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Thema: Formulare der Post
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DL8AAM Am: 12.06.2025 15:01:10 Gelesen: 52177# 642 @  
Und auch das ist Teil der modernen Postgeschichte:

Damals als die Deutsche Bundespost für die Abwicklung bzw. Ausführung der Rentenzahlungen im Auftrag der Landesversicherungsanstalten zuständig war:



Schreiben der Rentenrechnungsstelle bei der Oberpostdirektion Hannover/Braunschweig (Dienstgebäude in Hannover) der Deutschen Bundespost betreffs der Einrichtung einer laufenden, monatlichen Rentenzahlung vom 03.07.1990 auf einem oben/unten perforierten, speziellen A4 Formular für den automatischen EDV-Massendruck mit der Formular-/Materialbezeichnung 977 203 018-2 mit dem Druckvermerk DD s1.90/8 7 6 5 4 3 2 1 210x296,3/1000-78rc (» Recyclingpapier zu 100 % aus Altpapier «), heisst das Formular stammt freigabe- bzw. entwurfstechnisch aus dem Januar 1990, Nachauflage August. Die Abkürzung "DD" steht für die ausführende (mir aktuell unbekannte) Druckerei. Vielleicht das Druckhaus Dierichs aus Kassel (heute Dierichs Druck+Media)? Die Angabe "210x296,3 steht für die "Blattgröße" 210 mm x 296,3 mm [wobei die Breite des eigentlichen Blattes aktuell gemessen aber nur 208 mm beträgt]. "1000" könnte die Anzahl der Blätter pro Rolle und "78rc" wömöglich die Fülsenform (der Papierrolle) beschreiben? Kann hier vielleicht jemand weiterhelfen?

Bis heute wickelt die Deutsche Post bzw. deren "Deutsche Post Renten Service", als Teil der DHL Group, Rentenzahlungen als Dienstleister ab, siehe [1], Zitat Im Auftrag der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherungsträger zahlt der Renten Service seit mehr als 125 Jahren pünktlich und zuverlässig Rentenleistungen an mehr als 21 Millionen Rentenempfangende weltweit aus. Für zahlreiche Pensionskassen, Pensionsfonds, Versicherungen und Unternehmen bietet der Renten Service seit mehr als 20 Jahren umfassende Leistungen zur Freiwilligen Altersversorgung an. Hierzu zählen insbesondere Services für die Betriebliche Altersversorgung. - und - Zu unseren Aufgaben gehört die Datenverwaltung von Millionen gesetzlichen und betrieblichen Anwartschafts- und Rentenkonten. (...) Zudem beantworten wir Ihre Fragen zu Anwartschaften, Betreuungen, Betriebsrenten, Rentenausweisen und dem Sterbevierteljahr.

Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.deutschepost.de/de/r/rentenservice.html
 
Totalo-Flauti Am: 30.06.2025 18:03:44 Gelesen: 48975# 643 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich habe hier einen Adressenauschnitt mit Aufklebelabel vom Auktionshaus Knut Fortagne (rechts oben) und vom Frachtzentrum Radefeld (links unten) zwischen Flugplatz und der Stadt Leipzig gelegen.

Weiß jemand ob man hier ein Datum auslesen kann? Und wenn ja wie? Vielen herzlichen Dank schon mal im voraus für Eure Antworten.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Detlev0405 Am: 01.07.2025 19:28:17 Gelesen: 48752# 644 @  
Auch im Luftpostverkehr kam die Deutsche Post nicht ohne Formulare aus.



Hier ein Postbegleitformular für nachweispflichtige Briefsendungen (Einschreiben, Wertbriefe und so weiter) für den Flug von Dresden nach Prag am 28.08.1929.

Gestempelt vom Flughafen Dresden beim Abflug und Flughafen Prag bei der Ankunft.

Diese Postbegleitformulare sind in Richtung Prag, geschweige denn von anderen Flughäfen in der Tschechoslowakei, sehr selten zu finden.

