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Thema: Stempel mit ungewöhnlichen Buchstaben
Das Thema hat 318 Beiträge:
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volkimal Am: 12.07.2012 11:13:22 Gelesen: 198747# 44 @  
@ Pommes [#43]

Hallo Thomas,

die Ü's zusammenzutragen ging eigentlich recht schnell. Insofern passt der Satz "so viel Zeit wie Du möchte ich auch mal haben" nicht ganz. Ich habe bei Tauschtagen in den Wühlkisten (die ich sowieso durchgesehen habe) nur zusätzlich auf das "Ü" geachtet.



Wie schon angekündigt folgen heute die ersten vier ungewöhnlichen Ü's mit Punkten. Nach der Übersicht und jeweils ein Stempel-Beispiel:




Es kommt vor, dass bei verunreinigten Stempeln zwei kurze Striche wie ein einziger Ü-Punkt aussehen. Bei diesen beiden Beispielen glaube ich es aber nicht. Falls ich mich irre korrigiert mich bitte und zeigt den besseren Stempelabdruck.

Ein weiteres Beispiel mit zwei Punkten übereinander zeige ich wegen des Zusatzes im Anschriftenfeld:



Viele Grüße
Volkmar
 
PeterPan100 Am: 14.07.2012 10:17:39 Gelesen: 198667# 45 @  
@ volkimal

Hallo Volkmar,

hier ein Maschinenwerbestempel der Post mit sehr ungewöhnlichen Buchstaben.

Zweimal wurde anstelle eines "r" ein "p" verwendet. Das "O" und das "g" hat einen Schrägstrich oben. Ich denke, diese ungewöhnliche Schrift passt auch gut in Deine Sammlung.



viele Grüsse
Wolf
 
Lothar Schrapp Am: 14.07.2012 11:25:54 Gelesen: 198653# 46 @  
@ PeterPan100 [#45]

Dieses Werbeklischee war offenbar bei Maschinenstempeln oft im Einsatz. In der Stempel-Datenbank mit unterschiedlichen Ortsnamen 4 - 5 Mal vorhanden; ich habe nicht mehr genau gezählt. Mit der Volltext-Suche recht schnell zu finden.

Mit freundl. Grüssen
Lothar Schrapp
 
filunski Am: 14.07.2012 20:08:50 Gelesen: 198621# 47 @  
@ volkimal [#42]

Hallo Volkmar,

hier noch eine etwas ungewöhnliche Darstellung des Ü's im Stempel.

Die Punkte zwar ganz "normal" angebracht, aber in den äußeren Stempelkreis integriert.



Gruß,
Peter
 
volkimal Am: 17.07.2012 10:43:06 Gelesen: 198536# 48 @  
@ PeterPan100 [#45], @ filunski [#47], @ Lothar Schrapp [#46]

Hallo Wolf, Lothar und Peter,

beim Stempel "rechtzeitig Postreisescheck besorgen" ist wirklich eine sehr ungewöhnliche Schrift verwendet worden.

Herzlichen Dank, dass Ihr Eure Stempel zeigt.
Volkmar
 
volkimal Am: 17.07.2012 11:12:42 Gelesen: 198533# 49 @  
Hallo zusammen,

heute möchte ich den zweiten Teil der ungewöhnlichen Ü's mit Punkten zeigen. Zunächst wieder die Übersicht und anschließend die Beispiele:







Eine Besonderheit zeigt das "Ü" im Dritten Reich. Auf mehreren Münchener Stempeln sieht das "Ü" wie ein "V mit Punkten" aus. Diesen Buchstaben hat man dann in Rom übernommen. Weshalb dieses ungewöhnliche "Ü" damals verwendet wurde weiß ich nicht. Vielleicht hat ja einer der Leser eine Antwort darauf.

