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Thema: (?) (53) Alliierte Besetzung Britische Zone: Notausgaben ab 1945
Das Thema hat 62 Beiträge:
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volkimal Am: 12.06.2018 15:23:20 Gelesen: 1785# 38 @  
@ GSFreak [#37]

Hallo Ulrich,

die folgende Karte habe ich gerade bei mir gesehen. Ich gehe deshalb noch einmal zurück zum Anfang des Alphabets nach Aachen. Allerdings bin ich nicht sicher, ob diese Karte wirklich hierhin gehört:



Im Michel Ganzsachenkatalog (Ausgabe 1989, der neuere ist verliehen) heißt es dazu:

Der Stempel "Aachen 7" kommt auch auf P 950 mit eingedrucktem Absender "Belo" und Sonderstempel der "Rheinposta Köln 1947" vor, ist jedoch privat gemacht worden.

Viele Grüße
Volkmar
 
GSFreak Am: 13.06.2018 07:36:03 Gelesen: 1751# 39 @  
In Bückeburg (im niedersächsischen Landkreis Schaumburg) wird es bei den Kartonfarben wieder bunter:

P A01 vom 30.10.1945, 1. Portoperiode, Umwandlung eines Postkartenvordruckes (Druckvermerk AW AUGUST WARNECKE OBERNKIRCHEN) in eine Ganzsache mittels Gebühr bezahlt-Stempel und Abdruck eines Tagesstempels BÜCKEBURG vom 24.09.1945 (links unten), Kartonfarbe blau



P A02, Fremdverwendung vom 24.12.1945 in Stadthagen, 1. Portoperiode, Umwandlung eines Postkartenvordruckes (Druckvermerk JHT 10244 10000000 745 C154) in eine Ganzsache mittels Gebühr bezahlt-Stempel und Abdruck eines Tagesstempels BÜCKEBURG vom 23.10.1945 (links unten), Kartonfarbe gelb



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 14.06.2018 20:08:58 Gelesen: 1703# 40 @  
Hier eine P B05 vom 16.07.1946 aus Burg auf Fehmarn nach Rendsburg, 2. Portoperiode, Aufwertung einer Behelfspostkarte P 783I ("a" geschlossen) durch einen roten "Gebühr bezahlt."- Stempel und Bestätigung mit dem Stempel (Ausgabekontrollstempel) (24) BURG (FEHMARN) vom 06.07.1946 links unten.



Beide Stempel sind aptiert, die (24) ist hinzugefügt worden. Die "Aussparung" im Abgangsstempel kommt dadurch zustande, dass der Postler beim "Auffächern" die Karte schneller gestempelt hat, als er die vorherige Karte weggeschoben hat. Diese muss dann zusätzlich dieses fehlende Stempelteil in der oberen rechten Ecke haben.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 15.06.2018 07:53:58 Gelesen: 1671# 41 @  
Die häufigste Notausgabe von Celle ist die P A03. Es handelt sich um Postkartenvordrucke der Fa. Binder (Druckvermerk C154 DinA6 Druck: Eduard Binder, Celle), die mit einem roten hochrechteckigen (Firmen)-Freistempel (Wertziffer 006), unten DEUTSCHE REICHSPOST, sowie Tagesstempelkopf zu Notganzsachen umgewandelt wurden. Im Tagesstempelkopf ist der Tag jeweils geblockt. Man findet als Ausgabedaten die Monate

8 45
9 45
10 45
11 45
12 45

Es gibt mehrere kleinere Druckunterschiede in den Postkartenvordrucken. Die Auffälligste ist im Absendertext unten zu finden: "Stockwerk" in der ersten Zeile sowie "Stock-" in der ersten Zeile und "werk" in der zweiten Zeile.

