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Thema: (?) (28) Moderne Postgeschichte DPAG: DV Frankatur mit Datamatrixcode
Das Thema hat 43 Beiträge:
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DL8AAM Am: 20.04.2018 15:11:56 Gelesen: 15730# 19 @  
@ Journalist [#8]

Hier eine aktuelle Sendung mit dem Zusatzprodukt "Zustellnachweis" auf einen Maxibrief



Amazon Sendung vom 19.04.2018, DV-Frankatur zu 3,00 (Maxibrief 2,40 plus Zustellnachweis 0,60), abweichende Labelform "ohne schwarze Kopfzeile", dafür wurde Maxibrief textlich ausgewiesen; mit DHL üblicher Routenangabe 37.

An den Amazon-Angaben im unterem Bereich des Labels kann man in diesem Fall übrigens sehr gut die ursprüngliche Herkunft der Sendung identifizieren. Sie stammt aus dem 2017 eröffneten Amazon Logistikzentrum in Szczecin-Kołbaskowo (Polen), erkennbar am (internen Amazon-) Code für (deren) Fulfillment Centers/Distribution Centers und Warehouses, hier "SZZ1".

Den genauen Leitweg kann ich aktuell nicht bestimmen, da mir der zusätzliche Code "HAA9" (steht wohl ebenfalls für ein Verteil-/Umschlag-/Auslieferungszentrum? in Deutschland) unbekannt ist. Hat hier jemand u.U. Insiderwissen oder genauere Angaben zu diesen nicht in den üblichen Listen [1] geführten "Standort"-Kennungen?

Inhalt des Datamatrixcodes der DV-Frankatur:

Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 18
Version Produkte/Preise: 35
Kundennummer: 5071515132
Frankierwert: 3,00 Euro
Einlieferungsdatum: 19.04.2018
Produktschlüssel: 151
laufende Sendungsnummer: 00953645
Teilnahmenummer: 4169
Entgeltabrechnungsnummer: 9999
 

Gruß
Thomas

[1] http://www.mwpvl.com/html/amazon_com.html
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Amazon_locations
[1] https://www1.avalara.com/trustfile/en/resources/amazon-warehouse-locations.html
 

Araneus Am: 09.08.2018 20:39:49 Gelesen: 12314# 20 @  
Amazon hat seit kurzem auch eine Frankier-ID bei DV-freigemachten Sendungen.



Die Frankier-ID enthält übrigens keine neuen Informationen und keine neue Kundennummer, wie es in einem früheren Beitrag vermutet wurde. Anders als bei der Auslesung mit dem Programm bcTester, wo alle Daten mit Hilfe des Dezimalsystems angegeben werden, müssen die Daten bei der Frankier-ID im Hexadezimalsystem dargestellt werden.

Das Dezimalsystem ist das altbekannte Zahlensystem mit 10 Zeichen (den Ziffern 0 bis 9), das Hexadezimalsystem ist ein Zahlensystem mit 16 Zeichen (den Ziffern 0 bis 9 und den Buchstaben A bis F), das vor allen bei der Datenverarbeitung Verwendung findet. Beide Zahlensysteme können ineinander umgerechnet werden. Umrechnungsprogramme findet man im Internet.

Das oben genannte Beispiel von Amazon soll das veranschaulichen.

Das Auslesen mit bcTester ergibt hier folgendes Ergebnis:

Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 18 (HEX:12)
Version Produkte/Preise: 35 (HEX:23)
Kundennummer: 5071515132
Frankierwert: 1,45 Euro
Einlieferungsdatum: 27.07.2018
Produktschlüssel: 21
laufende Sendungsnummer: 00520931
Teilnahmenummer: 66
Entgeltabrechnungsnummer: 9999
Ankündigung Inhalt Datenelement HEX: 00
Kundenindividuelle Informationen: 00 00 00 00 00

Im Folgenden ist die Zeichenabfolge der Frankier-ID anders gruppiert worden, um die fünf Elemente, aus der sie besteht, deutlich zu machen.

Frankier-ID, wie sie auf dem Amazon-Beleg steht: 42 305D A0F2 70 F07F 2E3C
Dieselbe Frankier-ID mit anderer Gruppierung: 42 305DA0F 270F 07F2E3 C

Die ersten beiden Stellen stellen die Teilnahmenummer dar:

„42“ hexadezimal entspricht der „66“ dezimal (siehe obige bcTester-Auslesung).

Die dritte bis neunte Stelle gibt die Kundennummer an:

„305DA0F“ hexadezimal entspricht der Zahl „50715151“ dezimal. Das sind exakt die ersten 8 Ziffern der Kundennummer, die neunte und zehnte Ziffer sind hierbei vermutlich Prüfziffern.

Die 10. bis 13. Stelle gibt die Nummer der Einlieferungsliste (Entgeltabrechnungsnummer) an:

„270F“ hexadezimal entspricht der Zahl „9999“ dezimal

Die 14. Bis 19. Stelle gibt die laufende Sendungsnummer an:

„07F2E3“ hexadezimal entspricht der Zahl „520931“ dezimal

Das Zeichen auf der 20. Stelle ist eine Prüfziffer, die nach einem bestimmten mathematischen Verfahren berechnet wird.

