Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Kenia: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 63 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2   3  oder alle Beiträge zeigen
 
Michael Mallien Am: 29.04.2018 12:02:55 Gelesen: 6437# 39 @  
Die Gemeinschaftsausgaben der Ostafrikanischen Gemeinschaft waren in Kenia, Uganda und Tansania neben den eigenen Ausgaben der Länder gültig. Darüber ist in diesem Thema schon berichtet worden.

Im Michel Afrikakatalog sind 243 Katalognummern in dem fraglichen Zeitraum vom 1967 bis 1976 verzeichnet (MiNrn. 168 - 310).

Dieser Brief vom 26.5.1975 ging von Malindi, Kenia nach Mannheim. Er ist frei gemacht mit der MiNr. 293 zu 2 Shilling der Gemeinschaftsausgaben.



In Beitrag [#12] schrieb Thomas, dass es 2000 zu einer Neugründung der Ostafrikanischen Gemeinschaft kam. Seit 2007 gehören auch Burundi und Ruanda sowie seit 2016 der Südsudan dazu.

Ist jemandem bekannt, ob dies auch philatelistische Auswirkungen hattte bzw. hat? Eine, zugegeben kurze Suche, hat mir nichts dergleichen zutage gebracht.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 30.05.2018 21:38:19 Gelesen: 5802# 40 @  
Post von der finnischen Botschaft in Nairobi, Kenia und zwar am 17.11.1972. Die Frankatur des Eilbriefes summiert sich auf 3,50 Shilling.



Viele Grüße
Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Konsulatspost - echt gelaufene Belege"]
 
gestu Am: 17.06.2018 12:46:18 Gelesen: 5269# 41 @  
Luftpost Einschreiben von Nairobi nach Paris

Frankiert mit 5,00 und 0,50


 
gestu Am: 20.06.2018 20:44:39 Gelesen: 5244# 42 @  
Luftpostbrief 4 x 50



Frankiert mit 4 x 50 kompletter MH-Bogen
 
Michael Mallien Am: 20.06.2018 20:50:55 Gelesen: 5240# 43 @  
@ gestu [#42]

Hallo Georg,

schöner Beleg, aber er passt nicht in dieses Thema zur Freimarken-Ausgabe Meeresschnecken und Muscheln.
Vielmehr ist es eine Frankatur mit Marken der Nachfolgeserie Mineralien aus dem Jahr 1977.

Vielleicht können wir zu der Serie ein neues Thema starten oder den Beitrag in das Thema "Kenia: Echt gelaufene Belege" verschieben? Ich wäre gerne für letzteres zu haben. :)

Viele Grüße
Michael

[Beiträge [#42] und [#43] redaktionell verschoben aus dem Thema "Kenia: Freimarken-Ausgabe Meeresschnecken und Muscheln"]
 
Michael Mallien Am: 12.09.2018 20:41:31 Gelesen: 3925# 44 @  
Am 12.12.1963 erschien die erste eigene Freimarkenserie Kenias (MiNrn. 1-14). Dieser Brief aus Nairobi vom 18.9.1964 nach Brentford, Middlesex, England trägt die Marke zu 1,30 Shilling (MiNr. 10).



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 17.09.2018 18:49:18 Gelesen: 3833# 45 @  
Brief aus Mombasa vom 13.5.1955 nach London. Die Freimachung zu 1,30 Shilling erfolgte, wie bei dem Beleg in Beitrag [#36], mit Marken der Ostafrikanischen Gemeinschaft (MiNrn. 91 und 100).



Viele Grüße
Michael
 
saeckingen Am: 17.09.2018 19:21:05 Gelesen: 3829# 46 @  
Heute gerade bekommen:

Brief von Nyamira 26.3.90 and die BBC in Nairobi. Der Brief ist mit der Marke zu 1/20 der WWF Ausgabe "Netzgiraffen" Mi. Nr. 481 aus 1989 frankiert, was nicht ausreichend war. Daher mit Nachporto (To Pay) von 2/30 belegt die am 5.4.90 mit Portomarken zu 2/- und 30 Cent rückseitig beim Postamt City Square Nairobi verrechnet wurden.



