Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Motiv Geologie und Lagerstätten: Bergbau, Erzaufbereitung, Metallurgie
Das Thema hat 303 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12   13  oder alle Beiträge zeigen
 
mausbach1 Am: 01.10.2019 10:46:10 Gelesen: 26805# 279 @  
Verrückte Inflation



Wer konnte denn das Goldanleihe zu dieser Zeit überhaupt eine reguläre Finanzaktion funktioniert?



Nach mehr als 600 Jahren ist der Bergbau im Siegerland und in direkter Nachbarschaft im Dillgebiet alles tot.
 
mausbach1 Am: 06.10.2019 10:35:29 Gelesen: 26551# 280 @  




"Mein" Pütt (1854-1968) fährt am 14. April 1870 einen Extrazug mit Kohlen von Oberhausen nach Arnheim

Glückauf!
Claus
 
wajdz Am: 15.10.2019 00:13:18 Gelesen: 25408# 281 @  
MiNr 1533 (80), MiNr 1388 (20)



Sonderstempel 4130 MOERS 3 • 27.10.1991 • TAG DER BRIEFMARKE • VERBAND DER PHILATELISTEN IN NORDRHEIN-WESTFALEN E.V. • GRUBENWEHR , Zeichnung: Deutscher Türstock im Stollenverbau und Grubenwehrmann

Moers liegt am unteren Niederrhein am westlichen Rande des Ruhrgebiets im Regierungsbezirk Düsseldorf. Die ersten Kohlengruben wurden ab 1876 in Homberg und damit außerhalb von Moers, sowie ab 1900 weitere Schächte der Zeche Rheinpreußen in Hochstraß und Utfort und damit im Bereich der Stadt in Betrieb genommen.

Vom ursprünglich stark dominierenden Bergbau ist nach der letzten Zechenschließung im Jahre 2001 nur noch das Bergamt Moers als Verwaltungsstelle der Landesregierung verblieben. Wo unter Tage abgebaut wird, gibt es Stollen und damit wird neben den Bergleuten auch die Grubenwehr benötigt. Ihr Aufgabenbereich umfasst die Rettung und Bergung verunglückter Bergleute unter Tage, die Bekämpfung von Grubenbränden und die Erhaltung von Sachwerten.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 20.10.2019 12:14:14 Gelesen: 24987# 282 @  
Finnland MiNr 983, 08.02.1986 • 100 Jahr Geologische Gesellschaft Finnland



Die Geological Society of Finland (SGS), 1886 gegründet, ist die größte und älteste geologische Vereinigung in Finnland. Sie fördert die geologische und mineralogische Forschung in Finnland und organisiert Treffen und wissenschaftliche Vorträge.

Rapakiwi (Granite mit ungleichkörnigen und bis zu mehreren Zentimetern großen, runden Einsprenglingen (Ovoide) aus verschiedenen Feldspäten und Mafischen Mineralen sind weltweit verbreitet. Das europäische Hauptverbreitungsgebiet liegt in Skandinavien, vor allem in Finnland. Unter den Bezeichnungen Baltik Braun finden diese Gesteine seit jeher als Naturwerkstein Verwendung.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 24.10.2019 21:29:45 Gelesen: 24691# 283 @  
@ skribent [#271]

Australien MiNr 1209, 16.05.1990



Der erste Goldrausch Australiens begann in Castlemain, Victoria, in den frühen 1850er Jahren auf dem Gelände einer kleinen Schaffarm am Mount Alexander Im Laufe der Zeit änderten sich die Abbautechniken und auch die wirtschaftlichen Investitions- und Geschäftsmodelle im Castlemaine-Goldfeld. 1965 endete der Goldabbau. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden etwa 5,6 Millionen Unzen Gold in diesem Gebiet gewonnen. Seit dem 27. Januar 2005 zum Kulturdenkmal Castlemaine Diggings National Heritage erklärt, bezeugen bedeutende historische Hinterlassenschaften den frühen Goldabbau in Australien.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 27.10.2019 12:03:30 Gelesen: 24552# 284 @  
Australien

2008



Mi.-Nr. 2987 Die Abbildung war ein Fall für das Guinness-Buch der Rekorde. Es gab da eine Serie von fünf Marken zum Thema Schwertransport im Erzbergabbau. Die Erzzüge die von den Bergbauunternehmen in West Australien verwendet werden, sind die längsten und manchmal schwersten des Kontinents. Sie werden üblicherweise 2 km lang und haben drei Dieselloks mit 200 Waggons, von denen jeder 100 Tonnen Erz fasst.

