Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Kenia: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 76 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3   4  oder alle Beiträge zeigen
 
saeckingen Am: 01.10.2018 14:11:52 Gelesen: 9302# 52 @  
Brief von Naivasha 20.3.78 nach Nairobi mit Ankunftsstempel Karen - Nairobi 21.3.78. Der Brief ist mit der Marke zu 0/30 der Dauerserie Mineralien aus 1977 frankiert, was nicht ausreichend war. Daher mit Nachporto (To Pay) von 2/20 belegt die am 22.3.78 mit Portomarken zu 5x 40 Cent und 2x 10 Cent rückseitig beim Postamt Karen Nairobi verrechnet wurden.



Karen ist ein Vorort von Nairobi, in dem vorwiegend Bewohner der mittleren und höheren Einkommensschicht leben. Benannt ist Karen nach der dänischen Autorin Karen Blixen, die vor allem für ihren Roman "Jenseits von Afrika" bekannt ist und die eine Farm im Gebiet des heutigen Karen bewohnte.
 
Baber Am: 01.10.2018 18:40:10 Gelesen: 9290# 53 @  
@ saeckingen [#51]

Hallo Saeckingen,

der Link für die Postgebühren Kenyas funktioniert bei mir nicht. Der Browser nudelt und nudelt ohne Ergebnis.

Gruß
Bernd
 
volkimal Am: 01.10.2018 18:51:59 Gelesen: 9286# 54 @  
@ Baber [#53]

Hallo Bernd,

bei mir hat es auch sehr lange gedauert, bis die pdf-Datei geöffnet war. Ich schicke sie Dir per Email.

Viele Grüße
Volkmar
 
Manne Am: 18.12.2018 17:26:58 Gelesen: 7889# 55 @  
Hallo,

ein weiterer Luftpost-Brief aus Mombasa an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim aus dem Jahr 1954. Leider nur ein Teilstempel, nicht alles lesbar.

Gruß
Manne



[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Uganda: Echt gelaufene Belege" - Mombasa liegt in Kenia, nicht Uganda]
 
Michael Mallien Am: 01.02.2019 16:00:22 Gelesen: 7332# 56 @  
Aerogramm aus Nairobi nach Malabo, Äquatorial-Guinea. Der Stempel ist schwer zu lesen (1?. ?. 1989), doch hilft der Ankunftsstempel aus Malabo vom 20.3.1989 bei der Bestimmung. Zur Franktur wurden 5 Werte der Dauerserie Schmetterlinge aus dem Jahr 1988 verwendet. Sie summiert sich auf 3,40 Shilling.



Die Bedeutung des Zusatzes "(via Madrid)" erschließt sich mir nicht. Hat das möglicherweise etwas mit dem Stempel der amerikanischen Botschaft zu tun?

Alles in allem ist der Beleg philatelistisch inspiriert. Das Aerogramm wurde nicht geöffnet und wohl auch gar nicht beschriftet, soweit ich das von außen beurteilen kann.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 22.02.2019 13:09:10 Gelesen: 6902# 57 @  
Ich zitiere aus Wikipedia [1]:

Nakuru ist die Hauptstadt des Nakuru Countys in Kenia, wurde 1904 gegründet und ist mit etwa 307.990 Einwohnern (Schätzung 2009) die viertgrößte Stadt des Landes. Nakuru liegt auf einer Höhe von etwa 1860 Metern über dem Meeresspiegel am Nakurusee im östlichen Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs, auch „Rift Valley“ genannt.

Aus eben dieser Stadt stammt dieser Eilbrief zu 15 Shilling mit einer schönen Mehrfachfrankatur der MiNr. 47. Er ging nach Wien in Österreich.



