Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Zurück und nachgeschickt
Das Thema hat 653 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 7 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26   27  oder alle Beiträge zeigen
 
Lars Boettger Am: 02.12.2020 20:00:19 Gelesen: 54781# 629 @  
Diese Vertreterankündigung von Handelsmann "Carels-Schleimer" aus Redange ging am 20.1.1888 nach Rambrouch. Rückseitig ist ein sog. "POSTES RELAIS"-Stempel abgeschlagen, die Karte ist noch am selben Tag in Rambrouch angekommen. Jetzt komme ich etwas in Schleudern, die Vertreterankündigung hat ihren Adressaten nicht erreicht. Der Briefträger hat das folgende auf die Karte geschrieben: "Gegreist [soll wahrscheinlich 'gereist' bzw. 'abgereist' heissen] ohne eine Adress zu hinterlassen".

Der Stempel von Redange selbst weist die einen typischen Fehler auf: Wahrscheinlich waren nicht genügend Zahlen mit der Nummer "8" geliefert worden. Der Postbeamte behalf sich damit, dass er anstelle einer "8" die "3"einsetzte.

Beste Grüße!

Lars


 
Fips002 Am: 10.12.2020 20:46:40 Gelesen: 53486# 630 @  
Ortsbrief von Chicago 03. Februar 1914 konnte nicht zugestellt werden und ging zurück.



Dieter
 
DL8AAM Am: 10.12.2020 22:14:59 Gelesen: 53469# 631 @  
Sendung aus Irland nach Deutschland und zurück und zurück



Sendung aus Irland nach Deutschland, frankiert mit 30 Cent (Wintergoldhähnchen Regulus regulus) und entwertet per Tintenstrahler im Briefzentrum Dublin (Dublin Mail Centre "DMC", Baile Átha Cliath) am 13.03.2000, mit Klischee "happy st patrick's day".

Die inzwischen veraltete Postleitzahl 3400 wurde (von der Handschrift nach) in Deutschland auf 37081 korrigiert; dann wurde bemerkt, dass die Straßenanschrift nicht mehr gültig war (bzw. der Nachsendeauftrag abgelaufen war), diese gestrichen und handschriftlich mit "verzogen (Handzeichen) 23/03" ergänzt; Anbringung eines violetten "Zurück/Retour"-Handstenpel sowie eines rosafarbenen CN 15-Rücksendelabels der DPAG (Formular-Kennung "915-025-000 x1.97").

... dann ging der Brief zurück nach Irland. Dort wurde der Umschlag von der irischen "An Post" geöffnet (da ursprünglich kein Absender angegeben wurde); Neuversiegelt mit einem zweisprachigen Label "Officially Sealed by An Post / Curtha fé Shéala Oifigiúil ag An Post" (Formular-Nummer "R.L.S. 54.") und zusätzlicher Abschlag des Tagesstempels der "Rückbriefstelle", DUBLIN RETURNED LETTER SECTION vom 20.05.2000 (rückseitig) - plus Aufschrift und Blaukennzeichnung des ermittelten Absenders, sowie vorderseitig Anbringung eines "RETURN TO SENDER" (Kasten-)Handstempel.

Irgendwie erreichte mich dann der Brief aber doch noch. ;-)

Beste Grüße
Thomas
 
dithmarsia43 Am: 11.12.2020 18:45:33 Gelesen: 53420# 632 @  
@ DL8AAM [#631]

Hallo,

eine Ansichtskarte von Chicago nach New York an einen Passagier des Dampfers "Kaiser Wilhelm".

Die Karte wurde am 11.12.1905 verschickt, erreichte NY am 12.12.1905 um 10 AM. Die Karte kam allerdings an den "Bremen Piers, Hoboken" zu spät an, das Schiffs war schon fort. Der Agent des Norddeutschen Lloyds, die Fa. Oelrichs & Co, sandte daraufhin die AK an den Absender zurück. Schönes Stempeldokument.

Beste Grüße

Uwe


 
DL8AAM Am: 16.12.2020 06:05:39 Gelesen: 52892# 633 @  
Hier eine unzustellbare Sendung mit einem - für mich bisher unbekannten - deutschen Rücksendestempel:



Sendung, frankiert mit einer ATM zu 55 Cent, entwertet per Maschinenstempel BRIEFZENTRUM 30 mb vom 19.02.2004; unzustellbar geblieben und mit dem üblichen (schwarzen) Rücksende- (Ankreuz-) Kastenstempel der Deutschen Post versehen (20.02.2004).