Genauere Angaben u.a. zur Frankier-ID findet man in der Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke. DV-Freimachung. Gestaltung, Varianten und Inhalte. Version 1.5.1. Stand: 01.09.2017“, die man auch im Internet findet [1].

Auffällig bei DV-Freimachungen des Versenders Amazon ist, dass hier regelmäßig die Entgeltabrechnungsnummer „ 9999“ erscheint. Anscheinend erfolgt hier die Abrechnung mit der Deutschen Post nicht über einzelne Einlieferungslisten.

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp_datamatrixcode-dv-freimachung_1-5-1.pdf
 
DL8AAM Am: 10.09.2018 17:18:50 Gelesen: 11614# 21 @  
@ Araneus [#20]

Amazon hat seit kurzem auch eine Frankier-ID bei DV-freigemachten Sendungen.

Und hier einmal ein "Amazon-Beispiel", nun einer kombinierten Sendung mit neuer Frankier-ID in der DV-Frankatur



WARENPOST "W" mit Zusatzleistung ZUSTELLNACHWEIS, DV-Frankatur aus 09.18, ohne textliche Angabe des Portowertes in Zahlen. Auch im Matrixcode wird der Portosatz nicht ausgewiesen. In diesen Fall lautet die Kundennummer (abweichend zu [#20]) in der Hex-Form übrigens "320D351", d.h. 52482897 (dezimal) [1]; im Matrixcode 10stellig 5248289781. Rücksendeadresse ist das übliche (Sammel-) Rücksendezentrum in Bad Hersfeld.



Inhalt des Datenmatrixcodes:
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 18
Version Produkte/Preise: 38
Kundennummer: 5248289781
Frankierwert: 0,00 Euro
Einlieferungsdatum: 05.09.2018
Produktschlüssel: 157
laufende Sendungsnummer: 00251900
Teilnahmenummer: 63
Entgeltabrechnungsnummer: 9999
 

Die eigentliche Herkunft der Sendung ist erkennbar am internen Amazon-Code für deren Logistikzentren (Fulfillment Centers, aka Distribution Centers and Warehouses), hier "MUC3", d.h. Graben (Amazon FC Graben GmbH), bei München (MUC = Flughafenkennung für München). Der zusätzlich angegebene Code "NFX7" (steht wohl ebenfalls für ein Verteil-/Umschlag-/Auslieferungszentrum? in Deutschland; speziell für die schnelleren "Premium"-Lieferungen, d.h. Amazone Prime) ist mir unbekannt. Hat hier jemand u.U. Insiderwissen oder genauere Angaben zu diesen nicht in den üblichen Listen [#19] geführten "Standort"-Kennungen?

Und nur noch zur "Übung" die Umrechnung der Hex-Angaben der Frankier-ID in die Daten aus dem Matrixcode [1], Danke Araneus!

3F 320D 3512 70 F03D 7FCA umgruppiert zu 3F 320D351 270F 03D7FC A

Hex = dezimal : Bezeichnung
3F = 63 : Teilnehmernummer
320D351 = 52482897 : 8stellige Kundennummer
270F = 9999 : Entgeltabrechnungsnummer
03D7FC = 251900 : laufende Sendungsnummer
A : Prüfziffer
 

Gruß
Thomas

[1] https://bin-dez-hex-umrechner.de/
 

Araneus Am: 17.01.2019 19:31:16 Gelesen: 9613# 22 @  
Falsche Datamatrixcode-Varianten bei DV-Freimachungen

Die Größe des Datamatrixcodes (Zahl der Zeilen und Spalten) ist von der Deutschen Post festgelegt und beträgt entweder 22x22 Module oder 26x26 Module. Auch wenn in der aktuellen Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke - DV-Freimachung. Gestaltung, Varianten und Inhalte.

Version 1.5.2. 20.09.2017“ (1) nur noch die größere Variante genannt wird, kommen in der Praxis beide Varianten vor.

Da die entsprechenden Freimachungsprogramme von der Deutschen Post zertifiziert werden müssen, sollte man eigentlich erwarten, dass die Vorgaben bezüglich des Datamatrixcodes strikt eingehalten werden. Dass das nicht immer zutrifft, zeigen die beiden folgenden Beispiele. Die Abweichungen vom Standard sind jeweils mit bloßem Auge zu erkennen.

Bei dem im Folgenden dargestellten Dialogpost-Beleg der DB Fernverkehr AG in Frankfurt ist der Datamatrixcode deutlich kleiner als üblich.



Die Vergrößerung zeigt, dass hier senkrecht und waagerecht nur 18x18 Felder (=“Module“) existieren. Der Ausleseversuch mit dem Programm bcTester ergibt dementsprechend auch das Ergebnis: „Fehler: Ergebnis hat nicht die erwartete Typkennung“.



