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Thema: (?) (114) Schweiz Destinationen 1900 bis 1949
Das Thema hat 127 Beiträge:
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SH-Sammler Am: 17.08.2019 09:50:31 Gelesen: 8680# 28 @  
@ Heinz 7 [#24]

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde,

heute geht es nicht gar so weit wie bei meinem letzten Beitrag. Es ist eine einfache Destination, die im Prinzip schon längst erwähnt sein könnte.

Heute geht die Reise vom schönen und sehenswerten STEIN am Rhein, Kanton Schaffhausen, nach OESTERREICH in die Steiermark.



“Offener Brief” nach Bruck a/d Mur vom 19. April 1919.

Taxerklärung:

Briefe ins Ausland kosteten ab 1907 bis 1. Febr. 1921 = 25 Rappen.
Für die Frankatur wurden Marken der Tell – Familie der Ausgaben 1918 verwendet.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
becker04 Am: 17.08.2019 11:07:59 Gelesen: 8669# 29 @  
@ Heinz 7 [#24]

Frankreich fehlt noch auf Deiner Liste, habe dazu eine einfache Postkarte von 1916 aus La Chaux-de-Fonds nach Paris.



Viele Grüße
Klaus
 
Heinz 7 Am: 17.08.2019 21:50:29 Gelesen: 8649# 30 @  
@ saintex [#25]

Congo Belge ist super - passt gut zu Belgien.

@ jahlert [#26]
@ SH-Sammler [#27]

Indonesien portogerecht ist auch sehr schön - und mit Österreich hast Du einen weiteren "Punkt" geholt!

@ becker04 [#29]

Nord-Ost-Süd haben wir, also kommt Dein Beitrag mit Frankreich sehr gelegen, danke!

Wolfgang - "abgereist und nachgesandt", das liiiiebe ich, das gibt manchmal ganz herrliche Kombinationen. So auch anbei:



Eine Ganzsache 10 Rappen von Lausanne nach Bombay, Indien. 10 Rappen genügten, darum brauchte es keine Zusatzfrankatur.

Bei der Ankunft (belegt durch Ankunfts-Stempel!) stellte man aber fest, dass der Empfänger abgereist war nach Thorwald bei Dresden, und die Ganzsache wurde ohne Aufpreis den langen Weg zurückgeschickt. Auch Thorwald war nicht das Endziel, sondern Loschwitz ("Sächsiche Schweiz" im Mittelgebirge). Am 16.7.1900 kam der Beleg an (Ankunftsstempel!), also 46 Tage, nachdem der Beleg in Lausanne auf die Reise ging!

Auch zur Beförderungsart erfahren wir dank der Stempel etwas: wir sehen den Stempeln "Sea Post Office". -

Solche Belege finden wir bei Händlern auf Börsen auch für kleine Beträge, wenn wir nur fleissig suchen.

Heinz
 
jahlert Am: 17.08.2019 22:52:53 Gelesen: 8637# 31 @  
Aus dem Jahr 1900 stammt diese Karte.



Sie wurde am 13. Dezember in Rorschach auf die Reise geschickt und sie kam am 14. Dezember in Augsburg (BAYERN) an.
 
SH-Sammler Am: 18.08.2019 07:40:52 Gelesen: 8620# 32 @  
@ Heinz 7 [#30]

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde,

hier kommt noch so eine verrückte Karte wie im Beitrag [#30]. Im Prinzip ist sie nur nach Nürnberg adressiert worden, eine Destination und ein Land, welches ja schon gezeigt wurde. Glücklicherweise (für uns) ist der Adressat abgereist, die Karte wurde nach UNGARN weitergeschickt. Da er auch dort nicht ermittelt werden konnte, musste die Karte den Rückweg antreten.



Schaffhausen, 28. Januar 1909 nach Nürnberg – Budapest

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
merkuria Am: 18.08.2019 08:52:20 Gelesen: 8609# 33 @  
Dem Schweizer Briefmarkenhändler Eduard Luder (einem des seit 1925 bestehenden Auktionshauses Corinphila) verdanken wir anhand seiner internationalen Kundschaft viele hochwertige Frankaturen mit interessanten Destinationen.



Einschreibe-Luftpostbrief von Zürich nach Wellington/ Neuseeland, welcher ein Gewicht von 152g und eine Frankatur von 48.70 Schweizer Franken aufweist! Aufgabe 22. März 1946 in Zürich.