Briefe mit Portomarken aus Kenia nach der Unabhängigkeit sind selten. Wer etwas entsprechendes abzugeben hat, kann sich gerne bei mir melden.
 
volkimal Am: 28.09.2018 18:45:23 Gelesen: 3661# 47 @  
Hallo zusammen,

die Ansichtskarten von Steffis erster Sprachreise im Jahr 2007 hatte ich verlegt. Ich hole diese Fahrt hiermit nach. Steffis Swahili-Lehrer kam aus Kenia. Daher führte sie ihre erste Sprachreise nach Kenia, obwohl die Sprache in mehreren Ländern Ostafrikas gesprochen wird. Die erste Zeit lebte sie in der Nähe der Küste des Indischen Ozeans in Malindi. Diese Ansichtskarten schickte sie an ihre Großeltern bzw. an uns nach Olfen. Sie beschreibt, was sie bisher so alles erlebt hat.





Am Ende des Aufenthalts in Kenia war sie im Kühlen Hochland und in Nairobi. In Molo gab sie diese Karte an uns auf. Sie ist gleichzeitig ein Geburtstagsglückwunsch an meine Frau: „Sherehe ya kuzaliwa kwa mama“. Wie sie schreibt, zeigt das selbst gezeichnete Bild ein Motiv von der Insel Lamu. Auch einige andere Zeilen sind in Swahili geschrieben. Zum Glück lässt sich so etwas heute durchs Internet übersetzen.





Die vierte Karte geht an meinen Vater. Sie ist ebenfalls ein Geburtstagsglückwunsch: „Sherehe ya kuzaliwa kwa babu“. Das Wort „babu“ bedeutet Großvater. Wie sie schreibt, sendet sie die Glückwünsche zusammen mit vielen Bewohnern Kenias. Auch diese hat sie selbst gezeichnet. So weit Steffis erste Reise nach Kenia.

Viele Grüße
Volkmar

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Belege aus der eigenen Familiengeschichte"]
 
StefanM Am: 01.10.2018 08:17:50 Gelesen: 3618# 48 @  
@ volkimal [#47]

Ist bekannt, wie es zu den unterschiedlichen Frankaturen kam? Die Spanne reicht von 40-80 Shilling und das teils bei Karten, die am selben Tag und offensichtlich vom selben Postamt verschickt wurden.

Gruß
Stefan
 
Baber Am: 01.10.2018 08:43:25 Gelesen: 3612# 49 @  
@ StefanM [#48]

Hallo StefanM,

wahrscheinlich iest die Erklärung der unterschiedlichen Frankaturen ganz einfach. Steffi hat die vorhandenen Marken auf den Postamt gekauft und dann verwendet ohne sich um das exakte Porto zu kümmern.

Gruß
Bernd
 
volkimal Am: 01.10.2018 12:14:18 Gelesen: 3593# 50 @  
@ StefanM [#48]

Hallo Stefan,

eine klare Antwort kann ich dir nicht geben. Die beiden Karten mit dem höheren Porto haben ein größeres Format als die Karten mit dem geringen Porto.

kleine Karten: 14,7 x 10,2 cm
große Karten: 17 x 11,9 cm

Ob aber wirklich deshalb ein anderes Porto erforderlich war kann ich nicht sagen.

Viele Grüße
Volkmar
 
saeckingen Am: 01.10.2018 13:40:26 Gelesen: 3583# 51 @  
Ganz genau, das Format ist der Grund für die unterschiedliche Freimachung. Postkarten im Standardformat bis 15 cm x 10,7 cm kosten weniger als größere.

Die aktuellen Portosätze findet man hier:

https://www.posta.co.ke/site/wp-content/uploads/2017/05/May2017_postage_rates_with_VAT.pdf

 
saeckingen Am: 01.10.2018 14:11:52 Gelesen: 3578# 52 @  
Brief von Naivasha 20.3.78 nach Nairobi mit Ankunftsstempel Karen - Nairobi 21.3.78. Der Brief ist mit der Marke zu 0/30 der Dauerserie Mineralien aus 1977 frankiert, was nicht ausreichend war. Daher mit Nachporto (To Pay) von 2/20 belegt die am 22.3.78 mit Portomarken zu 5x 40 Cent und 2x 10 Cent rückseitig beim Postamt Karen Nairobi verrechnet wurden.