Gruß
Detlev
 
mumpipuck Am: 09.08.2025 00:36:19 Gelesen: 42527# 645 @  
Von mir mal etwas ganz Modernes, das ich bisher noch nicht gesehen habe (Posteingang 02.05.2022):



Burkhard
 
Stefan Am: 13.08.2025 21:17:02 Gelesen: 41385# 646 @  
Nachfolgend ein Formular der Deutschen Bundespost aus dem Bereich des Fernmeldewesens. Die Rückseite des Formulars wurde als Zettel für Blankoabschläge von zwei Handstempeln aus 7708 Tengen verwendet. Vermutlich deshalb hat dieses Formular die letzten 50 Jahre überlebt. Das Datum der Stempelabschläge datiert auf den 15.07.1977.

Das zweiteilige Formular diente zur Erfassung von Gebühren für die Vermittlung eines Ferngespräches (vermutlich ausgehend von einer Kabine bzw. Telefonzelle im Postamt selbst), welches vom "Sprechgast" auszufüllen war. Der das Formular bearbeitende Postmitarbeiter (Beamte) hatte auf dem Kundenbeleg die Einnahme der Gebühren mittels Tagesstempelabschlag zu dokumentieren.



Das Formular wurde vermutlich im Juli 1974 gedruckt, zumindest könnte man so den Vermerk links unten deuten.

Gruß
Stefan
 
epem7081 Am: 27.10.2025 19:06:49 Gelesen: 27387# 647 @  
Hallo zusammen,

aus einem Nachlass sind mir eine Anzahl ungebrauchter unterschiedlicher Post- bzw. Bahnformulare zugegangen. Für diesen Thread geeignet der "Nachsendungsantrag!" Interessant scheint mir der Freimachungshinweis "Postkartengebühr / Im Ortsdienst gebührenfrei".

Der Druckhinweis 10.52 belegt das Erscheinungsjahr 1952. Dazu eine postinterne Formularkennung: +C120, DIN A 6 (Kl 30) / (V, 1 Aufl.36). "Zur gefälligen Beachtung!" werden wichtige Aspekte aufgezeigt. Auf der Rückseite (hier gewendet) können bedarfsgerechte Festlegungen durch den Absender getroffen werden.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Jürgen Zalaszewski Am: 28.10.2025 00:13:16 Gelesen: 27300# 648 @  
@ epem7081 [#647]

Hallo Edwin,

ich möchte dich auf einen kleinen Fehler hinweisen, der sich in deinem Beitrag eingeschlichen hat. Es geht um die Formularkennung, bzw. den Hinweis auf die entsprechende Postverordnung.

In deinem Beispiel heißt es +C120, DIN A 6 (Kl 30)/ (V,1 Aufl.36), es heißt aber richtig *C120, DIN A 6 (Kl 30/ (V,1 Anl. 36), der Teil nach dem Schrägstrich ist der Bezug auf die entsprechende Allgemeine Dienstanweisung (ADA) V, 1 (Postordnung), Anlage 36.

In dieser Anlage ist das entsprechende Formblatt abgebildet. Das Formblatt aus deinem Beitrag wurde im Oktober 1952 (10.52) gedruckt, also muss die ADA V,1 auch aus diesem Jahr stammen. Mir liegen zwei ADA's V, 1 vor, beide wurden in unterschiedlichen Jahren gedruckt, ich werde unten jeweils die Seite mit der Abbildung eines Nachsendeantrages und dazu den Verweis auf die entsprechende ADA V,1 aufführen.



Nachsendungsantrag aus ADA V,1, Anl. 36, Ausgabe 1949, Nachdruck der Nachdruckausgabe von 1939



Nachsendungsantrag aus ADA V,1, AB zu § 46 I bis V, Anl. 33, Ausgabe 1958, 4. Nachdruck der Ausgabe von 1931.

