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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
Das Thema hat 8737 Beiträge:
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muemmel Am: 10.01.2021 21:43:54 Gelesen: 10804# 8713 @  
Liebe ForumlerInnen,

zum heutigen Sonntag der obligatorische Sonntagsbeleg:



Geschrieben wurde die Karte am 20.3.1920, einem Sonnabend, gestempelt jedoch am Sonntag, 21.3.1920 (Portoperiode 4). Gelaufen von Frankfurt am Main nach Feuerbach (heute Stadtteil von Stuttgart) und frankiert mit einer Marke der MiNr. 108.

Grüßle
Mümmel
 
philast Am: 11.01.2021 20:00:19 Gelesen: 9008# 8714 @  
Hallo,

anbei ein dekorativer Firmenbriefumschlag der Firma Werner & Mertz von Mainz 29.7.1919. In der ersten Zeit der Rheinlandbesetzung mussten Gechäftsbriefe noch die Aufschrift / Stempel 'Correspondence Comerciale / Geschäftsbrief' und eine verantwortliche Unterschrift eines Firmenmitarbeiters tragen.

Die Firma existiert seit 1867. Auch der hier symbolisiert dargestellte Standort hat sich bis heute nicht verändert (die Gebäude haben sich aufgrund Zerstörungen von Bränden / 2. Weltkrieg geändert).

https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_%26_Mertz



Grüsse
philast
 
muemmel Am: 11.01.2021 20:50:40 Gelesen: 8954# 8715 @  
Guten Abend,

heute mal wieder ein Beleg aus meinem eigentlichen Sammelgebiet der Hyperinflation:



Drucksache von der Zweigstelle des Deutschen Metallarbeiterr-Verbandes in Mettmann an den Vorstand desselben in Stuttgart vom 2.11.23 (Portoperiode 22). Alles portorichtig mit 10 Marken der MiNr. 309 AWa frankiert, die Anfang November nun schleunigst verbraucht werden mussten.

Schönen Gruß
Mümmel
 
beethoven_2014 Am: 11.01.2021 22:32:24 Gelesen: 8836# 8716 @  
Eine Fernpostkarte von Köln (17.7.23) nach Cottbus (20.7.20. Frankiert mit 4 * Michel Nr. 243 also insgesamt 120 Mark.


 
beethoven_2014 Am: 11.01.2021 23:18:20 Gelesen: 8771# 8717 @  
Eine Fernpostkarte von Stuttgart (29.8.23) nach Freising.

Frankiert mit 1,50 (P 148) und 2 x 253 (2 x 2000 Mark). Porto war aber für
diese Portoperiode 8 Tsd. Mark und damit hoffnungslos unterfrankiert.

Für eine Drucksache wäre das Porto mit 4 Tsd. Mark richtig gewesen.


 
beethoven_2014 Am: 11.01.2021 23:26:52 Gelesen: 8761# 8718 @  
Eine Fernpostkarte aus selbiger Portoperiode vom ? (Stempel schlecht lesbar). Der Absender hat die Karte am 30.8.23 geschrieben und wohl auch zeitnah abgeschickt.

Frankiert mit 1 x 254 (3.000 Mark) und 1 x 256 (5.000 Mark) also Portorichtig mit 8.000 Mark frankiert.


 
jmh67 Am: 11.01.2021 23:46:16 Gelesen: 8734# 8719 @  
@ beethoven_2014 [#8717]

Der Beschaffenheit nach ist es eine Drucksache, es müsste freilich auch draufstehen. Da hat die Post wohl ein Hühnerauge zugedrückt.

-jmh
 
JoshSGD Am: 12.01.2021 09:40:54 Gelesen: 8097# 8720 @  
@ jmh67 [#8719]

Eine Drucksache hätte aber nur aufgedruckten Text mit maximal fünf zusätzlichen Worten haben dürfen, das Wort Postkarte hätte auch durchgestrichen sein müssen.

