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Thema: Lupen und Mikroskope - welche sind wirklich empfehlenswert ?
Das Thema hat 92 Beiträge:
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heide1 Am: 15.05.2010 09:46:31 Gelesen: 103840# 43 @  
Moin,

es muss nicht viel Geld sein, mein alter CanonScanLide20 macht diese Bilder und das dürfte doch reichen. Natürlich nur Zuhaus, am Wühlkarton tut es die 10fach-Lupe auch.

Gruß Jürgen


 
Christian Am: 13.07.2010 22:19:34 Gelesen: 103507# 44 @  
Guten Abend zusammen!

Mir liegt es eigentlich fern, für einen Discounter im Lebensmittelbereich Werbung zu machen. Allerdings habe ich heute ein Mikroskop mit Computeranschluss für knapp unter 30 € erstanden, von dessen Leistungsfähigkeit ich doch etwas überrrascht war. Ich kann jede Einstellung direkt als Bild ausgeben. Ich denke jeder kennt die 4 Buchstaben, dessen Erster den Anfang des Alphabetes repräsentiert. Sicherlich kein professionelles Gerät, aber für unsere Zwecke durchaus gut zu gebrauchen. Hier ein kleines Beispiel anhand der 10 Pfennig Germania aus meinem Beitrag Kleinschriftstempel.

10-fache Vergrößerung



60-fache Vergrößerung



200-fache Vergrößerung



Herzliche Grüße

Christian
 
Gordianus Am: 07.08.2010 00:11:35 Gelesen: 103149# 45 @  
@ Christian

Ich habe mir auch das USB Mikroskop zugelegt, allerdings hier in Österreich, beim Ableger, dessen Name bei uns mit H* anfängt. ;-)

Kann nur bestätigen, sehr empfehlenswert, vor allem für die Plattenfehlersuche auf Briefen oder ähnliches!

lg
gordianus
 
Richard Am: 07.02.2011 11:34:26 Gelesen: 100736# 46 @  
@ LOGO58 [#40]

Das Gerät hat (ich vermute im Jahre 1966) 114,00 DM gekostet. Ob es noch als moderne Ausführung zu kaufen ist, ist mir nicht bekannt. Allerdings kann man es bei den bekannten Online-Auktionen noch gebraucht erwerben (um 20,00 EUR).

Bei Ricardo ist gerade ein Gerät für 55 Franken verkauft worden. Ist das die alte oder eine neue Ausführung ?

Schöne Grüsse, Richard



Link zur Auktion für weitere Fotos: http://www.ricardo.ch/kaufen/briefmarken/zubehoer/sonstiges/philatell-pruefgeraet/v/an630812076/
 
LOGO58 Am: 07.02.2011 16:33:11 Gelesen: 100703# 47 @  
@ Richard [#46]

Hallo Richard,

die von Dir dargestellte Ausführung (Ricardo) ist identisch mit meiner und heißt laut Bedienungsanleitung "Philatell BL". Die in [#40] dargestellte Bedienungsanleitung hat den Druckvermerk "11.66 D". Daher meine ich, dass es sich um eine "alte" Ausführung handelt.

Habe eben auch noch mal bei Ebay nachgeschaut unter Stichwort "Philatell": Es wird ein Gerät ohne Lampe (laut meiner Bedienungsanweisung das Modell "Philatell Standard") angeboten. Stand: 1,00 EUR, Laufzeit noch 8 Tage.

Viele Grüße
Lothar
 
chuck193 Am: 20.02.2011 18:51:32 Gelesen: 100319# 48 @  
Hallo die Lupensucher,

warum viel Geld ausgeben, wenn so ziemlich jeder PC ein Programm hat, wo man Bilder einscannen kann, in jeder Grösse. Selbst mit meinem Scanner kann ich den Ausschnitt vergrössert speichern und in ein Bildbearbeitungsprogram wie XN View einfügen. Für Druckfehlersuche reicht das vollkommen aus. Hier mal ein Bild:



Selbst das Programm von http://www.buxsoft.com, PERFOMaster 3000, ist sehr gut zur Plattenfehlersuche, Zähnung messen und vieles mehr, und es kostet nichts. Für eine grobe Suche benutze ich ein kleines Vergrösserungsglass, mit ungefähr sechsfacher Vergrösserung. Auch ab und zu, benutze ich ein kleines Mikroskop von Micronta 30X, mit Beleuchtung.

