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Thema: Altdeutschland Bayern: Dienstbriefe von und nach Bayern in der Pfennig Zeit
Das Thema hat 114 Beiträge:
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Gernesammler Am: 09.03.2024 19:50:51 Gelesen: 11664# 90 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 14.11.1916 vom Königlichen Forstamt Kürnach spediert an den Herrn Forstamtsassessor in Buchenberg oder Büchenberg, wann der Brief ankam kann ich leider nicht sagen.

Für das Franko nahm man die Bayern Dienst Nr.16,17,18 und 26 zu 3,5,7 1/2 und 10 Pfennig, diese 25 1/2 Pfennig waren das Franko für den Brief im Fernverkehr in der 2.Gewichtsstufe 15-250 Gramm, Tarif vom 1.8.1916 hier mit einem halben Pfennig überfrankiert.

Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel der Bahnpost KEMPTEN 1.ALL. - ISNY / ZUG 101.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 09.03.2024 21:33:10 Gelesen: 11656# 91 @  
@ Gernesammler [#90]

Hallo Rainer,

sehr schöner Brief mit "besserem" Stempel.

Liebe Grüsse,
Ralph

Buchenberg: https://www.buchenberg.de/
 
Gernesammler Am: 13.03.2024 20:05:16 Gelesen: 11568# 92 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Kaiserslautern von der Bayerischen Staatsbank Kaiserslautern an die Frau Direktorgattin als Ortsbrief spediert, leider kann man ausser 1920 nichts vom Aufgabedatum erkennen und wie es so ist bei Dienstbriefen, diese haben meist keinen Ankunftsstempel.

Für das Franko nahm man eine Bayern Dienst Nr.28 zu 20 Pfennig, der Brief sollte aus der Portperiode 4 sein (1.10.1919-5.5.1920) hier war die Gebühr für Brief im Ortsverkehr ab der 2.Gewichtsstufe 20-250 Gramm 20 Pfennig.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Kaiserslautern 1 (Helbig 30b. N-1 nah) verwendet ab 1919.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 15.03.2024 19:36:10 Gelesen: 11488# 93 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom 23.1.1918 von der Bahnstations-Kasse Straubing als Orts-Postkarte spediert an Frau Scheitinger, die Karte wird am gleichen Tag zur Ausgabe gekommen sein.

Im Text wird Frau Scheitinger ersucht wegen der Festsetzung der Kriegsteuerungs-Beihilfe bei der hiesigen Stationskasse zu erscheinen.

Für das Franko nahm man eine Bayern Dienst Nr.25 zu 7 1/2 Pfennig das war ab 1.8.1916 auch die Gebühr für die Postkarte im Ortsverkehr.

Gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Straubing 2 (Helbig 37c) verwendet ab 1906 sowie dem Stationsstempel von STRAUBING. in lila.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 19.04.2024 12:06:12 Gelesen: 11120# 94 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Vordruck einer Dienst Sache die als Brief verwendet wurde vom 9.5.1908 von der Königlichen Eisenbahnbauführung Herrn Schanz in Weitnau, spediert an Herrn Bürgermeister Dorn in Buchenberg, dort kam der Brief am gleichen Tag zur Ausgabe.

Für das Franko nahm man eine Bayern Dienst für die bayerischen Eisenbahnbehörden Nr.3 zu 10 Pfennig Wappen mit Aufdruck E, gestempelt wurde mit Einkreisstempel Weitnau (Helbig 25b) verwendet bis 1920 sowie zur Ausgabe auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel von Buchenberg (Helbig 30b) verwendet 1900-06 im Helbig, jetzt neues Spätdatum.

Schön der Aufdruck auf der Rückseite "Mangels eines Dienstsiegels".

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 08.08.2024 19:14:46 Gelesen: 8897# 95 @  
Hallo Sammlerfreunde,

leider nur die Vorderseite eines Wertbriefes von der Königlichen Betriebs- und Bauinspektion in Homburg Pfalz vom 17.3.1914 an Peter Walter, königlicher Bahnverwalter in Kirchheimbolanden.

Im Wertbrief inliegend 22,- Mark, handschriftlich ausgewiesen, darunter der Vermerk "Zustellgebühr bezahlt".

Für das Franko nahm man eine Bayern Dienst Nr.11 zu 50 Pfennig, Prinzregent Luitpold mit Lochung E für den Hinweis auf Eisenbahnbehörden, gestempelt wurde mit Einkreisstempel Homburg Pfalz (Helbig 30b).

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 08.08.2024 20:10:38 Gelesen: 8890# 96 @  
@ Gernesammler [#95]

Hallo Rainer,

wunderschöne Einzelfrankatur und in besserer Qualität gibt es diese Marke sicher nicht!

Liebe Grüsse und danke fürs Zeigen dieses Pfalzbriefes (meiner Heimat),
Ralph
 
Gernesammler Am: 09.09.2024 19:32:37 Gelesen: 8500# 97 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Regierungs Sache (RS) von der Gerichtsschreiberei in Berneck vom 7.10.1903, spediert an Herrn Johann Jacob Baumgarten in Himmelkron, dort kam die Regierungs Sache am gleichen Tag zur Ausgabe.