Hier eine Notganzsache P A03 vom 17.09.1945 mit Stock-werk sowie im Stempelkopf 8 45, Landpoststempel Wieckenberg über Celle, Tagesstempel CELLE 1, gelaufen nach Braunschweig:



Hier zwei Notganzsachen P A03 mit 9 45 im Stempelkopf und mit beiden Varianten des "Stockwerk" im Absender, einmal vom 28.09.1945 von CELLE 1 nach Osterode im Harz und einmal vom 17.09.1945 von CELLE 1 nach Lüneburg



Jetzt noch eine weitere Karte mit 9 45 im Stempelkopf und Stock-werk, aber als R-Karte vom 17.09.1945 von CELLE 1 nach Gronau bei Hannover. Die Einschreibgebühr von 30 Rpf. ist mit einem "Gebühr bezahlt"-Stempel bestätigt. Bei diesem Gummistempel sieht man links und rechts Köpfe von Schrauben/Nägeln, mit denen der Stempel an einem Stempelgerät befestigt war. Ankunftstempel GRONAU 19.09.1945.



Hier eine P A03 mit einer 10 45 im Stempelkopf und Stock-werk, 22.10.1945 von CELLE 1 nach Hannover



Weitere Karten von Celle folgen ab Montag.

Gruß Ulrich
 
hajo22 Am: 15.06.2018 09:34:55 Gelesen: 1658# 42 @  
Duisburg 1 P B05 mit Zusatzfrankatur vom 21.11.1947 nach Berlin-Zehlendorf (PA im amerikanischen Sektor Berlins).

Der Stempel links unten ist ein privater Werbestempel zu einer Veranstaltung in Köln.



hajo22
 
Jürgen Witkowski Am: 15.06.2018 11:35:02 Gelesen: 1642# 43 @  
@ hajo22 [#42]

Der Stempel links unten ist ein privater Werbestempel zu einer Veranstaltung in Köln.

Wenn ich das korrigieren darf. Es handelt sich um einen auch im Bochmann-Katalog aufgeführten Sonderstempel, also einen offiziellen Poststempel.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
hajo22 Am: 15.06.2018 14:06:23 Gelesen: 1625# 44 @  
@ Jürgen Witkowski [#43]

" Es handelt sich um ... einen offiziellen Poststempel."

Danke für den Hinweis. Der Stempel ist auf der Ganzsache jedenfalls bedeutungslos.

hajo22
 
doktorstamp Am: 16.06.2018 20:03:30 Gelesen: 1574# 45 @  
Garbeck über Neuenrade

Noch nicht erstanden weil ich mir nicht so sicher bin. Neuenrade wird zwar im Ganzsachenkatalog erwähnt, nur ist die Abbildung recht kläglich. Neuenrade steht oben im Stempel in der Abbildung.

Hier handelt es sich um Garbeck über Neuenrade. Immerhin trägt die Karte einen Gebühr bezahlt Stempel, und anscheinend ein Dienstsiegel im negativ.

Der Verkäufer möchte eine schöne Summe für die Karte, da angeblich recht selten. Was andere dazu zu sagen haben wurde mich interessieren.



Es bildet ein Teil der Guttmann-Korrespondenz.

mfG

Nigel
 
GSFreak Am: 18.06.2018 22:59:34 Gelesen: 1506# 46 @  
@ doktorstamp [#45]

Hallo Nigel,

ich bin mir relativ sicher, dass es sich um die Notganzsache Balve (Bz Dortmund) P B02 handelt mit Fremdverwendung in Garbeck über Neuenrade. Garbeck ist der Nachbarort von Balve.

Eine Notganzsache Balve P B04 (fremdverwendet in Menden) habe ich in [#11] gezeigt.

Bewertet im neuen Michel Ganzsachen Deutschland 2018 (heute gekauft) ist die P B02 mit 200 €.

Viele Grüße
Ulrich
 
GSFreak Am: 18.06.2018 23:28:33 Gelesen: 1500# 47 @  
@ hajo22 [#42]

Hallo hajo22,

bei der B B05 erfolgte die Aufwertung nach dem 01.03.1946 zur Verwendung als Drucksache (6 Pf). Bei Gebrauch als Fernpostkarte - wie im vorliegenden Fall - waren 6 Pf Zusatzfrankatur erforderlich. Relativ späte Verwendung, aber die Kontrollrat-Ausgaben waren ja bis 22.06.1948 (Währungsreform) frankaturgültig.

