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Thema: Altdeutschland Württemberg: Schöne Belege
Das Thema hat 189 Beiträge:
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Magdeburger Am: 23.02.2020 17:39:47 Gelesen: 60707# 115 @  
@ Martin de Matin [#112]

An Forstamtmann Rau ?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Martin de Matin Am: 23.02.2020 21:17:44 Gelesen: 60685# 116 @  
@ Magdeburger [#113] und [#115]

Vielen Dank für die Hilfe; ich war wohl etwas blind.

Nur die Gebührenfrage fehlt noch.

Gruss
Martin
 
olli0816 Am: 19.05.2020 14:37:02 Gelesen: 59585# 117 @  
Hallo,

anbei ein hübscher Beleg von Württemberg mit der Michel Nummer 2 von Erbach nach Blaubeuren. Der Brief wurde am 31.7.1856 abgesendet und kam am 2.8. in Blaubeuren an. Interessant ist, dass das Briefpapier zweimal verwendet wurde und innen die Stempel umgekehrt von Blaubeuren, Ulm und dann Erbach zu sehen sind, allerdings ohne Marke. Die Innenseite habe ich nicht gescannt, der Brief ist ausgeklappt recht groß. Ein schöner Brief mit dem Segmentstempel von Erbach, der nicht ganz so häufig zu sehen ist.



Grüße Oliver
 
Captain Damuck Am: 30.07.2020 11:58:17 Gelesen: 58798# 118 @  
Hallo zusammen,

eine schöne Postkarte von Tübingen nach Weinfelden, Schweiz, 25.9.1898.

Die Karte habe ich gestern im Antiquariat gefunden. Besonders schön finde ich die zwei Stempel.

Kann mir jemand etwas zu der Briefmarke und dem Wert sagen?

Vielen Dank und schöne Grüsse aus der Schweiz,
Manuel




 
bayern klassisch Am: 30.07.2020 21:34:59 Gelesen: 58762# 119 @  
Liebe Freunde,

eigentlich sammle ich nicht Württemberg, was sicher ein kleiner Fehler ist. Aber den hier durfte ich mir nicht entgehen lassen: Brief aus Ulm vom 14.2.1857 nach Stuttgart in der 1. Gewichts- und Entfernungsstufe, vorderseitig als Portobrief mit 3 + 3 = 6 Kreuzern korrekt taxiert. Korrekt taxiert?



Na ja, hinten klebt als Briefverschluß (!!) eine Nr. 2, die erst später bemerkt wurde. Nachdem man die Marke siegelseitig entdeckte, notierte man "Freimarke auf der Rückseite" und annullierte die 6 Kreuzer Portotaxe, weil man sie auch hinten anerkannte.

Bei den meisten Altdeutschland - Staaten war nach der geltenden Postvorschrift der Wert siegelseitig aufgeklebter Marken nichtig - wie war das in Württemberg?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 30.10.2020 16:08:54 Gelesen: 57416# 120 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier ein Brief vom 31.03.1866 aus Isny:



Gesendet an "Einen Wohllöblichen Vorsteheramt Lustenau bei Bregenz". Da nicht mal 6 Meilen die Orte trennen, reichten natürlich 3 Kreuzer franco aus.
Siegelseitig der Laufweg über Rothenburg Bahnhof(Bayern) - Bregenz - Dornbirn - Lustenau - alles am 01.04.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 30.10.2020 16:23:02 Gelesen: 57412# 121 @  
@ Magdeburger [#120]

Lieber Magdeburger,

da hast du ein kleines Schmankerl geschossen, denn 3-Länder-DÖPV-Briefe bis 10 Meilen sind alles, nur nicht häufig. Dazu ist der hier, wie bei diesen Briefen oft, im Einzeltransit gelaufen, also nur von Post zu Post, nicht im Briefepaket geschlossen gelaufen. Glückwunsch zu dieser Rosine.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 30.10.2020 16:50:15 Gelesen: 57407# 122 @  
@ bayern klassisch [#121]

Lieber bayern Klassisch,

demnächst sollte ein weiterer Brief dieser Art bei mir einfliegen. Sowie er ankommt werde ich ihn zeigen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 30.10.2020 17:04:05 Gelesen: 57405# 123 @  
@ Magdeburger [#122]

Freue mich schon jetzt sehr darauf.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 05.11.2020 13:22:24 Gelesen: 57263# 124 @  
Liebe Sammelfreunde,

wie versprochen, ein weiterer Beleg.



