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Thema: Estland: Postautomatisation Sendungskodierungen
gestu Am: 09.01.2015 19:23:39 Gelesen: 5592# 1 @  
Plusbrief 80 Cent im Tarif Standardbrief International

Gestempelt 01.01.2015 - Eingangsstempel Tallinn 03.01.2015 auf der Rückseite


 
DL8AAM Am: 09.01.2015 19:48:48 Gelesen: 5580# 2 @  
@ gestu [#1]

Ich will das Thema nicht abschweifen lassen (ggf. bringst Du den Beleg nochmals in einem anderen/eigenen Thema [ Stempelbestimmung Estland oder so] ? - und Richard löscht das besser hier dann wieder raus; wäre das nicht sogar etwas für unsere Stempeldatenbank? ):

Aber den Barcode mit der Kennzeichnung "Pirita" finde ich äußerst interessant! Pirita ist ja ein Stadtteil von Tallinn, sollte dieser Spray also das estn. Gegenstück zu unserer orangenfarbener DPAG-Kodierzeile sein, d.h. hier "Sendungserfassung mit Zustellinformationen" der estnischen Post? Ansonsten würde mich das (in Deutschland) eher an eine Privatpostbehandlung erinnern.

Thomas
 
Pete Am: 09.01.2015 22:52:15 Gelesen: 5538# 3 @  
@ gestu

Gestempelt 01.01.2015 - Eingangsstempel Tallinn 03.01.2015 auf der Rückseite

Sind derartige Vermerke typisch für Sendungen nach bzw. in Estland?



@ DL8AAM

Gestu zeigt weitere codierte Sendungen aus Deutschland nach Estland in Beitrag 269 (http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=99112#M268 ).

Mich erinnert die estnische Codierung ebenfalls an eine Briefsortiermaschine und ähnlich diverser Geräte, welche sich bei deutschen Postmitbewerbern in Gebrauch befinden.

Gruß
Pete
 
gestu Am: 09.01.2015 23:22:26 Gelesen: 5527# 4 @  
@ Pete [#3]

Die mir vorliegenden Briefe der letzten Jahre nach Estland haben im Laufe der Zeit immer wieder verschiedene Codierungen bzw. Codierungsversuche, die man auf den Belegen nachvollziehen kann. Ich habe auch schon einige (neuere) Belege, wo nur noch eine Codierung vorne aufgedruckt ist und wo der Eingangsstempel auf der Rückseite fehlt.

Weiterhin habe ich aus einer Übergangszeit, in der die Post scheinbar von Fremdunternehmen nach Estland transportiert wurde, einige Wertbriefe, wo die Wertangabe auf maximal 100 Euro gemindert wurde. Das war aber nur in einer Übergangszeit. Später gingen die Wertbriefe wieder mit vollem Wert durch. Aber diese Briefe sind alle in den Schränken verteilt. Das aufzuarbeiten beruht dann nur auf Zufallsfunde. Meine Blumen-Briefe-Sammlung umfasst zur Zeit vier große Büroschränke, sortiert nach Portowert und nicht nach den Ländern, in die sie versandt worden sind.

Die Codierungen aus Dezember 2014 und Januar 2015 sind sehr unterschiedlich. Um dafür ein neues Thema zu eröffnen, habe ich zur Zeit einfach zu wenig Material greifbar.
 
DL8AAM Am: 10.01.2015 03:15:34 Gelesen: 5511# 5 @  
@ gestu [#4]

Um dafür ein neues Thema zu eröffnen, habe ich zur Zeit einfach zu wenig Material greifbar.

Georg, um einen neues Thema zu eröffnen, muss man nicht gleich mit einem allumfassenden Beitrag beginnen oder täglich etwas tief recherchiertes nachlegen. Ich meine zum Anfang reichen die Beiträge hier bereits gut aus, was (falls) sich später (etwas) daraus ergibt, wird sich zeigen. ;-) Zumindest beginnt sich aus Deinem Beleg schon langsam ein erstes Bild abzuzeichnen.

