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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
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JoshSGD Am: 18.10.2020 10:37:04 Gelesen: 14049# 8547 @  
Hallo in die Runde,

von mir heute eine mit einer Mi.Nr. 85 II zufrankierte Ganzsache Mi.Nr. 107 I, gelaufen am 7.2.1920 von Ragösen nach Dippmannsdorf, portorichtig frankiert mit 15 Pfennig.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15094)
 
philast Am: 18.10.2020 15:42:50 Gelesen: 13690# 8548 @  
Hallo Infla-Gemeinde und Gäste,

anbei von mir ein 'Sonntagsbeleg', vom 4.11.1923 von Herne nach Albany (USA), ein Auslandsbrief der 2. Gewichtsstufe 21-40
g.

Das Portosoll von 300 Mio Mk wird darstellt durch 5 x 319AWa und einen (sparsamen) handschriftlichen Gebührenvermerk über weitere 200 Mio Mk.
Zusätzlich weisen die beiden obersten Marken im Bereich der rechten Randlinie noch weitere Farbpunkte auf, wahrscheinlich hervorgerufen durch
Verunreinigung auf der Druckwalze.



Grüsse
philast
 
muemmel Am: 18.10.2020 18:30:36 Gelesen: 13493# 8549 @  
Hallo,

dann will ich mal schnell meinen heutigen Sonntagsbeleg vorstellen:



Eine Drucksache vom 14.10.1923 (Portoperiode 20) ab Dresden nach Geringswalde, portorichtig mit einer MiNr. 314 AW frankiert.

Ursprünglich handelte es sich anscheinend um einen portofreien Dienstbrief. Da Papier zu der Zeit Mangelware war, wurde der Umschlag oben abgeschnitten und dann als Drucksache verwendet.

Schönen Gruß
Mümmel
 
muemmel Am: 18.10.2020 18:36:40 Gelesen: 13485# 8550 @  
@ philast [#8526]

Hallo philast,

dieser von Dir hier vorgestellte Beleg mit dem Drum und Dran bzgl. Postsperre wäre es allemal wert in einem zukünftigen Heft der INFLA-Berichte vorgestellt zu werden.

Leider hast Du keine Mailadresse im Profil hinterlegt. Bitte schreib mir mal dazu, meine Mailadresse steht im Profil.

Grüß
Mümmel
 
inflamicha Am: 18.10.2020 19:00:21 Gelesen: 13450# 8551 @  
Guten Abend,

heute dann mal eine Firmenlochung:



Die Firma Lang & Mainz aus Berlin schickte am 13.3.1923 (PP 13) diese Postkarte mit Eilzustellung nach Cottbus. Während die Fernpostkarte mit 40 Mark zu bezahlen war kostete die Eilzustellung weitere 120 Mark. Für die zusammen 160 Mark wurde tarifgerecht mit Mi 230 P, 232 P und 247 frankiert. Die Marke zu 20 Mark trägt die Firmenlochung "L.& M.", um sie als Firmeneigentum zu kennzeichnen. Mit fortschreitender Inflation lohnte die Lochung wahrscheinlich nicht mehr, es erschienen zudem in immer kürzeren Abständen neue Briefmarken mit höheren Nennwerten.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 19.10.2020 14:08:51 Gelesen: 12264# 8552 @  
Hallo,

aus der PP 27b (ab 1.12.1923) sehen wir eine am 18.1.24 von Bernburg nach Kindelbrück versandte Drucksache bis 25g, portorichtig frankiert mit 3 Rentenpfennig, EF Mi.Nr. 338a.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15077)
 
philast Am: 19.10.2020 16:47:29 Gelesen: 12081# 8553 @  
Hallo,

anbei eine Auslandsdrucksache der ersten Gewichtsstufe bis 50 g nach Dänemark und portogerecht mit 15 Mk freigemacht.

Gestempelt wurden die Marken mit dem dänischen Stempel der Fähre Fredericia - Flensborg am 21.12.22. Außerdem wurde der Nebenstempel 'Fra Tyskland' abgeschlagen.

Dieser Fährenstempel ist relativ selten.



