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Thema: Moderne Privatpost - Einschreiben
Journalist Am: 01.08.2021 19:55:39 Gelesen: 878# 1 @  
Hallo an alle Privatpostsammler,

auf philaseiten gibt es ja schon lange die Rubrik "Moderne Privatpost in Deutschland". Diese ist aber im Laufe der Jahre aufgrund der vielen Beiträge relativ unübersichtlich geworden.

Scheinbar aus diesen Gründen versucht Richard diese Universalrubrik schrittweise in den jeweiligen einzelnen Privatpostdienstleister aufzugliedern, zumindest bei den neuen Beiträgen. Dies ist ja auch eine sehr gute Idee, da man nun unter dem jeweiligen Stichwort des entsprechenden Dienstleisters leichter den Überblick behalten kann.

Egal bei welcher dieser Rubriken zum Thema "Moderne Privatpost" geht aus meiner Sicht aber die spezielle Versendungsform "Einschreiben bei der Modernen Privatpost" irgendwie unter oder vielleicht sind solche Belege ja doch nicht sehr häufig ?

Daher habe ich nun hier die Idee umgesetzt und das obige neue Thema "Moderne Privatpost - Einschreiben" (egal von welchem Dienstleister) ins Leben gerufen.

Nach soviel trockener Materie möchte ich hier auch gleich mit dem folgenden Beispiel beginnen:



Den obigen Beleg habe ich in den letzten Tagen bei der Durchsicht eines Einschreibepostens gefunden. Ich habe hier allerdings leicht nachgeholfen. Ich habe das Einschreiblabel der Deutschen Post, das vorher über dem Einschreiblabel des unbekannten Privatpostdienstleisters geklebt hat, vorsichtig abgezogen und etwas unterhalb erneut aufgeklebt.

Mich interessiert nun, kann jemand anhand des Absenderfreistempls oder des Einschreibelabels sagen, um welchen Privatpostdienstleister es sich handelt ?

Interessant ist bei diesem Label übrigens aus meiner Sicht der Vermerk ganz oben "Label gültig bis 9.8.2022"



Zur weiteren Hilfe zur Klärung kann ich noch das Label zeigen, das auf der Rückseite dieser Sendung klebt:



Kann vielleicht jemand anhand der MA Nummer (vermutlich Mail Aliance) näheres zu dem gesuchten Privatpostdienstleister aussagen ?

Ich bin schon jetzt gespannt auf entsprechende Antworten und natürlich fordere ich alle auf speziell hier Einschreiben der Privatpost, sofern vorhanden zu zeigen - danke.

Viele Grüße Jürgen
 
ginonadgolm Am: 01.08.2021 20:06:05 Gelesen: 869# 2 @  
@ Journalist [#1]

Hallo Jürgen,

Absender ist die Citipost Ostwestfalen-Lippe (OWL) aus Bielefeld, erkenntlich an der UPOC-Nr. 010106, sowie der Kennung MA 3781.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
Ichschonwieder Am: 01.08.2021 20:14:31 Gelesen: 864# 3 @  
UPOC 01 0106 ist CITIPOST OWL Bielefeld.

CPV 13 ist auch die Partnernummer der CITIPOST OWL Bielefeld im CITIPOSTVERBUND.

VG Klaus Peter
 
Journalist Am: 01.08.2021 20:49:27 Gelesen: 852# 4 @  
@ ginonadgolm [#2]
@ Ichschonwieder [#3]

Hallo Ingo und Klaus Peter und an alle,

das ging ja schneller als ich gehofft hatte. Könnt ihr den eventuell von diesem Dienstleister auch einen Einschreiben zeigen, der innerhalb des Privatpostbereichs gelaufen ist - das wäre eine tolle Ergänzung.

Nun aber zum nächsten Fall, der mangels vieler Spuren vermutlich etwas schwieriger sein könnte:



Auch hier wurde wieder vorsichtig das Einschreiblabel der Deutschen Post, das über dem Privatposteinschreiblabel geklebt hatte, entfernt und an anderer Stelle neu platziert.

Auf der Rückseite ist leider kein weiterer Vermerk oder ein Label zu finden. Einzig die Kennung der Frankitmaschine sowie das Privatposteinschreibelabel selbst können hier zur Identifizierung herangezogen werden - wer kann hier helfen ?