Viele Grüsse,
Chuck
 
heide1 Am: 31.03.2011 09:07:24 Gelesen: 99630# 49 @  
@ Gisi

Moin Gisela,

weiterhin interessiert mich, welches USB Mikroskop Du Dir zugelegt hast, sehr schöne, saubere Vergrößerung.

Gruß Jürgen
 
Gisi Am: 01.04.2011 05:14:06 Gelesen: 99539# 50 @  
@ heide1

Hallo Heide 1 und andere Interessenten,

habe ein USB Mikroskop über amazon.com gekauft. Die URL ist wie folgt:

http://www.amazon.com/gp/product/B0025U0L8Y

Es scheint mir für Briefmarken Plattenfehlersuche ideal zu sein. Es kann 20x oder 400x vergrössern. Die Abbildung, die ich von der 80 Pfennig Marke machte war mit einer 400-maligen Vergrösserung. Habe noch nicht viel Zeit gehabt mich intensiv mit dem Mikroskop zu beschäftigen, aber den ersten Versuchen nach, scheint es meinen Ansprüchen zu entsprechen.

MfG,
gisi
 
Sheldrake Am: 07.06.2011 11:08:46 Gelesen: 98087# 51 @  
Hallo zusammen,

habe gerade gesehen das es bei Tchibo Online das Dig. Mikroskop auf der Resteseite zu 49 € gibt.

Ich denke es ist mit dem von LT und Lindner baugleich.

Schönen Tag
-rainer-
 
Sheldrake Am: 22.10.2011 17:38:58 Gelesen: 95752# 52 @  
Hallo,

hat jemand dieses USB Mikroskop (Lindner, Leuchtturm und div. Elektronikversandhandel) unter Windows 7 am laufen?

Finde keinen Treiber!

Gruß
-rainer-
 
rostigeschiene Am: 22.10.2011 17:50:45 Gelesen: 95748# 53 @  
Ja, an meinem Rechner, unter Win 7, funktioniert das Gerät einwandfrei.

Hier zwei Ausschnitte die ich mit meinem Wald- und Wiesenscanner so nicht hinbekomme.



Mit dem Treiber gab es keine Probleme, USB-Mikroskop angeschlossen, Treiber wurde von allein gefunden und schon konnte ich das Gerät verwenden.

Werner
 
Sheldrake Am: 23.10.2011 08:17:15 Gelesen: 95693# 54 @  
Hallo Werner,

was nimmst Du denn für eine Software?

Schönen Sonntag
-rainer-
 
rostigeschiene Am: 23.10.2011 10:19:03 Gelesen: 95683# 55 @  
@ Sheldrake [#54]

Hallo Rainer

Die Software heißt Digiview 1.0. Hier ein Link zur freeware. http://www.softpedia.com/progDownload/Digiview-Download-77728.html

Werner
 
doktorstamp Am: 10.10.2013 18:04:55 Gelesen: 83139# 56 @  
Neulich im Chat wurde nach Lupen gefragt. Wie bei so vielen Dingen gibt es kein "One size fits all". Zu Deutsch etwa "Allzweckverwendbar".

Im Laufe meines Sammellebens habe ich mehrere erworben, gekauft, oder geschenkt bekommen.

Im Prinzip je kleiner, desto höher die Vergrösserung.



Den größten 'Fadenzähler" habe ich neulich in einem Hobbygeschäft erstanden, und ist auch mit LED Beleuchtung. Der zweitgrößte entstammt einer Hobbymesse, diesmal für Modelleisenbahn.

mfg

Nigel
 
Mirjamben Am: 11.12.2013 14:13:14 Gelesen: 81951# 57 @  
Digital-Mikroskop II von Leuchturm

Hallo liebe Sammlerfreunde,

wer hat schon Erfahrung mit dem oben genannten Mikroskop gemacht? Ist eine Anschaffung (Weihnachtsgeschenk) empfehlenswert?

