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Thema: (?) (19) Zollaufkleber
Das Thema hat 37 Beiträge:
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Saguarojo Am: 01.04.2019 09:40:53 Gelesen: 3068# 13 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#10]

Hallo,

mit so einem Zollaufkleber habe ich letzte Woche einen Brief aus den USA erhalten. Der Briefzusteller hat nicht nur die Zollgebühr sondern eine weitere Gebühr verlangt. Sicherlich für die Zustellung an die Haustür.

Gruß

Joachim
 
bedaposablu Am: 01.04.2019 17:47:27 Gelesen: 3024# 14 @  
Hallo,

hier noch ein Aufkleber mit Q594!

mit freundlichen Grüßen!
bedaposablu


 
Baber Am: 03.04.2019 16:56:51 Gelesen: 2878# 15 @  
in Österreich sehen die Zollaufkleber der Post so aus:



Gruß
Bernd
 
epem7081 Am: 30.04.2019 15:20:25 Gelesen: 2652# 16 @  
Hier hoffe ich einen Leckerbissen für die Zollfreaks präsentieren zu können. Fragt mich aber nicht nach Sinn und Zweck all der Labels bis hin zum Zoll-Klebeband. Wobei letzteres natürlich für sich selber spricht.



Vielleicht kann mich ja ein Experte aufklären.

Darüber freut sich dann
Edwin
 
epem7081 Am: 01.05.2019 09:42:42 Gelesen: 2582# 17 @  
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht oder was alles hinter einem Zoll-Label stecken kann.

Vor Jahrzehnten habe ich vielfach Briefmarken - insbesondere CEPT-EUROPA - bei den jeweiligen Postanstalten bezogen. Das ging im allgemeinen recht problemlos. Einmal hatte aber der Bezug von gültigen Postwertzeichen (keine historischen Wertpapiere!) von der Postverwaltung der UN in Wien eine größere zollamtliche Behandlung und postalischen Steuereinzug zur Folge. Da war es mit einem grünen Zoll-Label allein nicht getan. Deshalb hier die gesamte Dokumentation.

Vielleicht ein interessanter Fall für diese Seite?







Bei mir wurden also bei der Übergabe der Postsendung die 3,70 DM bar eingezogen. Ob die Post dann letztlich unbar das Hauptzollamt Regensburg bedient hat, entzieht sich meiner Kenntnis.

Zum 1. Mai mit frühlingshaften Grüßen
Edwin
 
bedaposablu Am: 10.05.2019 11:50:03 Gelesen: 2447# 18 @  
Heute noch einen neuen Aufkleber mit Q212!



Mit freundlichen Grüßen!
bedaposablu
 
Eisvogel Am: 11.05.2019 19:00:06 Gelesen: 2371# 19 @  
Vor dem 01.05.2004 gehörte Litauen noch nicht zur EU, sodass Sendungen aus diesem Land noch vom Zoll überprüft worden sind.

Der nachfolgende Brief wurde am 16.04.1998 in Siauliai als Einschreiben aufgegeben. Dem Zollaufkleber nach wurde eine Audio-Kassete im Wert von 50 Litas versendet, der Zollwert wurde mit 1 (DM?) notiert. Bin mir nicht sicher, ob TP für den Verrechnungspreis der Ware steht. Vielleicht kann jemand näheres zur Bedeutung erläutern.

Viele Grüße
Julian


 
epem7081 Am: 19.05.2019 22:42:08 Gelesen: 2238# 20 @  
Hallo Zollaufkleber-Freaks,

auf Postsendungen aus dem Ausland, die für eine zollamtliche Behandlung vorbereitet wurden, findet sich seit geraumer Zeit in der Regel das Formblatt CN 22. Wird die Sendung vom Zoll behandelt, so findet sich vielfach ein grünes Zoll-Label, das in verschiedenen Varianten vorkommt. Anfänglich stand in diesem Thread das spezielle Zoll-Label mit einer Q-Kennung im Vordergrund des Interesses. Nachdem ich inzwischen diverse Sendungen mit Zollthematik gesehen habe, möchte ich vorschlagen in diesem Thread auch die CN 22 Formblätter einzubinden. Diese Formblätter werden ja im Ausstellungsland aufgebracht und treten erstaunlich variantenreich auf. In dieses Spektrum der Zollaufkleber fallen dann gegebenenfalls noch die aufgebrachten Gebührenbelege.