Im Text geht es um eine Kostenrechnung der Gerichtsschreiberei über 1 Mark 10 Pfennig die am 8.10.1903 als bezahlt/erhalten notiert wurde.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Berneck Ofr. (Helbig 30b) verwendet 1902-05 sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel Himmelkron (Helbig 30b), zur Verwendungszeit des Stempels Typ 30b hat Herr Helbig 2 Stempel eingetragen vo die erste Verwendung ab 1892 - .. ist und die zweite Verwendung von ... - 1916, beide leider ohne Abbildung, hier gibt es eine davon im Holzmayr.

Vielleicht kann ja jemand beide Abbildungen hier zeigen.

Gruß Rainer




 
Gernesammler Am: 13.09.2024 19:42:14 Gelesen: 8367# 98 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Dienstbrief vom 28.3.1919 vom Bürgermeister amt Kaiserslautern, spediert an das Justiz Amt II a.k. in Würzburg (wer kann etwas zu dieser Abkürzung sagen), einen Ankunftsstempel gibt es nicht.

Für das Franko nahm man eine Bayern Dienst Nr.21 zu 25 Pfennig, gestempelt mit Maschinenstempel von Kaiserslautern *1*.

Es wurde ein Kontrollstempel abgeschlagen und ein L3 Dreizeiler "pur lìntermodiaire du Service dus Communicationes dòutre Rhin a ludwigshafen" was übersetzt ca. soviel bedautet "rein über den Kommunikationsdienst über den Rhein in Ludwigshafen".

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 04.10.2024 14:16:02 Gelesen: 8109# 99 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Vordruck einer Dienstsache, die leider seitlich etwas beschnitten wurde, verwendet als Brief vom 25.4.1908 von der Königlichen Eisenbahnbauführung Herrn Schanz in Weitnau, spediert an Herrn Bürgermeister Dorn in Buchenberg, dort kam der Brief am nächsten Tag zur Ausgabe.

Für das Franko nahm man eine Bayern Dienst für die bayerischen Eisenbahnbehörden Nr.3 zu 10 Pfennig Wappen mit Aufdruck E, gestempelt wurde mit Einkreisstempel Weitnau (Helbig 25b) verwendet bis 1920 sowie zur Ausgabe auf der Rückseite mit dem Einkreisstempel von Buchenberg (Helbig 30b) verwendet 1900-06 im Helbig.

In [#94] wird schon einmal solch ein Brief gezeigt.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 04.10.2024 14:21:45 Gelesen: 8107# 100 @  
@ Gernesammler [#99]

Und das Highlight "Mangels eines Dienstsiegels" hinten wollen wir doch nicht unterschlagen. Denn eigentlich war ein Dienstbrief ohne Amtssiegel gar kein Dienstbrief.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 23.12.2024 19:39:13 Gelesen: 7183# 101 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Postkarte DP1/01 vom 28.5.1920 mit Zusatzfrankatur einer Bayern Dienst Nr.16 zu 3 Pfennig und einer Bayern Dienst Nr.20 zu 20 Pfennig vom Gemeindeamt Dentlein, spediert an das Bezirksamt Feuchtwangen, hier wurde am Folgetag Eingang gestempelt.

Für das Franko hatte man inklusive des Frankos auf der Postkarte gesamt 30 1/2 Pfennig verklebt, 30 Pfennig davon waren die Gebühr für die Postkarte im Fernverkehr (Portoperiode 5) 6.5.1920-31.3.1921, 1/2 Pfennig war somit zuviel.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Dentlein (Helbig 30b) verwendet ab 1900 - 1920, sowie den Stempeln beider Ämter.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 09.04.2025 19:59:01 Gelesen: 5520# 102 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Drucksache vom 19.4.1910 von der Königlichen Güterstation Nürnberg Hauptbahnhof, innerhalb von Nürnberg spediert an Frau Margarethe Neukun.

Die Frau Neukun hatte sich mit dieser Vorladung im Zimmer 31 der Königlichen Güterstation einzufinden.

Eigentlich war dies eine Postkarte mit Vordruck der Güterstation Nürnberg, hier wurde aber Postkarte gestrichen und Drucksache darüber notiert, somit reichte das Franko einer Bayern Dienst Nr.1 zu 3 Pfennig mit dem roten Aufdruck E für die Bayerischen Eisenbahnbehörden.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Nürnberg, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 09.04.2025 20:34:29 Gelesen: 5510# 103 @  
@ Gernesammler [#102]

Hallo Rainer,

schönes Stück - die gute Damen wurde verständigt, dass ein Frachtstück für sie angekommen war, das sie abholen sollte. Zuvor hießen diese Dienststellen KGE = Königliche Güter Expeditionen, von denen es auch in der Kreuzerzeit Avise gibt.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Briefuhu Am: 01.06.2025 09:12:02 Gelesen: 3884# 104 @  
Brief vom 08.11.1919 von der Bayer. Staatsbank Kaiserslautern nach Cöln. Frankiert wurde mit Dienstmarke Michel Nr. 28 20 Pfennig.



