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Thema: Motiv Eisenbahnen
Das Thema hat 2593 Beiträge:
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Seku Am: 17.02.2019 08:10:21 Gelesen: 153888# 2369 @  
@ [#902]

Die erste Lokomotive, die Borsig zusammengebaut hatte, trug natürlich den Namen BORSIG. Sie wurde 1841 an die Berlin-Anhaltische Eisenbahn [1] geliefert.



Bequia - Grenadines of St. Vincent 1984 Mi.-Nr. 58 und 59 sowie Bulgarien 1984 Mi.-Nr. 3281

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Anhaltische_Eisenbahn-Gesellschaft
 
Seku Am: 17.02.2019 21:04:26 Gelesen: 153593# 2370 @  
Liechtenstein 1988 Mi.-Nr. 937



Wenn Sie, liebe Leser, vermuten, die Marke zeige den Transrapid 05, der auf der internationalen Verkehrsausstellung 1979 in Hamburg seine Runden drehte, dann liegen Sie falsch. Zwar ist auch der nun schon längst Historie, aber das Fahrzeug hier ist über 20 Jahre älter. Es zeigt einen Triebwagen der ALWEG-Bahn [1] wie er in verschiedenen Parks und auf Ausstellungen verkehrt(e).

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Alweg-Bahn
 
sammler-ralph Am: 18.02.2019 19:55:20 Gelesen: 152932# 2371 @  
@ sammler-ralph [#224]

Nach einer "kurzen" Pause hier wie gewünscht der 2. Teil über die Lokomotiven der Rhätischen Bahn (RhB).

Dampflokomotiven G 3/4 (9-16)

Durch den Bau der Prioritätslinien Reichenau – Ilanz und der Verlängerung der Albulabahn von Thu¬sis nach Celerina ergab sich der Bedarf an neuen Lokomotiven. Für den Betrieb auf den Talstrecken beschaffte die Rhätische Bahn 1900 und 1902 bei SLM weitere Tenderlokomotiven (Nr. 9-14) mit der Achsfolge 1´C (Typ Mogul). Gegenüber den bisherigen Lieferungen wurde die Rostfläche etwas vergrößert und der feste Achsstand um 200 mm verlängert. 1909 erfolgte die Beschaffung von zwei weiteren Loks (Nr. 15, 16) für die Linie Davos-Filisur. Die Lokomotiven leisteten rund 250 PS bei 20 km/h. Sie haben ein Dienstgewicht von 34,0 t und sind 45 km/h schnell. Ihre Länge über Kupplung beträgt 8434 mm.

Lok 9
Inbetriebnahme 10.06.1901, Verbleib: 1926 an SBB für die Brünigbahn verkauft, 1941 ausgemustert
Lok 10
Inbetriebnahme 25.06.1901, Verbleib: 1926 an SBB für die Brünigbahn verkauft, 1942 ausgemustert
Lok 11
Inbetriebnahme 08.01.1903, Verbleib: 1977 an Modelleisenbahnfreunde Eiger für Touristikzüge BOB verkauft, 1999 durch den Club 1889 zurück auf das Netz der RhB
Lok 12
Inbetriebnahme 23.01.1903, Verbleib: 1923 an Stahlwerk Sagunto (Spanien) verkauft , ca. 1970 ausgemustert
Lok 13
Inbetriebnahme 02.02.1903, Verbleib: 1950 ausgemustert
Lok 14
Inbetriebnahme 06.02.1903, Verbleib: 1972 an Appenzellerbahn für Touristikzüge verkauft
Lok 15
Inbetriebnahme 31.07.1908, Verbleib: 1924 an SBB für die Brünigbahn verkauft, 1942 ausgemustert
Lok 16
Inbetriebnahme 31.07.1908, Verbleib: 1924 an SBB für die Brünigbahn verkauft, 1942 ausgemustert



Ein Block zu 2000 Db aus Sao Tome e Principe aus dem Jahr 1997 zeigt Lok G ¾ Nr. 11 vor einem Sonderzug noch im Einsatz auf der BOB. Die Lok trägt jetzt den Namen „Heidi“.

