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Thema: Schiffspost und Schiffspoststempel
Das Thema hat 773 Beiträge:
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Fips002 Am: 27.04.2021 20:50:58 Gelesen: 39778# 749 @  
3.Februar 1806, Kapitänsbrief von Antwerpen nach Philadelphia über New York 24.März 1806. Weiterbeförderung über Land nach Philadelphia, Ankunft am 25.März 1806.

Postgebühr: Schiff Gebühr 2 Cents, Inlandgebühr von New York nach Philadelphia 12 1/2 Cents,
Totalgebühr: 2 Cents + 2 x 12 1/2 Cents = 27 Cents (Vermerk in rot rechts oben).




Dieter
 
Ichschonwieder Am: 30.04.2021 19:10:36 Gelesen: 38682# 750 @  
1997 Deutsche Schiffspost vom "FS POLARSTERN" nach Murmansk. Der Ankunftsstempel von Murmansk auf der Rückseite ist leider sehr unleserlich.



VG Klaus Peter
 
Fips002 Am: 04.05.2021 11:43:30 Gelesen: 37493# 751 @  
Seefunktelegramm vom Frachtschiff "Katharina Dorothea Fritzen" vom Funker aus dem Nordatlantik per Telegraphie an die Küstenfunkstelle Norddeich Radio übermittelt.

Von Norddeich Radio wurde das Seefunktelegramm als Schiffsbrieftelegramm an den Empfänger nach Berlin gesandt, Stempel Berlin N 26.2.1951.

Die "Katharina Dorothea Fritzen", 10400 tdw war für die Reederei Fritzen von 1950 - 1960 in Dienst und wurde 1961 nach Japan verkauft.

Die Reederei Fritzen & Sohn war eine besonders in der Erzfahrt tätige Reederei in Emden.



Küstenfunkstelle Norddeich Radio

Dieter
 
Fips002 Am: 10.05.2021 21:47:53 Gelesen: 35310# 752 @  
Faltbrief befördert mit dem Segelschiff "Genevure" von Pointe a Pire, Guadeloupe am 20.Mai 1835 nach Le Havre/Frankreich.

Bei der Ankunft in Le Havre erhielt der Faltbrief den Landungsstempel PAYS D´OUTREMER/PAR LE HAVRE (1835-1839).

Von Le Havre erfolgte die Weiterbeförderung über Land nach Bordeaux, Ankunft am 5.September 1835.

Die Beförderungsgebühr von 10 Decimes hatte der Empfänger zu bezahlen.




Dieter
 
Fips002 Am: 15.05.2021 18:07:56 Gelesen: 33591# 753 @  
Ich zeige zwei Briefe vom Vier Schornstein Zerstörer "Brooks" Nr.232 der Clemson-Klasse. Diese Zerstörer führten die Bordnummern 185-346.

Entwertet wurden die Briefe mit den Stempeln Typ 3 (A-BTT) und Typ 3 (AC-BTT).

"Brooks" wurde am 26.8.1920 in Dienst gestellt, fuhr in europäische Gewässer und wurde der Naval Forces an der Adria zugeteilt, danach in türkische Gewässer. 1921 war sie an Flottenmanövern in der Karibik, Atlantik und im Pazifik beteiligt.

Bis zum Zweiten Weltkrieg war "Brooks" der Neutrality Patrol an der Atlantikküste zugeteilt.

Im ersten Jahr des Zweiten Weltkrieges operierte sie zwischen Kalifornien, Washington und Alaska.

Am 1.Dezember 1942 ging "Brooks" in den Südatlantik.

Eingesetzt war sie als Transport- und Minensuchboot während der Landungen in Lae, Neuguinea (4.-14. September 1943); Finschafen, Neuguinea, Landungen (22.und 29.-30.September); Cape Gloucester, New Britain, Angriff (26. und 28.-29. Dezember); Saidor, Neuguinea, Landungen (2.Januar bis 17.Februar 1944; Landungen auf den Admiralitätsinseln (29.Februar - 5. März und 19. März); Hollandia, Neuguinea, Angriff (22.-28. April); Einnahme von Saipan (14.-22.Juni); Leyte-Besetzung (18.November bis 4.Dezember); und der Lingayen Golf, Luzon, Landungen (3.-6. Januar 1945).

