Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Nachgebühr verschiedener Länder
Das Thema hat 302 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12   13  oder alle Beiträge zeigen
 
GSFreak Am: 05.05.2018 22:37:10 Gelesen: 46817# 278 @  
Hier eine Ansichtskarte aus Karachi (Pakistan) vom 21.09.1973, freigemacht mit senkrechtem Pärchen der Mi.-Nr. 186 nach Wintherthur in der Schweiz.

Das Porto reichte offenbar nicht aus. Es sind zwei Taxe-Stempel zu finden. In Winterthur (Winterthur 1) mussten letztlich 10 Rappen Nachgebühr "berappt" werden. Kann mir jemand sagen, wo der andere (runde) Taxestempel abgeschlagen worden ist? Bereits in Pakistan?



Aus der 1 Euro-Wühlkiste auf der Briefmarkenmesse 2018 in Essen.

Gruß Ulrich
 
Journalist Am: 05.05.2018 22:43:31 Gelesen: 46813# 279 @  
@ GSFreak [#278]

Hallo Ulrich,

normalerweise muss heutzutage immer im Absendeland (also hier Pakistan) ein vollständig ausgefüllter Taxvermerk angebracht werden, dann kann er auch im Empfängerland (hier Schweiz) richtig weiter bearbeitet werden - wird im Absendeland kein vollständiger Taxvermerk angebracht, so muss das Empfängerland auch kein Nachentgelt erheben.

Viele Grüße Jürgen
 
Bautenfünfer Am: 16.05.2018 08:00:29 Gelesen: 46011# 280 @  
Eine Postkarte von Garmisch nach Shanghai, auf der Vorderseite mit einer 8 Pf Marke beklebt. Datum 5.8.31



Die Rückseite schaut dann so aus:



Es hätten im Jahr 1931 fünfzehn Pf drauf sein müssen, es wurden nur 8 Pf Inlandsporto verklebt.
 
GSFreak Am: 19.05.2018 07:22:27 Gelesen: 45763# 281 @  
Hier eine Ansichtskarte aus der Schweiz (Ortsname nicht lesbar, jedenfalls Kanton URI) vom 24.07.1957 nach Heilbronn in Deutschland.

Das große offene T(axe) ist zeitweise typisch für die Schweiz (siehe auch [#230]). Der rote Einzeiler, ich lese noch ein "a" hinter "Nachgebühr", sieht irgendwie nicht vollständig abgeschlagen aus. Kennt jemand diesen Stempel?



Gruß Ulrich
 
Baber Am: 20.07.2018 09:30:25 Gelesen: 35119# 282 @  
Nachporto bestimmen Schweden

Diese Postkarte von Österreich nach Schweden vom 15.9.1972, portogrecht frankiert mit 2,50S wurde in Berchtesgaden eingeworfen und daher mit Nachgebühr belegt. Der Taxbruch lautet korrekt: doppelte deutsche Postkartengebühr Ausland (2x50) durch Gebühr eines einfachen Auslandsbriefe (70) = 10/7.

Wenn nun die handgeschriebenen 79 (Öre?) die schwedische Nachgebühr bedeuten, hätte rückgerechnet der schwedische Auslandsbrief 1972 55 Öre gekostet.
Kann das jemand bestätigen?



Gruß
Bernd
 
Basalt44 Am: 20.07.2018 16:17:18 Gelesen: 35072# 283 @  
Hallo Bernd,

das Porto für einen schwedischen Auslandsbrief betrug vom 1.7.1971 bis 30.6.1972 85 ÖRE. Eventuell hilft nachfolgender Portosatz weiter. 55 Öre betrug das Porto für Postkarten innerhalb der skandinavischen Länder, gültig vom 1.10.1971 bis 30.6.1972.

Sorry, mehr kann ich nicht bieten.

Viele Grüße aus dem heißen Berlin

Werner
 
Baber Am: 20.07.2018 16:25:05 Gelesen: 35069# 284 @  
@ Basalt44 [#283]

Hallo Werner,

Danke für Deine Mühe. Die Karte ging aber erst am 15.9.72 auf den Weg. Hast Du auch das Porto für einen schwedischen Auslandsbrief ab dem 1.7.72?

