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Thema: Zollaufkleber
Das Thema hat 50 Beiträge:
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epem7081 Am: 16.06.2019 23:27:37 Gelesen: 3790# 26 @  


Heute noch einmal eine Postsendung aus Thailand vom 29.11.2007. Der Aufgabeort ist leider nicht erkennbar. Hier tritt eine weitere Ausführung der vom Absender aufzubringenden Zollinhaltserklärung CN 22 in Erscheinung. Während unter #21 der Text in Englisch/Thailändisch informierte, ist dieser hier nun in Französisch /Thailändisch aufgeführt.



Die zolltechnische Behandlung ist hier nicht in einem grünen Zollaufkleber, sondern mit einem Stempel dokumentiert. Der Abschlag ist leider nicht von hoher Qualität, kann aber durch Recherche [1]) voll belegt werden: Von zollamtlicher Behandlung befreit / Postverzollungsstelle / IPZ Frankfurt-Flughafen. Dort habe ich heute auch eine umfassende Darstellung der Aufkleber mit Erläuterungen entdeckt.

Ade nun zur guten Nacht
Gruß Edwin

[1] http://www.jolschimke.de/paketpost/postverzollung.html
 
DL8AAM Am: 17.06.2019 02:48:59 Gelesen: 3784# 27 @  
@ epem7081 [#26]

Der Aufgabeort ist leider nicht erkennbar.

Doch, doch, kann man ... ;-) Der Ort lässt sich aus dem "Elefanten"-Frankaturlabel (ein Post-/Schalterfreistempel) ablesen. Die Zahl "30220" oben links im Label ist die Postleitzahl des Ausgabepostamts, hier Non Thai (โนนไทย) in der Provinz Nakhon Ratchasima.

Gruß
Thomas
 
epem7081 Am: 17.06.2019 18:33:33 Gelesen: 3755# 28 @  
@ DL8AAM [#27]

Hallo Thomas,

vielen Dank für die Aufklärung zum Aufgabeort. Einfach erstaunlich die schnelle Reaktion und beeindruckend das umfassende Wissen hier bei den Teilnehmern der philaseiten.de.

So bekommt auch ein Laie einen ständig erweiterten Horizont.

Schönen Abend.

Gruß
Edwin
 
DL8AAM Am: 24.06.2019 20:57:04 Gelesen: 3705# 29 @  
Hier ein Label der "Mitarbeiter-Kennung" Q224 aus meiner 'China und eCommerce'-Sammlung



Ausschnitte aus der Versandhülle eines "Paket-Päckchens" eines unbekannten Absenders aus China (März 2019), ursprünglich über den Direct Mail und eCommerce-Versanddienstleister "Orange Connex Limited (OCL)" [1] versendet. Gemäß Tracking von OCL über Dongguan angenommen, am Hub Shenzhen sortiert und anschliessend über Hongkong ausgeflogen. OCL ist einer der Big Player, der als spezialisierter Dienstleister in China Sendungen für Internethändler abwickelt. Der hat die Sendung dann (sozusagen als "Konsolidierer") direkt an unsere DHL abgeleitet, siehe (überklebte) OCL-Sendungsnummer "ES10...DH01010001B0A", d.h. mit interner DHL-Ableitungskennzeichnung. Dort wurde die Sendung im Rahmen des DHL-Produktes "DHL eCommerce (DHLeC)" behandelt und über London-Heathrow ("LHR") nach Frankurt transportiert. Am Flughafen Frankfurt nun zollamtlich behandelt bzw. durch entsprechendes Personal der Deutschen Post (Niederlassung Internationale Produktion BRIEF "NL IP B") im Internationalen Postzentrum ("IPZ" in Niederaula) "von zollamtlicher Behandlung befreit".

