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Thema: Wie sollte ein optimaler Briefkasten aussehen ?
Das Thema hat 112 Beiträge:
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Stempelwolf Am: 11.06.2008 22:20:13 Gelesen: 89419# 1 @  
Über so etwas freut sich jeder Heimatsammler. Leider hat der Postbote den Brief in den Briefkasten gestopft - man kann es aus dem Knick in der Mitte schliessen:


 
Pete Am: 11.06.2008 22:24:12 Gelesen: 89416# 2 @  
@ Stempelwolf

>>Leider hat der Postbote den Brief in den Briefkasten gestopft ...<<

Oder ist der Briefschlitz etwas zu klein, als dass der Brief als Gesamtes durch den Schlitz passt?

Eine derartige Vorgehensweise ist natürlich ärgerlich, kann man aber kaum etwas gegen machen. :-/

Gruß
Pete
 
- Am: 12.06.2008 13:37:41 Gelesen: 89403# 3 @  
@ Pete

Hallo Pete,

so ganz stimmt das nicht. Vor einem Jahr hat unser Postbote die Briefe (vor allem C6-Format) mittig gefaßt, damit die Klappe des Briefkastens angehoben und die Briefe in den Hausbriefkasten befördert. Damit wollte er wohl erreichen, daß durch das anheben der Klappe seine Nägel oder Finger nicht verletzt werden.

Ich beschwerte mich beim Leiter der hiesigen Postfiliale. Der schickte sogar jemand vorbei, der den Briefkasten kontrollierte (!) Auf jeden Fall wurden die Briefe daraufhin ordentlich in den Briefkasten geworfen.

italiker
 
Pete Am: 12.06.2008 20:24:19 Gelesen: 89395# 4 @  
@ italiker

>>Der schickte sogar jemand vorbei, der den Briefkasten kontrollierte (!) Auf jeden Fall wurden die Briefe daraufhin ordentlich in den Briefkasten geworfen.<<

So sollte es sein und macht auch Sinn, wenn sich ein Angestellter des betreffenden Briefdienstleisters (egal ob z.B. DPAG; PIN oder TNT) vor Ort ein Bild von der Situation macht. Als Reklamant kann man viel erzählen, wenn der Tag lang ist, wobei ich hier niemandem derartiges unterstelle!

Ich hatte selbst solch eine Situation erlebt und mich dadurch vor einigen Monaten einmal mit jemanden unterhalten, der damit beruflich zu tun hat.

Wenn man sich einmal diverse Briefkästen anschaut, sieht man die verschiedensten Ausführungen - große und kleine Kästen (großer und kleiner Einwurfschlitz -> Obacht bei (un-)geknickten DIN A4-Briefen), gelegentlich auch mal Zeitungsröhren als Kasten, manchmal auch kein Kasten sondern ein Einwurfschlitz in der Haustür. In seltenen Fällen landet die Post auch mal auf der Treppe vom Hausflur, weil gar kein Kasten oder ähnliches vorhanden ist.

Man kann aber auch als Angestellter noch mehr überprüfen, wenn man schon einmal vor Ort ist: Muss man sich in den Hausflur hineinklingeln (Innenbriefkasten) und ggf. dadurch die möglicherweise genervten Nachbarn herausklingeln oder hat man von außen freien Zugang zum Briefkasten? Befindet sich der Briefkasten auf dem Hof und wird z.B. von einem Hund bewacht (Achtung: Angst vor Hundebissen), der möglicherweise einen Briefeinwurf verhindern könnte?

Wenn man endlich den Kasten gefunden hat, kann man gucken, wie es mit der Beschriftung des Briefkastens ausschaut:

- Name vorhanden?
- Bei Bedarf, z.B. häufigen Nachnamen wie Müller/ Meier/ Schulz usw., ebenfalls Vorname?
- Ist der/ die Lebensgefährte mit auf dem Schildchen des Briefkastens angegeben?
- Wie ist die Beschriftung des Kastens? Handschriftlich? Mit einer Maschine geschrieben?
- Ist die Beschriftung auch bei schlechtem Tageslicht lesbar?

