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Thema: Deutsches Reich Inflationsbelege
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inflamicha Am: 07.01.2019 21:32:32 Gelesen: 11885# 7428 @  
Guten Abend,

mein heutiger Beleg passt in mehrere Schubladen:



Der Einschreibbrief an die Amtshauptmannschaft Löbau vom 29.9.1921 (PP 6) verlangte nach 1,60 M. Gebühren- 60 Pf. für das Briefporto und 1 Mark für die Einschreibgebühr. Für jede Einzelposition wurde eine Marke verklebt- Mi 147 a´ 60 Pf. und A 113 a zu 1 Mark. Die Frankatur ist mit dem kleinen Einkreiser LAUBA (OBERLAUSITZ) entwertet worden, der aufgebrauchte R-Zettel hat noch die alte Form mit rechstehendem R.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 08.01.2019 21:10:43 Gelesen: 11200# 7429 @  
Guten Abend,

auch diese Karte hatte einen weiten Weg zurückgelegt:



Gelaufen am 23.12.1922 (Portoperiode 11) aus dem ostpreußischen Mühlhausen (Kreis Pr. Eylau) nach Cannstatt. Für das nun benötigte Porto von 15 Mark musste die Postreiterkarte P141 I dann schon kräftig auffrankiert werden. Doch wurde hier des Guten zu viel getan, denn es sind 30 Pfennig überfrankiert.

Schönen Gruß
Mümmel
 
inflamicha Am: 08.01.2019 21:31:44 Gelesen: 11174# 7430 @  
Guten Abend!

@ muemmel [#7429]

Doch wurde hier des Guten zu viel getan, denn es sind 30 Pfennig überfrankiert.

Das stimmt nicht so ganz Harald. Genau wie Du haben die Postler übersehen, dass die 80 Pf. Germania seit 1.11.22 überhaupt nicht mehr postgültig war. Es sind also 50 Pf. zu wenig frankiert.

Von mir gibt´s diesen Brief:



Dieser war von Karlsruhe nach Berlin-Halensee unterwegs, aufgegeben wurde das gute Stück am 1.2.1923 (PP 12). Für die erforderlichen 50 Mark Porto wurde mit je 2 Exemplaren der Mi 227 b und 230 P frankiert.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 09.01.2019 21:03:17 Gelesen: 10084# 7431 @  
@ inflamicha [#7430]

Huhu Michael,

hast mal wieder recht. Obwohl ich weiß, dass die Kettenhemdenmarken ab 1.11.22 nicht mehr gültig waren, rutscht das immer in die die hinterste Ecke meines Hirns.

Für heute nun mal wieder was ins Ausland:



Drucksache vom 15.1.1923 aus Bonn nach Neuchatel in die Schweiz. Mit Mi. 189, 506 und 224 auffrankierte Postreiterkarte P148 I.

Die Portoperiode 11 endete am 14.1.1923. Da die Karte noch an dem Tag im Briefkasten landete erhielt sie nach der ersten Briefkastenleerung den Stempel vom 15.1.23, 6-7 V.

Grüßle
Mümmel
 
inflamicha Am: 09.01.2019 21:25:44 Gelesen: 10067# 7432 @  
Guten Abend,

um bei den Kettenhemden zu bleiben- ein Eilbrief aus der PP 1:



Dieser wurde am 5.11.1911 in Wildberg aufgegeben und war nach Lichtenrade bei Berlin adressiert. In Berlin war man wohl zu recht der Meinung dass es per Rohrpost schneller geht- wir finden die Rohrpost-Minutenstempel von Berlin NW 40 4.40 Uhr und Berlin W 9 4.50 Uhr auf dem Umschlag. Für Porto waren 10 Pf. und für die Eilbestellgebühr 25 Pf. zu entrichten, frankiert wurde hierfür mit Mi 86 I und 88 I.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 10.01.2019 20:11:02 Gelesen: 8439# 7433 @  
Guten Abend in die Runde,

hier eine Fernpostkarte aus der Portoperiode 11:



Diese lief am 8.1.1923 aus Amern nach Stuttgart. Für das Porto kamen hier eine Postreiterkarte P148 I nebst Marken der MiNrn. 189,206 und 224 zum Einsatz.

Amern ist ein kleiner Ort am linken Niederrhein nahe der niederländischen Grenze und hieß früher Amern St.-Georg, mit dem Stempel die Karte auch entwertet worden ist.

Schöne Grüße
Mümmel
 
JoshSGD Am: 10.01.2019 20:25:07 Gelesen: 8418# 7434 @  
Guten Abend,

aus der PP 12 vom 21.01.1923 eine Fernpostkarte von Köln nach Berlin, portorichtig frankiert mit 15 Mark, MiF Mi.Nr. 206 und 227 a.