Bei folgendem Beleg (Katalog der Firma Witt, Weiden, vom Januar 2019) ist der Datamatrixcode dagegen zu groß ausgefallen. Auffällig ist hierbei die Vierteilung des Datamatrixcodes, wie man ihn z.B. von FRANKIT-Freimachungen kennt.



Die Vergrößerung zeigt, dass hier senkrecht und waagerecht 36x36 Felder (=“Module“) existieren. Auch hier ergibt ein Ausleseversuch mit dem Programm bcTester die Mitteilung: „Fehler: Ergebnis hat nicht die erwartete Typkennung“.



Ursache für diese Fehler dürfte jeweils eine falsche Programmierung sein.

Konnten andere Sammler ähnliche Abweichungen bei Versendern mit DV-Freimachungen beobachten?

(1) https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp_datamatrixcode-dv-freimachung_1-5-1.pdf
 
Araneus Am: 02.07.2019 21:11:48 Gelesen: 7808# 23 @  
Datumsangabe mit abgekürztem Monatsnamen anstatt mit Ziffern

Zum DV-Freimachungsvermerk gehört auch die „Datumsangabe (Monat und Jahr) des im Datamatrixcode verschlüsselten Einlieferungs- bzw. DV-Bearbeitungstags“ (vgl. Post-Broschüre „DV-Freimachung: Ihr Vorteil mit System“, S. 32-34)[1]. Diese Angabe erfolgt regelmäßig in Form von Ziffern.

Ein aktueller Beleg des Auer-Verlags in Augsburg zeigt das Datum in Form des abgekürzten Monatsnamens („JUN 19“). Bei einer DV-Freimachung mit Datamatrixcode habe ich das hier zum ersten Mal gesehen.



Schon bei der „klassischen“ DV-Freimachung mit dreigeteiltem Rechteck kam eine solche Datumsangabe in seltenen Fällen vor. Das Beispiel einer Postkarte der GEZ in Köln aus dem Jahr 1976 soll das belegen:



Kennt jemand weitere Beispiele für diese besondere Datumsangabe bei einer DV-Freimachung?

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp-handlingbroschuere-dv-freimachung-012019.pdf
 
Araneus Am: 28.07.2019 22:52:10 Gelesen: 7516# 24 @  
@ DL8AAM [#21]

Warenpost ohne Zustellnachweis

Warenpost ist ein nationales Produkt für Geschäftskunden und ermöglicht den schnellen Versand von kleinformatigen Waren mit der Zusatzleistung "Zustellnachweis".“

So definiert die deutsche Post ihr Produkt Warenpost im Internet [1]. Gekennzeichnet ist die Warenpost durch eine großes „W“ (vgl.[#21]).

Dieses „W“ sowie der Hinweis „ZUSTELLNACHWEIS“ fehlen aber bei dem folgenden Warenpost-Beleg. Er stammt von einem Versandhändler, der seine Ware wohl über die Amazon-Plattform vertreibt, denn die Rücksendeadresse ist die Amazon-Adresse. Der Kundennummer-Teil der Frankier-ID ist identisch mit dem des Amazonbelegs in [#21].



Liest man den Datamatrixcode mit der Smartphone-App "DM Scanner Pro" aus, erhält man folgende Liste (gekürzt):

Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 38
Kundennummer: 5248289781
Frankierwert: ,€
Einlieferungsdatum: 15.07.2019
Zusatzleistung/Variante: keine
Produktschlüssel: 208
Produkt: Warenpost nicht maschinenfähig ohne Sendungsverfolgung
laufende Sendungsnummer: 1116209
Teilnahmenummer: 72
Entgeltabrechnungsnummer: 9999

Das Ausleseprogramm erkennt diese Sendung also als Warenpost ohne Sendungsverfolgung und ohne Zusatzleistung.

Zum Vergleich: Bei einer Warenpost wie in [#21] liest die App:

Zusatzleistung/Variante: Sendungsverfolgung steuerpflichtig
Produktschlüssel: 157
Produkt: Warenpost maschinenfähig

Anscheinend gibt es bei der Deutschen Post also ein Produkt Warenpost ohne Sendungsverfolgung und Zustellnachweis. Im Internet habe ich dazu keinerlei Informationen gefunden. Möglicherweise handelt es sich hier um einen neuen Betriebsversuch.

Weiß jemand etwas darüber oder hat jemand eine Erklärung für die hier vorgestellte Versendungsform?

[1] https://www.deutschepost.de/de/service1/themenseiten/warenversand/warenpost.html
 
DL8AAM Am: 28.07.2019 23:29:48 Gelesen: 7509# 25 @  
@ Araneus [#24]

Er stammt von einem Versandhändler, der seine Ware wohl über die Amazon-Plattform vertreibt, denn die Rücksendeadresse ist die Amazon-Adresse.

