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Thema: (?) (313) Rumänien: Belege nach 1945
Das Thema hat 317 Beiträge:
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10Parale Am: 13.09.2020 21:47:34 Gelesen: 18400# 268 @  
@ Heinz 7 [#38]

Zu den Inflationsbelegen 45/47 mit den 8 Portostufen, von denen uns Heinz 7 einige schöne Briefe gezeigt hat, möchte ich heute diese Ganzsache beisteuern.

Bei der galoppierenden Geschwindigkeit ist es erstaunlich, dass überhaupt Ganzsachen verwendet wurden, zumal der Werteindruck im folgenden Beispiel nur 2 Prozent des Gesamtnominalwertes ausmacht. Nun gut, man hatte gerade die Karte zur Hand und legte los.

Freigemacht ist die Ganzsache mit 612 Lei, lief am 23 April 1946 von ARAD in die Schweiz. War ein Ausland-Luftpost-Zuschlag nötig? Fehlt mir leider die Literatur Interessant der Inhalt, ich zitiere nur mal den ersten Satz:

"Schon 4 Jahre, dass ich keine Nachricht von Ihnen vernommen habe, aber jetzt ist der Krieg Gott sei Dank beendet" Im Weiteren geht es um eine Tauschanfrage, der rege Kontakt hat wohl schon vor dem Krieg stattgefunden.

Liebe Grüße

10Parale


 
Michael Mallien Am: 20.09.2020 07:51:44 Gelesen: 18151# 269 @  
In meiner Sammlung der Portostufen und Versendungsarten der Inflationszeit 1991-2005 habe ich nur wenige Belege höherer Gewichtsstufen. Heute kann ich zwei Belege der Gewichtsstufe 3 (51-100g) zeigen. Es sind einfache Briefumschläge, etwas größer als C6 mit Beförderungsspuren, die auf eine gewisse Dicke schließen lassen und die höhere Portostufe plausibel machen.

Brief vom 22.4.1998, Portoperiode 12 (10.11.1997 bis 17.5.1998) aus Caransebes nach Deutschland, korrekt frankiert mit 9.150 Lei.



Brief vom 17.8.1998, Portoperiode 13 (18.05.1998 bis 21.10.1998) aus Caransebes nach Deutschland, korrekt frankiert mit 9.750 Lei.



Viele Grüße
Michael
 
Quincy Am: 20.09.2020 09:05:30 Gelesen: 18145# 270 @  
Aus einer ehemaligen Berufstätigkeit Ende der 1980er bis in die 1990er Jahre hat sich bei mir eine Reihe von echt gelaufenen Belegen aus Rumänien angesammelt.

Hier erst einmal zwei Einschreiben aus den Jahren 1990 und 1991. Wenn ich mehr zeigen soll, bitte melden!




Aus Datenschutzgründen habe ich Teile der Adressfelder ausgegraut - natürlich nur im Scan.

Gruß
Hans-Jürgen
 
Michael Mallien Am: 20.09.2020 11:45:29 Gelesen: 18132# 271 @  
@ Quincy [#270]

Hallo Hans-Jürgen,

zeige gerne weitere Belege. Mich interessieren sie sehr.

Die beiden gezeigten Einschreiben wurden mit Marken der Freimarkenserie Volkskunst aus den Jahren 1982 (ohne Wz.) oder 1989 (mit Wz. 11) frei gemacht. Die Versanddaten stammen aus der Tarifperiode direkt vor der Inflationszeit. Die Tarifperiode dauerte vom 25.2.1982 bis 9.10.1991, also fast 10 Jahre.

Das Einschreiben unten ist korrekt mit 35 Lei frei gemacht, die sich wie folgt zusammensetzen:

Auslandsbrief (Scrisori simple externe 20g): 10 Lei
Einschreibegebühr (Taxa de recomandare): 24 Lei
Luftpostzuschlag Europa (Suprataxe "prin avion"): 1 Lei

Das Einschreiben oben ist mit 40 Lei frei gemacht und meiner Meinung nach überfrankiert, denn ich finde keine passendere Zuordnung außer der des anderen Einschreibens.

Viele Grüße
Michael
 
10Parale Am: 20.09.2020 21:59:41 Gelesen: 18103# 272 @  
@ Michael Mallien [#271]

Ich zeige heute abend mal dieses Einschreiben, das am 6.5.68 in IASI (Jassy) mit 4 Lei freigemacht wurde (2 x 2 Lei waaagrechtes Paar Alltagsleben Michel Nr. 1886 - Straßenwalze) und wunderbar rückseitig in Basel am 9.5.68 abgestempelt wurde.

