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Thema: Motiv Geologie und Lagerstätten: Bergbau, Erzaufbereitung, Metallurgie
Das Thema hat 346 Beiträge:
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jmh67 Am: 27.08.2021 10:18:27 Gelesen: 27034# 322 @  
Wir hatten ja noch gar nicht die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover! Hier ein Freistempel der Citipost von 2021 mit dem Logo der Behörde.



2020 sah der noch ein wenig anders aus, aber nur im Citipost-Logo:



Glückauf, Jan-Martin
 
Fips002 Am: 22.09.2021 20:28:42 Gelesen: 25381# 323 @  
ZKD Brief von der Bergbehörde Karl-Marx-Stadt 18.7.1976 an die Arbeitsschutzinspektion Neugersdorf.

Der Ministerrat der DDR veranlasste 1959 die Bildung der Obersten Bergbehörde der DDR.

Sie war für sämtliche Betriebe der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft Wismut (SDAG) zuständig.

1991 wurde die Bergbehörde Karl-Marx-Stadt in das Bergamt Chemnitz umgewandelt.



Dieter
 
Fips002 Am: 01.10.2021 19:04:07 Gelesen: 24971# 324 @  
ZKD-Brief vom VEB Braunkohlenwerk Oberlausitz Hagenwerder, 05.07.1985, an die Arbeitsschutzinspektion Neugersdorf.

1990 wurde der Abbau von Braunkohle eingestellt und die Grube geflutet.

Heute befindet sich dort der Bersdorfer See und es ist ein schönes Naherholungsgebiet.



Dieter
 
mausbach1 Am: 09.10.2021 10:12:40 Gelesen: 24509# 325 @  


Die RAG Aktiengesellschaft (ehemals Ruhrkohle AG) ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Essen, das traditionell im Bereich des Steinkohlenbergbaus tätig ist, in den 2000 und 2010er Jahren durch Zukäufe auch eine breite Chemiesparte dazugewonnen hat und darüber hinaus im Kraftwerksbau und im Immobilienbereich tätig war. Am 14. September 2006 wurde der so genannte „weiße Bereich“, d.h. die Nicht-Steinkohlesparten Chemie, Energie und Immobilien, in die RAG Beteiligungs AG ausgegliedert, die am 12. September 2007 in Evonik Industries AG umbenannt wurde. Die RAG besteht nach Abschluss der Umorganisation als Holding der Unternehmensteile RAG Anthrazit Ibbenbüren, RAG Montan Immobilien und RAG Mining Solutions fort. Die RAG Aktiengesellschaft und Evonik Industries gingen Ende 2007 in den Besitz der RAG-Stiftung über. 2017 zog das Unternehmen vollständig von Herne nach Essen, auf das Gelände der ehemaligen Zeche Zollverein. Der Neubau auf dem Gelände der Zeche Zollverein kostete den Konzern 25 Millionen Euro.[1]



Die ersten Pläne für den Bau eines neuen Kraftwerkes gingen auf das Jahr 1939 zurück. Mit der erhöhten Förderung des Bergwerkes Ibbenbüren im Tecklenburger Land (auf dessen Gelände das Kraftwerk stand) und der vermehrt anfallenden Ballastkohle (Schlämme und Sichterstäube) und der damit hohen Transportkosten wegen des hohen Ballastes (Wasser und Asche) favorisierte man ein Kraftwerk direkt neben dem Oeynhausenschacht. Es wurde zunächst mit 15.000 kW geplant. Dieses Kraftwerk sollte zunächst nur den Eigenbedarf der Zeche an Dampf und Strom decken.[2]



Fachhandel für Werkzeuge, Maschinen und Zubehör (Groß- und Einzelhandel). Eisenwaren (allgemein), (Schrauben, Werkzeuge, Schneidwaren, Nägel usw.), Bauholz- u. Baumaterialhändler.[3]

Glückauf!
Claus

[1]https://de.wikipedia.org/wiki/RAG_Aktiengesellschaft
[2]https://de.wikipedia.org/wiki/Preussag_Ballastkraftwerk_Ibbenb%C3%BCren
[3]https://web2.cylex.de/firma-home/honn%C3%AAte-alfred-techn-grosshdlg--3087843.html
 
volkimal Am: 13.10.2021 16:36:24 Gelesen: 24210# 326 @  
Hallo zusammen,

in den Beiträgen [#226] und [#230] wurden schon drei verschiedene Stempel aus Zwickau gezeigt. Hier ist ein weiterer:



* Zwickau (Sachsen) 1 * : Sächsische Steinkohle Sächsischer Zechenkoks vom 11.8.1937.

