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Thema: Zurück und nachgeschickt
Das Thema hat 385 Beiträge:
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Manne Am: 27.10.2012 09:30:25 Gelesen: 125484# 111 @  
[#108]

Hallo volkimal,

ich denke der Brief wurde von einem Verwandten eingeworfen, aber der Empfänger war zwischenzeitlich entlassen worden. Die JVA hat den Brief geprüft, bzw. von der Entlassung gewusst.

Gruß
Manne
 
volkimal Am: 27.10.2012 09:55:25 Gelesen: 125479# 112 @  
@ Manne [#111]

Hallo Manne,

richtig vermutet! Ich denke mit "eingeworfen" meinst Du, dass der Brief direkt in der JVA abgegeben wurde.

Jetzt alles was ich zum Brief sagen kann:

Zur JVA Büren: Nach Wikipedia: Die JVA Büren ist die größte Abschiebehaftanstalt Westeuropas mit 384 Haftplätzen für Abschiebegefangene ab 16 Jahren.

Es war kein Verwandter, sondern die Absenderin ist in einem Verein, der die Abschiebehäftlinge betreut. Der Brief ging an einen Abschiebehäftling aus Montenegro. Alle Häftlinge haben eine Buchungsnummer. Da die Schreibweise des Namens häufig nicht eindeutig ist, gibt es ohne die Buchungsnummer gelegentlich Probleme bei der Postzustellung. Günstiger ist es also, zusätzlich zum Namen die Buchungsnummer anzugeben (wenn man sie kennt).

Der Brief wurde offen in der JVA abgegeben => „Geprüft“ am 11.10.12 ohne Öffnungsspuren. Der Abschiebehäftling ist aber kurz vorher aus der Abschiebehaft entlassen worden, der Brief konnte also nicht zugestellt werden. Er wurde der Post einfach als unzustellbar übergeben, bekam die zwei Zurück-Aufkleber und wurde von der Post befördert, ohne dass das Porto bezahlt worden ist.

Viele Grüße
Volkmar
 
Postgeschichte Am: 27.10.2012 14:32:43 Gelesen: 125440# 113 @  
@ volkimal [#112]

Er wurde der Post einfach als unzustellbar übergeben, bekam die zwei Zurück-Aufkleber und wurde von der Post befördert, ohne dass das Porto bezahlt worden ist.

Hallo Volkmar,

toll! Ist dies der Grund, daß das Porto für die arbeitende Bevölkerung im nächsten Jahr erhöht wird? Ein Brief, der bei der JVA abgegeben wird, wird von der Post, da der Häftling nicht mehr einsitzt, kostenlos zum Überbringer des Schreibens befördert? Auch wenn es ein Verein zur Betreuung von Abschiebehäftlingen handelt, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Post analog zur Abschiebung durch die Lufthansa die Kosten zu tragen hat. Hierzu interessiert mich das Abkommen der Post mit der JVA.

Gruß
Manfred
 
volkimal Am: 27.10.2012 16:21:42 Gelesen: 125428# 114 @  
@ Postgeschichte [#113]

Hallo Manfred,

zum Abkommen der Post mit der JVA kann ich leider nichts sagen. Ich vermute, dass der Brief zwischen der unzustellbaren Post gelandet ist, die vorher ganz normal von der Post zur JVA befördert wurde.

Viele Grüße
Volkmar
 
zockerpeppi Am: 05.11.2012 18:12:04 Gelesen: 125112# 115 @  
Auch ich besitzt einige sehr schöne ‘zurück zum Absender’ Briefe. Nun ist dies ein deutsches Forum und Luxemburg dürfte für euch vielleicht nicht interessant sein. Hier nun doch so ein Brief der auch für euch von Interesse sein könnte.



Brief aus Mamer nach Adeliah in Kuwait. Portogerecht: 50fr fürs Einschreiben / 22fr UPU Tarif und 10fr Luftposttarif. Abgestempelt am 5.3.1991 und von der Luxemburger Post weitergeleitet.

Interessant ist nun der rote retour Stempel von der Luftpoststelle Frankfurter Flughafen in französischer Sprache:

Le service postal aérien avec le pays de destination est pour le moment interrompu. Date de reprise encore incertain.