Im Juni 2001 fuhr bei BHP Billiton Iron Ore der weltweit längste und schwerste Zug für das Guinness Buch der Rekorde; er war 7.4 Kilometer lang, hatte acht Lokomotiven und 682 Waggons, und ein Gesamtgewicht von fast 100.000 Tonnen - weit entfernt von der normalen Größe und Gewicht der Erz-Züge.

Luxemburg

1993 - ein Förderwagen im Nationalen Bergbaumuseum



Mi.-Nr. 1324

https://de.wikipedia.org/wiki/Nationales_Museum_der_luxemburgischen_Eisenerzgruben

2018 75. Kongress der Briefmarkensammler in Rodange mit einer personalisierten Marke.



https://rail.lu/funiculairedoihlrodange.html

2018 Tag der Briefmarke - Station de Freinage Téiteng Quäscheberg



Mi.-Nr. 2176 - Das Eisenerz musste von den Minen in den Hügeln zu den Bahnlinien im Tal transportiert werden. Das Gewicht der voll beladenen Grubenwagen, die ins Tal hinabrollten, zog gleichzeitig die leeren Wagen wieder den Hügel hinauf. So liefen die Buggys entlang zweier paralleler Schienen, von oben nach unten und umgekehrt. Um diesen dynamischen Prozess sicher zu steuern, verwenden sie dafür spezielle Bremsen. Ein künstlerisches Denkmal mit einer der Antriebsräder von einem Bremshang aus in der Mitte erinnert an die industrielle Vergangenheit Käl-Téitengs.

Für beide Beleg gilt mein Dank an Lulu !

Mauretanien

1962 - Erzzug der Société Nationale Industrielle et Minière



Mi.-Nr. 1961

https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Nouadhibou%E2%80%93M%E2%80%99Haoudat

1980 - Erzzug, gezogen von vier Lokomotiven der Bauart CC



Mi.-Nr. 705

https://de.wikipedia.org/wiki/Soci%C3%A9t%C3%A9_Nationale_Industrielle_et_Mini%C3%A8re
 
wajdz Am: 27.10.2019 23:06:28 Gelesen: 24339# 285 @  
@ wajdz [#283]

Hier die Komplette Ausgabe zum Zusammendruck "Goldrausch in Australien"

Australien Ausgabe 16.05.1990



MiNr 1209 • Auf zu den Goldfeldern
MiNr 1210 • Die Goldfelder
MiNr 1211 • Goldwäsche mit der Pfanne
MiNr 1212 • Zelt des Goldkommissars
MiNr 1213 • Goldtranport und Schutzeskorte

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 06.11.2019 18:07:54 Gelesen: 23714# 286 @  
@ wajdz [#285]

Zum Goldrausch ein Digger als Cartoon -Bergbau- aus der Serie Zusammen leben
Australien MiNr 1087, 17.02.1988



MfG Jürgen -wajdz-
 
skribent Am: 20.12.2019 17:36:23 Gelesen: 21318# 287 @  
@ Briefmarken-Museum [#63]

Mit 10-jähriger Differenz hier noch einmal das Wertzeichen MiNr. 681 vom 18.11.1938 zum Anlass "Winterhilfswerk".

Die Abbildung zeigt den schon beschriebenen Erzberg und die Alpenflora.



Was man auf dem Wertzeichen aber nicht erkennt ist links die "Hugo-Stinnes-Aufzugbahn". Sie war 1,6 Kilometer lang hatte eine Steigung von 610 Promille und der Höhenunterschied von 473 Metern wurde in 15 Minuten bewältigt. Bei optimaler Betriebsweise fuhren 4 Wagen auf der Strecke (2 + 2) und jeder fasst bis maximal 95 Personen (Arbeiter).

MfG >Franz<
 
Cantus Am: 02.01.2020 02:54:51 Gelesen: 20473# 288 @  
Mit einer Ganzsachenpostkarte vom 2.7.1890 teilte die Gräflich Westphälische Bergdirektion aus Wiklitz in Böhmen dem Empfänger in Barby an der Elbe mit, dass die gewünschte Lieferung (von Kohlen) zur Verladung per Schiffsfracht bereitstehe; gleichzeitig wird der aktuelle Wasserstand der Elbe am Pegel Wiklitz mitgeteilt, eine wohl schon damals notwendige Information.



