1.01.1935 = 10 Rappen
Total 40 Rappen, hier mit Luftpostmarke Zumstein F24, dunkelrot.

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
Heinz 7 Am: 16.08.2019 18:47:50 Gelesen: 2946# 24 @  
Hallo, Kollegen!

Das macht ja richtig Spass, so!

@ SH-Sammler [#20]

Transvaal - sehr gut!

@ Gernesammler [#21]

Gold Coast - sehr gut!

@ jahlert [#22]

Jürgen, Belgien ist "billig" (Augenzwinkern), also rasch einstellen, bevor ein anderer Dir das Land wegschnappt.

@ SH-Sammler [#23]

Griechenland - auch willkommen! Kreta hatten wir schon, aber Griechenland ist nicht dasselbe.

Ich bin sicher, wir kommen auf 200 Destinationen! Im Moment kann ich nicht so mittun, wie ich mir das wünsche (x Projekte sind am Laufen). Aber Ihr könnt das genauso gut!

Heinz
 
saintex Am: 16.08.2019 20:02:11 Gelesen: 2940# 25 @  
Von mir heute ein Luftpostbrief aus Biel (Bienne) nach Thysville (heute: Mbanza-Ngungu) in der ehemaligen belgischen Kolonie Belgisch-Kongo (heute: Demokratische Republik Kongo).



Aufgegeben in Biel am 15.01.1926 wurde der Brief entsprechend dem Leitvermerk „Via Genève-Toulouse-Casablanca „ über Genf (Durchgangsstempel Genève Poste Aérienne Suisse 16.I.26 – 2) auf der im Beitrag [# 18] beschriebenen Fluglinie per Luftpost nach Casablanca in Marokko befördert, wo er ausweislich des rückseitig angebrachten Ankunftsstempels am 19.I.1926 eintraf. Ab Casablanca erfolgte die Weiterbeförderung des Luftpostbriefes nach Belgisch-Kongo auf dem Seeweg mit den Dampfern der Compagnie belge maritime du Congo, die im Liniendienst Antwerpen mit Matadi in Belgisch-Kongo verbanden und dabei auch Casablanca in Marokko anliefen.

Die Kombination der Postbeförderung durch Flugzeug und Schiff machte es möglich, eilige Postsendungen nach Belgisch-Kongo, die erst nach Abfahrt des Dampfers in Antwerpen aufgekommen waren, dem Dampfer mit dem Flugzeug hinterherzuschicken und diesen in Casablanca einzuholen, so dass die Postsendung nicht bis zur Abfahrt des nächsten Dampfers in Antwerpen warten musste. Dies hatte eine erhebliche Verkürzung der Postlaufzeiten nach Belgisch-Kongo zur Folge, da die belgischen Dampfer auf der Linie Antwerpen – Matadi im Jahr 1926 nur alle drei Wochen verkehrten.

Ausweislich des rückseitig angebrachten Ankunftsstempels traf der Luftpostbrief am 24.2.1926 fahrplanmäßig in Matadi ein und wurde von dort per Bahn zum Bestimmungsort Thysville weiterbefördert (Ankunft 25.2.1926), wo der Empfänger, Monsieur Liechti nach den Angaben auf der Vorderseite des Briefes im Grand Hôtel de l‘ A.B.C. [1] logierte.



Der Brief konnte dem Empfänger allerdings im Hotel nicht mehr zugestellt werden, da dieser zwischenzeitlich abgereist und in die Schweiz zugekehrt war. Dorthin wurde dem Empfänger der Brief nachgesandt, indem die Hotelanschrift auf der Vorderseite mit einem Hinweiszettel mit der Nachsendeadresse Rue du Stand 64, Bienne überklebt wurde.

Der Luftpostbrief ist mit 55 Rp. portogerecht frankiert: Brief Ausland (bis 20 Gramm) 30 Rp. + Luftpostzuschlag bis Casablanca 25 Rp.