Am 6.Januar 1945 stürzte ein japanisches Kamíkaze-Flugzeug auf "Brooks". Der vordere Maschinenraum wurde überflutet. Drei Besatzungsmitglieder wurden getötet und elf verwundet. Sie wurde nach San Pedro, Kalifornien geschleppt und am 30.Januar 1946 verkauft.

"Brooks" erhielt die Navy Unit Commendation und sechs Kampfsterne für ihren Dienst im Zweiten Weltkrieg.



Dieter
 
Fips002 Am: 21.05.2021 12:39:14 Gelesen: 31458# 754 @  
Der Beginn des Cunard Dienstes.

Die Britische und Nordamerikanische Königliche Post Dampfschiffs Gesellschaft schloss einen sieben Jahresvertrag mit der Britischen Admiralität für die Beförderung von Post nach Nordamerika am 1. Juli 1840 ab.

Der Vertrag forderte 2 Postfahrten jeden Monat, aber nur eine Fahrt von Dezember bis März. Die Linie, die bald als Cunard Line bekannt wurde, begann ihren Dienst von Liverpool, am Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit, dem 4. Juli 1840 mit dem Auslaufen des hölzernen Raddampfers "Britannia". Ihre Schwesterschiffe waren die "Arcadia", die "Caledonia" und die "Columbia". Diese vier Dampfer waren baugleich mit einer Länge von 70 m und eine Verdrängung von 1.150 Tonnen.

Ich zeige einen Faltbrief von New York am 29. Oktober 1841 nach Cognac/Frankreich.

Mit dem Dampfschiff "Britannia" der Cunard Line wurde der Faltbrief am 16. November 1841 von Boston nach Liverpool befördert, Ankunft in Liverpool am 30. November 1841. Von Liverpool befördert nach London 01. Dezember 1841, Calais/Frankreich 03. Dezember 1841, Paris 03. Dezember 1841 und Ankunft in Cognac am 05. Dezember 1841.

Die Seegebühr von Boston nach Liverpool betrug 1 Shilling. Abgeschlagen wurden zwei 1 Shilling Stempel, links von Liverpool und rechts von London.

Nach dem Gesetz 3/4 Vic c 96 (3/4 Regierungsjahr von Königin Victoria, Kapitel 96) vom 01.9.1840 betrug die Packet Rate nach Nordamerika 1 Shilling.

Der rot orange französische Eingangsstempel, abgeschlagen in Paris zeigt, der Brief kam aus England nach Frankreich in Calais am 03. Dezember 1841 an.

Paris stempelte die Postgebühr von 33 Decimes, davon 18 Decimes an England und 15 Decimes französische Gebühr für den 7 1/2 Gramm Brief von Calais nach Cognac.

Der rot orange Kastenstempel Packet Letter wurde im Austausch Brief Amt in London abgeschlagen und rechtfertigt die Gebühr nach Frankreich auf der Grundlage der Vertragspost Packet Letter Gebühr und zeigt, dass der Brief nach England mit einem Vertrags Postdampfer befördert wurde.





Dieter
 
Briefuhu Am: 25.05.2021 22:01:33 Gelesen: 30046# 755 @  
Hier ein Beleg vom 18.01.1967 abgestempelt auf der U.S.S. Howard W. Gilmore, ein U-Boot Tender der Fulton Klasse, Außerdem ist ein Stempel der USS Haddo SSN 604 angebracht, ein U-Boot der Permit Klasse.



Schönen Gruß
Sepp
 
Fips002 Am: 29.05.2021 20:28:01 Gelesen: 28652# 756 @  
Faltbrief von Havanna/Cuba, 2.November 1866 nach Nantes/Frankreich. Befördert wurde der Faltbrief durch American und Mexican Mail Line "Manhattan" nach New York.

Am 10. November 1866, der Inman Line Dampfer "City of Paris" verließ New York und erreichte Liverpool am 20.November 1866. Von Liverpool nach London, über den Kanal nach Calais/Frankreich, Paris, Bordeaux nach Nantes, Ankunft in Nantes am 22. November 1866.