Absender ist die Universität "AL. I. CUZA", ein Universitätsstempel ziert unten rechts den schönen Brief.

Liebe Grüße

10Parale


 
Michael Mallien Am: 22.09.2020 16:29:53 Gelesen: 18077# 273 @  
@ 10Parale [#272]

Schöner Beleg! Die schlichten Frankaturen gefallen mir meistens am besten.

Um bei "schlichten Frankaturen" zu bleiben zeige ich heute eine Einzelfrankatur mit der MiNr. 3940 zu 11 Lei. Die Marke erschien am 25.1.1983.

Der Auslands-Luftpostbrief von Bukarest nach Deutschland ist portorichtig frankiert.



Viele Grüße
Michael
 
Quincy Am: 23.09.2020 09:41:56 Gelesen: 18057# 274 @  
Ein nettes Pärchen von Einschreibebriefen aus Bukarest an ein Karlsruher Unternehmen. Sie sind unmittelbar nacheinander am 17. Dezember 1990 aufgegeben worden, was man an den R-Nummern (18331 und 18332) leicht erkennen kann. Es handelte sich um Weihnachtsgrüße an zwei verschiedene Abteilungen in diesem Unternehmen. Die rumänische Post war zu jener Zeit offensichtlich so unzuverlässig, dass man auch Weihnachtsgrüße vorsichtshalber per Einschreiben versendete.

Nach Rücksprache mit dem Datenschutzbeauftragten des besagten Unternehmens bin ich leider weiterhin gehalten, die Adressen (digital) unkenntlich zu machen.



Viele Grüße
Hans-Jürgen
 
nor 42 Am: 23.09.2020 17:23:06 Gelesen: 18044# 275 @  
@ Quincy [#270]
@ Michael Mallien [#271]

Werte Freunde,

die 40 Lei Frankatur stellt Fragen. Hier ein ähnlicher Beleg. Auch Calin Marinescu meinte es wäre eine Überfrankierung, doch scheint sie öfters vorzukommen und dass ein Hauptstadt Postamt wiederholt überfrankiert ist schon fraglich.

Alles Gute,
nor 42


 
Michael Mallien Am: 24.09.2020 11:13:18 Gelesen: 18019# 276 @  
@ nor 42 [#275]

Hallo Norbert,

zweifellos gibt es Unsicherheiten in den Tarifen, die sich auch in Calin Marinescus Werk widerspiegeln z.B. in Form von unvollständigen Tabellen und Einträgen mit "?". In der Einleitung schreibt er über die Schwierigkeiten der Tarif-Recherchen und die Zustände an den Postschaltern. Dabei auch während der Inflationszeit 1991-2005. Ich zitiere Passagen aus der Einleitung.

Even if it is hard to believe, it was easier to find the postal tariffs and charges of the period 1862-1951, than those-ones in 1952-1972 period of time.

Fehlende Daten aus einzelnen Perioden wurden aus tatsächlicher Bedarfspost ermittelt: To replace them (fehlende offizielle Quellen), data from the circulating mail of those times have been reproduced.

Als Gründe für falsche Frankierungen oder Unregelmäßigkeiten werden u.a. angegeben:

- Weak professional skill of the post clerks, who didn't know exactly how to apply the postal tariffs (especially following 1989)
- Weak professional skill of the peoples drawing up the postal tariffs and charge values, in concordance with the weak skill of those who issued postal stamps


Eine harte Kritik an den Zuständen im Postwesen der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts!

In den Tabellen von Calin Marinescu sind mir allerdings auch Tarife aufgefallen, die ich anzweifeln würde. Ein Beispiel habe ich für den Übergang von Tarifperiode 4 nach 5 für Auslandssendungen. Hier nur die Tarife für verschiedene Gewichtsstufen einfacher Auslandsbriefe:

TP von bis Tage AAE 21-50g 51-100g 101-250g 251-500g 501-1kg 1-2kg
4 07.05.93 01.07.93 56 150 280 430 925 1800 3300 5580
5 02.07.93 31.10.93 122 171 319 489 1053 2048 3755 6692
TP5 berechnet 13,8% 171 319 489 1053 2048 3755 6350
 


Ich habe die Steigerung der Tarife mit 13,8% berechnet und wenn ich die Berechnung auf die höchste Gewichtsstufe anwende, gibt es dort ein ganz anderes Ergebnis, nämlich 6.350 anstelle von 6.692 Lei. Die 13,8% passen auch für alle anderen Versendungsarten in den Tabellen.