Gruß Ulrich
 
alemannia Am: 19.06.2018 08:40:20 Gelesen: 1475# 48 @  
@ GSFreak [#47]

Hallo zusammen,
hallo Ulrich,

bis 23.6.48 (1. Briefkastenleerung) konnten nur die Marken Michel 911 bis 970, bzw. Ganzsachen P 950 bis 965 verwendet werden.

Danach waren die Ganzsachen ohne Frankaturkraft und höchstens nur noch als Formular zu gebrauchen.

Marken der AM-Post wurden aber bereits am 1.11.46 ungültig.

Gruß

Guntram
 
hajo22 Am: 19.06.2018 13:13:48 Gelesen: 1448# 49 @  
Hannover 1 P A05 vom 13.8.1945 zu 6 Pfg. ungebraucht.



hajo22
 
GSFreak Am: 20.06.2018 11:30:17 Gelesen: 1411# 50 @  
Es geht weiter mit Celle:

Hier zwei Notganzsachen P A03 mit 11 45 im Stempelkopf und mit beiden Varianten des "Stockwerk" im Absender, einmal vom 08.12.1945 von CELLE 1 nach Berlin N4 und einmal vom 27.12.1945 von CELLE 1 nach Garmisch (amerikanische Zone) mit entsprechender Zensur.



Hier eine P A03 mit einer 12 45 im Stempelkopf und Stock-werk, 28.02.1946 (Letzttag vor Portoerhöhung) von CELLE 1 nach Celle.



Gruß Ulrich
 
hajo22 Am: 20.06.2018 14:05:49 Gelesen: 1405# 51 @  
@ GSFreak [#50]

Zu Deinem Zensurstempel. Was meinst Du mit "entsprechender Zensur"? Es ist ein britischer Zensurstempel (die 5-stellige Zahl beginnt mit den Ziffern 16).

Deine Karte Celle P A03 nach Berlin ist sehr schön.

hajo22
 
GSFreak Am: 21.06.2018 08:39:11 Gelesen: 1368# 52 @  
@ hajo22 [#51]

Danke für den Hinweis. Das Wort "entsprechender" war fehl am Platze und ist zu streichen.

In [#32] hat hajo22 bereits eine Notganzsache Celle P A04 gezeigt (mit der Variante "Stock-werk" im Absender). Die P A04 ist m.E. eine der auffälligsten Notganzsachen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, man hätte es mit Post von den Stadtwerken o.ä. zu tun.

Auch meine beiden Karten weisen im Stempelkopf 11.45 auf. Andere Daten habe ich bei der P A04 auch noch nicht gesehen.

CELLE 1 vom 16.11.1945 nach Gießen-Wieseck (Post Schneverdingen ist durchgestrichen, da unzutreffend) mit der Variante "Stock-werk" ELDINGEN über CELLE vom ??.01.1946 nach Herrmannsburg mit der Variante "Stockwerk"



Ich muss noch eine CELLE P A01 nachschieben:

23.08.1945 aus CELLE 1 nach Egestorf, 1. Portoperiode, Umwandlung eines Postkartenvordruckes mit dem Druckvermerk "F/0129 C154 Din A6" in eine Ganzsache mittels rotem Freistempel. Im Gegensatz zu den Karten P A03 ist im Stempelkopf das (Ausgabe-)Datum vollständig ausgeschrieben, hier der 21.08.1945.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 23.06.2018 10:52:00 Gelesen: 1221# 53 @  
Noch ein letzter Beleg aus Celle, allerdings nur ungebraucht.

Es ist eine P B02 (2. Portoperiode, Aufwertung einer 6 Rpf. Fernpostkarte (Ganzsache P 905) um 6 Pf. zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif. Der Freistempel weist im Stempelkopf das Datum 0.3.46 auf. Kennt jemand noch andere Daten?



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 26.06.2018 12:00:58 Gelesen: 1168# 54 @  
Zum Buchstaben C der Ausgabeorte kann ich noch zwei Notganzsachen aus CUXHAVEN 1 zeigen:

Zusätzlich zum Ausgabekontrollstempel ist unten links jeweils ein "Gebühr"-Stempel abgeschlagen. In dem südlich der Elbe gelegenen Postleitgebiet 24 war die Wiederaufnahme des Postverkehrs erst am 25.06.1945 (ansonsten im übrigen Gebiet der RPD Hamburg sowie der RPD Kiel bereits am 14.06.1945).

