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Thema: Fiskalmarken, Wertmarken und Gebührenmarken auf Dokumenten
Das Thema hat 316 Beiträge:
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formel1 Am: 22.10.2023 22:01:49 Gelesen: 73884# 292 @  
Patentanmeldung beim Amerikanischen Generalkonsulat Düsseldorf aus 1952 :

Gebührenmarke "American Overseas fee stamp" ,

Deutsches notarielles Siegel mit Kordel, Bestätigung des US-Patentamtes.





Sollte jemand Interesse an den von mir unter diesem Thema vorgestellten Belegen haben, bitte ich um (realistische) Preisangebote. Meine Daten sind hinterlegt.

Grüsse,

formel1
 
formel1 Am: 22.10.2023 22:06:59 Gelesen: 73879# 293 @  
Einen habe ich noch:

Fleischbeschau nach Schlachtung,

abhängig vom Fleischgewicht entsprechende Gebührenmarken !



Grüsse,

formel1
 
HWS-NRW Am: 28.10.2023 13:04:40 Gelesen: 72764# 294 @  
Hallo,

heute ist wieder ein Beleg für meine "Nebenbei"-Sammlung der Flugtickets eingetroffen:



Für einen Flug von Brüssel nach Paris und zurück wurde im Flughafen eine Gebühr von 80 fr "erbeten" und auf dem Beleg (am 3.10.1966) freundlicherweise angeklammert.

Euch ein schönes Wochenende
Werner
 
Mason Am: 23.12.2023 13:12:48 Gelesen: 68706# 295 @  
Ich habe hier 2 Belege mit Steuermarken Preussen und einen Ausschnitt handentwertet.





Euch allen schöne Feiertage
 
HWS-NRW Am: 22.01.2024 13:37:56 Gelesen: 67262# 296 @  
Hallo in die Runde,

endlich ist mein Sachbuch fertig geworden und stellt sich den interessierten Lesern in Form eines USB-Sticks vor.





Über 535 Seiten geballte Literatur zu den "Alliierten Reisegenehmigungsmarken (1947-1969) und dazu als kleine "Zugabe" eine Zusammenfassung meiner Fachartikel zur Fiskalphilatelie, auch hier sind es 270 Seiten geworden.

Für Philaseiten-Leser gibt es natürlich einen Sonderpreis, bitte bei Interesse nachfragen.

mit Sammlergruß
Werner
 
Sachsendreier53 Am: 23.04.2024 20:22:44 Gelesen: 62602# 297 @  
Preußen 1866:

Justizbrief aus Heiligenstadt vom 26.5.1866 nach Naumburg bei Cassel. Der Inhalt des Briefes bezieht sich auf eine gerichtliche Verhandlung und der Zusendung einer beglaubigten Abschrift vom 19.Mai 1866.

Als Urkundensteuer ist eine Stempelgebühr über 4 Silbergroschen fällig. Die blaue, geschnittene Stempelmarke der Klasse 3 wurde am 28.5.1866 für das Kurfürstlich, hessische Justizamt zu Naumburg abgerechnet und entwertet.



mit Sammlergruß,
Claus
 
jmh67 Am: 15.09.2024 14:14:53 Gelesen: 50473# 298 @  
Rückseite eines Versicherungsscheins aus der DDR für eine Haushaltsversicherung von 1969 mit zwei handschriftlich entwerteten Beitragsmarken zu je 8 Mark:



Martin
 
zockerpeppi Am: 15.09.2024 21:11:30 Gelesen: 50390# 299 @  
@ BeNeLuxFux [#291]

Die Luxemburische Taxe: 1 Promille vom Wert des Wechsels; für die Tranche von 400-500 aufgerundet auf den nächsten vollen Nenner sind dies 50 cts.

Die Belgische Taxe: leider sind im Augenblick alle meine Bücher eingepackt. Bei einem Wert von 1000 Franc oder einer Fraktion von 1000 Fr = 50 cts, so war jedenfalls der Tarif in 1934. Wird leider noch eine Weile dauern bis meine Bücher wieder das Licht der Welt sehen (ich renoviere).

Tschü
Lulu
 
bedaposablu Am: 11.10.2024 17:51:06 Gelesen: 49135# 300 @  
Hallo miteinander!