Entgeltbezahlt-Frankatur auf Versandlabel "PREPAID", mit Angabe der Rücksendeadresse (Sammelpostfach für die ursprüngliche "DHL-Herkunft" aus Hongkong): Postfach 2007, 36243 Niederaula; als Einwurf-Einschreiben mit Barcode-Sendungsnummer ("RX ... DE") gekennzeichnet; innerdeutsche Behandlung dann aber als "DHL Frachtpost International". Gemäß Tracking der Einschreibesendungsnummer lief die Sendung in D vom IPZ Frankurt (Niederaula), Rodgau, Neuwied (Labels "PZ 56", PZ: DHL-Paketzentrum) und Staufenberg (Label "PZ 34") zum Empfänger in 37083 Göttingen.

Rückseitig befindet sich ein Label mit der "Commercial Invoice" (als Zollerklärung).

Gruß
Thomas

[1] https://www.orangeconnex.com/
 
epem7081 Am: 24.07.2019 23:47:07 Gelesen: 3450# 30 @  
Heute kann ich einen "Rückkehrer vom Dachboden" vorstellen.





In einem gepolsterten Briefumschlag mit den Massen 28,3 cm x 36,5 cm wurde eine Sendung mit Broschüren und Karten von der Cistercienserinnen-Abtei in 6274 Eschenbach in der Schweiz am 17.4.1990 beim Postamt 6000 LUZERN 2 BAHNHOF / ANNAHME auf die Reise nach D-7081 Kirchheim am Ries gestartet. Zu dem Zeitpunkt wurde als Zollinhaltserklärung das mehrsprachige Formblatt C 1 verwendet und mit dem Hinweis auf Geschenksendung im Wert von 30 Fr. versehen. Die mit Musterbeutelklammern versehene Sendung wurde dann zollamtlich in Aalen behandelt. Davon kündet der grüne Rechteckstempel: Ausgesondert als Freigut / Verzollungspostamt / 7080 Aalen, Württ 1.

Mit mitternächtlichem Gruß
Edwin
 
DL8AAM Am: 02.10.2019 19:18:43 Gelesen: 2881# 31 @  
Hier ein weiterer Zollaufkleber von einer eCommerce-Sendung aus China



Versandlabel mit CN22-Zollerklärung auf Luftpost-Päckchen ("Small Packet BY AIR") aus Pingfu im Longgang Distrikt von Shenzhen, Guangdong; versendet über die chinesichen Post; mit UPU-konformer Sendungsnummer ("UT21...CN") und Barcode, aber unverfolgt (UT-Präfix; "untracked"); ohne sichtbare Frankatur (September 2019).

Grüner Zollaufkleber



Zollamtlich abgefertigt / HZA Gießen / - Zollamt Bad Hersfeld - / Abf.St. Niederaula (mit Bundesadler der Bundesfinanzverwaltung)

Gruß
Thomas
 
epem7081 Am: 18.10.2019 12:30:16 Gelesen: 2765# 32 @  
Hallo zusammen,

heute einmal Zollbehandlung von zwei Sendungen, die jeweils nach 547 30 Nachod (1) auf den Weg gebracht wurden und doch einen inzwischen eingetretenen Staatswechsel (2) dokumentieren. Außerdem wird in den Absenderstempeln die Umstellung von vier- auf fünfstellige PLZ bei uns sichtbar.

[IMG]https://www.philaseiten.de/up/85862501/8/8/7c738386_h.jpeg[/IMG

[IMG]https://www.philaseiten.de/up/85862501/7/5/064937c4_h.jpeg[/IMG

Der erste Beleg wurde von 5483 BAD NEUENAHR-AHRWEILER 2 am 09. 9.1991 als Päckchen von der Firma REKOFA mit AFS gestartet. Mit 12 DM freigemacht, verkündet der Adressaufkleber außerdem, daß es sich um SAMPLES OF NO COMMERCIAL VALUE (PROBEN OHNE HANDELSWERT) handelt. Wohl sicherheitshalber wurde aber auch das Zoll-Label C 1 aufgebracht. Da es sich hier um kostenlos überlassene Kohlebürsten handelt, wurde die zollfreie Einfuhr rückseitig mit einem tschechischen Zollstempel BEZE CLA (zollfrei) bestätigt. Ob der weitere Stempelinhalt R-5 personen- oder ortsbezogen ist, ist mir nicht bekannt.