Ja, und zwar wurde der Versand ursprünglich vom Amazon Fulfillment Center "POZ1" in 62-080 Sady bei Poznan/Posen abgewickelt. Zum Versender "TPB Versand" (66386 St. Ingbert) eine kleine Übersicht [1]:

- Dieser Händler verkauft über die Plattform Amazon Marketplace DE
- Liefert nach: D, AT
- Eigenes Warenlager: Nein
- Sendungs­verfolgung: Nein

Das passt auch zur Sendungsart.

Gruß
Thomas

[1] https://geizhals.de/?qlink=TPB%20Versand&subi=infos&kuerzel=a5pfg9v43ethm-am-de
 
Araneus Am: 14.09.2019 20:56:18 Gelesen: 6780# 26 @  
DV-Freimachung oder Premiumadressfreimachung?

Eigentlich sind die Frankierarten sowie die Gestaltung der maschinenlesbaren Freimachungsvermerke durch die Deutsche Post klar definiert. Dass es dabei gelegentlich zu Fehlern kommt, zeigen die beiden folgenden Beispiele. Auf den ersten Blick liegen hier „normale“ DV-Freimachungen vor. Liest man jedoch den Matrixcode aus, stellt man in beiden Fällen fest, dass hier nicht die Frankierart „18“ (für DV-Freimachung) codiert ist, sondern die Frankierart „08“ (für Premiumadress).

Da beide Versender ihre Dialogpost-Aussendungen regelmäßig per DV-Freimachung frankieren, gehe ich hier von einem temporären Fehler bei den Einstellungen der jeweiligen Freimachungsprogramme aus.



Ausleseprotokoll mit der Smartphone-App "DM Scanner Pro" (gekürzt):
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 8 - PREMIUMADRESS (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 43
Kundennummer: 5018003187
Frankierwert: 0,28€
Einlieferungsdatum: 10.09.2019
Zusatzleistung/Variante: keine
Produktschlüssel: 90
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g
laufende Sendungsnummer: 4878
EDS-Nummer: 77922326



Ausleseprotokoll mit der Smartphone-App "DM Scanner Pro" (gekürzt):
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 8 - PREMIUMADRESS (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 41
Kundennummer: 5090984212
Frankierwert: 0,28€
Einlieferungsdatum: 28.12.2018
Zusatzleistung/Variante: Track&Match
Produktschlüssel: 1601
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g
laufende Sendungsnummer: 179770
EDS-Nummer: 407683227
 
Araneus Am: 05.01.2020 14:24:44 Gelesen: 5152# 27 @  
Widersprüchliche Entgeltangaben bei einer DV-Freimachung

Zum 01.01.2020 erhöhte sich das Entgelt für Dialogpost-Sendungen bis 20 Gramm im Standardformat von 0,28 EURO auf 0,30 EURO.

Die folgenden Abbildungen zeigen einen Beleg von 02.01.2020, also eine Früh-, aufgrund des Feiertags am 01.01.2020 möglicherweise auch ein Ersttagsverwendung.



Das Einlieferungsdatum erkennt man erst, wenn man den Datamatrixcode ausliest:

Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 43
Kundennummer: 5004801207
Frankier-ID: In Implementierung
Frankierwert: 0,28€
Einlieferungsdatum: 02.01.2020
Zusatzleistung/Variante: keine
Produktschlüssel: 90
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g
laufende Sendungsnummer: 157667
Teilnahmenummer: 5
 

Das Ausleseprotokoll (durch DM Scanner Pro, Version 0,63) enthält eine Überraschung. Im Datamatrixcode sind als Frankierwert nur 0,28 EURO verschlüsselt, im Gegensatz zu der unverschlüsselten Angabe 0,30 über der Adresse. Die beiden Entgeltangaben stimmen also nicht überein.

Ursache könnte dafür sein, dass hier noch die Preislisten-Version 43 vom 01.07.2019 zugrunde liegt. Ab 01.01.2020 gilt Preislisten-Version 45 [1]. Vermutlich hat man es hier versäumt, rechtzeitig das entsprechende Update durchzuführen.

Interessant ist vor allem, wie es überhaupt zu zwei unterschiedlichen Entgeltangaben kommen kann. Man sollte doch annehmen, dass die der DV-Freimachung zugrunde liegenden Programme so gestaltet sind, dass die Entgeltangaben übereinstimmen. Anscheinend werden aber die unverschlüsselte und die codierte Entgeltangabe unabhängig programmiert, sodass es zu solchen widersprüchlichen Angaben kommen kann.

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-premiumadress-produktschluessel-122019.pdf
 

Araneus Am: 06.01.2020 15:16:08 Gelesen: 5096# 28 @  
Ist die schwarze Farbe bei DV-Freimachungen mit Datamatrixcode vorgeschrieben?

Kürzlich erhielt ich einen DV-freigemachten Dialogpost-Umschlag der Firma Klingel vom August 2017, bei dem die ganze Anschriftenseite einschließlich der DV-Freimachung in blauer Farbe bedruckt ist.