Viele Grüsse
Wolfgang

[1] A.B.C.= Compagnie Commerciale & Agricole d‘ Alimentation du Bas-Congo
 
jahlert Am: 16.08.2019 21:22:28 Gelesen: 2908# 26 @  
@ jahlert [#22]

Hier ist die Begleitadresse nach Antwerpen:



Viele Grüße
Jürgen
 
SH-Sammler Am: 17.08.2019 06:49:51 Gelesen: 2892# 27 @  
@ Heinz 7 [#24]

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde,

Diesmal ein Brief nach Südostasien, nach INDONESIEN.

Portogerecht frankierter Brief vom 1. 12. 1949 nach Sumatra.



Taxierung:

Taxe für einen Brief ins Ausland ab 1. 03. 1948 = 40 Rappen
Zuschlag für Luftpost nach Indonesien (ab 1. 05. 1948) = 80 Rappen
Gesamttaxe 1.20 Fr.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
SH-Sammler Am: 17.08.2019 09:50:31 Gelesen: 2878# 28 @  
@ Heinz 7 [#24]

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde,

heute geht es nicht gar so weit wie bei meinem letzten Beitrag. Es ist eine einfache Destination, die im Prinzip schon längst erwähnt sein könnte.

Heute geht die Reise vom schönen und sehenswerten STEIN am Rhein, Kanton Schaffhausen, nach OESTERREICH in die Steiermark.



“Offener Brief” nach Bruck a/d Mur vom 19. April 1919.

Taxerklärung:

Briefe ins Ausland kosteten ab 1907 bis 1. Febr. 1921 = 25 Rappen.
Für die Frankatur wurden Marken der Tell – Familie der Ausgaben 1918 verwendet.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
becker04 Am: 17.08.2019 11:07:59 Gelesen: 2867# 29 @  
@ Heinz 7 [#24]

Frankreich fehlt noch auf Deiner Liste, habe dazu eine einfache Postkarte von 1916 aus La Chaux-de-Fonds nach Paris.



Viele Grüße
Klaus
 
Heinz 7 Am: 17.08.2019 21:50:29 Gelesen: 2847# 30 @  
@ saintex [#25]

Congo Belge ist super - passt gut zu Belgien.

@ jahlert [#26]
@ SH-Sammler [#27]

Indonesien portogerecht ist auch sehr schön - und mit Österreich hast Du einen weiteren "Punkt" geholt!

@ becker04 [#29]

Nord-Ost-Süd haben wir, also kommt Dein Beitrag mit Frankreich sehr gelegen, danke!

Wolfgang - "abgereist und nachgesandt", das liiiiebe ich, das gibt manchmal ganz herrliche Kombinationen. So auch anbei:



Eine Ganzsache 10 Rappen von Lausanne nach Bombay, Indien. 10 Rappen genügten, darum brauchte es keine Zusatzfrankatur.

Bei der Ankunft (belegt durch Ankunfts-Stempel!) stellte man aber fest, dass der Empfänger abgereist war nach Thorwald bei Dresden, und die Ganzsache wurde ohne Aufpreis den langen Weg zurückgeschickt. Auch Thorwald war nicht das Endziel, sondern Loschwitz ("Sächsiche Schweiz" im Mittelgebirge). Am 16.7.1900 kam der Beleg an (Ankunftsstempel!), also 46 Tage, nachdem der Beleg in Lausanne auf die Reise ging!

Auch zur Beförderungsart erfahren wir dank der Stempel etwas: wir sehen den Stempeln "Sea Post Office". -

Solche Belege finden wir bei Händlern auf Börsen auch für kleine Beträge, wenn wir nur fleissig suchen.

Heinz
 
jahlert Am: 17.08.2019 22:52:53 Gelesen: 2835# 31 @  
Aus dem Jahr 1900 stammt diese Karte.



