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Thema: Kenia: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 39 Beiträge:
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Mondorff Am: 13.03.2017 20:02:55 Gelesen: 6533# 15 @  
Ein Flugpostbrief mit den Mi.-Nr. 62 u. 66 der Ostafrikanischen Gemeinschaft.



Abgangstempel SUBUKIA (Kenia) vom 1. Jan. 1953 nach PÉTANGE in Luxemburg.

Schönen Gruß
DiDi
 
Michael Mallien Am: 10.04.2017 18:40:16 Gelesen: 6278# 16 @  
Brief aus Mombasa nach Bremen aus dem Jahr 1995, frei gemacht mit 20 Shilling.

Stempel MOMBASA 3 / 2... X 95-12 / KENYA


 
Michael Mallien Am: 21.06.2017 18:03:11 Gelesen: 5630# 17 @  
Heute von mir eine Ansichtskarte, versendet aus Nairobi nach Novisad, Jugoslawien vom 21.3.1977. Die Frankatur zu insgesamt 1 Shilling, 30 Cent stammt aus der sehr schönen Serie Meeresschnecken und Muscheln, die insgesamt 15 Werte umfasst.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 10.07.2017 22:12:49 Gelesen: 5406# 18 @  
Heute ein Brief aus Nairobi nach Mainz vom 6.11.1980. Die Freimachung zu 2 Shilling erfolgte mit 2 Marken der MiNr. 174, die am 9. Oktober desselben Jahres ausgegeben worden war. Eine schöne Mehrfachfrankatur, wie ich finde.

An dem Brief gefallen mir außerdem die beiden unterschiedlichen Stempel vom selben Tag aber zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Der Stempel von 10 Uhr wurde ergänzt, um auch die zweite Marke zu entwerten. Dieser Stempel trägt keine Jahreszahl, was ich ungewöhnlich finde. Vielleicht dient er nur dem Zweck der nachträglichen Entwertung?!



Viele Grüße
Michael
 
Pete Am: 12.07.2017 18:31:29 Gelesen: 5373# 19 @  
@ Michael Mallien [#18]

Der Stempel von 10 Uhr wurde ergänzt, um auch die zweite Marke zu entwerten. Dieser Stempel trägt keine Jahreszahl, was ich ungewöhnlich finde. Vielleicht dient er nur dem Zweck der nachträglichen Entwertung?!

Ich gehe davon aus, dass bei dem Handstempel schlichtweg die Jahreszahl nicht gesteckt wurde. Bei dem Stempelgerät handelt es sich der Type nach um ein älteres Gerät, welches vom Modell her bereits einige Jahrzehnte "auf dem Buckel" hat. Der Maschinenstempel aus Nairobi weist allerdings auch eine Besonderheit auf; die Inschrift im Stempelkopf (Ort, Datum, Uhrzeit) wurde komplett kopfstehend eingesetzt. ;-)

Nachfolgend ein "Geschwisterchen", welches rund sechs Monate später datiert:



Sendung aus Nairobi in Kenia vom 20.05.1981 nach Deutschland

In diesem Fall fehlt die Jahreszahl im Maschinenstempel und bei der Entwertung wurden nicht alle Briefmarken getroffen, so dass ein zweiter Arbeitsgang per Hand notwendig war.



Sendung aus Nairobi in Kenia vom 13.08.1991 nach Deutschland

Beim Nachfolger (?) des Maschinenstempels trat ebenfalls das Problem auf, dass nicht alle Briefmarken entwertet wurden und per Hand nachgearbeitet wurde.



Sendung aus Nairobi in Kenia vom 11.05.1989 nach Luxemburg

Auch dieser Maschinenstempel mit der Inschrift "CITY SQUARE NAIROBI KENYA" wurde immer einmal wieder auseinandergenommen und Bestandteile des Stempelkopfes kopfstehend eingesetzt. Dieser Fehler tritt bei dieser Maschine zu verschiedenen Zeiten gelegentlich auf.

Gruß
Pete
 
Michael Mallien Am: 12.07.2017 18:52:15 Gelesen: 5370# 20 @  
@ Pete [#19]

Hallo Pete,

schöne Belege zeigst Du, danke schön. Mich freut vor allem das Geschwisterchen. :)

Auch geben die Belege einen guten Eindruck, was mit den Stempeln so alles (falsch) angestellt werden kann.

