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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
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JoshSGD Am: 05.10.2019 20:44:36 Gelesen: 8527# 7904 @  
Guten Abend,

heute ein einfacher Fernbrief bis 20g, gelaufen von Altenfeld nach Berlin am 25.08.1923 (PP 16; 24.08. - 31.08.1923) und mit 20.000 Mark portorichtig frankiert, MiF Mi. Nr. 253 a, 254 b und 273



Gruß
Josh

(Datenbank # 14274)
 
muemmel Am: 05.10.2019 20:50:27 Gelesen: 8521# 7905 @  
Guten Abend in die Runde,

heute ein Fernbrief der 2. Gewichtstufe (>20 bis 100g) und dazu noch eingeschrieben:



Dieser ging am 9.5.1923 (Portoperiode 13) von der Gewerbebank Giengen an der Brenz nach Ulm. Porto 120 Mark und Einschreibgebühr 80 Mark, hier tarifrichtig mit einem waagerechtem Paar der MiNr. 268b frankiert.

Auch dieser Bankenbrief hat bei zockerpeppi ein neues Zuhause gefunden.

Noch einen hübschen Sonntag wünscht
Mümmel
 
inflamicha Am: 05.10.2019 22:14:11 Gelesen: 8481# 7906 @  
Guten Abend,

heute wieder mal ein Brief an Albert Friedemann in Leipzig:



Verwendet wurde eine Privatganzsache PU 72/C 1 zur Postwertzeichenausstellung in Berlin 1922, welche man meistens mit dem entsprechenden Sonderstempel findet. Seltener sind Tagesstempel so wie hier von Siemensstadt bei Berlin vom 3.5.1923 (PP 13). Der Umschlag mit seinem Wertstempel zu 3 Mark musste natürlich kräftig auffrankiert werden, um auf das nötige Porto in Höhe von 100 Mark + die Einschreibgebühr 80 Mark zu kommen. Verwendung fanden die Mi 227, 232 P, 240 und 244 (3).

Gruß Michael
 
muemmel Am: 06.10.2019 20:36:31 Gelesen: 7874# 7907 @  
Guten Abend,

heute geht es mal wieder ins Ausland, besser gesagt in die benachbarte Schweiz:



Am 25.8.1923 (Portoperiode 16) sandte die Firma Günther Wagner diesen Brief in die Schweiz. Der Vorderseite kann man dies nicht entnehmen aber der Ankunftstempel von Gossau auf der Rückseite beweist es. Das notwendige Porto von 60.000 Mark wurde mit 15 Marken der MiNr. 255 verklebt.

Regnerische Grüße
Mümmel
 
JoshSGD Am: 07.10.2019 21:11:08 Gelesen: 7288# 7908 @  
Guten Abend,

auch von mir etwas in die Schweiz. Von Osnabrück nach Basel lief am 14.9.1923 diese Postkarte ohne Marken.
Barfrankatur über 120.000 Mark, mit handschriftlichem Vermerk und zweizeiligem, roten "Taxe percue"-Stempel.



Gruß
Josh

(Datenbank # 14387)
 
Manne Am: 08.10.2019 09:45:36 Gelesen: 7108# 7909 @  
Hallo,

eine Karte aus Kupferzell vom 11.09.1922, gelaufen nach Schwenningen. Ob das Porto mit 1,50 passt kann ich nicht sagen.

Gruß
Manne


 
muemmel Am: 08.10.2019 10:47:32 Gelesen: 7091# 7910 @  
Guten Morgen,

@ Manne [#7909]

Das Porto passt.

@ alle

Da ich gestern keinen Beleg einstellen konnte, geht es heute früh weiter:



Fernbrief vom 2.5.21 (Portoperiode 6) aus Engen nach Donaueschingen, frankiert mit einer MiNr. 147. Da es sich um einen Bankenbrief handelt, hat er in Luxemburg eine neu Heimat gefunden.

Grüßle
Mümmel
 
JoshSGD Am: 08.10.2019 18:33:25 Gelesen: 6858# 7911 @  
Guten Abend,

heute ein Einschreibefernbrief bis 100g, gelaufen am Letzttag der PP 16 (24.8. - 31.8.23) von Freiburg nach Plauen. Tarifrichtig frankiert mit 45.000 Mark, Porto 25.000 Mark plus 20.000 Mark Einschreibgebühr. Teilbarfrankatur mit einer Barzahlung von 30.000 Mark und einer Frankierung von 15.000 Mark rückseitig, MeF Mi.Nr. 252.



Gruß
Josh

(Datenbank # 14370)
 
inflamicha Am: 08.10.2019 20:47:45 Gelesen: 6782# 7912 @  
Guten Abend!

@ JoshSGD [#7911]

Hallo Josef,

ich habe es glaube ich schon bei der Freischaltung Deines Beleges angemerkt: Teilbarfrankaturen sind Mischfrankaturen zwischen Marken und Barzahlung, eine Mehrfachfrankatur (MEF) kann es also nicht gleichzeitig sein. Trifft im Übrigen auch für Nachportobelege zu...