Die Postgebühr gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 - 28.02.48 (Luftposttaxe Neuseeland 01.01.1946 – 30.06.1950) stellte sich wie folgt zusammen:

Auslandpostgebühr Grundtaxe bis 20g 0.30 CHF
8x Zuschlag je weitere 20g à 0.20 CHF 1.60 CHF
Luftpostgebühr 31x 5g à 1.50 CHF 46.50 CHF
Einschreibegebühr 0.30 CHF
ergibt total 48.70 CHF
 

Bei diesem Brief wurde meiner Meinung nach eine falsche Luftpostgebühr durch den abfertigenden Postbeamten angewendet. Gemäss Gebührenverordnung hätte die Luftpostgebühr nach Neuseeland 1 CHF je 5g betragen. Verrechnet wurden aber 1.50 CHF je 5g, was zu der Zeit der Ansatz für südamerikanische Staaten war. Somit wurde dieser Beleg wohl mit 15.50 CHF überfrankiert!

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

saintex Am: 18.08.2019 12:46:01 Gelesen: 8593# 34 @  
@ Heinz 7 [#30]



Luftpostbrief von Basel nach Dakar in der ehemaligen französischen Kolonie Senegal. Aufgegeben in Basel am 3.10.1927 20- wurde der Luftpostbrief über Genf (Genève Poste Aérienne Suisse 4.X.27--6) der französischen Fluglinie Toulouse- Casablanca [#18] zugeleitet und ab Casablanca auf der Anfang Juni 1925 neu eröffneten Verlängerung der Fluglinie über Casablanca hinaus nach Dakar befördert. Rückseitig Ankunftsstempel Dakar vom 10.10.27 (mit kopfstehender Jahreszahl). Flugpost aus der Schweiz war seit 1.8.1925 zur Beförderung auf der neuen Teilstrecke Casablanca-Dakar zugelassen.

Der Luftpostbrief ist mit 95 Rp. portogerecht frankiert: Brief Ausland (bis 20 Gramm) 30 Rp. + Luftpostzuschlag bis Dakar (bis 100 Gramm) 65 Rp.

Schönen Sonntag

Wolfgang
 
Heinz 7 Am: 18.08.2019 23:37:08 Gelesen: 8557# 35 @  
@ jahlert [#31]

Ja, Bayern gilt auch!

Danke an alle, die weitergemacht haben!

Nun haben wir 28 Destinationen, die Hälfte davon aus Europa. Zweiter ist Afrika mit auch schon 6 verschiedenen Zielorten.



Ich habe die Tabelle noch ergänzt um die Seitenzahl im Katalog Senf 1913. Wenn ein Land damals noch nicht existierte, wird das unter "Bemerkungen" kurz erläutert. Als Schreibweise übernehme ich die Vorlage Senf 1913.

Ich wünsche allen eine gute Woche.

Heinz
 
SH-Sammler Am: 19.08.2019 12:34:34 Gelesen: 8490# 36 @  
@ Heinz 7 [#35]

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde,

eine Ansichtskarte in die TÜRKEI, verschickt am 30. Januar 1911 von Schaffhausen nach Konstantinopel.



Die Karte wurde als Drucksache mit max. 5 Grussworten verschickt und kostete daher nur 5 Rappen anstelle des normalen Postkartentarifes von 10 Rappen. Sie hat einen für mich unleserlichen Ankunftstempel in türkischer Sprache.

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
jahlert Am: 19.08.2019 12:55:11 Gelesen: 8487# 37 @  
Diese Bildpostkarte sollte in Senneville/Québec (CANADA) zugestellt werden:



Der Blick auf die Rückseite legt die Vermutung nahe, dass 'Return to sender' beabsichtigt gewesen ist. ;-)

Weil auch das Datum nicht passt, läuft diese Karte 'außer Konkurrenz'.
 
jahlert Am: 19.08.2019 13:12:39 Gelesen: 8485# 38 @  
Hier passt das Datum deutlich besser:



Die Grüße aus Zürich wurden am 16. Dezember 1949 nach Saarbrücken (SAARLAND) geschickt.
 