Im nächsten Beitrag geht es dann um die Mallet-Dampflokomotiven 25-32.

Gruß
Ralph
 
Seku Am: 18.02.2019 20:15:08 Gelesen: 152911# 2372 @  
@ sammler-ralph [#2371]

Danke Ralph für die Ergänzung. Zur Heidi gäbe es hier [#460] und hier https://club1889.ch/lok_g_3_4_11 noch ein paar Einzelheiten.

Gruß

Günther
 
sammler-ralph Am: 18.02.2019 21:13:21 Gelesen: 152858# 2373 @  
@ Seku [#2372]

Bei der Länge dieser Diskussion kann ich Doppelungen nicht ganz ausschließen.

Gruß
Ralph
 
wajdz Am: 18.02.2019 21:33:06 Gelesen: 152839# 2374 @  
Am 07.12.1835 fuhr zwischen Nürnberg und Fürth die erste deutsche Eisenbahn. Daran erinnert dieser Mwst vom 25.4.85 • 8500 NÜRNBERG 3 • xe • mit der Werbung für eine Ausstellung dazu in Nürnberg vom 15.5 - 15.8 85.



Abgeschlagen auf der Bund 1246 zum 225. Geburtstag des Dichters Johann Peter Hebel (1760-1826), für den die Reisegeschwindigkeit noch durch das Wandertempo von Ort zu Ort oder durch die Fahrt mit der Post- oder Reisekutsche bestimmt wurde.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 19.02.2019 05:43:43 Gelesen: 152713# 2375 @  
@ sammler-ralph [#2373]

Zitat: Bei der Länge dieser Diskussion kann ich Doppelungen nicht ganz ausschließen.

Guten Morgen Ralph,

Brigitte zeigte mir in einem anderen Thema mal das: "ich klicke im Thema auf "Alle Beiträge zeigen" und dann suche ich mit dem Browser (Strg + f) - das geht einfach und schnell."

Im konkreten Fall "Heidi" eingeben und schon findest Du alles zum Thema.

Wünsche noch einen schönen Tag

Günther
 
sammler-ralph Am: 19.02.2019 19:55:49 Gelesen: 152432# 2376 @  
@ Seku [#2375]

Hallo,

hier nun der 3. Teil zu den Dampfloks der RhB:

Mallet-Dampflokomotiven G 2/3 + 2/2 (25-32)


Die anstehende Eröffnung der Albulalinie mit ihren langen 35‰-Rampen ergab den Bedarf an weiteren leistungsstarken Lokomotiven. So wurden 8 Mallet-Maschinen bei SLM bestellt, die 1902-1903 unter den Nummern 25-32 in Dienst gestellt wurden. Da die bisherigen Mallet-Lokomotiven recht unruhig liefen und zu hohem Spurkranzverschleiß neigten, wurde die Laufachse nunmehr zur besseren Führung nach vorne verlegt. Weiterhin wurde der Durch¬messer der Achsschenkel von 134 mm auf 160 mm erhöht sowie der Rahmen verstärkt. Somit ergaben sich die folgenden technischen Daten:

Achsfolge: 1`B`B
Länge über Puffer: 10626 mm
feste Breite: 2550 mm
Gesamtachsstand: 5200 mm
fester Achsstand: 2x 1600 mm
Treibraddurchmesser: 1050 mm
Laufraddurchmesser: 700 mm
Leistung: 500 PS
Anhängelast: 70 t auf 45‰ bei 15 km/h
Leergewicht: 39,7 t
Dienstgewicht: 47,3 t
Wasservorrat: 3,4 m³
Kohlevorrat: 1 t
Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h

Mit der Elektrifizierung der Strecken wurden die Lokomotiven überflüssig und ausgemustert. Da sie noch recht neu waren, konnten sie ausnahmslos verkauft werden: Nr. 25, 29, 30, 31, 32 nach Madagaskar, Nr. 26, 27, 28 an die Yverdon – Ste-Croix – Bahn.



