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Thema: (?) (276/281-282) Nachgebühr verschiedener Länder
Das Thema hat 294 Beiträge:
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Baber Am: 18.12.2017 08:35:05 Gelesen: 40831# 270 @  
@ Journalist [#260]

Hallo Jürgen,

die deutsche Postkartengebühr Ausland betrug 1955 und 1958 20 Pfg,. Es fehlten also auf beiden Karten 10 Pfg. Dieser Fehlbetrag wurde damals verdoppelt also ist 0,20 x 6 = 1,20 S eigentlich richtig.

Dafür, dass auf der Karte von 1958 nur der einfache Fehlbetrag berechnet wurde, habe ich keine Erklärung.

Gruß
Bernd
 
Journalist Am: 18.12.2017 09:58:26 Gelesen: 40823# 271 @  
@ Baber [#270]

Hallo Bernd,

danke für die Aufklärung zu meiner Frage unter Beitrag [#260].

Viele Grüße Jürgen
 
Altmerker Am: 28.12.2017 23:34:25 Gelesen: 39235# 272 @  


Eine etwas unorthodoxe Aufforderung, Nachgebühr zu bezahlen. Wer da wohl den Filzer genommen hat und Büchersendung durchstrich und die 245 Cent vermerkte? Es ist ein Rätsel für mich, denn augenscheinlich kamen von den 79 Briefen 78 ohne postalische Kritik und Durchstreichung an.

Gruß
Uwe
 
Torsten Grunwald Am: 28.12.2017 23:49:06 Gelesen: 39233# 273 @  
@ Altmerker [#272]

Hallo Uwe,

ich gehe mal davon aus, dass uder Brief verschlossen war ?

Dann wäre die Nachgebühr leider ok, da hat es einer wieder genau genommen.

Gruß
Torsten
 
Journalist Am: 29.12.2017 00:08:47 Gelesen: 39231# 274 @  
@ Altmerker [#272]

Hallo Uwe,

aus irgend einen Grund war es keine Büchersendung z.B. wie Torsten schon geschrieben hat, wenn der Umschlag zugeklebt war, ist es laut AGB keine Büchersendung mehr. Dann wird zum einen die Differenz zum Großbrief (45 Cent sowie die zusätzlichen 200 Cent für Einziehungsentgelt bei Großbriefen berechnet also zusammen 245 Cent, die nun hier mal statt in Blaustift mit blauen Filzer richtig vermerkt wurden.

Viele Grüße Jürgen
 
Altmerker Am: 29.12.2017 08:28:44 Gelesen: 39209# 275 @  
@ Torsten Grunwald [#273]
@ Journalist [#274]

Besten Dank für die Anmerkungen. Das heißt im Umkehrschluss, 78 Sammlerfreunde hatten Glück. Ich werde unseren "Postmeister" nochmal briefen, dass er die Umschläge alle auf lässt. Dem Sammlerfreund, der hier betroffen war, muss ich wohl beim nächsten Jahrestreffen was ausgeben.

Viele Grüße
Uwe
 
Baber Am: 25.02.2018 12:01:55 Gelesen: 27245# 276 @  
Für diese Postkarte, die 1964 nach Belgien gelaufen ist und in Bregenz/Österreich mit einer Schweizer Marke eingeworfen wurde, berechnete die Belgische Post 8 Fr Nachgebühr, wenn ich die 8 richtig als Nachporto deute.

Kann jemand die Berechnung erklären?

Kennt jemand den Zielort Effe???? in der Provinz Brabant?



Gruß
Baber
 
fogerty Am: 03.03.2018 12:47:43 Gelesen: 26890# 277 @  
Drucksache von München nach Meran im Jahre 1966, für die fehlenden 10 Pfennige wurde eine Nachgebühr von 35 Lire erhoben.



Grüße
Ivo
 
GSFreak Am: 05.05.2018 22:37:10 Gelesen: 21884# 278 @  
Hier eine Ansichtskarte aus Karachi (Pakistan) vom 21.09.1973, freigemacht mit senkrechtem Pärchen der Mi.-Nr. 186 nach Wintherthur in der Schweiz.