Schon jetzt danke für entsprechende Antworten - viele Grüße Jürgen
 
Ichschonwieder Am: 01.08.2021 20:55:10 Gelesen: 846# 5 @  
Hallo Jürgen,

01 0046 ist die CITIPOST Göttingen und die Frankit gehört auch der CITIPOST Göttingen.

VG Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 01.08.2021 21:13:15 Gelesen: 842# 6 @  
Dieses Einschreiben wurde durch CITIPOST OWL selbst zugestellt. Das Label oben kann man auf dem Scan nicht mehr erkennen, aber es ist vom 16.03.2016 und wurde durch die Tour 78 - 07 zugestellt.

In dem Label oben auch wieder MA 3781-1 / CPV 13.



VG Klaus Peter
 
Journalist Am: 02.08.2021 11:19:38 Gelesen: 818# 7 @  
@ Ichschonwieder [#5]
@ Ichschonwieder [#6]

Hallo Klaus Peter,

zuerst danke für die schnelle Antwort und das Zeigen eines ergänzenden Briefes der Citypost OWL.

Nun noch an alle,

ich möchte nun hier einen weiteren Einschreibbeleg zeigen, der von Privatpostdienstleister Citypost Bremen über die gelbe Post verschickt wurde:



Auch hier wurde der Einschreiblabel der Deutschen Post, wenn auch teilweise beschädigt, entfernt und unten erneut aufgeklebt. Dies war diesmal nicht so einfach, da gleichzeitig ja noch ein weiterer Label teils über den Einschreibelabel geklebt wurde, um die Frankitfreimachung anzubringen. Daher wurde hier nur der linke Teil des Einschreiblabels der Citipost Bremen freigelegt.

Auch wenn der ursprüngliche Brief dadurch verändert wurde, halte ich diese Art der Dokumentation für sinnvoll, denn ein starkes Durchleuchten hätte zwar das gleiche angezeigt, aber nur beim Halten vor der Lampe, danach hätte man wieder alles mehr oder weniger nur erahnen können. So kann man nun die Bearbeitung des Briefes doch viel besser scannen und zeigen.

Viele Grüße Jürgen
 
Ichschonwieder Am: 02.08.2021 12:32:11 Gelesen: 810# 8 @  
Hallo Jürgen,

hier ein Einschreibbeleg von Aue.

ASD Auer Sicherheits- u. Dienstleistungs GmbH, 08280 Aue, Rudolf-Breitscheid-Straße 65, Tel.: 03771 56 82 0 Fax: 03771 56 82 13

Lizenz: P 99/ 926, Bundesland A-F

1996 als Sicherheits- u. Dienstleistungs GmbH gegründet u. Teil der DCH- Unternehmensgruppe
1999 Beginn der Briefzustellung
Ende: 31.01.2007 Übernahme durch post modern Chemnitz



Ist der Empfänger eines Einschreibens nicht anwesend, bekommt er eine Benachrichtigungskarte wann und wo er seine Post bekommt.



VG Klaus Peter
 
Journalist Am: 03.08.2021 09:02:54 Gelesen: 762# 9 @  
@ Ichschonwieder [#8]

Hallo Klaus Peter und an alle,

ein toller Beleg. So etwas wurde bisher hier selten gezeigt.

Ich möchte nun aber auch einen weiteren Beleg eines Privatpostdienstleisters zeigen, der über die gelbe Post weiterbefördert wurde:



Auch hier wurde das Einschreibelabel der Deutschen Post, das vom Privatpostdienstleister Lüneboten über das eigene Label geklebt wurde, vorsichtig abgezogen und an anderer Stelle neu platziert. Interessant ist, das beim Lüneboten scheinbar fast immer auf den entsprechenden Belegen noch ein weiterer Aufkleber mit einem Datamatrixcode klebt.

Viele Grüße Jürgen
 
Ichschonwieder Am: 03.08.2021 11:38:26 Gelesen: 748# 10 @  
Brief- Service Muldental
04828 Altenbach Schmölener Weg 4A
Tel.: 03425 81 25 18
Lizenz: P 99/ 0665 Bundesland Sachsen A,B,D,E,F,
26.02.1999 von Andreas Pönicke gegründet
24.04.1999 Lizenz erhalten
Ende: 31.10.06
Neue Anschrift: An der Teeplantage 70 04828 Altenbach
Es gibt Annahmestellen, dafür werden Rundstempel mit Nummern geführt.