Von mir gibt es heute wieder einen Bankbrief:



Dieser stammt von der Reichsbankstelle in Zwickau und wurde am 2.1.1923 (PP 11) an die Reichsbankstelle München gesandt, Gewicht über 20 g. Die 35 Mark Porto für die 2. Gewichtsstufe wurde mit Mi 187 (3) und 226 b (8) entrichtet.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 09.10.2019 19:42:32 Gelesen: 6364# 7913 @  
Guten Abend,

heute geht es zurück in die Portoperiode 2:



Fernbrief vom 16.4.1917 aus dem elsässischen Zabern, frankiert mit 1 x MiNr. 100.

Herbstliche Grüße
Mümmel
 
JoshSGD Am: 09.10.2019 20:30:54 Gelesen: 6345# 7914 @  
Guten Abend,

von mir heute ein eingeschriebener Fernbrief bis 20g, gelaufen am 19.03.1923 (PP 13; 1.3. - 30.6.23) und mit 180 Mark tarifrichtig frankiert, 100 Mark Porto + 80 Mark Einschreibgebühr, MiF Mi.Nr. 209 P, 227a, 242 und 247.



Gruß
Josh

(Datenbank # 14369)
 
muemmel Am: 10.10.2019 21:09:06 Gelesen: 5852# 7915 @  
Salut,

hier mal wieder ein Fernbrief aus der Portoperiode 8 aus dem Archiv des Landesspitals in Hüfingen:



Dieser ging am 4.7.1922 ab Konstanz nach Hüfingen, portorichtig mit je 1 x MiNr. 187 und 191 frankiert.

Grüßle
Mümmel
 
muemmel Am: 11.10.2019 21:45:48 Gelesen: 5356# 7916 @  
Guten Abend,

heute mal ein Fernbrief der 2. Gewichtstufe (>20-100g) aus der Portoperiode 7:



Am 23.1.1922 ging er ab Singen (Hohentwiel) auf die Reise nach Donaueschingen. Das Porto von 3 Mark wurde mit je einer Marke der MiNrn. 152, 161 und 148 II verklebt.

Ein hübsches Wochenende euch,
Mümmel
 
inflamicha Am: 11.10.2019 22:37:44 Gelesen: 5319# 7917 @  
Guten Abend,

auch ein Fernbrief, aber mit allerlei "Beiwerk":



Am 25.7.1923 (PP 14) wurde der Brief in Berlin aufgegeben, adressiert war er hauptpostlagernd nach Hamburg. Der Brief ist mit Mi 270 (300 Mark Porto) und 241 (20 Mark Lagergebühr) eigentlich tarifgerecht frankiert. Dennoch wurden 280 Mark Nachporto notiert. Dazu wurde der nicht alltägliche Nachportostempel "Gebühr" angebracht und das Ende der Lagerfrist am 10.8. (= 14 Tage nach Eintreffen) mittels Datumsstempel kenntlich gemacht. Der Brief wurde jedoch nicht abgeholt (rückseitig L2 "Nicht abgefordert. Hamburg 36, Ausgabe."), also ging es "Zurück". Das Hamburger Einnahme-Nachweisbuch wurde um die 280 Mark entlastet und ein entsprechender K1 "ENTLASTET Hmb. 36 10 8 23" abgeschlagen. Auch findet sich rückseitig ein K1 "Porto", der Absender sollte schließlich die offene Summe zahlen. Wofür diese 280 Mark erhoben wurden erschließt sich mir allerdings nicht. In der PP 14 wurde das Doppelte des Fehlbetrages erhoben, es müssten also 140 Mark an der Freimachung fehlen. Hätte der Brief mehr als 20 g gewogen, wären das bis 100 g Gewicht ganze 60 Mark zu wenig, bei einem aufgrund der Kuvertgröße unwahrscheinlichen Gewicht von über 100 g würden wiederum 150 Mark an der Frankatur fehlen, es wären somit 10 Mark zu wenig Nachporto erhoben worden.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 12.10.2019 10:57:32 Gelesen: 4909# 7918 @  
Hallo,

heute eine Paketkarte für ein Paket bis 7,5kg über 75km. Gelaufen von Radebeul nach Passau am 12.07.1921 (1.4. - 31.12.1921) und mit 8 Mark portorichtig frankiert, EF Mi.Nr. 153.



Gruß
Josh

(Datenbank # 14380)
 
muemmel Am: 12.10.2019 21:37:53 Gelesen: 4440# 7919 @  
Guten Abend,

hier noch ein weiterer Fernbrief der 2. Gewichtstufe aus der Portoperiode 7:



Gelaufen am 19.1.22 ab Hamburg nach Bautzen. Für das Porto von 3 Mark kamen Marken der MiNrn. 154, 163 (2) und 165 zum Einsatz.