Viele Grüße
Ingo
 
London-Dieter Am: 02.01.2020 07:33:21 Gelesen: 20446# 289 @  
@ wajdz [#282]

Hallo,

Dein Rapakiwi ist im englischen Sprachraum der rapakivi.

Es ist ein Hornblende-Biotit-Granit, der große rundliche Orthoclase Kristalle enthält, welche mit Olioglase ummantelt sind. Der Name wird gelegentlich auch als ein struktueller Begriff benutzt für Plagioclase-Ränder um Orthoclase in plutonischem Gestein.

Geologie ist wirklich spannend und kann auch optisch sehr ästhetisch sein, besonders unter dem Mikroskop.

Dieter
 
Cantus Am: 10.01.2020 01:54:39 Gelesen: 19759# 290 @  
Die Halbergerhütte war ein großer, traditionsreicher Eisenhüttenbetrieb in der Blütezeit der Schwerindustrie. An den beiden Standorten Saarbrücken und Ludwigshafen am Rhein stellte das Unternehmen Produkte aus duktilem Gusseisen für den Rohrleitungsbau und für die Automobilindustrie her.

1919 schloss sich die Halbergerhütte mit der französischen Pont-à-Mousson-Firmengruppe zu einer Interessengemeinschaft zusammen. Es folgen diverse Fusionen. 1977 zählt die Halbergerhütte rund 4300 Mitarbeiter [1].

Ich zeige dazu einen Absenderfreistempel vom 12.10.1940 aus Brebach; das Wort Halberg verbirgt sich in der Darstellung des Werkes.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Halbergerh%C3%BCtte
 
EdgarR Am: 03.02.2020 11:38:59 Gelesen: 18067# 291 @  
Und noch eine Reminiszenz an den Berbau im Saarland:



Dazu kurze Auszüge aus dem Artikel "Die Heilige Barbara und das Saarland" aus [1]:

Schutzpatronin der Bergleute - Sie war nie im Saarland und dennoch ist sie dort eine vertraute Person. Sie ist Schutzpatronin der Bergleute. ... Im Jahr 1855 gründete der Ottweiler Pfarrer und Dechant Johann Anton Hansen die erste St. Barbara-Bruderschaft „für Berg- und Hüttenleute." Weitere folgten und schlossen sich zu einer Gemeinschaft zusammen. Bis heute bestehen sie weiter.

[1] http://www.saarland-lesen.de
 
mausbach1 Am: 09.03.2020 09:05:33 Gelesen: 15761# 292 @  
Iran



23.05.1988 - MiNr. 2276 - Tag des Bergbaus - Bergleute mit Grubenwagen

Die uralten Ortschaften Shar- Babak und Archeshmeh befinden sich in der Provinz Kerman des Südosten des Landes. Seit mehr als 1.800 Jahre wird hier Kupfer abgebaut.

Glückauf!
Claus
 
mausbach1 Am: 11.03.2020 08:44:21 Gelesen: 15731# 293 @  
@ mausbach1 [#274]

Zu meinem "Pütt"


 
Fips002 Am: 29.03.2020 18:22:03 Gelesen: 14791# 294 @  
Behördenpost vom Geologischen Dienst Freiberg/Sachsen 02.3.1960 an die Arbeitsschutzinspektion Löbau.



Dieter
 
10Parale Am: 02.05.2020 18:42:36 Gelesen: 12883# 295 @  
@ Cantus [#157]

Über Peter Vischer (1455 - 1529), den Eisengießer, dessen schönes Porträt Cantus zeigt, möchte ich noch einige Worte verlieren. Er lebte in Nürnberg und war ein Zeitgenosse von Albrecht Dürer. Er war auch Bildhauer und Rotschmied. Rotschmiede waren spezialisiert auf Messing, stellten vorwiegend Haushaltsgegenstände, aber auch Glocken und Kanonenrohre her. Peter Vischer der Ältere (Zusatz) war berühmt für die Herstellung von Grabplatten von mindestens 11 Persönlichkeiten seiner Zeit. Einer dieser Persönlichkeiten war Graf Piotr Kmita Sobienski (1477 - 1553), ein polnischer Adliger und Staatsmann zur Zeiten des polnischen Königreiches. Die Grabplatte befindet sich in Krakau in der Wawel-Kathedrale.

Mit 3 Ehefrauen zeugte er 5 Söhne, die sein Gießereihandwerk übernahmen. Sein Grab befindet sich noch heute auf dem Rochusfriedhof in Nürnberg.