SH-Sammler Am: 19.08.2019 14:23:59 Gelesen: 8474# 39 @  
@ Heinz 7 [#35]

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde,

ich weiss, wir haben die Destination UNGARN schon. Der folgende Brief ist jedoch in mehrerer Hinsicht von Interesse. Der Brief kommt aus Neuhausen am Rheinfall. Er wurde jedoch in Schaffhausen aufgegeben und lief nach Budapest. Zunächst mal eine Abbildung, dann die Erklärungen dazu:



Wertbrief, 59 Gramm schwer, von Schaffhausen, 14. März 1912 nach Budapest.

Taxerklärung:

Die Brieftaxe für Briefe bis 20 g ins Ausland betrug 25 Rappen. Jede weiteren 20 Gramme jeweils plus 15 Rappen. Zwischentotal Grundtaxe für diesen Auslandbrief mit 59 g = 55 Rp.
Folgende Zuschläge müssen dazu addiert werden:
Einschreibegebühr: = 25 Rp.
Gebühr für Wertbriefe für Österreich – Ungarn bis /pro 300 Fr. = 10 Rp.
Gesamttotal wie mit Briefmarken freigemacht: 90 Rappen.

Dass der Brief aus Neuhausen stammt, ist an der PERFIN – Lochung der Marken erkennbar. Die Buchstaben A.J.A.G. stehen für Aluminium Jndustrie AG, eine Firma welche in Neuhausen am Rheinfall seit 1888 als erstes Unternehmen in Europa Aluminium verarbeitete.

Wer genau hinschaut, erkennt auch, dass die Perfin-Lochung seitenverkehrt ist. Da die Lochmaschinen keine ganzen Briefmarkenbogen lochen konnten, wurde ein Bogen gefaltet und anschliessend in das Gerät eingelegt. Dass dadurch eine Hälfte des Bogens mit dem Markenbild oben, die andere mit dem Markenbild nach unten lag, erklärt die seitenverkehrte Lochung der Marken auf diesem Brief.

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
jahlert Am: 19.08.2019 23:43:46 Gelesen: 8448# 40 @  
Aus meiner Ganzsachen-Sammlung:



Diese Reklame-Postkarte ging am 19. Mai 1913 auf die Reise nach Stuttgart (WÜRTTEMBERG).
 
Heinz 7 Am: 20.08.2019 00:13:54 Gelesen: 8443# 41 @  
@ SH-Sammler [#39]

Ja, hallo - da geht aber die Post ab!

Sehr schöner Beleg, Hanspeter, und gut erklärt. Danke. Eine Zusatz-Zählung kann ich streng genommen nicht machen, aber ich erwähne den Beleg unter 13+. Immerhin ist es etwas "markant anderes" als in Beitrag [#32]. Bitte aber höchstens solche VERSCHIEDENE Sachen zeigen, sonst möchte ich den Beleg nicht in meine Liste aufnehmen. Danke für das Verständnis.

@ jahlert [#40]
@ jahlert [#37]

Jürgen, Du bringst mich da echt in Verlegenheit. Zum Beleg [#37] schreibst Du selber "ausser Konkurrenz" (weil 1953; wir suchen aber Belege 1.1.1900 - 31.12.1949), aber auch Beleg [#40] macht mich nun nicht wirklich froh, weil Württemberg meines Wissems ab 1. April 1902 die Posthoheit an das Deutsche Reich abgab. Dein Beleg ist aber von 1913. Zeige doch bitte einen Beleg 1.1.1900 - 31.3.1902, dann zähle ich eine neue Destination, den Beleg 40 Württemberg von 1913 verstehe ich aber als "Destination Deutsches Reich"; da habe ich aber schon zwei Belege. Immerhin ist es die erste 10-Rp.-Frankatur (also allenfalls auch 3+).

Einverstanden?
Heinz
 
remstal Am: 20.08.2019 09:48:57 Gelesen: 8418# 42 @  
Hallo miteinander,

seltsamerweise ist Baden bisher nicht aufgetaucht, Baden hatte ja noch seine Posthoheit bis in 1901. Hier ein interessanter Brief, Basel 18.1.1900 nach Niederweiler bei Müllheim. Freigemacht war der Brief mit 10 Reichspfennigen, die in Basel nicht anerkannt wurden. Daher mit Nachporto belegt. Basel und Müllheim lagen zueinander im Grenzrayon, Briefgebühr also 10 Rappen. Nachporto 2*10 = 20 wie notiert. Ob das stimmt, ist wieder unklar, da nach einem mir vorliegenden Verzeichnis der Orte im Grenzrayon zwar Müllheim zu Basel begünstigt war, Niederweiler aber nicht mehr.