Es grüßt
der Mümmel
 
Frankenjogger Am: 12.10.2019 21:55:34 Gelesen: 4428# 7920 @  
Hallo Mümmel,

und ich bin immer wieder fasziniert, was es an Infla-Möglichkeiten gibt.
Ich bin manchmal auf der Suche nach einem weiteren neuen Gebiet, nachdem ich bei "Berlin" langsam an Grenzen stoße und war auch schon ein paar mal von der Inflazeit angetan. Ich bin aber nach wie vor nicht überzeugt, das von Null auf anzufangen. Ist ja auch irgendwie ein Fass ohne Boden.

Trotzdem werde ich eure Belege weiter verfolgen.

VG, Klemens
 
inflamicha Am: 12.10.2019 22:26:09 Gelesen: 4403# 7921 @  
Guten Abend,

heute mal was ohne Marken:



Im Juni 1919 zog die Waffenstillstandskommission vom belgischen Spa nach Düsseldorf um. Die laut Amtsblatt-Verfügung 382 vom 11.12.1918 angeordnete Gebührenfreiheit dokumentiert der vorliegende Brief nach Berlin NO 18, der am 28.8.1919 (PP 3) bei der Feldpost aufgegeben wurde.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 13.10.2019 07:40:54 Gelesen: 4016# 7922 @  
@ Frankenjogger [#7920]

Hallo Klemens,

wenn du einmal mit Infla angefangen hast, kann man schlecht aufhören :-). Ich war vielleicht 11 oder 12 Jahre alt, als ich durch zwei in der Kiste des Opas meines Freundes gefundene Inflamarken (Mi.Nr. 309 und 328) angefixt wurde. Das blieb bis heute so. Aber man kann sich auch auf einen Teil festlegen, Infla bietet so viele Möglichkeiten.

Für alle anderen,

heute ein eingeschriebenes Paket bis 5km mit über 75km Wegstrecke von Würzburg nach Passau, gelaufen am 5.1.1921 (PP 5; 6.5. - 31.3.1921) und tarifrichtig frankiert mit 2,50 (2 Mark Porto + 0,50 Mark Einschreibgebühr), EF Mi.Nr. EF 133 I.



Gruß
Josh

(Datenbank # 14392)
 
muemmel Am: 13.10.2019 21:08:05 Gelesen: 3368# 7923 @  
Guten Abend,

aus der Portoperiode 8 heute zwei einfache Fernbriefe mit Einzelfrankaturen der MiNr. 225



Gelaufen am 15.9.22 ab Berlin nach Donaueschingen.



Gelaufen am 18.9.22 ab Frankfurt am Main nach Hüfingen.

Fast sommerliche Grüße
Mümmel
 
muemmel Am: 14.10.2019 21:18:51 Gelesen: 2170# 7924 @  
Guten Abend,

als Fortsetzung hier noch zwei weitere Einzelfrankaturen der MiNr. 225 aus der Portoperiode 8:



Gelaufen am 13.9.22 ab Stühlingen nach Donaueschingen.



Am 30.9.22 (Letzttag der Portoperiode) ab Dortmund nach Wiesbaden.

Schönen Gruß
Mümmel
 
JoshSGD Am: 15.10.2019 18:00:53 Gelesen: 1138# 7925 @  
Guten Abend,

von mir heute ein eingeschriebener Eilboten-Fernbrief bis 20g, gelaufen am 2.10.1923 (PP 19; 1.10. - 9.10.23) und mit 8,8 Millionen Mark tarifrichtig freigemacht, bestehend aus 2,8 Millionen Mark Porto + 2 Mio Mark Einschreibgebühr + 4 Mio Mark Eilbestellgebühr im Ortsbezirk. MiF Mi.Nr. 290 und 295.



Gruß
Josh

(Datenbank # 14372)
 
muemmel Am: 16.10.2019 19:51:17 Gelesen: 695# 7926 @  
Guten Abend,

auch mit einer Marke der MiNr. 201 konnte man das Porto von 3 Mark für einen Fernbrief in der Portoperiode 8 verkleben:



Dieser ging am 21.8.22 von Beckum nach Soest auf die Reise.

Grüßle
Mümmel
 
JoshSGD Am: 16.10.2019 20:48:51 Gelesen: 672# 7927 @  
Guten Abend,

heute ein Nachnahme-Fernbrief bis 20g, gelaufen von Altenberg nach Mulda am 1.10.1921 (PP 6; 1.4. - 31.12.1921) und mit 1,10 Mark tarifrichtig frankiert (60 Pfennig Porto + 50 Pfennig Vorzeigegebühr). MiF Mi.Nr. Mi.Nr. 145 II, 147 und 159a.



Gruß
Josh

(Datenbank # 14391)
 
muemmel Am: 17.10.2019 21:58:48 Gelesen: 243# 7928 @  
Guten Abend,

heute und auch an den nächsten Tagen kommen wieder einmal Belege mit Dienstmarken zu ihrem Recht:



Dieser Brief lief am 10.7.22 (Portoperiode 8) vom Badischen Notariat Donaueschingen an die Landesspitalverwaltung Hüfingen. Das Porto von 3 Mark besteht aus je einer Marke der MiNrn. D30 und D70.

Späte Grüße
Mümmel
 

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