Gruß
Bernd
 
Basalt44 Am: 20.07.2018 16:57:45 Gelesen: 35060# 285 @  
Hallo Bernd,

Das Porto für einen Auslandsbrief betrug vom 1.7.1972 bis 30.4.1975 100 Öre.

Gruß
Werner
 
Baber Am: 20.07.2018 17:05:26 Gelesen: 35052# 286 @  
Das passt nun auch nicht. Wahrscheinlich ist die 97 dann keine schwedische Nachgebühr.

Gruss
Bernd
 
Baber Am: 05.08.2018 13:35:01 Gelesen: 33064# 287 @  
Warum diese Postkarte, gelaufen 1987 vom Wien nach Rorschach in der Schweiz, mit dem Tax-Stempel 600/800 versehen wurde, passt nicht einmal für die 1 Mill € Frage, denn es gibt nach meinem Dafürhalten keine vernüftige Erklärung.

Die Postkarte ist mit 6 S sogar um 1 S überfrankiert, da die Postkartengebühr in die CEPT-Länder damals nur 5 S war.

Die Schweizer Postler mußten aber das nicht prüfen, sondern hielten sich an den Tax-Stempel 600/800 und rechneten damals aus meiner Sicht 600x90 (Postkartengebühr Ausland)/800 = 67,5 , aufgerundet 70, verdoppelt 1,40 Sfr.



Gruß
Bernd
 
10Parale Am: 10.09.2018 20:22:44 Gelesen: 29293# 288 @  
Laut Michel Internationales Taschenbuch der Postgebühren kostete ein Brief von Deutschland nach Österreich am 11.08.1971 = 60 Pfennig bis 20 gramm Gewicht.

Dieser Brief der Apotheke in Albbruck (Baden) beinhaltete eine noch vorhandene Geburtskarte und wog nicht mehr als 20 Gramm.

Nun war der Brief vom Absender mit 50 Pfennig frankiert (Michel Nr. 491 / Lorsch und Michel Nr. 638 Heinemann) freigemacht worden, aber nicht frei genug.

Österreich erlaubte sich sage und schreibe 120 Groschen nachzufrankieren (Marken aus dem Satz Ziffernzeichnung im Zierrahmen, Portomarken)

Wird schon seine Richtigkeit haben, oder? Den Nachportostempel T mit 20/60 kann ich leider nicht erklären.

Liebe Grüße

10Parale


 
volkimal Am: 10.09.2018 20:33:45 Gelesen: 29285# 289 @  
@ 10Parale [#288]

Hallo 10Parale,

hier wird der T-Stempel erklärt:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=12672

Viele Grüße
Volkmar
 
Baber Am: 10.09.2018 21:34:20 Gelesen: 29264# 290 @  
@ 10Parale [#288]

Hallo 10Parale,

meiner Ansicht nach ist der deutsche Tax-Stempel falsch. Es fehlten ja nur 10 Pfenning auf die Auslandsgebühr von 60 Pfenning, also hätte er 10/60 lauten müssen.

Das muss aber die empfangende Postverwaltung nicht kümmern. Sie hält sich an den Tax-Stempel und rechnet: Gebühr des eigenen Auslandsbriefes * Taxbruch = 350 *20/60 = 116,66 aufgerundet 120 Groschen.

Gruß
Bernd
 
volkimal Am: 10.09.2018 21:51:14 Gelesen: 29259# 291 @  
@ Baber [#290]

Hallo Bernd,

geh einmal auf den Link im Beitrag [#289]. Dort heißt es: bei nicht oder ungenügend freigemachten Briefsendung hat die Aufgabeverwaltung neben dem T-Stempel einen Bruch anzuschreiben der im Zähler die fehlende Gebühr (einfach, etwa bei ungenügend frankierten Einschreibebriefen oder doppelt, bei normalen Briefsendungen) ...

Insofern passt die "20".

Viele Grüße
Volkmar
 
Baber Am: 11.09.2018 08:42:59 Gelesen: 29223# 292 @  
@ volkimal [#291]

Hallo Volkmar,

danke für den Hinweis. Dann ist der Tax-Stempel klar. Im Michel Postgebührenhandbuch Deutschland habe ich so nichts gefunden, aber dort ist es auch etwas schwierig, so etwas zu finden.