Im Jahr 1990 gab die Post von S. Tomé E Principe eine Sondermarke zu 25 Db (Mi.-Nr. 1174) heraus. Die Marke zeigt die Lok G 2/3 + 2/2 Nr. 25. Sie wurde 1921 nach Madagaskar verkauft, dort auf 950 mm umgespurt und 1951 verschrottet.

Die nächste Lokbaureihe wären dann die G 4/5.

Gruß
Ralph
 
Seku Am: 19.02.2019 20:36:27 Gelesen: 152416# 2377 @  
Im März gibt es drei für uns Eisenbahnsammler interessante Stempel




 
sammler-ralph Am: 20.02.2019 18:35:53 Gelesen: 151846# 2378 @  
@ sammler-ralph [#2376]

Mit diesem 4. Teil endet die "Dampflokzeit" bei der RhB.

Dampflokomotiven G4/5 (101-129)

Die Züge auf der neueröffneten Albulalinie wurden immer länger und schwerer, so dass die Mallet-Lokomotiven an ihre Grenzen stießen. Die RhB beschloss deshalb 1903 die Beschaffung leistungsfähigerer Lokomotiven. Es wurde die Beförderung von 90t auf anhaltender 35‰-Steigung mit 18 km/h vorgegeben. Auf Basis von 1901 nach Äthiopien gelieferten Lokomotiven ent-wickelte SLM eine schwere Nassdampf-Zweizylinder-Verbundlokomotive mit etwa 440 PS Lei-stung. 1904 wurden die Maschinen G 4/5 101-104 ausgeliefert. Der weiter ansteigende Verkehr erforderte schon bald zusätzliche leistungsfähige Lokomotiven. Das verschärfte Leistungsprogramm forderte nun eine Zugförderung von 95t auf 35‰-Steigung mit 30-32 km/h, vor allem für die durchgehenden Schnellzüge Chur – St. Moritz. Die Loks G 4/5 105 und 106 mit erhöhtem Kesseldruck von 14 bar und vergrößerter Rost- und Heizfläche wurden 1906 geliefert. Zeitgleich kamen die Loks G 4/5 107 und 108 zur RhB, die probeweise als Heißdampf-Zwillings-Maschinen ausgeführt wurden. Diese bewährten sich so gut, dass bis zum Jahr 1915 noch insgesamt 21 Lokomotiven mit nur geringfügigen Änderungen folgten.

Der erste Weltkrieg führte zu einer dramatischen Kohlenknappheit in der Schweiz. Die RhB schaffte es nur dank großer Vorräte sowie der Beimischung von Koks, den ohnehin reduzierten Kriegsfahrplan aufrecht zu erhalten, jedoch musste ab November 1918 auf Holzfeuerung umgestellt werden, was den Einsatz eines zweiten Heizers erforderte. Gleichzeitig wurde das Elektrifizierungsprogramm schnell vorangetrieben, so dass die Dampfloks überflüssig wurden. Die Loks 101 und 103 wurden 1924 nach Brasilien verkauft, 112 bis 129 gingen 1926/27 nach Thailand, 102, 104 bis 106 sowie 109-111 kamen 1920 bzw. 1949/52 an die Ferrocarril de la Robla nach Spanien. Bei der RhB verbleiben die Loks 107 und 108, die zunächst als Reserveloks und jetzt für Sonderfahrten eingesetzt werden.



Loks der Baureihe G 4/5 sind auf Sondermarken Malis zu 460 f (Mi.-Nr. 1883) aus 1990 sowie Tansanias aus 1995 abgebildet.

Kann mir jemand mit der Mi-Nr. der Marke aus Tansania weiterhelfen?

Als nächstes würde ich die Elektroloks der RhB hier vorstellen.

Danke und Gruß
Ralph
 
skribent Am: 20.02.2019 20:03:25 Gelesen: 151827# 2379 @  
@ sammler-ralph [#2378]

Hallo Ralph,

das Wertzeichen hat die MiNr: 2075 vom 5. Juli 1995.