Das Porto reichte offenbar nicht aus. Es sind zwei Taxe-Stempel zu finden. In Winterthur (Winterthur 1) mussten letztlich 10 Rappen Nachgebühr "berappt" werden. Kann mir jemand sagen, wo der andere (runde) Taxestempel abgeschlagen worden ist? Bereits in Pakistan?



Aus der 1 Euro-Wühlkiste auf der Briefmarkenmesse 2018 in Essen.

Gruß Ulrich
 
Journalist Am: 05.05.2018 22:43:31 Gelesen: 21880# 279 @  
@ GSFreak [#278]

Hallo Ulrich,

normalerweise muss heutzutage immer im Absendeland (also hier Pakistan) ein vollständig ausgefüllter Taxvermerk angebracht werden, dann kann er auch im Empfängerland (hier Schweiz) richtig weiter bearbeitet werden - wird im Absendeland kein vollständiger Taxvermerk angebracht, so muss das Empfängerland auch kein Nachentgelt erheben.

Viele Grüße Jürgen
 
Bautenfünfer Am: 16.05.2018 08:00:29 Gelesen: 21078# 280 @  
Eine Postkarte von Garmisch nach Shanghai, auf der Vorderseite mit einer 8 Pf Marke beklebt. Datum 5.8.31



Die Rückseite schaut dann so aus:



Es hätten im Jahr 1931 fünfzehn Pf drauf sein müssen, es wurden nur 8 Pf Inlandsporto verklebt.
 
GSFreak Am: 19.05.2018 07:22:27 Gelesen: 20830# 281 @  
Hier eine Ansichtskarte aus der Schweiz (Ortsname nicht lesbar, jedenfalls Kanton URI) vom 24.07.1957 nach Heilbronn in Deutschland.

Das große offene T(axe) ist zeitweise typisch für die Schweiz (siehe auch [#230]). Der rote Einzeiler, ich lese noch ein "a" hinter "Nachgebühr", sieht irgendwie nicht vollständig abgeschlagen aus. Kennt jemand diesen Stempel?



Gruß Ulrich
 
Baber Am: 20.07.2018 09:30:25 Gelesen: 10186# 282 @  
Nachporto bestimmen Schweden

Diese Postkarte von Österreich nach Schweden vom 15.9.1972, portogrecht frankiert mit 2,50S wurde in Berchtesgaden eingeworfen und daher mit Nachgebühr belegt. Der Taxbruch lautet korrekt: doppelte deutsche Postkartengebühr Ausland (2x50) durch Gebühr eines einfachen Auslandsbriefe (70) = 10/7.

Wenn nun die handgeschriebenen 79 (Öre?) die schwedische Nachgebühr bedeuten, hätte rückgerechnet der schwedische Auslandsbrief 1972 55 Öre gekostet.
Kann das jemand bestätigen?



Gruß
Bernd
 
Basalt44 Am: 20.07.2018 16:17:18 Gelesen: 10139# 283 @  
Hallo Bernd,

das Porto für einen schwedischen Auslandsbrief betrug vom 1.7.1971 bis 30.6.1972 85 ÖRE. Eventuell hilft nachfolgender Portosatz weiter. 55 Öre betrug das Porto für Postkarten innerhalb der skandinavischen Länder, gültig vom 1.10.1971 bis 30.6.1972.

Sorry, mehr kann ich nicht bieten.

Viele Grüße aus dem heißen Berlin

Werner
 
Baber Am: 20.07.2018 16:25:05 Gelesen: 10136# 284 @  
@ Basalt44 [#283]

Hallo Werner,

Danke für Deine Mühe. Die Karte ging aber erst am 15.9.72 auf den Weg. Hast Du auch das Porto für einen schwedischen Auslandsbrief ab dem 1.7.72?

Gruß
Bernd
 
Basalt44 Am: 20.07.2018 16:57:45 Gelesen: 10127# 285 @  
Hallo Bernd,

Das Porto für einen Auslandsbrief betrug vom 1.7.1972 bis 30.4.1975 100 Öre.

Gruß
Werner
 
Baber Am: 20.07.2018 17:05:26 Gelesen: 10119# 286 @  
Das passt nun auch nicht. Wahrscheinlich ist die 97 dann keine schwedische Nachgebühr.

