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Thema: (?) (340) Formulare der Post
Das Thema hat 351 Beiträge:
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wuerttemberger Am: 26.07.2017 12:55:22 Gelesen: 85920# 327 @  
@ Totalo-Flauti [#326]

Die Zustellgebühr betrug 20 Pfennig und 10 Pfennig war für die Rücksendung der Urkunde zu bezahlen. Die 10 Pfennig für die Hinsendung des Briefes waren als (Nach-)Porto auf dem Brief ausgeworfen.

Die Unterscheidung zwischen Privat/Gewerblichen- und Behörden-Absendern ist am 1.10.1879 aufgehoben und eine einheitliche Zustellgebühr von 20 Pfennig eingeführt worden.

Gruß

wuerttemberger
 
Totalo-Flauti Am: 27.07.2017 15:43:56 Gelesen: 85768# 328 @  
Lieber Württemberger,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Die Zeitgrenze für die Unterscheidung der Zustellungsgebühr der Absender Privat/Gewerblich und Behörden/Gemeinden zum 1.10.1879 hatte ich übersehen.

Liebe Sammlerfreunde,

Postscheine sind mit die frühesten postalischen Belege und Formulare, die die Arbeit der Post dokumentieren können. In Anlage ein Postschein vom Königlich Churfürstlich Sächsischen Ober-Post-Amt Leipzig vom 24.11.1729 für einen Brief mit einem Wert von 30 Thalern. der Brief war nach Magdeburg gerichtet.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
GSFreak Am: 08.11.2017 19:15:42 Gelesen: 71733# 329 @  
Für meine Heimatsammlung Boppard konnte ich gestern von einem "Nachbarn" (wohnt über die Straße nur zwei Häuser weiter, und ich bin mehr oder weniger zufällig mit ihm vor einiger Zeit ins Gespräch gekommen) einen ganzen Haufen Belege aus Boppard erwerben. Darunter auch zahlreiche (Post)-Einlieferungsscheine, die einerseits die Veränderung von Vordrucken/unterschiedliche Vordrucke und andererseits auch unterschiedliche Stempel über die Zeit eindrucksvoll belegen:











Von besonderem Interesse ist für mich der Stempel auf dem letzten Beleg (01.10.1947, Uhrzeit geblockt). Ich gehe davon aus, dass es sich um das bereits oberhalb mehrfach gezeigte Stempelgerät mit dem UB a handelt, aus dem dann 1938 die beiden Sterne entfernt wurden. Auch der Stempel mit Datum 05.02.1931 ist insofern abweichend, dass hier keine Uhrzeit und das Datum mittig eingestellt worden ist.

Gruß Ulrich
 
heku49 Am: 08.11.2017 20:28:30 Gelesen: 71702# 330 @  
@ GSFreak [#329]

Klasse, wenn man so eine Quelle findet.

Gruß Helmut
 
hajo22 Am: 08.11.2017 21:06:27 Gelesen: 71674# 331 @  


Telegramm aus Spandau vom 28.12.1925.

Druckvermerk: C 187 (3.25)

hajo22
 
Sachsendreier53 Am: 23.02.2018 11:30:02 Gelesen: 48768# 332 @  
@ Christian [#124]

Dein Document aus Suhl von 1849 ist zurück an das Königl. Kreis-Gericht Schleusingen adressiert.

Von mir noch ein Post-Insinuations-Document aus dem Amtsgericht Schleusingen vom 2.September 1866. Nach erfolgter Zustellung einer Vorladung am 20.9.in Suhl durch den vereidigten Postboten Schmidt, wurde das mit dem Postsiegel beglaubigte Document am 21.9.1866 aus SUHL retour nach Schleusingen versandt.