MfG >Franz<
 
sammler-ralph Am: 20.02.2019 20:18:33 Gelesen: 151822# 2380 @  
@ skribent [#2379]

Vielen Dank, wieder eine Wissenslücke geschlossen.

Gruß
Ralph
 
sammler-ralph Am: 21.02.2019 18:47:07 Gelesen: 151414# 2381 @  
Hier nun der 1. Teil meiner Vorstellung der Elektrolokomotiven der Rhätischen Bahn (RhB)

Lokomotiven Ge 2/4 (201-207)

Mit der elektrisch zu betreibenden Engadiner Linie betrat die RhB Neuland. Nach eingehender Prüfung entschied sich die RhB für den Lokomotivbetrieb und beschaffte insgesamt 7 kleine Lokomotiven mit einer Leistung von 300 PS für die Beförderung von Personen- und Güterzügen. Das Leistungsprogramm sah die Beförderung von Zügen mit 90 t Gewicht auf 25 ‰, der Maximalsteigung zwischen Scuol und Bever, mit 28 km/h vor, in der Ebene sollte die gleiche Last mit 45 km/h befördert werden können. SLM und BBC entwickelten gemeinsam eine Lokomotive der Achsfolge 1´B1´ mit vorderer und hinterer Bissel-Laufachse. Ein langsam laufender Repulsionsmotor der Bauart Brown-Boveri-Deri trieb über eine Triebstange ohne Übersetzung eine Blindwelle an, die die Bewegung über Kuppelstangen an die beiden Triebachsen weitergab. Die Ge 2/4-Loks waren wegen ihrer geringen Leistung nur im leichten Personenzugdienst oder als Rangierlokomotiven einzusetzen. Fünf der sieben Maschinen wurden in den vierziger Jahren grundlegend umgebaut und dabei vor für den Rangierdienst bzw. als Vorspannloks hergerichtet. Die Loks 205 und 207 blieben als Rangierreserve in Landquart bzw. Samedan.

Lok Umbauten / Verbleib

201 1943 Umbau in Ge 2/4 213 (Rangierdienst), 1992 verschrottet
202 1943 Umbau in Gea 2/4 211 (Rangierdienst), 1967 Umbau in Gem 2/4 211
203 1946 Umbau in Ge 2/4 221 (Vorspannlok), 1999 verschrottet
204 1946 Umbau in Ge 2/4 222 (Vorspannlok), als Museumslokomotive erhalten
205 1974 Denkmal in Winterthur
206 1946 Umbau in Ge 2/4 212 (Rangierdienst),
207 1982 an Verkehrshaus der Schweiz Luzern



Eine Sondermarke Gambias zeigt die Lok Ge 2/4 205. Diese Lok erhielt 1929 zusätzliche Stirnwandtüren zur Erleichterung des Rangierdienstes.

Auch bei dieser Marke suche ich noch die Michel-Nr.

Danke und Gruß
Ralph
 
Seku Am: 21.02.2019 19:44:53 Gelesen: 151388# 2382 @  
@ sammler-ralph [#2381]

Guten Abend Ralph,

wir haben hier die Mi.-Nr. 5089 aus Kleinbogen Eisenbahnen aus aller Welt von 2003

Mit Gruß

Günther
 
skribent Am: 22.02.2019 10:38:07 Gelesen: 150986# 2383 @  
@ sammler-ralph [#2378]

Hallo Ralph,

Du arbeitest die Loks der RhB so akribisch auf, da sollte auch die MiNr. stimmen.



Im Katalog sind für den 16. September 1997 24 Wertzeichen aufgeführt, die als Dreierstreifen und als Kleinbögen unter dem Titel "Transportmittel" erschienen sind. Und Deine Lok G 4/5 hat die MiNr: 1895 (3er-Streifen = 1895-1897).

Unter der von Dir verwendeten Nummer findet man ein Wertzeichen mit der Abbildung von Miguel Indurain, dem Radrennfahrer.

Nix für ungut!

MfG >Franz<
 
sammler-ralph Am: 22.02.2019 12:38:03 Gelesen: 150871# 2384 @  
@ Seku [#2382]
@ skribent [#2383]

Vielen Dank an Euch beide für die Ergänzungen und Korrekturen.