Gruß
Bernd
 
saeckingen Am: 11.09.2018 10:45:53 Gelesen: 29204# 293 @  
Hier ein paar exemplarische Stücke mit Portomarken meiner Sammelgebiete.

Kenia & Uganda



5 g Luftpost-Brief mit 40 Pf Hindenburg-Frankatur mit Postablagestempel Feldberg (Schwarzwald)/Caritashaus nach Nairobi/Kenia. Entwertet am 3.9.34 mit Bahnpoststempel Titisee-Seebrugg Zug 1944. Mit Taxvermerk 10 Centimes. Transitstempel München Bahnpostamt 4.9.34 und Ankunftstempel Nairobi 10.9.34.

Rückseitig wurde in Nairobi eine Kenya and Uganda Portomarke zu 10 Cent angebracht und am 11.9.34 in Nairobi entwertet. Der Empfänger war wohl schon abgereist und der Brief wurde daher nach Ruiru/Kenya weitergeleitet. Die in Nairobi verklebte Portomarke wurde mit einem Andreaskreuz-Stempel mit der Inschrift "Charge not collected / fresh label required" annulliert.

Der Brief kam am 13.9.34 in Ruiru an, wo am 21.9.34 bei der Aushändigung des Briefes an den Empfänger eine neue 10 Cent Portomarke zur Erhebung des Nachportos angebracht wurde.

Kenia & Uganda in Tanganjika verwendet

Nach dem Zusammenschluss der Postgebiete von Kenia & Uganda mit Tanganjika wurden zwar zeitnah neue Briefmarken mit der Inschrift der drei Territorien ausgegeben, die Portomarken von Kenia & Uganda wurden übergangsweise auch in Tanganjika verwendet.



Unfrankierter Brief am 4.7.33 innerhalb Tanga/Tanganjika gelaufen. Wegen der fehlender 20 cent Frankatur mit dem 8-eckigen Tax-Stempel und 40 cent Nachportovermerk (doppelter Fehlbetrag) versehen. Der Tax-Stempel ist übrigens ein nachverwendetes Exemplar aus Deutsch Ostafrika. Das Nachporto wurde mit einer Kenya and Uganda Portomarke zu 40 Cent erhoben, die ebenfalls am 4.7.33 entwertet wurde.

Kenia, Uganda & Tanganjika



Mit 1/- unterfrankierter Luftpostbrief vom 25.8.49 von Nigeria nach Entebbe/Uganda mit nigerianischem Taxvermerk 6 d. In Uganda umgerechnet in einen Fehlbetrag von 50 Cent. Das Nachporto wurde mit KUT Portomarken zu 10 und 40 Cent erhoben, die am 9.9.49 in Entebbe entwertet wurden.
 
saeckingen Am: 11.09.2018 11:32:17 Gelesen: 29195# 294 @  
Kenia



Brief mit Absenderfreistempel von Hamburg 8.10.71 nach Nairobi/Kenia. Der Brief wurde statt der erforderlichen 60 Pfennig nur mit 25 Pfennig freigestempelt. Daher mit deutschem Taxstempel mit dem Fehlbetragsbruch 35/60 versehen, woraus in Nairobi das Nachporto von 40 Cent berechnet wurde, welches mit zwei 20 Cent Portomarken von Kenia verrechnet wurde.

Tansania



Brief vom 7.6.86 aus Poreè/Jugoslawien (heute Kroatien) nach Arusha/Tansania. Der Brief wurde statt der erforderlichen 1,50 Dinar nur mit 1 Dinar frankiert. Daher mit jugoslawischem Taxstempel mit dem Fehlbetragsbruch 50/150 versehen, woraus in Tansania das Nachporto von 2/- berechnet wurde, welches mit fünf 40 Cent Portomarken von Tansania verrechnet wurde. Die Portomarken wurden mit Stempel Arusha 26.6.87 entwertet. Ob der Brief von 1986 oder 1987 ist und welcher Stempel stimmt kann ich nicht sagen, aber ich bezweifle, dass der Brief tatsächlich 1 Jahr und drei Wochen unterwegs war.