[IMG]https://www.philaseiten.de/up/85862501/5/7/d44d9be1_h.jpeg[/IMG



Der zweite Beleg wurde von der Firma KAVAN mit AFS am 10.3.1994 über das Postamt 90409 NÜRNBERG 12 gestartet. Der Inhalt dieses Musterklammerbeutels ist miur nicht bekannt. Jedenfalls schien dem Absender hier keine zolltechnische Deklarierung erforderlich, denn ein entsprechendes Zoll-Label ist nicht vorhanden. Gleichwohl wurde diese Sendung in der nunmehr Tschechischen Republik ausweislich der rückseitigen Stempel zolltechnisch behandelt. Entscheidend letztlich auch hier die Bestätigung der zollfreien Einfuhr: BEZE CLA -3-. Neben einem weiteren Postamtsstempel von 530 02 PARDUBICE findet sich eine weiterer Datumsstempel in dem mit HRADEC KRÁLOVÉ die Region in Erscheinung tritt. Bedeutung des letzteren Stempels ist mir ebenfalls unbekannt.

Ob sich hier wohl ein Experte findet, der die fraglichen Stempel deuten kann fragt sich
Edwin

https://de.wikipedia.org/wiki/Náchod
https://de.wikipedia.org/wiki/Tschechoslowakei
 
epem7081 Am: 07.11.2019 13:08:12 Gelesen: 2470# 33 @  
Hallo Zollaufkleber-Freaks,

heute zur Erweiterung des internationalen Spektrums zwei Zollaufkleber aus Japan. Beide wurden von der Firma SANYO ENTERPRISES CO.,LTD aus KOBE PORT / JAPAN als SMALL PACKET (Päckchen) und mit der internationalen Zollinhaltserklärung C 1 versehen, nach Bremen geschickt. Neben der japanischen Sprache und Schrift wurde die westliche Welt hilfreich in Französisch informiert. Als Inhalt wurde ein Shipping document (Versandpapier) deklariert.



Der vorstehende Beleg wurde am 28.12.1976 gestartet und erfuhr bei der Anlandung in Bremen keine weitere (dokumentierte) Zollbehandlung.

Der nachfolgende Beleg stammt vom 9.12.1983 und wurde zusätzlich als Einschreiben auf die Reise geschickt. Ob das Anlass für eine zollamtliche Behandlung gab? Der einfache amtliche grüne Aufkleber "Zollamtlich / abgefertigt" (Format 51 mm x 34 mm) gibt uns keine Auskunft über Ort und Termin der Abfertigung. Offenkundig gab aber die mit Musterklammerbeutel verschlossene resp. gesicherte Sendung keine Veranlassung hier Zollgebühren zu fordern.



Unser alter Globus hat mit seinen vielen Grenzen sicher noch zahlreiche Varianten zu bieten. Ich bin gespannt, was hier alles noch auftauchen kann.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
epem7081 Am: 15.11.2019 09:45:38 Gelesen: 2272# 34 @  
Heute wieder einmal eine Briefmarkensendung der Postverwaltung der Vereinten Nationen Wien mit (Mini-) Zollerklärung. Diese wurde in das Anschriftenlabel integriert.



Am 15.05.1987 vermutlich beim Empfänger gestempelt. Da der Wert des Inhalts unter 20 DM lag, kam es zu keiner zolltechnischen Behandlung deutscher Behörden (Post bzw. Zoll).

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Holzinger Am: 15.11.2019 17:50:47 Gelesen: 2242# 35 @  
@ epem7081 [#33]

Neben der japanischen Sprache und Schrift wurde die westliche Welt hilfreich in Französisch informiert.