Viele Grüße
Volkmar
 
mausbach1 Am: 09.11.2021 09:51:35 Gelesen: 22091# 327 @  
Thyssen Schachtbau ist eine international tätige deutsche Bergbau-Spezialgesellschaft mit Sitz in Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen).



Im April 1871 gründete August Thyssen zusammen mit seinem Vater Friedrich Thyssen die Thyssen Compagnie (Thyssen & Co.) in Mülheim an der Ruhr. Dieses Datum stellt den Grundstein aller folgenden Thyssen-Firmen und -Beteiligungen dar. Ab 1883 erwarb August Thyssen Kuxe (Anteilsscheine) vom Steinkohlenbergwerk Gewerkschaft Deutscher Kaiser in Duisburg-Hamborn. Im Jahre 1891 gehörte ihm dieses Steinkohlebergwerk schließlich vollständig und bildete die Ausgangsbasis für seine Aktivitäten im Ruhrbergbau. Um diese voranzutreiben, wurde 1898 die Fachabteilung Bohr- und Schachtbau gegründet, was als eigentliche Geburtsstunde der Thyssen Schachtbau GmbH anzusehen ist. Nach dem Erwerb der Tiefbohr AG Lubisch wurde im Jahr 1905 die Bohr- und Schachtbauabteilung als eigenständiges Unternehmen Bohr- und Schachtbau GmbH Mülheim an der Ruhr gegründet, welche aufgrund von veränderten Marktverhältnissen 1909 wieder aufgelöst und der Gewerkschaft Deutscher Kaiser als Schachtbauabteilung angegliedert wurde.[1]

Die Solvay GmbH ist ein deutsches Chemieunternehmen mit Sitz in Hannover, das zur internationalen Solvay-Gruppe mit Hauptsitz in Brüssel gehört. Der konsolidierte (Pro-forma-)Umsatz der Gruppe betrug 2015 ca. 1 Milliarde Euro; sie beschäftigt rund 2500 Mitarbeiter. Die Geschichte von Solvay in Deutschland geht zurück bis ins Jahr 1880, als im badischen Wyhlen die älteste deutsche Fabrik zur Gewinnung von Soda nach dem Solvay-Verfahren den Betrieb aufnahm.



Die Entwicklung von Solvay in Deutschland ist auch geprägt durch Firmenübernahmen, Zusammenlegungen von Unternehmen und Veräußerungen von Geschäftsbereichen. Der besseren Übersichtlichkeit halber konzentriert sich die folgende Zeittafel auf wichtige Daten aus der Geschichte der Deutschen Solvay Werke (DSW) und der Kali-Chemie AG; an diesem Unternehmen hatte DSW im Jahr 1954 die Mehrheitsbeteiligung erworben.[2]

Glückauf!
Claus

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Thyssen_Schachtbau
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Solvay_GmbH
 
mausbach1 Am: 13.11.2021 09:52:13 Gelesen: 21818# 328 @  


1888 Gründung der C. Deilmann AG, Bergbau-Unternehmung - 1925 Bau von zwei Gefrierschächten in Solikamsk, Ural, UdSSR - 1960 Schächte gleichzeitig im Bau – 1962 Gründung der J.S. Redpath in Toronto, Kanada – 1963 Bau des Schachtes Auguste Victoria 8: Weltweit erster Gleitschacht – 1968 Zusammenschluss der C. Deilmann und der Haniel & Lueg: Gründung der Deilmann-Haniel GmbH – 1971 Weltweit erstmaliger Einsatz einer Tunnelbohrmaschine im Steinkohlenbergbau usw.