Hier etwas aus der Haushaltsauflösung meines Vaters und vielen bisher unbekannt:



Quittung einer KFZ-Zulassung über 13,- DDR-Mark im VPKA (Volkspolizei Kreisamt) 27 Schwerin vom 27.12.1973, verklebt mit Marken über 3,- und 10,- DDR-Mark Verwaltungsgebühr.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
Baber Am: 11.10.2024 22:03:59 Gelesen: 49103# 301 @  
Ausstellung eines Führerscheines in München 1973



15 DM Quittungsmarken des Landratsamtes München.

Gruß
Bernd
 
HWS-NRW Am: 24.12.2024 11:07:22 Gelesen: 45094# 302 @  
Hallo am heutigen Heiligen Abend.

Beim Suchen eines anderen Belege fand ich dieses außergewöhnliche Formular:



Es handelt sich um eine Grenzkarte, die einer deutschen Bürgerin im April 1952 in Friedrichshafen ausgestellt wurde, die jeweilige Gebühr wurde mit den seinerzeit von vielen Gemeinden genutzten Stempelmarken "Freiherr vom Stein" ausgewiesen.

Euch ein paar geruhsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch.

mit Sammlergruß
Werner
 
Totalo-Flauti Am: 17.02.2025 20:44:50 Gelesen: 42642# 303 @  
Liebe Sammlerfreunde,

Fiskalphilatelie ist nicht ganz so mein Sammelgebiet. Aber es ist ab und zu was dabei. Hier zum Beispiel eine Wohnungszuweisung für eine 2 1/2 Zimmerwohnung. Das Wohnungsamt belegte am 24.10.1059 die Amtshandlung mit 6,50. Die Verwaltungsmarken der Stadt Leipzig sind noch in RM (Reichsmark) ausgewiesen. Seit 24.07.1948 galt die Deutsche Mark der Deutschen Notenbank als Zahlungsmittel.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
HWS-NRW Am: 18.02.2025 17:28:06 Gelesen: 42516# 304 @  
Hallo am Abend,

heute kam ein Neuzugang:







Ausweis einer österreichischen Studentin vom Juli 1949, sie beantragte u.a. zwei alliierte Visa (Stempelmarken zu 1 US-$) im August 1949 sowie im Oktober 1950 für (Studien-) Reisen nach Großbritannien und Belgien. Für einen weiteren Besuch von GB wurde im März 1951 ein letztes Visum erstellt, hier kam aber keine AMG-Stempelmarke mehr zum Einsatz.

mit Sammlergruß
Werner
 
Martin de Matin Am: 03.03.2025 15:20:41 Gelesen: 41769# 305 @  
Ich zeige eine Versicherungspolice aus dem Jahr 1899. Es wurden ein preussische 1 Mark und ein 50 Pf Stempelmarke verwendet.

Die Versicherungspolice ist vollständig erhalten. Ich zeige nur den oberen Teil der ersten Seite.



Gruss
Martin
 
DL8AAM Am: 30.04.2025 15:54:21 Gelesen: 33167# 306 @  
@ HWS-NRW

Da finde ich beim Entrümpeln des Dachbodens in einer alten Kiste schon einmal einen alten Ausweis (meiner Oma) und dann hatte die damals ausstellende Behörde wohl keine Gebührenmarken zur Hand, sondern hat Stempelgebühr in Höhe von 1 Reichsmark nur per Schreibmaschine eingetragen und gesiegelt. Die im Internet gezeigten Beispiele aus dem selben Jahr, die ich auf die Schnelle gefunden habe, tragen aber in der Regel eine Gebührenmarke zu 1 RM. Da aber bisher hier im Thread noch kein Exemplar eingestellt wurde, möchte ich dieses Exemplar hier trotzdem kurz hochladen.

Interessanterweise wurde der Ausweis auf einen falschen Namen ausgestellt, Rössner statt Rösner, siehe auch die 'richtige' Unterschrift. Aber im August 1946 war man wahrscheinlich einfach 'froh' mit einem gültigen Ausweis seines Weges ziehen zu können und man hat deshalb wohl auch keine Welle gemacht. ;-)

Deutsche Kennkarte (1946)



Deckblatt und Außen-Rückseite mit der 'Entnazifizierungsentscheidung' der zuständigen [Wohnorts-] Gemeinde Hankofen: politisch überprüft.



Innenseite mit den persönlichen Daten, Foto, Fingerabdrücken & Unterschrift sowie den Ausstellungsangaben der Behörde, hier 'Der Landrat - Landkreis Straubing' vom 21.08.1946 - plus der Darstellung der fälligen Stempelgebühr in Höhe einer Reichsmark (wie gesagt, in diesem Fall leider nicht durch eine Gebührenmarke, sorry!):



Angaben zum Formular: Druck im (noch existierenden) Verlag "W. Kohlhammer" in Stuttgart im Jahr 1946. Bei dem Werkstoff handelt es sich um Kaliko, hergestellt von der Firma Kaliko aus Göppingen. Die heutige Nachfolge-Etität ist die "Benecke-Kaliko AG" mit Hauptsitz in Hannover, ein Geschäftsbereich der ContiTech-Gruppe "Continental".