In diesem Zusammenhang möchte ich zum einen auf die Abbildungen in meinen Beiträgen [#16] und [#17] in diesem Thread, aber auch die Beiträge [#10] von Kevin und [#19] von Julian hinweisen. Des Weiteren hänge ich hier noch beispielhaft zwei Zollsendungen zur Verdeutlichung meines Erweiterungsvorschlags an.







Natürlich wäre auch ein spezieller Thread ZollFormblatt CN 22 international denkbar.

Ich bin auf Eure Diskussionsbeiträge gespannt.

Ade nun zur guten Nacht mit Träumen von grünen Zollaufklebern
Gruß Edwin
 
epem7081 Am: 21.05.2019 13:16:23 Gelesen: 2151# 21 @  
Neues zur "Labelei" von Post und Zoll

Zwei nahezu gleichartige Postsendungen vom Jahre 2015 aus Thailand mit bemerkenswerten Unterschieden. Zunächst tritt hier eine weitere Ausführung des vom Absender aufzubringenden ZollFormblattes CN 22 in Erscheinung.





Die grünen Zollaufkleber geben einen aufschlußreichen Hinweis auf die unterschiedliche Behandlung der Postsendungen. Der Brief vom März 2015 wurde, wie von Jürgen schon unter [#9] dargelegt, von Postbediensteten am Flughafen Frankfurt (vor)geprüft und unbeanstandet zum Empfänger weiter geleitet. Die ganze Aktion ist dann mit dem grünen (kleinen) Zollaufkleber dokumentiert worden. Hier übrigens mit Q32 versehen.



Der Brief vom September 2015 nahm im wesentlichen den gleichen Weg. Er wurde in Frankfurt am Flughafen aber von einem Zollbeamten geprüft und unbeanstandet zum Empfänger weiter geleitet. Auch hier wurde wieder ein grüner Zollaufkleber als Dokument hinterlassen.

Aber nun ein interessantes Fazit: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Die Post, heute Privatunternehmer, kann nicht mehr mit den Hoheitszeichen aufwarten und muss sich mit dem kleinen (20 x 39 mm) Zollaufkleber begnügen. Beim Staatsdiener Zollbeamter prangt natürlich der Adler als Hoheitszeichen auf dem grünen Zollaufkleber, der hier nun im Format 35 x 50 mm auftritt.

Allzeit problemlose Auslandskontakte wünscht Euch
Edwin
 
epem7081 Am: 24.05.2019 18:38:21 Gelesen: 2040# 22 @  


Hier nun beispielhaft ein Beleg aus der Zeit, als es noch keine Zollinhaltserklärung nach CN 22 gab, aber fallweise durchaus geprüft wurde. Auch das grüne Zolllabel zur zolltechnischen Behandlung gab es noch nicht in der hier im Thread mehrfach vorgestellten Version. Natürlich wurde aber auch geprüft und dokumentiert, nämlich mit einem Stempel Zollamtlich / abgefertigt. Da tritt dann auch der Adler als Hoheitszeichen in Erscheinung, wenn das Zollamt Aalen diesen Vorgang bestätigt. Das ganze wird mit der Stempelfarbe grün zu Papier gebracht. Ganz in grün wird dann aber die Kostenaufstellung präsentiert.

Interessiert stellt man fest: Stempel, Aufkleber etc. reichlich vorhanden, aber keine Datumsangabe zu finden. Nur der gelieferte Inhalt lässt noch erahnen, dass diese eingeschriebene Postsendung mit Nachnahme im Juni 1978 von der Wertzeichenverkaufsstelle in Bern auf den Weg zum Sammler gebracht wurde.