Ein weiterer Fall einer nicht schwarzen DV-Freimachung ist mir nicht bekannt. Ich habe aber in den mir zur Verfügung stehenden Dokumenten der Deutschen Post keinen Hinweis gefunden, der die schwarze Farbe vorschreibt. In den „Tipps für Qualitätstests bei Datamatrixcodes“ [1] heißt es zwar: „Ein Datamatrixcode besteht aus schwarzen und weißen Modulen (Kästchen).“ Aber das verstehe ich eher als eine Feststellung und nicht als Vorgabe.

Kennt jemand eine Vorschrift der Deutschen Post hinsichtlich der Druckfarbe für Datamatrixcodes und kann die Quelle nennen?

Dass auch blaue Matrixcodes maschinenlesbar sind, zeigen ja die FRANKIT-Freimachungen.

Schöne Grüße
Franz-Josef

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/datamatrixcode_qualitaetstests.pdf
 
Araneus Am: 14.02.2020 15:45:30 Gelesen: 4258# 29 @  
Entgeltänderungen erfordern bei Großversendern in der Regel technische Anpassungen, insbesondere bezüglich der verwendeten Versandsoftware. Notwendige Updates müssen pünktlich installiert werden, damit der Versand und die Entgeltabrechnungen reibungslos funktionieren. Für Sammler moderner Postgeschichte sind solche Phasen der Entgeltänderung immer spannend, findet man doch gelegentlich die eine oder andere Kuriosität. Ein Beispiel habe ich bereits im Beitrag [#27] vorgestellt.

Aus heutigem Posteingang möchte ich einen weiteren Beleg zeigen. Obwohl wir uns bereits in der 7. Kalenderwoche des Jahres 2020 befinden und obwohl seit dem 01.01.2020 die Standard-Dialogpost bis 20 Gramm 0,30 EURO kostet (Ausnahme: Dialogpost Karte), trägt dieser Brief noch die alte Frankatur zu 0,28 EURO.



Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 43
Kundennummer: 5053062551
Frankier-ID: In Implementierung
Frankierwert: 0,28€
Einlieferungsdatum: 11.02.2020
Zusatzleistung/Variante: keine
Produktschlüssel: 90
Produkt: Dialogpost Standard bis 20g
laufende Sendungsnummer: 75722
Teilnahmenummer: 1
Entgeltabrechnungsnummer: 132
 

Das Ausleseprotokoll bestätigt das. Es zeigt auch, dass hier noch die alte Preisliste Nr. 43 zugrunde liegt und nicht die seit dem 01.01.2020 gültige Liste Nr. 45.

Aufgrund der Abrechnungsverfahren wird die Deutsche Post die Differenz vermutlich nachberechnet und nicht aus Kulanz durchgewinkt haben. Dass die Post nicht aktualisierte Software duldet, verwundert allerdings. In der Broschüre „DV-Freimachung: Ihr Vorteil mit System“ [1] heißt es ausdrücklich: „Aus der Kombination von Produkt, Basisformat und ggf. Zusatzleistungen oder weiteren Briefprodukten sind aus der jeweils aktuellen und von der Deutschen Post zur Verfügung gestellten Produkt- und Preisliste* die Nettopreise und Frankierwerte zu ermitteln.“

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp-handlingbroschuere-dv-freimachung-201907.pdf , Seite 6
 

Araneus Am: 19.02.2020 19:42:07 Gelesen: 4065# 30 @  
Maschinenlesbarkeit lässt sich aus dem modernen Postalltag nicht mehr wegdenken. Wenn bei der Freimachung aber der Drucker streikt, sind alle Informationen auf dem Poststück weg.



Sehr unvollständige DV-Freimachung (Dialogpost Groß) auf einem Katalog der Firma DW-Shop in Königswinter vom Januar 2020.
 
Araneus Am: 24.02.2020 18:28:27 Gelesen: 3911# 31 @  
Eine DV-Freimachung, die als solche nicht ohne Weiteres erkennbar ist

Dass es bei DV-freigemachter Dialogpost gelegentlich zu einer Diskrepanz zwischen Freimachungsart und dem zugehörigen Design der Aufschrift kommen kann, habe ich in einem früheren Beitrag [#26] gezeigt. In den dort gezeigten Beispielen wurde das Design der DV-Freimachung verwendet, laut Datamatrixcode liegt aber jeweils eine Premiumadress-Freimachung vor.

In dem hier vorgestellten Beispiel ist es genau umgekehrt. Es stammt von dem aktuellen Katalog "Frühjahr 2020" des Gärtner-Pötschke-Versands. Die Aufschrift gibt keinen offensichtlichen Hinweis auf eine DV-Freimachung ("DV"-Vermerk und Datumsangabe fehlen). Liest man jedoch den Datamatrixcode aus, erkennt man die Frankierart: 18 - DV-Freimachung.

Derselbe Fehler trat bei diesem Versender übrigens in den letzten Jahren wiederholt auf.