Gruß
Josh

(Datenbank # 12967)
 
muemmel Am: 11.01.2019 19:47:43 Gelesen: 7656# 7435 @  
Salut,

hier eine weitere Postkarte aus der Portoperiode 11:



Gelaufen am 29.12.1922 aus Dresden nach Riesa, frankiert mit je einer Mi. 206 und 227.

Als Motiv für eine Neujahrskarte wohl etwas unglücklich, denn die Kinder hinterlassen einen eher traurigen Eindruck.

Schönen Gruß
Mümmel
 
kauli Am: 12.01.2019 18:42:00 Gelesen: 6973# 7436 @  
Hallo zusammen,

heute mal eine Ansichtskarte aus der PP 27 b, die so ein bisschen im Schatten steht. An sich nichts besonderes, aber 30 Pfg. für einen Eilbotenzuschlag auszugeben, da muß es schon sehr wichtig gewesen sein. Von Ducherow ? nach Lübeck mit Bahnpost. Könnte Hamburg-Neubrandenburg sein.



Viele Grüße
Dieter
 
JoshSGD Am: 12.01.2019 20:05:47 Gelesen: 6927# 7437 @  
Guten Abend,

heute eine von Dresden nach Berlin gelaufen Postkarte vom 7.7.1923 (PP 8; 1.7. - 30.9.1922). Portogerecht frankiert mit 120 Mark, MeF Mi.Nr. 244a.



Gruß
Josh

(Datenbank # 12958)
 
muemmel Am: 12.01.2019 21:31:52 Gelesen: 6880# 7438 @  
Nun gut,

dann schiebe ich noch eine Fernpostkarte aus der Portoperiode 11 hinterher:



Diese ging am 23.12.1922 auf den Weg aus Nürnberg nach Amberg, portorichtig frankiert mit Marken der MiNrn. 195, 224 und 225.

Beim Weihnachtsgruß wurde noch die frühere Schreibweise des ß mit dem langen und kurzen s verwendet.

Noch einen hübschen Sonntag wünscht
Mümmel
 
inflamicha Am: 12.01.2019 21:43:42 Gelesen: 6874# 7439 @  
Guten Abend,

und ich lege eine nicht alltägliche Mehrfachfrankatur drauf:



Das Büro vom Justizrat Belles aus Düsseldorf sandte den Brief am 4.10.1922 (PP 9) an die Gebr. Jacob in Zwickau.

Für die 6 Mark Porto wurde mit einem Fünferstreifen der Mi 168 frankiert.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 13.01.2019 20:47:38 Gelesen: 5591# 7440 @  
Salut,

da heute Sonntag ist gibt es gleich zwei Postkarten aus der Portoperiode 11:





Beide Karten liefen am 30.12.1922 aus Berlin nach Innsbruck und stammen vom selben Absender. Da nach Österreich Inlandtarif galt, reichten hier jeweils 15 Mark Porto. Beide Karten wurden mit je einer MiNr. 206 und 227 frankiert.

Schöne Grüße
Mümmel
 
muemmel Am: 14.01.2019 21:28:11 Gelesen: 4741# 7441 @  
Guten Abend,

nun geht es weiter mit einer Fernpostkarte aus der Portoperiode 12:



Gelaufen am 23.1.1923 aus Bonn nach München. Nun mussten bereits 25 Mark für das Porto her und dazu wurde eine noch vorhandene Postreiterkarte P148 I mit Marken der MiNrn. 189, 206 und 228 auffrankiert.

Schönen Gruß
Mümmel
 
inflamicha Am: 14.01.2019 22:42:18 Gelesen: 4697# 7442 @  
Guten Abend,

Zeit für eine Paketkarte:



Für ein 3 Kilo-Paket von Hof nach Wallenfels (bis 75 km) wurde die Karte am 28.6.1922 (PP 7) ausgefertigt, die Gebühren schlugen mit 6 Mark zu Buche. Frankiert wurde mit je einer Mi 150 und 174 b.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 15.01.2019 21:02:29 Gelesen: 3551# 7443 @  
Guten Abend,

ich bleibe vorerst bei den Fernpostkarten:



Gelaufen am 3.2.1923 (Portoperiode 12) aus Hannover nach Chemnitz. Das Porto setzt sich aus je einer Marke der MiNrn. 227 und 230 P zusammen.

Schönen Gruß
Mümmel
 
muemmel Am: 16.01.2019 20:17:52 Gelesen: 2726# 7444 @  
Hallöle,

und noch eine Karte mit Bild:



Gelaufen am 29.1.1923 (Portoperiode 12) aus Elberfeld (Wuppertal) nach Berlin, portorichtig frankiert mit Marken der MiNrn. 224, 225 und 230 P.