Französisch ist doch die offizielle (internationale) "Postsprache" und bei solchen nicht jedermann geläufigen Schriftzeichen nicht sogar vorgeschrieben. Oder irre ich mich.
 
epem7081 Am: 15.11.2019 20:26:25 Gelesen: 2226# 36 @  
@ Holzinger [#35]

Hallo Holzinger,

ob es die von Dir angedachte Vorschrift gibt, ist mir nicht bekannt. Ich bin aber auch kein Experte auf diesem Gebiet. Vor der Einstellung meiner japanischen Zollbelege [#33] habe ich in den vorhergehenden Beiträgen fremdländischer Schriften in [#16],[#21] und [#31] (China und Thailand) als westliche Sprache Englisch gefunden, bei [#26] (Thailand) war es dann Französisch.

Hier noch ein Beleg aus Hong Kong, der neben der chinesischen Schrift den Westen in Englisch informiert:





Versandlabel mit CN22-Zollinhaltserklärung auf eingeschriebener Luftpost-Sendung. Nach Erstsichtung durch die Post im Flughafen Frankfurt von zollamtlicher Behandlung befreit. Bei diesem Zolllabel vermisst man lediglich die übliche Q-Kennzeichnung durch den prüfenden Postler.

Ich freue mich weiter über jegliches Interesse an den Zolllabeln
und wünsche ein schönes Wochenende.
Gruß Edwin
 
epem7081 Am: 17.11.2019 21:59:58 Gelesen: 2134# 37 @  
Hallo Zollaufkleber-Freaks,

heute zur Erweiterung des internationalen Spektrums ein Zollaufkleber aus Australien.





Der Luftpostbrief wurde am 11.2.2019 in STOCKTON NSW 2295 (1) gestartet. Die hier aufgebrachte Zollinhaltserklärung CN 22 tritt in einer Gestaltungsvariante auf, die hier bisher noch nicht vertreten ist. Angesichts des angegebenen Wertes der Briefmarken von 6,50 $AUD wurde die Sendung offensichtlich keiner zollamtlichen Weiterbehandlung unterzogen.

Mit sonntäglichem Abendgruß
Edwin

(1) "Aus dem Englischen übersetzt-Stockton ist ein Vorort von Newcastle, New South Wales, Australien, 600 m vom zentralen Geschäftsviertel von Newcastle entfernt. Es ist der einzige Wohnvorort von Newcastle, der nördlich des Hunter River liegt".(wikipedia) https://en.wikipedia.org/wiki/Stockton,_New_South_Wales
 
epem7081 Am: 26.11.2019 16:25:50 Gelesen: 2020# 38 @  
Hallo Zollaufkleber-Freaks,

heute noch einmal aus meinem Fundus eine Zollsendung aus den USA.





Am 14.04.2008 beim Postoffice in FAIRVIEW PA eingeliefert, wurde es durch ein Gebührenlabel mit $4,50 freigemacht und mit einer Zollinhaltserklärung CN22 (nach klassischem Muster, allerdings mit aufgesetztem Barcode) versehen. Mit einem weiteren Label wurde auch der Versand per Luftpost belegt.

Eine zolltechnische Behandlung in Deutschland durch Post oder Zoll scheint nicht vorgenommen zu sein, falls nicht der Barcodestreifen unten am Brief hier eine hinweisende verschlüsselte Information enthält (?).



Wann und wo dieser Barcode aufgebracht wurde, ist mir ebenso schleierhaft wie sein gespeicherter Inhalt!

Ob es da einen "Aufklärer" gibt?

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Heinrich3 Am: 26.11.2019 18:00:40 Gelesen: 1995# 39 @  
@ Eisvogel [#19]

Hallo,

mir liegen 2 Belege aus der Sowjetunion vor, die ebenfalls TP-Stempel (allerdings in anderer Form und Farbe) tragen, die dann handschriftlich mit Beträgen ergänzt wurden.