Sie wurde am 13. Dezember in Rorschach auf die Reise geschickt und sie kam am 14. Dezember in Augsburg (BAYERN) an.
 
SH-Sammler Am: 18.08.2019 07:40:52 Gelesen: 2818# 32 @  
@ Heinz 7 [#30]

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde,

hier kommt noch so eine verrückte Karte wie im Beitrag [#30]. Im Prinzip ist sie nur nach Nürnberg adressiert worden, eine Destination und ein Land, welches ja schon gezeigt wurde. Glücklicherweise (für uns) ist der Adressat abgereist, die Karte wurde nach UNGARN weitergeschickt. Da er auch dort nicht ermittelt werden konnte, musste die Karte den Rückweg antreten.



Schaffhausen, 28. Januar 1909 nach Nürnberg – Budapest

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
merkuria Am: 18.08.2019 08:52:20 Gelesen: 2807# 33 @  
Dem Schweizer Briefmarkenhändler Eduard Luder (einem des seit 1925 bestehenden Auktionshauses Corinphila) verdanken wir anhand seiner internationalen Kundschaft viele hochwertige Frankaturen mit interessanten Destinationen.



Einschreibe-Luftpostbrief von Zürich nach Wellington/ Neuseeland, welcher ein Gewicht von 152g und eine Frankatur von 48.70 Schweizer Franken aufweist! Aufgabe 22. März 1946 in Zürich.

Die Postgebühr gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 - 28.02.48 (Luftposttaxe Neuseeland 01.01.1946 – 30.06.1950) stellte sich wie folgt zusammen:

Auslandpostgebühr Grundtaxe bis 20g 0.30 CHF
8x Zuschlag je weitere 20g à 0.20 CHF 1.60 CHF
Luftpostgebühr 31x 5g à 1.50 CHF 46.50 CHF
Einschreibegebühr 0.30 CHF
ergibt total 48.70 CHF
 

Bei diesem Brief wurde meiner Meinung nach eine falsche Luftpostgebühr durch den abfertigenden Postbeamten angewendet. Gemäss Gebührenverordnung hätte die Luftpostgebühr nach Neuseeland 1 CHF je 5g betragen. Verrechnet wurden aber 1.50 CHF je 5g, was zu der Zeit der Ansatz für südamerikanische Staaten war. Somit wurde dieser Beleg wohl mit 15.50 CHF überfrankiert!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

saintex Am: 18.08.2019 12:46:01 Gelesen: 2791# 34 @  
@ Heinz 7 [#30]



Luftpostbrief von Basel nach Dakar in der ehemaligen französischen Kolonie Senegal. Aufgegeben in Basel am 3.10.1927 20- wurde der Luftpostbrief über Genf (Genève Poste Aérienne Suisse 4.X.27--6) der französischen Fluglinie Toulouse- Casablanca [#18] zugeleitet und ab Casablanca auf der Anfang Juni 1925 neu eröffneten Verlängerung der Fluglinie über Casablanca hinaus nach Dakar befördert. Rückseitig Ankunftsstempel Dakar vom 10.10.27 (mit kopfstehender Jahreszahl). Flugpost aus der Schweiz war seit 1.8.1925 zur Beförderung auf der neuen Teilstrecke Casablanca-Dakar zugelassen.

Der Luftpostbrief ist mit 95 Rp. portogerecht frankiert: Brief Ausland (bis 20 Gramm) 30 Rp. + Luftpostzuschlag bis Dakar (bis 100 Gramm) 65 Rp.

Schönen Sonntag

Wolfgang
 
Heinz 7 Am: 18.08.2019 23:37:08 Gelesen: 2755# 35 @  
@ jahlert [#31]

Ja, Bayern gilt auch!

Danke an alle, die weitergemacht haben!

Nun haben wir 28 Destinationen, die Hälfte davon aus Europa. Zweiter ist Afrika mit auch schon 6 verschiedenen Zielorten.