Umso mehr können wir durch das Zeigen vermeintlicher "nicht portorichtiger" Belege helfen mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Vielleicht gibt es in der Zukunft ja auch noch eine weitere Neuauflage des Werkes von Calin Marinescu mit neueren gefestigten Forschungsergbenissen. Ich wäre sehr interessiert.

Viele Grüße
Michael
 

Quincy Am: 24.09.2020 22:00:27 Gelesen: 18000# 277 @  
"Fortsetzung folgt" habe ich ja schon angedroht.

Heute ein Einschreiben des Forschungsinstituts für technologische Projekte im Transportwesen (frei übersetzt), frankiert mit 50 Lei. Da viele andere Einschreiben aus dieser Zeit mit 40 Lei frankiert wurden (Ich werde in den nächsten Tagen weitere zeigen), liegt nahe, dass die zusätzlichen 10 Lei versehentlich frankiert wurden.

Die Jahreszahl im Stempel ist sehr unvollständig, aber auf dem Brief befindet sich eine Registriernummer mit Jahreszahl. Somit ist sehr wahrscheinlich, dass der Brief am 19.11. 1986 abgestempelt wurde.

Gruß
Hans-Jürgen


 
Michael Mallien Am: 25.09.2020 11:37:48 Gelesen: 17985# 278 @  
@ Quincy [#277]

Hallo Hans-Jürgen,

mit dem Datum 19.11.1986 liegst Du richtig. 1996 kann es nicht sein schon aus dem Grund, dass dann das Porto aufgrund der fortgeschrittenen Inflation bereits hätte 4-stellig sein müssen.

Ich vermute einen Brief der 2. Gewichtsstufe, der 48 Lei gekostet hätte:

Auslandsbrief (Scrisori simple externe 21-59g): 24 Lei
Einschreibegebühr (Taxa de recomandare): 24 Lei

Der Luftpostzuschlag Europa hätte in diesem Fall 5 Lei betragen. Es fehlt jedoch ein Hinweis auf die Luftpostbeförderung. Das ist allerdings auch bei einigen anderen Belegen der Fall (Beitrag [#274]).

Entweder ist der Beleg um 2 Lei überfrankiert (bei Landbeförderung) oder um 3 Lei unterfrankiert (bei Luftpostbeförderung).

Viele Grüße
Michael
 
Quincy Am: 25.09.2020 17:57:48 Gelesen: 17970# 279 @  
@ Michael Mallien [#278]

Hallo Michael,

das ist ja eine tolle Ergänzung mit deinen Details zu den Portostufen. Ich bin nämlich kein Rumäniensammler. Die Belege sind mir in meiner früheren Berufstätigkeit 'zugeflogen', und ein eingefleischter Philatelist hebt solche Dinge eben auf, auf den Verdacht hin, dass sich irgendwann einmal jemand dafür interessiert. Das scheint in diesem Forum jetzt der Fall zu sein. Deshalb werde ich weiterhin aus meinem Fundus solche Belege zeigen und u.a. von Portostufenspezialisten kommentieren lassen.

Heute wiederum ein Einschreiben vom Forschungsinstitut für technologische Projekte im Transportwesen aus Bukarest. Diese Mal ist der Brief vom 19.02.1987 - jetzt wieder mit 40 Lei frankiert. Die 10-Lei-Marken waren wohl gerade alle, sodass man zu 10 4-Lei-Marken gegriffen hat, die perfekt auf den Brief passten.

Viele Grüße
Hans-Jürgen


 
Quincy Am: 26.09.2020 10:01:01 Gelesen: 17954# 280 @  
Wieder ein Einschreiben des Forschungsinstituts für technologische Projekte im Transportwesen, aber dieses Mal über ein Jahr später abgestempelt, am 09.05.1988. Es waren offensichtlich wieder 10-Lei-Marken vorhanden. Aus Platzgründen wurde jedoch auf den großen Institutsstempel verzichtet und dafür nur ein kleiner mit entsprechenden Abkürzungen eingesetzt. Siehe links unten!

Wenn man die Stempelabschläge (BUCURESTI 32 OF. C) der beiden bereits gezeigten Briefe des Forschungsinstituts für technologische Projekte im Transportwesen in den Beiträgen [#279] und [#277] mit dem unten gezeigten Abschlag vergleicht, kann man die sukzessive Abnutzung des Stempelgerätes im Laufe von zwei Jahren erahnen: Die Abschläge werden immer schwammiger.

Viele Grüße
Hans-Jürgen


 
Ichschonwieder Am: 17.10.2020 14:26:18 Gelesen: 16984# 281 @  
2 Briefe aus Rumänien und in Köln zugestellt, die Label mit "Sdg nachadressiert ..."sind leider kaum noch lesbar.