Grüsse
philast
 
inflamicha Am: 19.10.2020 21:09:47 Gelesen: 11773# 8554 @  
Guten Abend,

eine Drucksache kann ich auch beisteuern:



Diese stammt vom 31.8.1916 (PP 2). Im Gegensatz zu Briefen und Postkarten waren Drucksachen von der Reichsabgabe befreit, das Porto für eine Drucksache bis 50 Gramm blieb unverändert bei 3 Pfennig. Verwendet wurde eine Privatganzsache der Firma M.J. Emden Söhne in Hamburg, durch die Ausführung als Fensterumschlag bleibt der Zielort leider im Dunkeln. Den Ganzsachenumschlag gibt es in mehreren Typen, der vorliegende ist im Strahlendorff/Mette unter PU 25 B 29/08 (graugrün, 156:124 mm, mit Fenster, "Ecken" des Fensters stark gerundet) registriert.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 19.10.2020 22:50:34 Gelesen: 11678# 8555 @  
Servus,

ich hätte da noch einen netten Sonntagsbeleg:



Ein Herr Linder von der Zeche König Ludwig in Recklinghausen wurde beim Langenscheidt-Verlag wegen eines kostenfreien Probebriefes nach. Die Postkarte ging am 5.8.1923 (Portoperiode 15) auf den Weg nach Berlin-Schöneberg. Zu der Zeit betrug das Porto für eine Fernpostkarte bereits stolze 400 Mark, das hier mit 5 x MiNr. 244 und 1 x MiNr. 248 erbracht worden ist.

Schönen Gruß
Mümmel
 
JoshSGD Am: 20.10.2020 09:28:33 Gelesen: 11056# 8556 @  
Hallo,

heute eine Drucksache bis 25g, gelaufen am 16.12.1922 (PP 11: 15.12.1922 - 14.1.1923) von Triberg nach Schopfheim und mit 5 Mark portorichtig frankiert, EF Mi.Nr. 174a.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15071)
 
muemmel Am: 20.10.2020 20:10:16 Gelesen: 10400# 8557 @  
Guten Abend,

ein Sonntagsbeleg am Dienstag, geht das?

Ja, geht!



Ab Berlin am 12.3.22 (Portoperiode 7) nach Göttingen, portorichtig mit 2 x MiNr. 167 frankiert.

Schönen Gruß und gesund bleiben
Mümmel
 
HWS-NRW Am: 20.10.2020 23:23:16 Gelesen: 10187# 8558 @  
@ muemmel [#8557]

Hallo Mümmel, das geht immer!

Ist einfach toll, was Ihr so präsentiert.

Bleibt Alle gesund!
Werner
 
JoshSGD Am: 21.10.2020 21:13:39 Gelesen: 8574# 8559 @  
Guten Abend,

von mir heute aus der PP4 (1.10.1919 - 5.5.1920) eine von Magdeburg nach Charlottenburg gelaufene Fernpostkarte, portorichtig frankiert mit 15 Pfennig, MiF Mi.Nr. 85 II und 107.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15095)
 
inflamicha Am: 21.10.2020 21:33:54 Gelesen: 8550# 8560 @  
Guten Abend,

meine heutige Postkarte ist auch nach Charlottenburg adressiert. Obwohl es sich nur um eine Ortspostkarte handelt war diese doch etwas teurer:



Die Karte wurde am 17.9.1923 (PP 17) in Berlin SW 19 aufgegeben. Für die nötigen 15.000 Mark wurde scheinbar alles Verfügbare zusammengekratzt: Wir sehen 5mal Mi 247, 14mal Mi 250, 9mal Mi 268 b und eine Mi 278 X. Also richtig frankiert.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 22.10.2020 20:33:28 Gelesen: 7070# 8561 @  
Hallo in die Runde,

heute einen Fernpostkarte nach Vienenburg, gelaufen am 1.9.19 (PP 3: 1.10.1918 - 30.9.1919) und mit 10 Pfennig portorichtig frankiert, EF Mi. Nr. 86 IIa.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15097)
 
muemmel Am: 22.10.2020 22:59:51 Gelesen: 6934# 8562 @  
Salut,

zu später Stunde hätte ich noch einen Sonntagsbeleg anzubieten:



Die Buchdruckerei Eugen Kranzbühler in Worms schickte am 15.10.22 (Portoperiode 9) diesen Brief nach Frankenthal in der Pfalz. Frankiert wurde prtorichtig mit 2 Marken der Mi. 225.

Guts Nächtle und xund bleiben
Mümmel
 
muemmel Am: 23.10.2020 19:34:58 Gelesen: 5635# 8563 @  
Ein fröhliches Hallo in die Runde,

heute gibt es eine Einzelfrankatur der MiNr. 282 auf Fernbrief:



Das Teil sieht nicht wirklich toll aus, aber wenn es sich um einen Sonntagsbeleg handelt, nimmt man das halt in Kauf. Vielleicht findet sich ja irgendwann noch ein schöneres Teil. Gelaufen am 26.8.23 (Portoperiode 16) von Pritzwalk nach Bützow.

Schönen Gruß
Mümmel
 
Frankenjogger Am: 23.10.2020 21:11:51 Gelesen: 5507# 8564 @  
Hallo Mümmel,

du bist also ein Sonntagssammler. :-)

Gibt es in der Inflazeit eigentlich auch eine Portoperiode, die keinen Sonntag hatte?