Vielleicht "gliedert" Richard die Off-Topic Beiträge hier unter dem Namen "Estland: Moderne Postkodierungen" (oder so) aus. ;-)

Beste Grüße
Thomas
 
gestu Am: 12.01.2015 20:23:08 Gelesen: 5391# 6 @  
@ DL8AAM [#5]

Hallo Thomas,

es wurde in den letzten Jahren in keinem Land so viel experimentiert bzw. ausprobiert wie in Estland! Wenn ich das dokumentieren wollte, dann muss ich mit den Briefen in meiner SWK-Sammlung anfangen und mit den neuesten aus 2015 aufhören. Das kann ich im Moment nicht bewältigen. Auf jeden Fall ist bis heute immer noch der Eingangsstempel auf der Rückseite vorhanden.

Aus 2014 und 2015 zeige ich jetzt mal die vielen verschiedenen Codierungen oder Markierungen oder wie man das auch immer nennen mag:



740 + Balken + Strichcode -------------------------------------------- nur Strichcode



740 + Strichcode ---------------------------------------------------- Pirita + Balken + Nummerncode



Pirita + Balken + Strichcode ----------------------------------------- Pirita + Strichcode



Pirita ohne Balken + Nummerncode

Wie das zustande kommt und welche "Maschinen" das erstellen, davon habe ich absolut keine Ahnung. Und da man hier immer nur attackiert wird, wenn etwas nicht ganz richtig erläutert wird, werde ich bestimmt kein neues Thema daraus machen.
 
DL8AAM Am: 12.01.2015 21:05:38 Gelesen: 5368# 7 @  
@ gestu [#6]

Besten Dank für die interessanten Varianten! Das sind für die estnischen (Modern-) Postgeschichtler bestimmt äußerst spannende Zeiten - die Frage ist nur, wie groß die Szene ist, die sich dort damit aktuell beschäftigt. ;-)

dann muss ich mit den Briefen in meiner SWK-Sammlung anfangen und mit den neuesten aus 2015 aufhören. Das kann ich im Moment nicht bewältigen

Wie gesagt, es wird sicherlich keiner erwarten, hier eine komplette wissenschaftliche Ausarbeitung (besonders nicht zur Themaeröffnung), mit allumfassenden Vollständigkeitsanspruch einzustellen. Von der Grundidee, hätte der erste Beleg als Einstieg schon vollkommen ausgereicht.

Codierungen oder Markierungen oder wie man das auch immer nennen mag

Witzig finde ich, dass dort im Rahmen der Kodierung scheinbar sogar individuelle Sendungsnummern vergeben werden, ähnlich dem verfahren der deutschen Privatposten. Als Fragestellungen ergibt sich für mich daraus u.a., was (falls) wird dabei zur Nummer miterfasst (ggf. sogar Videokodierung mit Fotoscann) bzw. findet u.U. darüber selbst für 'einfache' Postsendungen eine Art von Sendungsverfolgung statt - warum sollte man sonst Sendungsnummern vergeben?

Ich würde die einfach (Sendungs-) Kodierungen nennen, zumindest sollte man das unter diesem Suchbegriff jederzeit schnell wiederfinden können. Deshalb ein Anliegen an Richard: Verschiebe bitte die Beiträge 8 ff. (plus Kopie von #5/6) in ein eigenes Thema. Ich würde es " Estland: Postautomatisation - Sendungskodierungen" nennen.

Vielen Dank und
Gruß
Thomas

[Beiträge [#1] bis [#7] wunschgemäss redaktionellin einem neuen Thema zusammengefasst]
 
gestu Am: 20.01.2016 13:31:40 Gelesen: 4667# 8 @  
Bei den Briefen zur Jahreswende haben sich folgende Dinge gezeigt:



Plusbrief C6 mit dem schon bekannten Aufdruck, auf der Rückseite der Eingangsstempel



Die gleiche Verfahrensweise bei dem Plusbrief Lang



Hier ein anderer Plusbrief Lang. Da ist ein anderer Aufdruck, und zwar ist hier zusätzlich das Datum links neben dem bekannten Aufdruck. Bei diesen Briefen fehlt dann aber auf der Rückseite der Eingangsstempel.
 
gestu Am: 20.01.2016 13:49:22 Gelesen: 4661# 9 @  
Hier noch ein anderer Aufdruck auf einem Plusbrief Lang, der rückseitig ebenfalls einen Eingangsstempel hat.


 
gestu Am: 20.01.2016 13:59:55 Gelesen: 4655# 10 @  
Einschreibebriefe werden nach wie vor nicht codiert. Aber die haben auf der Rückseite einen anderen Eingangsstempel.


 
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