03.08.2007 Mi. Nr. 6223 Rumänische Volksskunst - Teller aus Tulcea



01.09.2012 Mi. Nr. 6648 Serie Bügeleisen



VG Klaus Peter
 
Quincy Am: 17.10.2020 18:57:47 Gelesen: 16964# 282 @  
Ein Einschreiben des I.C.N. (Institutul de Cercetari Nucleare = Institut für Kernforschung) in Pitesti. Das Institut war damals spezialisiert auf Forschung an radioaktiver Strahlung zur Desinfektion und Haltbarmachung von Lebensmitteln.

Briefe in den ersten Monaten 1990 hatten oft als Inhalt nur eine Art Lebenszeichen: "Hallo, wir sind auch nach der Revolution noch da und wollen weiterhin mit euch kooperieren."



Viele Grüße
Quincy
 
10Parale Am: 21.11.2020 18:56:23 Gelesen: 15214# 283 @  
@ Heinz 7 [#54]

Heute fiel mir in einer Wühlkiste dieser Beleg auf, der mich an die Diskussion in [#54] erinnern soll.

Wir sehen einen eingeschriebenen Brief (recomandat) von Bukarest (Bucuresci5) nach Winterthur in die Schweiz.

Er stammt aus der Portoperiode 5 der insgesamt 6 Portoperioden, die uns Heinz 7 wunderbar aufgeführt hat. Während Heinz 7 und seine tapferen Mitstreiter noch heute grübeln, weshalb 3 der sich bei Heinz 7 in Besitz befindlichen Briefe mit 52.000 Lei frankiert wurden, ist die folgende Frankatur mit einer Einzelmarke von 36.000 Lei (Michel Nr. 1032, König Michael I.- Höchstwert des Satzes vom März 1947) einfach zu erklären. Briefe mit dieser Marke dürften sehr selten sein!

Die Qualität des Briefes und der Stempel lässt zu wünschen übrig, aber sie verraten genug für den Wissenden. Der Brief wurde in Bukarest am 28.VI.1947 frankiert und abgestempelt, also eine sehr späte Verwendung (eine spätere Verwendung habe ich bislang nicht gesehen! - der 28. Juni 1947 fiel auf einen Samstag). Porto setzt sich also wie folgt zusammen:

15.000 Lei für scrisori simple (ab 1.4.1947)
21.000 Lei für Taxa de recomandare (ab 1.4.1947)

Ankunft in Winterthur am 5.VII.47. Der Brief wurde also auf dem Landweg zugestellt. Ich bin ein Ochse, dass ich die Bücher von Marinescu verkauft habe. Aber sie sind ja Gott sei Dank im Buchhandel erhältlich und hier auf philaseiten haben wir ja einen reichen Fundus an Informationen von echten Spezialisten der ARGE Rumänien, auf die wir zugreifen können.

Der Brief erhält einen Ehrenplatz in meiner Sammlung und ich hoffe er bedeutet einen bescheidenen Neuanfang.

Liebe Grüße

10Parale


 
Quincy Am: 22.11.2020 10:11:49 Gelesen: 15165# 284 @  
Heute wieder zwei Einschreiben des Forschungsinstituts für technologische Projekte im Transportwesen. Man kann auf diesen zwar den Absender nicht direkt identifizieren, da die Marken darüber geklebt wurden und der violette Institutsstempel unleserlich ist. Aber anhand anderer Belege, die ich in diesem Thread schon eingestellt habe (siehe z.B. [#277] und [#279]), lässt sich der Absender erschließen.

Die Abschläge des Stempels BUCURESTI 32 der beiden Belege sind vom 09. und 16.12.1988. Der Buchstabe des Stempels ist leider unleserlich. Hat jemand leserliche Vergleichstücke?



Viele Grüße
Hans-Jürgen
 
Heinz 7 Am: 22.11.2020 10:56:21 Gelesen: 15157# 285 @  
@ 10Parale [#283]

Guten Tag

Schön, dass du dich an alte Beiträge erinnerst. Die Frage, die ich in Beitrag [#54] stellte, wurde aber noch am selben Tag von unserem fleissigen Michael geklärt.

@ Heinz 7 [#54]
@ Michael Mallien [#55]

Wünsche dir ein schönes Wochenende

Heinz
 
Wesi Am: 29.11.2020 07:19:15 Gelesen: 14803# 286 @  
Guten Morgen,

aus meinem Bestand ein Inlandseinschreiben aus 2019 ohne Label.

Abgeschickt wurde es am 14.03.2019 aus Galati 6(?) nach Poiana Campina mit Ankunftsstempel vom 18.03.