[Der Luftpostdienst mit dem Zielland ist im Augenblick unterbrochen. Datum der Wiederaufnahme noch ungekannt.]

Offensichtlich hatte die Luxemburg Post hiervon keine Kenntnis. Leider ist auch nicht ersichtlich wann der Brief wieder in Luxemburg einging. Ein zweiter Brief vom selben Absender, wieder nach Kuwait anderer Adressat, Datum 19.3.2012 wurde diesmal aber von unserer Post abgefangen und zurückgeschickt.

Der Golfkrieg hatte nun am 17 Januar 1991 begonnen und Kuwait City wurde am 27.2.91 befreit. Mich würde nun interessieren wann wurde denn der Luftpostdienst bei euch eingestellt und wann wieder aufgenommen?

Kann mir da jemand weiterhelfen?

mit besten Grüssen
Lulu
 
filunski Am: 10.11.2012 12:09:58 Gelesen: 124975# 116 @  
Hallo zusammen,

um dieses schöne Thema wieder zu beleben hier ein Beleg mit wechselvoller Irrfahrt.

Zuerst die Vorderseite:



Einschreiben aus Pirna, damals sowjetische Besatzungszone, am 1.12.1945 an eine Adresse in München, Absender ist eine Frau Müller aus Ebersbach in Sachsen (ob das ursprünglich schon so da stand wie hier in roter Schrift zu lesen darf bezweifelt werden).

Jetzt aber die Rückseite:



Der Brief kam in München an! Erster Nachweis dazu der Transitstempel der Briefzuschreibungsstelle für nachzuweisende Sendungen (Einschreiben) "MÜNCHEN 2 / BZ" vom 6.1.1946, also über vier Wochen nach Aufgabe.

Anscheinend hatte man zwischenzeitlich erfolglos versucht die Adressatin zu ermitteln. Ein weiterer Stempel derselben Stelle, München 2 BZ, zwei Tage später. Dann ging der Brief wieder zurück nach Sachsen, Eingangsstempel von Pirna 1 (dort wurde der Brief ursprünglich aufgegeben) vom 14.1.1946. Die Anschrift der Absenderin schien nicht bekannt gewesen zu sein (siehe Zweifel oben!) und der Stempel "Nicht ermittelt Ausruf erfolglos" mit Datum vom 15.1. wurde angebracht. Dann wurde der Brief wohl durch die Oberpostdirektion Dresden geöffnet (Verschlussmarke mit kaum mehr sichtbarem Postsiegel). Dadurch ließ sich wohl die Adresse der Absenderin in Ebersbach ermitteln und der Brief landete schließlich am 18.1.1946 beim dortigen Postamt (Eingangsstempel).

Grob dürfte das wohl der Verlauf gewesen sein. Verschiedene weitere handschriftliche Anmerkungen auf der Rückseite oben und unten konnte ich nicht restlos entziffern.

Gruß,
Peter
 
volkimal Am: 18.11.2012 13:07:34 Gelesen: 124502# 117 @  
Hallo zusammen,

nach einiger Zeit wieder einmal ein Beleg zu diesem Thema.



Der Einschreibebrief wurde am 7. Mai 1934 in Itajuba in Brasilien aufgegeben. Anstelle eines Einschreibezettels wurde die Einschreibe-Nummer 5572 links handschriftlich eingetragen. Am 26. Mai war der Brief in Berlin und bekam den Einschreibezettel "Vom Ausland über Berlin C2".

Als Anschrift ist das Kreiskrankenhaus in Berlin Lichterfelde angegeben. Zunächst wunderte ich mich über den handschriftliche Vermerk vom 27. Mai "Nicht angetroffen" (unten auf der Rückseite). Werden Einschreibebriefe im Krankenhaus vom Briefträger persönlich zustellt? Das wäre zumindest eine Erklärung. Einen Tag später erfolgt der Hinweis "Adr. am 13.4.34 verstorben". Der Brief bekommt den Klebezettel "Verstorben décédé" und geht zurück nach Brasilien, wo er am 19. Juni 1934 eintrifft.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.