Vielen Dank für Eure Antwort.

Mirjamben (Rainer)
 
Francysk Skaryna Am: 02.03.2014 08:10:28 Gelesen: 80563# 58 @  
Moin,

Eine 20x Vergrösserung ist auch leicht anhand einer höheren dpi Zahl zu erzielen. Da ist es dann eine Leichtigkeit festzustellen ob das Papier holzhaltig ist, da die winzig kleinen Holzteilchen dann sichtbar sind.

Na ganz so einfach ist das auch wieder nicht!

Natürlich hängt die Bildqualität wesentlich von der Auflösung ab. Aber das, was die Optik an Bildinformationen nicht liefert, kann auch nicht angezeigt werden - auch nicht mit der höchsten Auflösung! Massgeblich ist hier die optische und nicht die interpolierte Auflösung!

Eine Rolle kann auch das Dateiformat spielen. JPG bietet zwar eine ganz gute Kompression, ist aber im Gegensatz zu Formaten wie TIFF verlustbehaftet. Die vielen Abarten der Marke "Für uns Kinder" von 2008 (Blaues Pferd) sind ein schönes Beispiel dafür, das auch mal Gegenstand einer Betrachtung in Zerbelts Schatzkästchen war.

Apropos Grafiksoftware: GIMP macht da einen guten Job und ist zudem Lizenzkostenfrei: http://www.gimp.org/

Gruss
 
Francysk Skaryna Am: 02.03.2014 08:19:59 Gelesen: 80560# 59 @  
Moin,

gute Fadenzähler sollten sich beim Optiker finden lassen. Wichtig erscheint mir der Aspekt, dasz die Optik bei höheren Vergrösserungen im Randbereich nicht verzeichnet.

Eschenbach hat solche Geräte im Programm:

http://www.eschenbach-optik.com/de/Technische-Lupen.456.0.html?&cHash=a45581c4a960a0e8e0d1c299cc6aaa26&tt_products=1258%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20

Interessant finde ich auch das angebotene Stabmikroskop mit bis zu vierzigfacher Auflösung.

http://www.eschenbach-optik.com/de/Technische-Lupen.456.0.html?&cHash=b4cee73f4633957144957602b304e583&tt_products=1174%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20%20

Gruss
 
Francysk Skaryna Am: 04.03.2014 15:09:07 Gelesen: 80454# 60 @  
@ doktorstamp

Moin,

in [#9] schriebst Du:

Wenn in der Klappe des Scanners eine Diahalte ist, macht man es so. Man legt die Marke(n) wie üblich auf die Glasplatte, beim Ablichten aber bestimmt man die Diahaltung. Das dadurch erworbene Bild ist etwas unscharf, aber die Struktur des Papiers kommt zum Vorschein. Etwas was wohl zu Nutze ist bei Altdeutschen Marken.

Beim Signoscope wird die Marke schräg von der Seite beleuchtet, was grundsätzlich den Kontrast steigert. Unregelmässigkeiten sollten hier besser erkennbar sein als bei direkter Beleuchtung von unten - oder meine ich das nur? Wie sieht es denn bei Deiner Methode mit der Erkennbarkeit von Wasserzeichen aus?

Gruss
 
Schwämmchen² Am: 04.03.2014 16:55:17 Gelesen: 80431# 61 @  
Die Analyse durch mikroskopische Draufsicht ist allein nicht immer ausreichend. Anbei eine Bildcollage mit 2000x Auflösung aufgenommen unter unterschiedlich polarisiertem Licht mit dem VHX2000 Digitalmikroskop. Man beachte den Goldschimmer, der nur bei dem echten Aufdruck auftritt. Diese sehr gefährliche Fälschung vom rotem Aufdruck reagiert unter UV faktisch identisch wie der Originalaufdruck und wurde bereits vor ein paar Jahren fälschlicherweise als Echt zertifiziert.


 
duphil Am: 04.03.2014 19:01:08 Gelesen: 80409# 62 @  
@ Schwämmchen² [#61]

Hallo Schwämmchen²!