Peter Vischer ist auf dieser tollen Rahmenkarte aus Nürnberg abgebildet, zusammen mit den beiden Nürnberger Wappen und einem Hammer in der Hand. Das in Nürnberg auch Blechspielzeuge hergestellt wurden, demonstrieren die beiden Puppenfiguren oben. Links eine Madonna und im Bildmittelpunkt ein mittelalterliches Gebäude?.

Wunderschön klarer Abschlag (selten auf Rahmenkarten!) von Nürnberg vom 6. SEP 05. Links ebenso klarer Ankunftsstempel von Zürich vom 7.IX.05.

Liebe Grüße

10Parale


 
epem7081 Am: 03.05.2020 09:46:47 Gelesen: 12835# 296 @  
Hallo zusammen,

da man in diesen Coronazeiten möglichst Außenkontakte vermeiden soll, bietet sich verstärkt Gelegenheit tierschürfend in eigenen Beständen zu graben. Hier ein Ausgrabungsergebnis:

Aalen am Rande der Ostalb gelegen, konnte bis zur Schließung des Faber-du-Faur-Stollens 1948 auf eine über 500-jährige Bergbautradition zurück blicken. Verarbeitet wurde das gewonnene Erz in Wasseralfingen - heute Teilort der Stadt Aalen - bei den bis auf 1365 zurückgehenden Schwäbischen Hüttenwerken. In einem Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ [1] kann man der reichen Geschichte nachspüren. Die traditionsreiche Vergangenheit konnte noch einmal beim 7. Deutschen Bergmannstag Aalen vom 14.-16.Juni 1991 aufleben und hat dabei auch philatelistisch ihren Niederschlag gefunden.





Der Tiefe Stollen ist ein Besucherbergwerk und Heilstollen im Braunenberg bei Aalen-Wasseralfingen. Das Bergwerk wurde zuvor als Eisenerzgrube Wilhelm I. genutzt. Von 1608 bis 1939 wurde dort mit zeitweiligen Unterbrechungen Eisenerz abgebaut. Das unterirdische Labyrinth wuchs in dieser Zeit immer weiter bis auf 6 km. Heute stehen die interessantesten Stollen, Schächte und Gänge als Schaubergwerk und für Atemkuren (Speläotherapie) offen. Hier lohnt es sich ins Erdinnere einzufahren.

Mit sonntäglichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefer_Stollen_(Wasseralfingen)
 
10Parale Am: 04.05.2020 22:24:49 Gelesen: 12676# 297 @  
@ epem7081 [#296]

Schöner Beleg von Aalen, das Tiefschürfen lohnt sich tatsächlich in Corona-Zeiten.

"Ostravske Hradcany" nennen manche Einheimische das heimliche Wahrzeichen ihrer Stadt die Witkowitzer Eisenwerke. Kohleförderung, Eisenerzeugung, Stahlveredelung und Maschinenbau zeichnen das Unternehmen aus, welches 1828 gegründet wurde. 1843 übernahm einer der Rothschild Brüder das Werk, weil es wichtig war zur Erzeugung von Eisenteilen für die Kaiser-Ferdinands-Nordbahn. Unter Beteiligung eines Wiener Kohlegroßhändlers namens Gutmann lief das Werk wie am Schnürchen und aus Ostrava wurde ein wichtiger Industriestandort an der Grenze von Schlesien und Mähren. Die Bevölkerungszahl legte kräftig zu.

Zur Zeiten des Nationalsozialismus wurde das Werk arisiert und in die Hermann Göring Reichswerke eingegliedert, es wurde Munition und Raketenteile produziert. Am Ende des Schreckens, 1945, kam das Werk in tschechischen Staatsbesitz. 1994 wurde die Förderung von Kohle eingestellt. Ein Teil des Geländes wurde 2008 zum Nationalen Kulturdankmal und zum Europäischen Kulturerbe erklärt.

Als ich vor mehreren Jahren in Ostrava weilte, erfuhr ich, dass dort Konzerte stattfinden und viel Kultur betrieben wird.

Dieser Großbetrieb trägt eine wunderschönes rückseitiges Siegel des Teilbetriebs "KOKSANSTALT KAROLINENSCHACHT WITKOWITZER STEINKOHLENGRUBEN IN MÄHR/OSTRAU.