Schöne Grüße
Edwin
 
epem7081 Am: 28.05.2019 12:54:06 Gelesen: 1958# 23 @  
Fehl am Platze?

Kein Aufkleber, kein grün zu sehen und doch wieder eine spezielle Variante der Zollinhaltserklärung CN 22. Es liegt schon einige Jahre zurück, dass ich mir bei IKEA in nächster Nähe Ersatzteile für einen Schrank holen wollte. Da die gewünschten Teile vor Ort nicht greifbar waren, wurden diese zu meinem Erstaunen in Schweden angefordert und mir direkt zugeschickt. Das führte zu dem hier vorgestellten Objekt zum Thema Zoll.

Offenkundig war der Versand von Kleinteilen in einer Größenordnung erforderlich, dass bei IKEA Versandbeutel von vornherein neben Absenderangabe auch komplett mit Zollinhaltserklärung CN 22 und Vordruck für das internationale Remailing bedruckt wurden. In letzterem Fall ist dann wieder Niederaula Anlaufstation. Lustige Werbesprüche gehörten dann auch noch dazu.







Ich bin gespannt auf weitere grüne Zollaufkleber oder Zollinhaltserklärungen CN 22 oder aufwendiger noch CN 23.

Ein entdeckungsreiches verlängertes Wochenende wünscht allen Sammlern
Edwin
 
Fips002 Am: 05.06.2019 20:34:41 Gelesen: 1817# 24 @  
Ganzsachen Brief vom britischen Philatelie Büro mit Zollaufkleber und Kastenstempel Zollfrei, befördert mit Luftpost.



Dieter
 
epem7081 Am: 11.06.2019 21:06:47 Gelesen: 1761# 25 @  
Um das internationale Spektrum der Zollinhaltserklärung CN 22 zu erweitern hier nun ein Variante auf einem Brief von Irland nach Norwegen. Spuren einer Behandlungdurch den norwegischen Zoll sind nicht vorhanden.



Schöne Grüße
Edwin
 
epem7081 Am: 16.06.2019 23:27:37 Gelesen: 1710# 26 @  


Heute noch einmal eine Postsendung aus Thailand vom 29.11.2007. Der Aufgabeort ist leider nicht erkennbar. Hier tritt eine weitere Ausführung der vom Absender aufzubringenden Zollinhaltserklärung CN 22 in Erscheinung. Während unter #21 der Text in Englisch/Thailändisch informierte, ist dieser hier nun in Französisch /Thailändisch aufgeführt.



Die zolltechnische Behandlung ist hier nicht in einem grünen Zollaufkleber, sondern mit einem Stempel dokumentiert. Der Abschlag ist leider nicht von hoher Qualität, kann aber durch Recherche [1]) voll belegt werden: Von zollamtlicher Behandlung befreit / Postverzollungsstelle / IPZ Frankfurt-Flughafen. Dort habe ich heute auch eine umfassende Darstellung der Aufkleber mit Erläuterungen entdeckt.

Ade nun zur guten Nacht
Gruß Edwin

[1] http://www.jolschimke.de/paketpost/postverzollung.html
 
DL8AAM Am: 17.06.2019 02:48:59 Gelesen: 1704# 27 @  
@ epem7081 [#26]

Der Aufgabeort ist leider nicht erkennbar.

Doch, doch, kann man ... ;-) Der Ort lässt sich aus dem "Elefanten"-Frankaturlabel (ein Post-/Schalterfreistempel) ablesen. Die Zahl "30220" oben links im Label ist die Postleitzahl des Ausgabepostamts, hier Non Thai (โนนไทย) in der Provinz Nakhon Ratchasima.

Gruß
Thomas
 
epem7081 Am: 17.06.2019 18:33:33 Gelesen: 1675# 28 @  
@ DL8AAM [#27]

Hallo Thomas,

vielen Dank für die Aufklärung zum Aufgabeort. Einfach erstaunlich die schnelle Reaktion und beeindruckend das umfassende Wissen hier bei den Teilnehmern der philaseiten.de.

So bekommt auch ein Laie einen ständig erweiterten Horizont.