Viele Grüße
Michael
 
Pete Am: 13.07.2017 18:46:53 Gelesen: 5343# 21 @  
Nachfolgend einige Sendungen innerhalb Kenias gelaufen und in der Landeshauptstadt Nairobi in Postfächern zugestellt worden. Bei den Empfängern handelt es sich um Deutsche bzw. ursprünglich in Großbritannien ansässige Einrichtungen. Dies ist vermutlich auch ein (der?) Grund, weshalb die vorgestellten Sendungen in Europa in Sammlerhand gelangten.



Aerogramm von Mobasa nach Nairobi vom 23.11.1964, rückseitiger Posteingangsstempel des FIELD POST OFFICE vom 24.11.1964, Porto zu 0,30 Shilling

Ein vergleichbares Aerogramm aus Tansania an den gleichen Empfänger, d.h.an einen Angehörigen des Staffordshire Regiment (Prince of Wales) und zwei Tage später datierend, wurde in [1] gezeigt.



Sendung (Brief) aus Mobasa nach Nairobi vom 16.03.1967, Porto zu 0,30 Shilling



Ansichtskarte aus Mobasa nach Nairobi vom 30.12.1977, Porto zu 0,50 Shilling



Ansichtskarte aus Mobasa nach Nairobi vom 13.02.1978, Porto zu 0,50 Shilling



Sendung (Brief) aus Faza nach Nairobi vom 10.03.1993, Porto zu 3,00 Shilling

Die beiden ersten Belege weisen eine Portostufe zu 0,30 Shilling auf. Diese Nominale erklärt m.E. u.a. die Verausgabung der Mi-Nr. 16 (ebenfalls als Nominale zu 0,30 Sh.), vermutlich am Ehesten als Inlandswert aufgebraucht. Die Belege 3 und 4 wurden mittels 0,50 Shilling frankiert. Diese Nominale war in den Jahren 1976-1981 jeweils der niedrigste Wert eines Sondermarkensatzes und entspricht m.E. ebenfalls einer seinerzeit im Inland sehr gebräuchlichen Nominale. Danach stiegen die Nominalen auf den Briefmarken weiter an, u.a. im Jahr 1992 als niedrigster Sondermarkenwert zu 3 Sh. (ebenfalls vermutlich eine Inlandsnominale, siehe Beleg Nr. 5). Im Jahr 2011 war man inflationsbedingt bereits bei 25,00 Shilling als kleinste Nominale auf den Sondermarken angekommen. Aktuell liegt man bei 35,00 Shilling (Brief bis 20g) bzw. 30,00 Shilling (Postkarte) im Inland [2].

Gruß
Pete

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=156872#M90
[2] https://www.posta.co.ke/site/wp-content/uploads/2017/05/May2017_postage_rates_with_VAT.pdf
 
GSFreak Am: 13.07.2017 23:57:59 Gelesen: 5329# 22 @  
@ Michael Mallien [#18]

Hallo Michael,

ich zeige hier einen ähnlichen Stempel aus MOMBASA (gemäß Schreibdatum aus 1974), der weist ebenfalls keine Jahreszahl auf. Scheint öfter mal vergessen worden zu sein, die Jahreszahl zu stecken. Bei den entsprechenden Stempeln auf den in [#21] gezeigten Belegen ist die Jahreszahl auf jeden Fall mal zu sehen.



Gruß Ulrich
 
Pete Am: 14.07.2017 14:30:59 Gelesen: 5314# 23 @  
Auch wenn die nachfolgenden Belege nicht so ganz hier hinein passen, finde ich kein anderes Thema. Es ist vielen Sammlern vermutlich bekannt, dass die Vereinten Nationen (UNO) mit Hauptsitz in New York (USA) über weitere Niederlassungen in Genf (Schweiz) und Wien (Österreich) verfügen. Für diese Standorte werden seit einigen Jahrzehnten eigene Briefmarken ausgegeben. Allerdings existiert nach [1] noch ein vierter Standort in Nairobi (Kenya), welcher zwar keine eigenen Briefmarken der UN herausgibt, sich allerdings dennoch philatelistisch belegen lässt.