Gruss
Bernd
 
Baber Am: 05.08.2018 13:35:01 Gelesen: 8131# 287 @  
Warum diese Postkarte, gelaufen 1987 vom Wien nach Rorschach in der Schweiz, mit dem Tax-Stempel 600/800 versehen wurde, passt nicht einmal für die 1 Mill € Frage, denn es gibt nach meinem Dafürhalten keine vernüftige Erklärung.

Die Postkarte ist mit 6 S sogar um 1 S überfrankiert, da die Postkartengebühr in die CEPT-Länder damals nur 5 S war.

Die Schweizer Postler mußten aber das nicht prüfen, sondern hielten sich an den Tax-Stempel 600/800 und rechneten damals aus meiner Sicht 600x90 (Postkartengebühr Ausland)/800 = 67,5 , aufgerundet 70, verdoppelt 1,40 Sfr.



Gruß
Bernd
 
10Parale Am: 10.09.2018 20:22:44 Gelesen: 4360# 288 @  
Laut Michel Internationales Taschenbuch der Postgebühren kostete ein Brief von Deutschland nach Österreich am 11.08.1971 = 60 Pfennig bis 20 gramm Gewicht.

Dieser Brief der Apotheke in Albbruck (Baden) beinhaltete eine noch vorhandene Geburtskarte und wog nicht mehr als 20 Gramm.

Nun war der Brief vom Absender mit 50 Pfennig frankiert (Michel Nr. 491 / Lorsch und Michel Nr. 638 Heinemann) freigemacht worden, aber nicht frei genug.

Österreich erlaubte sich sage und schreibe 120 Groschen nachzufrankieren (Marken aus dem Satz Ziffernzeichnung im Zierrahmen, Portomarken)

Wird schon seine Richtigkeit haben, oder? Den Nachportostempel T mit 20/60 kann ich leider nicht erklären.

Liebe Grüße

10Parale


 
volkimal Am: 10.09.2018 20:33:45 Gelesen: 4352# 289 @  
@ 10Parale [#288]

Hallo 10Parale,

hier wird der T-Stempel erklärt:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=12672

Viele Grüße
Volkmar
 
Baber Am: 10.09.2018 21:34:20 Gelesen: 4331# 290 @  
@ 10Parale [#288]

Hallo 10Parale,

meiner Ansicht nach ist der deutsche Tax-Stempel falsch. Es fehlten ja nur 10 Pfenning auf die Auslandsgebühr von 60 Pfenning, also hätte er 10/60 lauten müssen.

Das muss aber die empfangende Postverwaltung nicht kümmern. Sie hält sich an den Tax-Stempel und rechnet: Gebühr des eigenen Auslandsbriefes * Taxbruch = 350 *20/60 = 116,66 aufgerundet 120 Groschen.

Gruß
Bernd
 
volkimal Am: 10.09.2018 21:51:14 Gelesen: 4326# 291 @  
@ Baber [#290]

Hallo Bernd,

geh einmal auf den Link im Beitrag [#289]. Dort heißt es: bei nicht oder ungenügend freigemachten Briefsendung hat die Aufgabeverwaltung neben dem T-Stempel einen Bruch anzuschreiben der im Zähler die fehlende Gebühr (einfach, etwa bei ungenügend frankierten Einschreibebriefen oder doppelt, bei normalen Briefsendungen) ...

Insofern passt die "20".

Viele Grüße
Volkmar
 
Baber Am: 11.09.2018 08:42:59 Gelesen: 4290# 292 @  
@ volkimal [#291]

Hallo Volkmar,

danke für den Hinweis. Dann ist der Tax-Stempel klar. Im Michel Postgebührenhandbuch Deutschland habe ich so nichts gefunden, aber dort ist es auch etwas schwierig, so etwas zu finden.

Gruß
Bernd
 
saeckingen Am: 11.09.2018 10:45:53 Gelesen: 4271# 293 @  
Hier ein paar exemplarische Stücke mit Portomarken meiner Sammelgebiete.

Kenia & Uganda



5 g Luftpost-Brief mit 40 Pf Hindenburg-Frankatur mit Postablagestempel Feldberg (Schwarzwald)/Caritashaus nach Nairobi/Kenia. Entwertet am 3.9.34 mit Bahnpoststempel Titisee-Seebrugg Zug 1944. Mit Taxvermerk 10 Centimes. Transitstempel München Bahnpostamt 4.9.34 und Ankunftstempel Nairobi 10.9.34.