Glückauf!
Claus
 
GSFreak Am: 13.11.2021 16:31:47 Gelesen: 21794# 329 @  
Hier eine Ganzsache Deutsches Reich Mi.-Nr. P 199, entwertet am 22.04.1932 mit Ortswerbestempel aus ALTENBERG (ERZGEB.):

"Bergbau-Wunder / 500 Jahre / 15 Felsendome"



Beste Grüße
Ulrich
 
Fips002 Am: 28.11.2021 19:28:18 Gelesen: 20713# 330 @  
ZKD Brief von der Bergakademie Freiberg 12.12.1969 an das Bandstahlkombinat Eisenhüttenstadt.



Dieter
 
DL8AAM Am: 20.12.2021 22:33:13 Gelesen: 18841# 331 @  


3D1300113B - August Oppermann Kiesgewinnung, 34346 Hann. Münden-Hedemünden; 06.07.2020.

Die Firma "August Oppermann Kiesgewinnung" ist ein 1860 gegründetes Traditionsunternehmen [1] aus Hedemünden bei Hann. Münden. Wobei der Kernbetrieb, neben Sand, Kalkstein und Grauwacke, hauptsächlich anstehende Kiese aus den hiesigen eiszeitlichen Schotterterrassen - im wesentlichen für Bauzwecke - im Nordhessen und Südniedersachsen abbaut.

Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.august-oppermann.de/html/home_geschichte.php
 
wajdz Am: 12.01.2022 06:02:10 Gelesen: 17391# 332 @  
@ wajdz [#252]
@ Stephan Sanetra [#46]

Serie: Minerale - 17.09.2002



Schweiz MiNr 1808IA, · Bergkristall
Schweiz MiNr 1809IA, · Titan

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 14.01.2022 22:56:58 Gelesen: 17098# 333 @  
@ wajdz [#241]

Kongress Spanisch-Portugiesisch-Amerikanische Wirtschaftsgeologie

Portugal MiNr 1141, 24.09.1971



Beryll ist ein berylliumhaltiger Edelstein. Das stahlgraue leichte Erdalkalimetall Beryllium ist sehr hart und spröde, hat einen höheren Elastizitätsmodul als Stahl und wird meist als Legierungszusatz verwendet.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Ichschonwieder Am: 30.01.2022 13:13:46 Gelesen: 16133# 334 @  
Absenderfreistempel aus Zielitz von "K+S KALI GmbH Werk Zielitz 39326 Zielitz.

Wenn man sich Magdeburg nähert, sieht man von allen Seiten die riesige Rückstandshalde des Kaliwerkes unter dem Namen "Kalimandscharo".



VG aus dem stürmischen Staßfurt von Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 30.01.2022 15:03:27 Gelesen: 16128# 335 @  
Absenderfreistempel Landesamt für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalt 06118 Halle Saale.



VG Klaus Peter
 
Cheri50 Am: 30.01.2022 18:14:38 Gelesen: 16105# 336 @  
Paradetrachten aus Bergbau und Hüttenwesen aus dem 19. Jahrhundert, DDR Mi. 2318-2321.



Sächsischer Bergmann



Freiberger Hüttenmann



Bergakdemist



Oberberghauptmann

Schönen Restsonntag
Christoph
 
Seku Am: 02.02.2022 10:10:42 Gelesen: 15573# 337 @  
Neukaledonien [1] 1955 - Nickelerzverladung bei Thio



Mi.-Nr. 359 - Luftpostmarke

Ich wünsche einen schönen Tag

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Thio_(Neukaledonien)
 
Stephan Sanetra Am: 08.02.2022 16:53:57 Gelesen: 14960# 338 @  
Schon seit dem 12. Jahrhundert wurde im Mansfelder Revier Bergbau betrieben. Obwohl der Bergbau auf Kupferschiefer auch am Kyffhäuser, am Bottendorfer Höhenzug, am Richelsdorfer Gebirge, am Rand des Thüringer Waldes und des Flechtinger Höhenzuges umging bzw. versucht wurde, lag der Schwerpunkt der bergmännischen und der hüttentechnischen Aktivitäten im Raum der Reviere Mansfeld und Sangerhausen.

Beim Kupferschiefer im oben genannten Gebiet handelt es sich um einen 35 - 40 cm mächtigen, feinkörnigen, bituminösen Mergel, der in wechselnden Mengen sulfidische Erzminerale führt.