Aufgegeben am 20.12.1864 in Isny und diesmal adressiert an "Seiner Wohlgeboren Herrn Gemeinderath Leander Gollenstein zu Lustenau bey Bregenz".

Siegelseitig ebenfalls der Einzeltransit, diesmal über Kempten (Bayern) weiter nach Bregenz - Dornbirn zum Ziel.

Ist die vorderseitige "2" ein Botenlohn?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 05.11.2020 14:11:49 Gelesen: 57257# 125 @  
@ Magdeburger [#124]

Lieber Magdeburger,

ja, fragt sich nur, ob es 2 Neukreuzer waren, oder 2 Kreuzer rheinisch, die dort gangbar waren seit langer Zeit.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Manne Am: 06.11.2020 10:56:11 Gelesen: 57202# 126 @  
Hallo,

heute zeige ich einen Brief als Mehrfachverwendung aus Schwenningen.

Freigemacht mit einer 3 Kreuzer Marke der ersten Ausgabe, abgeschlagen wurde ein Doppelkreisstempel mit Kreis am 01.07.1856 in Schwenningen. Gelaufen ist der Brief nach Fluorn im Oberamt Oberndorf.

Gruß
Manne

Die erste Verwendung:



Aufgefaltet sieht er so aus:



Der Innenteil:



Die zweite Verwendung:

Gelaufen nach Bezweiler, (Betzweiler) im damaligen Oberamt Oberndorf.

Freigemacht ebenfalls mit einer 3 Kreuzer Marke der ersten Ausgabe, abgeschlagen wurde ein Doppelkreisstempel mit Kreis am 14.07.1856 in Schwenningen.



Der Innenteil:


 
Magdeburger Am: 07.11.2020 11:24:59 Gelesen: 57149# 127 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier ein weiterer Brief, besser gesagt eine Ganzsache 6 Kreuzer vom 29.04.1864, aufgegeben in Munderkingen.



Adressiert wurde er an "Wohlgeboren Herrn A. Schwarz Orts-Vorsteher in Häselgahr Bezirks Gericht Reutte in Tirol".



Siegelseitig ein schwacher Stempel, eventuell Ehingen?, weiter gelaufen nach Ulm in Württemberg - Kempten in Bayern - Reutte - Heselgahr. Ein wenig verwunderlich ist die Ankunft erst am 11.05., möglicherweise einfach ein Steckfehler.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Gernesammler Am: 28.12.2020 17:55:40 Gelesen: 55856# 128 @  
Hallo Sammlerfreunde,

an dem Stück konnte ich nicht vorbei laufen, eine Drucksache innerhalb von Heilbronn spediert von Emil Seelig an Herrn Koch mit der Information über den Eingang der Bezahlung.

Herr Seelig betrieb eine Cichorien Caffe Fabrik (Zichorienkaffee, auch Landkaffee genannt, wird aus den Wurzeln der Gemeinen Wegwarte hergestellt).

Für das Franko nahm man eine Württenberg Nr.30 zu einem Kreuzer gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von Heilbronn am 18.9.1868.

Zum Kauf hat mich aber der Druck der Innenseite gelockt.

Gruß Rainer


 
Manne Am: 02.01.2021 17:52:13 Gelesen: 55697# 129 @  
Hallo,

ein Brief aus Schwenningen nach Spremberg gelaufen am 15.09.1859. Leider fehlt ein Teil auf der Rückseite, vermutlich schon beim öffnen abgerissen.

Die 9 Kreuzer Marke ist aus der dritten Ausgabe.