Wie Wolf im Beitrag [#45] gezeigt hat kommen bei den Werbeklischees ungewöhnliche Schriften zum Einsatz. Ein Beispiel mit schräg versetzten Punkten habe ich aus Nürnberg gefunden:



Soweit zu den Ü#s mit Punkten. Damit ist das "Ü" aber noch lange nicht abgeschlossen. Anstelle von Punkten wurden häufig Striche eingesetzt. Diese folgen beim nächsten Mal.

Bis dann
Volkmar
 
volkimal Am: 10.08.2012 18:24:01 Gelesen: 197698# 50 @  
Hallo zusammen,

von unserer Fahrradtour zu Hause angekommen habe ich wieder Zeit, mich um die Philatelie zu kümmern. Es geht weiter mit dem "Ü".

Man sieht immer wieder "verstümmelte" Stempel, bei denen die Ü-Punkte fehlen. Vielleicht liegt es daran, dass die Ü-Punkte empfindlich sind und sich schnell abnutzen oder auch abbrechen. Eventuell ist dieses der Grund dafür, dass anstelle von Punkten in vielen Stempeln Ü-Striche unterschiedlichster Länge eingesetzt werden. Zunächst die Stempel mit flach liegenden Strichen. Hier sind drei Fälle zu unterscheiden:



Zum ersten Ü zeige ich zwei Beispiele. Der Stempel aus München zeigt die längsten mir bekannten waagerechten Striche.



Beim Stempel aus Münster sind die Striche nicht oberhalb der Buchstaben sondern das "U" ist kleiner, so dass die Striche auf der selben Höhe wie die anderen Buchstaben sind.



Beim nächsten Mal geht es mit den senkrechten Strichen weiter.

Bis dann
Volkmar
 
T-M 123 Am: 11.08.2012 17:43:34 Gelesen: 197628# 51 @  
@ volkimal [#49]

Dass das U als V geschrieben wurde, hatte wohl antike Vorbilder: Die alten Römer hatten soweit ich weiß noch keine Unterscheidung zwischen U und V (ebenso wenig wie zwischen I und J), sie schrieben immer V. Vermutlich versuchte man einen "Historischen" Eindruck zu erzielen, indem man das U wie ein V gestaltete. Das Ü (dass es im Lateinischen natürlich nicht gibt) auch dementsprechend zu gestalten, war dann nur konsequent, auch wenn es (zumindest in meinen Augen) doch sehr ungewohnt aussieht.

Die Italiener werden das allerdings wohl kaum von den Deutschen übernommen haben (vielleicht war es aber genau anders herum). Mussolini berief sich soweit ich weiß auf das Römische Reich als "Vorgänger" Italiens. Passend dazu steht im Stempel auch "dux" (Lateinisch für "Führer") statt "duce" (Italienisch für "Führer").

Gruß
Tim
 
volkimal Am: 19.08.2012 13:02:07 Gelesen: 197329# 52 @  
@ T-M 123 [#51]

Hallo Tim,

danke für die Erklärung. Das könnte wirklich der Grund sein.

Volkmar
 
volkimal Am: 19.08.2012 13:10:58 Gelesen: 197327# 53 @  
Hallo zusammen,

es geht weiter mit dem ersten Teil der Stempel mit senkrechten bzw. schrägen Ü-Strichen. Zunächst wieder die Übersicht:



Jetzt zu den Stempeln: Der Brief mit dem gleichen Motiv im aptierten Absenderfreistempel und auf dem Umschlag ist es Wert komplett gezeigt zu werden.



Besonders lang sind die Ü-Striche bei Ersttagsstempel aus Saarbrücken:



Das Esperanto-Wort "Pentekosto" heißt auf deutsch Pfingsten.



Bis zum nächsten Mal, viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 24.08.2012 17:50:27 Gelesen: 197171# 54 @  
Hallo zusammen,

heute möchte ich die letzten drei Stempel mit Ü-Strichen zeigen. Zunächst wieder die Übersicht:



Beim Münchener Bandstempel befindet sich das Ü mit dem Strich im Werbeklischee.