Als Hauptminerale sind zu nennen:

Kupferglanz Cu2S
Buntkupferkies Cu5FeS4
Kupferkies CuFeS2
Zinkblende ZnS
Bleiglanz PbS
Schwefelkies FeS2
 

Von wirtschaftlichem Interesse war auch der Silbergehalt von ca. 5 g in der Tonne Kupfer.

750 Jahre Mansfelder Kupferschiefer würdigte die DDR u.a. mit zwei Briefmarken:



Von links nach rechts:

DDR, Mi.-Nr. 273: 750 Jahre Mansfelder Kupferschieferbergbau, Bergmann mit Presslufthammer und Stirnlampe vor Ort
DDR, Mi.-Nr. 274: 750 Jahre Mansfelder Kupferschieferbergbau, Gießer beim Abstich am Hochofen

Mit der Wiedervereinigung kam das Aus für die Hütten und Schachtanlagen. 1990 wurde die letzte Schicht in Sangerhausen gefahren.

Beste Grüße
Stephan Sanetra
 

Seku Am: 09.02.2022 21:06:53 Gelesen: 14819# 339 @  
Liberia 1994 - Das Bong Range war seit 1958 ein Konzessionsgebiet der DELIMCO, besser bekannt als Bong Mining Company, eines liberianisch-europäischen Bergbauprojekts, an dem die Bundesrepublik Deutschland durch den Stahlkonzern Thyssen-Krupp und viele Zulieferbetriebe maßgeblich beteiligt waren. Die Erze wurden vor Ort aufbereitet und mit einer eigens geschaffenen Werksbahn, der Bong-Mining-Bahn zum Verladeterminal am Freeport Monrovia befördert (aus Wikipedia). Die Lokomotive kam von Krauss-Maffei in München.



Mi.-Nr. 1605, Block 134

Ich wünsche einen schönen Abend.

Günther
 
skribent Am: 10.02.2022 12:17:50 Gelesen: 14735# 340 @  
Guten Tag!

Am 1. Juni 1962 wurde in Oruro in Bolivien ein Denkmal zum 100. Geburtstag des bolivianischen Zinnbarons Simon Patino Iturri eingeweiht.

Damit sollte dokumentiert werden, dass die Stadt und die Bergleute mit deren Familien ihren Wohlstand den Andenminen und dem Abbau von Edelmetallen und Erzen verdankten. Dass früher die Spanier und im 19. und 20. Jahrhundert die Silber- und Zinn-Barone die Bergleute auf das Schamloseste ausgebeutet haben, wird bei solchen Gelegenheiten immer vergessen.



Bolivien - Mi.-Nr.: 1331 vom 3. Februar 1997, verausgabt zum Anlass "Bolivianische Departamentos".

Monumento al Minero heißt das Denkmal, das mitten in der Stadt Oruro aufgebaut wurde. Heute wird das Denkmal völlig anders bewertet als bei seiner Errichtung. Es ist nun ein Mahnmal für die "Ausbeutung des Menschen durch den Menschen" - Fünf Bergleute arbeiten und einer bewacht sie!

MfG >Franz<
 
Stephan Sanetra Am: 17.02.2022 17:44:28 Gelesen: 14174# 341 @  
@ Cantus [#206]

Lang ist’s her, aber nun habe ich eine passende Briefmarke für die Fortführung Deines Artikels gefunden:



DDR, Mi.-Nr. 344, aus der Serie „70. Todestag von Karl Marx“: Eisenhüttenkombinat Ost; Fahne mit Kopfbildern von Marx, Engels, Lenin und Stalin, verausgabt ab 05.05.1953

Der Beschluss zum Bau des Kombinates und einer ca. 3 Kilometer westlich gelegenen Stadt (genannt Stalinstadt, nach Fusion mit Fürstenberg (Oder) ab 13.11.1961 Eisenhüttenstadt) erfolgte 1950. Der erste Hochofen wurde 1951 in Betrieb genommen. Ab 1963 hieß das Werk „Eisenhüttenkombinat Ost“. 1990 wurde das Unternehmen in „EKO Stahl AG“ umbenannt. Nach Eigentümerwechsel und Fusion heißt das Werk zur Zeit „ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH“.