Es handelt sich also vermutlich um gezahlte Portobeträge, für die Stempel in Abkürzungen des französischen Ausdrucks TAXE PERÇUE (= Porto gezahlt) verwendet wurden.
 
jmh67 Am: 26.11.2019 19:42:30 Gelesen: 1969# 40 @  
@ epem7081 [#38]

Diese aufgeklebten Barcodes sind, soweit ich weiß, Adressenkodierungen für die mechanisierte Bearbeitung der Sendungen. Irgendwo im Netz gab's auch mal einen Dekodierer dafü. Probiere einmal den Link [1].

-jmh

[1] http://www.quine.org/09-bob-matthews-2009-09-12-usps-imb-decode.html
 
DL8AAM Am: 26.11.2019 19:45:13 Gelesen: 1967# 41 @  
@ epem7081 [#38]

Wann und wo dieser Barcode aufgebracht wurde, ist mir ... schleierhaft

Das ist ein sogenannter "Intelligent Mail Barcode (IMb)" der amerikanischen Post. Das ist u.a. die Postleitzahl (ZIP-Code) des Empfängers geschlüsselt. "Der hier" sollte die Ableitung ins Ausland steuern.

https://en.wikipedia.org/wiki/Intelligent_Mail_barcode

Wobei der eigentlich 65 Striche lang sein soll, hier zähle ich aber nur 57 ("FDFDFFAADATFADFTFAAFAFAATFTDFFFFTFAFDAADFTFDFATFDADFFATFT"), d.h. aber auch ich kann ihn leider nicht dekodieren.

Gruß
Thomas
 
epem7081 Am: 29.11.2019 23:51:14 Gelesen: 1905# 42 @  
@ jmh67 [#40] @ DL8AAM [#41]

Hallo Jan-Martin,
hallo Thomas,

vielen Dank für Eure Hinweise.

Hier ein neues Land, ein neuer Fall: Vatikan

Nach dem Motto: Der liebe Gott sieht alles, hat man im Vatikan wohl keine Notwendigkeit für eine Zollinhaltserklärung gesehen. Porto bezahlt war dagegen ein wichtiger weltlicher Hinweis.



So wurde am 18.02.2006 von dem Büro für Briefmarken und Münzen einen Sendung vermutlich für Sammler nach 21220 SEEVETAL in GERMANIA auf den Weg gebracht, der bei seiner Ankunft in der Bundesrepublik auf dem Flughafen Frankfurt beim Hauptzollamt (HZA) jedenfalls das Interesse eines Zollbeamten weckte.



Die zollamtliche Behandlung wurde dann mit einem allseits bekannten grünen Zolllabel dokumentiert. Ein weiterer Handlungsbedarf hat sich offenkundig nicht ergeben, denn entsprechende Hinweise sind nicht feststellbar.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
epem7081 Am: 07.12.2019 22:39:39 Gelesen: 1770# 43 @  
Hallo Zollaufkleber-Freaks,

heute zur Erweiterung des internationalen Spektrums ein Zollbeleg aus Finnland.



Die Generaldirektion der Post und Telekommunikation tritt hier - vermutlich als Versandstelle für Postwertzeichen - sowohl im Absender mit weiteren vorgedruckten Informationen, wie auch in der Zollinhaltserklärung C 1 dreisprachig auf: finnisch, schwedisch und französisch. In HELSINKI FILATEL wurde die eingeschriebene Sendung am 24.9.1986 gestartet. Darüber gibt der Handrollstempel Auskunft. Eine Freimachung erübrigt sich wohl, da es sich um eine Postsache handelt.





Da der angegebene Wert der Briefmarken mit 142,40 Fim (Finnmark) wohl die Freigrenze überstieg, hatte der deutsche Zoll hier eine Steuerzahlung in Höhe von 4,15 DM eingefordert. Der rote Stempel Nachgebühr sollte wohl dem Postzusteller ein unübersehbarer Hinweis sein. Der grüne Zollaufkleber „Zollamtlich / abgefertigt“ samt Handzeichen "Z" gibt hier keine Information, wann und wo diese Aktivität durchgeführt wurde.

