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Thema: Alliierte Besetzung Britische Zone: Notausgaben ab 1945
Das Thema hat 112 Beiträge:
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GSFreak Am: 11.10.2018 20:17:01 Gelesen: 4350# 88 @  
Hier eine P A52 (Postkarten-Formular aus der Privatdruckerei Gruner & Sohn, Itzehoe, mit Druckvermerk 6 45 E 0285)

Ausgabekontrollstempel GLÜCKSTADT, UB f, vom 07.07.1945
Abgangsstempel: GLÜCKSTADT, UB b, vom 31.07.1945



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 28.10.2018 22:40:43 Gelesen: 3927# 89 @  
Außer der Reihe hier eine Karte, die ich gestern auf der Briefmarkenbörse Sindelfingen letztlich als Zugabe geschenkt bekommen habe, nachdem ich den Verkäufer über den Hintergrund der "Herstellung" aufgeklärt hatte. Der Absender Dr.-Ing. Hans Bühler war sehr einfallsreich in der "Herstellung" von sogenannten Notpostkarten. Die Karte ist zwar echt gelaufen (Bahnpoststempel Marburg - Kreuztal vom 04.11.1946 sowie Zensurstempel). Neben dem Bahnpoststempel ist das aptierte Dienstsiegel des PA Bad Sassendorf / Kr. Soest das einzige postalisch Echte an dem Beleg. Den zweizeiligen Stempel "Gebühr 45 RPf. / bezahlt" hat Herr Bühler nämlich selbst gefertigt und auf die (Auslands-)Karte gestempelt. Es ist also eine gemachte "private lokale Notausgabe". Bekannt sind mehrere solcher Belege (auch Briefe) mit "Gebühr 12 RPf. / bezahlt" oder "Gebühr 24 RPf. / bezahlt". Ob das sammelwürdig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.



Den "Aktivitäten" des Dr.-Ing. Hans Bühler sind in der Sonderschrift 10 der ArGe "Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V." (Jürgen Andriesen: Die postalische Verwendung von Dienstsiegeln der Deutschen Reichspost in der Britischen Besatzungszone 1945 bis 1948) gleich 12 Seiten gewidmet [1].

Gruß Ulrich

[1] http://www.deunot.de
 
sentawau Am: 02.11.2018 13:25:01 Gelesen: 3842# 90 @  
Aufbrauchsausgabe des Postamts Husum

Vorweg ein Dankeschön an GSFreak (#89) für seinen Hinweis auf diesen Dr. Bühler! Um die von Bühler verunechtete Karte ist es schade, denn bar frankierte Auslandskarten von 1946 sind nicht alltäglich.

1943 gab das Dritte Reich für die Korrespondenz seiner Arbeitssklaven die dreisprachig abgefasste sog. Ostarbeiterkarte in Form einer Doppelkarte (mit Antwort) heraus (P 310). Davon wurde überflüssigerweise (weil die Rote Armee inzwischen schon zu weit vorgerückt war und weil die erste Auflage noch gar nicht aufgebraucht war) sogar eine zweite Auflage in Mengen hergestellt. Beide Auflagen wurden in den letzten Kriegswochen im Inland an die Bevölkerung abverkauft.

Die beiden Auflagen unterscheiden sich durch die Kartonqualität und –farbe. Letztere ist bei der zweiten Auflage dunkler. Nur bei dieser Auflage kommt der im Michel Ganzsachen Katalog beschriebene Setzfehler im russischen Formular vor.

Nach der Kapitulation fanden die Alliierten größere Restbestände vor und benutzten sie für verschiedene Not-, Aufbrauchs- und Behelfsausgaben, darunter natürlich auch die Karten mit dem Fehldruck. Darauf wird im Michel GK nicht eigens hingewiesen, es lohnt sich aber, darauf zu achten. Auch von den beiden Auflagen steht im Michel nichts.

Aus Husum kann ich beide Kartenteile (F und A) als Aufbrauchsausgaben zeigen (P C 654). Die Kartenteile wurden getrennt verkauft. Wegen des Überdrucks ist der Setzfehler manchmal nicht zu erkennen, bei meinem abgebildeten Exemplar ist er aber gut zu sehen.



