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Thema: Motiv Geologie und Lagerstätten: Bergbau, Erzaufbereitung, Metallurgie
Das Thema hat 258 Beiträge:
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wajdz Am: 06.11.2017 22:42:54 Gelesen: 36336# 234 @  
Die Suche nach Gold wurde seit jeher, auch heute noch, aus wirtschaftlichen Gründen betrieben. Prospektoren erkunden mögliche abbauwürdige Vorkommen.

MiNr 390



Die Methoden der Goldgewinnung unterscheiden sich dabei nach der Art der Lagerstätte und den finanziellen Mitteln der Goldschürfer, Goldgräber oder auch Digger genannt. Während der industrielle Abbau zu teilweise verheerenden Umweltschäden führt, hat sich in verschiedenen Industrienationen daraus einer beliebte Freizeitbeschäftigung entwickelt. Oftmals an den Schauplätzen eines historischen Goldrausches, wie in den Vereinigten Staaten in Kalifornien oder Kanada ím Yukon-Gebiet. Eine Art Outdoor-Sport, zu dem nur einen gesunder ,kräftiger Rücken, eine Schaufel, eine Goldpfanne sowie unerschütterlicher Optimismus gehören.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 06.12.2017 15:06:01 Gelesen: 33556# 235 @  
@ wajdz [#234]

Wem es zur Goldsuche zu weit nach Neuseeland ist, kann es ja mal in Canada, Britisch-Columbia versuchen.



Zu den Regularien folgender Link: http://www.w-fabisch.com/kanadagold.html

MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 12.12.2017 03:51:44 Gelesen: 32934# 236 @  
Die Braunkohlen- und Brikett-Industrie AG, kurz BUBIAG, war ein deutsches Unternehmen der Kohlewirtschaft.

Die BUBIAG betrieb im Niederlausitzer, später auch im Mitteldeutschen und im Nordhessischen Revier mehrere Braunkohlebergwerke sowie einige nachgeschaltete Brikettfabriken, Schwel- und Kraftwerke.

Das Geschäft der Bubiag in den ostdeutschen Revieren endete abrupt nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Besetzung Ostdeutschlands durch die Rote Armee und die sukzessive, entschädigungslose Enteignung von Betrieben und Anlagen durch die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) im Jahre 1945. Nach dem Verlust ihrer Güter und Betriebe in Ostdeutschland und Schlesien verlagerte die Eigentümerfamilie Schaffgotsch 1948 den Sitz der verbleibenden Unternehmensgruppe (einschließlich der Bubiag) nach München. In der Folge gab es mehrere Eigentümerwechsel, heute existiert die BUBIAG in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr [1].

Dazu zeige ich einen Absenderfreistempel der BUBIAG vom 5.11.1942 aus Mückenberg im Kreis Liebenwerda.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Braunkohlen-_und_Brikett-Industrie_AG
 
wajdz Am: 18.12.2017 10:26:48 Gelesen: 32513# 237 @  
Wolframit ist ein Mischkristall aus den Mineralen Ferberit und Hübnerit und somit kein eigenständiges Mineral. Aus ihm wird Wolfram gewonnen, das in der Natur bisher nicht gediegen (in reiner Form) nachgewiesen werden konnte.



Wolfram ist ein weißglänzendes, in reinem Zustand sprödes Schwermetall hoher Dichte. Es besitzt von allen reinen Metallen den höchsten Schmelzpunkt und den höchsten Siedepunkt.

Ca. 90 % der Weltproduktion (jährlich über 70.000 To) von Wolfram werden zur Herstellung von Ferrowolfram bzw. Wolframstahl eingesetzt, verwendet für Werkzeugstähle und wegen seiner Härte auch als Munitionsbestandteil. Seine allgemein bekannteste Verwendung ist die Glühwendel in Glühlampen.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 07.01.2018 02:11:08 Gelesen: 30164# 238 @  
Kodersdorf (obersorbisch Kodrecy) ist eine sächsische Gemeinde im Landkreis Görlitz, die dem Verwaltungsverband Weißer Schöps/Neiße angehört. Nachdem das Dorf jahrhundertelang landwirtschaftlich geprägt war, setzte gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine starke Industrialisierung ein. Der Bau der Berlin-Görlitzer Eisenbahn sowie Rohstoffvorkommen wie Holz und qualitativ hochwertiger Ton waren die Grundlagen dafür, dass eine große Ziegelei sowie ein Baubetrieb nebst eigenem Sägewerk in Kodersdorf aufgebaut wurden [1].

