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Thema: (?) (315) Gestempelte, handschriftliche oder Postvermerke als Label auf Belegen
Das Thema hat 318 Beiträge:
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DL8AAM Am: 09.10.2016 01:34:41 Gelesen: 139391# 294 @  
@ csjc13187 [#293]

Oh, Du bist aber streng. Ich finde, dafür dass der Brief aus China kommt, ist die Anschrift sehr gut und leserlich geschrieben.

Aber nicht für ein normales Lesegerät und ich glaube auch nicht, dass das eine chinesische Handschrift ist, das hat eher ein Deutscher in China an seine Lieben daheim geschrieben. ;-)

@ fogerty [#290]

Ivo, scanne den Stempel mal (mit einer 600er Auflösung) ein und lade den doch bitte in unsere Stempeldatenbank hoch, der 上海闸北13 fehlt uns dort noch. Aus dem (ehemaligen) Shanghaier Stadtbezirk Zhabei haben wir noch überhaupt keinen. ;-)

Gruß
Thomas
 
fogerty Am: 09.10.2016 09:58:23 Gelesen: 139350# 295 @  
@ DL8AAM [#294]

Hier der Stempel in 600er Auflösung, muß mich erst kundig machen, wie das hochladen funktioniert, wäre mir recht, wenn du das hier übernehmen würdest.



Grüße Ivo
 
Journalist Am: 17.12.2016 16:36:17 Gelesen: 131009# 296 @  
Hallo an alle zur Info,

zum 1. Juli 2016 hatte die Deutsche Post AG ein neues Produkt aufgelegt, die "Alterssichtprüfung". Es handelt sich dabei laut Post um eine Zusatzleistung. Ein Artikel dazu wird in einigen Tagen in der Januarausgabe der philatelie erscheinen. Wer sich schon jetzt für diesen Beitrag interessiert, kann folgenden Link anklicken

http://jolschimke.de/versendungsformen/neues-produkt-alterssichtpruefung.html

Da hier keine Platzprobleme vorhanden sind, konnten hier auch viele weitere ergänzende Abbildungen gezeigt werden. Die Label sind ähnlich wie eine Internetmarke oder eine Produktmarke "Postzustellungsauftrag" aufgebaut:



Wenn der Zusteller nun wie im folgenden Fall feststellt, daß der Empfänger zu jung ist, geht die Sendung über das zuständige Rücksendezentrum (hier Köln (Kö)) an den Absender zurück



viele Grüße Jürgen
 
Fips002 Am: 19.12.2016 17:52:33 Gelesen: 130656# 297 @  
Von mir ein Brief aus Sialkot/Pakistan, 3.August 1998, mit Aufkleber nach Hamburg.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 12.01.2017 17:42:41 Gelesen: 127313# 298 @  
Karte vom Fährschiff "Sassnitz" verspätet zugestellt wegen Nichtleerung des Bordbriefkastens am 17.1.1961.



Gruß Dieter
 
Totalo-Flauti Am: 12.01.2017 23:39:30 Gelesen: 127261# 299 @  
Liebe Sammlerfreunde,

diese Postkarte (P12) vom 23.11.1882 konnte nicht an die entsprechende Verlagsbuchhandlung zugestellt werden. Ein entsprechender Aufkleber weißt darauf hin, wie der Empfänger zutreffend ermittelt werden kann.



Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
fogerty Am: 03.02.2017 18:17:45 Gelesen: 125319# 300 @  
Diese Karte aus Madrid wurde in den falschen Briefkasten geworfen, hat aber nach drei Wochen gestern doch noch das Ziel erreicht!



Grüße
Ivo
 
DL8AAM Am: 04.02.2017 01:18:32 Gelesen: 125276# 301 @  
@ fogerty [#300]

Super Beleg!