Mit beigedrückten Beamtenstempel "LAEMMERHIRT".





mit Sammlergruß,
Claus
 
Heinrich3 Am: 23.02.2018 14:18:02 Gelesen: 48734# 333 @  
Hallo,

in einem Umschlag fand ich diesen Einlieferungsschein bei der Österreichischen Post, den ich auch wegen der 2 schwer philatelistischen Stempel gerne zeige.

Heinrich


 
Uwe Seif Am: 23.02.2018 18:21:14 Gelesen: 48696# 334 @  
@ GSFreak [#329]

Hallo,

da hat sich Dein Gespräch mit dem Nachbarn ja super gelohnt. Stempel, die nur im Zahlungsverkehr verwendet wurden, wurden ohne Uhrzeitangabe gefertigt.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Fips002 Am: 23.02.2018 19:59:03 Gelesen: 48669# 335 @  
Post-Schein vom Königlich Sächsischen Postamt Zittau 13.März 1858 an das K.K. Bezirksgericht zu Wien.



Gruß Dieter
 
Sachsendreier53 Am: 28.02.2018 11:00:27 Gelesen: 48198# 336 @  
Post-Schein der Königl.Sächsischen Post, ausgestellt in Lichtenstein / Sa. am 8 Juni 1852



Post-Schein der Königl.Sächsischen Post, Amt Lichtenstein, 6.Mai 1863



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 01.03.2018 11:10:19 Gelesen: 48086# 337 @  
Ergänzend zu [#312]

Postformular / Paketkarte DP/DHL, mit Label für eine Zustellung von einem DHL-Paket am 16.01.2018.
Druckvermerk: 10/2017 912-673-000



mit Sammlergruß,
Claus
 
Altmerker Am: 01.03.2018 20:15:24 Gelesen: 48014# 338 @  
@ Sachsendreier53 [#312]
@ Sachsendreier53 [#337]

Ich habe die Karte in der Variante 04/2017 912-673-000 letzte Woche Mittwoch im Kasten. Dagegen sah die Karte am Dienstag noch so aus:



Gruß
Uwe
 
Jürgen Witkowski Am: 18.03.2018 18:48:06 Gelesen: 46476# 339 @  
@ Pete [#241]

Passend dazu eine Geldscheintasche der Deutschen Bundespost aus dem Jahr 1964, die auch 1.000 DM Inhalt hatte. Formularnummer C 1104. Sie wurde auf dem Postamt Essen-Steele 1 verwendet. Ich frage mich nur, wann die Geldscheintasche abgerechnet wurde. Im Stempeldatum steht eindeutig der 18.16.64 -18.

Das gute Stück ist mir neulich als Ergänzung für meine postgeschichtliche Heimatsammlung zugeflogen.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
ChrisP Am: 16.05.2018 15:01:27 Gelesen: 39857# 340 @  
Hallo zusammen,

kennt sich jemand mit den alten Zahlkarten/Überweisungsträgern der Postbank (Postgiroämter) aus ? Beispiel [#277].

Es gab blaugraue und helle - die blaugrauen waren für überweisungen auf andere Konten (?), die hellen für Überweisungen auf eigenes Konto (?).

Stimmt das so und hat ggfs. jemand Bilder oder Links zu weiteren Informationen?

Vielen Dank schon jetzt

Christian
 
Altmerker Am: 16.05.2018 20:57:16 Gelesen: 39758# 341 @  
@ Sachsendreier53 [#337]



Bei der aktuellen Karte 02/2018 hat sich auf der einen Seite offensichtlich nichts geändert. Doch auf der anderen hat sich der Text unter der Vollmacht etwas revidiert.

Gruß
Uwe
 
Totalo-Flauti Am: 21.05.2018 09:28:38 Gelesen: 39246# 342 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich möchte Euch ein Telegrammformular verwendet vom Leipziger Telegraphenamt zeigen. Das Telegramm vom 12.10.1920 kam aus Bitterfeld. Interessant für die Zeit und auch typisch finde ich jeweils die Adlerdarstellung auf dem Formular und der Verschlussmarke. Der Adler auf dem Telegrammformular war republikanisch. Der Adler auf der Verschlussmarke war dagegen noch kaiserlich. Hier wurden sicherlich noch die Bestände aufgebraucht. Wobei die linke Seite neben dem Adlerkopf frei ist. Ob hier nicht bis 1918 "Kaiserl." stand?