P A07: Es handelt sich bei der Urkarte um die relativ seltene Hitlerganzsache P 314I. Der alte Wertstempel ist abgeschnitten worden. Der Ausgabekontrollstempel ist vom 27.06.1945 (Kreisstegstempel CUXHAVEN 1 mit Bogen oben und unten, UB a). Der Abgangsstempel datiert vom 28.06.1945. Südlich der Elbe war seinerzeit nur das Postamt Stade (= Zensurstelle) zur Entwertung berechtigt. Schreibdatum 27.06.1945.



P A08: Es handelt sich bei der Urkarte um die P 314IIa. Sowohl der alte Wertstempel als auch der Propagandaspruch unten links sind abgeschnitten worden. Der Ausgabekontrollstempel ist vom 25.06.1945 = Ersttag (Kreisstegstempel CUXHAVEN 1 mit Bogen oben und unten, UB a). Der Abgangsstempel datiert vom 28.06.1945. Südlich der Elbe war seinerzeit nur das Postamt Stade (= Zensurstelle) zur Entwertung berechtigt. Schreibdatum 25.06.1945.



Beide Karten sind rückseitig erst nach dem Beschneiden beschriftet worden. Auch ein Indiz, dass es sich um eine Notpostkarte (beschnitten und ausgegeben von der Post) und nicht um eine Barfrankatur handelt. Letztere läge bspw. vor, wenn der Postkunde mit einer noch zuhause vorhandenen und beschriebenen Hitlerpostkarte zum Postamt gegangen wäre. Die Post hätte dann den Freivermerk sowie Kontrollstempel abgeschlagen und den alten Wertstempel (und Propagandaspruch, wenn vorhanden) abgeschnitten, Damit wäre in der Regel auch zwangsläufig der Text beschnitten. Zu der Zeit hat man meist den gesamten Raum der Rückseite zum Beschriften ausgenutzt.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 27.06.2018 07:14:34 Gelesen: 1108# 55 @  
Hier eine Notganzsache aus DORTMUND-HÖRDE:

Es ist eine P B01 (2. Portoperiode, Aufwertung einer 6 Rpf. Fernpostkarte (Ganzsache P 905) um 6 Pf. zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif mittels "Gebühr bezahlt"-Stempel und aptiertem Dienstsiegel des Postamts).



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 29.06.2018 08:44:16 Gelesen: 1036# 56 @  
Wir sind bei Düsseldorf angelangt.

Aus DÜSSELDORF 6 zunächst eine P B01, abgestempelt am 16.09.1946 in DÜSSELDORF 1 (2. Portoperiode, Aufwertung einer 5 Rpf. Ortspostkarte (Ganzsache P 904) um 7 Pf. zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif mittels Paketovalstempel DÜSSELDORF 6 vom 03.08.1946 mit integriertem Vermerk "Gebühr bezahlt" ).

Die weitere Karte aus DÜSSELDORF 6 (2. Portoperiode, Aufwertung einer 6 Rpf. Ortspostkarte (Ganzsache P 905) um 6 Pf. zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif mittels Paketovalstempel DÜSSELDORF 6 vom 28.05.1946 mit integrierten Vermerk "Gebühr bezahlt") findet sich auch nicht im neuen Michel-Katalog Ganzsachen Deutschland 2018.