"Leider" passt der 10x besser in das Thema "Privatpostbriefmarken auf Sendungen aus dem Ausland auf Ansichtskarten" [1]. Es handelt sich um eine Postkarte, die mit einer Briefmarke, einer "Etiqueta Validadora" (Validierungsetikette), der spanischen Privatpost "Postby.ME" [2], spezialisiert auf Postkarten von Touristen, frankiert wurde, die - wie bereits angesprochen - aber vom Absender in einen vollkommen falschen Briefkasten eingeworfen wurde. Weshalb die Karte erst verspätet ("delayed") in die Fänge dieser Privatpost gekommen ist. Vermutlich hat der Versender die Karte in blanker Unwissenheit der örtlichen Postszene einfach in den nächsten Briefkasten geworfen, entweder in einen der spanischen Post oder einer anderen Touristen-Privatposten.

Wie diese Sendung dann aber in den UPU-Kreislauf eingeschleust wurde, ist mir - vom Scan her - nicht ersichtlich. Es findet sich weder eine UPU-Frankatur, noch eine Kodierung auf der Karte, wobei ich aber nicht weiß, ob die italienische Post Sendungen überhaupt entsprechend kodiert. Vielleicht übergibt "Postby.ME" für italienische Empfänger 'gegen eine Gebühr' auch direkt an die italienische Post, die diese dann einfach nur nicht mit einem "Entgeltbezahlt"-Hinweis versieht ('kostet ja nur, und bringt auch keinen echten Mehrwert mehr') und so ungekennzeichnet zustellt.

Ein sehr interessanter Beleg, der erste den ich von dieser spanischen Privatpost je gesehen habe, Glückwunsch!

Gruß
Thomas

[1] http://www.philaseiten.de/thema/4179
[2] http://postby.me
 
Journalist Am: 03.04.2017 12:07:01 Gelesen: 119482# 302 @  
@ Journalist [#296]

Hallo an alle,

ich hatte weiter oben ja schon mal über die neue Zusatzleistung "Alterssichtprüfung" bei Briefen berichtet und dort am Rande erwähnt, das dies scheinbar auch schon einige Zeit vorher bei Paketen als zusätzliche Option möglich war - in Hosenfeld konnte ich nun erstmals einen Originalaufklaber mit dieser Zusatzleistung bekommen:



Wie man diesem Paketaufkleber entnehmen kann, ist der Absender die Schweppes Deutschland GmbH, diese hatte in dieser Sendung etwas mit Alkohol verschickt und wollte sicher gehen, das der Empfänger auch schon älter als 18 Jahre ist und hat daher die Zusatzleistung "Alterssichtprüfung 18!" als Zusatz gebucht (siehe Vermerk in der Mitte).

Wer kennt weitere solcher Belege ?

viele Grüße Jürgen
 
Nachtreter Am: 03.04.2017 12:12:45 Gelesen: 119478# 303 @  
@ Journalist [#302]

Hallo Jürgen,

ich kann Dir zwar keinen Beleg "liefern", aber die Funktion steht meines Wissen jedem offen, der die Online-Frankatur von DHL (z.B. über Paket.de) nutzt. Preis: 1,00 Euro plus Umsatzsteuer.

Viele Grüße

Nachtreter
 
DL8AAM Am: 03.11.2017 02:28:13 Gelesen: 91115# 304 @  
In dieser Kombination ist das für mich ein neues "grünes Zollfreigabelabel"



Sendung des Absenders Radio Taiwan International aus Taipeh nach Deutschland, rückseitig frankiert mit NT$ 33,00 per Freistempel, Gerätenummer NP56 (Neopost), vom 18.10.2017.



Von zollamtlicher Behandlung befreit / Deutsche Post / NL IP B IPZ 2 Niederaula (Niederlassung / Internationale Produktion / Brief / Internationales Postzentrum 2 / Niederaula)

Inzwischen hat sich hier ein recht großes Sammelsurium dieser Zollfreigabelabels mit den verschiedensten Eindrucken aufgebaut. Wurde dieses Thema schon irgendwo systematisch aufgearbeitet?