Im Jahr 1944 gab es die Kodersdorfer Werke A.G., die Werbung für Ton-Dachziegel machte, damals mit Sicherheit ein dringend benötigter Baustoff. Heute findet man nur noch Informationen beim Dachziegel-Archiv [2].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kodersdorf
[2] http://dachziegelarchiv.de/seite.php?sei_id=4703
 
wajdz Am: 07.01.2018 12:19:16 Gelesen: 30024# 239 @  
Die 4-Cent-Silber-Centennial-Gedenkbriefmarke wurde am 8. Juni 1959 durch das Postamt von Virginia City, Nevada, herausgegeben. Das Design der Briefmarke, basierend auf einem alten Druck, zeigt Henry Comstock am Mount Davidson. Standort der von Patrick McLaughlin und Peter O'Riley entdeckten reichen Silberlagerstätte

MiNr 753



Die 1858 entdeckte Comstock Lode - die reichste Silberlagerstätte in der amerikanischen Geschichte - brachte zwischen 1859 und 1878 400 Millionen Dollar an Silber (und etwas Gold). Damals wurde Silber für 1,30 Dollar je Unze verkauft, so dass der Gewinn bei heutigen Preisen 9,2 Milliarden Dollar betragen würde.

MfG Jürgen -wajdz-
 
zockerpeppi Am: 07.01.2018 19:05:44 Gelesen: 29941# 240 @  
Der folgende Beleg würde gleich in mehrere Threads passen: Geologie und echt gelaufen. Für den Bankenthread warte ich auf einen anderen Beleg.



Luanshya, Sambia nach Warminster Großbritannien. Zweikreisstempel LUANSHYA 12 MAR 1982.
Marke: AMAZONITE
Wert 28 n (Sambische Ngwee)
Ausgabedatum: 5.1.1982

beste Sammlergrüße
Lulu

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Sambia: Echt gelaufene Belege"]
 
wajdz Am: 08.01.2018 17:04:06 Gelesen: 29704# 241 @  
Smaragd ist ein Edelstein und eine Varietät des Minerals Beryll . Smaragde treten in Farbtönen auf, die von gelb-grün bis blau-grün reichen, wobei der primäre Farbton notwendigerweise grün ist. Nur Edelsteine mit einem mittleren bis dunklen Farbton gelten als Smaragde; hell getönte Edelsteine sind stattdessen durch den Artnamen grüner Beryll bekannt. Die wichtigsten Vorkommen finden sich in Südamerika (Brasilien, Kolumbien - Muzo) und Russland (Uralgebirge). Weitere kleinere Vorkommen gibt es in Südafrika, Sambia, Rhodesien, Tansania, Indien, Pakistan, Australien und in der USA. In Europa ist der Smaragd im Habachtal in Österreich, Italien und in Norwegen zu finden.



Die ersten bekannten Smaragdminen Afrikas finden sich in Ägypten, von mindestens 330 vor Christus bis in die 1700er Jahre. Smaragd gilt als der traditionelle Geburtsstein für Mai sowie der traditionelle Edelstein für die astrologischen Zeichen des Krebses.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Angelika2603 Am: 09.01.2018 18:17:49 Gelesen: 29394# 242 @  
Guten Abend



LG
Angelika
 
wajdz Am: 09.01.2018 21:20:43 Gelesen: 29362# 243 @  
Carnelian (Karneol) ist ein braunrotes Mineral, wurde bereits im Altertum als Schmuckstein geschätzt und findet sich insbesondere auf Ringen.



Ihre Farbe verdanken die Karneole dem Element Eisen, das in Form von Eisenoxid oder Eisenhydroxid in verschiedenen Mengen im Karneol auftritt. Entsprechend fällt die Farbe aus:

MiNr 857



Am häufigsten kommt es in Brasilien, Indien, Sibirien und Deutschland vor.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 17.01.2018 17:04:39 Gelesen: 27278# 244 @  
Der Name vom Turmalin Edelstein stammt aus dem Singalesischen. Das Wort tura mali bedeutet „Stein in gemischten Farben“. Diesem Namen entsprechend, existieren die Edelsteine der Turmalin-Gruppe in den unterschiedlichsten Farben. Turmalin Kristalle sind meist sehr lang, deshalb werden sie meist zu feinen und langen Schliffen verarbeitet.