Eine weitere ungebrauchte Notganzsache stammt aus DÜSSELDORF-OBERKASSEL (2. Portoperiode, Aufwertung einer 6 Rpf. Ortspostkarte (Ganzsache P 905) um 6 Pf. zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif mittels Ausgabekontrollstempel DÜSSELDORF-OBERKASSEL vom 31.05.1946 und zusätzlich abgeschlagenen "Gebühr bezahlt"-Stempel)



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 01.07.2018 19:59:05 Gelesen: 979# 57 @  
Beim Anfangsbuchstaben E kann ich zunächst eine ungebrauchte Notganzsache aus Essen-Werden zeigen:

Es ist eine P A02, 1. Portoperiode, Umwandlung eines Postkartenvordruckes "C 154" in eine Ganzsache mittels Gebühr bezahlt-Stempel und einem Einkreisstempel WERDEN (RUHR) ohne Datumseinsatz links unten. Dieser K1 stammt noch aus der Zeit vor der Eingemeindung 1929.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 02.07.2018 08:38:37 Gelesen: 947# 58 @  
Hier eine Notganzsache aus EBSTORF (Kr. UELZEN):

Es ist eine P A01 verwendet am 07.09.1945 in BROCKHÖFE über EBSTORF (Kr. UELZEN), 1. Portoperiode, Umwandlung eines Postkartenvordruckes "9370 Niedersächsische Buchdruckerei" in eine Ganzsache mittels Gebühr bezahlt-Stempel und einem Ortstagsstempel EBSTORF LAND (Kr. UELZEN) vom 21.08.1945.



Gruß Ulrich und schönen Start in die Woche
 
GSFreak Am: 04.07.2018 00:51:04 Gelesen: 898# 59 @  
Hier zwei Notganzsachen aus FRÖNDENBERG (RUHR), beide aus der 2. Portoperiode mit jeweils Aufwertung einer 6 Pf. Fernpostkarte (Ganzsache P 905) zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif.

Links eine P B01 mit Zusatzwertbetrag und Gebühr bezahlt-Stempel vom 15.06.1946 und rechts eine P B04 mit Gebühr bezahlt-Stempel und aptiertem Dienstsiegel des Postamtes vom 16.08.1946.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 13.07.2018 10:10:58 Gelesen: 742# 60 @  
Kommen wir zum Buchstaben G. Eine Notganzsache aus Gifhorn hatte ich bereits in "Aptierte Stempel" [#442] gezeigt.

Hier eine Notganzsache aus Gummersbach vom 21.08.1945:

Es ist eine P A01I (punktierte Vordruckzeilen), 1. Portoperiode, Umwandlung eines Postkartenvordruckes (Druckvermerk I/0768) in eine Ganzsache mittels rotem Orttagesstempel mit integriertem BEZAHLT-Vermerk, UB g und Datum 8.45 (Tagesangabe geblockt).



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 16.07.2018 17:56:55 Gelesen: 599# 61 @  
Kommen wir zum Buchstaben H. Hier möchte ich zunächst zwei Belege aus Hagen (Westf) vorstellen:

Notganzsache P B02 aus Hagen 2, entwertet mit Maschinenstempel HAGEN (WESTF) 1 ,UB b, vom 18.05.1946, 2. Portoperiode, Aufwertung einer 6 Rpf. Fernpostkarte (Ganzsache P 905) um 6 Pf. zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif mittels apt. Dienstsiegel (negativ) und dem für Hagen charakteristischen bezahlt-Stempel.



Notganzsache P B20, entwertet mit Ortstagesstempel HAGEN (WESTF) 1 ,UB n, vom 08.07.1946, 2. Portoperiode, Aufwertung einer 6 Rpf. Fernpostkarte (Ganzsache P 905) um 6 Pf. zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif mittels dem für Hagen charakteristischen bezahlt-Stempel (hier mit fester Zusatzbetragsangabe).



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 18.07.2018 13:33:56 Gelesen: 519# 62 @  
Hier noch eine ungebrauchte Notganzsache aus Hagen.

2. Portoperiode, Aufwertung einer 6 Rpf. Fernpostkarte (Ganzsache P 905) um 6 Pf. zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif mittels dem für Hagen charakteristischen bezahlt-Stempel. Gemäß der Sonderschrift 3 der Bundesarbeitsgemeinschaft AM POST [1] ist diese Notganzsache von Hagen (Westf) 1. Festgemacht wurde das am Namenskürzel des Postbeamten im "bezahlt"-Vermerk.



Gruß Ulrich

[1] "Die lokalen Not-Ganzsachen der amerikanischen und englischen" von Hans-Henning Mücke und Dr. Herbert Sax
 

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