P C 654 Frageteil Vorder- und Rückseite, erste bzw. zweite Auflage. Die Vorderseite mit Druckfehler.



Der Antwortteil. Die Rückseite trägt einen interessanten zeittypischen Text.
 
sentawau Am: 02.11.2018 17:18:46 Gelesen: 3816# 91 @  
@ Sentawau #90

Aufbrauchsausgabe Husum, überdrucktes Frageteil.

Jetzt wo ich die Karte nochmals in starker Vergrößerung sehe, stelle ich fest, dass sie doch die korrekte Beschriftung ohne Setzfehler hat. Durch den Überdruck ist das ursprüngliche Formular meist schwer zu erkennen. Sorry!
 
GSFreak Am: 06.11.2018 10:31:34 Gelesen: 3625# 92 @  
@ sentawau [#91]

Hier links die korrekte Beschriftung und rechts der Setzfehler:



Apropos HUSUM. Ich erfasse zur Zeit diese Aufbrauchsausgabe von Husum hinsichtlich der Daten der Ausgabekontrollstempel. Auch erfasse ich die Notausgaben und Behelfsausgaben mit Ausgabekontrollstempel Husum. Es ist bisher immer ein schwarzer Paketovalstempel mit integriertem "Gebühr bezahlt". Zudem forsche ich zur Zeit auch an solchen Karten mit Ausgabekontrollstempel aus Preetz und Meldorf.

Wer da noch entsprechende Belege hat, bitte Scans davon an mich. E-Mail-Adresse ist hinterlegt.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 11.11.2018 21:37:59 Gelesen: 3434# 93 @  
Hier eine P A78. Postkarten-Formular vermutlich aus der Privatdruckerei Herm. Bremer, Meldorf.

Ausgabekontrollstempel MELDORF (HOLSTEIN) ohne UB, vom 21.06.1945

Abgangsstempel: MELDORF (HOLST), UB b, vom 17.07.1945



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 15.11.2018 18:13:20 Gelesen: 3243# 94 @  
Hier eine P A42. Feldpost-Formular aus Staatsdruckerei.

Ausgabekontrollstempel FLENSBURG 1, UB f, vom 06.08.1945

Abgangsstempel: Maschinenstempel (24) HAMBURG 1, UB c, vom 13.09.1945

Bei dieser Karte ist der gesamte untere Teil weggeschnitten und somit entnazifiziert. Unten links befand sich nämlich ein Propagandaspruch. Leider ist dabei auch der Druckvermerk unten rechts der Schere zum Opfer gefallen. Aufgrund des Druckbildes dürfte es sich um eine Karte des Druckauftrages 10.41 handeln. Der Propagandaspruch hier lautete: "Was die Front opfert, das kann überhaupt durch nichts vergolten werden. Aber auch das, was die Heimat opfert, muß vor der Geschichte dereinst bestehen können" (Der Führer am 03.10.1941). Die voll beschriebene Rückseite der Karte belegt eindeutig, dass sie vor dem Beschriften bereits beschnitten war.

Zu diesen 1945/48 aufgebrauchten amtlichen Feldpostkarten (allerdings entnazifiert) findet sich im neuesten RB 87 der ArGe "Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 e.V." ein siebenseitiger Beitrag von mir mit 9 Abbildungen (http://www.deunot.de ).



Oftmals steht der Ausgabekontrollstempel wie bspw. bei der hier gezeigten Notausgabe "auf dem Kopf". Es war für den Postler natürlich einfacher, die Karte zur Ausgabekontrolle wie gewohnt zu stempeln, indem er sie einfach um 180 ° gedreht hat.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 17.11.2018 09:51:00 Gelesen: 3207# 95 @  
Hier eine P A75 (Postkarten-Formular wie Behelfspostkarte P 671, jedoch ohne Werteindruck). Die Karte weist am linken Rand oben eine Schnittlinie auf.

Ausgabekontrollstempel NORTORF, UB a, vom 03.12.1945

Abgangsstempel: NORTORF LAND, ohne UB, vom 24.12.1945



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 26.11.2018 08:49:29 Gelesen: 3057# 96 @  
Hier eine weitere P A75 (Postkarten-Formular wie Behelfspostkarte P 671, jedoch ohne Werteindruck).