Postunternehmen: DEA

Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 45
Kundennummer: 6329954764
Frankier-ID: In Implementierung
Frankierwert: 0,92€
Einlieferungsdatum: 18.02.2020
Zusatzleistung/Variante: BASIS
Produktschlüssel: 9246
Produkt: Dialogpost Groß bis 1000g Premiumadress mit Hülle
 


 

epem7081 Am: 12.03.2020 11:08:58 Gelesen: 3582# 32 @  
Hallo zusammen,

aus dem heutigen Posteingang diese Warenpost mit Zustellnachweis aus Bad Hersfeld. Für Experten von Interesse?



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Araneus Am: 12.03.2020 12:38:21 Gelesen: 3566# 33 @  
Das ist ein schöner Beleg, allerdings keine Produktmarke der Deutschen Post. Hier liegt eine DV-Freimachung vor, für die es einen eigenen Thread gibt.

Dort ist im Beitrag [#21] ein ähnlicher Beleg beschrieben.

Schöne Grüße
Franz-Josef

[Beiträge [#32] und [#33] in das von Franz-Josef genannt aus dem Thema "Produktmarken der Deutschen Post AG" Thema redaktionell verschoben]
 
Araneus Am: 23.03.2020 10:04:41 Gelesen: 3405# 34 @  
Datumsfehler bei DV-Freimachungen

Datumsfehler bei Post- und Freistempeln kommen gelegentlich vor und sind bei Sammlern als Kuriositäten beliebt. Auch bei DV-Freimachungen treten Falscheingaben beim Datum auf. Manchmal sind sie auf den ersten Blick erkennbar, wenn beispielsweise eine „unmögliche“ Monatsangabe auftritt, wie bei folgendem Beleg der Firma MDM:



Der Monat „20“ ist so ein Fantasiemonat. Der Datamatrixcode gibt das korrekte Einlieferungsdatum an: 07.12.2011, was mit dem Datum des Briefs übereinstimmt.

Manchmal passt die Monatsangabe auch nicht zum Eingang der Sendung, wie im folgenden Fall. Erhält man im Dezember einen Brief mit der Monatsangabe „07“, kann man von einem Fehler ausgehen:



Auch hier bestätigt das Auslesen des Datamatrixcodes die Vermutung. Einlieferungsdatum war hier der 23.12.2019, was auch der Monatsangabe des Briefs entspricht.

Beide Beispiele sind Belege dafür, dass die codierte und die in Klarschrift angegebenen Datumsangaben unabhängig voneinander eingegeben wurden.


Datumsfehler im Datamatrixcode sind nur bei Entschlüsselung des Codes erkennbar. Folgendes Beispiel aus aktuellem Posteingang macht das deutlich:



Einlieferungsdatum ist hier laut Ausleseprotokoll der 17.03.2021 (!), die Jahreszahl ist also falsch. Die Monatsangabe auf dem Brief gibt hier korrekte Auskunft. Ohne diese widersprüchlichen Angaben ist ein solcher Datumsfehler später kaum nachweisbar.

Schöne Grüße
Franz-Josef
 
Araneus Am: 07.04.2020 16:08:34 Gelesen: 3090# 35 @  
Bei dem folgenden Beleg des Archiv-Verlags in Braunschweig - es handelt sich um einen Ausschnitt aus einem Adressaufkleber mit der Größe 104 mm x 73 mm - gab es anscheinend einen Formatierungsfehler.

Die Konsolidierernummer *K4000* ist in die falsche Zeile "gerutscht" und überlagert so die Kennung " DV" sowie die Monatsangabe " 02" im Bereich der DV-Freimachung. Die Sendung wurde laut Angabe im Datamatrixcode am 28.02.2020 bei der Deutschen Post eingeliefert.



Schöne Grüße
Franz-Josef
 
Araneus Am: 02.05.2020 17:30:22 Gelesen: 2628# 36 @  
ZUSTELLNACHWEIS-Kuriosität

Vor ein paar Tagen fiel mir folgender Beleg in die Hände:



Es handelt sich um einen Maxibrief mit DV-Freimachung, das Porto beträgt dementsprechend 2,70 €. Auffällig ist hier der Vermerk
ZUSTELLNACHWEIS“. Briefe mit Zustellnachweis kannte ich bisher nur aus der Pilotphase von Amazon, über die auf dieser Seite wiederholt berichtet wurde. Allerdings kam bei diesen Briefen zu dem Briefentgelt jeweils ein Aufschlag. Der fehlt aber im vorliegenden Fall.