Karen ist ein Vorort von Nairobi, in dem vorwiegend Bewohner der mittleren und höheren Einkommensschicht leben. Benannt ist Karen nach der dänischen Autorin Karen Blixen, die vor allem für ihren Roman "Jenseits von Afrika" bekannt ist und die eine Farm im Gebiet des heutigen Karen bewohnte.
 
Baber Am: 01.10.2018 18:40:10 Gelesen: 3566# 53 @  
@ saeckingen [#51]

Hallo Saeckingen,

der Link für die Postgebühren Kenyas funktioniert bei mir nicht. Der Browser nudelt und nudelt ohne Ergebnis.

Gruß
Bernd
 
volkimal Am: 01.10.2018 18:51:59 Gelesen: 3562# 54 @  
@ Baber [#53]

Hallo Bernd,

bei mir hat es auch sehr lange gedauert, bis die pdf-Datei geöffnet war. Ich schicke sie Dir per Email.

Viele Grüße
Volkmar
 
Manne Am: 18.12.2018 17:26:58 Gelesen: 2165# 55 @  
Hallo,

ein weiterer Luftpost-Brief aus Mombasa an die Fa. Schmid-Schlenker in Bad Dürrheim aus dem Jahr 1954. Leider nur ein Teilstempel, nicht alles lesbar.

Gruß
Manne



[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Uganda: Echt gelaufene Belege" - Mombasa liegt in Kenia, nicht Uganda]
 
Michael Mallien Am: 01.02.2019 16:00:22 Gelesen: 1608# 56 @  
Aerogramm aus Nairobi nach Malabo, Äquatorial-Guinea. Der Stempel ist schwer zu lesen (1?. ?. 1989), doch hilft der Ankunftsstempel aus Malabo vom 20.3.1989 bei der Bestimmung. Zur Franktur wurden 5 Werte der Dauerserie Schmetterlinge aus dem Jahr 1988 verwendet. Sie summiert sich auf 3,40 Shilling.



Die Bedeutung des Zusatzes "(via Madrid)" erschließt sich mir nicht. Hat das möglicherweise etwas mit dem Stempel der amerikanischen Botschaft zu tun?

Alles in allem ist der Beleg philatelistisch inspiriert. Das Aerogramm wurde nicht geöffnet und wohl auch gar nicht beschriftet, soweit ich das von außen beurteilen kann.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 22.02.2019 13:09:10 Gelesen: 1178# 57 @  
Ich zitiere aus Wikipedia [1]:

Nakuru ist die Hauptstadt des Nakuru Countys in Kenia, wurde 1904 gegründet und ist mit etwa 307.990 Einwohnern (Schätzung 2009) die viertgrößte Stadt des Landes. Nakuru liegt auf einer Höhe von etwa 1860 Metern über dem Meeresspiegel am Nakurusee im östlichen Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs, auch „Rift Valley“ genannt.

Aus eben dieser Stadt stammt dieser Eilbrief zu 15 Shilling mit einer schönen Mehrfachfrankatur der MiNr. 47. Er ging nach Wien in Österreich.



Der Weg der Sendung ist gut dokumentiert:

- Abgangsstempel aus Nakuru vom 7.4.1976
- REGISTERED-Stempel aus Nakuru vom 7.4.1976
- Durchgangsstempel aus Nairobi vom 9.4.1976
- Stempel aus Wien 1150 vom 11.4.1976 - 7 Uhr
- Ankunftsstempel aus Wien 1070 vom 12.4.1976