Volkmar
 
DL8AAM Am: 28.11.2012 20:42:03 Gelesen: 123973# 118 @  
Von mir nun auch einmal etwas historischereres als meine sonstigen INFOPOST-Wellen und ihre Freunde. ;-)



Brief aus Köthen/Anhalt vom 31.10.1948 an die "Gothaer Lebensversicherungsbank auf Gegenseitigkeit" nach Gotha (Thüringen), mit 24 Pf. (2x12 Pf Deutsche Post "Friedrich Engels") frankiert.

Da die Gothaer Versicherungen aber bereits 1946 aus der SBZ nach Göttingen (Niedersachsen) umgesiedelt sind, wurde der Brief entsprechend weitergeleitet. Weil aber scheinbar öfters noch Post irrtümlich nach Gotha adressiert wurde, wurde hier ein spezieller Handstempel " .../..... / Nachs. nach: / (20b) Göttingen / Gronerstr. 45-47" angefertigt. In diesem Fall wurde der Stempel auf einen separaten Zettel abgeschlagen, der auf die Sendung aufgebracht wurde (mit Zusatz des Datums "2. 11. 48"). Ob dieser Stempel direkt in Gotha (bei der Post selbst?) geführt wurde, kann ich aber nicht sagen, how? Weiß hierzu jemand etwa etwas näheres?

Gruß aus Göttingen
Thomas
 
Sachsendreier53 Am: 03.12.2012 18:23:21 Gelesen: 123769# 119 @  
Von mir ein Standardbriefbrief vom 11.8.94 aus 04779 Wermsdorf nach Paris. Zurück ging der Brief am 22.8.94 wegen unkompletter Adresse, wie der kleine Rechteckstempel aufzeigt.



mit Sammlergruß,
Claus
 
volkimal Am: 07.12.2012 17:06:36 Gelesen: 123606# 120 @  
Hallo zusammen,

Thomas und Claus, habt Dank, dass ihr eure Stücke gezeigt habt. In Fortsetzung zum Beitrag [#117] zeige ich heute einen Beleg aus Frankreich, der einen entsprechenden Aufkleber "Décédé" (verstorben) trägt.



Im Gildeheft Nr. 172 von Rolf Ritter: "Rückbriefe und postalische Hinweiszettel" sind eine Reihe weiterer Hinweiszettel zu sehen.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Volkmar
 
kauli Am: 07.12.2012 17:54:40 Gelesen: 123599# 121 @  
Hallo zusammen,

hier eine schöne Karte aus der Nachkriegszeit, geschrieben am 4.2.1946. Der Zettel ist wahrscheinlich älteren Datums. Die Karte sollte an den Vater der Verfasserin in ein Kriegsgefangenenlager nach St. Marthe in Frankreich gehen. Leider war sie doch nicht gebührenfrei, wie die Absenderin vermutete, und wurde wieder zurückgeschickt.



Viele Grüße
Dieter
 
volkimal Am: 07.12.2012 17:57:19 Gelesen: 123597# 122 @  
@ kauli [#121]

Eine sehr schöne Karte - gratuliere.

Volkmar
 
Mondorff Am: 08.12.2012 13:02:18 Gelesen: 123547# 123 @  
Zurückgeschickt

Nicht jeder, der als Empfänger angegeben wird, ist auch bereit, das fällige Nachporto zu bezahlen.



Eine ungarische, jedoch zweisprachig formulierte, Gs.-Postkarte zu 5 Filler, abgesandt in LOKVE, im ehemals zu Ungarn gehörigem Landesteil Kroation, vom 12.2.1912 * nach DIEKIRCH in Luxemburg. Die Karte trägt einen schwarzen T-Stempel und den mit Blaustift notierten Taxvermerk 10. Ankunftstempel vom 18.2.12.

oben links handschriftlich: wegen der Porto-Taxe verweigert. Diekirch 19/2-1912 - Hitzinger - Bote.