Zusätzlich wurde in diesem Fall ein weiterer violetter (Kasten-) Handstempel (29,5 x 20 mm) Zurück 20 Retour angebracht. Ich gehe aber davon aus, das die "20" im Stenpel hier nicht für das Briefzentrum 20 steht, vielmehr vermute ich, dass die Sendung im Bereich des Briefzentrum 30 (Hannover) verblieben ist.

Beste Grüße
Thomas
 
DL8AAM Am: 17.12.2020 19:25:47 Gelesen: 52774# 634 @  
@ DL8AAM [#633]

Und hier ein weiterer - für mich bisher unbekannter - Retoure-Stempel vom Briefzentrum 30/Hannover:



Zwei unzustellbar gebliebenen Sendungen [entwertet mit dem Maschienenstempel BRIEFZENTRUM 30 mc (20.02.2015 und 25.07.2012)], für den linken lag sogar ein nachsendeantrag vor, der aber auch ins Leere lief; Abschlag eines üblichen Rücksende- (Ankreuz-) Kastenstempel der Deutschen Post [20.02.2015:

"Empfänger/Firma unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln."; ohne Datum: "Empfänger verzogen. Einwilligung zur Weitergabe der neuen Anschrift liegt nicht vor."].

Das Neue ist aber der schwarze Stempel unten links -Retoure- -Zurück- mit je steigenden Wellen über den Wörtern.



Mir liegen insgesamt drei Belege vor. Von der Position des Stempels vermute ich, dass es sich hier sogar um einen speziellen Maschinenstempel (für Fensterumschläge?) handeln könnte? ...



Beste Grüße
Thomas
 
volkimal Am: 27.01.2021 15:30:06 Gelesen: 46007# 635 @  
Hallo zusammen,

ein Brief vom 1.12.1969 aus Elmshorn nach Taipeh in Taiwan bzw. Formosa. Mit 20 Pfg. ist die Drucksache portogerecht frankiert. Ohne Luftpostzuschlag wurde die Drucksache auf dem Landweg bzw. mit dem Schiff transportiert.





Auf der Rückseite ein Stempel aus Taipeh (= Taipei) mit einem Datum nach dem Minguo-Kalender vom 59 / 1. 23 / 17 = 23.1.59 ROC, 17 Uhr = 23.01.1970 AD. Zum Minguo-Kalender siehe [1] und die folgenden Beiträge.
Im Stempel steht oben 台灣 = Taiwan und unten 台北 = Taipeh. Zwischen den Zeichen des Ortsnamens steht als Unterscheidungszeichen noch (子) = der erste der zwölf Erdzweige.

Im Klischee ist ein Text zur Posteigenwerbung: 用標準信封可 / 加速郵件處理 Frei übersetzt: Verwenden Sie einen Standardumschlag / beschleunigen Sie die Postverarbeitung.

Der Brief konnte nicht zugestellt werden. Er bekam zwei handschriftliche Vermerke und zwei kleine rote Stempel Der eine rote Stempel enthält die Angabe „查稽 043“. Beide Zeichen bedeuten untersuchen bzw. prüfen.

Schließlich wird noch der „Handstempel“ mit dem Hinweis „Return to sender / No such street number“ abgeschlagen. Der Finger zeigt auf den Aufgabeort Elmshorn. Entsprechend des handschriftlichen Vermerks des Absenders ist der Brief nach 5 Monaten am 8.4.1970 wieder dort angekommen. Schriftvergleich: Die „2“ ist identisch.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=108085#M33
 
Christoph 1 Am: 13.02.2021 18:31:12 Gelesen: 42288# 636 @  
Hallo,

ich zeige einen Brief vom Januar 1963, gelaufen von Celle nach Düsseldorf.



Der Empfänger war unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln, auch zwei weitere Versuche mit anderen Adressen schlugen fehl. Deshalb wurde am 6.2. rückseitig ein Stempel "Düsseldorf-Holthausen, unbekannt verzogen" angebracht (mit zusätzlichem handschriftlichen Vermerk) und einen Tag später wurde dann die Rücksendung mit einem vorderseitig angebrachten "Zurück"-Stempel dokumentiert.