Ein weiterer nicht ganz unwichtiger Punkt ist die Beschriftung der Türklingel analog dem Briefkasten. Es kann ja sein, dass nix am Briefkasten steht, der Zusteller aber durch Klingeln persönlich nachfragen und die Sendung doch erfolgreich zugestellt werden kann.

Als Ergebnis dieses Gespräches hatte ich "meinen" Briefkasten + Klingel auf Vordermann gebracht und sauber (lesbar) beschriftet. :-)

Gruß
Pete
 
Stempelwolf Am: 12.06.2008 21:04:50 Gelesen: 89391# 5 @  
@ Pete und Italiker,

ich wußte nicht, daß ich mit dieser Bemerkung ein neues Thema losgetreten habe.

Eigentlich wollte ich euch nur ein wirklich schön gestaltetes Kuvert zum Thema: "Entgelt bezahlt"-Vermerke sammelwürdig - ja oder nein - vorstellen.
 
Pete Am: 12.06.2008 21:11:44 Gelesen: 89389# 6 @  
@ Stempelwolf

du hattest mit der Bemerkung ein neues Thema angestoßen, allerdings eines, welches nicht ganz außer Acht gelassen werden sollte, wenn vor allem Sammlersendungen von A zu B geschickt werden. Im Einzelfall muss man den Zustand des Briefkastens des Empfängers mit einplanen (Bsp. DIN A4-Brief, der nicht geknickt werden sollte + kleinerer Briefkasten des Empfängers).

Vorher hatte ich mir darüber auch kaum Gedanken gemacht, bis zu dem Zeitpunkt des im Beitrag erwähnten Gespräches.

Gruß
Pete
 
- Am: 13.06.2008 18:41:42 Gelesen: 89372# 7 @  
Ja, die Briefzusteller haben es sicher nicht immer leicht. Ich persönlich hätte keine Lust, bei jedem Wind und Wetter jeden Tag durch die Straßen zu laufen, um den Leuten die Post zu bringen. Zumal die Entlohnung auch keinen vom Sockel reisst.
 
Stempelwolf Am: 13.06.2008 20:52:40 Gelesen: 89355# 8 @  
Und allen DPD-Fahrern sollte man beibringen, daß wenn man nicht zuhause ist sie niemals das Päckchen in die grüne Tonne vor dem Haus legen (ganz oben auf das Altpapier, daß an diesem Tag geholt wurde)!

Auf meine Beschwerde wegen des geknickten Umschlags beim Postler bekomme ich jetzt die A4/B4-Kuverte quasi als Päckchen vor die Tür gestellt - und der Postler von mir dafür dankende und lobende Worte. Schließlich kann er ja nichts dafür wenn alle Briefkästen der Gemeinschaftsanlage klein gehalten und genormt sind - sogar das Schildchen wird vom Hausmeister beschriftet "es könnt ja sonst das Chaos ausbrechen"!
 
- Am: 13.06.2008 22:51:53 Gelesen: 89344# 9 @  
@ Stempelwolf

Hallo Stempelwolf,

bei uns ist die Tür immer verschlossen. Und deswegen klingen sämtliche Postboten einschließlich Paketboten bei mir. Weil die mittlerweile wissen, ich nehme im Haus immer die Post und Briefe entgegen.

Wenn ich also weiß ich bekomme eine Tauschsendung, und der Postbote klingelt damit ich ihm die Tür aufmache, dann gehe ich runter und er gibt diese mir persönlich.

Manchmal liegen die Briefe auch auf der Treppe oder im Hausflur im Dreck. Das kommt aber im seltensten Fall vor. Da ich meistens um die Zeit zu Hause bin.

Das kann ganz schön nervig sein. Erst Brief 24, dann blaue Post, dann normale Post, dann 10.30 Uhr Paketpost, dann im Laufe des Tages noch 2 x Werbung, und dann noch DPD oder UPS. Und Hermes nicht zu vergessen. Ich kann Euch sagen, eigentlich kann ich meinen Schreibtisch gleich neben den Türöffner stellen. Denn manchiges Mal bin ich gerade von der Tür weg, da klingelts schon wieder.

Na ja, tag täglich wenn der Postman mehr als 2 mal klingelt.