Der Wert der schon aufgeklebten und entwerteten Luxemburger Portomarke zu 10 Centimes wird, vom Vorsteher des Postamtes, mit dem roten DÉBOURSÉ-Stempel dem Briefträger wieder gutgeschrieben.

Die Karte ging, mit dem handschriftlichem Vermerk Retour, zurück nach LOKVE, wo sie am 27.2.1912 eintraf.

Hier wurde der Absender mit dem Fehlporto belastet, das mit einer ungarischen 10 Filler-Portomarke dokumentiert ist.

* In Ungarn (und wo noch?) wurde anstelle 1912 nur 912 geschrieben.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Manne Am: 09.12.2012 11:19:20 Gelesen: 123503# 124 @  
Hallo zusammen,

hier ein Feldpost-Brief aus Schwenningen vom 23.6.1915 nach Freiburg ins Lazarett. Ein Johann Meder war hier aber nicht gemeldet.

Gruß
Manne


 
Manne Am: 09.12.2012 11:27:59 Gelesen: 123502# 125 @  
Hallo zusammen,

hier ein Brief von Schwenningen nach Waldshut vom 2.8.1911. Warum dieser zurück geschickt wurde, keine Ahnung.

Gruß
Manne


 
volkimal Am: 09.12.2012 14:44:55 Gelesen: 123477# 126 @  
@ Manne [#125]

Hallo Manne,

nett, dass Du die interessanten Belege zeigst. Obwohl es beim unteren Beleg nicht darauf steht, könnte es sein, dass die Annahme wegen des Nachportos verweigert wurde. Auf jeden Fall hat der Text auf der Rückseite etwas damit zu tun. Den Absendernamen und die Geschäftsart kann ich zwar nicht eindeutig entziffern, aber auf der Rückseite steht:

Absender: Johann Meder(?)
Eletro??hinsches Installationsgesch.
Schwenningen a./ Neckar
hintere Neckarstraße 495

Derselbe ist zur Tragung des
Strafportos verpflichtet.
20 ? aus der kaiserl. Postkasse
zurückerhalten
Waldshut, d. 3.8.11

Bezirksfeldwebel

Viele Grüße
Volkmar
 
Heinrich3 Am: 09.12.2012 17:54:49 Gelesen: 123453# 127 @  
Hallo,

Eletro??hinsches = Elektrotechnisches
20 ? = 20 Pfennig ( ₰ = altes Zeichen für Pfennig)
 
Sachsendreier53 Am: 10.12.2012 11:43:04 Gelesen: 123385# 128 @  
Passend zur Jahreszeit, eine Weihnachtskarte aus Schweden in die DDR, abgestempelt am 9.12.1987.

Die Ansichtskarte erreichte den Empfänger nicht, wegen ungenügender Anschrift.

Sie ging zurück nach Rostock, in den Postsack "unzustellbar".



mit Sammlergruß,
Claus
 
Marcel Am: 14.12.2012 13:48:06 Gelesen: 123184# 129 @  
Hier ein Aufkleber ähnlich wie es LOGO58 in [#93] zeigt. Der Brief ging nicht ins Ausland und das zu entrichtende Entgeld von 0,90 € fehlte.



schöne Grüße
Marcel
 
Sachsendreier53 Am: 14.12.2012 16:49:38 Gelesen: 123162# 130 @  
Dieser Brief nach Apolda (Thüringen) bekam am 6.3.00 seinen Maschinenstempel vom Briefzentrum 04.

Wegen ungenügender Adresse (laut Klebezettel vom 9.3.00), ging der Brief in die Briefermittlung 05331 Marburg. Dort im Servicecenter wurde der Brief am 15.3.00 geöffnet. Nach Ermittlung des Absenders, schickte man den unzustellbaren Brief nach 04779 Wermsdorf zurück.



mit Sammlergruß,
Claus
 
zockerpeppi Am: 14.12.2012 23:59:35 Gelesen: 123131# 131 @  
Ein Todesbescheid aus Belgien verschickt an den Beisitzenden des Verwaltungsrates der General Bank Pierre Desforges. Die Stempel sind eher schlecht besonders der belgische. Der Bescheid kommt aus Courtrai, September 1929, dies geht aus dem Inhalt hervor. Unterfrankiert mit 5 centimes daher der Zusatz von 10 cent.