Nachfolgend eine Drucksache bis 25 g, gelaufen von Bremen nach Hildesheim vom 13.3.1923 (PP 13: 1.3.1923 - 30.6.1923), portorichtig frankiert mit 20 Mark, MeF Mi.Nr. 206.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15327)
 
JoshSGD Am: 13.01.2021 09:28:50 Gelesen: 6622# 8721 @  
Hallo,

von mir heute ein eingeschriebener Fernbrief bis 20 g, am 14.10.1922 (PP 9: 1.10.1922 - 14.11.1922) von Aschaffenburg nach Halle gelaufen und mit 10 Mark tarifrichtig frankiert (6 Mark Porto + 4 Mark Einschreibgebühr), EF Mi.Nr. 203.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15321)
 
muemmel Am: 13.01.2021 21:20:11 Gelesen: 5817# 8722 @  
Guten Abend,

am heutigen Abend zeige ich wieder einen Sonntagsbeleg, diesmal aus der Portoperiode 2:



Ein Pfarrer aus dem württembergischen Sauldorf sandte am 27.5.1917 diese Ganzsachenkarte P110 I an einen Amtsbruder in Konstanz.

Es grüßt
Mümmel
 
Frankenjogger Am: 14.01.2021 08:48:38 Gelesen: 4909# 8723 @  
@ muemmel [#8722]

Immer wieder schön!

Und Pfarrer durften/mussten ja auch am Sonntag arbeiten. Oder dienen? :-)

Schönen Tag,
Klemens
 
JoshSGD Am: 14.01.2021 10:58:01 Gelesen: 4743# 8724 @  
Hallo in die Runde,

heute ein Fernbrief bis 20 g nach München, nach scharfem Hinsehen wurde dieser am 3.11.23 (PP 22: 1.11. - 4.11.1923) abgeschickt. Portorichtig frankiert mit 100 Mio Mark, MeF Mi.Nr. 321 A Wa.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15317)
 
muemmel Am: 14.01.2021 23:04:44 Gelesen: 3951# 8725 @  
Salut,

hier ein unterfrankierter Ortsbrief aus der Portoperiode 6:



Gelaufen am Sonntag, 16.10.1921 von Charlottenburg nach Zehlendorf. Frankiert wurden 20 Pfennig (Mi. 143), es wären aber 40 Pfennig nötig gewesen. Jedenfalls hatte der Herr Geheimrat 20 Pfennig gespart.

Schönen Gruß
Mümmel
 
Baldersbrynd Am: 15.01.2021 09:01:55 Gelesen: 3227# 8726 @  
Hallo Inflafreunde,

ich suche Hilfe mit diesem Brief. Einschreiben Express Brief aus Laasphe nach Duisburg, gesendet am 1.3.1923 3-4N. Porto: Brief 100 M, Einschreiben 80 M Eilboten 120 M zusammen 300 M, was ist die letze 100 M für? Vielleicht Spätgebühr das war 100 M? Der Brief ist gesendet als Vertraulich an Hern K Passmann Persönlich. Ankunft Stempel auf der Siegelseite: Duisburg 3.3.23 12-1N.

Viele Grüße
Jørgen


 
JoshSGD Am: 15.01.2021 10:15:35 Gelesen: 3141# 8727 @  
@ Baldersbrynd [#8726]

Hallo Jorgen,

es sind links oben vier Zahlen zur Portoaddition aufgeschrieben. Eine "100" lässt wirklich auf Späteinlieferung schließen. Allerdings war der 1.3.1923 ein Donnerstag, der Stempel zeigt "3-4N". Das wäre ja eigentlich recht zeitig für eine Späteinlieferung.

Gruß
Josh
 
JoshSGD Am: 15.01.2021 10:58:37 Gelesen: 3076# 8728 @  
Hallo in die Runde,

heute eine Drucksache bis 50 g von Aschersleben nach Chicago, USA. Diese lief am 29.8.1923 (PP 16: 24.8.1923 - 31.8.1923) und ist mit 12.000 Mark portorichtig frankiert, MeF Mi.Nr. 253a.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15339)
 
Baldersbrynd Am: 15.01.2021 11:51:09 Gelesen: 3009# 8729 @  
@ JoshSGD [#8727]

Hallo Josh,

vielen Danke für Deine Antwort. Dann schreibe ich das ist eine Spätlieferunggebühr.