Schönen Abend.

Gruß
Edwin
 
DL8AAM Am: 24.06.2019 20:57:04 Gelesen: 1625# 29 @  
Hier ein Label der "Mitarbeiter-Kennung" Q224 aus meiner 'China und eCommerce'-Sammlung



Ausschnitte aus der Versandhülle eines "Paket-Päckchens" eines unbekannten Absenders aus China (März 2019), ursprünglich über den Direct Mail und eCommerce-Versanddienstleister "Orange Connex Limited (OCL)" [1] versendet. Gemäß Tracking von OCL über Dongguan angenommen, am Hub Shenzhen sortiert und anschliessend über Hongkong ausgeflogen. OCL ist einer der Big Player, der als spezialisierter Dienstleister in China Sendungen für Internethändler abwickelt. Der hat die Sendung dann (sozusagen als "Konsolidierer") direkt an unsere DHL abgeleitet, siehe (überklebte) OCL-Sendungsnummer "ES10...DH01010001B0A", d.h. mit interner DHL-Ableitungskennzeichnung. Dort wurde die Sendung im Rahmen des DHL-Produktes "DHL eCommerce (DHLeC)" behandelt und über London-Heathrow ("LHR") nach Frankurt transportiert. Am Flughafen Frankfurt nun zollamtlich behandelt bzw. durch entsprechendes Personal der Deutschen Post (Niederlassung Internationale Produktion BRIEF "NL IP B") im Internationalen Postzentrum ("IPZ" in Niederaula) "von zollamtlicher Behandlung befreit".

Entgeltbezahlt-Frankatur auf Versandlabel "PREPAID", mit Angabe der Rücksendeadresse (Sammelpostfach für die ursprüngliche "DHL-Herkunft" aus Hongkong): Postfach 2007, 36243 Niederaula; als Einwurf-Einschreiben mit Barcode-Sendungsnummer ("RX ... DE") gekennzeichnet; innerdeutsche Behandlung dann aber als "DHL Frachtpost International". Gemäß Tracking der Einschreibesendungsnummer lief die Sendung in D vom IPZ Frankurt (Niederaula), Rodgau, Neuwied (Labels "PZ 56", PZ: DHL-Paketzentrum) und Staufenberg (Label "PZ 34") zum Empfänger in 37083 Göttingen.

Rückseitig befindet sich ein Label mit der "Commercial Invoice" (als Zollerklärung).

Gruß
Thomas

[1] https://www.orangeconnex.com/
 
epem7081 Am: 24.07.2019 23:47:07 Gelesen: 1370# 30 @  
Heute kann ich einen "Rückkehrer vom Dachboden" vorstellen.





In einem gepolsterten Briefumschlag mit den Massen 28,3 cm x 36,5 cm wurde eine Sendung mit Broschüren und Karten von der Cistercienserinnen-Abtei in 6274 Eschenbach in der Schweiz am 17.4.1990 beim Postamt 6000 LUZERN 2 BAHNHOF / ANNAHME auf die Reise nach D-7081 Kirchheim am Ries gestartet. Zu dem Zeitpunkt wurde als Zollinhaltserklärung das mehrsprachige Formblatt C 1 verwendet und mit dem Hinweis auf Geschenksendung im Wert von 30 Fr. versehen. Die mit Musterbeutelklammern versehene Sendung wurde dann zollamtlich in Aalen behandelt. Davon kündet der grüne Rechteckstempel: Ausgesondert als Freigut / Verzollungspostamt / 7080 Aalen, Württ 1.

Mit mitternächtlichem Gruß
Edwin
 
DL8AAM Am: 02.10.2019 19:18:43 Gelesen: 801# 31 @  
Hier ein weiterer Zollaufkleber von einer eCommerce-Sendung aus China



Versandlabel mit CN22-Zollerklärung auf Luftpost-Päckchen ("Small Packet BY AIR") aus Pingfu im Longgang Distrikt von Shenzhen, Guangdong; versendet über die chinesichen Post; mit UPU-konformer Sendungsnummer ("UT21...CN") und Barcode, aber unverfolgt (UT-Präfix; "untracked"); ohne sichtbare Frankatur (September 2019).