Ausgabekontrollstempel: BAD BRAMSTEDT (HOLST), UB a, vom 02.01.1946

Abgangsstempel: BAD BRAMSTEDT (HOLST), UB a, vom 08.02.1946



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 16.12.2018 19:23:58 Gelesen: 2643# 97 @  
Hier zwei Notganzsachen aus Hamburg 1. Es handelt sich um 5 Rpf. Behelfsganzsachen (Ortspostkarten), die nach der Portoerhöhung am 01.03.1946 mit einem roten Freistempel (Wertziffer 7) zu Notganzsachen (12 Rpf. Fernpostkarten) umgewandelt wurden. Im Stempelkopf des Freistempels (UB bb) ist kein Datum vorhanden.

P B01 verwendet am 23.10.1946 in USLAR LAND nach Köln, Urkarte P 690 (Druckvermerk: E/0440):



P B04 ungebraucht, Urkarte P 705 (Druckvermerk: E/0195):



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 17.12.2018 22:56:49 Gelesen: 2621# 98 @  
Hier eine weitere Notganzsache aus Hamburg 1. Es handelt sich um eine 5 Rpf. Ortspostkarte der Britischen Zone (Mi.-Nr. P 904), die nach der Portoerhöhung am 01.03.1946 mit einem roten Freistempel (Wertziffer 7) zu einer Notganzsache (P B07, 12 Rpf. Fernpostkarte) umgewandelt wurde. Gelaufen ist die Karte von HAMBURG 1, entsprechender Maschinenstempel vom 26.08.1946, Ub c mit "Wählen / ist / BÜRGERPFLICHT" nach Fürth in Bayern. Im Stempelkopf des Freistempels (UB bb) ist kein Datum vorhanden.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 19.12.2018 18:11:33 Gelesen: 2585# 99 @  
Hier eine Notganzsache aus HAMBURG 12:

Es ist eine P B01 verwendet am 15.07.1946 in HAMBURG-STELLINGEN, 2. Portoperiode, Aufwertung einer 5 Rpf-Ortspostkarte P 705 in eine 12 Rpf-Fernpostkarte mittels Ra2 Gebühr bezahlt-Stempel mit handschriftlicher 7 Rpf und einem Ortstagesstempel HAMBURG 12 vom 08.07.1946.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 20.12.2018 17:10:19 Gelesen: 2563# 100 @  
Hier zwei Notganzsachen aus Hamburg 20. Bei beiden Karten wurde eine Behelfsganzsache P 705 (5 Rpf Ortspostkarte) nach der Portoerhöhung am 01.03.1946 mittels zusätzlichem Freivermerk um 5 Rpf zu einer Ortspostkarte gemäß neuem Tarif (10 Rpf) verwandelt.Bestätigt wurde dies durch zusätzliche Stempel links unten.

P B01 bedarfsgebraucht, " 5 Rpf. zubez.", Ausgabe am 08.08.1946 (Paketovalstempel HAMBURG 20 mit integriertem Gebühr bezahlt), verwendet am 03.01.1947 nach HH-Wandsbek (Maschinenstempel HAMBURG 1, UB p, mit "VOR DEM UMZUG / VERORDNUNG NR. 16 / LESEN!").



P B02 ungebraucht, " 5 Rpf. zubezahlt", Ausgabe am 26.07.1946 (Zweikreisstegstempel HAMBURG 20, UB m).



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 21.12.2018 22:16:56 Gelesen: 2528# 101 @  
Hier eine Notpostkarte aus Hamburg-Altona 1:

Es ist eine P B05 entwertet am 20.08.1946 in HAMBURG 1 (Maschinenstempel UB c), 2. Portoperiode, Umwandlung einer 5 Rpf-Ortspostkarte P 904 in eine 12 Rpf-Fernpostkarte mittels Ra2 Gebühr bezahlt-Stempel mit handschriftlicher 12 Rpf und einem Ortstagesstempel HAMBURG-ALTONA 3, UB a vom 03.08.1946 (der Stempel HAMBURG-ALTONA 3 wurde als Leihstempel beim Postamt HAMBURG-ALTONA 1 verwendet).