Beim Vergleich beider Anlagen kann man erkennen, dass sich die Texte auf dem Nachsendungsanträgen geändert haben. In dem zweiten Beispiel steht noch den Hinweis AB zu $ 46, I bis V, dass ist der Verweis auf den § 46, I bis V in der ADA V, 1. Das steht für die Ausführungsbestimmungen, in der detailliert festgelegt wurde, wie mit Nachsendungsanträgen umzugehen ist. Was sich hinter so manchem Postparagrafen für ein Umstand verbarg, kann man sehen, wenn man sich diesen § 46 durchliest:



.

Auch heute noch kann man bei der Deutschen Post / DHL einen Nachsendeservice in Anspruch nehmen., alles Weitere dazu findet man in dem Preis- und Leistungsverzeichnis, Ausgabe 01.01.2025 auf der Seite 31 oder im Internet unter deutschepost.de/nachsendeservice . Ob aber die heutigen Postmitarbeiter auch solche detaillierten Handhabungsanweisungen beachten müssen, wage ich stark zu bezweifeln.

Viele Grüße

Jürgen
 
epem7081 Am: 28.10.2025 08:38:24 Gelesen: 27255# 649 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#648]

Hallo Jürgen,

verbindlichen Dank für Deinen Fehlerhinweis und insbesondere für Deine ausführliche Darstellung zum Thema "Nachsendungsantrag!".

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Totalo-Flauti Am: 28.11.2025 13:13:41 Gelesen: 20536# 650 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine sächsische Post-Deklaration vom 30.04.1856 aus Leipzig für ein Paket mit Büchern an die Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg. Der Wert lag bei 50 Reichstaler. Die Rückseite wurde von unserem Mitglied angim schlussendlich übersetzt [1]. Er lautet sinngemäß:

„Die beigefügte Sendung wurde von … versandt
bei Ausführung (Vorgang) Nr. 2164.
Hiermit wird bestätigt, dass die anvertrauten Gelder
in Höhe von 55 Rubel und zusätzlich 5 Kopeken
am 5. Februar 1861 …

Expedient (Postbeamter) [Unterschrift]"

Noch mal vielen herzlichen Dank dafür. Allerdings glaube ich, nur 4 Rubel und 55 Kopeken zu lesen.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.



[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/379598
 
angim Am: 28.11.2025 14:16:26 Gelesen: 20520# 651 @  
@ Totalo-Flauti [#650]

Nein, ich habe da rein gar nichts übersetzt.

Ich habe einfach nur das Bild bei ChatGPT hochgeladen und die Entertaste gedrückt.

Manchmal bringt ChatGTP wirklich erstaunliche Ergebnisse hervor.

Man sollte allerdings bei den Ergebnissen auch immer kritisch bleiben.

Viele Grüße
Thomas
 
Totalo-Flauti Am: 29.11.2025 22:02:12 Gelesen: 20187# 652 @  
@ angim [#651]

trotzdem Danke, an ChatGPT hatte ich gar nicht gedacht. Ich hab nur mit google und DeepL rumgespielt.

Liebe sammlerfreunde,

Grundsätzlich ist ja ein Lastschriftzettel nicht so ungewöhnlich. Wenn aber die Überweisung nicht ausführbar war, ist doch die vom Postscheckamt verwendete Anlage zur Mitteilung des Grundes der Rücküberweisung ein nettes "Pärchen" zusammen mit dem Lastschriftzettel. Leider ist für mich der Grund für die Rücküberweisung nicht lesbar.

Die Lastschrift aus Leipzig nach Chemnitz wurde am 16.03.1925 6-7 Uhr Vormittags im Postscheckamt bearbeitet. Bei einer Überprüfung des selben Tages wurde ein Fehler entdeckt und die Rücküberweisung veranlasst.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.