Gruß
Manne


 
Gernesammler Am: 08.09.2021 17:14:20 Gelesen: 48675# 130 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Calw vom 26.12.1857 an Jacob Guzzinger Ratsobermeister in Reutlingen spediert, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.

Für das Franko nahm man eine Württemberg Nr.7 zu 3 Kreuzer, gestempelt wurde mit Dreikreisstempel mit Zierstück von Calw.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 04.11.2021 12:29:36 Gelesen: 47608# 131 @  
Liebe Freunde,

heute zeige ich, in fremdem Terrain wildernd, einen Brief vom General Lieutnant Präsident von Hügel mit Postaufgabe in Stuttgart am 10.3.1820 "Seiner hochwohgeborn dem Herrn Freiherrn Carl von Gemmingen domherr zu Camin, Commandeur mehrer Orden etc. im obern Schloße zu Bonfeld bei Fürfeld". Viel besser kann man eine Adresse kaum schreiben.



Der Absender notierte unten links "frei 0", so dass er nichts für den innerwürttembergischen Brief zahlte und somit die aktive Portofreiheit genossen haben musste.

Zum Empfänger Karl Friedrich Reinhard von Gemmingen [1] und zum Absender Ernst von Hügel [2].

Fast ein "who is who" des Königreichs Württemberg, leider ohne Inhalt, aber mit feinem Siegel, das ist doch aus was.

Liebe Grüsse von bayern klassisch

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Friedrich_Reinhard_von_Gemmingen_(1739%E2%80%931822)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_von_H%C3%BCgel
 
remstal Am: 22.02.2022 11:11:31 Gelesen: 44985# 132 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ob dieser Beleg in die Rubrik Schöne Belege passt, darüber kann man geteilter Auffassung sein. Interessant - und nicht häufig - ist er allemals. Von St.Gallen in der Schweiz nach Berg bei Friedrichshafen



im Königreich Württemberg wurde er am 7.2.1870 als Portobrief verschickt. Beide Orte liegen in Luftlinie ca 27 km voneinander entfernt, also innerhalb des geltenden Grenzrayons(7 Meilen=52 km) Nachdem im zu dieser Zeit geltenden Postvertrag von 1868 erstmalig Portobriefe teurer waren als freigemachte, musste der Empfänger 7 Kreuzer entrichten, frankiert hätten 3 Kr ausgereicht. Daher sind nach dem 1.9.1868 Portobriefe nur noch wenig zu finden.

Abgangstempel St.Gallen, Stempel RL für den Grenzrayon, 7 Kr Nachtaxe in blau, rückseitig nur Ak Stpl Friedrichshafen 7.2. Der irrtümlich angebrachte Rötelvermerk 3 ? wurde wieder gestrichen.

remstal
 
bayern klassisch Am: 22.02.2022 16:04:42 Gelesen: 44961# 133 @  
@ remstal [#132]

Hallo remstal,

mir gefällt dein Brief sehr gut!

Gestrichen wurde meines Erachtens 3/3, weil die Aufgabepost zuerst dachte, es wäre ein Brief des 1. CH - Rayons in den 1. württembergischen Rayon, aber mit dem 1.9.1868 gab es ja, außer dem Grenzrayon, keine Rayons mehr. Auch spielte hier die Portoaufteilung 2/5 für die CH zu 3/5 für Württemberg keine Rolle, weil der Aufgabepost bei Grenzrayonbriefen allein das Porto bzw. Franko zustand.

Ich würde den Terminus "Nachtaxe" streichen und durch Taxe ersetzen - unter "Nachtaxe" versteht man die Taxierung unterfrankierter Poststücke.