Herzliche Grüße Anton


 
merkuria Am: 21.08.2019 00:28:35 Gelesen: 8357# 43 @  
Heute möchte ich einen der wenigen Belege meiner China-Sammlung zeigen, die aus der Schweiz nach China verschickt wurden:



Gewöhnlicher Brief von Zürich nach Schanghai via Sibirien, Aufgabe 9. April 1932.

Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.2.1948 durch eine Frankiermaschine der Firma Escher Wyss mit 50 Rappen korrekt frankiert:

Brief Ausland bis 20g 30 Rappen
Weitere 20g à 20 Rappen 20 Rappen ergibt 50 Rappen
 




Der Brief ging beim Postamt Schanghai in defektem Zustand ein und wurde dort mit 6 amtlichen chinesischen Verschlussmarken repariert. Die Verschlussmarken wurden mit einem Stempel „RECEIVED BROKEN AND OFFICIALY RESEALED" (Brief defekt erhalten und amtlich wieder verschlossen) entwertet.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 

Manne Am: 21.08.2019 09:22:52 Gelesen: 8332# 44 @  
@ Heinz 7 [#41]

Dann von mir eine Ansichtskarte aus Chur vom 01.06.1900 nach Stuttgart, (Württemberg) Ankunftstempel vom 02.06.1900.

Ich hoffe der Beleg passt, hatte die Karte schon an anderer Stelle gezeigt.

Gruß
Manne


 
Gernesammler Am: 22.08.2019 20:06:21 Gelesen: 8297# 45 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom 17.1.1911 aus Arosa Kanton Graubünden an Monsieur Leo Kämmerer in Kainro Ägypten postlagernd im Deutschen Postamt, handschriftlich "posterestante".

Die Postkarte wurde über Alexandria spediert und kam am 25.1.1911 dort an.

Für das Franko nahm man zwei Marken des Tellknaben zu 5 Rappen Zumstein Nr.125 Type II, dies war auch die Gebühr für Postkarten in das Ausland.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 25.08.2019 13:51:57 Gelesen: 8174# 46 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom 23.10.1902 aus Davos an Madmeiselle Christina Lilowa in Sofia (Bulgarien) von Ihrem Verehrer siehe Vorderseite. Für das Franko nahm man eine Zumstein 61 B zu 10 Rappen "Kreuz und Wertziffer" Tarif ab 1875. Gestempelt am 23.10.1902 mit Davos Platz und in Sofia wurde der Ankunftsstempel am 14.10.1902 abgeschlagen, hier ist wieder der Unterschied zwischen Gregorianischem und Julianischem Kalender schön zu sehen. Auch wurde ein kleiner Einkreiser mit der Nr.38 abgeschlagen was wohl so wie in Bayern der Briefträgerstempel war. Der Stempel vom Hotel Victoria am Davos Platz in rot, hier hat wohl der Verehrer der Dame gewohnt.

Gruß Rainer


 
SH-Sammler Am: 28.08.2019 05:00:26 Gelesen: 8147# 47 @  
@ Sammlerfreunde

Hallo Heinz, hallo Sammlerfreunde

Eine Ansichtskarte nach Spanien, verschickt am 20. November 1926 von Unterneuhaus, Kanton Schaffhausen nach SEVILLA.



Taxierung:

Taxe für Postkarten ins Ausland ab 15. 05. 1924 = 20 Rappen.

Ab ca. 1906 wurden auch Ansichtskarten zum Tarif der Postkarten zugelassen, sofern auf der Adressseite auf der linken Seite bis höchstens die Hälfte für schriftliche Mitteilungen benutzt wird.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
Detlev0405 Am: 28.08.2019 22:28:14 Gelesen: 8126# 48 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Luftpost aus der Schweiz in die Tschechoslowakei war bis 1939 keine Seltenheit, aber mit einem Block dann doch schon.