Liest man den Datamatrixcode aus, erhält man die folgenden Angaben:

Gesamtstring: [44, 45, 41, 12, 2d, 01, 2c, 19, b0, 3b, 01, 0e, 2e, 2c, 00, 1f, 00, 00, 2e, 01, 05, b7, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00]
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 18 - DV-Freimachung, Version 1.3 (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 45
Kundennummer: 5034848315
Frankier-ID: In Implementierung
Frankierwert: 2,70€
Einlieferungsdatum: 27.04.2020
Zusatzleistung/Variante: keine
Produktschlüssel: 31
Produkt: Maxibrief
laufende Sendungsnummer: 46
Teilnahmenummer: 1
Entgeltabrechnungsnummer: 1463
Kundenindividuelle Informationen: [00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00, 00]
Kundenindividuelle Informationen in ASCII:
Ankündigung Inhalt Datenelement: 0 - nicht postalisch genutzt
 

Man sieht, dass hier ein Maxibrief ohne Zusatzleistung codiert ist. Der Zustellnachweis spiegelt sich also nicht im Matrixcode wider, bei der maschinellen Auslesung im Briefzentrum ist der Zustellnachweis somit nicht existent.

Die Frage stellt sich, ob man hier den Sendungsempfänger bluffen will oder ob hier ein Softwarefehler diesen Widerspruch verursacht. Ich tippe auf das Letztere.

Schöne Grüße
Franz-Josef
 

Araneus Am: 08.06.2020 11:51:25 Gelesen: 1936# 37 @  
Unzutreffender "DIALOGPOST"-Vermerk

Dass es gelegentlich Widersprüche gibt zwischen dem Inhalt des Datamatrixcodes und den Klartextangaben, konnte schon wiederholt gezeigt werden.
Ein weiteres Beispiel zeigt der folgende Brief:



Ein Brief im Standardformat ist als "Dialogpost" gekennzeichnet, aber mit 0,80 € freigemacht.

Das Ausleseprotokoll mit der Smartphone-App DM Scanner Pro, Version 0,64, zeigt folgende Daten:



Hier liegt also ein Standardbrief vor, der fälschlicherweise den Text "Dialogpost" trägt. Möglicherweise war hier der Versand als Dialogpost vorgesehen, musste dann aber - vielleicht bedingt durch die seit dem 01.01.2020 geltenden neuen Bestimmungen für Dialogpostinhalte - in einen Briefversand umgewandelt werden.

Schöne Grüße
Franz-Josef
 
Journalist Am: 17.07.2020 18:14:51 Gelesen: 1404# 38 @  
Hallo an alle,

heute habe ich eine aus meiner Sicht nicht alltägliche DV-Freimachung erhalten:



Obwohl es sich hier um einen Standardbrief mit Fenster handelt, wurde die Freimachung nicht im Fenster sondern als Label angebracht:



Der Druck auf dem Label erinnert eher an eine Internetmarke bzw. bezüglich der auch vorhandenen Konsolidierer-Nummer K-4000 an einen Frankitabdruck als an eine DV-Freimachung mit Datamatrixcode.

Kennt jemand weitere DV-Freimachungslabel, die von anderen Absendern genauso aussehen ?

Viele Grüße Jürgen
 
Araneus Am: 17.07.2020 19:55:48 Gelesen: 1391# 39 @  
@ Journalist [#38]

Hallo Jürgen,

Glückwunsch zu deinem Fund. In dieser Form ist mir ein DV-Freimachungslabel bisher noch nicht begegnet, obwohl es diese Freimachungsform seit 2018 gibt. In der Broschüre " DV-Freimachung - Ihr Vorteil mit System" der Deutschen Post [1] ist im Kapitel 3.2 der " DV-Freimachungsvermerk in der Frankierzone" beschrieben:



Die "Vorläufer"-Form dieses Labels ohne Frankier-ID ist in diesem Forum auf der Seite " Thema: (?) (609) Moderne Postgeschichte: Konsolidierer und deren Kodes" [2] in den Beiträgen #495 und #590 bereits vorgestellt worden. Im letztgenannten Beitrag habe ich die Vermutung aufgestellt, dass hier der Konsolidierer selbst die DV-Label produziert und verklebt, dazu gibt es aber keine neue Erkenntnis.

Das Auslesen mit der Smartphone-App DM Scanner Pro Version 0.64 ergibt zwei interessante Aspekte:

1. Die Kundennummer in deinem Label ist 5190474505 und damit eine andere als die in den Vorläufer-Labeln. Wer sich hinter diesen Kundennummern verbirgt, ist mir bisher nicht bekannt.

2. Auffällig ist noch die Angabe " Version Produkte/Preise: 47". Aktuell ist eigentlich (seit dem 01.01.2020) die Version 45.

Schöne Grüße
Franz-Josef

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/DV-Freimachung/dp-handlingbroschuere-dv-freimachung-201907.pdf
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=2696&CP=0&F=1
 
Nachtreter Am: 18.07.2020 14:30:10 Gelesen: 1351# 40 @  
@ Journalist [#38]



Hallo Jürgen,

die DATEV e.G. aus Nürnberg verwendet schon längere Zeit diese Labels - sind allerdings vom Format auch größer, weil sie auf größeren Sendungen verwendet werden!