Aus Lübeck kommen sowohl ein Stempel mit einem Strich als auch ein eckiges "Ü". Ein weiteres eckiges "Ü" kenne ich aus Füssen. Dabei ist im Lübecker Stempel nur das Ü eckig, im Stempel aus Füssen sind sowohl das "Ü" als auch das "S" eckig.



Viele Grüße
Volkmar
 
drmoeller_neuss Am: 24.08.2012 20:00:27 Gelesen: 197150# 55 @  
@ volkimal [#54]

Ist der mittlere Stempel aus Lübeck wirklich ein Poststempel, d.h. zum Entwerten von Marken?

Trotz der Notzeiten der Nachkriegszeit wundere ich mich über die krummen und schiefen Buchstaben. Der sieht aus, wie aus einer Kartoffel geschnitzt. Ausserdem legen sich Poststempel auf einen Tag fest. Dieser lautete aber auf eine Woche (14. bis 18. August). Ich vermute hier einen privaten Nebenstempel aus Anlass zu dieser Ausstellung.
 
volkimal Am: 25.08.2012 09:31:40 Gelesen: 197121# 56 @  
@ drmoeller_neuss [#55]

Hallo,

schön, dass dieser ungewöhnliche Stempel aufgefallen ist. Zur Antwort einmal der ganze Beleg:



Eine Postsache, die aus einem alten Eilbrief zusammengeklebt worden ist. Eine Beleg, der die Not in der damaligen Zeit gut dokumentiert. Interessant finde ich auch den Stempel ....sache. Wahrscheinlich gab es nur noch den einen Stempel und so konnte man daraus sowohl eine Drucksache als auch eine Postsache machen.

Das Datum im Stempel ist mir ebenfalls aufgefallen. Vielleicht gab es 1948 diese Ausnahme, denn es ist bedeutend schwieriger und teurer einen Stempel mit einstellbarem Datum und Uhrzeit herzustellen. So galt der Stempel an allen fünf Tagen und eine Uhrzeit gab es nicht.

Der Stempel ist übrigens auch im Bochmann aufgeführt. Bei Philastempel ist ein anderes Exemplar des Stempels zu sehen: http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/33

Kennt jemand noch andere Stempel aus der Nachkriegszeit, die anstelle eines konkreten Datums einen Zeitraum angeben?

Viele Grüße
Volkmar
 
Lothar Schrapp Am: 25.08.2012 18:10:37 Gelesen: 197073# 57 @  
@ drmoeller_neuss [#55]
@ volkimal [#56]

Hallo,

im Zusammenhang mit der Frage, ob es sich um einen "Nebenstempel" handelt, möchte ich hier den Beleg (Postkarte)zeigen, der bei mir zur Einstellung des Stempels in die Datenbank führte:



Die Gestaltung (Inhalt) der Postkarte ist sicherlich philatelistisch beeinflußt und kein Beweis dafür, dass sie tatsächlich gelaufen ist.



Der rückseitige Text der Postkarte ist an sich ungewöhnlich, bezieht sich aber offenbar auf Teile der Briefmarkenausstellung in Lübeck.

Mit freundl. Grüßen
Lothar Schrapp
 
Lothar Schrapp Am: 25.08.2012 23:20:06 Gelesen: 197043# 58 @  
@ volkimal [#56]

Kennt jemand noch andere Stempel aus der Nachkriegszeit, die anstelle eines konkreten Datums einen Zeitraum angeben?

Hallo Volkmar,

bei dem nachstehenden Stempel aus meinem Bestand fehlt gänzlich die Angabe eines Stempeldatums oder Zeitraumes. Im Stempeltext wird lediglich auf die Dauer der Messe hingewiesen. Eine andere Variante.



Dieser Stempel steht in der Datenbank von Philastempel.de unter der Int. Nr. 025797.

Freundl. Sammlergrüße
Lothar Schrapp
 
volkimal Am: 26.08.2012 10:38:00 Gelesen: 197011# 59 @  
@ Lothar Schrapp [#58]

bei dem nachstehenden Stempel aus meinem Bestand fehlt gänzlich die Angabe eines Stempeldatums oder Zeitraumes. Im Stempeltext wird lediglich auf die Dauer der Messe hingewiesen.

