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Thema: Altdeutschland Norddeutscher Postbezirk: Belege
Das Thema hat 329 Beiträge:
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applepower Am: 14.06.2016 11:10:39 Gelesen: 108228# 155 @  
R3 "SAARBRÜCK" mit 3 1/2 Groschen Frankatur nach Charlons St. Marne (Frankreich)



Gruss aus Kiel
Joachim
 
hajo22 Am: 14.06.2016 13:56:55 Gelesen: 108208# 156 @  
Groschen über Groschen-Briefe. Wie sieht's mit den Kreuzer-Briefen aus? Werden die nicht gesammelt? In [#83] hatte ich zuletzt einen 24-Kreuzer-Brief nach Paris gezeigt.

Heute ein Kreuzer-Faltbrief mit einem waagrechten Dreierstreifen der 1 Kreuzer gezähnt (Nr.19) aus Mainz vom 15.5.1869 nach Köln, Ankunft am selben Tag. Also von Helau nach Alaaf.



VG, hajo22
 
Stephan Sanetra Am: 15.06.2016 22:15:41 Gelesen: 108132# 157 @  
Von Bremen nach Brake - nur eine kurze Strecke: Da kann man schon die Ankunft am nächsten Tag erwarten:



Einen schönen Abend noch wünscht Euch
Stephan
 
Stephan Sanetra Am: 15.06.2016 22:36:23 Gelesen: 108124# 158 @  
Deutlich weiter ist es von Bremen nach Duisburg - doch auch dieser Faltbrief findet am nächsten Tag seinen Adressaten:




Beste Grüße
Stephan
 
hajo22 Am: 16.06.2016 09:31:28 Gelesen: 108092# 159 @  
Mein Appell Kreuzer-Briefe aus der NDP-Zeit zu zeigen, ist offensichtlich im Nirwana verhallt.

Dann versuche ich mal mit einem 7-Kreuzer-Brief den Appetit zu wecken.

Faltbrief aus Frankfurt a.M. vom 4.3.1870 nach Amsterdam, Ankunft am nächsten Tag. Frankiert mit 7 Kreuzer graublau, gezähnt (Nr. 22).





VG, hajo22
 
Briefmarkentor Am: 16.06.2016 10:34:15 Gelesen: 108084# 160 @  


Inlandsbrief im Fernverkehr bis 1 Loth vom 15. Februar 1870 aus Schwerin an der Warthe (heute Skwierzyna in Polen) nach Gera. Der Brief wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 1 Groschen (1 x Mi.-Nr. 16 - Ausgabe vom Januar 1869) frankiert und mit dem dreizeiligen Rechteckstempel SCHWERIN / AN DER WARTHE abgeschlagen.
 
hajo22 Am: 16.06.2016 13:43:48 Gelesen: 108071# 161 @  
@ bayern klassisch [#127]

Richtig! Keinen Hauch einer Chance. Aber wer hat den Brief gekauft für diesen (Riesen-)Betrag? Da kann sich der Einlieferer so richtig freuen.

VG, hajo22,
der erst gar nicht geboten hat :o)
 
Magdeburger Am: 16.06.2016 18:41:44 Gelesen: 108051# 162 @  
Liebe Sammelfreunde,

da heute bei mir eingeflogen:



Am 14.10.1871 von Magdeburg nach Dölkau gesendeter Dienstbrief an den Reservejäger und Privatförster des Grafen von Hohenthal Herrn Jaenecke, welcher mit einer 1-Groschenmarke frankiert wurde.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 16.06.2016 19:58:12 Gelesen: 108035# 163 @  
Ich geb's mit den Kreuzer-Briefen auf. Ich kann niemanden ermuntern, etwas aus dem Guldenbereich zu zeigen. Das Gebiet wird ja als "Norddeutscher Postbezirk" geführt und da dominierte eben die Talerwährung. So is' es halt.

Hier ein Falt-Briefchen ohne Textseite aus Freystadt in Schlesien vom 7.11. (ohne Jahr) an einen fürstlichen Baurat in Löwenberg, kein Ankunftsstempel. Frankiert mit 2x1/2 Groschen gezähnt (Nr.15) sehr frisch und ohne jede Verfärbung (da Aufbewahrung in einer 4 Cent-Pergamintüte). Die Michelkatalog-Bewertung 2012 für diese Marken von 8€ auf Brief deute ich als Witz.



VG, hajo22,
der jetzt keine Kreuzerbriefe mehr zeigt
 
applepower Am: 16.06.2016 20:16:35 Gelesen: 108032# 164 @  
@ hajo22 [#163]

Bitte nicht aufgeben. Kreuzerbriefe sind halt keine Massenware oder so häufig zu bekommen wie die Groschenfrankaturen.

Zeigen möchte ich ein kleines Briefchen von Darmstadt in die Schweiz nach Neuchatel mit einer 7 Kreuzer Frankatur.