Ich habe die Tabelle noch ergänzt um die Seitenzahl im Katalog Senf 1913. Wenn ein Land damals noch nicht existierte, wird das unter "Bemerkungen" kurz erläutert. Als Schreibweise übernehme ich die Vorlage Senf 1913.

Ich wünsche allen eine gute Woche.

Heinz
 
SH-Sammler Am: 19.08.2019 12:34:34 Gelesen: 2688# 36 @  
@ Heinz 7 [#35]

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde,

eine Ansichtskarte in die TÜRKEI, verschickt am 30. Januar 1911 von Schaffhausen nach Konstantinopel.



Die Karte wurde als Drucksache mit max. 5 Grussworten verschickt und kostete daher nur 5 Rappen anstelle des normalen Postkartentarifes von 10 Rappen. Sie hat einen für mich unleserlichen Ankunftstempel in türkischer Sprache.

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
jahlert Am: 19.08.2019 12:55:11 Gelesen: 2685# 37 @  
Diese Bildpostkarte sollte in Senneville/Québec (CANADA) zugestellt werden:



Der Blick auf die Rückseite legt die Vermutung nahe, dass 'Return to sender' beabsichtigt gewesen ist. ;-)

Weil auch das Datum nicht passt, läuft diese Karte 'außer Konkurrenz'.
 
jahlert Am: 19.08.2019 13:12:39 Gelesen: 2683# 38 @  
Hier passt das Datum deutlich besser:



Die Grüße aus Zürich wurden am 16. Dezember 1949 nach Saarbrücken (SAARLAND) geschickt.
 
SH-Sammler Am: 19.08.2019 14:23:59 Gelesen: 2672# 39 @  
@ Heinz 7 [#35]

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde,

ich weiss, wir haben die Destination UNGARN schon. Der folgende Brief ist jedoch in mehrerer Hinsicht von Interesse. Der Brief kommt aus Neuhausen am Rheinfall. Er wurde jedoch in Schaffhausen aufgegeben und lief nach Budapest. Zunächst mal eine Abbildung, dann die Erklärungen dazu:



Wertbrief, 59 Gramm schwer, von Schaffhausen, 14. März 1912 nach Budapest.

Taxerklärung:

Die Brieftaxe für Briefe bis 20 g ins Ausland betrug 25 Rappen. Jede weiteren 20 Gramme jeweils plus 15 Rappen. Zwischentotal Grundtaxe für diesen Auslandbrief mit 59 g = 55 Rp.
Folgende Zuschläge müssen dazu addiert werden:
Einschreibegebühr: = 25 Rp.
Gebühr für Wertbriefe für Österreich – Ungarn bis /pro 300 Fr. = 10 Rp.
Gesamttotal wie mit Briefmarken freigemacht: 90 Rappen.

Dass der Brief aus Neuhausen stammt, ist an der PERFIN – Lochung der Marken erkennbar. Die Buchstaben A.J.A.G. stehen für Aluminium Jndustrie AG, eine Firma welche in Neuhausen am Rheinfall seit 1888 als erstes Unternehmen in Europa Aluminium verarbeitete.

Wer genau hinschaut, erkennt auch, dass die Perfin-Lochung seitenverkehrt ist. Da die Lochmaschinen keine ganzen Briefmarkenbogen lochen konnten, wurde ein Bogen gefaltet und anschliessend in das Gerät eingelegt. Dass dadurch eine Hälfte des Bogens mit dem Markenbild oben, die andere mit dem Markenbild nach unten lag, erklärt die seitenverkehrte Lochung der Marken auf diesem Brief.

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
jahlert Am: 19.08.2019 23:43:46 Gelesen: 2646# 40 @  
Aus meiner Ganzsachen-Sammlung:



Diese Reklame-Postkarte ging am 19. Mai 1913 auf die Reise nach Stuttgart (WÜRTTEMBERG).
 

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