Mein Spitzname für die Nachbarn ist übrigens Hauspost. Da ich immer in den Abendstunden die angenommen Pakete verteile. Als ob ich sonst nichts zu tun hätte.

Viele Sammlergrüße

Jacqueline5726
 
duphil Am: 13.06.2008 23:21:08 Gelesen: 89339# 10 @  
@ jacqueline5726 [#9]

Tja, auch bei mir hat es gedauert, bis ich zumindest die Paketfahrer der Deutschen Post und Hermes "erzogen" hatte. Mit Hilfe einer regelmäßigen kleinen finanziellen Zuwendung sind sie in der Lage, meine Päckchen, Pakete, Kataloge usw. in einem Lebensmittelgeschäft im Nachbarhaus abzugeben und - Achtung - trotzdem eine Benachrichtigungskarte in meinen Briefkasten zu werfen. Selbstverständlich bin ich auch ein guter Kunde im besagten Geschäft.

Der Briefbote der Deutschen Post war leichter zu "belehren". Als ich ihm einmal erklärte, dass ich Briefmarkensammler bin und Wert auf intakte, nicht gefaltete oder geknickte Umschläge lege, begann das "Wunder". Alles, was größer als DIN A5 ist, wird brav auf die Briefkastenreihe im Hausflur abgelegt, also auch Zeitschriften u.ä.. Nix wird mehr mit dem "Hammer" in den Briefkasten gepresst. Auch hier gibt es eine kleine Zuwendung.

Allerdings weiß ich genau, wann das Stammpersonal Urlaub macht oder einen Krankenschein hat oder sonstwie nicht im Stammrevier ist. Plötzlich sieht meine Post wieder aus wie Altpapier und ich kann alle Naselang zum Paketschalter fahren und mich in einer im Normalfall gefühlten 25 Meter langen Schlange anstellen.

Also, ich finde, hier zeigt der bekannte Spruch: "Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft." seinen Wahrheitsgehalt.

In der Hoffnung, dass dieses Wunder weiter anhält verbleibe ich

mit freundlichen Gruß
Peter
 
AfriKiwi Am: 13.06.2008 23:53:11 Gelesen: 89336# 11 @  
Es ist ja schon sehr gemütlich und Ihr seit, so sieht es mir aus, zu gebunden an diese Verwöhntheit daß ein Briefträger Euch bedient.

Vor viele Jahren als ich ich noch Kind war wurde der Briefträger auch vor Weihnachten belohnt für seine persönlichen Postdienstlieferungen. Dazu gesagt weil er ständig der gleiche war was heute kaum der Fall ist.

Sowie ich meine Briefmarken und überhaupt Tauschpost ernst nahme, oder sonst wegen vieler Reisen war meine Lösung ein Postfach was ich regelmäßig dann lehrte.

Noch allen Jahren habe ich noch ein Postfach was sau teuer ist, aber meine daß meine Post ein oder zwei Hände weniger dran war und in sichere trocken auf mich wartet.

Das gehört doch auch zum Wege des Briefmarkensammlers - oder ?

Erich


 
Henry Am: 14.06.2008 16:02:55 Gelesen: 89325# 12 @  
Als ich vor 20 Jahren mein Häuschen baute, wollte mir die Baufirma etwas Gutes tun und einen Briefkasten schenken. Mir wurde ein schönes handgearbeitetes Stück überreicht. Ich habe es dankend abgelehnt, weil es nur Briefe bis max. Din A 5 fassen konnte.

Ich habe dem Chef erklärt, dass ich mich über die Überraschung sehr freuen würde, der Briefkasten für mich aber nicht geeignet sei, da ich Briefmarkensammler sei und auch größere Briefe erhalten würde, die nicht geknickt werden dürften. Es müsse problemlos DIN A 4 einzuwerfen sein.

Daraufhin nahm er das mitgebrachte Modell wieder mit und einige Zeit später erhielt ich das hier gezeigte Stück. Unten ist noch die Einlagemöglichkeit für die Zeitung inbegriffen. Ein Namensschild ist nicht erforderlich, da es ein Einfamilienhaus ist, bei dem der Name an anderer Stelle angebracht ist.

Gruß
Henry


 

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