Info: kam Ende 2006 zum Kraftverkehr Torgau als NL Bennewitz (Deuben)

Brief Service Muldental hatte 2 Preislisten, einmal für Geschäftskunden und einmal für Gelegenheitskunden, die in den Annahmestellen Post aufgeben.



In einer der Annahmestellen, Reise-Service Brandis mit dem Rundstempel 3, wurde dieses Einschreiben aufgegeben.
Portogerecht für Gelegenheitskunden (nicht vertraglich gebundene Kunden)2,40 € Einschreiben und 0,48 € für Standardbrief .



VG Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 04.08.2021 11:51:00 Gelesen: 703# 11 @  
@ Ichschonwieder [#10]

Brief-Service Muldental hatte ebenfalls Benachrichtigungskarten, wenn eine höherwertige Postsendung nicht zugestellt werden konnte. Die ich hier noch zeigen möchte.



MSG – Mitteldeutsche Servicegesellschaft bR Aschersleben
06449 Aschersleben Vorderbreite 25
Tel.: 03473 22 11 11 Fax: 22 11 24
Lizenz: P 00/ 1231 (von BSC Prittitz)
Beginn: 01.06.2006 Ende: ???

Von MSG Aschersleben kann ich leider keinen Einschreiben-Beleg zeigen. Aber die Preisliste sagt aus, dass diese Leistungen angeboten wurden.



VG Klaus Peter
 
Journalist Am: 07.08.2021 15:57:43 Gelesen: 629# 12 @  
@ Ichschonwieder [#10]
@ Ichschonwieder [#11]

Hallo Klaus Peter und an alle,

zuerst danke für das Zeigen der interessanten Belege und Unterlagen zum Thema Einschreiben Privatpost - Preise.

Ich möchte heute einen weiteren Einschreiben Rückschein Beleg, diesmal von der LVZ Post zeigen:



Der Absender hatte zuerst oben sein LVZ-Label angebracht, darunter das passende LVZ-Universallabel für Einschreiben. Da die Sendung nach Bad Homburg ging und nicht über die Privatpost zugestellt werden konnte, wurde Sie Freesort zur Weiterbearbeitung übergeben. Diese haben alles von LVZ-Post zugeklebt und darüber rechts oben ihren Absenderfreistempel plaziert. Ohne diese Freimachung zu beschädigen, wurde zumindest der andere vorher zugeklebte Teil oben und vor allem unten freigelegt, um ein Einschreibelabel von LVZ-Post zeigen zu können.

Das Einschreiblabel der Deutschen Post wurde vermutlich auch von Freesort aufgebracht.

Für die Sendungsverfolgung des Absenders muss hier normalerweise dann auch über das Scannen beider verschiedener Strichcodes erfolgt sein - kann hier jemand so ein Sendungsprotokoll mal zeigen ?

Viele Grüße Jürgen
 
Ichschonwieder Am: 09.08.2021 12:04:21 Gelesen: 573# 13 @  
Übergabeeinschreiben von City-Brief-Kurier Bitterfeld-Wolfen aus dem Jahr 2015 an die AOK Sachsen-Anhalt in Magdeburg.



VG Klaus Peter
 
Pete Am: 13.08.2021 12:10:40 Gelesen: 479# 14 @  
@ Journalist [#12]

Für die Sendungsverfolgung des Absenders muss hier normalerweise dann auch über das Scannen beider verschiedener Strichcodes erfolgt sein - kann hier jemand so ein Sendungsprotokoll mal zeigen ?

Kurz und knapp: es dürfte etwas umständlicher werden, bei Postmitbewerbern als Absender einen Sendungsverlauf von Einschreiben einzusehen bzw. ein Sendungsprotokoll zu erhalten. Die Sendungsverfolgung von Einschreiben, welche bei Mitbewerbern der Deutschen Post AG aufgegeben wurden, ist aus Sicht des Absenders i.d.R. nicht vergleichbar mit der Sendungsverfolgung von Einschreiben, welche bei der DPAG aufgegeben wurden.