Hallo Lothar,

sehr schön, ein zweites Beispiel mit einem ungewöhnlichen Datum. Ich denke, dass in diesem Fall das Stempeldatum und die Dauer der Messe identisch waren - d.h. das Stempeldatum bzw. der Zeitraum steht nur an einer sehr ungewöhnlichen Stelle.

Danke fürs zeigen.

Volkmar
 
volkimal Am: 05.09.2012 14:44:05 Gelesen: 196679# 60 @  
Hallo zusammen,

diesen Stempel habe ich am Wochenende in Haldensleben gefunden. Im ersten Moment dachte ich, dass ich ein neues "Ü" mit schrägen Strichen gefunden habe. So etwas hatte ich bisher noch nicht gesehen.



Aber - es ist doch kein neues "Ü". Die Striche sind in Wirklichkeit gar nicht schräg. Der Stempel ist beim Abschlagen verrutscht und nur dadurch sieht es so aus, als ob die Striche schräg sind. Schaut Euch einmal den rechten Strich
des "W" an - auch er ist doppelt.

Kann jemand zum Vergleich einen sauberen (nicht verrutschten) Abschlag des Würzburger Stempels zeigen?

Nachdem ich bisher die Anordnung der Ü-Punkte bzw. Ü-Striche gezeigt habe, folgen jetzt weitere Fälle. Zunächst gibt es bei Orten mit Umlauten (Ä, Ö oder Ü) relativ viele Stempel mit Kleinbuchstaben. Bei diesen Stempeln stellt sich die Frage "Wohin mit den Punkten" natürlich nicht, da die Anfangsbuchstaben genauso hoch sind wie das "ü". Hier nur zwei Beispiele:



Ist der linke Stempel nicht süß?

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 10.09.2012 19:24:44 Gelesen: 196568# 61 @  
Hallo zusammen,

nach den Stempeln mit Groß- und Kleinschreibung komme ich zu den Ü's, die durch eine Kombination von U und E entstehen. Ungewöhnlich sind diese beiden Fälle:



Von dem kleinen E im großen U habe ich bisher zwei Stempel gefunden. Ich denke, dass dieser Buchstabe vor allem in Werbeklischees noch häufiger vorkommt. Wer kann weitere Beispiele zeigen? Seltener ist er bestimmt im Ortsnamen von Gelegenheitsstempeln, aber auch das habe ich gefunden:



Im rechten Stempel heißt es: "Lübeck und seine Rotweine". Was hat Lübeck eigentlich mit Rotwein zu tun? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dort im größeren Umfang Wein angebaut wird.

Das Ü mit anhängendem E habe ich schon ganz am Anfang im Beitrag [#1] gezeigt und beschrieben. Hier noch einmal einer der beiden Stempel:



So weit für heute, viele Grüße
Volkmar
 
EdgarR Am: 10.09.2012 19:35:07 Gelesen: 196565# 62 @  
@ volkimal [#61]

Hallo Volkmar,

eigentlich ist ja schon die für den München-Stempel gewählte Schriftart, sagen wir mal, 'gesucht': das große "U" mit dem senkrechten Strich samt angedeuteter Serife rechts ist eigentlich ein 'zu hoch geschossenes kleines u' - na ja, passend zum Thema Kunstausstellung mag's ja hingehen.

Aber dann mit formal fast identischer Schrift für Ortsnamen und sonstigem Text in einem Stempel mal das "Ü" als "U mit kleinem E darin" und 2,5 cm davon entfernt als "U mit schräggekippten Ü-Strichen" --- das ist schon verwegen!

Phile Grüße
EdgarR
 
Germaniafan Am: 10.09.2012 21:48:37 Gelesen: 196545# 63 @  
Schönen guten Abend an die Freunde der ungewöhnlichen Buchstaben in den Stempelgeräten.

Hier kann ich auch noch einen aussergewöhnlichen Stempel zeigen.