Den Turmalin gibt es fast überall auf der Welt. In Europa (z.B. auf Elba und im Tessin in der Schweiz) findet man jedoch eher unbedeutende Mengen und Qualitäten. Der bedeutendste Turmalin-Lieferant ist Brasilien, auch in Afrika stößt man mittlerweile auf immer mehr Turmalin Lagerstätten.



Besonders schöne Exemplare des Turmalin Edelsteins finden in Turmalin Schmuck Verwendung. Zum Beispiel ist die Meisterschale der deutschen Fußballbundesliga mit 21 Turmalin Edelsteinen besetzt.



Auch der DFB Pokal wird von Turmalin Edelsteinen geschmückt. Der Turmalin ist der erste Kristall, bei dem der pyroelektrische Effekt beobachtet wurde. Aufgrund dieser besonderen elektrischen Eigenschaften des Turmalin wird er auch in der Elektronik genutzt.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 19.03.2018 00:49:35 Gelesen: 17182# 245 @  
Saphir, auch Safir, ist eine Varietät des Minerals Korund. Im engeren Sinne bezieht sich der Begriff heute auf die blauen Varianten, die von Himmelblau bis zu einem ins Schwarze gehenden Dunkelblau reichen und je nach Lichteinfall im Farbton variieren können.



Zu den bedeutendsten Produzenten von Saphiren gehörten bis vor kurzem Sri Lanka, mit dem bisher größten Saphir wie dem „Stern von Adam“ mit 1404 Karat. Sein Wert wird auf etwa 90 Millionen Euro geschätzt sowie dem Logan Sapphire, einem Kissenschliffstein (etwa so groß wie ein Ei), der eine tiefblaue Farbe besitzt und mit 422,99 Karat (84,6 g) der zweitgrößte (blaue) Saphir ist.



Er ist nach Mrs. Polly Logan benannt, die den Edelstein 1960 der Smithsonian Institution geschenkt hat.

Aus Indien stammt der größte jemals geschliffene Saphir „Stern von Indien“ mit einem Gewicht von 563,35 Karat (112,67 Gramm). Der etwa 2 Milliarden Jahre alte Stein, gefunden 1901, wurde dem American Museum of Natural History übereignet.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 02.04.2018 17:14:29 Gelesen: 16078# 246 @  
Unter organischen Edelsteinen sind Bernstein, Perle, Koralle und Elfenbein zu verstehen.

Bernstein ist versteinertes Baumharz speziell aus de Pinus succinifera Baum. Es entstand vor ca. 50 Millionen Jahren im Tertiär und enthält oft tierische und pflanzliche Einschlüsse, meist Mücken und andere Insektenarten. Das Wort "Bernstein" ist vom mittelpersischen Wort „ambar" abgeleitet, einer wachsartigen Substanz, die im Darm von Pottwalen gefunden und für die Herstellung von Düften verwendet wurde. Im Laufe des 14. Jahrhunderts verlagerte sich die Verwendung des Begriffs Bernstein auf den Edelstein. Da an Stränden angespült und gefunden, wurden sie oft miteinander verwechselt, wobei Bernstein nur im Salzwasser schwimmt.



Ein prächtiger polnischer Block auf einem FDC vom 29.01.1993 zeigt eine Halskette mit geschliffenen Steinen vor einer Karte der Osteeküste sowie im Zudruck den Transport in die Welt gegen klingende Münze oder fremde Erzeugnisse.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 15.04.2018 02:21:21 Gelesen: 15288# 247 @  
Ich zeige euch heute wieder eine ganze Reihe von Stempeln, die anlässlich verschiedener Mineralienbörsen oder zu Bergbaujubiläen aufgelegt worden sind.



Bad Ems - 5.4.1981



Fellbach -28.9.1980



Fellbach - 26.9.1982



Giessen - 19.9.1982



Fulda - 5.4.1981



Stuttgart - 7.11.1982



Münster - 7.11.1982



Siegen - 5.4.1981

Viele Grüße
Ingo
 
wajdz Am: 16.04.2018 21:01:36 Gelesen: 15146# 248 @  
Der Transport von Schüttgütern wie Baustoffe, Kies und Zement, Rohstoffe wie Erz und Kohle sowie Lebensmitteln, z.B. Getreide kann zumindest in Europa kostengünstig auf dem Wasserweg durch Lastkähne oder auf der Schiene mittels speziell dafür konstruierter Güterwagen erfolgen,

Schweden MiNr 687



Erzzug vor Kohlenhalde und Förderbändern.