Ganz schöner Aufwand bei 7 Pfennig Porto!

Viele Grüße
Christoph
 
Kieskutscher Am: 21.02.2021 17:12:40 Gelesen: 40450# 637 @  
Hier ein Brief durch Eilboten von ...... nach Stettin.

Abgestempelt am 7.5.40 um 15°° Uhr Ankunft am 7.5.40 20°° Uhr in Stettin.


 
Fips002 Am: 09.03.2021 20:06:52 Gelesen: 37362# 638 @  
Luftpostbrief von Dunedin Neu-Seeland 26.Oktober 1992 nach Coburg. Der Brief konnte nicht zugestellt werden und ging zurück.



Dieter
 
SH-Sammler Am: 10.03.2021 04:32:08 Gelesen: 37332# 639 @  
@ Kieskutscher [#637]

Hallo Kieskutscher,

ich lese den Abgangsort mit "BERG OSTSEEBAD", dürfte gem. Google und Wikipedia dasjenige in Mecklenburg-Vorpommern sein.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
Kieskutscher Am: 10.03.2021 10:05:33 Gelesen: 37316# 640 @  
Hallo SH-Sammler,

vielen Dank für die Info, das kann stimmen.

Gruss aus Fulda
Wolfgang
 
Sachsendreier53 Am: 11.03.2021 10:34:14 Gelesen: 37268# 641 @  
@ Kieskutscher [#637]
@ SH-Sammler [#639]

Hallo,

ich lese KOLBERG, Kołobrzeg, deutsch Kolberg, früher Colberg, eine Hafenstadt in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Siehe einen ähnlichen Tagesstempel in der Stempeldatenbank.



Gruß, Claus
 
bignell Am: 04.04.2021 23:13:40 Gelesen: 32767# 642 @  
Liebe Freunde,

manchmal findet man einen Brief in einem Lot und meint ihn irgendwie bereits zu kennen. So ging es mir bei diesem:



Brief aus 1862 der Firma Hempfling in Wien an die Gutsverwaltung in "Hornstein p(er) Leobersdorf", gemeint ist aber Hernstein (alte Schreibung auch Hörnstein - es gibt auch ein Hornstein, aber das liegt im Burgenland) bei Piesting. Stempel Wien, Leobersdorf, Wr Neustadt, Piesting, alle vom 21.3.1862.

Dann habe ich in meiner Sammlung nachgesendeter Briefe gesucht und diesen gefunden:



Brief aus 1861 der Firma Waysl in Wien an den Verwalter Gottlieb in "Hörenstein p Leobersdorf" nachgesandt "Post Pisting". Stempel Wien 16.2.1861, Wien 18.2. (offenbar von Leobersdorf zurückgeleitet), Wr Neustadt 18.2., Wimpassing 1?.2. (die Leitung über Wimpassing ist mir unverständlich, das ist ein Umweg), Piesting 19.2.

Andere Firma, anderes Jahr, gleiche Marke, vermutlich derselbe Empfänger, beide Absender vermerkten explizit Leobersdorf, aber beim zweiten Brief kannte man offenbar in Leobersdorf schon die Fehlleitung und dadurch erreichte der zweite Brief seinen Empfänger am selben Tag.

Liebe Grüße, harald
 
epem7081 Am: 08.04.2021 16:29:59 Gelesen: 31984# 643 @  
Hallo zusammen,

in einem größeren Fundus von "unauffälligen" Briefumschlägen entdeckte ich diesen Beleg eines Dresdener Forschers, der sicher hoffnungsvoll einen Versuch zur weiteren Recherche in Sachen "Kleiner Kreuzer Dresden" am 11.5.1998 vom BZ 01 (Dresden, Ottendorf-Okrilla) gestartet hatte. Offenkundig wohl vergeblich.



Bei mir ist nun der Beleg mit einem bemerkenswerten Stempel "retour / ZURÜCK / BA / 2" gelandet. Ich kann nach der Adresse nur vermuten, dass sich hier hinter BA im Stempel das Postamt Bamberg zu erkennen gibt?

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Altmerker Am: 16.05.2021 13:07:45 Gelesen: 23887# 644 @  


Der Brief hat mehrere interessante Aspekte, aber ich beschränke mich mal auf den roten Nebenstempel, der sagt, was passiert, wenn der Empfänger verzogen ist.