Uganda



Uganda Inlandsbrief (1979 oder 1980) nach Kamuli. Der Brief wurde statt der erforderlichen 5/- nur mit 1/- frankiert. Daher mit dem alten Taxstempel der East Africa Post & Telecommunication Cooperation und dem doppelten Fehlbetrag 8/- versehen. Das Nachporto wurde mit acht 1/- Portomarken von Uganda verrechnet, die nach dem Sturz von Idi Amin 1979 mit dem Aufdruck Liberated 1979 versehen wurden. Es handelt sich hierbei um den einzig bekannten Beleg mit Portomarken der Liberated 1979 Ausgabe, mir ist nicht einmal eine bedarfsmäßig entwertete Einzelmarke bekannt.
 
wieland peters Am: 19.10.2018 20:11:37 Gelesen: 24597# 295 @  
Germania, Nachporto Stempel England

Frage an Germania Spezialisten mit Stempelkunde.

Habe die Nachsendekarte vor kurzem erworben. Neben dem T im Rechteck sind noch ein Porto von 1/2 d und ein I.S.A. Stempel abgeschlagen.

Schon mal Danke für Rückmeldungen.



Kennt diese Stempel jemand und kann sie mir erklären?
 
doktorstamp Am: 19.10.2018 21:52:11 Gelesen: 24584# 296 @  
Die Postkarte ursprünglich portogerecht für Versand als Fernpostkarte ist nachaddressiert und ins Ausland weitergeleitet. Dort in England angekommen ist die 'T' (TAXE) in Blaustift aufgefallen.

Da nachadressiert ist nur der einfache Fehlbetrag einzuziehen. Wenn direkt ins Ausland zu 5Pfg, in diesem Fall England, galten dann andere Regel und das Doppel des Fehlbetrags wurde eingezogen.

Der Stempel ist vermutlich in London aufgeschlagen worden. Zwischen den Jahren 1906-1908 ist das Anbringen eines Eingangsstempels abgeschafft, fortan war er nur für Einschreiben oder Wertbriefe anzubringen.

Der 'T' im Viereck ist wohl von dem bestellenden Postamt aufgebracht. Der Postler kassierte der ½d, die Postkarte wurde dann überreicht.

Die Bedeutung ISA fällt mir momentan nicht ein.

Diese Stempel gibt es in mehrere Formen, gängig sind ½d., 1d., 1½d., 2d., 4d., und 5d.

mfG

Nigel

[1] http://www.postageduemail.org.uk/site/displays
Hier unter Joe Robertson kann man sämtliche dieser Markierungen anschauen, allerdings ohne jegliche Andeutung der Abkürzungen.
 
wieland peters Am: 20.10.2018 10:04:36 Gelesen: 24555# 297 @  
Herzlichen Dank. Gut, dass es solche Foren mit Spezialisten gibt.

Mfg Wieland
 
saeckingen Am: 18.12.2018 11:21:34 Gelesen: 17727# 298 @  
Zanzibar



Brief aus Kampala/Uganda am 16.7.30 nach Zanzibar addressiert und mit 11 Cent um 4 Cent unterfrankiert. In Zanzibar wurde am 21.7.30 eine 6 Cent Portomarke der zweiten Ausgabe aufgebracht und entwertet.



Postkarte von Kabale/Uganda nach Zanzibar mit 10c um 5c unterfrankiert. Die Marken wurden am 7. März 1945 mit dem Doppelkreisstempel D3 von Kabele (verwendet von 1925 bis 1961) entwertet.

Die Karte wurde in Zanzibar mit 10c Nachporto belegt, welches am 24. März mit einer Portomarke zu 10c der dritten Portomarkenserie von 1936 (Michel P 20) erhoben wurde. Die Anzahl der bekannten Belege mit Portomarken dieser Serie kann man sich an den Fingern abzählen.