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 24.12.2018 11:22:00 Gelesen: 2486# 102 @  
Hier zwei Notganzsachen aus Hamburg 36. Bei beiden Karten wurde eine Behelfsganzsache P 705 (5 Rpf Ortspostkarte) nach der Portoerhöhung am 01.03.1946 mittels zusätzlichem Freivermerk um 7 Rpf zu einer Fernpostkarte gemäß neuem Tarif (12 Rpf) verwandelt. Bestätigt wurde dies durch zusätzliche Stempel links unten (HAMBURG 36, UB a) = Ausgabekontrollstempel.

P B08 bedarfsgebraucht, Ausgabekontrollstempel Datum geblockt, verwendet 20.07.1946 HAMBURG 1 (Maschinenstempel HAMBURG 1, UB c)



P B08 bedarfsgebraucht, Ausgabekontrollstempel Datum geblockt, verwendet 09.08.1946 HAMBURG 1 (Maschinenstempel HAMBURG 1, UB c)



Gruß Ulrich
 
sentawau Am: 24.12.2018 16:13:42 Gelesen: 2469# 103 @  
@ GSFreak [#102]

Die beiden Karten stammen aus einer Sammlerkorrespondenz! Alle Beteiligten waren Mitglieder im Berliner Ganzsachensammler-Verein. Theodor Junker ist als Verfasser von Ganzsachenkatalogen bekannt geworden. Der Verein war – wie alle Vereine – von den Alliierten verboten, die Mitglieder blieben aber weiter in Kontakt. Philateliegeschichtlich interessant!

Schöne Feiertage wünscht
Sentawau
 
GSFreak Am: 27.12.2018 13:29:50 Gelesen: 2357# 104 @  
@ sentawau [#103]

Hallo sentawau,

vielen Dank für die ergänzenden Informationen.

Hier nun eine Notganzsache aus Hamburg-Bahrenfeld. Bei dieser Karte (P B05) wurde die 5 auf einer Behelfsganzsache P 705 (5 Rpf Ortspostkarte) nach der Portoerhöhung am 01.03.1946 durchgestrichen und durch eine handschriftliche 12 ersetzt mit einem beigesetzten Ra2 "Gebühr bezahlt". Dies ergab dann eine Fernpostkarte gemäß neuem Tarif (12 Rpf). Bestätigt wurde dies durch einen zusätzlichen Stempel links unten = Ausgabekontrollstempel.

P B08 bedarfsgebraucht, Ausgabekontrollstempel (24) HAMBURG-BAHRENFELD, UB b vom 07.08.1946, verwendet 26.08.1946 Maschinenstempel HAMBURG 1, UB c.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 26.01.2019 13:14:45 Gelesen: 1967# 105 @  
Hier eine P A57 (Postkarten-Formular mit Druckvermerk E/0803 65000 6 45 9953)

Ausgabekontrollstempel NIEBÜLL (SCHLESWIG), UB a, vom 04.07.1945
Abgangsstempel: NIEBÜLL (SCHLESW), UB a, vom 09.07.1945



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 03.03.2019 11:45:06 Gelesen: 1264# 106 @  
Hier eine Notpostkarte aus Hann. Münden (Hannoversch Münden):

Es ist eine P B01 entwertet am 27.06.1946 in (20) HANN.MÜNDEN, UB f - Stempel ist aptiert - , 2. Portoperiode, Umwandlung einer 5 Rpf-Ortspostkarte P 904 in eine 12 Rpf-Fernpostkarte mittels Zweikreisstegstempel HANN-MÜNDEN, UB h, vom 04.06.1946 in rot mit integriertem "Bezahlt".



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 11.05.2019 23:43:33 Gelesen: 265# 107 @  
Seit Jahren gesucht und heute Morgen auf der Briefmarkenmesse in Essen endlich ein markantes Exemplar gefunden:

Eine Notpostkarte aus Pinneberg (RPD Hamburg) im Format etwa 120 x 85 mm (Urkarte Deutsches Reich P 314IIa). Während fast alle anderen Postämter in der RPD Hamburg / RPD Kiel bei der "Herstellung" der typischen Notpostkarten unter Verwendung von Hindenburg- und Hitlerganzsachen nur den Hindenburg- oder Hitlerwertstempel sowie evtl Propagandatexte links unten ausgeschnitten (geschwärzt) haben, wurden in Pinneberg die gesamte rechte Seite mit dem Wertstempel senkrecht sowie bei der vorliegenden Karte der gesamte untere Teil mit dem Propagandatext waagerecht abgeschnitten. Dabei ergab sich die hier gezeigte kleinformatige Postkarte. Letztlich ist es eine P A26a.