Viele Grüße

Nachtreter
 
Journalist Am: 06.08.2020 11:43:32 Gelesen: 942# 41 @  
@ Journalist [#38]
@ Araneus [#39]
@ Nachtreter [#40]

Hallo an alle,

ich habe heute auch einen passenden Vorgänger gefunden wie der folgende Scan zeigt:



und vergrößert der Ausschnitt:



Laut Auslesedatum wurde die Sendung am 2.4.4.2019 verschickt. Interessant ist auch, das beim Auslesen mit der App DM Scanner Pro keine Produkt-EKP angezeigt wird sondern nur eine 1 während die App Postmatrix von Bauer und Kirch hier eine Produkt-EKP 102100001 angibt.

Vielleicht lässt sich darüber ja mittelfristig der Kunde doch zuordnen ?

Viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 06.08.2020 14:10:12 Gelesen: 925# 42 @  
@ Journalist [#41]
@ Nachtreter [#40]

Die DATEV (Nürnberg) nutzte auch vor der Einführung der Frankier-ID bereits ähnliche DV-Frankatur-Labels für ihre "großen" Sendungen. Das entspricht in etwa Deinem Label aus [#41], nur eben wieder mit der DATEV-typischen zusätzlichen Angabe des bis auf die Sekunde genauen Erstellungszeitpunktes:



Großbrief vom 09.12.2009 mit Label-DV-Frankatur zu 1,45 € (Portosatzangabe in der Form NN.NN); via K4000.

Inhalt des Datenmatrixkodes (Bauer+Kirch Postmatrix-Decoder v1.6.11 Pro)
Post-Unternehmen: Deutsche Post AG
Frankierart und Version: DV-Freimachung, Version 1.3
Version Produkte/Preise: 21
Kundennummer: 5052445580
Entgelt oder Frankierwert: 1,45 Euro
DV-Bearbeitungsdatum: 09.12.2009
Produktschlüssel: 21
Basisprodukt (aus PPL 45): Großbrief
Zusatzleistung (aus PPL 45): keine
Produkt-EKP (aus PPL 45): 102300001
Laufende Sendungsnummer: 4034
Teilnahmenummer: 03
Entgeltabrechnungsnummer: 331
PREMIUMADRESS Ankündigung: nein
 

Gruß
Thomas

Anmerkung: Der Bauer+Kirch Decoder nutzte zur Ansprache des Basisprodukts, der Produkt-EKP und der Zusatzleistung die aktuelle Preis- und Produktliste (PPL) 45 (4.5), nicht eine vom Versandzeitpunkt 2009.
 

Araneus Am: 13.08.2020 21:28:24 Gelesen: 802# 43 @  
Neue Produkt- und Preisliste bei der Deutschen Post (PPL Nr. 47)

@ DL8AAM [#42]

"Anmerkung: Der Bauer+Kirch Decoder nutzte zur Ansprache des Basisprodukts, der Produkt-EKP und der Zusatzleistung die aktuelle Preis- und Produktliste (PPL) 45 (4.5), nicht eine vom Versandzeitpunkt 2009."

Hallo Thomas,

der zitierte Hinweis ist wichtig und vor allem bei älteren Belegen zu beachten, zum Beispiel, wenn die Post Produkte umbenannt hat, dabei aber die Produktschlüssel beibehalten hat. Im Ausleseprotokoll der App von Bauer+Kirch wird seit einiger Zeit ausdrücklich auf die Bezugspreisliste hingewiesen.

Das kann aber auch für ganz aktuelle Belege gelten. Im Moment führt die deutsche Post offensichtlich eine neue Produkt- und Preisliste ein (PPL Nr. 47), die bisher aber nur vereinzelt Anwendung findet. Der Postmatrix-Decoder v1.6.11 Pro arbeitet aber noch auf Basis der PPL Nr. 45. Deshalb erscheint auch hier ein entsprechender „Warnhinweis“.



Post-Unternehmen: Deutsche Post AG
Frankierart und Version: DV-Freimachung, Version 1.3
Version Produkte/Preise: 47 (neueste, unterstützte Version ist 45)
Kundennummer: 5112787968
Entgelt oder Frankierwert: 1,55 Euro
Einlieferungsdatum bzw. DV-Bearbeitungsdatum: 12.08.2020
Produktschlüssel: 21
Basisprodukt (aus PPL 45): Großbrief
Zusatzleistung (aus PPL 45): keine

(ausgelesen am 13.08.2020 mit der Smartphone-App Postmatrix-Decoder v1.6.11 Pro)

Ein Beleg mit DV-Freimachung basierend auf der Produkt- und Preisliste Nr. 46 ist mir übrigens bisher nicht begegnet. Auf der Homepage der Deutschen Post findet man für Premiumadress immer noch die PPL Nr. 45 vom 01.01.2020. Auf der Seite des FRANKIT-Herstellers Quadient (früher: Neopost) findet man allerdings eine PPL Nr. 46, gültig ab 01.05.2020. Vermutlich wurden zu diesem Zeitpunkt aber nur einige DHL-Entgelte geändert (Preiserhöhung zurück genommen).

Schöne Grüße
Franz-Josef
 

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