 
Totalo-Flauti Am: 28.12.2025 18:57:37 Gelesen: 13479# 653 @  
Liebe Sammlerfreunde,

die württembergische Post hat die P17 (hier /01) dienstlich aufgebraucht. Mit aufgedruckten Dienstsiegel auf dem Werteindruck und Zudruck auf der Adress- und Rückseite hat die Post ein Formular hergestellt. In meinem Fall zum Hinweis, dass entsprechende Zeitungen fehlen. Vom zu besorgenden Postamt Weingarten Württemberg wurde die Karte am 06.03.1883 an die Leipziger Zeitungsexpedition gesandt. Die fühlte sich für die fehlende Ausgabe der Zeitung "Daheim" nicht verantwortlich und sandte die Anzeige an das Postamt (? "Aem" ? unter Leipzig). Der Stempel auf der Rückseite scheint kein Leipziger Ankunftsstempel vom Bahnhof zu sein. Er ist mir bisher nicht untergekommen oder ich hab ihn auch nirgends verzeichnet gefunden. Es wird sich wohl um einen Ankunftstempel des verantwortlichen Postamts handeln. Vielleicht kann ja jemand aus dem Forum den Stempel zuordnen. Vielen Dank dafür jedenfalls schon mal im voraus.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.




 
inflamicha Am: 28.12.2025 19:07:36 Gelesen: 13476# 654 @  
@ Totalo-Flauti [#653]

Hallo,

Zielort ist Ulm, der Stempel lautet auf ULM BAHNHOF 7 MRZ 83.

Gruß Michael
 
Totalo-Flauti Am: 30.12.2025 15:40:40 Gelesen: 12876# 655 @  
@ inflamicha [#654]

Danke Michael für Deinen Hinweis. Ich wär um's verrecken nicht auf ein "U" gekommen. Ulm gibt natürlich Sinn.

Liebe Sammlerfreunde,

ein Postabholer-Ausweis aus Leipzig. Der Besitzer durfte die Post für die Stadt-und Kreisparkasse Leipzig Filiale Zentrum "mitentgegennehmen". Lt. Druckvermerk würde ich auf das Jahr 1968 oder etwas später tippen.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
Altmerker Am: 30.12.2025 22:35:16 Gelesen: 12758# 656 @  
@ Totalo-Flauti [#655]

Ich habe leise Zweifel an der Beschreibung. Es ist kein klassische Postabholdokument, sondern ein Abholteil für Kontoauszüge, Scheckvordrucke etc. der Bank. Die Zahlen bezeichnen die Kontonummer bei der Sparkasse. Auch der Druckvermerk weist nicht auf die Deutsche Post hin. Post an eine Kontonummer bezweifele ich. Ich weiß nur, dass ich so ein Teil selber von der Sparkasse Osterburg/Altmark hatte.

Beste Grüße, guten Rutsch!
Uwe
 
fogerty Am: 31.12.2025 11:52:38 Gelesen: 12579# 657 @  
"Empfangsschein" für ein Einschreiben nach Deutschland, mit Tagesstempel 8708 MÄNNEDORF vom 16.07.1999



Grüße
Ivo
 
epem7081 Am: 02.01.2026 09:16:27 Gelesen: 12188# 658 @  
Hallo zusammen

aus einer Nachlasssache kann ich hier eine kleine Serie Postformulare zeigen, die im wahrsten Sinne des Wortes in einem inneren Zusammenhang stehen.

Zunächst habe ich hier als Postsache den Briefumschlag „Nicht stempeln“ vom Postscheckamt 85 Nürnberg 2 Postfach 10 mit einer Form-Nummer „DIN C 6, Kl 39 f.“ Die weitere Kennung lässt vermuten, dass wohl von einer Firma Kaiser 18 000 000 Exemplare im Januar 1972 gedruckt wurden. Die rückseitige Werbung macht mit einem viel verwendeten Slogan darauf aufmerksam: Das Postfach / kennen / das Postfach nennen!



Das Innenleben mit dem Kontoauszug des PSchA 85 Nürnberg erschließt uns den Zeitpunkt der Anwendung mit dem Buchungstag 05.07.72. Aus der umfangreichen Kennung am Rande des Belegs „Sfbl 2738 Krupp 2700x6000, 4/71/151, 149,8x105,8, Kl . 78“ erschließt sich mir nur mit April 1971 der Druckzeitpunkt und das spezielle Format 149,8 mm x 105,8 mm. Die Rückseite wartet mit einigen „Erläuterungen zum Kontoauszug (Vorderseite)“ auf.