Die Rückseite des Telegrammformular preist Waren von Deutschlands größten Spezialhaus für Strumpfwaren und hygenische Unterkleidung Strumpf-Eulitz an. Allein in Leipzig gab es mindestens 12 Filialen. Den ersten Eintrag zu der Firma hab ich vom März 1847 in der Leipziger Zeitung gefunden. Eine Löschung im Leipziger Handelsregister erfolgte zwischen 1960 und 1965.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 02.06.2018 11:34:32 Gelesen: 27710# 343 @  
@ Totalo-Flauti [#342]

Die Rückseite des Telegramm's fehlte noch.



Liebe Sammlerfreunde,

ich möchte ein weiteres Formular aus dem sächsischen Postgebiet zeigen. Es ist eine "Rückmeldung wegen Berichtigung des Abgangs-Registers". Hier diente es aber am 7.5.1867 als "Kurzmitteilung" des Leipziger Postamtes an das Hauptpostamt zu Berlin. Mitgeteilt wird: "Der Briefkartenschluß von Berlin S nach Leipzig N am 7.Mai 7 Uhr ist hier nicht eingegangen und wird ...-durch ....." (die letzten beiden Wörter konnte ich nicht lesen). Interessant ist, das nicht die Oberpostdirektion schreibt sondern das Leipziger "Centralstadtpostamt". Die Leipziger Stadtpost war aber auch das zuständige Institut für die Weiterbearbeitung der eingehenden Post. Auch der mittelalterliche Begriff "cito" für Eilzustellung scheint mir auch für diese Zeit schon etwas antiquiert.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 08.06.2018 19:03:13 Gelesen: 25743# 344 @  
Liebe Sammlerfreunde,

zu [#121], [#122], [#294] und [#295] möchte ich ebenfalls einen Sammlerausweis aus Leipzig vom 16.9.1964 bis 21.05.1965 zeigen. Die Gebühr zu 1,00 Mark ist mit einem Vierer-Block der MiNr.1050 dargestellt worden. Die liebe Helene hatte jeweils 3 volle Sätze Sonderpostwertzeichen und einen Erstagsbrief bestellt. In meiner Kindheit war ich selber oft mit dem Sammlerausweis meines Vaters am Schalter. Allerdings wurden zu meiner Zeit am Postschalter Abschnitte von der Karte getrennt und einbehalten. Die Version mit der Abstempelung finde ich natürlich schöner. Interessanterweise wurden am 12.5.1965 zwei unterschiedliche Stempel (für die Lieferung 09/1965 mit Ub c und für die Lieferung 10/1965 mit Ub g - wie sonst auch) abgeschlagen. Ich vermute, dass es sich wohl um unterschiedliche Postschalter gehandelt haben muss.

Mit lieben Sammlergrüßen,

Totalo-Flauti.


 
Sachsendreier53 Am: 25.06.2018 10:52:12 Gelesen: 20672# 345 @  
ergänzend zu [#336]:

Noch zwei Post-Scheine aus Lichtenstein, (Belege zur Brief und Paketbeförderung).



Lichtenstein 18.Juni 1825



Lichtenstein 22. Juni 1835

mit Sammlergruß,
Claus
 
Totalo-Flauti Am: 28.06.2018 18:59:21 Gelesen: 19213# 346 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Post-Einlieferungsschein aus Leipzig vom 9.4.1870 aus der Zeit des NDP. Die Wertangabe für die Sendung nach Berlin beträgt 2.000 Thaler. Interessant ist hier die Verwendung eines alten sächsischen Stempels ohne Datum für das Leipziger Aufgabepostamt.