Gruß
Thomas
 
fogerty Am: 12.11.2017 16:32:04 Gelesen: 90064# 305 @  
Brief aus dem Jahre 1962 von Bruneck nach Meran. Vermerk links unten "sconosciuto" zu deutsch "unbekannt", rechts dann "vedi Az.di cura", zu deutsch "Kurverwaltung" und kam die Sendung an dann an den richtigen Adressaten.



Grüße
Ivo
 
teenage_dirtbag Am: 17.05.2018 14:44:44 Gelesen: 59317# 306 @  
Handstempel der Deutschen Post:

Keine Zustellmöglichkeit
(x) Briefkasten überfüllt
() Kein beschrifteter Briefkasten vorhanden, Nachfrage erfolglos.

Zusätzlich handschriftlicher Vermerk: HBK überfüllt!


 
Totalo-Flauti Am: 06.08.2018 18:56:49 Gelesen: 31140# 307 @  
@ DL8AAM [#304]

Lieber Thomas,

den einzigen, den ich kenne, der sich "öffentlich" mit moderner Postgeschichte beschäftigt, ist Jürgen Olschimke [1]. Aber etwas zu Deinem Label habe ich nicht gefunden.

@ teenage_dirtbag

Lieber teenage_dirtbag,

den postalischen Hinweis find ich ja interessant. Das läßt auf ein großes persönliches Schicksal (Insolvenz oder gar Tod) schließen oder der Empfänger hat schlicht vergessen im Urlaub jemand zu fragen, ob der Briefkasten gelehrt werden kann.

Liebe Sammlerfreunde,

ich habe hier ein Einschreiben vom 20.6.1955 aus Leipzig nach Basel. Die DDR MiNr.472, 475 und 478 wurden an ihrem Ersttag auf die Reise geschickt. Da Frau Engelhardt den in Basel postlagernden Brief nicht abholte, wurde dieser dann "Postwendend" am 22.6. zurückgesandt. Die schweizerische Post klebte einen kleinen Zettel auf die Vorderseite, als die geforderte Wartefrist ablief. Interessant ist ja die Trennung bei der schweizerischen Post zu der Zeit zwischen Briefannahme und Briefausgabe. Die Rückgabe des Einschreibens an den Absender (Herrn Horst Engelhardt) in Leipzig erfolgte am 29.06. .

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.



[1] http://www.jolschimke.de/briefzentren/internationales-postzentrum-frankfurt-am-main-ipz.html?highlight=WyJpcHoiXQ==
 
Michael Mallien Am: 26.08.2018 13:07:56 Gelesen: 28405# 308 @  
Vermerke zu falschen oder fehlenden Postleitzahlen habe ich in diesem Thema einige gesehen. Das Label auf diesem Brief aus Eritrea bisher noch nicht:

Die falsche bzw. fehlende Postleitzahl führte zu Laufzeitverzögerungen




Ich vermute, dass nach der Einführung der 5-stelligen PLZ häufiger Sendungen vorkamen, die noch 4-stellige PLZ trugen. Vor allem wohl aus dem Ausland, denn dort wurde sicher nicht so viel Werbung gemacht mit den neuen Postleitzahlen, wie in Deutschland.

Viele Grüße
Michael
 
Stempelfreund Am: 27.10.2018 12:57:41 Gelesen: 15041# 309 @  
Guten Tag in die Runde,

heute zeige ich eine Postkarte vom 20.12.1948 aus der SBZ (Ostberlin), die nach Konradshöhe in Westberlin geschickt wurde. Der Nebenstempel "Wegen fehlender Absenderangabe verzögert" ist deutlich. Ich vermute, der Empfänger hat handschriftlich notiert Aufgeg(eben). 20.12.48 und darüber erh(alten). 29.4.49. Mehr als 4 Monate Verzögerung, weshalb wohl einer noch mit rot PostKuriosum notierte, was ein bißchen schade ist.

Kennt jemand eine Verodnung aus der Besatzungszeit, die den Absender vorschrieb? Hat jemand eine Vermutung, wo der Verzögerungsstempel angebracht worden sein kann, in Ost oder West?



Bin gespannt auf Reaktionen.