Die LVZ-Post aus Leipzig arbeitet mit der Software CodX (wie viele andere Postmitbewerber in Deutschland auch). Als Absender der Sendung kann man sich bei der Hotline des Briefdienstes oder adäquat schriftlich melden, die Sendungsnummer des Einschreibens und/oder die Empfängeradresse + Einlieferungsdatum mitteilen. Der Mitarbeiter des Briefdienstleisters schaut dann in CodX nach und teilt den Sendungsstatus mit.

Ich schließe nicht aus, dass einzelne Briefdienstleister eigenen Kunden (Absendern) anbieten, den Sendungsstatus in einem passwortgeschützten Kundenportal zu überprüfen. Dazu müsste dieses Portal über eine Schnittstelle an CodX angeschlossen sein.

Bei nachweispflichtigen Sendungen wie Einschreiben, welche vom Briefdienstleister an die Deutsche Post gegeben wurden, kann die Zuordnung der briefdienstleisterinteren Sendungsnummer für Einschreiben zur Einschreibenummer der DPAG anhand der Einlieferungslisten (Formular der DPAG) erfolgen, da dort m.W. weiterhin die Empfängeradresse der Sendung aufgeführt werden muss. Dies bedeutet, dass jedem Absender für den betreffenden Tag seitens des aufliefernden Briefdienstleisters ein Einlieferungsformular (DPAG) zugeordnet wird, welches der aufzuliefernden Sendung am Tag der Auflieferung beigelegt wird und wo die Deutsche Post anschließend den Eingang bestätigt. Das Kundenkonto des Absenders sollte - sofern vertraglich nicht anders vereinbart - mit dem zu zahlenden Entgelt (Einschreiben) der DPAG belastet werden, welches der Briefdienstleister für den Absender zu dem Zeitpunkt der Sendungseinlieferung vorübergehend ausgelegt hat.

Gruß
Pete
 
Journalist Am: 27.08.2021 19:59:59 Gelesen: 301# 15 @  
Hallo an alle,

zuerst noch danke für das Zeigen von Klaus Peter von einem Beleg vom City-Brief-Kurier Bitterfeld Wolfen.

Ich kann heute auch einen weiteren Einschreibebeleg zeigen, der diesmal nicht über die gelbe Post gelaufen ist, sondern scheinbar innerhalb des Zustellbereichs der SachsenPost



Dieser Label vom SachsenPost war für ein Einschreiben Rückschein.

Kann jemand hier eigentlich ergänzen, von wann bis wann ungefähr die SachsenPost existiert hat, und wer der Nachfolger geworden ist, falls es hier einen gab?

Ist denn eventuell jemanden auch bekannt, ob das Label im Voraus bezahlt werden musste, also eine Frankierung darstellt, oder nur zur Kennzeichnung diente und die Sendung über die Kundeneinlieferung selbst bezahlt wurde ?

Hier übrigens noch die Rückseite:



Es ist zwar nicht mehr viel zu sehen, aber man kann doch leichte Unterschiede erkennen, eine leicht andere Farbgebung des Rückscheins und vor allem die senkrechte Beschriftung "Einschreibenrückschein" auf dem noch vorhandenen Klebestreifen.

Hat hier eventuell jemand noch so einen ungenutzten Originalrückschein zum Zeigen ?

Schon jetzt danke für ergänzende Antworten viele Grüße

Jürgen
 
Ichschonwieder Am: 27.08.2021 20:28:16 Gelesen: 298# 16 @  
Hallo Jürgen,

Deine Fragen kann ich nicht alle beantworten. Aber ein paar Informationen aus meiner Datenbank.

Sachsenpost GmbH
01129 Dresden Fröbelstraße 51 d
Tel.: 0351 4864 2508 und 0800 490 490 9
Lizenz: P 00/ 1056
Beginn: Umfirmierung von Die Känguruhs
Ende: 20.09.2006 durch Media Logistik übernommen bis
30.06.2007 Schließung

Info: Stempel bis Dezember 2007 nachgewiesen

Nun noch 2 Formulare für höherwertige Postdienstleistungen.



VG Klaus Peter
 
Pete Am: 27.08.2021 20:58:55 Gelesen: 294# 17 @  
@ Journalist [#15]

Ist denn eventuell jemanden auch bekannt, ob das Label im Voraus bezahlt werden musste, also eine Frankierung darstellt, oder nur zur Kennzeichnung diente und die Sendung über die Kundeneinlieferung selbst bezahlt wurde ?