Sendung der United Nations aus dem Büro in Nairobi (Kenia) nach Frankfurt am Main



Sendung der United Nations aus dem Büro in Nairobi (Kenia) nach Frankfurt am Main vom 30.03. (Jahreszahl fehlt im Stempelanschlag)

In beiden Fällen wurden die Sendungen an den gleichen Empfänger adressiert. Aufgrund dieses Empfängers schließe nicht aus, dass ein UN-Mitarbeiter die Briefumschläge für private Zwecke verwendet hat. Bei den zur Frankatur verwendeten Briefmarken handelt es sich um gewöhnliche Sonder- und Dauermarken aus Kenia, welche 2005 bzw. 2001 erschienen sind. Die Portstufe zu 75,00 Shilling war ab ca. 2005 als eine Portostufe für den Versand nach Europa gebräuchlich.

Gruß
Pete

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinte_Nationen

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "UNO: Die Briefmarken der Vereinten Nationen "]
 
gestu Am: 26.08.2017 11:33:36 Gelesen: 4790# 24 @  
Ein sehr interessantes Thema.

Ich habe auch zwei Schwingen voll mit Briefen aus Kenia. Die meisten Stempel jedoch sehr unklar abgeschlagen.

Sobald ich wieder ganz fit bin werde ich die durcharbeiten.

Hat jemand eine Auflistung über die Posttarife von Kenia oder weiß jemand wo man so etwas finden kann?

Vielen Dank im voraus.
 
Pete Am: 31.08.2017 16:29:58 Gelesen: 4735# 25 @  
@ gestu [#24]

Hat jemand eine Auflistung über die Posttarife von Kenia oder weiß jemand wo man so etwas finden kann?

Ad hoc, nein. Man kann allerdings versuchen, unter Berücksichtigung der Destination (Land) und der gewählten Sendungsart (Drucksache, Einschreiben, Aerogramm usw.) sowie (je nach Land) dem Format vorhandene Belege nach Datum zu sortieren. Dadurch sollte sich bei einer entsprechenden Menge eine grobe Übersicht der Portostufen ergeben. Damit fielen auch eher Sendungen der zweiten (oder höheren) Gewichtsstufe sowie Fehlfrankierungen auf. Im Fall von Tansania klappt dies releativ gut, bei Uganda (insbesondere 1980er Jahre) ist es zum verzweifeln.

Generell ist im Fall von Kenia davon auszugehen, dass bedingt durch die postalische Zusammenarbeit [1] und Parität der Währungen die Portostufen bis 1976 im Grunde in den Ländern Kenia, Tansania und Uganda identisch waren; entsprechende Beispiele werden in verschiedenen Beiträgen in [2] gezeigt.

Bei Kenia kann auch der Katalog hilfreich sein, wenn man sich für Standardsendungen die verausgabten Portostufen ansieht und vorhandene Belege danebenlegt. Für die Destination "Europa" wurden durchaus Briefmarken verausgabt, welche als Einzelfrankatur verwendbar waren.

Gruß
Pete

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ostafrikanische_Gemeinschaft
[2] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&CP=0&ST=6676&page=0
 
gestu Am: 03.09.2017 09:39:45 Gelesen: 4686# 26 @  
@ Pete [#25]

Zunächst einmal vielen Dank für deine hilfreichen Ratschläge.

Dann werde ich mich in diesem Winter mal an die Sachen heranmachen. Falls ich brauchbare Ergebnisse habe, werde ich die hier darstellen.

Gruß

Georg
 
gestu Am: 03.09.2017 15:13:49 Gelesen: 4670# 27 @  
Ein Sammlerfreund aus Kenia hat mir folgendes geschickt. Erläuterungen dazu sollen folgen.




 
Pete Am: 04.09.2017 21:09:15 Gelesen: 4603# 28 @  
@ gestu [#27]

Ein Sammlerfreund aus Kenia hat mir folgendes geschickt. Erläuterungen dazu sollen folgen.

Die Tabellen sehen mir nach einer Übersicht der letzten oder vorletzten Portostufenerhöhung der Postverwaltung aus Kenia aus; aktuelle Angaben siehe [1] ;-)

Gruß
Pete

[1] https://posta.co.ke/site/wp-content/uploads/2017/05/May2017_postage_rates_with_VAT.pdf
 
Michael Mallien Am: 08.10.2017 12:51:51 Gelesen: 4227# 29 @  
Die, wie ich finde, sehr schöne Freimarkenserie Meeresschnecken und Muscheln erschien 1971 mit Ergänzungen 1974. Die Serie umfasst 15 Werte. Mit dabei ein Höchstwert zu 20 Shilling.