Der verschlossene Postsack mit dem Faltbrief wurde in Paris geöffnet und der Austausch Beamte schlug den 21 mm rot orange Kreis Stempel 3 ETATS-UNIS 3/21. Nov/66/SERV.AM.CALAIS ab, welcher zeigt, dass der Brief von den Vereinigten Staaten mit amerikanischen Dienst über den Atlantik befördert wurde und in Calais/Frankreich ankam.

Der Beamte schlug ebenfalls den schwarzen Handstempel "12" in Ausführung der französischen Munskript Zahl ab welche die Postgebühr für den einfachen Raten Brief von 12 Decimes war.

Der schwarze Kreis Datum Stempel vom New Yorker Austausch Amt, 10. November 1866 zeigt, dass der Faltbrief mit einem Amerikanischen Postschiff befördert wurde.

Der 16 Cents Handstempel auf der rechten Seite ist die Gebühr nach Frankreich.
Dieser Betrag erfasst die 7 Cents Transitgebühr von Cuba nach New York, die 3 Cents U.S. internationale Gebühr plus 6 Cents Seegebühr über den Atlantik.

1867 schafft die 2651 BRT große, später auf 3081 BRT vergrößerte "City of Paris" als das erste mit einer Schraube angetriebene Ozeanschiff und als der erste englische Dampfer, der von mittschiffs aus gesteuert wird, die Strecke Queenstown-New York in 8 Tagen, 4 Stunden und 1 Minute, was einem Durchschnitt von 13,77 kn entspricht und erhält das "Blaue Band" der schnellsten Ozeanüberquerung.



Dieter
 
Fips002 Am: 03.06.2021 20:14:39 Gelesen: 27122# 757 @  
Die USS "Ticonderoga" (CVS-14, Anti-U-Boot-Flugzeugträger) war ein amerikanischer Flugzeugträger der Essex-Klasse. Der Träger wurde am 8.Mai 1944 in Dienst gestellt.

Im zweiten Weltkrieg war er gegen die Japaner im Einsatz und wurde 1945 durch ein Kamikaze Flugzeug schwer beschädigt und lief in den letzten Kriegswochen in japanische Heimatgewässer.

!965 war ihr erster totaler Kampfeinsatz während der amerikanischen Beteiligung am Vietnamkrieg. Weitere Einsätze folgten 1968 und 1969 in Vietnam.

Im April 1972 erfolgte die Bergung der Apollo 16 Mondraumkapsel und der Astronauten in der Nähe von Amerikanisch-Samoa.

Die Apollo 17-Besatzung wasserte mit der Kommandokapsel im Pazifik, Cernan, Evans und Schmitt wurden von einem Rettungshubschrauber (Sikorsky S-61) geborgen und waren 52 Minuten nach der Landung sicher an Bord der USS Ticonderoga. Die Bergung der Landekapsel erfolgte im November 1972 in der Nähe von Amerikanisch-Samoa. Apollo 17 war der letzte amerikanische Mondflug.

Am 22. Juni 1973 barg Ticonderoga die Kapsel und Besatzung von Skylap II.

Der Flugzeugträger Ticonderoga wurde am 1.September 1973 außer Dienst gestellt.



Dieter
 
filunski Am: 04.06.2021 00:46:36 Gelesen: 27098# 758 @  
Hallo zusammen,

von mir mal ein etwas anderer "Schiffspoststempel", wenn es denn unter den Spezialisten dieser "Gattung" überhaupt als solcher anerkannt wird.

Hier erst mal der Beleg:



Eine Drucksachen-Postkarte, adressiert an Herrn Fritz Paeplow in Berlin. Dieser war ein in seiner Zeit recht bekannter und emsiger Stempelsammler und -spezialist. Als Aufgabestempel ein eher ungewöhnlicher Sonder-/Gelegenheitsstempel, hier nochmals im Detail:



WELTREISE / 1928/30 / KREUZER EMDEN vom 18.12.1929

Der Kreuzer Emden war ein Schulschiff der Reichsmarine der Weimarer Republik, später der Kriegsmarine und führte von 1926 bis 1938 regelmäßig Auslandsreisen in die ganze Welt durch. Von 1928 bis 1930 kam dabei auf aufgegebener Post dieser Stempel zum Einsatz. Mal auf deutschen, mal auf ausländischen Briefmarken, sowohl zusammen mit ausländischen Tagesstempeln, aber auch ohne.