Der Weg der Sendung ist gut dokumentiert:

- Abgangsstempel aus Nakuru vom 7.4.1976
- REGISTERED-Stempel aus Nakuru vom 7.4.1976
- Durchgangsstempel aus Nairobi vom 9.4.1976
- Stempel aus Wien 1150 vom 11.4.1976 - 7 Uhr
- Ankunftsstempel aus Wien 1070 vom 12.4.1976

Viele Grüße
Michael

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Nakuru
 
saeckingen Am: 14.03.2019 14:48:08 Gelesen: 6551# 58 @  


Bedarfsmässig verwendeten Antwortteil zu 8 Cent der USA, der im Juni 1970 von Kitale/Kenya nach Detroit/USA zurückgeschickt wurde. Allerdings - wie so häufig - wusste der Postler in Kenya nichts mit dieser US amerikanischen Antwortkarte anzufangen. Daher setzte er den Stempel nicht auf das Wertzeichen, sondern unten links auf die Karte. Dazu brachte er auf der seiner Meinung nach unfrankierte Karte drei Vermerke an: den roten T(ax)-Stempel, den Hinweis "insufficiently prepaid for air - diverted to surface" sowie den Nachportovermerk mit den fehlenden 80 Cent Postkartenporto über dem Bruchstrich und den 70 Cent für einen gewöhnlichen Inlandsbrief darunter. Mit diesen Informationen sollte der Postbeamte in den USA den Nachportobetrag berechnen. Allerdings wurden in den USA kein Nachporto erhoben, da dort vermutlich die ordnungsgemässe Freimachung der Karte erkannt wurde.

Gerade so späte Verwendungen von Antwortkarten sind bedarfsmässig aus dem internationalen Postverkehr sehr selten zu finden. Zum 1.7.1971 wurden die Antwortkarten im internationalen Verkehr eingestellt.
 
Michael Mallien Am: 16.03.2019 11:13:34 Gelesen: 6520# 59 @  
@ saeckingen [#58]

Ein sehr schöner Beleg! Vielen Dank fürs Zeigen und die Hintergrundinformation. Antwortkarten aus anderen Ländern hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm für meine Sammlung "Post aus Afrika". Da bin ich neugierig, was es zu finden gibt.

Von mir heute ein Brief vom 7.11.1980 aus Nairobi nach Stockholm, Schweden.
Das Porto zu 3 Shilling wurde mit der MiNr. 177 abgegolten. Die Marke erschien am 9.10.1980 im Rahmen der Ausgabe Historische Gbäude von Kenia.



Viele Grüße
Michael
 
Mondorff Am: 26.03.2019 21:00:19 Gelesen: 6457# 60 @  
Ein kleiner Beitrag zu Uganda - Jedenfalls steht auch Uganda auf den Marken.



Die Mi.-Nr. 63 und 89 auf Bedarfsbrief vom 1.1.1955 ab SUBUKIA (Kenia) nach Luxemburg.

Sicher nicht "das reine" - aber immerhin.

Schönen Gruß
DiDi

[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Uganda: Echt gelaufene Belege"]
 
saeckingen Am: 27.03.2019 08:32:59 Gelesen: 6417# 61 @  
Nachdem ich zuletzt eine korrekte USA Franktur aus Kenia gezeigt habe, geht es jetzt mit einer weiteren "Fremdverwendung" weiter.

Es handelt sich um einen Brief des Stamp Bureau (Versandstelle) in Nairobi/Kenia der am 19. Oktober 1965 nach Paoli, Pennsylvania ging wo er bereits am 22. Oktober einen Eingangsstempel erhielt.



Nachdem Kenia, Tanganjika und Uganda unabhängig wurden, wurde die Post in den drei Gebiete für etliche Jahre von East Africa Posts and Telecommunications Corporation gemeinsam verwaltet. Die Sondermarken erschienen größtenteils gemeinsam mit allen drei Landesangaben, allerdings wurden für jedes Gebiet eigene Freimarkenserien herausgegeben. Aber auch wenn diese nur jeweils einen Landesnamen trugen, war sie ebenfalls in allen drei Gebieten gültig.
 
Michael Mallien Am: 14.04.2019 14:50:09 Gelesen: 6239# 62 @  
Brief vom 29.10.1980 aus Mombasa nach Hongkong, frei gemacht mit 3 Shilling.



Viele Grüße
Michael
 
notna1 Am: 05.05.2019 12:19:10 Gelesen: 5968# 63 @  
Hier ein Umschlag von Brieffreundin "Eunice", geschickt am 14. Januar 2007 in den Spessart.