Insgesamt aber eine interessante, weil dreisprachig ausgeführte Präsentation

meint Edwin
 
mausbach1 Am: 03.01.2020 10:52:32 Gelesen: 1409# 44 @  
Ein etwas verrücktes Teil:



1946/47 wird Mehl (500 Gramm) von Teheran nach Fu.... U.S.Z(one) gesandt. Ein tolles Geschenk für diese Zeit! Als 38er kannte ich die damalige Geschichten zur Genüge.

Schönen Tag
Claus
 
epem7081 Am: 07.01.2020 23:22:06 Gelesen: 1256# 45 @  
Hallo Zollaufkleber-Freaks,

hier kann ich wieder eine Sendung aus der Schweiz mit zolltechnischem Aspekt vorstellen.



Die Sendung mit einem Taschenbuch wurde am 23.12.2019 in CH-6340 Baar nach 73467 Kirchheim am Ries gestartet. Bemerkenswert wie hier die Zollinhaltserklärung CN 22 auf ein Minimum reduziert wurde. Man könnte meinen: Einfach Schweizer Präzisionsarbeit in der Tradition der Uhrenherstellung.



Weil nun einmal die Schweiz noch Zollausland darstellt, hat man sich bei der Post in Niederaula der Sendung angenommen und mit der Feststellung: Von zollamtlicher Behandlung befreit mit dem entsprechenden Zolllabel an den Empfänger weitergeleitet, wo sie heute eingetroffen ist.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
epem7081 Am: 16.01.2020 14:47:15 Gelesen: 1001# 46 @  
Hallo Zollaufkleber-Freaks,

um die Sprachenvielfalt hier zu erweitern, heute ein Zolllabel in niederländisch / französisch.



Aufgegeben als Einschreiben am 4.IV.1968 in HALFWEG (NH) nach 5072 Schildgen, in einer Zeit in der wir noch nicht innereuropäisch grenzenlos handelten.



Für den Bezug von Briefmarken im Wert von 31,85 DM ein Zolllabel, hier die Variante C 1 in niederländisch, unabdingbar. Eine Zollgebühr wurde aber wohl nicht erhoben.

Aus dem Englischen übersetzt-Halfweg ist eine Stadt in der niederländischen Provinz Nordholland. Früher ein Teil der Gemeinde Haarlemmerliede en Spaarnwoude, ist es derzeit ein Teil der Gemeinde Haarlemmermeer und liegt ca. 8 km östlich von Haarlem. Wikipedia (Englisch)

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
22028 Am: 16.01.2020 16:13:39 Gelesen: 983# 47 @  
Hier ein Brief aus der Schweiz der vor einigen Tagen eintraf.

Er trägt einen Interessanten Aufkleber der Schweizer Post mit dem Hinweis dass die Sendung auch ordentlich beim Zoll deklariert wurde, die Marken sind aber leider weder in der Schweiz noch später in Deutschland abgestempelt worden.


 
22028 Am: 18.01.2020 18:01:36 Gelesen: 820# 48 @  
Passend zum vorherigen Beitrag, hier ein anderer Brief aus der Schweiz an mich, wiederum mit SFR 13,00 frankiert, diesmal aber vom Deutschen Zoll korrekt abgefertigt und ein weiterer Einschreibeaufkleber der Deutschen Post drauf.


 
bedaposablu Am: 20.01.2020 17:22:03 Gelesen: 718# 49 @  
Hier ein Zollaufkleber mit Q271 von NL IP B Frankfurt-Flughafen!



Mit freundlichen Grüßen!
bedaposablu
 
Journalist Am: 16.02.2020 16:23:37 Gelesen: 185# 50 @  
Hallo an alle,

anbei der folgende Beleg mit einem nicht alltäglichen Zollaufkleber:



Weshalb er hier allerdings aufgeklebt wurde, ist nicht ganz klar, des dies war eine Einschreiben-Postsache aus Honduras, aber so lässt sich zumindest dieser Zettel dokumentieren. Hier nun noch einmal im Ausschnitt:



Viele Grüße Jürgen
 

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