Die General Bank hat den Bescheid nicht angenommen. Handschriftlich wurde Belfast 4 auf den Brief geschrieben. Dies war die Adresse des Verstorbenen, an der das Treffen für das Begräbnis stattfand.

Auf der Rückseite verschiedene Vermerke: Unbekannt, General Bank - refusé par Banque générale – ne demeure pas à Luxemburg (wohnt nicht in Luxemburg).

Und somit ging der Beleg zurück an den Absender.



Lulu
 
Sachsendreier53 Am: 19.12.2012 13:47:12 Gelesen: 122970# 132 @  
Ein Retourbrief vom 21.12.1987, aufgegeben in Greussen (Kyffhäuserkreis). Die Briefadresse nach Duisburg ist unvollständig.

Der Klebezettel vom 24.12.87 zeigt an: Anschrift ungenügend

Auf der Rückseite des Briefes ist ein großer Kastenstempel vom 24.12.87 abgeschlagen, der zeigt, dass die Nachforschung des Postamt 4100 Duisburg 14 erfolglos war. Am 3.2.88 landete der Brief endgültig im Postsack "unzustellbar".

Der Weihnachtsmann hat leider keinen Absender hinterlassen.



mit Sammlergruß,
Claus
 
briefefan Am: 23.12.2012 01:09:47 Gelesen: 122776# 133 @  
@ filunski [#116]

Hallo Peter,

der Ablauf bei diesem bildschönen Brief war sehr wahrscheinlich folgender:

Eingeliefert in Pirna am 1.12.45 ohne Absenderangabe nach München. Absenderangabe war schon durch die Zensur vorgeschrieben, aber der Schalterbeamte hat es nicht bemerkt.

Eingegangen in München bei der BZ = Briefzustellung am 6.1.46. Empfänger unbekannt 8.1.46, grüne Handschrift. Stempel Zurück am 8.1.46 und blauer Pfeil in Richtung des Wortes Pirna auf dem R-Zettel.

Pirna Eingangsstempel 11.1.46. In Pirna wurden zwei Stempel angebracht Nicht ermittelt Ausruf erfolglos 15.1. und Absender aus der Handschrift nicht zu ermitteln. Das Postamt Pirna sandte den Brief daher an die Rückbriefstelle der Oberpostdirektion Dresden ein.

Diese öffnete den Brief und ermittelte den Absender aus dem Briefinhalt, er war nicht in Pirna, sondern in Ebersbach (Sachs). Die Rückbriefstelle schrieb den Absender mit roter Tinte auf den Brief. Sie strich den nicht mehr zutreffenden Pfeil in Richtung des R-Zettels Pirna mit roter Tinte durch und machte einen roten Pfeil in Richtung des Wortes Ebersbach (Sachs) in der roten Absenderangabe. Sie verschloss den Brief wieder und druckte ihren Dienststempel auf/neben dem Verschlusszettel ab.

Eingangsstempel in Ebersbach (Sachs) 18.1.46, Rückbriefstellen verwendeten immer rote Tinte.

Wolfgang.
 
Sachsendreier53 Am: 24.12.2012 09:00:09 Gelesen: 122651# 134 @  
Diese Neujahrskarte aus 517 Vamberk (deutsch Wamberg, Tschechien) vom 27.12.89, sollte den Empfänger in 2200 Greifswald erreichen. Die Karte war unzustellbar, da der Empfänger laut Klebezettel vom 11.1.90 "Unbekannt" war. Auch die Nachforschungsstelle Greifwald (Kastenstempel) hatte am 23.01.90 kein Erfolg bei der Zustellung.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 09.01.2013 11:53:54 Gelesen: 122169# 135 @  
Eine Retour-Neujahrskarte vom 28.12.1988 aus 2840 Neuhaus (Elbe).

Die Neujahrsgrüße erreichten den angegebenen Empfänger nicht, weil die Adresse in Rostock unbekannt war.



mit Sammlergruß,
Claus
 

Das Thema hat 385 Beiträge:
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