Als drittes verbundenes Objekt dazu der Teilabschnitt vom „Lastschriftzettel (Einziehungsauftrag)“ mit dem der Kontoinhaber nun aufgezeigt bekommt, dass „Rundfunkgebühren (Grundgebühr und zusätzliche Fernsehgebühr) für den laufenden Monat“ in Höhe von 8,50 DM an Postamt Rundfunkabrechnungsstelle 672 Speyer am 5.7.1972 aus NÜRNBERG I PSchA überwiesen worden sind. Auf diesem Teil des Abschnitts ist keine Formularkennung vorhanden.



Allzeit guten Empfang wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
epem7081 Am: 11.01.2026 21:58:17 Gelesen: 9747# 659 @  
Hallo zusammen

für den Geldverkehr zwischen Kontoinhabern bot die Deutsche Bundespost dem Postscheckteilnehmer ein umfangreiches Bündel an Überweisungsblättern. Aus einem Nachlass kann ich hier ein Überweisungsheft mit einem reichhaltigen Inhalt an Informationen einbringen. Eine Formnummer habe ich nicht gefunden, lediglich auf der Titelseite den Druckzeitpunkt mit (8.59).







Die 100 Blätter des Inhalts sind allerdings wohl komplett aufgebraucht, auch wenn der Kontoinhaber die Möglichkeit über die Verwendung der einzelnen Blätter einen Nachweis zu dokumentieren nicht genutzt hat.

Im Spektrum der ausführlichen Nutzungsanweisungen bis zum Muster einer ausgefüllten Überweisung möchte ich hier auszugsweise gesondert herausstellen:

3. Eilige Aufträge zu beschleunigter Abbuchung oder Gutschrift (Gebühr 1 DM) erreichen Sie, wenn Sie auf der Überweisung links unten den Vermerk "Eilauftrag" deutlich anbringen und besonders unterschreiben. Für telegraphische Übermittlung der Überweisung an ein anderes Postscheckamt (Mindestgebühr - bis 50 000 DM - 2 DM 50 Pf) lautet der in gleicher Weise wie bei Eilaufträgen anzubringende und zu unterschreibende Vermerk "Telegraphisch". Es empfiehlt sich, den Vermerk "Eilauftrag" oder "Telegraphisch" gegebenenfalls auch auf die Anschriftenseite des gelben Scheckbriefumschlags zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Henry Am: 22.01.2026 13:50:17 Gelesen: 6731# 660 @  
Um bisher ungewöhnliche, aber immer öfters anzutreffende Formulare dürfte es sich bei diesen Aufklebern auf Inlandspäckchen handeln:



Als Formulare darf man diese Aufkleber wohl sehen, denn sie haben ja eine Formular-Nr. Sie dienen nach meiner Vermutung zur Steuerung der Postzustellung, indem sie den Zustelltag angeben (SA = Samstag, DO = Donnerstag).

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Totalo-Flauti Am: 24.01.2026 12:01:09 Gelesen: 6272# 661 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Paketkarte vom 02.12.1988 aus Leipzig nach Kerkrade in die Niederlande. Im Postzollamt wurden für die Bearbeitung des wahrscheinlichen Weihnachtspaketes weitere 4 Tage benötigt. Am 06.12. wurde das Paket dann endgültig auf den Weg geschickt. Leider fehlen die Zollerklärungen, die an der Karte angeheftet wurden. Am 15.12. wurde das Paket an den Adressaten in den Niederlanden ausgehändigt. Das 2,1 kg schwere Paket kostete 4 Mark und 10 Pfennig.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
epem7081 Am: 27.01.2026 18:56:20 Gelesen: 5589# 662 @  
Hallo zusammen,

aus Kontakten im Jahre 1988 mit dem Beratungsdienst beim Postamt 7080 Aalen hat sich in meinen Unterlagen, allerdings zweckentfremdet als Notizzettel, das nachfolgende Formular "Datapost - INLAND" erhalten.