Beste Grüße
Stephan
 
Seku Am: 18.02.2022 17:35:36 Gelesen: 14079# 342 @  
Liberia 1980 und 1988 - Züge im Erzbergbau. Das bedeutendste Gebiet lag in der Nimba-Range, konzessioniert an die Liberian-American-Swedish Mining Company (LAMCO). Die Lagerstätten setzen sich auch jenseits der Grenze (Guinea) fort, und dieses Land plant eine eigene Bahnlinie aufzubauen, um das Erz abzubauen. Gegenwärtig arbeiten zudem chinesische Techniker an der Instandsetzung der Bahnlinie vom Erzhafen Buchanan nach Santiquelle im Nimba Range (aus Wikipedia).



Mi.-Nr. 1182 sowie 1414 und 1415

Ich wünsche ein schönes Wochenende

Günther
 
Stephan Sanetra Am: 26.02.2022 13:23:50 Gelesen: 13319# 343 @  
Johanngeorgenstadt ist eine Bergstadt im Westerzgebirge direkt an der Grenze zu Tschechien. Die Stadt entstand 1654 und hat eine lange Bergbautradition. Zunächst wurden Eisen und Zink gewonnen; dann wurde der Bergbau auch auf Silber ausgedehnt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde durch die AG Wismut (ab 1953 SDAG Wismut) Uran abgebaut. Der Bergbau erlebte noch einmal einen enormen Aufschwung und kam dann vollständig zum Erliegen. Schlägel und Eisen im Stadtwappen sowie zahlreiche Technische Denkmale erinnern heute noch an den Bergbau.



Beste Grüße
Stephan
 
Stephan Sanetra Am: 03.03.2022 16:32:09 Gelesen: 12798# 344 @  
@ Holger [#2]

Den Begründer der Geowissenschaften hast Du zwar schon zitiert - eine kurze Beschreibung dieses großen Gelehrten der damaligen Zeit fehlt aber noch. Gerne versuche ich nachzuliefern:

Geboren wurde er 1494 in Glauchau. Er studierte an der Universität Leipzig, war im sächsischen Staatsdienst als Hofhistoriograph beschäftigt und forschte als Universalgelehrter in den Bereichen Medizin, Pharmazie, Alchemie, Philologie und Pädagogik, Politik und Geschichte, Metrologie, Geowissenschaften und Bergbau. In seinem Erstlingswerk Bermannus, sive de re metallica (1530) beschreibt er Verfahren zur Erzsuche und -verarbeitung sowie Metallgewinnung, Fortschritte der Bergbautechnik, das Markscheidewesen, den Transport, die Aufbereitung und die Verarbeitung von Erzen. Mit mehreren Werken begründete Agricola die Geowissenschaften. Er starb am 21.11.1555 mit 61 Jahren in Chemnitz. Die meines Wissens einzige deutsche Briefmarke mit der Abbildung Agricolas wurde in der DDR verausgabt:



DDR, Mi.-Nr. 497, 400 Todestag von Georgius Agricola: G. Agricola b(1494-1555, Humanist, Arzt und Mineraloge, verausgabt ab 21.11.1955

Beste Grüße
Stephan
 
Cantus Am: 26.05.2022 21:54:44 Gelesen: 3589# 345 @  
Die Braunkohlen- und Brikett-Industrie AG,[1] kurz BUBIAG, war ein deutsches Unternehmen der Kohlewirtschaft.

Die BUBIAG betrieb im Niederlausitzer, später auch im Mitteldeutschen und im Nordhessischen Revier mehrere Braunkohlebergwerke sowie einige nachgeschaltete Brikettfabriken, Schwel- und Kraftwerke [1]

Mückenberg, seit dem 1.7.1950 Lauchhammer-West, war einer der Standorte der Bubiag. Dazu ein Absenderfreistempel vom 5.11.1942, gefunden auf einem ansonsten nichtssagenden Fensterumschlag.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Braunkohlen-_und_Brikett-Industrie_AG
 
Seku Am: 22.06.2022 18:02:05 Gelesen: 227# 346 @  
Deutschland 2015 - Flussspat [1] - Jubiläum der Bergakademie Freiberg (Sachsen)



Mi.-Nr. 3198

Ich wünsche allen Leser*innen einen schönen Abend

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Fluorit
 

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