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Thema: Motiv Bücher, Zeitschriften und andere Druckwerke
Das Thema hat 209 Beiträge:
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Hermes65 Am: 17.03.2015 13:52:23 Gelesen: 57923# 10 @  
Druck(!)sache mit Sonderstempel zur DRUPA 1954 (Intern. Messe für Druck und Papier) in Düsseldorf vom 22. 5. 1954: Passend dazu die Gutenberg-Marke aus dem gleichen Jahr. Ja, ja, die Rückseite ist leider leer.

Gruß
Manfred


 
Cantus Am: 17.03.2015 22:31:24 Gelesen: 57900# 11 @  
@ Heidelberg Collector [#9]

Hallo Yoska,

zu deiner belgischen Ganzsache erlaube ich mir die Berichtigung, dass das keine Privatganzsache ist, sondern eine amtliche Postkarte mit Werbezudruck. Wenn du genau hinschaust, siehst du am linken Rand den senkrechten Eintrag "Publibel 589", damit entspricht die Karte der Mi.Nr. P 216 I.

Was die Leseexemplare angeht, da wird das bei uns auch seltener, aber so etwa eine Regalwand voll, die noch nicht gelesen wurde, ist schon noch vorhanden, und ab und zu kommt über den ehemaligen Arbeitgeber meiner Frau neues Material herein (meine Frau ist jetzt in Rente, aber Kontakte gibt es immer noch).

Viele Grüße
Ingo
 
Heidelberg Collector Am: 18.03.2015 00:26:33 Gelesen: 57892# 12 @  
@ Cantus [#50]

Hallo Ingo,

danke für Deinen Hinweis. Also eine P 216 I :-)

Ich bin mir sicher, dass es irgendwann mal auch eine Sammlerschaft geben wird, die es auf "Leseexemplare" abgesehen hat. Bei mir stehen auch noch einige Exemplare aus meinen Buchhändlertagen rum. Seit dem ich nun woanders arbeite, komme ich endlich zum Lesen der ganzen angesammelten Bücher. Neuere Leseexemplare verirren sich leider nicht mehr zu mir. Es sammeln sich trotzdem noch viel zu viele ungelesene Bücher an, aber ein schönes Regal mit Büchern, die man nach Lust und Laune auswählen kann, hat schon was. Würde ich nicht missen wollen. Ich habe mir auch noch keinen E-Book-Reader angeschafft - da hat man ja keine Bücher mehr in der Hand - für einen Sammler irgendwie undenkbar...

Hier noch eine Firmenkarte der "Kelly`s Directories G.M.B.H.", Hauptvertretung für Mitteleuropa (Hamburg):



und deren Rückseite:



Bei dem Werk handelt es sich um "Welthandels-Adreßbuch". Sitz des Verlages: London.

Schön auch der Globus mit dem Spruch "Das Kelly Buch umspannt den Erdball".

Beste Grüße,

Yoska
 
Heidelberg Collector Am: 19.03.2015 22:24:27 Gelesen: 57848# 13 @  
Und hier noch das wohl meistverkaufte Buch der Welt:



Die Bibel, gestempelt in Mogi das Cruzes am 6.01.2012.

Beste Grüße,

Yoska
 
Cantus Am: 20.03.2015 01:41:40 Gelesen: 57839# 14 @  
Während Telefonbücher heute eher schwer an den Kunden zu bringen sind, gab es im Jahr 1960 sogar noch Werbung per Postkarte für die Ausgabe des International Telephone Directory.



Viele Grüße
Ingo
 
Heidelberg Collector Am: 21.03.2015 15:55:07 Gelesen: 57809# 15 @  
Hallo Zusammen,

hier noch ein Firmen-Freistempler vom "Urban & Schwarzenberg - Verlag für Medizin und Naturwissenschaften" [1], der 2003 als "Urban & Fischer" an den Elsevier Verlag [2] verkauft wurde. Elsevier kennen die Mediziner - die "grünen Fachbücher". Hier eine frühe Monatsschrift: "Die Therapie der Gegenwart".



Berlin, 21.03.1930

Hier noch ein Freistempler von Elsevier:



Zu den wohl bekanntesten Bestsellern zählt der Anatomieatlas "Sobotta".