Rückseitig wurde in Nairobi eine Kenya and Uganda Portomarke zu 10 Cent angebracht und am 11.9.34 in Nairobi entwertet. Der Empfänger war wohl schon abgereist und der Brief wurde daher nach Ruiru/Kenya weitergeleitet. Die in Nairobi verklebte Portomarke wurde mit einem Andreaskreuz-Stempel mit der Inschrift "Charge not collected / fresh label required" annulliert.

Der Brief kam am 13.9.34 in Ruiru an, wo am 21.9.34 bei der Aushändigung des Briefes an den Empfänger eine neue 10 Cent Portomarke zur Erhebung des Nachportos angebracht wurde.

Kenia & Uganda in Tanganjika verwendet

Nach dem Zusammenschluss der Postgebiete von Kenia & Uganda mit Tanganjika wurden zwar zeitnah neue Briefmarken mit der Inschrift der drei Territorien ausgegeben, die Portomarken von Kenia & Uganda wurden übergangsweise auch in Tanganjika verwendet.



Unfrankierter Brief am 4.7.33 innerhalb Tanga/Tanganjika gelaufen. Wegen der fehlender 20 cent Frankatur mit dem 8-eckigen Tax-Stempel und 40 cent Nachportovermerk (doppelter Fehlbetrag) versehen. Der Tax-Stempel ist übrigens ein nachverwendetes Exemplar aus Deutsch Ostafrika. Das Nachporto wurde mit einer Kenya and Uganda Portomarke zu 40 Cent erhoben, die ebenfalls am 4.7.33 entwertet wurde.

Kenia, Uganda & Tanganjika



Mit 1/- unterfrankierter Luftpostbrief vom 25.8.49 von Nigeria nach Entebbe/Uganda mit nigerianischem Taxvermerk 6 d. In Uganda umgerechnet in einen Fehlbetrag von 50 Cent. Das Nachporto wurde mit KUT Portomarken zu 10 und 40 Cent erhoben, die am 9.9.49 in Entebbe entwertet wurden.
 
saeckingen Am: 11.09.2018 11:32:17 Gelesen: 4262# 294 @  
Kenia



Brief mit Absenderfreistempel von Hamburg 8.10.71 nach Nairobi/Kenia. Der Brief wurde statt der erforderlichen 60 Pfennig nur mit 25 Pfennig freigestempelt. Daher mit deutschem Taxstempel mit dem Fehlbetragsbruch 35/60 versehen, woraus in Nairobi das Nachporto von 40 Cent berechnet wurde, welches mit zwei 20 Cent Portomarken von Kenia verrechnet wurde.

Tansania



Brief vom 7.6.86 aus Poreè/Jugoslawien (heute Kroatien) nach Arusha/Tansania. Der Brief wurde statt der erforderlichen 1,50 Dinar nur mit 1 Dinar frankiert. Daher mit jugoslawischem Taxstempel mit dem Fehlbetragsbruch 50/150 versehen, woraus in Tansania das Nachporto von 2/- berechnet wurde, welches mit fünf 40 Cent Portomarken von Tansania verrechnet wurde. Die Portomarken wurden mit Stempel Arusha 26.6.87 entwertet. Ob der Brief von 1986 oder 1987 ist und welcher Stempel stimmt kann ich nicht sagen, aber ich bezweifle, dass der Brief tatsächlich 1 Jahr und drei Wochen unterwegs war.

Uganda



Uganda Inlandsbrief (1979 oder 1980) nach Kamuli. Der Brief wurde statt der erforderlichen 5/- nur mit 1/- frankiert. Daher mit dem alten Taxstempel der East Africa Post & Telecommunication Cooperation und dem doppelten Fehlbetrag 8/- versehen. Das Nachporto wurde mit acht 1/- Portomarken von Uganda verrechnet, die nach dem Sturz von Idi Amin 1979 mit dem Aufdruck Liberated 1979 versehen wurden. Es handelt sich hierbei um den einzig bekannten Beleg mit Portomarken der Liberated 1979 Ausgabe, mir ist nicht einmal eine bedarfsmäßig entwertete Einzelmarke bekannt.
 

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