Der Brief lief am im September 1910 von Ostrava nach Untertürkheim, wo er rückseitig am 28. September 1910 quittiert wurde. Ich bin sehr stolz diesen wunderschönen Brief erworben zu haben. Empfänger war übrigens kein geringerer als Oberpostsecretär Holzbauer.



 
epem7081 Am: 11.05.2020 00:02:42 Gelesen: 12118# 298 @  
.@ GSFreak [#229]

Hier kann ich den von Ulrich unter [#229] vorgestellten Bergbau-Stempel aus Düsseldorf um die Variante Bandstempelmaschine ergänzen:



Bandmaschinenstempel 4000 DÜSSELDORF 1 (UB mv) vom 21.04.1981; "Bergbau 81 / Düsseldorf / Internationale Fachmessse / und Bergbau-Kongreß / 11.-17. Juni 1981

Eine gute Nacht und erfolgreiche Woche wünscht
Edwin
 
10Parale Am: 15.05.2020 22:51:01 Gelesen: 11705# 299 @  
@ 10Parale [#297]

Die Idee, zwischen der Donau und der Moldau (Fluss in der Tschechischen Republik) eine Wasserstraße zu bauen, geht zurück bis ins 14. Jahrhundert. Die Idee war langfristig eine gute Verbindung zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer zu bauen. Der Plan wurde jedoch nie verwirklicht. So entwickelte sich aber stattdessen im 19. Jahrhundert die erste Bahnstraße auf dem europäischen Kontinent, die Pferdeeisenbahn zwischen Linz und Budweis mit einer beachtlichen Länge von 131 Kilometern. Tatsächlich trieben Pferde das Fuhrwerk an, denn Stevensons Dampfmaschinen weilten noch in England.

Ein Schlüsselort für die weitere Entwicklung der Eisenbahn war WITKOWITZ in MÄHREN (Vitkovice). Das dortige Eisenwerk gehörte Erzherzog Rudolf. Franz Xaver Riepl (1790 - 1857), Professor für Mineralogie und Warenkunde war Berater des Eisenwerks und ein weitsichtiger, kluger Mann. Er erkannte, wie man die reichen Kohlevorkommen im Ostrauer Becken mit Hilfe von Eisenbahnwegen, aber auch die reichen Salzvorkommen (weißes Gold) in Galizien auf den Weg nach Wien und ganz Europa bringen konnte. Die Idee für die Kaiser Ferdinands Nordbahn war gewonnen.

Dieser aufklappbare Kartenbrief zu 5 Kreuzer zeigt einen wunderschönen Abschlag von Witkowitz (Vitkovice). In [#297] habe ich die Witkowitzer Eisenwerke schon vorgestellt. Dieser Beleg (tschechisch Zalepka) lief 6.4.94 an einen "Oberoffizial der Nordbahn" in Wien (Carl Cl. S???) Rückseitiger Ankunftsstempel.

Liebe Grüße

10Parale



 
10Parale Am: 19.05.2020 20:59:21 Gelesen: 11414# 300 @  
@ 10Parale [#299]

hier passend zu obigem Beitrag noch ein Beleg der "Witkowitzer Bergbau- & Eisenhütten-Gewerkschaft", freigemacht mit 20 Heller am 15.2.07 mit einem Stempel der werksnahen Poststelle.

Liebe Grüße

10Parale


 
mausbach1 Am: 02.07.2020 10:02:48 Gelesen: 8938# 301 @  
Iran



01.09.1962 MiNr. 1121 - 2. UN-Erdölkonferenz - Ölleitungen, UNO-Emblem

Glückauf!
Claus
 
wajdz Am: 03.07.2020 17:08:07 Gelesen: 8849# 302 @  
8. Internationaler Kongress zur Erschließung von Bodenschätzen · Leningrad 1968

Sowjetunion MiNr 3491, 1968-05-30



Der Begriff Kristall stammt von dem griechischen Wort krýstallos. Es bedeutet zunächst, bei Homer, „Eis“ – später dann auch alles dem Eis Ähnliche, Helle und Durchsichtige. Insbesondere der Bergkristall, aber auch farbige Edelsteine und Glas werden so genannt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
GSFreak Am: 06.10.2020 21:55:56 Gelesen: 1770# 303 @  
Hier der aktuelle Absenderfreistempel (Frankit) des Geologischen Dienstes NRW, vom 21.09.2020.

Dargestellt ist ein schematisierter Schichtenaufbau mit einer Verwerfung.



Beste Grüße
Ulrich
 

Das Thema hat 303 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12   13  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.