Sofern auf der Sendung keine Briefmarken zur Frankatur vorhanden sind oder es sich um einen briefmarkenlosen Dienstleister mit Partnershops handelt, wo Sendungen von Privatkunden entgegengenommen wurden/werden (Bsp. City-Post Chemnitz), handelt es sich bei Einschreiben von Postmitbewerbern üblicherweise um Sendungen, wo das anfallende Porto vom gewerblich tätigen Absender nicht per Vorkasse sondern erst im Nachgang (auf Rechnung) beglichen wurde/wird. ;-)

Wayback [1] hat die Internetseite der Sachsenpost scheinbar erst nach der Übernahme durch PostModern (Dresden) erfasst:

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der SachsenPost GmbH


Sehr geehrte Kunden und Geschäftspartner,

die Media Logistik GmbH Dresden ist seit dem 20.09.2006 neuer Eigentümer der SachsenPost.

Mit dieser Übernahme wird Ihr Briefdienstleister Teil der führenden, regionalen Logistikgruppe mit Aktivitäten von der Briefzustellung bis zur Presselogistik.

Aus diesem Grund überarbeiten wir derzeitig unseren Internetauftritt.

Wir bitten Sie hierfür um Verständnis.

Gerne stehen wir Ihnen für Ihre Fragen telefonisch unter 0351 - 21 30 33-10 oder per Fax unter 0351 - 21 30 33-19 zur Verfügung.

Sie erreichen uns auch per email unter info@sachsenpost.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihre SachsenPost GmbH


@ Ichschonwieder [#16]

Auf [2] wird im Impressum die Hausnr. 51b (nicht 51d) aufgeführt. Ist die Sachsenpost kurz vor Schluss umgezogen?

Gruß
Pete

[1] https://web.archive.org/web/20070205071808/http://www.sachsenpost.de/
[2] https://web.archive.org/web/20070205212451/http://www.sachsenpost.de/impressum.php
 
Ichschonwieder Am: 27.08.2021 21:24:23 Gelesen: 290# 18 @  
Hallo Pete,

im Lizenzverzeichnis steht nur die Fröbelstraße 57, aber auf dem Abholbeleg steht auch Fröbelstraße 51 b.

Ich habe in meiner Datenbank von 51 d auf 51 b geändert.



VG Klaus Peter
 
Journalist Am: 28.08.2021 08:40:03 Gelesen: 267# 19 @  
@ Ichschonwieder [#16]

Hallo Klaus Peter,

danke für die ergänzenden Daten, dann wurde der Brief ja kurz vor dem Ende verschickt.

Schick mir bitte gelegentlich für mein Archiv einen Scan 330 dpi des PZU Labels.

@ Pete [#17]

Hallo Pete,

ja das vermutlich die meisten Label dieser Art keine Bezahlfunktion hatten, habe ich auch vermutet. Ist denn hier aber bekannt bzw. meistens bekannt, wann diese doch eine Bezahlfunktion hatten und wurden diese dann von der Arge Privatpost gelistet ? oder kann man das später dem Brief bzw. Label nicht mehr ansehen ?

Viele Grüße Jürgen
 
Pete Am: 28.08.2021 16:50:32 Gelesen: 247# 20 @  
@ Journalist [#19]

ja das vermutlich die meisten Label dieser Art keine Bezahlfunktion hatten, habe ich auch vermutet. Ist denn hier aber bekannt bzw. meistens bekannt, wann diese doch eine Bezahlfunktion hatten und wurden diese dann von der Arge Privatpost gelistet ? oder kann man das später dem Brief bzw. Label nicht mehr ansehen ?

Einige Postmitbewerber haben Briefmarken für Einschreiben ausgegeben bzw. geben diese zusätzlich zu den Portostufen für nichtnachweispflichtige Sendungen aus. Um als Privatpostbriefmarke in den Katalogen der Arge Privatost-Merkur [1] katalogisiert zu werden, existieren einige grundsätzliche Bedingungen. Diese sind auch im Michel-Katalog der Privatpostbriefmarken, Band 2 (2006) nachzulesen, da der Michel-Katalog auf den Veröffentlichungen der ArGe fusst.