Die Ortsangabe im Stempel ist leider unleserlich.

Viele Grüße

notna1


 
Michael Mallien Am: 27.05.2019 18:42:02 Gelesen: 5671# 64 @  
Auf den ersten Blick unscheinbar ist dieser Brief vom 21.5.1966 aus Nairobi etwas Außergewöhnliches. Es geht um die Destination. Der Brief ging nach Aden, das zu der Zeit zur Südarabischen Föderation gehörte. Die Föderation existierte nur von 1962 bis 1967 als eine Organisation von Staaten unter britischem Schutz. Aus ihr entwickelte sich die Demokratische Volksrepublik Jemen [1].



Die Freimachung erfolgte mit 2 Werten der MiNr. 6 aus der ersten Dauerserie Kenias als eigenständiges Land.

Viele Grüße
Michael

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdarabische_F%C3%B6deration
 
StefanM Am: 29.05.2019 08:30:42 Gelesen: 5575# 65 @  
@ Michael Mallien [#64]

Danke für diesen interessanten Einblick!

Ich gestehe, daß mir die "Südarabische Föderation" vollkommen unbekannt war.

Stefan
 
saeckingen Am: 11.06.2019 11:02:16 Gelesen: 5343# 66 @  
Luftpostbrief von Kakamega/Kenya (27.10.36) über Kisumu/Kenya (27.10.36) nach Geita/Tanganyika (30.10.36). Da der Brief unterfrankiert war, wurde Nachporto erhoben und in Geita am 1.1.36 mittels zwei Portomarken verrechnet.



Mitte der 30er Jahre war Kakamega Zentrum eines Goldrausches. Der Brief ging an die Kentan Gold Areas Ltd. in Geita, einem Goldabbaugebiet in Tanganyika.
 
saeckingen Am: 13.09.2019 23:28:46 Gelesen: 4182# 67 @  
Wie schon zuvor bemerkt wurde, sind Belege, die von einem afrikanischen Land in ein anderes gelaufen sind nicht gerade häufig zu finden.

Heute konnte ich auf der Autumn Stampex einen Beleg bekommen, der gleich drei afrikanische Länder verbindet.

Der Brief lief am 19.7.67 vom Makupa B.O. Mombasa/Kenia mach Tananarive/Madagaskar. Von dort wurde der Brief am 24.7.67 mittels Freistempler neu frankiert und nach Dakar im Senegal weitergeschickt.



Der Brief ging an den 2. Maschinisten an Bord der MS Drammensfjord der Norske Amerikalinje A/S. Das Schiff wurde vermutlich in Madagaskar verpasst und der Brief an den nächsten erreichbaren Hafen weitergeschickt.

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Afrika: Echt gelaufene innerafrikanische Belege"]
 
Seku Am: 11.11.2019 11:37:07 Gelesen: 3427# 68 @  
Aerogramm aus Nairobi



Marke aus einem Satz von 1971 Mi.-Nr. 218.
 
saeckingen Am: 20.11.2019 20:54:54 Gelesen: 3219# 69 @  
Einschreibebrief auf amtlichem Einschreibeumschlag der am 25.1.1966 von Nairobi/Kenia nach Lübeck lief.



Der Brief ist portorichtig mit 1/90 frankiert, dazu wurde eine reine Mehrfachfrankatur von 19 Exemplaren des 10 Cent Wertes der Vögel Dauerserie von Uganda verwendet. Interessant ist auch die Formularnummer im Bogenrand des Luftpostzettels - so etwas hatte ich bisher noch nie gesehen.

Kenia, Tansania und Uganda hatten nach der Unabhängigkeit noch weiterhin eine Postunion und es wurden Sondermarken mit allen drei Landesnamen gemeinsam herausgegeben (Ostafrikanische Gemeinschaft). Zusätzlich gaben die drei Länder jeweils eigene Dauerserie und auch einige eigene Sondermarken heraus, die nur den jeweiligen Landesnamen trugen. Dennoch waren diese Marken in allen drei Ländern gültig und konnten dort verwendet werden. Die Marken wurden auch alle an den Philatelieschaltern in allen drei Gebieten verkauft.