Der vorliegende Beleg war wohl ein "Gefälligkeitsbeleg" an den Stempelsammler Paeplow. Zum Stempeldatum, 18.12.1929, befand sich die Emden gerade wieder, zwischen zwei Auslandsfahrten, im Heimathafen Wilhelmshaven.

Der Stempel ist also wohl ein "Schiffspost-Sonder-/Gelegenheitsstempel" oder gibt es dafür bei den Schiffspostspezialisten eine besondere Bezeichnung?

Viele Grüße,
Peter
 
Fips002 Am: 06.06.2021 20:23:32 Gelesen: 26598# 759 @  
Karte vom Doppelschrauben Dampfer "Stuttgart", Norddeutscher Lloyd Bremen aus Algier, Algerien nach Bitterfeld.
Entwertet ist die Frankatur mit dem Stempel DEUTSCHE SEEPOST/MITTELMEERFAHRT/10.6.28/NORDDEUTSCHER/LLOYD.

Die Jungfernfahrt der "Stuttgart" erfolgte am 15.Januar 1924 von Bremerhaven nach New York.

Bis 1937 war das Schiff im Nordatlantik Dienst eingesetzt. Einige Kreuzfahrten ins Mittelmeer wurden von der "Stuttgart" Ende der 1920er Jahren durchgeführt.

Ab 1935 wurden Fahrten ins Mittelmeer von der in "General von Steuben" umbenannte "München" durchgeführt.

1938 wurde die "Stuttgart" vom Norddeutschen Lloyd an die Deutsche Arbeitsfront verkauft und als KdF-Schiff eingesetzt.

1939 erfolgte die Indienststellung als Lazarettschiff der deutschen Kriegsmarine.

Nach Bombentreffern während eines Luftangriffes auf Gotenhaven am 9.10.1943 brannte das Schiff völlig aus.



Dieter
 
Fips002 Am: 12.06.2021 17:46:33 Gelesen: 25347# 760 @  
Faltbrief von New Orleans 18.Mai 1869 nach Le Havre/Frankreich.

Der unbezahlte Doppel Raten Brief wurde nach New York befördert. Am 22. Mai 1869 verließ das Dampfschiff "City of Brooklyn" der Inman Line New York nach Queenstown/Irland, Ankunft in Queenstown am 31.5.1869. Weiterbeförderung nach Le Havre, Ankunft am 03.6.1869.

In Havre wurde der rot orange Achteck Stempel ET.UNIS SERV.AM.V.A. HAVRE/3/JUIN/69 als Eingangsstempel abgeschlagen.

Dieser Eingangsstempel zeigt, dass der Faltbrief von den Vereinigten Staaten mit amerikanischen Dienst über das Vereinigte Königreich in Havre ankam.

Im New Yorker Austausch Amt wurde der schwarze Kreis Datum Stempel abgeschlagen für die Beförderung von New York und dieser Zeigt die U.S. Belastung an Frankreich von 18 Cents für den doppelten Ratenbrief.

Frankreich stempelte 2 x 8 Decimes = 16 Decimes für die doppelte Rate.

Das Dampfschiff "City of Brooklyn" war für die Inman Line von 1869 bis 1879 im Dienst.





Dieter
 
Fips002 Am: 18.06.2021 18:09:19 Gelesen: 23839# 761 @  
Seefunktelegramm von der Seefunkstelle des Motorschiffes "WERRATAL" an die Küstenfunkstelle Norddeich Radio per Telegraphie übermittelt.

Von der Küstenfunkstelle Norddeich Radio als Brieftelegramm am 27.9.1962 nach Hamburg gesandt.

Der Schutzdecker MS "WERRATAL" war der erste Nachkriegsbau der AG "Weser" Bremen.

Erprobungsfahrt am 16.Oktober 1952. Die Jungfernfahrt ging von Bremen im Balast nach Finnland und von dort mit Holzladung nach Rotterdam.