Die Tarifzeiträume waren ja teilweise sehr kurz. Ich bin jetzt zu faul nachzusehen.

Viele Grüße,
Klemens
 
muemmel Am: 23.10.2020 23:26:13 Gelesen: 5356# 8565 @  
@ Frankenjogger [#8564]

Moin Klemens,

das mit den Sonntagsbelegen hatte sich vor 2 oder 3 Jahren einfach so ergeben. Mein Augenmerk liegt aber hauptsächlich nach wie vor auf Belegen der Hyperinflation (Okt. bis Dez. 1923).

Was Deine Frage betrifft: Ja, es gibt genau eine Portoperiode ohne Sonntag.
Es handelt sich dabei um die Portoperiode 26 (26. bis 30.11.1923), die lediglich 5 Tage dauerte. Es gab zwar noch die nur 4 Tage währende Portoperiode 22 (1. bis 4.11.1923), aber da war der 4.11. ein Sonntag.

Schönen Gruß und guts Nächtle
Mümmel
 
JoshSGD Am: 24.10.2020 20:27:27 Gelesen: 4357# 8566 @  
Guten Abend,

heute eine einfache Postkarte im Fernverkehr, gelaufen von Benrath nach Düsseldorf am 19.10.1922 (PP 9: 1.10.1922 - 14.11.1922) und mit 3 Mark portorichtig frankiert, EF Mi.Nr. 225.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15096)
 
inflamicha Am: 25.10.2020 15:37:15 Gelesen: 3261# 8567 @  
Hallo,

von mir gibts heute einen Einschreibbrief aus Heidenau Nord:



Der R-Brief vom 12.10.1923 (PP 20) war an die Reichsbank in Köln adressiert, für Brief und Einschreibgebühr waren je 5 Millionen Mark zu entrichten. Frankiert wurde mit Mi 290 (20) und 306 (10) tarifgerecht.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 25.10.2020 17:39:13 Gelesen: 3142# 8568 @  
Guten Abend,

aus der Frühzeit der Inflation hier eine Postkarte vom Sonntag, 8.6.1919 (Portoperiode 3) ab Hannover nach Radebeul:



Der Buchdrucker Gottlieb Braun bestellte einige Dinge, die ich nicht lesen kann, bei der Firma Kupsky & Dietze. Frankiert wurde mit einer aus Markengeber stammenden 10-Pf-Germaniamarke (MiNr. 86 II).

Schönen Gruß
Mümmel
 
JoshSGD Am: 26.10.2020 10:56:46 Gelesen: 1955# 8569 @  
Hallo,

weiter geht es mit einer Fernpostkarte vom 5.3.1920 (PP 4: 1.10.1919 - 5.5.1920), die von Hildesheim nach Alfeld lief und mit 15 Pfennig portorichtig frankiert ist, EF Mi.Nr. 108.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15092)
 
muemmel Am: 26.10.2020 16:58:23 Gelesen: 1585# 8570 @  
Guten Tag,

am heutigen Montag erhielt ich einen Brief, der am Montag, den 12.11.1923 (Portoperiode 24) von Braunschweig nach Zofingen im schweizerischen Kanton Aargau ging:



Zu der Zeit betrug das Porto für den einfachen Auslandsbrief 40 Milliarden und wurde hier mit 1 x Mi. 329 AP sowie 20 x Mi. 325 APa erbracht. Natürlich sind bei dem 20er-Block auf der Rückseite etliche primäre Feldmerkmale vorhanden.

Das mit den Montagen ist natürlich reiner Zufall und dass der Brief am Ersttag der PP 24 auf die Reise gegangen war, ebenfalls, nimmt man aber gerne in Kauf. Viel interessanter ist in diesem Fall, dass der 12.11.23 ein neues Erstverwendungsdatum der 329 AP darstellt. Dies war dem Sammlerfreund sehr wohl bewusst was ihn aber nicht daran hinderte, mir den Beleg zu überlassen. Ganz herzlichen Dank dafür.

Schöne Grüße
Mümmel
 
JoshSGD Am: 27.10.2020 10:27:58 Gelesen: 237# 8571 @  
Hallo,

nachdem Mümmel wieder was optisch und philatelistisch sehr ansprechendes präsentiert hat, zeige ich nur eine einfache Fernpostkarte, die von Helgoland nach Wien lief. Für die Portoperiode 8 (1.7. bis 30.9.1922) reichten am 1.9.1922 1,50 Mark für den portorichtigen Versand. Es galt nach Österreich der Inlandstarif. EF Mi.Nr. 189.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15088)
 

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