Gruß
Ralph
 
sammler-ralph Am: 22.02.2019 17:19:56 Gelesen: 150697# 2385 @  
@ sammler-ralph [#2384]

Hier nun die wahrscheinlich bekannteste Lok-Baureihe der RhB, das "Rhätische Krokodil":

Lokomotiven Ge 6/6 I (401-415)

Als Folge des Kohlenmangels während des I. Weltkrieges wurde beschlossen, das gesamte Netz der RhB zu elektrifizieren. Diese Arbeiten fanden 1919 bis 1922 statt. Hierdurch ergab sich ein Bedarf an weiteren Elektrolokomotiven. 1920 schloss die RhB mit BBC, der Maschinenfabrik Oerlikon und SLM Winterthur einen Vertrag über die Lieferung von 6 Lokomotiven ab, die 1921 unter den Nummern Ge 6/6 401 bis 406 in Betrieb genommen wurden. Eine Nachbestellung über vier weitere Lokomotiven erfolgte im Dezember 1921, die Loks 407 bis 410 wurden Ende 1922 ausgeliefert. 1925 kamen die Loks 411 und 412 hinzu, 1929 die letzten drei Maschinen 413 bis 415, die aus dem Verkaufserlös der größtenteils nach Thailand verkauften Dampflokomotiven G 4/5 finanziert wurden. Die Loks der Baureihe Ge 6/6 wiegen 66 t und sind 55 km/h schnell. Ihre Länge über Kupplung beträgt 13300 mm. Die „Rhätischen Krokodile“ waren zunächst die Starloks der RhB, wanderten jedoch im Laufe der Zeit in untergeordnete Dienste ab. Lok 401 wurde 1975 nach einem Unfall verschrottet. 1984 wurden die Loks 402 bis 410 ausgemustert, nachdem die zweite Serie der Ge 4/4 II ausgeliefert wurde. 402 kam in das Verkehrshaus der Schweiz nach Luzern, 406 wurde von BBC gekauft, 407 von der Schweizerischen Bankgesellschaft erworben. Die anderen Loks wurden verschrottet. Die fünf jüngsten Krokodile blieben zunächst noch im Einsatz. 413 wurde 1993 nach einem Getriebeschaden ausgemustert und 1996 verschrottet, 411 ging 2001 an das Deutsche Museum nach München. Somit waren im Jahr 2001 die folgenden sieben Loks erhalten: 402 (Verkehrshaus der Schweiz Luzern), 406 (Denkmal am Werk der Bombardier Transportation in Pratteln), 407 (Denkmal in Bergün), 411 (Deutsches Museum München), 412, 414, 415 (noch bei der RhB im Einsatz).

Die Schweizer Freimarke zu 60 Rappen mit dem Motiv Landwasser-Viadukt, wurde hier schon einmal gezeigt. Ab dem 01.02.1950 wurden die Freimarken mit dem Motiv Landwasser-Viadukt mit Aufdrucken versehen und als Dienstmarken für die schweizerischen Bundesbehörden sowie für die in der Schweiz ansässigen internationalen Ämter verwendet.



Luftpost-Dienstbrief der Weltgesundheitsorganisation nach Ottawa, Kanada, freigemacht mit Dienstmarken Mi.-Nr. 6 und 15, Aufgabestempel „Geneve 10 Nations Unies“ 8.IX.56.



Loks der Baureihe Ge 6/6 I sind auf Sondermarken Saint Lucias zu 75 C, Nicaraguas zu 3 Cs sowie des Kongos zu 3 FC zu sehen.

Gruß
Ralph
 
Seku Am: 22.02.2019 18:05:09 Gelesen: 150682# 2386 @  
@ sammler-ralph [#2385]

Hier gerne die Michel-Nummern

St. Lucia 1984 Mi.-Nr. 678/679
Nicaragua 2000 Mi.-Nr. 4150
Kongo 2001 Mi.-Nr. 1535

Mit Gruß und schönes Wochenende

Günther
 
sammler-ralph Am: 23.02.2019 10:03:44 Gelesen: 150440# 2387 @  
@ Seku [#2386]

Herzlichen Dank für die Katalognummern. Es folgt die Präsentation der zahlenmäßig größten Lokbaureihe der RhB.