Beste Grüße,

Yoska

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Urban_%26_Schwarzenberg
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Elsevier
 
Altmerker Am: 21.03.2015 20:12:42 Gelesen: 57799# 16 @  
Die Produktpalette des wrs Verlag (Wirtschaft, Recht, Steuern) deckt die Bereiche Wirtschaft und Management, Immobilien, Vereinspraxis, GmbH und Recht ab. Ich habe mal eine Übersicht zu Verlagsorten und AFS-Entwicklung gescannt. Interessant der Stempel mit den mit Farbe verklebten oder wegen der akkuraten Karos vielleicht gelöschten Ziffern neben dem Posthorn.

Gruß zum Wochenende
Uwe


 
Heidelberg Collector Am: 03.05.2015 12:01:09 Gelesen: 57669# 17 @  
Hallo Zusammen,

hier noch ein ausgefallenes Stück, welches ich für meine Sammlung heute morgen auf unserem Singener Tauschtreff erstehen konnte:



Nachgebühr- Retourbeleg, da als Frankatur eine Vignette verwendet wurde. Die Vignette wurde in Neustadt an der Weinstraße im Jahr 1970 gestempelt.

Die Vignette ist Werbung für das Buch "1x1 des guten Tons" von Gertrud Oheim. Das Buch ist noch antiquarisch zu bekommen. Gelaufen ist der Beleg an die "Edenkobener Firma Kreiselmeyer-Woisard, Versandbuchhandlung", die Annahme wurde verweigert, wie rückseitig ersichtlich ist: "Absender unbekannt - Wegen Portobelastung verweigert 20. August 1970". Auch trägt die Rückseite eine weitere Vignette mit Werbung für "Das große Buch der Spiel" von Gööck.



Beste Grüße,

Yoska
 
Detlef Am: 09.05.2015 14:57:42 Gelesen: 57605# 18 @  
Hallo,

zu diesem Thema möchte ich einige Belege meiner Heimatsammlung zeigen:



"Post modern" - Belege zum Thema Schweriner Volkszeitung



Sonderstempel zum Pressefest der "Schweriner Volkszeitung" 1957



Maschinenwerbestempel für die Tageszeitung "Junge Welt"

Gruß
Detlef
 
Altmerker Am: 10.05.2015 19:41:13 Gelesen: 57577# 19 @  
@ Detlef [#18]

Wenn wir das Thema nun auf Zeitungen erweitern, hole ich mal dieses interessante, aber sehr seltene Streifband der "Thüringischen Landeszeitung" heraus. In der DDR-Praxis eher selten, gab es in Weimar, der Zeitungshauptstadt Thüringens, sogar ein eigenes Verlagspostamt.

Gruß
Uwe


 
Heidelberg Collector Am: 26.06.2015 23:17:22 Gelesen: 57357# 20 @  
Hallo Zusammen,

dank Ivo aus Bella Italia habe ich ein paar tolle Belege mehr zu diesem Thema. Einen möchte ich gleich heute zeigen:




Das Herder-Lexikon findet sich in vielen Haushalten. Mit dem Brockhaus, dem Knaur-Lexikon oder im englischen Raum der berühmten Britannica hat es lange Zeit Menschen mit Wissen versorgt. Diesen Part hat heute freilich Wikipedia übernommen. Dieser Beleg aus dem Jahre 1955 wirbt im Werbestempel für den "Herder in zehn Bänden". Gleichzeitig hat die Sendung die Zeitschrift "Der Fährmann" nach Italien gebracht, wie man unten links sieht.

Inwieweit der 1948 gegründete Fährmann-Verlag [1] in den Besitz Herders übergegangen ist oder eine Zusammenarbeit stattgefunden hat, muss ich noch prüfen. Mit dem Fährmann ist an dieser Stelle "Christopherus" gemeint. Finanzier der ersten Publikation waren Franz Steiner und seine Frau. 1949 gründete er den nach ihm benannten Franz Steiner Verlag [2], den es auch heute noch gibt.

Beste Sammlergrüße,

Yoska

[1] http://geschichte.jungschar.at/publikationen/werkbriefe.php
[2] http://www.steiner-verlag.de/verlag/der-verlag.html
 
Sachsendreier53 Am: 09.07.2015 09:41:28 Gelesen: 57292# 21 @  
Absenderfreistempel des BUCH-CLUB 65 aus 705 LEIPZIG vom 17.1.1985



Der Versandhandel "buchclub 65" war die einzige Buchgemeinschaft in der DDR. 1965 wurde der Klub innerhalb des Buchhauses Leipzig gegründet.



Absenderfreistempel der TRIBÜNE aus 1193 BERLIN vom 31.7.1990.