MfG Jürgen -wajdz-

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Eisenbahnen"]
 
wajdz Am: 27.04.2018 18:42:00 Gelesen: 13929# 249 @  
In Indien ist Gold nicht nur ein Edelmetall und auch viel mehr als eine Anlagemöglichkeit, denn Gold gehört zur indischen Kultur und Religion. Der Legende nach entstand der Hauptgott des Hinduismus „Brahma“ aus einem goldenen Ei.

1498 gelangte Vasco da Gama auf dem Seeweg bis nach Indien. Seitdem herrschten Portugal, die Niederlande und Frankreich und zuletzt England als Kolonialmächte über das Land. Wegen ständig wechselnder Machthaber und Währungen etablierte sich Gold als sichere Währung und Anlage und ist bisher immer noch von der Bevölkerung heiß begehrt.



In Indien ist das meistverwendete Schmuckgold das 917er Gold. Eine Legierung mit einem Goldgehalt von 91,666 Prozent.



Noch unter englischer Herrschaft, Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Kolar, einer Region des südöstlichen Staates Kamataka, Gold abgebaut und natürlich nach England verschifft. Erst 1956 verstaatlicht, wurde nach einem Höhepunkt in den 70er Jahren wegen zu hoher Kosten der Minenbetrieb 2001 komplett eingestellt.

Inzwischen hat die indische Regierung erneut Untersuchungen in der Region angestellt. Dabei fanden sie heraus, dass einige der sehr tiefen und alten Minen noch Gold im Gegenwert von rd. USD 3,9 Mrd. enthalten könnten und wird nun rund 80 Minen interessierten Gesellschaften anbieten.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 04.05.2018 11:37:11 Gelesen: 13417# 250 @  
Goldlagerstätten finden sich hauptsächlich im nördlichen Teil von Nigeria. Die Goldproduktion begann 1913 und erreichte ihren Höhepunkt in den 1930er Jahren. Während des Zweiten Weltkriegs ging die Produktion zurück. Minen wurden von kolonialen Unternehmen aufgegeben und nicht mehr weitergeführt.

Nigeria MiNr 74



Die Nigerian Mining Corporation (NMC) wurde Anfang der 1980er Jahre gegründet, um nach Gold zu suchen. Aber der Mangel an Geldmitteln und leichtere Gewinne aus der Ölproduktion führten zum Scheitern. Heutzutage gibt es in Nigeria keinen großangelegten Goldabbaubetrieb mehr, er wird nur noch von kleinen Unternehmen betrieben.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 10.05.2018 15:19:34 Gelesen: 12884# 251 @  
Hallo zusammen,

ein Wendepunkt in der Marler Stadtgeschichte stellt der 21. Januar 1875 dar. An diesem Tag wurde von der Bohrgesellschaft „Simson“ in einer Tiefe von 514 Metern im Ortsteil Polsum Kohle gefunden. Weitere Bohrungen in Marl führten schließlich zur Gründung der Zechen. Dementsprechend gibt es verschiedene Marler Stempel mit Bergbau-Motiven:



Die Zeche Auguste Victoria, an die diese beiden Stempel erinnern, wurde 1898 gegründet.



Der letzte Stempel erinnert an das Projekt SchachtZeichen [1] - ein Leitprojekt der RUHR.2010. Die alten Schächte wurden mir großen gelben Ballons markiert. Ich kann mich noch gut an die vielen großen gelben Ballons in unserer Umgebung und in meinem Heimatort Selm erinnern.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/SchachtZeichen
 
wajdz Am: 14.06.2018 14:49:14 Gelesen: 5321# 252 @  
Mineraliensammler ähneln Briefmarkensammlern, sie suchen, sammeln, tauschen und die Sammlung nimmt an Gewicht ständig zu.

1963 wurde die erste Mineralien und Fossilien „Börse“ im süddeutschen Raum organisiert. Das „Steintreffen“ mit 15 Sammlern und ein paar hundert Besuchern legte den Grundstein für die Mineralientage München, der Munich Show.

Im September des Olympiajahrs 1972 öffneten sich zum ersten Mal die „MESSE-Hallen“ des damalig noch an der Theresienwiese gelegenen Münchner Messegeländes für die „Münchner Mineralientage“.