Allerdings war der Empfänger leider nicht mehr im English Club in Zanzibar anzutreffen, sondern nach Nairobi/Kenia weitergereist. Daher wurde die Portomarke mit dem Stempel I18 "Charges not paid" mit Kreuz annulliert und die Karte nach Nairobi umadressiert. Der dabei angebrachte Hinweisstempel "Gone away / Parti" ohne Rahmen ist in dieser Form noch nicht in der Literatur belegt, er passt aber zu ähnlichen Stempeln mit anderen Hinweistexten. Der Tagesstempel vom "Returned Letter Office Zanzibar" ist auch nur in wenigen Exemplaren ab 1941 bis nach der Unabängigkeit un dem Zusammenschluß mit Tanganjika bekannt.
 
Seku Am: 07.03.2019 19:52:03 Gelesen: 12015# 299 @  
Etwas ganz aktuelles aus der Schweiz. Ortsstempel Gossau



Economy-Grossbrief bis B 4 und 100 g kostet 3.80 CHF - nur gut, dass der Absender bekannt war; denn bei fehlenden Absenderangaben erfolgt der Taxnachbezug beim Empfänger.
 
Vernian Am: 07.03.2019 20:47:38 Gelesen: 12008# 300 @  
Ich hatte mich letztens bei Briefen, die ich mir aus den Franz. Antarktisterritorien (TAAF) habe schicken lassen, bei der Umrechnung Französischer Franc zu Euro etwas vertan und daher geringfügig unterfrankiert (2-3 Cent oder so). Die haben sich da unten tatsächlich die Mühe gemacht meine aufgeklebten Franc-Frankaturen (teils auch gemischt mit €) nachzurechnen und den Fehlbetrag festgestellt und den Brief auch mit einem "T" - Stempel versehen, aber nicht den Fehlbetrag vermerkt. Vermutlich deshalb kam der Brief dann auch problemlos und ohne Nachgebühr an - oder die Deutsche Post nimmt es da eh nicht mehr so genau (die hätten aber vermutlich auch gar nicht gewusst wie hoch das Porto sein musste bzw. wie das umzurechnen ist). Zeigen kann ich den Beleg nicht, den hatte ich weitergegeben.

Best

V.
 
London-Dieter Am: 03.08.2019 01:59:37 Gelesen: 4808# 301 @  
Um das Thema wieder etwas zu beleben, hier ein Nachportobeleg aus der damaligen DDR in die Bronx, New York, USA und wieder zurück. Das Datum ist schlecht zu entziffern, aber die 2. Stelle in der Jahreszahl sieht eher wie eine "6" aus - also 1966, wenn man das Rücksendedatum berücksichtig.



Der Empfänger war nicht zu ermitteln, siehe die verschiedenen Stempel und Vermerke, somit wurde der Brief wieder zurückgesandt. Nicht ohne ihn jedoch mit einer Nachgebührmarke zu bekleben, welche mittels einem ovalen Doppelring-Stempel entwertet wurde. Dieser Entwertungsstempel wurde hier schon in anderen Foren gezeigt, ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern in welchem das war.

Auf der Rückseite noch ein Maschinenstempel aus der Bronx, mit Einsatz "Williams Bridge Station" vom 24. Januar 1967.
 
volkimal Am: 03.08.2019 21:42:08 Gelesen: 4749# 302 @  
Hallo zusammen,

zur Gültigkeit der DDR-Marken habe ich im Beitrag [#201] schon etwas geschrieben. Dieser Brief an meinen Vater hat Karl-Andreas Hecker am 31.12.1991 aufgegeben. Dieses war der letzte Tag, an dem die Briefmarken mit der Inschrift "Deutsche Post" gültig waren.



Wie man dem Text des Briefes entnehmen kann, hat er versucht einen Letzttags-Beleg herzustellen. Er hat sich allerdings vertan, denn die DDR-Marken waren nur bis zum 02.10.1990 gültig. Dennoch wurden die Briefmarken zunächst gestempelt. Später hat irgendwer entdeckt, dass die DDR-Marken ungültig waren und hat sie entsprechend markiert. Weshalb der Brief trotzdem nicht mit Nachporto belegt wurde bleibt wohl ein Geheimnis.

Viele Grüße
Volkmar
 

Das Thema hat 302 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12   13  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.