Das Motorschiff "WERRATAL" war für die Reederei J.A.Reinecke im Nordatlantikdienst eingesetzt.

Schwerterschiffe waren "Billatal", "Wesertal" und "Alstertal".

Schornsteilmarke der Schiffe der Reederei J.A.Reinecke.



Dieter
 
Fips002 Am: 28.06.2021 17:12:34 Gelesen: 20752# 762 @  
Restored Raten Periode 03.Januar 1849 - 14.Februar 1849.

Während der letzten sechs Monate von 1848 bis zum 02.Januar 1849 bestand die höchste diskrimierte Rate in dem Vereinigten Königreich und die Vergeltung Rate in den Vereinigten Staaten.

Unter dem Druck von Geschäftsleuten in beiden Staaten, welche in erster Linie die Benutzer von dem Post System waren damit die alten Raten vor der Retaliatory wieder hergestellt werden, hatte Erfolg.

Mitte Dezember 1848 wurde die Konvention in London unterzeichnet und vom Präsident der Vereinigten Staaten Anfang Januar 1849 ratifiziert und trat am 15.Februar 1849 in Kraft.

Während der Restored Raten Periode vom 03.Januar 1849 bis 14.Februar 1849 wurden die alten Raten vor dem 24.Juni 1848 wieder hergestellt.

In der sechswöchigen Restored Raten Periode wurden von der Cunard Line vier Fahrten westwärts (2 Fahrten nach New York und 2 Fahrten nach Boston) und drei Fahrten ostwärts nach Liverpool durchgeführt (2 Fahrten von New York und 1 Fahrt von Boston).

Eingesetzt waren die Dampfschiffe "Europa", "Amerika" und "Canada". Von amerikanischen Schiffen wurden in dieser Zeit keine Postbeförderungen durchgeführt.

Die Briefe von der Restored Raten Periode sind an dem Datum zu erkennen. Post von und nach Frankreich sind sehr selten.

Heute zeige ich wieder einen Brief aus meiner Sammlung "Postbeförderungen mit Segelschiffen und Dampfern im 19. Jahrhundert, Postverträge und Postverbindungen".

Faltbrief von Trenton, New Jersey 12.Januar 1849 nach Ortenberg Amts Offenburg Großherzogthum Baden. Der Faltbrief wurde nach Boston befördert. Die Inlandgebühr von 5 Cents für die Entfernung bis 300 Meilen wurde bezahlt.

In Boston wurde der Faltbrief dem Cunard Dampfschiff "AMERIKA" übergeben. Am 24.Januar 1849 verließ das Dampfschiff Boston nach Liverpool, Ankunft in Liverpool am o4.Februar 1849. Von Liverpool Weiterbeförderung nach Le Havre, Frankreich.

In Le Havre wurde der rot orange Eingangsstempel OUTRE MER LE HAVRE/13.FEBR 1849 abgeschlagen, der zeigt, dass der Brief von Übersee in Le Havre ankam.
Weiterbeförderung nach Paris 16.Februar 1849 und über Strasburg nach Ordenberg, Baden.

Beförderungsgebühr 23 Decimes, 10 Decimes für England und 13 Decimes Inlandgebühr. Weitere Gebührenvermerke 2 Decimes und 6 Kreuzer.







Dieter
 
Fips002 Am: 06.07.2021 19:07:35 Gelesen: 19254# 763 @  
Faltbrief von Duisburg 17.5.1862 nach Saginaw County Michigan (North America).

Am 18.5.1862 kam der Faltbrief in Bremen an und erhielt dort den Eingangsstempel vom Stadtpost Amt.

Das Dampfschiff "BREMEN" verließ Bremen am 07.Juni 1862 nach New York, Ankunft am 24.Juni 1862.

Der Stempel in Bruchform "5/10" auf dem Portobrief zeigt die 5 Cents deutsche und 10 Cents internationale Gebühr, abgeschlagen in schwarz für den unbezahlten Brief aus dem D.Ö.P.V. mit ermäßigtem deutschen Porto vom Bremischen Stadtpost Amt.