Wir wissen nicht, ob es an die Zeitung zurückgeschickt wurde.

Gruß
Uwe
 
relgov Am: 19.05.2021 10:24:06 Gelesen: 23314# 645 @  
[#643]

Der Stempel ist von Bamberg 1 - nicht 2 -.

Das PA 2 wurde bereits am 26.07.1976 in Bamberg 1 umbenannt. Der Brief ist jedoch von 1998 [1]. Ich erstelle die Homepage des Vereins.

Gruß

Werner

[1] Beispiele sieh unter https://www.briefmarkenverein-bamberg.de/stempel_wpost.htm#zurueck, Beispiel 10.
 
Shinokuma Am: 19.05.2021 12:13:52 Gelesen: 23280# 646 @  
Mag ja sein, dass der Stempel vom Postamt Bamberg 1 ist und nicht 2, da es das wohl nicht mehr gibt.

Aber auf der Homepage des genannten Briefmarkenvereins Bamberg sind diverse Stempelbeispiele mit den unterschiedlichsten Zusatznummern bis 11 zu sehen, ohne eine Erklärung dieser Nummern.

Das ist wirklich schade.

Lässt sich das in Bamberg etwa nicht recherchieren? Das wäre doch sehr hilfreich und erfreulich.

Mit freundlichen Sammlergrüßen

Gunther
 
volkimal Am: 28.05.2021 21:42:25 Gelesen: 21465# 647 @  
Hallo zusammen,

bei dieser Karte finde ich gut, dass der aufgeklebte Zettel nicht abgerissen worden ist. Dadurch kann man den Weg der Karte recht gut erkennen.



Mit der Karte vom 21.10.1902 wurde Oberleutnant Roth zum Regimentsabend im Heidelberger eingeladen. Ob dieser Raum zur Kadettenanstalt in Groß-Lichterfelde gehörte, konnte ich bisher nicht feststellen. Der Regimentsabend war am 27.10.1902 und „keine Absage bedeutet Zusage“.







Obwohl die Karte sehr viel hin- und hergeschickt wurde, hat sie das Ziel schon am 24.10. erreicht. Oberleutnant Roth wurde also noch rechtzeitig informiert. Ob er für den Regimentsabend einen Weg von ca. 230 km von Döbeln bis Lichterfelde auf sich genommen hat, kann ich natürlich nicht sagen.



Zu den Stempeln:

Die Karte wurde am 21.10.1902 um 7–8 Uhr nachmittags in der Kadettenanstalt in Groß-Lichterfelde aufgegeben. Die weiteren Stempel habe ich soweit erkennbar nach der Uhrzeit sortiert:



Beim Postamt Berlin SW 12 wurden am 22.10.1902 zwei Stempel abgeschlagen. Beim ersten Stempel ist nur das „V“ für Vormittags schwach zu erkennen. Als Uhrzeit ist beim zweiten Stempel zu erkennen: 12¼ - 1¼(?) N. Diese beiden Stempel dürften zu den Zustellversuchen in der Charlottenstr. 62 bzw. 6 gehören. Die Ziffer „2“ der „62“ wurde in dem Zuge durchgestrichen.



Um 4¾ - 5¾ Nachmittags war die Karte beim Postamt Berlin W 8. Unter diesem Stempel ist ein weiterer extrem schwacher Abschlag, von dem nichts zu erkennen ist. Vom Postamt W 8 ging es weiter zum Postamt Schöneberg, wo die Karte um 7 – 8½ Nachmittags war.



Da der Adressat auch in der Herbertstraße in Schöneberg nicht zu ermitteln war, bekam die Karte den aufgeklebten Zettel mit dem Hinweis „Empfänger beim Regiment II zu erfragen“. Dort war wohl bekannt, dass Herr Roth inzwischen zum Infanterieregiment No. 139 in Döbeln gehörte. Dort hat die Karte am 24.10.1902 ihr Ziel erreicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
Briefuhu Am: 14.09.2021 18:58:23 Gelesen: 940# 648 @  
Hier ein Brief vom 13.01.1964 von Kaiserslautern nach Lübeck. Dort "Empfänger unbekannt verzogen und zurück am 15.01.1964. Da kein Absender, zur Ermittlung amtlich geöffnet. Absender angebracht. Und Vermerk mit rotem Stempel auf fehlenden Absender.