Grüner Zollaufkleber



Zollamtlich abgefertigt / HZA Gießen / - Zollamt Bad Hersfeld - / Abf.St. Niederaula (mit Bundesadler der Bundesfinanzverwaltung)

Gruß
Thomas
 
epem7081 Am: 18.10.2019 12:30:16 Gelesen: 685# 32 @  
Hallo zusammen,

heute einmal Zollbehandlung von zwei Sendungen, die jeweils nach 547 30 Nachod (1) auf den Weg gebracht wurden und doch einen inzwischen eingetretenen Staatswechsel (2) dokumentieren. Außerdem wird in den Absenderstempeln die Umstellung von vier- auf fünfstellige PLZ bei uns sichtbar.

[IMG]https://www.philaseiten.de/up/85862501/8/8/7c738386_h.jpeg[/IMG

[IMG]https://www.philaseiten.de/up/85862501/7/5/064937c4_h.jpeg[/IMG

Der erste Beleg wurde von 5483 BAD NEUENAHR-AHRWEILER 2 am 09. 9.1991 als Päckchen von der Firma REKOFA mit AFS gestartet. Mit 12 DM freigemacht, verkündet der Adressaufkleber außerdem, daß es sich um SAMPLES OF NO COMMERCIAL VALUE (PROBEN OHNE HANDELSWERT) handelt. Wohl sicherheitshalber wurde aber auch das Zoll-Label C 1 aufgebracht. Da es sich hier um kostenlos überlassene Kohlebürsten handelt, wurde die zollfreie Einfuhr rückseitig mit einem tschechischen Zollstempel BEZE CLA (zollfrei) bestätigt. Ob der weitere Stempelinhalt R-5 personen- oder ortsbezogen ist, ist mir nicht bekannt.

[IMG]https://www.philaseiten.de/up/85862501/5/7/d44d9be1_h.jpeg[/IMG



Der zweite Beleg wurde von der Firma KAVAN mit AFS am 10.3.1994 über das Postamt 90409 NÜRNBERG 12 gestartet. Der Inhalt dieses Musterklammerbeutels ist miur nicht bekannt. Jedenfalls schien dem Absender hier keine zolltechnische Deklarierung erforderlich, denn ein entsprechendes Zoll-Label ist nicht vorhanden. Gleichwohl wurde diese Sendung in der nunmehr Tschechischen Republik ausweislich der rückseitigen Stempel zolltechnisch behandelt. Entscheidend letztlich auch hier die Bestätigung der zollfreien Einfuhr: BEZE CLA -3-. Neben einem weiteren Postamtsstempel von 530 02 PARDUBICE findet sich eine weiterer Datumsstempel in dem mit HRADEC KRÁLOVÉ die Region in Erscheinung tritt. Bedeutung des letzteren Stempels ist mir ebenfalls unbekannt.

Ob sich hier wohl ein Experte findet, der die fraglichen Stempel deuten kann fragt sich
Edwin

https://de.wikipedia.org/wiki/Náchod
https://de.wikipedia.org/wiki/Tschechoslowakei
 
epem7081 Am: 07.11.2019 13:08:12 Gelesen: 390# 33 @  
Hallo Zollaufkleber-Freaks,

heute zur Erweiterung des internationalen Spektrums zwei Zollaufkleber aus Japan. Beide wurden von der Firma SANYO ENTERPRISES CO.,LTD aus KOBE PORT / JAPAN als SMALL PACKET (Päckchen) und mit der internationalen Zollinhaltserklärung C 1 versehen, nach Bremen geschickt. Neben der japanischen Sprache und Schrift wurde die westliche Welt hilfreich in Französisch informiert. Als Inhalt wurde ein Shipping document (Versandpapier) deklariert.



Der vorstehende Beleg wurde am 28.12.1976 gestartet und erfuhr bei der Anlandung in Bremen keine weitere (dokumentierte) Zollbehandlung.