Schönen Gruß
Sepp
 
Gernesammler Am: 27.08.2025 20:12:45 Gelesen: 1814# 105 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 23.8.1921 innerhalb von Homburg vom Bezirksamt Homburg mit einer Postzustellungsurkunde (leider nicht mehr enthalten), spediert an Peter Felden, der Brief ging am 24.8. zurück da Herr Felden in Homburg unbekannt war, dies wurde auf der Rückseite vermerkt.

Das Kuvert lief aber schon einmal, das war im Mai.1920 vom Bürgermeisteramt Zweibrücken nach Homburg damals als Drucksache, zeigen kann ich das nicht ganz, sonst müsste ich den Beleg zerstören.

Gestempelt wurde mit dem Siegel vom Bezirksamt Homburg und dem kleinen Einkreisstempel von Homburg Pfalz, innen schimmert in lila noch ein Dienstsiegel durch.

Gruß Rainer




 
bayern klassisch Am: 27.08.2025 20:22:23 Gelesen: 1810# 106 @  
@ Gernesammler [#105]

Hallo Rainer,

und der Empfänger war "Tagner" = Tagelöhner, also in der untersten Arbeitsschicht damals und das war sicher nicht schön. Da ist dein Brief viel schöner!

LG,
Ralph
 
Gernesammler Am: 09.11.2025 14:50:03 Gelesen: 830# 107 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachewn Postkarte DPB 2/I mit Werteindruck von 5 Pfennig vom 29.3.1903, vom Gemeindeweaisenrath aus Rottenbuch, spediert den Gemeindewaisenrath in Böbing, hier kam die Karte am Folgetag zur Ausgabe.

Im Text geht es um das uneheliche Kind Paul Hailand welches seinen Aufenthalt nach Böbing änderte, bestätigt durch das Vormundschaftsgericht Schongau, der Vormund war Karl Hailand.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Rottenbuch (Helbig 30b) verwendet 1902-24, sowie zur Ankunft mit dem Einkreisstempel von Böbing (Helbig 21b) verwendet 1896-1906.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 09.11.2025 15:08:09 Gelesen: 825# 108 @  
@ Gernesammler [#107]

Hallo Rainer,

sehr schöne Karte zwischen 2 kleinen Postorten. Zu Paul Hailand habe ich nur einen aus 1870 gefunden, der es wohl eher nicht war.

Wäre interessant, das mal genealogisch zu untersuchen.

LG,
Ralph
 
Gernesammler Am: 21.11.2025 16:29:02 Gelesen: 452# 109 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Dienst Brief vom 10.2.1912 von den Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen in Kaiserslautern als Ortsbrief an das königliche Postamt spediert, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.

Für das Franko nahm man eine D2 zu 5 Pfennig Wappen mit Aufdruck E in rot, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Kaiserslautern 1 (Helbig 30b).

Auf dem Brief wurde K. Postamt, hier und Eilt in blau von der gleichen Person notiert, eine Eiltgebühr sehe ich aber nicht, gab es da für Dienstbriefe Ausnahmen.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 21.11.2025 16:53:08 Gelesen: 445# 110 @  
@ Gernesammler [#109]

Hallo Rainer,

gab es meines Wissens nicht.

LG,
Ralph
 
Gernesammler Am: 21.11.2025 17:03:26 Gelesen: 439# 111 @  
@ bayern klassisch [#110]

Hallo Ralph,

besten Dank, dann wird der Brief mit der normalen Post gelaufen sein ohne das, dass handschriftliche Eilt beachtet wurde. Da es aber Ortspost war sollte der Brief innerhalb des gleichen Tages angekommen sein.

Gruß Rainer
 
12 kreuzer rot Am: 21.11.2025 17:24:33 Gelesen: 435# 112 @  
Hallo,

es könnte auch ein Hinweis für den Empfänger sein.

Es sind mir schon mehrere Ganzsachen mit dem Hinweis "Eilt" oder "Dringend" in der Pfennigzeit aufgefallen.

Gruß
12 kreuzer rot
 
bayern klassisch Am: 21.11.2025 18:39:19 Gelesen: 421# 113 @  
@ 12 kreuzer rot [#112]

Das Thema Eilzustellung ist viel zu komplex, um es auf 100 Zeilen erschöpfend zu erklären.

Prinzipiell ist immer zu unterscheiden zwischen privaten Briefen und dienstlichen Briefen. Hier war es ein Dienstbrief.

LG von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 01.12.2025 19:31:54 Gelesen: 156# 114 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Dienstbrief vom 23.7.1913 von der Königlichen Staatseisenbahn in Ludwigshafen, spediert an das königliche Postamt in Kaiserslautern, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.

Für das Franko nahm man eine Bayern Dienst Nr.8 zu 10 Pfennig, Prinzregent Luitpold mit gelochtem E, gestempelt wurde mit Einkreisstempel LUDWIGSHAFEN a.Rh.1 (Helbig 30b).

Gruß Rainer


 

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