Grüße Moritz
 
Ichschonwieder Am: 02.12.2020 19:44:49 Gelesen: 14477# 287 @  
Beleg von Rumänien in die DDR. 1959 gab es eine Ausgabe von 9 Marken von denen ich hier 3 zeigen kann.

29.05.1959 Mi. Nr. 1771; Mi. Nr. 1772; Mi. Nr. 1774 10 Jahre kolletiver Landbau


 
Michael Mallien Am: 02.12.2020 20:52:59 Gelesen: 14469# 288 @  
@ Ichschonwieder [#287]

Ab dem 1.4.1959 betrug das Auslandsporto für einen einfachen Brief (Scrisori simple 20 g) 1,60 Lei. Da sind die 5x55 Bani für den Brief in [#287] fast korrekt.

Viele Grüße
Michael
 
10Parale Am: 09.12.2020 19:43:18 Gelesen: 14112# 289 @  
Ich habe mir aus Rumänien ein Buch zukommen lassen und die Sendung wurde in Cluj-Napoca am 02.12.2020 auf den Weg gebracht. Leider wurden auch hier wieder Briefmarken durch den Postversand zerstört, was ja mittlerweile schon üblich ist (leider!).

Mit 61,70 Lei freigemacht wurde der Großbrief als Drucksache (oder Päckchen ?) heute zugestellt. Marken mit dem Nennwert von je 4,70 Lei aus dem Satz 50 Jahre Europamarken 2005 (Michel 5974-5977) sind 11 Stück vorhanden.

Trotz aller Wehmut ein interessanter Beleg, lt. Währungsrechner 12,67 €, ein stolzer Preis. Ich kann irgendwie nicht glauben, dass der Versender in Rumänien nur 5 Dollar Versandkosten angesetzt hat. Oder sehe ich etwas falsch?

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 15.12.2020 21:39:46 Gelesen: 13619# 290 @  
Ein interessanter Luftpostbrief von TIMISOARA nach Archea Olymbia (Dorf in der Nähe des antiken Olympia in Griechenland).

Am 17.5.1976 in Timisoara als Einschreiben auf den Weg gebracht. Ankunft in Athen am 22.V.76. Nun wird es stempeltechnisch (Rückseite) kompliziert - auch auf Grund der griechischen Stempel. Am 13.VII.76 Ankunft am Bestimmungsort ARCHAIA OLYMPIA. Dennoch ein weiterer Stempel am 15.VII.76 von Athen?

Freigemacht mit einem waagrechten Paar der Michel Nr. 3043 vom 13. August 1972 zu je 55 Bani, Olympische Sommerspiele München + Michel Nr. 3256 vom 15. März 1975, Geburtstag von Michelangelo zu 5 Lei + Freimarke Michel Nr. 3212 400. Todestag von Johann dem Tapferen, Fürst der Moldau zu 20 Bani + Freimarke Michel Nr. 3159 Mausoleum auf dem Schlachtfeld von Marasesti zu 20 Bani + Michel Nr. 3163 Cula-Festung von Maldaresti.

Insgesamt also mit 7,05 Lei freigemacht. Ob dies portogerecht ist, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

Liebe Grüße

10Parale


 
Zinnenstadt Am: 16.12.2020 15:42:04 Gelesen: 13595# 291 @  
Der Beleg ist an Kurt Wernet, Poste restante in Archaia Olympia, adressiert. Vermutlich hat der Empfänger den Brief beim Postamt nicht abgeholt. Nach Ablauf der - mir nicht bekannten - Lagerfrist ist der Brief an den (im Schwarzwald lebenden) Absender zurückgesandt worden und hat dabei die Stempel vom Juli 1976 (Archaia Olympia bzw. Athen) erhalten.

Absender und Empfänger ist der Gründungsvorsitzende des Briefmarkenvereins Schonach, der sich 2011 aufgelöst hat. Kurt Wernet mußte dies nicht mehr miterleben, er ist 1995 verstorben. Siehe dazu auch [1].

Bei der Frage der Freimachung helfen eventuell die Tariftabellen von Calin Marinescu.

Besten Gruß,
Zinnenstadt

[1] https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schonach-kleiner-aber-feiner-verein-loest-sich-auf.35e100dc-75f7-4ae6-9bb5-789d271220fd.html
 
fogerty Am: 10.02.2021 17:34:00 Gelesen: 9785# 292 @  
Brief von Sebesel nach Barwies in Nordtirol am 12.12.1990, frankiert mit den Briefmarken zum Gedenken an die Revolution.



Grüße
Ivo
 

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