Eine Formularnummer könnte die Angabe "GaD/9.84 - 87654321" sein. Hinweis auf die Grösse gibt die Anmerkung: [DIN] A6. Kl 17. Die absteigende Zahlenreihe dient in Druckwerken vielfach der Kenntlichmachung ggf. nachfolgender Auflagen durch Abstreichen der jeweils letzten Ziffer.

Eine praktische Handhabung bzw. zweckdienlicher Einsatz sind mir nicht bekannt.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
HWS-NRW Am: 31.01.2026 15:49:42 Gelesen: 4593# 663 @  
Hallo in die werte Runde.



Nach vielen, vielen Jahren bekam ich heute eine Formularseite aus einem "Einlieferungsbuch", bei dem ich ratlos bin, da ich die Gebühr / das Porto (jeweils mind. 20 Rpf) der hier mit Postwertzeichen und Absenderfreistempeln dargestellten Auflieferungen leider nicht bestimmen kann.

Es ist keine Spätgebühr (seinerzeit 30 Rpf) je Einlieferung und vorne auf den Seiten gibt es einen handschriftlichen Hinweis "Zg 1259", könnte das ein bestimmter Zug sein, bei dem der Einlieferer, die Firma Sachtleben aus MEGGEN (LENNE) direkt Pakete oder anderes aufgegeben hat ?

Ich freue mich auf Eure Hinweise.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 03.02.2026 20:58:00 Gelesen: 3763# 664 @  
@ HWS-NRW [#663]

Hallo in die Runde,

nach einigen Recherchen in der vorhandenen Literatur und unter Mithilfe des Sammlerkollegen Fred Böttcher kann ich nun meine Frage selber beantworten.

Es handelt sich tatsächlich um Spätgebühren, hier ausgeführt im August und September 1944, die Gebühr je aufgeliefertem Beleg betrug 20 Rpf, daher auch die verschiedenen Gebührensätze in den Freistempeln.

Laut den MICHEL-Katalogen sollte die Gebühr 30 Rpf betragen, hier irrten sich die Sachbearbeiter unserer "Bibel", denn zum 1.4.1933 wurde die Gebühr auf 20 Rpf ermäßigt und sie blieb bis zum Mai 1945 konstant.

Auch im Postgebührenkatalog von Rainer E. Lütgens war die richtige Gebühr angegeben worden, Gratulation!

Und nach über 70 Jahren tauchen die ersten Belege mit dieser Gebührenstufe auf, man glaubt es kaum.

mit Sammlergruß
Werner
 
stempel Am: 10.02.2026 18:42:34 Gelesen: 2065# 665 @  
Hallo in die Runde!

Bei mir ist ein Formular aus Ecuador eingetroffen. Es wurde am 01.09.1955 in Guayaquil, der größten Stadt mit 2,65 Mio Einwohner (Stand 2022) in Ecuador, zur Sendungsverfolgung eines Paketes bei der Correos del Ecuador (Post von Ecuador) aufgegeben.

Die Gebühr von 4 Sucre wurden auf der Rückseite durch Briefmarken ausgewiesen und mit Handrollstempel entwertet. Leider kann ich nichts zu den Briefmarken sagen. Der Werbetext im Handrollstempel ist für mich schwer bis unmöglich zu entziffern. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand helfen kann.



Grüße
Dieter
 
HWS-NRW Am: 10.02.2026 22:25:46 Gelesen: 1965# 666 @  
Hallo am Abend.

Heute ein Formular (Formblatt-Nr. E 19) der Post, dessen Rückseite als Notbehelf genutzt wurde.



Für die Aufgabe von 10 Paketen nutzte der Einlieferer / die Post die Rückseite als Einlieferungsschein, die Höchstgebühr für 5 und mehr Sendungen dargestellt mit zwei Werten der Ausgabe "Maschinen-Aufdruck (MiNr 185) sowie dem 80 Pfg-Wert der Ausgabe "Köpfe I" (MiNr 226), in dieser Form schon ein seltenes Formular mit Abgangsstempel GERINGSWALDE vom 14.3.1949.

mit Sammlergruß
Werner
 

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