Ausgabekontrollstempel: (24) PINNEBERG 16.6.45 (zwei Tage nach Wiederaufnahme des Postverkehrs in der RPD Hamburg nördlich der Elbe).

Abgangsstempel: PINNEBERG 23.6.45



Die Anordnung des Textes auf der Rückseite verdeutlicht, dass die Karte bereits vor dem Beschriften formatverkleinert worden ist.

Der Ausgabekontrollstempel ist der Nachweis der ordnungsgemäßen Bezahlung des Portos.

Gruß Ulrich

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich / Alliierte Besetzung Notpostkarten"]
 
GSFreak Am: 13.05.2019 07:44:16 Gelesen: 385# 108 @  
Frisch von der Messe in Essen: Zwei Notganzsachen P A41

Feldpost-Formular aus Staatsdruckerei mit dem Druckvermerk: StdW. (11.39) // Fp40 Din A 6



Ausgabekontrollstempel GETTORF, kein UB, vom 15.06.1945 (2. Tag nach Wiedereröffnung Postverkehr in der RPD Hamburg / RPD Kiel)

Abgangsstempel: (24) ECKERNFÖRDE, UB m, vom 26.06.1945



Ausgabekontrollstempel BRUNSBÜTTELKOOG 1, kein UB, vom 19.06.1945

Abgangsstempel: BRUNSBÜTTEL über BRUNSBÜTTELKOOG, UB a, vom 21.06.1945

Erste Karte nach Kriegsende von einem Sohn an seine Eltern.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 14.05.2019 21:13:52 Gelesen: 255# 109 @  
Ebenfalls auf der Messe in Essen gefunden:

Es ist eine P A59 (Druckvermerk Ahornblatt 1203)



Ausgabekontrollstempel HEIDE (Holstein), kein UB, vom 04.07.1945 - RPD Kiel

Abgangsstempel: (24) HEIDE (HOLST), UB a, vom 16.07.1945

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 16.05.2019 19:36:30 Gelesen: 129# 110 @  
Noch ein weiterer Kauf auf der Messe in Essen:

Es ist eine P A56 (Druckvermerk E/0803 40000 6 45 9938)



Ausgabekontrollstempel LECK (SCHLESW), UB a, vom 21.06.1945 - RPD Kiel

Abgangsstempel: FAHRETOFT über NIEBÜLL (SCHLESW), UB a, vom 28.06.1945 (Karte geschrieben am 27.06.1945)

Erst vom 12.07.1945 findet sich auf der Vorderseite ein handschriftlicher Vermerk "Zurück unbek"annt. Über Kiel 1 (13.07.1945) ging die Karte wieder an die Absenderin.

Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 16.05.2019 19:47:40 Gelesen: 127# 111 @  
@ GSFreak [#107]

Ich möchte noch einmal zurückkommen auf die von mir gezeigte Notganzsache aus Pinneberg [#107]. Um die Formatverkleinerung deutlicher zu machen, habe ich die Karte auf ein Exemplar der Urkarte (Deutsches Reich P 314IIa) gelegt und zusammen gescannt.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 19.05.2019 09:34:53 Gelesen: 26# 112 @  
Noch ein weiterer Kauf auf der Messe in Essen:

Es ist eine P A58 (Druckvermerk E/0818)



Ausgabekontrollstempel WILSTER, UB a, vom 07.08.1945 - RPD Kiel

Abgangsstempel: (24) WILSTER, UB b, vom 24.08.1945 (Karte geschrieben am 23.08.1945)

Die Karte ist mit einer Feder beschrieben worden, gut zu erkennen an der Abnahme der Tintenintensität bereits immer nach wenigen Wörtern/Buchstaben, bis die Feder wieder erneut "eingetunkt" wurde.

Gruß Ulrich
 

Das Thema hat 112 Beiträge:
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