Viele Grüße
Michael

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Nakuru
 
saeckingen Am: 14.03.2019 14:48:08 Gelesen: 827# 58 @  


Bedarfsmässig verwendeten Antwortteil zu 8 Cent der USA, der im Juni 1970 von Kitale/Kenya nach Detroit/USA zurückgeschickt wurde. Allerdings - wie so häufig - wusste der Postler in Kenya nichts mit dieser US amerikanischen Antwortkarte anzufangen. Daher setzte er den Stempel nicht auf das Wertzeichen, sondern unten links auf die Karte. Dazu brachte er auf der seiner Meinung nach unfrankierte Karte drei Vermerke an: den roten T(ax)-Stempel, den Hinweis "insufficiently prepaid for air - diverted to surface" sowie den Nachportovermerk mit den fehlenden 80 Cent Postkartenporto über dem Bruchstrich und den 70 Cent für einen gewöhnlichen Inlandsbrief darunter. Mit diesen Informationen sollte der Postbeamte in den USA den Nachportobetrag berechnen. Allerdings wurden in den USA kein Nachporto erhoben, da dort vermutlich die ordnungsgemässe Freimachung der Karte erkannt wurde.

Gerade so späte Verwendungen von Antwortkarten sind bedarfsmässig aus dem internationalen Postverkehr sehr selten zu finden. Zum 1.7.1971 wurden die Antwortkarten im internationalen Verkehr eingestellt.
 
Michael Mallien Am: 16.03.2019 11:13:34 Gelesen: 796# 59 @  
@ saeckingen [#58]

Ein sehr schöner Beleg! Vielen Dank fürs Zeigen und die Hintergrundinformation. Antwortkarten aus anderen Ländern hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm für meine Sammlung "Post aus Afrika". Da bin ich neugierig, was es zu finden gibt.

Von mir heute ein Brief vom 7.11.1980 aus Nairobi nach Stockholm, Schweden.
Das Porto zu 3 Shilling wurde mit der MiNr. 177 abgegolten. Die Marke erschien am 9.10.1980 im Rahmen der Ausgabe Historische Gbäude von Kenia.



Viele Grüße
Michael
 
Mondorff Am: 26.03.2019 21:00:19 Gelesen: 733# 60 @  
Ein kleiner Beitrag zu Uganda - Jedenfalls steht auch Uganda auf den Marken.



Die Mi.-Nr. 63 und 89 auf Bedarfsbrief vom 1.1.1955 ab SUBUKIA (Kenia) nach Luxemburg.

Sicher nicht "das reine" - aber immerhin.

Schönen Gruß
DiDi

[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Uganda: Echt gelaufene Belege"]
 
saeckingen Am: 27.03.2019 08:32:59 Gelesen: 693# 61 @  
Nachdem ich zuletzt eine korrekte USA Franktur aus Kenia gezeigt habe, geht es jetzt mit einer weiteren "Fremdverwendung" weiter.

Es handelt sich um einen Brief des Stamp Bureau (Versandstelle) in Nairobi/Kenia der am 19. Oktober 1965 nach Paoli, Pennsylvania ging wo er bereits am 22. Oktober einen Eingangsstempel erhielt.



Nachdem Kenia, Tanganjika und Uganda unabhängig wurden, wurde die Post in den drei Gebiete für etliche Jahre von East Africa Posts and Telecommunications Corporation gemeinsam verwaltet. Die Sondermarken erschienen größtenteils gemeinsam mit allen drei Landesangaben, allerdings wurden für jedes Gebiet eigene Freimarkenserien herausgegeben. Aber auch wenn diese nur jeweils einen Landesnamen trugen, war sie ebenfalls in allen drei Gebieten gültig.
 
Michael Mallien Am: 14.04.2019 14:50:09 Gelesen: 515# 62 @  
Brief vom 29.10.1980 aus Mombasa nach Hongkong, frei gemacht mit 3 Shilling.



Viele Grüße
Michael
 
notna1 Am: 05.05.2019 12:19:10 Gelesen: 244# 63 @  
Hier ein Umschlag von Brieffreundin "Eunice", geschickt am 14. Januar 2007 in den Spessart.

Die Ortsangabe im Stempel ist leider unleserlich.

Viele Grüße

notna1


 

Das Thema hat 63 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2   3  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 

Ähnliche Themen

5013 14 17.05.19 23:41epem7081
47898 117 07.05.19 21:04Michael Mallien
6991 26 05.05.19 20:20epem7081
6649 24 30.03.19 07:22Michael Mallien
8881 25 02.02.19 03:41Cantus


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.