Ergänzend nur zur Info: Kaliko ist ein glattes und dichtes Material aus Baumwollfasern in Leinwandbindung. Abgeleitet wird der Name von der indischen Hafenstadt Kalikut (heute Kozhikode).

Beste Grüße
Thomas
 
HWS-NRW Am: 30.04.2025 21:54:04 Gelesen: 33127# 307 @  
@ DL8AAM [#306]

Hallo Thomas,

ein interessanter Beleg, Gratulation.

ich wünsche Dir einen schönen 1. Mai
Werner
 
DL8AAM Am: 27.08.2025 21:17:48 Gelesen: 19867# 308 @  
@ saeckingen [#221]

In den 1990-er Jahren waren wir ja einige male für ein paar Monate mit dem Rücksack in ganz Afrika unterwegs, u.a. auch Trips nach Sansibar. Leider habe ich mich damals noch nicht mit Fiscals beschäftigt, d.h. ich habe unsere "Reise-Belege" daheim einfach in irgendwelche Jahreskisten gesteckt und auf dem Dachboden bei meinen Eltern eingelagert. Nun habe ich durch Zufall beim Entrümpeln einen ähnlichen Beleg, wie Deinen [#221], (wieder-) gefunden. Ich wusste, dass ich so etwas auch mal gesehen hatte, nur wo? Aber zum Glück wirft man als Sammler ja nichts weg. ;-)

Hier nun das fiskalphilatelistische Ticket meiner damaligen Freundin bzw. Jetztfrau:





Ticket der Azam Marine Company Limited aus Sansibar [1] für die Überfahrt mit der Passagierfähre Kondor 5 [2] von Sansibar nach Dar-es-Salaam am 01.12.1995 zum Preis von 20 US$, [Vorderseite, Rückseite, Innenseite-links, Innenseite-rechts und Kundendurchschlag des eingehefteten Tickets].

Die Bezahlung der eigentlichen Stempelgebühr bzw. der "Steuern" für das Ticket selbst, wird durch die Fußzeile "Stamp Duty Paid" mit Zusatz der entsprechenden 'Genehmigungsnummern' ("Composition Agreement No.") dokumentiert, hier die SD/38/8301 und die WF/ZBR/0212 des Finanzministeriums von Sansibar (WF: Wizara ya Fedha, ZBR: Zanzibar).

Die auf dem Ticket verklebte Steuermarke aus Sansibar deckt die staatlichen Ausreise-Abfertigungsgebühren ab. Hier mit der bereits bekannte Marke 'für die Ausreise über einen Hafen' - Seaport Departure Service Charce - für Ausländer zu US $5, ...



die auch dann gleich dreifach entwertet wurde:

a) (Doppel-) Lochung, vermutlich als Ticketentwertung durch das Fährunternehmen,
b) Doppeldreieck-Tagesstempel IMMIGRATION PORT / ZANZIBAR / TANZANIA / 1 DEC 1995 der Hafeneinreisebehörde von Sansibar und
c) gekreuzt, 2x der Einzeilenstempel WIZARA YA FEDHA, d.h. Finanzministerium in Suaheli.

Beste Grüße
Thomas

[1] https://azammarine.com
[2] http://www.schepenvandoeksen.nl/forum/index.php/topic,32.msg6409.html#msg6409
 
DL8AAM Am: 10.11.2025 18:21:01 Gelesen: 15060# 309 @  
@ saeckingen [#221]
@ DL8AAM [#308]

Und bevor man aus Sansibar ausreisen will, muss man ja erst einmal hinreisen. Hier nun das passende Ticket für die Hinreise, nun mit der entsprechenden Steuermarke von Tansania bzw. vom tansanischen Festlands-Landesteil:



Ticket der Sea Express Service Limited [1] aus Sansibar ("Head Office") bzw. von deren Zweigstelle ("Branch") in Daressalam für die Überfahrt von Daressalam per Fähre nach Sansibar am 26.11.1995 zum Preis von 20 US$ [Vorderseite, Rückseite und Kundendurchschlag des eingehefteten Tickets].

Auch in diesem Fall erfolgte die Ausweisung der Bezahlung der eigentlichen Stempelgebühr bzw. der "Steuern" für das Ticket, durch die Fußzeile "Stamp Duty Paid" mit Zusatz der entsprechenden 'Genehmigungsnummern' ("Composition Agreement No."), hier die SD/88/8428 plus die LWF/Z'BAR/0228 des Finanzministeriums (WF: Wizara ya Fedha) von Sansibar (Z'BAR: Zanzibar).