2 Silbergroschen internes Porto per Brief von 1/2 Unze = 1 Loth.

New York stempelte 15 Cents Postgebühr nach Saginaw.

Das Dampfschiff "BREMEN" war der erste Transatlantikdampfer des 1857 gegründeten Norddeutschen Lloyd (NDL) in Bremen.

Jungfernreise am 19.6.1858, verkauft 1874 nach Liverpool. Als Segelschiff tat die "Bremen" Dienst bis zu ihrer Strandung 1882 an der kalifornischen Küste.



Dieter
 
Fips002 Am: 12.07.2021 18:07:46 Gelesen: 17625# 764 @  
Einschreibbrief nach Berlin-Steglitz aufgegeben beim Seepostamt des Hapag-Dampfers "NEW YORK".

Die Frankatur wurde mit dem Flaggenstempel DEUTSCH-AMERIKANISCHE SEEPOST HAMBURG-NEW YORK unter dem 24.9.1927 entwertet.

Der Flaggenstempel wurde vom 01.04.1927 bis Juli 1937 verwendet.

Das Turbinenschiff "NEW YORK" lief am 01.April 1927 zu ihrer Jungfernreise von Hamburg nach New-York aus. Ihr regelmäßiger Dienst auf dieser Fahrtroute hatte begonnen.

Als Wohnschiff wurde das Schiff Anfang 1940 von der Kriegsmarine in Dienst gestellt.

Kurz vor Kriegsende war sie zum Transport bei der Evakuierung der ehemaligen deutschen Ostgebiete eingesetzt.

Nach einem alliierten Luftangriff auf Kiel am 03. April 1945 kenterte die "New York" nach einem Bombentreffer und brannte aus.

Im Frühjahr 1949 gehoben und zum Verschrotten nach Großbritannien geschleppt.



Dieter
 
Fips002 Am: 19.07.2021 18:58:23 Gelesen: 15523# 765 @  
Karte vom Dampfer "CAP BLANCO" aus Teneriffa nach Remscheid.

Die Frankatur wurde mit dem Stempel "DEUTSCHE SEEPOST/LINIE/HAMBURG-/SÜDAMERIKA/28.9.05/XXXVI" entwertet.

Die "CAP BLANCO" gehörte in der Zeit vom 26.3.1904 bis zum 09.8.1914 zur Flotte der Hamburg-Süd. Das Schiff war 7.523 BRT groß und 134,25 m lang.

Die "CAP BLANCO" wurde am 10.8.1914 an die HAPAG verkauft, neuer Name "D:PRINZ HUBERTUS".

Am 02.04.1919 an die Alliierte Kommission abgeliefert und Großbritannien zugesprochen.

Am 23.11.1920 in den Royal Albert Docks in London ausgebrannt und 1923 nach Hamburg verkauft und dort verschrottet.



Dieter
 
Fips002 Am: 25.07.2021 17:09:59 Gelesen: 13142# 766 @  
Postkarte-Speisekarte geschrieben an Bord des MS "MONTE OLIVIA" am 03.Mai 1932 nach Stuttgart.

Diese farbigen Postkarten wurden jedem Passagier morgens zum Frühstück übergeben.

Entwertet wurde die Frankatur mit dem Flaggenstempel "DEUTSCHE SCHIFFSPOST/"HAMBURG-SÜD"/HAMBURG-SÜDAMERIKA/MONTE OLIVIA/3.5.32.

Vom August 1926 bis zum 15.6.1936 führte das Bordpostamt des MS "MONTE OLIVIA" den Flaggenstempel.

Stapellauf des Schiffes war am 28.10.1924, Namensgeber war ein Berg in Südamerika, der 1561 m hohe Monte Olivia im argentinischen Teil Feuerlands.

Die Jungfernreise wurde ab dem 23.04.1925 zu den La-Plata-Häfen Rio de Janeiro, Montevideo, Buenos Aires am Rio de la Plata angetreten.

1932 wurden folgende Reisen durchgeführt:

Januar bis März im Liniendienst nach Südamerika
April bis September Kreuzfahrten im Mittelmeer und in Norwegen
Oktober bis Dezember im Liniendienst nach Südamerika.