Ich kann heute drei Briefe aus dem Jahr 1977 zeigen, die nur mit Marken dieser Freimarkenserie frankiert sind. Das Porto summierte sich jeweils auf 2 Shilling. Alle Briefe gingen von Mombasa nach München.

1. Brief vom 23.5.1977, frei gemacht mit 2x 1 Shilling.



2. Brief vom 16.6.1977, frei gemacht mit 12x 5 Cent + 2x 70 Cent.



3. Brief vom 16.6.1977, frei gemacht mit 2x 30 Cent + 2x 70 Cent.



Die Marken im Einzelnen:

5-Cent-Marke (MiNr. 36)



30-Cent-Marke (MiNr. 40)



70-Cent-Marke (MiNr. 44 I)



Die MiNr. 44 I hat die Inschrift Nautilus pompileus. Eine 44 II hätte die Inschrift Nautilus pompilius. Diese Variante ist seltener und deutlich höher bewertet.

1-Shilling-Marke (MiNr. 45)



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 09.10.2017 17:48:22 Gelesen: 4184# 30 @  
Ich habe noch einen weiteren Beleg mit einer Freimachung mit Marken der Freimarkenserie Meeresschnecken und Muscheln gefunden. Er ging am 7.11.1975 von Nairobi nach Hamburg. Die Freimachung summiert sich ebenfalls auf 2 Shilling:



Die Marken im Einzelnen:

20-Cent-Marke (MiNr. 39)



40-Cent-Marke (MiNr. 41)



70-Cent-Marke (MiNr. 44 II)



Ich war freudig überrascht hier die andere Variante der 70er zu finden! (vgl. [#29]).

Die Belege könnten mich glatt dazu bringen zu versuchen, die gesamte Serie auf Belegen zusammenzutragen. :)

Viele Grüße
Michael
 
Pete Am: 09.10.2017 18:17:36 Gelesen: 4179# 31 @  
@ Michael Mallien [#30]

Die Belege könnten mich glatt dazu bringen zu versuchen, die gesamte Serie auf Belegen zusammenzutragen. :)

Es handelt sich um eine schöne Dauerserie, welche in den 1970er Jahren auch einige Jahre in Gebrauch war. :-)

Die losen Briefmarken kann man nach und nach in Groschenalben finden. Die Schilling-Werte kommen auch als Gefälligkeitsentwertung der Versandstelle vor und werten deutlich niedriger als bedarfsgestempelte Stücke. Die Nominale von 20 Shilling war seinerzeit ein hoher Betrag, daher die günstigeren Gefälligkeitsentwertungen.

Ad hoc habe ich auch einen Beleg vorliegen. Es handelt sich um eine Mehrfachfrankatur; 1971 wurden zwei Exemplare der Nominale zu 1,50 Shilling für eine Sendung nach Deutschland verklebt (gesamt 3,00 Shilling):



@ Michael Mallien

Ich habe ein Weilchen (Jahre) gebraucht, um in Krabbelkisten dieses Stück zu finden. Fällt dir an dem Beleg etwas auf? :-)

Gruß
Pete
 
Manne Am: 09.10.2017 18:37:09 Gelesen: 4174# 32 @  
Hallo,

ein Luftpost-Brief an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim vom 05.01.1954.

Gruß
Manne


 
Michael Mallien Am: 09.10.2017 19:15:50 Gelesen: 4169# 33 @  
@ Pete [#31]

Das ist auch ein sehr schöner Brief und klar fällt mir etwas auf, nämlich der Stempel aus Kampala, Uganda.