Wie zu sehen, wurden für die unterschiedlichen Wertangaben bzw. Sendungsformen unterschiedliche Farben verwendet. Für Wertangeben über 500 Thaler bis 3.000 Thaler wie oben gezeigt in gelber Farbe.



Für eingeschriebene Briefe und Wertangabe bis 500 Thaler war das Formular weiß und



in grüner Farbe waren die Formulare für die Wertangabe über 3.000 Thaler.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
Totalo-Flauti Am: 30.08.2018 15:57:21 Gelesen: 4502# 347 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Telegrammformular der kaiserlichen Reichspost vom 1.6.1917. Das Telegramm kam aus Schiltigheim/Elsass nach Leipzig. Die Verschlussmarke ist leider recht lädiert. Ich hoffe nur Ihr habt noch eine Kopfhaube, die sind nämlich ausverkauft.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
Totalo-Flauti Am: 01.09.2018 20:16:28 Gelesen: 3701# 348 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Postzustellungsurkunde vom 29.8.1918 die dem Absender, der Fürstlichen Deputation für das Heimatwesen in Rudolstadt, den Vollzug der Zustellung eines Briefes an den Armenverband Leipzig nachwieß. Da der bevollmächtigte Stadtamtmann von Stein nicht angetroffen wurde, fungierte ein angestellter "Akteur" als Empfänger. Der Name ist leider für mich nicht lesbar. Die Postzustellungsurkunde trat noch am selben Tag der Zustellung den Rückweg nach Rudolstadt an. Um alle möglichen Varianten an Zustellungen bis zur Verweigerung der Annahme zu dokumentieren sind 6 Unterabschnitte auf dem Formular gedruckt worden.

Die Postzustellungsurkunde genoß laut des Stempels "Frei lt. Avers No.7 / F.S. Ministerium" Portofreiheit. Die Aversnummer 7 war für den Portoablösungsvertrag zwischen der Reichspost mit dem Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt in Thüringen zugeordnet. Ein Dienstsiegel ist auf der Postzustellungsurkunde leider nicht vorhanden.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
Totalo-Flauti Am: 03.09.2018 21:49:19 Gelesen: 2813# 349 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Fernmelderechnung vom Leipziger kaiserlichen Fernmeldeamt vom 01.01.1917. Bezahlt wurde mit 57,25 Mark das erste Quartal des Jahres im Voraus. Die vom Fernmeldeamt vorbereitete Quittung wurde durch den Postboten erst nach Einzug des Entgeltes ausgehändigt.

Als Anhang noch zwei Ansichten des Fernmeldeamtes aus dem Jahr 1906.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.




 
Manne Am: 13.09.2018 14:50:13 Gelesen: 1018# 350 @  
Hallo,

heute ein Schweizer Formular, Gebühr über 40 Rappen, Tagesstempel 26.11.1958 von Zürich.

Gruß
Manne


 
hajo22 Am: 13.09.2018 19:50:42 Gelesen: 958# 351 @  
Couvertformular einer Fernsprechrechnung als Postsache vom Postamt (13b) Neu-Ulm vom 23.7.1948.

Rote Stempel: "Neue Währung" und "Rechnungsbetrag in nomineller Höhe in neuer Währung zu zahlen".

Das heißt, die Rechnung mußte in neuer Währung (DM) bezahlt werden, obwohl noch ein Teil der Gebühren in der RM-Zeit angefallen waren. Die RM wurden in DM umgerechnet.

Die ausgewiesenen Gebühren (bis 20.6.48) von 53,55 RM wurden in 5,36 DM umgerechnet (1:10). Ferner wurden die neu angefallenen Telefongebühren ab Stichtag Währungsreform zu DM 17,45 berechnet, so daß sich ein Rechnungsbetrag von gesamt 22,81 DM ergab.



Auch gelocht noch ein interessantes Formular.

hajo22
 

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