Lokomotiven Ge 4/4 II (611-633)

Ende der 1960er Jahre benötigte die RhB neue Stammnetz-Lokomotiven. Erst wurde überlegt, die bewährten Ge 6/6 II nachzubauen. 1970 entschloss man sich, 10 moderne Thyristorlokomotiven des Typs Ge 4/4 II (611-620) zu beschaffen. Die Loks wurden von SLM und BBC ab 1973 in grüner Lackierung geliefert. Sie wiegen 50 t und sind 90 km/h schnell. Ihre Länge über Kupplung beträgt 12960 mm. 1984/85 erfolgte eine Nachbeschaffung von 13 weiteren Loks (621-633) in roter Lackierung, die erste Serie wurde später umlackiert.



Sondermarke zu 485 F der Zentralafrikanischen Republik (Mi.-Nr. 2384 - hoffentlich ist diese richtig)



Zum 100. Geburtstag der RhB gab die Schweizerische Post am 07.03.1989 eine Sondermarke zu 80 Rappen (Mi.-Nr. 1388) heraus, die eine Lok als Kinderzeichnung zeigt. Beim Postamt 7000 Chur gab am 20. und 21. Mai 1989 einen Sonderstempel, der eine Lok vor einem Schnellzug auf dem Landwasserviadukt zeigt. Hier gezeigt als Einschreiben nach Basel.



Schweizer Sonderpostkarte (Mi.-Nr. P 269) zur Eröffnung der Vereina-Linie, im Wertstempel eine Lok Ge 4/4 II.



Italienische Sondermarke vom 06.05.2010 zur Aufnahme der Albula- und der Bernina-Bahn in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Marke zeigt einen Schnellzug St. Moritz - Chur geführt von einer Lok der Reihe Ge 4/4 II auf dem Landwasser-Viadukt.

Ich hoffe, diese Beiträge gefallen.

Gruß
Ralph
 
Seku Am: 23.02.2019 17:55:43 Gelesen: 150293# 2388 @  
@ sammler-ralph [#2387]

Hallo Ralph,

die Postkarte zur Eröffnung des Vereina-Tunnels hatte ich hier schon gezeigt. Wegen der Vorderseite und dem Stempel hier nochmals



Die italienische Sondermarke hat die Mi.-Nr. 3375

https://de.wikipedia.org/wiki/RhB_Ge_4/4_II

Ich wünsche einen schönen Sonntag

Günther
 
sammler-ralph Am: 24.02.2019 09:22:22 Gelesen: 149909# 2389 @  
Weiter geht's:

Lokomotiven Ge 4/4 III (641-652)


Für die Auto-Züge im geplanten Vereinatunnel wären sechsachsige, für die steigenden Anhängelasten auf der kurvenreichen Albulastrecke vierachsige Lokomotiven vorteilhafter. Der Entscheid zugunsten einer vierachsigen Lokomotive für beide Einsatzbereiche stellt einen Kompromiss dar. So bestellte die RhB im Jahr 1989 sechs und 1991 weitere 3 Loks bei SLM (mechanischer Teil) und ABB (elektrischer Teil). Die Loks 641-649 wiegen 62 t und sind 100 km/h schnell. Ihre Länge über Kupplung beträgt 16000 mm. Ihre Auslieferung erfolgte zwischen Dezember 1993 und November 1994. 1997 wurden 3 weitere Loks (650-652) als Ersatz für die vier Ge 4/4 II, die nach der Umelektrifizierung der Arosa-Linie dort benötigt wurden, nachbestellt, diese sind 16050 mm lang. Das Haupteinsatzgebiet der Loks sind die Auto-Züge auf der Vereina-Linie (3 Dienste) sowie die Albula-Schnellzüge Chur – St. Moritz (6 Dienste).