Danke fürs Zeigen.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 19.10.2017 21:24:32 Gelesen: 4020# 34 @  
@ Pete [#31]

Hallo Pete,

irgendwie kam ich nicht an diesem Beleg vorbei, auch wenn er ein paar Mängel hat:

Einschreiben-Eilbrief aus Nairobi nach Ridgewood, New Jersey vom 22.10.1976. Die Freimachung beträgt 9,50 Shilling. Mit dabei 3x die MiNr. 47 aus der schönen Dauerserie :) neben zwei ebenfalls schönen Eisenbahnmarken (MiNr. 63)



Auf der Rückseite befinden sich Ankunftsstempel vom 28. und 29.10.1976.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 29.10.2017 12:16:42 Gelesen: 3838# 35 @  
Heute kann ich eine innerafrikanisch gelaufene Ansichtskarte zeigen. Sie ging am 23.9.1970 von Nairobi, Kenia nach Kidugala in Tansania. Die Freimachung beträgt 30 Cent.



Wenn ich es richtig interpretiere, ist der Text auf der Karte in finnischer Sprache geschrieben.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 07.11.2017 16:56:09 Gelesen: 3667# 36 @  
Aus Kisii in Kenia stammt dieser Beleg aus dem Jahr 1947. Er ging nach Haarlem in Holland. 1947, also zu einer Zeit als Kenia, Uganda und Tanganjika die Ostafrikanische Gemeinschaft bildeten.

Die Frankatur mit Werten aus der Freimarkenserie George VI stammt auch aus dieser Zeit und beträgt 1 Shilling und 35 Cent.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 19.11.2017 12:28:19 Gelesen: 3453# 37 @  
In den Beiträgen [#29] und [#30] ging ich auf Belege mit Marken der Freimarkenserie Meeresschnecken und Muscheln ein. Belege mit Marken dieser Serie waren ebenfalls Inhalt der Beiträge [#17], [#22], [#31] und [#34]. Das zeigt, dass die Marken der Serie offensichtlich viel und über einen längeren Zeitraum verwendet wurden.

Auch Kenia hat eine Freimarkenserie Blumen, die ebenfalls häufig auf echt gelaufenen Belegen zu finden ist. Die Serie erschien 1983 und Ergänzungswerte 1985.

Ich kann einen Brief vom 27.1.1986 zeigen, der von Kikambala Mobasa nach Villedieu la Blouère, Frankreich ging.

Die Freimachung zu insgesamt 5 Shilling erfolgte mit zwei Marken eben dieser Blumen-Serie:

MiNr. 247 zu 1/50 Shilling mit dem Motiv Lantana trifolia.
MiNr. 250 zu 3/50 Shilling mit dem Motiv Ceropegia ballyana.



Viele Grüße
Michael
 
Baber Am: 13.02.2018 17:09:06 Gelesen: 1329# 38 @  
@ Michael Mallien [#29]

Hallo Michael,

nach der Freimarkenserie Muscheln erschien 1977 eine weitere schöne Freimarkenserie mit Mineralien, zum ersten Mal mit einem Höchstwert zu 40 Shilling, was wohl auf die Geldentwertung zurückzuführen war. 20 Shilling entsprach bei der Unabhängigkeit 1964 einem englischen Pfund Sterling.

2 Belege nach Deutschland aus dieser Zeit



Ein Brief mit Gesamtfranktur von 2 Shilling (Datum nicht lesbar) und einer von 1982 mit 3,50 Shilling.

Gruß
Bernd
 
Michael Mallien Am: 29.04.2018 12:02:55 Gelesen: 320# 39 @  
Die Gemeinschaftsausgaben der Ostafrikanischen Gemeinschaft waren in Kenia, Uganda und Tansania neben den eigenen Ausgaben der Länder gültig. Darüber ist in diesem Thema schon berichtet worden.

Im Michel Afrikakatalog sind 243 Katalognummern in dem fraglichen Zeitraum vom 1967 bis 1976 verzeichnet (MiNrn. 168 - 310).

Dieser Brief vom 26.5.1975 ging von Malindi, Kenia nach Mannheim. Er ist frei gemacht mit der MiNr. 293 zu 2 Shilling der Gemeinschaftsausgaben.



In Beitrag [#12] schrieb Thomas, dass es 2000 zu einer Neugründung der Ostafrikanischen Gemeinschaft kam. Seit 2007 gehören auch Burundi und Ruanda sowie seit 2016 der Südsudan dazu.

Ist jemandem bekannt, ob dies auch philatelistische Auswirkungen hattte bzw. hat? Eine, zugegeben kurze Suche, hat mir nichts dergleichen zutage gebracht.

Viele Grüße
Michael
 

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