Portobriefe ab dem 1.9.1868 sind in der Tat 100 mal seltener, als noch davor - weil die Zuschläge so hoch waren (i. d. R. 100%, hier sogar noch mehr), so dass das Publikum in der Masse frankierte und das war ja auch der Zweck der Maßnahme gewesen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bekaerr Am: 07.04.2022 17:03:37 Gelesen: 43646# 134 @  
Hallo zusammen,

hier eine Nachnahmesendung aus Stuttgart vom 16.1.1877 nach Blaubeuren, Entfernung ca. 8 Meilen



Obwohl eindeutig ein Brief, trägt der Umschlag einen Paketaufgabezettel. Grund: Bis 1890 wurden Nachnahmesendungen mit der Fahrpost befördert. Demnach berechnet sich das Porto wie folgt: bis 5 kg und bis zu 10 Meilen 20 Pf. im Tarif 1.7.1875 - 28.2.1878) zzgl. 2 Pf. für jede Mark oder jeden Teil einer Mark des Nachnahmebetrages, macht bei 15 Mark also 30 Pf. Das blaue "V" ist vermutlich der Gewohnheit geschuldet und soll für (Post-)Vorschuss stehen.

Ich finde, der Brief hat ein sehr schönes Gesicht.

Hier noch das rückseitige Papiersiegel.



Beste Grüße,
Bernd
 
bayern klassisch Am: 06.05.2022 17:15:42 Gelesen: 42705# 135 @  
Liebe Freunde,

da ich eine Bayern - Mini - Sammlung von "Briefen mit Briefen" mein Eigen nenne (innerbayerisch, eingehend und ausgehend und im Transit), fiel mir dieser aus Cannstatt vom 8.2.1842 auf, dessen Adresse sich so liest:

Herrn Carl Werzinger aus Cannstadt

mit Briefen d(es) Herrn T. C. Martin

Tuttlingen



Absender war Wilhelm Kraus, der dem Empfänger berichtete, dass es seinem Chef bzw. dessen Haus finanziell nicht eben gut ging und er sein möglichstes tun wolle, damit die Schulden noch bereinigt würden. Aber heute sind leider keine "Briefe des Herrn T. C. Martin" mehr zu finden, was schade ist.

Die Aufgabepost taxierte ihn mit 6 Kreuzern für 96 km Luftlinie, wohl über 1/2 bis 1 Loth, so dass er 4 + 2 = 6x korrekt taxiert worden war.

Ich kenne auch nach über 25 Jahren nur Briefe mit Briefen von/nach Württemberg, Bayern, Österreich und Thurn und Taxis. Bei den anderen AD - Staaten und der Schweiz, die ja historisch einen vergleichbaren Hintergrund hatten, bisher Fehlanzeige. Es wäre schön, in diesem Thread, oder woanders, weitere Briefe mit diesem Zusatz sehen zu dürfen. Ab 1880 kenne ich gar keine Briefe mit Briefen mehr - warum?

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
henrique Am: 29.11.2022 13:09:30 Gelesen: 36874# 136 @  
Umschlag mit 10 Pfennig / Ausgabe von 1875 / Michel Nr 46



Von GÖPPINGEN nach Nürnberg am 15. Juli 1891. Rückseite mit Ankunftstempel vom 16.Juli 1891

Henrique
 
bignell Am: 29.11.2022 13:23:34 Gelesen: 36869# 137 @  
@ henrique [#136]

Hallo Henrique,

was mag mit dem Vermerk "Sollte der o(lle?) Fritz nicht zu hause sein bitte ich ?danach? den Br(ie)f zu öffnen" gemeint sein?

Liebe Grüße,
harald
 
bayern klassisch Am: 29.11.2022 13:32:05 Gelesen: 36867# 138 @  
@ bignell [#137]

Lieber Harald,

"sollte der o. Fritz nicht zu Hause sein bitte ich den(n)och den Brief zu öffnen".

Damit meinte er, dass der Brief in Abwesenheit des Empfängers nicht nachzusenden war, sondern für sein Umfeld auch bestimmt war.

Schöner Vermerk - sieht man nicht allzu häufig.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
LK Am: 29.11.2022 14:31:38 Gelesen: 36859# 139 @  
@ henrique [#136]

Was die Ganzsache von Württemberg mit dem NDP zu tun.
 

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