Die auf dem Ticket verklebte Steuermarke aus Tansania ("Tanzania Government") zu US$5 deckt die staatlichen Ausreise-Abfertigungsgebühren 'für die Ausreise über einen Hafen' ("Port Service Charge") für Ausländer ("Foreigners") ab.



Entwertet per Schriftzug (rot) und einem einzeiligen Tagesstempel 26 NOV 1995 (violett) [rechts zum Vergleich die Steuermarke aus dem Ticket meiner Frau].

Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.blarbus.co.tz/listings/sea-express-services-limitedtanzania/
 
DL8AAM Am: 29.11.2025 20:03:42 Gelesen: 13869# 310 @  
@ saeckingen [#221]
@ DL8AAM [#308][#309]

Nachdem hier Belege mit den Fiskalmarken für Schiffspassagen zwischen Sansibar und Tansania (Festlands-Landesteil) gezeigt wurden, nun das passende Gegenstück für einen Flug von Sansibar nach Daressalam auf dem Festland:







Ticket von "Sky Air Charter" (Sky Tours Ltd.) - ausgestellt von "Fisher Man Tours" in Darajani (Stone Town) in Sansibar Stadt (Zanzibar Town) - für einen Flug von Sansibar nach Daressalam am 07.01.1995 zum Preis zu 40 US$ [Vorderseite, Rückseite, Innenseite-links, Innenseite-rechts und Kundendurchschlag des eingehefteten Tickets].



Steuermarke '1000 auf 800 Schilling' der Revolutionären Regierung von Sansibar ("Zanzibar Revolutionary Government"), Aufwertung per Handstempelaufdruck T.SHA 1000/- im liegenden (Doppelrand-) Oval. Entwertung per Lochung. Rechts - zur Ergänzung - ein weiteres Beispiel dieser überdruckten Marke (von meinem Ticket).

Die auf dem Ticket verklebte Steuermarke zu 1000 Tansanischen Schillingen (damals im Gegenwert von etwas mehr 1 US$) deckte dabei die staatlichen Ausreise-Abfertigungsgebühren 'für die Ausreise über einen Flughafen' ("Airport Departure Service Charge") ab. Scheinbar wurde hier, im Gegensatz zu den Fährtickets, zusätzlich keine eigene Ticketsteuer fällig (vgl. [#308][#309]). Interessanterweise zahlten wir in diesem Fall ja auch in Tansanischen Schilling und nicht wie sonst - für Ausländer üblich - den teureren Tarif in US$. Möglicherweise weil damals diese Route vielleicht irgendwie 'unter dem Radar' für Touristen lief, der Zeitungsflieger- bzw. Postflieger auf dem Rückflug zum Festland, eine kleine, einmotorige Cessna (ich meine es war eine 206 oder so?), mit insgesamt 3 Passagieren - meine Frau "durfte" auf den Platz des 'Copiloten', der Rest von uns kauerte irgendwie zwischen der Ladung ... ;-)

Beste Grüße
Thomas
 
DL8AAM Am: 04.12.2025 22:28:00 Gelesen: 13481# 311 @  
@ DL8AAM [#310]

Kaum war man in Daressalam, gings am selben Tag auch gleich noch weiter nach Kairo, kurz mal rüber zum Pyramidenschauen 'wenn man schon mal in der Ecke ist' ;-)



Flugticket von Egypt Air (Deckblatt). Da die weiteren Seiten keinerlei direkteren Bezug zur tansanischer Steuermarke haben, stelle ich diese in diesem Fall auch nicht mit ein.



Die auf dem Ticket verklebte Steuermarke aus Tansania ("Tanzania Government") zu US$ 20 deckt die staatlichen Ausreise-Abfertigungsgebühren 'für die Ausreise über einen Flughafen' ("Airport Departure Service Charge") ab. Vermutlich handelt es sich bei dieser Gebührenstufe speziell für die Abfertigung für einen internationalen Flug?

Entwertet mit zwei kaum erkennbaren, (für mich) komplett unlesbaren Rundstempeln in violetter Farbe und handschriftlicher Datumsangabe 7/1/95.

Nun zum Abschluß, gibt es Literatur zur all' diesen tansanischen Steuermarken? Kataloge? Artikel? Einen Anriß des Themas habe ich schon mal im Netz gefunden [1], aber das ist leider eben nur ein kleiner Anschmecker, wenn auch sehr interessant... zum Beispiel werden dort nur Flughafensteuermarken gelistet, keinerlei Hafensteuermarken.


Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.revrevd.com/tanganyika--tanzania.html bzw. https://www.revrevd.com/zanzibar.html
 
HWS-NRW Am: 06.03.2026 10:22:01 Gelesen: 6052# 312 @  
Hallo in die Runde.

Nach langer Zeit bekam ich wieder einen neuen Beleg.



Dreiteilige Erlaubniskarte für die Ein- und Ausreise (Fernflug) nach Österreich, ausgestellt im Juni 1951 im Kombinierten Reise-Büro BERLIN, die Gebühr entrichtet mit einer Fiskalmarke zu 8 DM, das Flugzeug landete seinerzeit auf dem amerikanischen Flugfeld in Tulln.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 04.04.2026 11:57:58 Gelesen: 2802# 313 @  
Hallo in die Runde.





Für einen einmaligen Besuch in die benachbarte Bundesrepublik beantragte das Fräulein Brüstel zuerst einen Personalausweis, dazu kam ein separater Reise-Ausweis und sie benötigte auch noch eine alliierte Reisegenehmigungsmarke zu 8 DM, um im Zeitraum von April bis Juli 1952 zu ein- und auszureisen, seinerzeit eine ziemlich teure Angelegenheit.

mit Sammlergruß
Werner
 
Kunz Thomas Am: 05.04.2026 10:41:29 Gelesen: 2637# 314 @  
Hallo und frohe Ostern.

Von mir mal ein Jahres-Jagdschein des Herzogtums Braunschweig des Jahres 1912 mit Stempelmarke 7 1/2 Mark. Sicher nicht mehr so schön anzusehen.




 
DL8AAM Am: 07.04.2026 18:24:47 Gelesen: 2136# 315 @  
Hier eine Fiskalmarke aus Griechenland auf einem Beleg aus dem Jahr 1987



Kundenabschnitt eines mehrteiligen Fährtickets für eine Überfahrt auf eine griechische Insel, hier der ΝΕΑ ΣΥΝΕΡΓΑΣΙΑ ΠΟΡΘΜΕΙΩΝ (in etwa 'Neue Fähr-Kooperation') mit Hauptsitz in Piräus. Das Ticket trägt die Lochung Ρ 04 87. Leider kann ich die Route aber nicht mehr rekonstruieren. Der Gesamtpreis betrug insgesamt 166 Drachmen (das entsprach seinerzeit etwa knapp 2,30 DM), mit den Einzelpositionen: Fährpreis ("Ναύλος") 144 Drachmen, zusätzlich 12 Drachmen Hafengebühr ("Λιμενικά") plus Umsatzsteuer ("Φ.Π.Α.") in Höhe von 10 Drachmen. Hinzu kommt ein Pflichtbeitrag für die Sozialversicherung der griechischen Seeleute zu 6 Drachmen, die mit einer Fiskalmarke dargestellt wurde:



Abgabenmarke zu ΔΡΧ. 6, d.h. 6 Drachmen (keine 10 Pfennig), der ΝΑΤ (Ναυτικό Απομαχικό Ταμείο), in etwa 'Versicherungsfonds für Seefahrer' - das ist der älteste gesetzliche, griechische Sozialversicherungsträger, gegründet im Jahr 1861 - vergleichbar mit unserer Knappschaft für Bergleute. Die Inschrift ΕΝΣΗΜΟ ΑΣΦΑΛΙΣΗΣ ΕΠΙΒΑΤΩΝ bedeutet sinngemäß soviel wie Versicherungsmarke für Fährgäste, was aber nicht bedeutet, dass die Passagiere dadurch versichert sind, sondern die Passagiere versichern hier ihre Fährleute ;-)

Beste Grüße
Thomas

PS: Auf einer griechischen Verkaufsplattform findet sich eine weitere NAT-Versicherungsmarke aus dieser Serie, in braun zu 2 Drachmen, siehe https://vendora.gr/l/dyjwye4
 
saeckingen Am: 07.04.2026 20:36:47 Gelesen: 2109# 316 @  
@ DL8AAM [#308]
@ DL8AAM [#309]
@ DL8AAM [#310]
@ DL8AAM [#311]

Die Beiträge habe jetzt erst gesehen, da ich zur Zeit Deiner Postings auf Dienstreise in Indien war.

Sehr tolle Stücke! Sollte eine der beiden 1000/- auf 800/- Marken von Zanzibar verfügbar sein, würde sich meine Sammlung darüber freuen!

Grüße
Harald
 

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