Im Jahr 1999 gab die Post in Madagaskar einen Block heraus, der im Rand einen von einer Lok der Reihe Ge 4/4 III geführten Schnellzug zeigt.

Gruß
Ralph
 
Seku Am: 25.02.2019 09:59:33 Gelesen: 149133# 2390 @  
China 2017 - Hochgeschwindigkeitszug vom Typ CRH3C auf der Grundlage des Siemens Velaro CN



Die Post ging ursprünglich von der Stadt Nantong in der Provinz Jiangsu in die Stadt Chifeng in der Inneren Mongolei. Da unzustellbar ging sie wieder zurück an den Absender.

Danke an Peter für den Umschlag und an Haitao für die Übersetzung.

https://de.wikipedia.org/wiki/CRH3

Die Marke hatten wir hier [#1426] schon mal.
 
Seku Am: 25.02.2019 17:59:57 Gelesen: 148908# 2391 @  
[#1409]

Ich füge eine Ergänzung bei:

San Marino 2012 Mi.-Nr. 2534



https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Rimini%E2%80%93San_Marino
 
sammler-ralph Am: 25.02.2019 20:30:18 Gelesen: 148851# 2392 @  
@ sammler-ralph [#2389]

Lokomotiven Ge 6/6 II (701-707)

Die erwartete Zunahme des Güterverkehrs für die Kraftwerksbauten im Bergell (pro Tag etwa 1000 Tonnen Zement), ergab den Bedarf nach leistungsfähigeren Loks. Untersuchungen ergaben, dass sich eine sechsachsige Lokomotive mit einer Stundenleistung von 1800 KW am besten eignen würde. Der Auftrag für Entwicklung und Bau von zwei Loks ging an SLM in Winterthur, den elektrischen Teil lieferten BBC und die Maschinenfabrik Oerlikon. Die Loks besitzen drei Drehgestelle, die Achsfolge ist Bo´Bo´Bo´. Der Lokkasten ist mittig geteilt, das Gelenk lässt eine vertikale Bewegung zu. Die Loks wiegen 65 t und sind 80 km/h schnell. Ihre Länge über Kupplung beträgt 14500 mm. Die beiden ersten Loks (701, 702) wurden in grüner Lackierung ausgeliefert und hatten Stirnwandtüren. 1965 wurden fünf weitere Maschinen (703-707) ohne Stirnwandtüren nachbestellt. Die Loks bewährten sich gut. Anfangs wurden sie fast nur für die Zementtransporte eingesetzt, später übernahmen sie schwere Reise- und Güterzüge vor allem auf der Albulastrecke. In den 1990er Jahren wurden die Loks modernisiert, wobei sie neue Stirnfronten erhielten und nach neuem RhB-Farbschema rot lackiert wurden.





Ge 6/6 II 704 in Ursprungsausführung ist auf einer Marke Kongos zu 5 FC sowie einer Marke Guineas zu 950 F zu sehen, eine Marke Guyanas zu 80 $ zeigt Ge 6/6 II 706 nach Umbau in rot. Diese Marke hat eine fehlerhafte Inschrift, sie „verlegt“ die RhB nach Deutschland. Ein Block aus Union Island (Grenadines of St. Vincent) zu 5 $ zeigt eine Lok vor dem Glacier-Express.

Gruß
Ralph
 
Seku Am: 25.02.2019 20:48:57 Gelesen: 148850# 2393 @  
Weitere Eisenbahnfähren:



Bulgarien 1984 Mi.-Nr. 3256 - Eisenbahnfähre " GEROITE NA ODESSA" [1]
Bulgarien 1976 Mi.-Nr. 2727 - Fähre zwischen Varna und Iljitschowsk (heute Tschornomorsk)- Name " Helden von Sewastopol"
Dänemark - Wertmarke der Dänischen Staatsbahnen
Schweden 1974 Mi.-Nr. 870 - Fähre " Skåne" Trelleborg- Sassnitz (sogenannte Königslinie). Die Skåne fuhr von 1967–1982

[1] https://www.fleetmon.com/vessels/geroite-na-odessa_7529964_55987/?language=de
 

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