Vom 26.01.1938 stammt dieser Beleg aus der Schweiz, er ging von Basel nach Prag. Um 15 Uhr in Basel abgefertigt, war er um 5 Uhr des nächsten Tages bereits in Strasbourg. Am 27.01. um 14 Uhr landete der Beleg pünktlich auf dem Flugplatz in Prag und war zwei Stunden später bereits am Auslieferungspostamt. Der Durchgangsstempel von Strasbourg verrät uns wieder, das der Beleg durch die französische CIDNA befördert wurde. Die Schönheit des Beleges wird nicht nur durch die recht sauberen Stempel an jedem Ort geprägt, sondern auch durch den verklebten Block 3 der Schweiz und dem attraktiven Luftpostaufkleber.

Gruß
Detlev
 
Gernesammler Am: 02.09.2019 20:09:18 Gelesen: 8036# 49 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief von Karl Bremer aus Zürich vom 31.3.1917 an Julius Wertheim in Johannesburg Südafrika.

Ich denke, der Brief durchlief die Zensur in England aufgrund des ersten Weltkriegs ausgewiesen durch den Zensurstempel und dem Zensuraufkleber.

Für das Franko nahm man eine Marke Tellknabe zu 5 Rappen Zumstein Nr.125 Type III und zwei Marken Tell Brustbild zu 10 Rappen Zumstein 126 II, gesamt 25 Rappen.

Gruß Rainer


 
Heinz 7 Am: 02.09.2019 22:05:52 Gelesen: 8031# 50 @  
@ Manne [#44]

Guten Abend,

mit dem 50. Beitrag zeige ich eine aktualisierte Tabelle. Wir haben immerhin schon 38 verschiedene Destinationen zeigen können, davon 21 aus Europa. Es wird ab nun doch etwas schwierig, weitere Belege beisteuern zu können.



Besonders gefallen hat mir die Doppel-Ansichtskarte von Manne. Württemberg an sich ist ja nicht selten, aber einen Beleg aus der Zeit vom 1.1.1900 - 30.3.1902 hat auch nicht jeder. Und eine so hübsche Doppel-Ansichtskarte schon gar nicht!

14 verschiedene Autoren haben für unsere 38 Destinationen beigetragen, das ist doch erfreulich. Hanspeter hat mit 10 Beiträgen die Führung übernommen, ich bin erst bei 8. Der Zeitabschnitt 1900-1949 ist für mich nur ein Neben-Sammelgebiet, da habe ich gar nicht so viel, wie erwartet.

Liebe Grüsse
Heinz
 
Gernesammler Am: 03.09.2019 19:57:47 Gelesen: 8006# 51 @  
Hallo Sammlerfreunde,

nochmals eine Destinatiion aus Röschenz vom 29.12.1906 nach Ungarn, diesmal als Charge Brief an Emil Figenwald in Verbanje, doch diesen traf man dort nicht an am 1.1.1907 (siehe kleiner grüner Aufkleber Elutazott - abgereist). Deshalb lief der Brief Retour nach Röschenz dem Ausgangsort in der Schweiz dort traf dieser am 10.1.1907 wieder ein.

Für das Franko nahm man Marken der Serie "Kreuz und Wertziffer" 2x die 58B zu 2 Rappen, 2x die 59B zu 3 Rappen, 1x die 61B zu 10 Rappen und 1x die 65B zu 5 Rappen alles Marken mit Kontrollzeichen, sowie 1x stehende Helvetia zu 25 Rappen Zumstein Nr.87 macht zusammen 50 Rappen.

Dieses war die Franko Gebühr für den Brief von 25 Rappen einfaches Gewicht und der Einschreibgebühr von nochmals 25 Rappen. Auf der Rückseite sind der Ankunftsstempel von Verbanja und dem Ankunftsstempel in Röschenz als der Brief Retour zurück kam.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 04.09.2019 20:00:58 Gelesen: 7981# 52 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Australien fehlt noch.

Brief aus der Schweiz vom 27.5.1838 per Brief Luftpost nach Australien frankiert mit 70 c Helvetia 30 c League of Nations und Luftpost 10 c auf 65 c Aufdruck.

Luzerner Stempel links unten handschriftlich vermerkt "per Chiasso 2" und 5 Gramm Gewicht per Swissair nach Italien und weiter per Imperial Airways Service IE 657 Flugboot "Cameronian" nach Karachi Qantas "Coogee" nach Singapur und Melbourne nach Australien, dort kam der Brief am 8.6. an. Auf der Rückseite ist noch der Ankunfsstempel von Melbourne.

Gruß Rainer


 

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