Bund waagerechtes Paar MiNr 903



Sonderstempelbeleg 8000 MÜNCHEN 2 • MINERALIENTAGE MESSEGELÄNDE • 30.10.76 • Zeichnung: Bergkristall u. Ammonit • Zudruck zweifarbig Münchner Mineralientage•

Seit 1998 findet die Börse auf dem Gelände der Neuen Messe München in München-Riem statt und ist inzwischen Europas größte internationale Fachmesse für Mineralien, Edelsteine, Schmuck und Fossilien. Auf 45.000 m² Ausstellungsfläche haben rund 1500 Aussteller die Möglichkeit zu handeln und zu tauschen. Es werden Sonderausstellungen mit wertvollen Leihgaben und ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm veranstaltet.

MfG Jürgen -wajdz-
 
wajdz Am: 19.06.2018 01:18:12 Gelesen: 4924# 253 @  
Die Entwicklung des Kupferbergbaus und der Verhüttung von Kupfererzen, wenn auch anfangs in kleinem Maßstabe, markiert das Ende der Steinzeit und den Übergang in die Bronzezeit. Aber auch mit dem Beginn der Eisenzeit blieb der Kupferbergbau weiterhin ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Griechenland MiNr 1428



In der Neuzeit verdoppelte sich der Bedarf an Kupfer etwa alle 20 Jahre, was vor allem auf die Entwicklung der Elektroindustrie und den Anteil an den verschiedensten Legierungen zurückgeht.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 29.06.2018 07:44:03 Gelesen: 3106# 254 @  
Hallo zusammen,

mal wieder zwei Stempel zu diesem Thema:



Der Stempel zur Local-Hero-Woche im Rahmen der RUHR.2010 zeigt den Förderturm der stillgelegten Zeche Monopol. Auf dem Zechengelände der früheren Zeche Monopol ist heute u.a. ein Technologie- und Gründerzentrum angesiedelt [1].

Das Wappen zeigt auf in Gold rotem Grund von oben nach unten das Zeichen der Herren von Herringen, dann das Werkzeug der Bergleute und das Symbol für den Gutshof Isenbeck, der in der Gemeinde lag.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kamen#Wirtschaft_und_Infrastruktur
 
marc123 Am: 05.07.2018 17:37:51 Gelesen: 2091# 255 @  
Jean Schortgen,

Geboren in Tetingen (Luxemburg) am 17.02.1880. Gestorben am 01.05.1918, bei einem Unfall im Bergwerk "Brommeschbierg". 1914 war er der erste Arbeiter der ins Luxemburger Parlament einzog.



Bereits 1993 gab die Luxemburger Post eine Marke mit dem Denkmal von Jean Schortgen, das sich auf dem Tetinger Friedhof befindet, heraus.



Am 15. Mai dieses Jahres gab die Post eine Marke mit dem Bildnis von Jean Schortgen innerhalb einer Serie von drei Marken heraus. Hier eine Gedenkkarte des Tetinger Vereins. Monument, aktuellee Marke, sowie Ersttagssonderstempel.

Beste Grüße

Marc
 
Hermes65 Am: 06.07.2018 00:12:42 Gelesen: 2030# 256 @  
Marken aus Guinea zum Thema: Bauxitgewinnung in Boké (Mi.-Nr. 685-87 A):

Gruß
Hermes65


 
volkimal Am: 07.07.2018 09:28:59 Gelesen: 1890# 257 @  
Hallo zusammen,

der Ort Hachen (heute ein Ortsteil von Sundern (Sauerland)) wirbt 1948 mit den weltbekannten Präzisions-Stahlrohre:



Die Abbildung zeigt dementsprechend verschiedene Stahlrohre. Beim Versuch, näheres über diese weltbekannten Stahlrohre im Internet zu erfahren, bin ich allerdings kläglich gescheitert. Auf der Wikipedia-Seite von Hachen und auch sonst habe ich nichts gefunden.

Vielleicht hatte die 1906 gegründete Firma "Metall­werk Sundern" ein Zweigwerk im 5 km entfernten Hachen. Die Firma wirbt auch heute noch mit Präzisions-Stahlrohren.

Viele Grüße
Volkmar
 
marc123 Am: 08.07.2018 10:25:13 Gelesen: 1747# 258 @  
@ marc123 [#255]



Anbei noch die gleiche Karte mit der Marke vom Monument. Ersttagsstempel Tetange 20.09.93.

Beste Grüße
Marc
 

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