Vielleicht doch noch eine hübsche 5 Groschen Frankatur aus Berlin (1N2ab?) nach Sheffield



Gruss aus Kiel
Joachim
 
hajo22 Am: 16.06.2016 20:28:21 Gelesen: 108030# 165 @  
@ applepower [#164]

Schöner Brief mit 7 Kreuzermarke durchstochen. Der Groschenbrief war kürzlich bei einer Internetplattform im Sofortkaufangebot.

Ich hatte schon überlegt ihn zu kaufen, aber ich habe ausreichend 5 Groschen-Frankaturen nach England und im Augenblick ein anderes Objekt im Visier, für das ich ausreichend Geld bunkern muß.

Schöner Brief mit blauem Hufeisenstempel von Berlin. Ich glaube 40 € wurden dafür verlangt. Ist er sicher unter Freunden wert.

VG, hajo22,
der für Dich morgen noch eine Einzelfrankatur des kleinsten Kreuzerwertes zeigt, die gar nicht so häufig ist.
 
bayern klassisch Am: 17.06.2016 08:00:53 Gelesen: 108001# 166 @  
@ hajo22 [#161]

Hallo hajo22,

tja, ich war am Telefon bis 200 € vor dem Zuschlagpreis dabei gewesen - und schon das war Wahnsinn. Aber einer im Saal hat permanent und ohne zu zögern dagegen gehalten. Du hast es ja richtig gesagt, dass der mit dem dickeren Geldbeutel gewinnen wird - so wird es dann wohl auch gewesen sein, obwohl meiner eigentlich ganz gut gefüllt war.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
hajo22 Am: 17.06.2016 10:47:15 Gelesen: 107981# 167 @  
@ bayern klassisch [#166]

Wenn Du bis 200€ vor Zuschlag dabei warst, dann ist Dein Briefmarkenbudget wirklich sehr ordentlich. Der Zuschlag hat auch mich überrascht. Mit soviel habe ich nicht gerechnet, allenfalls mit vielleicht 3'. Es gilt: Bei Auktionen muß man generell aufpassen, daß man nicht das Bieterfieber bekommt. Eine "teure" Krankheit und manchmal ist es wirklich besser, man steckt (die Tafel) zurück. Denn Chancen bieten sich immer wieder.

Dein Sparschwein sieht dafür heute ganz rosig und sehr glücklich aus!

In diesem Sinne einen schönen Tag. Den Katalog habe ich schon zum Altpapier (bei uns in die "Blaue Tonne") gegeben.

Schwamm drüber und auf zu neuen Ufern.

VG, hajo22
 
hajo22 Am: 17.06.2016 11:10:33 Gelesen: 107978# 168 @  
@ applepower [#164]

Heute der kleinste Kreuzerwert in der gezähnten Erhaltung (Nr.19) als Einzelfrankatur:

1-Kreuzer-Ortsfaltbrief (Preisliste) gestempelt Mainz 3.11.1870.

Einzelfrankaturen der 1-Kreuzer-Marken sind nicht so häufig wie man meinen könnte.
1 Kreuzer entsprach dem Frankaturwert von 1/4 Groschen.



VG, hajo22
 
applepower Am: 17.06.2016 17:47:34 Gelesen: 107953# 169 @  
@ hajo22 [#168]

Vielen Dank für den wunderbaren Brief. Zwar immer auf der Suche nach Kreuzerbriefen, aber mit solch´ seltenen Präziosen kann ich leider nicht aufwarten. Ich zeige wohl am Wochenende noch einige "hübsche" Groschen-Frankaturen.

Gruss aus Kiel
Joachim
 
bayern klassisch Am: 17.06.2016 19:30:10 Gelesen: 107941# 170 @  
@ hajo22 [#167]

Hallo hajo22,

ich fürchte, der andere wäre auch fünfstellig mitgegangen - der hat sofort geboten, also ich eine Stufe höher ging, aber das Thema ist schon durch.

Werde, um dem Thread gerecht zu werden, nächste Woche ein ganz wenig NDP einstellen, weil ich da kaum was habe.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 17.06.2016 19:34:41 Gelesen: 107941# 171 @  
Hallo Sammlerfreunde,

leider nur ein Briefstück von Berlin Anhalter Bahnhof nach Genf frankiert mit 4x NDP Nr.4 zu 1/2 Groschen.

Gruß Rainer


 
hajo22 Am: 17.06.2016 20:33:38 Gelesen: 107934# 172 @  
@ bayern klassisch [#170]

Ich hatte mein Auktions-Waterloo im Frühjahr d.J. bei einer Berliner Auktion. Das von mir anvisierte Los erbrachte ohne Nebenkosten den 8-fachen(!) Ausruf. Und hätte ich noch mehr geboten, das hätte auch nicht geholfen. Wir wissen ja: Hätte, hätte, Fahrradkette.