Schönen Gruß
Sepp
 
Sachsendreier53 Am: 14.09.2021 21:38:44 Gelesen: 915# 649 @  


Brief aus 4005 HALLE vom 13.7.1989 an das Postschließfach 595 Zeltplatz Baabe (Ostsee).
Die Briefpost wurde nicht abgeholt (Rechteckstempel). Zurückgesandt am 27.7.89.



Brief/ Ortsbrief von SCHWERIN vom 7.11.1988. Der Empfänger war trotz mehrmaliger Zustellversuche unbekannt (Poststempel vom 10.11.88).
Die Postbearbeitung ging über die Dienststelle P II A in Schwerin 50.



Ansichtskarte aus PISA / Italien nach 8019 Dresden, welche am 1.10.1988 nachträglich gestempelt wurde und seinen Adressaten nicht erreichte.
Wegen unbekannten Empfänger bekam die Karte am 5.10.88 den Zurück Stempel.



Brief aus 04779 Wermsdorf nach 04668 Grimma, gestempelt im BRIEFZENTRUM 04 am 15.8.2021. Der Empfänger war unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln.
Die Post ging ZURÜCK / RETOUR nach Wermsdorf. (Wann ?)

mit Sammlergruß,
Claus
 
jmh67 Am: 15.09.2021 08:32:30 Gelesen: 879# 650 @  
@ Lars Boettger [#629]

"Der Briefträger hat das folgende auf die Karte geschrieben: "Gegreist [soll wahrscheinlich 'gereist' bzw. 'abgereist' heissen] ohne eine Adress zu hinterlassen"."

Wenn mich meine Kenntnisse der deutschen Schreibschrift nicht trügen, steht da tatsächlich "Abgereist" und "Adresse". Und die erste Acht der Jahreszahl kann auch verstümmelt sein.

Schade, vorige Woche hätte ich ein Paket zeigen können, das zurückkam, weil der Hausmeister bei einem Neueinzug die Briefkastenaufschrift nicht erneuert hat (wie ich vom Adressaten erfuhr). Da waren gleich zwei Retouraufkleber drauf. Nun ist es wieder unterwegs.

Jan-Martin
 
Journalist Am: 15.09.2021 09:13:11 Gelesen: 875# 651 @  
@ Sachsendreier53 [#649]

Hallo Claus,

zu deiner Frage mit dem Datum des Retourenbriefs aus Wermsdorf, gibt es zwei Möglichkeiten, einmal wenn man das Original besitzt, kann man den gelben Aufkleber leicht rechts teilweise abziehen und dann das Datum auf dem weißen Aufkleber erkennen, das der Zusteller oder die Retourenstelle im BZ geschrieben hat.

Aber auch ohne diesen Trick kann man dem Aufkleber das Retourendatum vom Nachsendezentrum München, in dem der Brief bearbeitet wurde, entnehmen.

Dort steht hinter MÜ (München) ja noch 120822 - die letzten vier Zahlen ergeben bearbeitet am 22.08 in München im Nachsendezentrum.

Viele Grüße Jürgen
 
Sachsendreier53 Am: 15.09.2021 20:38:08 Gelesen: 838# 652 @  
@ Journalist [#651]

Danke Jürgen für den Hinweis. Der Brief wurde am 6.8.2021 aus 04668 Grimma zurückgeschickt ins Nachsendezentrum München.

Meine Datierung vom Poststempel des BZ 04 muss 5.8.2021 lauten, nicht 15.8.21.



mit Gruß,
Claus
 
Araneus Am: 15.09.2021 22:49:22 Gelesen: 811# 653 @  
@ Sachsendreier53 [#652]

Frage nach der Bedeutung des zusätzlichen Strichcodes:

Der im Beitrag [#652] gezeigte Beleg weist unter dem Retourenlabel einen Strichcode oberhalb des ursprünglichen Zielcodes auf:



Kann jemand zu diesem relativ kurzen Code Angaben machen? Welche Daten beinhaltet er? Wo wird er aufgebracht und wo wird er ausgelesen?

Auch bei nachgesandten Briefen kann man solche zusätzlichen Strichcodes unter dem Nachsendelabel finden.

Schöne Grüße
Franz-Josef
 

Das Thema hat 653 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 7 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26   27  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.