Ab 1934 Reisen für den DAF-Charterer "Kraft durch Freude".

Letzte Fahrt vor dem Kriegsbeginn 25.8.1939 ab Buenos Aires. In Santos/Brasilien wurde am 01.9.1939 eine Kaffeeladung übernommen.
Heimreise am 14.9.1939 nach Skomvaer/Norwegen im Vestfjord vor Narvik.

Beim Bombenangriff der 8. US-Air Force auf die Hafenanlagen in Kiel wird MS "MONTE OLIVIA" getroffen, brennt aus und kentert.

Am 12.6.1946 gehoben und in Kiel verschrottet.





Dieter
 
Fips002 Am: 03.08.2021 17:24:31 Gelesen: 10676# 767 @  
Das Passagierschiff "NORMANDIE" wurde 1935 in Dienst gestellt von der Compagnie Generale Transatlantique, auch als French Line bekannt. Eingesetzt war es auf der Linie Le Havre, Southampton, New York.

Die "NORMANDIE" war das größte Schiff der Welt und war wiederholt Trägerin des Blauen Bandes.

Sie war zu ihrer Zeit das schönste Passagierschiff.

Im Zweiten Weltkrieg sollte es von der US-Marine als USS "LAFAYETTE" zu einem Truppentransporter umgebaut werden.

Nach einem Brand sank es während der Umbauarbeiten an der Pier in der Werft in New York und kenterte.

Am 31.12.1948 wurde die ehemalige "NORMANDIE" total abgewrackt.







Dieter
 
Fips002 Am: 10.08.2021 15:37:49 Gelesen: 9248# 768 @  
Faltbrief befördert mit dem Segelschiff "Figaro" am 04.Januar 1834 von Pointe a´Pitre/Guadeloupe, Kleine Antillen, nach Le Havre, Frankreich. Ankunft der "Figaro" am 15.Februar 1835 in Le Havre.

Der Landungsstempel PAYS D´OUTREMER/PAR LE HAVRE wurde von Mai 1832 bis zum Februar 1839 in Le Havre verwendet.

Die Beförderungsgebühr von Pointe a´Pitre nach Le Havre betrug 2 Decimes nach dem Tarif vom 01.Januar 1828, davon 1 Decimes Seegebühr und 1 Decimes Land.





Dieter

 
Fips002 Am: 18.08.2021 12:08:44 Gelesen: 7587# 769 @  
Brief nach Stralsund, aufgegeben beim Bordpostamt des MS "Berlin" am 08.7.1966, auf der 7. Norwegenfahrt vom 02.7.1966 bis zum 13.7.1966.

Die 7. Norwegenfahrt des MS "Berlin" ging von Bremerhaven - Vik-/Sognefjord - Balholm - Fresvik - Andalsnes - Holandsfjord -Digermulen - Hellesylt - Merok - Olden - Bergen - Bremerhaven.

Die 1. Norwegenfahrt des MS "Berlin" wurde vom 01.7.1961 - 09.7.1961 durchgeführt.

Die 7. Norwegenfahrt der "Berlin" war die letzte Reise nach Norwegen.

Die "Weihnachtsreise" des MS Berlin" vom 21.12.1965 bis zum 07.01.1966 war die letzte Kreuzfahrt. Weitere Fahrten des MS "Berlin" erfolgten nicht mehr.



Dieter
 
Fips002 Am: 24.08.2021 20:53:06 Gelesen: 5868# 770 @  
Seefunktelegramm von der Seefunkstelle des Frachtschiffes "GUATEMALA", Rufzeichen YNGM, per Telegraphie an die Küstenfunkstelle Nordteich Radio übermittelt.

Von der Küstenfunkstelle wurde das Telegramm von Norden als Schiffsbrieftelegramm nach Berlin/Schlachtensee geschickt.

1956 war das Baujahr des Frachtschiffes "GUATEMALA". Angelaufen wurden von dem Schiff Häfen in British-Guyana, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, in Guatemala und Kolumbien.





Dieter
 
Fips002 Am: 29.08.2021 17:43:39 Gelesen: 4368# 771 @  
Auf der letzten Auktion von Schuyler Rumsey San Francisco konnte ich diesen Faltbrief ersteigern.