Harald
 
BeNeLuxFux Am: 24.11.2019 15:52:18 Gelesen: 3139# 70 @  
Luftpostbrief (?) von Nairobi nach Ost-Berlin. Das Datum kann ich leider nicht erkennen.

Grüße,
Stefan


 
Fips002 Am: 25.11.2019 20:17:35 Gelesen: 3096# 71 @  
Brief von einem Besatzungsmitglied des Motorschiffes "Prignitz" aus Mombasa 22.11.1980 nach Haldensleben.

Dieser Brief wurde unfrankiert dem Schiffsmakler zur Weiterbeförderung übergeben. Die Freimachung erfolgte mit dem Freistempel.



Dieter
 
Michael Mallien Am: 09.12.2019 19:38:19 Gelesen: 2880# 72 @  
Heute wieder ein paar Schmetterlinge aus den 1990er Jahren und zwar auf einem Brief vom 2.12.1992 aus Nairobi nach Hamburg, frei gemacht mit 11 Shilling.

Stempel CITY SQUARE NAIROBI.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 14.04.2020 17:38:14 Gelesen: 944# 73 @  
Aerogramm aus Eldoret, Kenia nach Aarau, Schweiz, vom 15.12.1975. Die Frankatur beläuft sich auf 100 Cent.



Viele Grüße
Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Aerogramme aus aller Welt"]
 
Fips002 Am: 16.04.2020 20:01:32 Gelesen: 892# 74 @  
Luftpostbrief mit 1 Shilling 30 Cents von Mombasa 16.1.1968 nach Haldensleben.



Dieter
 
saeckingen Am: 07.05.2020 17:52:45 Gelesen: 514# 75 @  
Unfrankierter Inlandsbrief innerhalb von Nairobi gelaufen. Verschickt am 12.2.1976 beim Postamt Kirinyaga Road an ein Postfach beim GPO Nairobi. Da unfrankiert verschickt, wurde ein Nachportvermerk angebracht "To Pay Sh1 Cts00". Postfachinhaber mussten unfrankierte Post an einem Ausgabeschalter abholen und dort bezahlen. Das erfolgte am 18.2.76, was an der dann rückseitig angebrachten und entwerteten Portomarke zu 1/- (Mi. Nr. 18 auf Kreidepapier, SG Nr. 22) zu sehen ist.



Grüße
Harald
 
saeckingen Am: 17.05.2020 17:30:39 Gelesen: 317# 76 @  
Heute ein Brief von Kenia in den Iran. Letzeres ist aber erst auf den zweiten Blick erkennbar.



Der Luftpostbrief ging am 29.12.89 von Nairobi an die Vereinten Nationen in New York. Der Empfänger ist mit Maurice Sumba bei der UNIIMOG Teheran. Dabei ahndelt es sich um die United Nations Iraq-Iran Military Observer Group (UNIIMOG; deutsch: Militärische Beobachtergruppe der Vereinten Nationen für Irak und Iran).

In New York erhielt der Brief das Dienstsiegel der UNIIMOG Teheran und wurde als Diplomatenpost in den Iran weitergeleitet. Im Iran wurde der Brief in Dezful geprüft und erhielt sowohl vorder als auch rückseitig einen entsprechenden Prüfstempel und dazu zwei Kennzeichnungsstempel der entsprechenden Prüfer (K2 und K3). Dezful liegt im Westen der Irans, ca. 50 km von der Grenze des Iraks entfernt.

Bei dem Kontingent dieser Mission von nur 100-400 Militärs und Zivilisten aus 26 Ländern waren auch einige Militärische Beobachter aus Kenia. Ziel der UN-Mission UNIIMOG war die Überwachung des seit dem 20. August 1988 bestehenden Waffenstillstands zwischen dem Iran und Irak.

Wieviel Post der kenianischen Angehörigen dieser Mission wohl erhalten geblieben ist?

https://de.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Iraq-Iran_Military_Observer_Group
 

Das Thema hat 76 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3   4  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.