Die Zeitung "Tribüne" war das täglich erscheinende Presseorgan des FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund), der staatlichen Gewerkschaftsorganisation der DDR.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Altmerker Am: 23.07.2015 22:20:44 Gelesen: 57210# 22 @  
Als Papier & Druck-Sammler möchte ich das hier zeigen. Es ist die Grundlage all dessen, was wir hier verhackstücken; die Papierherstellung.

Gruß Uwe


 
Heidelberg Collector Am: 26.07.2015 18:21:41 Gelesen: 57172# 23 @  
Hallo Zusammen,

hier noch ein Werk, das nicht fehlen soll:



DDR Mi.Nr. 2061 (aus dem Jahre 1975)

Die Briefmarke zeigt die Brüder Grimm [1] mit ihrem Deutschen Wörterbuch (auch der Grimm genannt) [2]. Das Wörterbuch wurde 1838 begonnen, aber erst 1961 mit dem 32. Band beendet.

Beste Grüße,

Yoska

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCder_Grimm
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_W%C3%B6rterbuch
 
Fips002 Am: 26.07.2015 18:43:33 Gelesen: 57167# 24 @  
Bahnhofsendung, Eilige Presseberichte von der Liberal-Demokratische Zeitung, Betrieb der VOB "Aufwärts", Zweigredaktion Stendal an den Verlag der "Liberal-Demokratischen Zeitung" Halle (Saale).

Gruß Dieter


 
22028 Am: 03.08.2015 06:44:12 Gelesen: 57077# 25 @  
Einmal als die mutigste Zeitung der Welt bezeichnet, "El Espectador" aus Kolumbien:


 
Redfranko Am: 07.08.2015 18:28:24 Gelesen: 56982# 26 @  
Hallo zusammen,

es gibt sie tatsächlich noch: Die Zeitung "Neues Deutschland":



Mit sozialistischen Grüßen ;)

Frank
 
Redfranko Am: 07.08.2015 18:54:35 Gelesen: 56979# 27 @  
Und hier gleich der nächste:

KNV ist ein Buchgroßhändler, der viele Buchhändler beliefert [1]. Ich möchte damit auch eine Lanze für den stationären Buchhandel brechen, denn dank KNV ist es den meisten Buchhändlern möglich, auf ca. 500.000 Buchtitel kurzfristig zuzugreifen. D.h. heute beim Buchhändler um die Ecke bestellt und morgen schon abholbereit. Man muss noch nicht mal daheim sein, wenn die Post kommt, sondern kann auf dem Heimweg kurz dort anhalten. Und es verhindert, dass der Moloch Amazon immer mehr kleinere Buchhändler und auch Verlage (!) aus dem Markt drängt. Ein befreundeter Buchhändler sagte mal: Think gobal, act local.



Gruß,
Frank

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Koch,_Neff_und_Volckmar
 
Cantus Am: 09.08.2015 01:39:54 Gelesen: 56934# 28 @  
Auch in Frankreich wusste man schon 1939, mit Büchern Werbung zu machen.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 09.08.2015 01:45:38 Gelesen: 56933# 29 @  
Ich schicke gleich noch eine zweite Abbildung hinterher, diesmal aber keine Bücher, sondern die Abbildung einer Buchbindemaschine, sicherlich sehr selten auf Belegen zu finden. Diese Karte hier lief am 15.10.1919 von Leipzig nach München.



Viele Grüße
Ingo
 
Altmerker Am: 09.08.2015 13:55:35 Gelesen: 56909# 30 @  
@ Heidelberg Collector [#66]

Wenn schon die Bibel, hier nochmal eine "andere". Ich hoffe, ich langweile nicht.



Die Kralitzer Bibel ist die bekannteste Bibelübersetzung ins Tschechische und die erste, die aus den Ursprachen Hebräisch und Griechisch übersetzt wurde. An diesem Werk waren Tschechen und Deutsche beteiligt, ein Slowake und sogar ein polnischer Jude deutscher Sprache. Die Bibel erschien in sechs Bänden 1579 und 1594 im südmährischen Kralice. Die Bände I bis V enthalten die Bücher des Alten Testaments. Band VI der Kralitzer Bibel wurde 1593 gedruckt und enthält das Neue Testament. Den Druck der Bibel besorgte ZachariᚠSolín. Die in der Übersetzung verwendete tschechische Sprache bildete Anfang des 19. Jahrhunderts die Grundlage für die Kodifizierung der tschechischen Schriftsprache. Sie gilt deshalb als bedeutendes Werk der tschechischen Kultur und Geschichte, so bedeutsam wie Luthers Übersetzung in Deutschland.