Der Brief wurde am 15.März 1853 in Dresden aufgegeben und ist nach Philadelphia/USA adressiert. Der Absender in Dresden bezahlte für die Beförderung 276 sächsische Neupfennige.

Auf der Rückseite des Faltbriefes sind die Kursstempel Leipzig/15.8. I/Magdeburg, Berlin/16.8. I/Minden und Coeln/17.8. I/Verviers abgeschlagen. Kursstempel Coeln-Verviers weil die Strecke über Aachen lief und auch dem inländischen Postverkehr diente.

Der Brief von Dresden nach Philadelphia war vorausbezahlt mit 13 Silbergroschen, die einfache Rate der Prussian Closed Mail = 30 amerikanische Cents.
Bruchstempel 2/11 = 2 Silbergroschen Deutsche Postgebühr, 11 Silbergroschen Fremdgebühr = 13 Silbergroschen.
U.S. Inland = 5 Cents, See und Britisch Transit = 18 Cents, Belgisches Transit = 2 Cents, Preußisch Inland = 5 Cents. Gesamt 30 Cents.

Ausgehende Portobriefe wurden in Aachen mit den Stempeln Bit./Packet zusammen mit dem Kreisstempel Aachen ohne Datum gestempelt. Als dritten Aachen Stempel kam noch der Kastenstempel Paid/ 25 cts. hinzu.

Von der Gesamtgebühr standen der preußischen Post nur 5 Cents zu, der amerikanischen Post waren 25 Cents gutzuschreiben.

Am 19.März 1853 verließ das Dampfschiff "NIAGARA" der Cunard Line Liverpool und kam am 01.April 1853 in Boston an.

In BOston wurde der Verrechnungsstempel als Eingangsstempel Boston 30 Br.PKT PAID/APR/1 als Bestätigung des Gesamtportos in rot von 30 Cents abgeschlagen.





Dieter
 
Fips002 Am: 03.09.2021 19:16:52 Gelesen: 3116# 772 @  
Von der Küstenfunkstation RÜGEN RADIO, Rufzeichen DHS, wurde das Telegramm aus Rostock per Telegraphie an die Seefunkstelle des Stückgutfrachters MS "FÜRSTENBERG", Rufzeichen DDWV übermittelt.

Der Funker des MS "FÜRSTENBERG" nahm dieses Telegramm auf und schrieb dieses auf das Formular "Seefunktelegramm".

Dieses ausgefüllte Seefunktelegramm wurde dem Empfänger an Bord übergeben.

Die Formulare "Seefunktelegramm" befanden sich nur an Bord der Schiffe in der Seefunkstelle und nicht in der Küstenfunkstation RÜGEN RADIO.

Der Stückgutfrachter "FÜRSTENBERG", Typ AFRIKA, des VEB Deutsche Seereederei Rostock, war ab 24.3.1871 im Afrikadienst eingesetzt.

Am 27.11.1990 wurde die "FÜRSTENBERG" an Jiangsun Marine Shipping Co. St. Vincent verkauft, neuer Name SU RONG.

Am 20.3.1992 hatte das Schiff Grundberührung und wurde ab 14.4.1993 abgebrochen.



Dieter
 
Fips002 Am: 13.09.2021 18:10:54 Gelesen: 489# 773 @  
01.10.1845, Faltbrief aus Magdeburg über Hamburg nach London. Von Hamburg nach London Beförderung mit Hamburger Dampfschiff.

Auf der Vorderseite den Hamburger Taxstempel und die englische Gebühr von 1 Shilling 8 Pence (1/8).

In Hamburg führte man Anfang der 1840er Jahre den roten T-Datum Stempel in Oval ein, der auf die von der preußischen Post übergebenen Briefe gesetzt wurde.

Der Stempel sollte dokumentieren, dass Hamburg den ihm zustehenden Anteil an dem Porto noch nicht erhalten hatte.

Auf der Rückseite des Faltbriefes den Doppelkreisstempel von Hamburg 3.Oktober, ab 1841 ohne Stundenangabe.

Roter Eingangsstempel von London 6. Oktober 1845.




Dieter
 

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