Ich glaube das 3-4N das sind nicht so spät.

Wo kann ich etwas finden über Spätlieferung?

Viele Grüße
Jørgen
 
Baldersbrynd Am: 15.01.2021 12:30:24 Gelesen: 2966# 8730 @  
Hallo Inflafreunde,

hier noch ein kleines Rätsel.

PP12, Sendung aus Berlin W nach Berlin NW5, gesendet am 2.2.1923. Porto 10 Mark.

Das Ortsbrief Porto war 20 Mark, Ortspostkarte war 10 Mark und Drucksache war 10 Mark.

Welche Gebühr für diesen Brief ?

Viele Grüße
Jørgen


 
philast Am: 15.01.2021 17:31:14 Gelesen: 2648# 8731 @  
@ Baldersbrynd [#8730]

Hallo,

meiner Meinung nach ist der Beleg als Drucksache anzusehen, somit portogerecht mit 10 Mk.

Grüße
philast
 
beethoven_2014 Am: 15.01.2021 22:10:40 Gelesen: 2226# 8732 @  
Eine Postkarte aus Bayern von Lamingen nach Immenstad mit Stempel 21 Juni ´20.

Frankiert mit P 114 (15 Pfg.),38 oder 61 (5 Pfg.) und 179 (10 Pfg.). Portorichtig mit 30 Pfg. für eine Postkarte im Fernverkehr.

Interessant der Text der u.a. auch die Preiserhöhungen für Essen anspricht.


 
muemmel Am: 15.01.2021 22:31:23 Gelesen: 2195# 8733 @  
Guten Abend,

hier ein einfacher Fernbrief aus der Zeit, als die Inflation bereits in den letzten Zügen lag:



Brief vom 25.11.23 (Ersttag der Portoperiode 26) von Leipzig ins vogtländische Auerbach. Das Porto von 80 Milliarden wurde hier mit einer MiNr. 329 BP verklebt. Da stehen zwar nur 20 Milliarden drauf, aber in der PP 26 wurden die Marken vierfach aufgewertet (Novemberbriefe). Entwertet wurde mit dem zweiköpfigen Sylbe-Bandmaschinenstempel LEIPZIG g 13 *.

Winterliche Grüße
Mümmel
 
beethoven_2014 Am: 15.01.2021 23:06:39 Gelesen: 2162# 8734 @  
Eine Fernpostkarte von ? nach Immenstadt mit Stempel 30 Nov. 1919.

Frankiert mit P 112a (10 Pfg.) und 2*11 (2*2,5 Pfg.). Portorichtig mit 15 Pfg. für eine Postkarte im Fernverkehr.


 
inflamicha Am: 16.01.2021 09:57:35 Gelesen: 1607# 8735 @  
@ beethoven_2014 [#8734]

Hallo,

Deine Karte wurde in Oberstaufen geschrieben, der Stempelort könnte passen.

Gruß Michael
 
JoshSGD Am: 16.01.2021 12:37:34 Gelesen: 1371# 8736 @  
Hallo in die Runde,

heute ein Fernbrief bis 20g, gelaufen von Leipzig nach Berlin am 28.8.1923 (PP 16: 24.8.1923 - 31.8.1923) und mit 20.000 Mark portorichtig frankiert, MeF Mi.Nr. 252.



Gruß
Josh

(Datenbank # 15348)
 
inflamicha Am: 16.01.2021 14:07:19 Gelesen: 1208# 8737 @  
Hallo nochmals,

von mir was mit Gebührenzettel:



Ortsbrief innerhalb Braunschweigs vom 30.8.1923 (Letzttag der PP 16), Absender war der Tauschobmann des Vereins Braunschweiger Briefmarken-Sammler. Verwendung fand der Gebührenzettel Mi 2 A, die Portohöhe von 8.000 Mark wurde handschriftlich eingetragen und der Betrag bar vereinnahmt. Das Signum des Postbeamten sowie das eines Zeugen (wahrscheinlich eines 2. Postlers) ist ebenfalls vorhanden. Auch damals wurden solche Besonderheiten von der Sammlerschaft gerne angenommen.

Ein schönes Wochenende!

Gruß Michael
 

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