Neben der ehemaligen Veste in Kralice befindet sich heute ein Museum über die Geschichte der Brüderunität und der Kralitzer Brüder-Druckerei, die bis 1620 bestand. Direkt in der Ausstellung befindet sich der Nachbau einer funktionsfähigen Druckpresse, mit der Faksimilien einiger Seiten der Kralicer Werke verfertigt werden.

Am 16. Oktober 2013 erschien nun in der Tschechischen Republik eine Sondermarke (Abb.), die an das 400jährige Jubiläum des Werkes erinnert. Die Kralitzer Bibelübersetzung entstand während der Gegenreformation in der Illegalität. Die Festung des Grafen und Oberstlandrichters Johannes von Žerotin in Králice war nach Eibenschütz, wo sie seit 1562 betrieben wurde, schon das zweite Versteck der brüderischen Druckerei, und als der Dreißigjährige Krieg ausbrach, musste sie erneut fliehen und wurde nach Polen geschmuggelt. Aber nicht nur der Druck war illegal, die Kralitzer Bibel konnte über lange Jahrhunderte hinweg in Böhmen und Mähren nur heimlich gelesen werden und wurde, wann immer sie von den Fahndern gefunden wurde, vernichtet. Trotzdem wurde dieses verfolgte Buch allen evangelischen und sogar vielen Katholiken in Böhmen, Mähren, Schlesien und in der Slowakei zu ihrer Bibel, zu ihrem Schatz und Erbe.

Vollständige Exemplare in sechs Bänden sind heute äußerst selten. Es gibt entweder gut erhaltene Exemplare der Adelsbibliotheken oder Exemplare der frommen Menschen einfacheren Standes, die aber ziemlich abgenutzt und mit zahlreichen Strichen und Bemerkungen versehen sind. Das Archiv der Brüder-Unität in Herrnhut konnte in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts ein Exemplar der sechsbändigen Kralitzer Bibel mit Erklärungen erwerben. Vorher besaß es, nur einige, vielleicht von der Flucht aus Böhmen oder Mähren stammende Bruchstücke.

Gruß
Uwe
 
wajdz Am: 10.08.2015 21:41:38 Gelesen: 56878# 31 @  
Historische Buchkunst vom 13. bis 19. Jahrhundert, Exponate aus deutschen Bibliotheken.

MiNr 3340 - 3343



MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 13.08.2015 09:42:54 Gelesen: 56826# 32 @  
Volksrepublik China, 27.6.1966 Sonderausgabe zur Ausserordentlichen Konferenz des Afro-Asiatischen Schriftsteller-Verbandes in Peking. Gezeigt wird ein stilisiertes Buch (Mi Nr. 945-946).



Luftpost-Drucksache (Zeitschriftenversand) von Peking nach Deutschland, Aufgabe 23.8.1966

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
Sachsendreier53 Am: 14.08.2015 09:27:12 Gelesen: 56784# 33 @  
@ wajdz [#31]

Frankierte DDR Postsache / Umschlag mit MiNr.3342. 50(Pf), Ausg. vom 19.6.1990, gestempelt im Bahnpostamt 4005 Halle am 23.8.1990



Motiv: Nizami, Chosrou wa Schirin, Persien (18.Jh.) - Exponate aus der Deutschen Staatsbibliothek, Berlin

mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 21.08.2015 13:53:09 Gelesen: 56679# 34 @  
Kuvert der LVZ - POST vom 23.9.2011 mit aufgedruckter LVZ - Briefmarke zu 48 Cent mit Werbemotiv 140 Jahre Schaubek 1871-2011.



Auch Briefmarken-Alben gehören zu den Druckwerken / Büchern.



Aufgedrucke Briefmarke der LVZ-POST zu 48 Cent, gestempelt am 28.10.2011, Markenmotiv: Schnellpresse von 1860. Der Erfinder der Schnellpressen war der aus Eisleben stammende Buchdrucker Friedrich Koenig.

Info:http://wuerzburgwiki.de/wiki/Friedrich_Koenig



Absenderfreistempel der VERLAG + DRUCK LINUS WITTICH KG aus 04916 HERZBERG (Elster) vom 12.2.2001

mit Sammlergruß,
Claus
 

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