Das ist ja sehr deutlich zu erkennen, nur würde es mir weiter helfen, wenn ich wüßte, um welche Marke es sich handelt.

Mit freundlichen Gruß
Peter
 
Holzinger Am: 04.03.2014 20:17:07 Gelesen: 80392# 63 @  
@ Schwämmchen² [#61]

Verstehe ich das richtig: Die beiden Aufnahmen des Rot-Aufdruckes wurden bei 2000-facher Vergrößerung mit unterschiedlicher Polarisation aufgenommen.

Sollte nicht ein Vergleich unter gleichen Bedingungen erfolgen? Das Erscheinungsbild bei unterschiedlicher Polarisation kann doch auch unterschiedlich ausfallen.
 
Schwämmchen² Am: 04.03.2014 22:17:18 Gelesen: 80370# 64 @  
Kann leider nicht den ganzen Vorgang hier zeigen, solange der Eigentümer der Marke sich dafür nicht bereit erklärt. Wenn die Zustimmung vorliegt, werde ich darüber berichten. Beide Marken wurden unter der gleichen Polarisation aufgenommen, interessant war es, da unter UV usw. der falsche Aufdruck nahezu identisch wie eine echte Marke reagierte, daher wohl auch positiv zuvor attestiert wurde und erst im Vergleich mit polarisiertem Licht Unterschiede (natürlich bei gleicher Polarisation im Vergleich) auftraten.

Die "Quasisicherheit" von Prüfungen bei der abschließenden Analyse von Aufdrucken mittels UV (wenn alle weiteren Parameter wir Überdruckverfahren, Form und Farbe stimmig ist), ist meiner Meinung nach nunmehr bei den hochwertigen und guten Fälschungen zweifelsfrei widerlegt. Das mit der Polarisation funktioniert erfreulicherweise auch bei schwarzen Überdrucken und Stempeln.
 
Holzinger Am: 05.03.2014 11:50:24 Gelesen: 80324# 65 @  
@ Schwämmchen² [#64]

Im Originalbeitrag war von "unterschiedlicher Polarisation" zu lesen. Deshalb habe ich nachgefragt.

Darüber hinaus denke ich, das bei dieser hohen Auflösung - es wird also nur ein winzig kleiner punktueller Bereich erfaßt - eine signifikante Anzahl an weiteren Stellen der Marke/des Stempels untersucht werden müßten.

Wie sieht es eigentlich mit 3-D-Bildern aus? Das benannte Gerät läßt diese doch problemlos zu.
 
dr.vision Am: 15.03.2014 09:07:04 Gelesen: 80159# 66 @  
Moin zusammen,

ich überlege, ob ich mir ein Signoscope zulegen soll. Speziell zur Prüfung auf Briefen und Briefstücken.

Meine Fragen:

1.) ist ein "altes" T1 ausreichend? Oder ist das T2 besser?
2.) funktionieren die Geräte auch bei Ansichtskarten?

Ich habe so ein Gerät leider noch nie in Funktion gesehen. Danke für eure Hilfe.

Grüße von der Ostsee und ein schönes (hier sehr stürmisches) Wochenende
Ralf
 
PeterPan100 Am: 15.03.2014 10:57:03 Gelesen: 80132# 67 @  
@ dr.vision [#66]

Hallo Ralf,

das Signoskop wird Dir für Briefe, Briefstücke und Postkarten nichts nutzen.

1. Die Auflagefläche des Einschubes ist für Ganzstücke viel zu klein.
2. Das Signoskop arbeitet mit waagrechten Lichtstrahlen, die durch einen Plexiglasblock geleitet werden. Auf dem Sichtfenster kann man dann die Wasserzeichen auf losen Marken, nach meiner Erfahrung meist sehr gut feststellen. Aber es müssen lose Marken sein.

Grüße aus dem Chiemgau, wo es jetzt auch sehr "zieht",
Wolf
 

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