Der nachfolgende Beleg stammt vom 9.12.1983 und wurde zusätzlich als Einschreiben auf die Reise geschickt. Ob das Anlass für eine zollamtliche Behandlung gab? Der einfache amtliche grüne Aufkleber "Zollamtlich / abgefertigt" (Format 51 mm x 34 mm) gibt uns keine Auskunft über Ort und Termin der Abfertigung. Offenkundig gab aber die mit Musterklammerbeutel verschlossene resp. gesicherte Sendung keine Veranlassung hier Zollgebühren zu fordern.



Unser alter Globus hat mit seinen vielen Grenzen sicher noch zahlreiche Varianten zu bieten. Ich bin gespannt, was hier alles noch auftauchen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
epem7081 Am: 15.11.2019 09:45:38 Gelesen: 192# 34 @  
Heute wieder einmal eine Briefmarkensendung der Postverwaltung der Vereinten Nationen Wien mit (Mini-) Zollerklärung. Diese wurde in das Anschriftenlabel integriert.



Am 15.05.1987 vermutlich beim Empfänger gestempelt. Da der Wert des Inhalts unter 20 DM lag, kam es zu keiner zolltechnischen Behandlung deutscher Behörden (Post bzw. Zoll).

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Holzinger Am: 15.11.2019 17:50:47 Gelesen: 162# 35 @  
@ epem7081 [#33]

Neben der japanischen Sprache und Schrift wurde die westliche Welt hilfreich in Französisch informiert.

Französisch ist doch die offizielle (internationale) "Postsprache" und bei solchen nicht jedermann geläufigen Schriftzeichen nicht sogar vorgeschrieben. Oder irre ich mich.
 
epem7081 Am: 15.11.2019 20:26:25 Gelesen: 146# 36 @  
@ Holzinger [#35]

Hallo Holzinger,

ob es die von Dir angedachte Vorschrift gibt, ist mir nicht bekannt. Ich bin aber auch kein Experte auf diesem Gebiet. Vor der Einstellung meiner japanischen Zollbelege [#33] habe ich in den vorhergehenden Beiträgen fremdländischer Schriften in [#16],[#21] und [#31] (China und Thailand) als westliche Sprache Englisch gefunden, bei [#26] (Thailand) war es dann Französisch.

Hier noch ein Beleg aus Hong Kong, der neben der chinesischen Schrift den Westen in Englisch informiert:





Versandlabel mit CN22-Zollinhaltserklärung auf eingeschriebener Luftpost-Sendung. Nach Erstsichtung durch die Post im Flughafen Frankfurt von zollamtlicher Behandlung befreit. Bei diesem Zolllabel vermisst man lediglich die übliche Q-Kennzeichnung durch den prüfenden Postler.

Ich freue mich weiter über jegliches Interesse an den Zolllabeln
und wünsche ein schönes Wochenende.
Gruß Edwin
 
epem7081 Am: 17.11.2019 21:59:58 Gelesen: 54# 37 @  
Hallo Zollaufkleber-Freaks,

heute zur Erweiterung des internationalen Spektrums ein Zollaufkleber aus Australien.





Der Luftpostbrief wurde am 11.2.2019 in STOCKTON NSW 2295 (1) gestartet. Die hier aufgebrachte Zollinhaltserklärung CN 22 tritt in einer Gestaltungsvariante auf, die hier bisher noch nicht vertreten ist. Angesichts des angegebenen Wertes der Briefmarken von 6,50 $AUD wurde die Sendung offensichtlich keiner zollamtlichen Weiterbehandlung unterzogen.

Mit sonntäglichem Abendgruß
Edwin

(1) "Aus dem Englischen übersetzt-Stockton ist ein Vorort von Newcastle, New South Wales, Australien, 600 m vom zentralen Geschäftsviertel von Newcastle entfernt. Es ist der einzige Wohnvorort von Newcastle, der nördlich des Hunter River liegt".(wikipedia) https://en.wikipedia.org/wiki/Stockton,_New_South_Wales
 

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