Zum Tagesausklang noch ein Groschenbeleg (den Kreuzerbeleg habe ich wieder in den Karton getan). Die 1-Groschenmarke des NDPs zählt auch auf Brief zur altdeutschen Massenware, wenn es denn so etwas überhaupt gibt.

Hier hat man die Chance durch einen schönen und/oder seltenen Stempel den Brief mit der billigen Marke sehr aufzuwerten.

Hier ein Beispiel dazu (Leipziger Hufeisenstempel):



Und um mal ein Preisgefühl für so einen Brief mit einer sehr billigen Marke zu geben: Er hat mich 50 € gekostet, dafür hat er aber ein "Gesicht" und die Ästhetik ist das, was letztlich zählt.

VG, hajo22,
 
applepower Am: 18.06.2016 12:27:23 Gelesen: 107849# 173 @  
@ hajo22 [#172]

Eine "hübsche" 4 Groschen-Frankatur Charlottenburg - Warschau



Gruss von der Kieler Woche
Joachim
 
hajo22 Am: 18.06.2016 13:34:03 Gelesen: 107842# 174 @  
@ applepower [#173]

Schade, daß die Registraturfaltung durch die beiden Marken geht. Aber so ist es manchmal eben.

Ich mache weiter mit dem Leipziger Hufeisenstempel No.1. Hier auf Brief vom 30.12.71 nach Aarau/Schweiz, Ankunft Sylvester 1871. Frankiert mit 2x1 Groschen gezähnt. Die obligatorische Faltung weit außerhalb der Marken.



Die beiden billigen 1 Groschenmarken werden durch den Hufeisenstempel und in der Auslandsverwendung erheblich aufgewertet.

VG, hajo22,
 
applepower Am: 18.06.2016 15:00:43 Gelesen: 107833# 175 @  
@ hajo22 [#174]

So lang es sich um Originalregistraturbüge handelt, die nichts kaputt machen, kann ich damit leben.

Faltbrief der mich vor dem Kauf angelacht hat aus 1870 mit leuchtendem L1 "PD" und deutlichem Grenzübergangsstempel von Hamburg nach Paris mit 4 1/2 Groschen frankiert



Gut, dass nur einmal im Jahr Kieler Woche ist.

Gruss aus Kiel
Joachim
 
hajo22 Am: 18.06.2016 18:11:34 Gelesen: 107818# 176 @  
Zur Abwechslung ein bescheidener Beleg aus dem Kreuzergebiet:

Couvet mit 3 Kreuzer aus Alsfeld vom 11.8.(ohne Jahr) nach Laubach, kein Ankunftsstempel.



VG, hajo22
 
hajo22 Am: 19.06.2016 08:30:27 Gelesen: 107745# 177 @  
@ applepower [#173]

Meiner Meinung nach kann man einer Faltung nicht ansehen wann sie erfolgt ist, gestern, heute oder vor 150 Jahren? Außer man war es selber, dann weiß man es. Von "Originalregistraturbug" zu sprechen, halte ich für verwegen und bringt auch gar nichts, denn ein Registraturbug ist ein Registraturbug.

--

Heute mal was aus dem (schwierigen) NDP-Ganzsachenbereich: Streifband zu 1/3 Groschen grün mit vorphilatelistischem Langstempel "Tessin/ 6 9" (Mecklenburg-Schwerin) nach Lübz, Ausg. No.2 6/9 (ohne Jahr). Die Streifbänder wurden (laut Michel-Ganzsachenkatalog 2007) ab 1.11.1868 verausgabt.



VG, hajo22
 
Stephan Sanetra Am: 20.06.2016 13:49:41 Gelesen: 107650# 178 @  
Hallo,

hier nun ein Beleg aus Bremerhaven mit Tagesstempel vom 24.08.1870 und Ankunft-/Bestellstempel Halle (Saale) vom 25.08.1970:



Beste Grüße
Stephan
 
hajo22 Am: 22.06.2016 10:02:36 Gelesen: 107576# 179 @  
@ bayern klassisch [#142]

Jetzt habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt und in der elektronischen Bucht zugeschlagen:

Waagrechtes Paar der 2 Groschen durchstochen, auf Einschreibbrief aus Quittainen (Ostpreußen, heute Polen) vom 22.12.1868 nach Vevey (Genfer See/Lac Léman/Canton de Vaud), Ankunft Heilig Abend 1868. In nur 2 Tagen wurde diese für die damalige Zeit mit ihren bescheidenen Beförderungsmöglichkeiten wirklich enorme Distanz bewältigt.

Chapeau!



Das Brieflein ist ein Schmuckstück und kommt nicht in die NDP-Sammlung, sondern wird in meiner besonderen Motivsammlung einen schönen Platz finden.

VG, hajo22
 

Das Thema hat 329 Beiträge:
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