Der Stempelfreund
 
GSFreak Am: 11.11.2018 23:34:41 Gelesen: 12943# 310 @  
Hier eine Karte aus 2002 mit gleich zwei Labeln wegen unkorrekter Anschrift (hier letztlich "nur" ein Zahlendreher in der Postleitzahl: 36583 statt 35683).



Gruß Ulrich
 
briefefan Am: 13.11.2018 13:28:28 Gelesen: 12675# 311 @  
@ Stempelfreund [#309]

Hallo,

dieser Stempel ist ein Zensurstempel.

In Berlin nach der Besetzung 1945 befahl die Interalliierte Kommandantur der vier Besatzungsmächte bei der Wiederaufnahme des Postverkehrs Anfang August 1945, dass auf allen Sendungen der Absender angegeben werden musste.

Im Juni 1947 befahl die Kommandantur, dass die Post Sendungen ohne Absenderangabe nicht befördern durfte, sondern an die Rückbriefstelle der Post einsenden musste. Dort lagerten sie monatelang bis zu einem Jahr. Dann wurden sie, mit dem Stempel versehen, doch zum Empfänger befördert. Belege gibt es bis Ende 1949. Den Stempel gibt es in mehreren Typen und mit unterschiedlichen Texten.

Quelle: Sowjetische regionale Postzensur in Deutschland 1945 bis 1950, Handbuch und Katalog, Wolfgang Strobel und Hans-Joachim Walch, 1997

Dieser Katalog bewertet deinen Beleg mit 20 DM. Es ist die häufigste Type.
 
Stempelfreund Am: 14.11.2018 17:21:28 Gelesen: 12314# 312 @  
Lieber Briefefan,

danke für die Erläuterung zum Stempel. Ist schon spannend, dass nach einer gewissen Lagerfrist die Postsendung dann doch noch an den Empfänger ging. Wenn ich es richtig verstehe, ist der Stempel dann bei der Rückbriefstelle angebracht worden.

Herzliche Grüße
vom Stempelfreund
 
briefefan Am: 14.11.2018 21:31:25 Gelesen: 12267# 313 @  
@ Stempelfreund [#312]

Hallo,

Wenn ich es richtig verstehe, ist der Stempel dann bei der Rückbriefstelle angebracht worden.

Ja.

Grüße von briefefan.
 
Baber Am: 06.01.2019 12:10:48 Gelesen: 6427# 314 @  
Auch nach Einführung der 5-stelligen Postleitzahlen gab es noch Irrtümer zwischen Ost- und Westorten:



Gruß
Bernd
 
Baber Am: 13.01.2019 09:03:01 Gelesen: 5858# 315 @  
Weiß jemand, was der Dreiecksstempel mit der Zahl -5 bedeutet?

Die Karte wurde in Österreich mit deutscher Briefmarke aufgegeben.



Gruß
Bernd
 
Altmerker Am: 13.03.2019 20:20:36 Gelesen: 786# 316 @  
@ T-M 123 [#214]

Ich sollte ein ebay-Los an eine Packstation versenden. Was ich nicht wusste, das geht mit Briefen nicht. Nach 18 (!) Tagen kam die Sendung zurück.

Spitzenleistung. Der Käufer kriegt das Teil neu, ich mache Miese. Dafür habe ich einen Poststempel in Gummi mit Info, die mich erinnern wird!

Gruß
Uwe


 
DL8AAM Am: 13.03.2019 21:57:41 Gelesen: 774# 317 @  
@ Altmerker [#316]

Ich hätte, wenn ich so einen Beleg nicht freudig sammeln würde, den mit der korrigierten Adresse, einfach wieder in den nächsten Briefkasten geworfen. ;-)

Gruß
Thomas
 
teenage_dirtbag Am: 14.03.2019 09:37:17 Gelesen: 750# 318 @  
@ Baber [#314]

Hier liegt die Verwechslung darin, dass für Eckernförde (Eförde) die Telefon-Vorwahl 04351 anstelle der Postleitzahl angegeben wurde.
 

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