Aktuell, d.h. seit 2019 wird an eine Aktualisierung der Privatpostbriefmarkenkataloge der ArGe Privatpost-Merkur gearbeitet und die ersten zwei Kataloge der Buchreihe von A-Z sind bereits erschienen.

Es wird sicherlich die ein oder andere Privatpostbriefmarke geben, welche aus verschiedensten Gründen nicht in den Katalogen katalogisiert werden kann, wo dennoch eine Vorkasse gegenüber dem Absender besteht. Ad hoc fällt mir allerdings kein Beispielunternehmen mit Bezug zu Einschreiben ein.

Sonstige Einschreibeaufkleber im Bereich der modernen Privatpost setze ich persönlich inhaltlich mit den Einschreibeaufklebern der Deutschen post AG gleich. Soweit nicht das Gegenteil belegt werden kann, sind Einschreibeaufkleber erst einmal nicht nennwertbehaftet sondern werden (mehr oder weniger) kostenlos an Absender abgegeben.

Gruß
Pete

[1] https://privatpost-merkur.de/
 
Ichschonwieder Am: 28.08.2021 17:20:52 Gelesen: 241# 21 @  
Hallo Pete und Jürgen,

bei der biber post Magdeburg gibt es keine extra Wertstufen für höherwertige Postsendungen.

1.Privatkunden und Firmen bei denen keine Post abgeholt wird.

In dem Flyer ist beschrieben mit welchen Wertstufen ich einen Einschreibbeleg frankieren muss.

Das sind sind die offiziellen Markenausgaben, die auch im Katalog der modernen Privatpost erfasst sind.

Natürlich kann auch mit personalisierten Marken der entsprechenden Wertstufen frankiert werden.

2. Firmenkunden bei denen die Post abgeholt wird, füllen den Einschreibbeleg aus, geben ihn mit in ihre Tasche
und bei der biber post wird der Brief gewogen, das entsprechende Entgelt berechnet und dem Kunden im Folgemonat in Rechnung gestellt.

Die Einschreibbelege sind kostenlos in den Annahmestellen zu erhalten (siehe Flyer) und Firmenkunden können diese Belege anfordern und bekommen sie dann kostenlos in ihrer Wechseltasche zugestellt.



VG Klaus Peter
 
Journalist Am: 29.08.2021 19:17:49 Gelesen: 157# 22 @  
Hallo an alle,

zuerst danke Klaus Peter und Pete für die ergänzenden Antworten. Ich möchte nun hier einen weiteren Einschreibebrief vorstellen, der innerhalb des Zustellbereichs der DAZ gelaufen ist:



Interessant finde ich hier den Hinweisstempel Einschreiben mit der vorgesetzten Optionen zum Ankreuzen.

Kann hier jemand eventuell zu diesem Stempel mehr sagen, ob es sich um den Stempel des Privatpostdienstleisters gehandelt bzw. ob er diesen seinen Kunden angeboten hat oder ob dies ein privater Stempel des Absenders gewesen sein könnte ?

Viele Grüße Jürgen
 
Ichschonwieder Am: 29.08.2021 20:50:06 Gelesen: 150# 23 @  
Hallo Jürgen,

ich kann Dir bestätigen, dass der rote Stempel DAZ gehört.

Ich habe den gleichen Stempel auf einem Beleg von einer Privatperson an mich vom 24.08.2009.

Leider hat die biber post ihr Label darüber geklebt, aber gegen das Licht haltend kommt er klar zum Vorschein.

VG Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 29.08.2021 21:25:03 Gelesen: 145# 24 @  
Hallo Jürgen,

doch noch einen Beleg gefunden, Übergabe mit Rückschein vom 04.08.2006.

Zugestellt in Staßfurt am 05. 08.2006 durch den Kooperationspartner Fa. Eckelmann.



VG Klaus Peter
 
Journalist Am: 14.09.2021 18:17:03 Gelesen: 44# 25 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute mal einen Einschreiben von LMF vorstellen, der über die Deutsche Post befördert wurde, dazu wurde das Einschreiblabel von LMF überklebt.



Zur besseren Darstellung wurde allerdings das Einschreiblabel der Deutschen Post vorsichtig abgezogen und unter dem Fenster neu platziert, damit man das Einschreibelabel von LMF besser sehen kann, als bei einer Durchleuchtung.

Viele Grüße Jürgen
 
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