Schönen Gruß
Mümmel
 
inflamicha Am: 16.01.2019 20:46:12 Gelesen: 2707# 7445 @  
Guten Abend,

und eine Karte ohne Bild, dafür doppelt:



Eine Ganzsachenpostkarte mit Antwortteil (sog. Doppelkarte) P 112 wurde am 15.7.1919 (PP 3) von Brome nach Nordhausen gesandt. Antwort- und Frageteil wurden vom Absender mit einer Mi 98 auffrankiert, um auf das nötige Porto von 10 Pf. zu kommen. Leider hat der Empfänger die Karte nicht zurückgeschickt- ich hoffe der Absender hat wenigstens seine bestellten Zigarren bekommen.

Gruß Michael
 
erron Am: 17.01.2019 18:03:12 Gelesen: 2017# 7446 @  
Guten Tag,

zur Abwechselung mal heute einen Eilbotenbrief. Versendet von Windsheim nach Nürnberg am 10.6.1920



Für die erforderlichen Gebühren in Höhe von 140 Pfennig, 40 Pfg für einen Fernbrief bis 20 Gramm und 100 Pfennig für die Ortszustellung wurden die Marken Nr 129 und Nr 124 verklebt.

mfg

erron
 
inflamicha Am: 17.01.2019 21:44:58 Gelesen: 1912# 7447 @  
Guten Abend,

ich steuere eine Drucksache bei:



Diese stammt von der Firma Ludwig Flemming aus Globenstein Post Rittersgrün und wurde am 11.10.1923 (PP 20) nach Neustadt/Orla gesandt.

Seit dem Vortag verlangte die Post eine Million Mark dafür. Frankiert wurde mit Mi 290 (2) und 308 a. Entwertet wurden die Marken mit dem

Bahnpoststempel GRÜNSTÄDTEL-RITTERSGRÜN ZUG 3777.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 17.01.2019 22:17:25 Gelesen: 1891# 7448 @  
Guten Abend zu später Stunde,

hier noch eine weitere Postkarte, diesmal mit Blumenstrauß, aus der Portoperiode 12:



Diese ging am 15.2.1923 aus Ebenhausen auf den Weg nach Sigmaringendorf, portorichtig mit Marken der MiNrn. 187 (1) und 229P (3) frankiert.

Späte Grüße
Mümmel
 
muemmel Am: 18.01.2019 20:57:12 Gelesen: 1173# 7449 @  
Salut,

heute geht es zur Abwechslung mal wieder in die benachbarte Schweiz:



Gelaufen am 15.2.23 (Portoperiode 12) aus Konstanz nach Trogen. Frankiert wurde mit Marken der MiNrn. 209 P (1) und 230 W (2).

Schöne Grüße
Mümmel
 
inflamicha Am: 18.01.2019 22:55:28 Gelesen: 1077# 7450 @  
Guten Abend,

ein Eilbrief mit Zensur:



Dieser wurde am 21.9.1921 (PP 6) in Duisburg aufgegeben und war nach Hüsingen/Post Steinen (Amt Lörrach in Baden) adressiert.

Der Brief verlangte nach 60 Pf. Porto, die Eilbestellgebühr schlug mit 1,50 M. zu Buche. Für die zusammen 2,10 Mark wurde mit je einer Mi 152 und 159 a frankiert. Ein Ankunftsstempel fehlt leider, dafür sind Banderole und Stempel der belgischen Militärzensur vorhanden. Anlässlich der Rhein-/Ruhrbesetzung befanden sich in Duisburg sowohl belgische als auch französische Truppen.

Gruß Michael
 
muemmel Am: 19.01.2019 20:05:44 Gelesen: 333# 7451 @  
Guten Abend,

die heutige Postkarte blieb wieder im Inland:



Das Pfarramt in Schwandorf hatte am 10.2.23 (Portoperiode 12) eine Anfrage an das Pfarramt in Oberwaldbehrungen. Da Pfarrämter Dienstmarken verwenden konnten, wurde dies hier mit einer Vielzahl solcher bewerkstelligt.

Schönen Gruß
Mümmel
 
inflamicha Am: 19.01.2019 23:55:56 Gelesen: 193# 7452 @  
Guten Abend,

schnell noch eine weitere Postkarte:



Die Karte von Dürrenberg nach Leipzig, abgesandt am 4.9.1923 (PP 17) trägt einen Gebührenzettel der OPD Halle, katalogisiert unter Mi 2 I b.
Das Porto wurde also bar am Schalter entrichtet. Die Gebührenhöhe ist mit 30.000 auf der Karte notiert worden und noch halb sichtbar.

Gruß Michael
 

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