Ein schön zusammengebasteltes M im Stempel von MULDENSTEIN (Kr.BITTERFELD)

Schöne Grüße
Guido
 
Jürgen Witkowski Am: 10.09.2012 22:14:20 Gelesen: 196535# 64 @  
@ volkimal [#61]

Was hat Lübeck eigentlich mit Rotwein zu tun? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dort im größeren Umfang Wein angebaut wird.

Ähnlich wie Bremen hat auch Lübeck eine lange Tradition im Weinhandel. Der "Lübecker Rotspon" hat, wie ich aus eigenem Erleben bestätigen kann, zu recht einen sehr guten Ruf.

Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Rotspon

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
volkimal Am: 11.09.2012 18:48:02 Gelesen: 196481# 65 @  
@ Germaniafan [#63]

Hallo Guido,

das ist ja ein wirklich absolut ungewöhnlicher Buchstabe – wie mag so etwas wohl entstanden sein? Ich kann es mir nicht vorstellen.

Ich habe bei Delcampe bzw. Ebay einmal nach Deinem Stempel gesucht. Er scheint sehr lange in Gebrauch gewesen zu sein. Die Karte von Delcampe stammt aus dem Jahr 1964, die von Ebay ist etwas älter aber ebenfalls aus der DDR:

http://delcampe.de/page/item/id,155062853,var,AK-Muldenstein-GlIckaufstrasse,language,G.html

http://www.ebay.de/itm/Ak-Muldenstein-bei-Bitterfeld-Blick-auf-Ehemaliges-Schloss-und-Kirche-/380464868976?pt=Ansichtskarte_Zubeh%C3%B6r&hash=item5895792e70

In beiden Fällen ist es jetzt ein klares „M“.

Viele Grüße
Volkmar
 
EdgarR Am: 14.09.2012 22:58:36 Gelesen: 196392# 66 @  
@ volkimal [#49]
@ T-M 123 [#51]

Habe gerade ein illustratives Beispiel zum U >< V -Problem in die Stempelbank eingetütet: # 32952 aus dem Vatikan mit lateinischem Text.

Phile Grüße

EdgarR
 
volkimal Am: 15.09.2012 13:12:14 Gelesen: 196340# 67 @  
@ EdgarR [#66]

Hallo EdgarR,

ich bin gespannt auf deinen Stempel. Damit ich ihn sehen kann, muss er vorher nur noch freigegeben werden.

Im Beitrag [#61] habe ich mit den Ü's begonnen, die durch eine Kombination von U und E entstehen. Häufig kommt in Stempeln die Buchstabenkombination "UE" vor. Dabei sind drei Fälle zu unterscheiden:



Der häufigste Fall ist, dass der Ort normalerweise mit "Ü" geschrieben wird. z.B. Übersee und München:



Es gibt aber einige Orte, die grundsätzlich mit "UE" und nicht mit "Ü" geschrieben werden. Beispiele sind Uelzen oder Uerdingen, welches heute zu Krefeld gehört.



Schließlich gibt es in Westfalen das sogenannte "Dehnungs-E". In dem Fall sieht es aus wie ein Umlaut, es wird aber nur der Vokal lang gesprochen. Einige Beispiele:

AE: Raesfeld, Kevelaer, Laer - alle Orten werden mit langem "A" und nicht mit "Ä" gesprochen.
OE: Soest, Coesfeld - beidemal ein langes "O" im Ortsnamen.
UE: Hier fällt mir nur Gelsenkirchen-Buer ein. Vielleicht weiß einer von Euch noch einen Ort mit UE, das als langes "U" gesprochen wird.



Das soll wieder einmal reichen. Einige weitere Ü's habe ich aber noch.

Viele Grüße
Volkmar
 
Rore Am: 15.09.2012 14:18:35 Gelesen: 196324# 68 @  
@ volkimal [#61]

Kann nur noch BAERL heute Duisburg - Baerl nennen, leider habe ich keinen Stempel dazu. Ebenso Straelen im Kreis Kleve.

Gruß
Rore
 

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