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Thema: Deutsches Reich Feldpost 1. Weltkrieg
Das Thema hat 153 Beiträge:
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reichswolf Am: 14.07.2013 22:08:14 Gelesen: 14735# 129 @  
Aus meiner kleinen Goldap-Sammlung hier eine Feldpostkarte vom 22.07.1917 mit (aptiertem?) Tagesstempel Kais. Deutsche Feldpost Nr. . .. Für mich war freilich der Truppenstempel der Grund für den Kauf. Dieser lautet Landst.-Infanterie-Batl. Goldap (I.7.) * 2.M.G.K. * Brief- Stempel.. Diese Angaben werden ergänzt durch die handschriftliche Absenderangabe, in der sich noch der Zusatz Dtsch. Feldpost 214 findet. Gelaufen ist die Karte nach Berlin-Tempelhof.



Beste Grüße,
Christoph
 
Sachsendreier53 Am: 16.07.2013 13:00:28 Gelesen: 14661# 130 @  
Ansichtskarte aus Breslau mit Ansicht der Schweidnitzer Straße. Rückseitig der Stempel des Feldpostamtes Nr.18(0?) vom 5.8.1916. Darüber der zweizeilige Zensurstempel K.u.k.Militärzensur KRAKAU 1.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Belgiensammler Am: 22.07.2013 21:40:39 Gelesen: 14293# 131 @  
Hallo liebe Forenspezialisten,

ich bin erst seit kurzer Zeit dabei und habe diese Seiten schon mehrfach sehr aufmerksam gelesen. Ich brauche dringend eure Hilfe. Schaut euch aber bitte erst mal meine kleine Sammlung an, die ich beim bdph in den Onlinesammlungen unter Feldpost 1. Weltkrieg zur Diskussion gestellt habe. Wie Ihr dort seht, versuche ich den Standort des Schreibers festzustellen. Das ist oft eine sehr langwierige Suche. Ich habe einige Karten aus der Verwandschaft vom Boxeraufstand, die ich dann einstellen will. Viele Fragen habe ich auch zu den Landsturm-Regimentern. Da ist die Quellenlage ja sehr dürftig und bei meinem Spleen doppelt schwierig. Ich hoffe auf Eure Resonanz und Hilfe.

Belgiensammler
 
Belgiensammler Am: 24.07.2013 19:52:10 Gelesen: 14162# 132 @  
Hallo,

hier mal der Anfang Feldpost Boxeraufstand. Ist zwar nicht 1.Weltkrieg aber kurz davor. Es wird behauptet, dass dies eine Logistikübung für den "Ernstfall" war. Ist mir aber gleichgültig. Die Post stammt aus meiner Verwandtschaft. Ich habe hier mal 3 Albumseiten, weil ich auch die Rückseite der Karten zeigen will. Thema Hinfahrt.

Belgiensammler



Hier einige Infos zu den Karten: Vom 16. Infanterie-Regiment Passau wurde 4 Offiziere und 34 Mannschaften ausgewäht, die nach China fahren durften. Einer von denen ist leider gefallen. Die ersten Postkarten sind auf der Reise geschrieben. Suez und Singapur. Es handelt sich bei diesen Karten eigentlich um Marineschiffspost. Wie auf den Seiten beschrieben handelt es sich um den gecharterten Dampfer Hannover Marineschiffspost Nr. 70 In der ersten Karte schreibt der Absender, dass der Konvoi bei der Durchfahrt durch den Sueskanal 67.000 Mark zahlen musste. Interessant ist noch, dass bei diesem Einsatz erstmals der Karabiner K 98 zum Einsatz kam.
 
Belgiensammler Am: 27.07.2013 21:57:05 Gelesen: 14033# 133 @  
Hallo zusammen,

hier nochmals drei interessante Feldpostkarten zum Boxeraufstand:



1. Feldpostkarte mit MSP-Stempel No 70 vom 14.10.1900 Ankunftstempel Passau 23.Nov. 00 geschrieben an Bord

2. Feldpoststempel des ostasiatischen Expeditionscorps vom 11.11.00 Ankunftstempel Passau 24.Dez.00 und rechteckiger Briefstempel der Einheit.

3. Ganzsache der Kais. Chin. Post verwendet als Feldpostkarte ohne Feldpost- und Briefstempel. Stempel Tientsin 5.12.00

Viel Vergnügen beim Lesen
Belgiensammler
 
Germaniafan Am: 29.07.2013 14:32:29 Gelesen: 13945# 134 @  
@ Belgiensammler [#131]

Ich habe mir Deine Sammlung im BDPh Forum angeschaut. Sehr schöne Belege und gut beschrieben. Leider kann ich Dir zu den gestellten Fragen über den Standort des Schreibers keine Antwort geben. Ich selbst sammle diese Feldpostbelege ja nur nebenbei ohne auf Standorte bzw. Truppenstempel usw. besonders einzugehen. Dafür fehlt mir bei der Menge an Belegen im Moment einfach die Zeit. Aber was noch nicht ist kann ja irgendwann mal noch was werden.

Dann mach ich mal mit meinen Feldpoststempeln weiter.



Ansichtskarte vom 27.1.1917 mit Stempel K.D.Feldpostamt des 14.Reserve-Korps Schriever lfd.Nr.259



Ansichtskarte vom 29.3.1915 mit Stempel K.D.Feldpostamt b des XXVI.Res.-Armee-Korps Schriever lfd.Nr.279



Ansichtskarte vom 11.12.1915 mit Stempel K.D.Feldpostamt b XXXX.Reservekorps Schriever lfd.Nr.288





2 Feldpostkarten vom 8.6.1915 und 15.5.1916 mit Stempel BAYER FELD-POSTEXPED.DES ALPENKORPS a Schriever lfd.Nr.292

Schöne Grüße
Guido
 
Belgiensammler Am: 29.07.2013 19:07:11 Gelesen: 13926# 135 @  
Guten Abend,

hier die letzten drei Karten aus China:



Ansichtskarte als Feldpost verwendet Feldpoststempel vom 16.01.1901 ohne Briefstempel nur handschriftlicher Vermerk Feldpost



Ansichtskarte Feldpoststempel 18.3.1901 und Briefstempel des Feldlazaretts



Feldpoststempel KD. Feldpoststation No 2 (Peking) und Briefstempel der Einheit. werden uns anfangs Oktober wiedersehen
 
volkimal Am: 01.09.2013 21:29:07 Gelesen: 12122# 136 @  
Hallo zusammen,

auch zu diesem Thema ein Beleg aus meiner Sammlung:



Diese "Marienepost" (= Marinefeldpost) aus Birkenrinde wurde 1917 in Polsum (heute ein Stadtteil von Marl) aufgegeben. Man findet aus dem 1. und 2. Weltkrieg gelegentlich Karten, die in Ermangelung von Papier, auf Birkenrinde geschrieben wurden. Allerdings dürfte in Deutschland kein Papiermangel geherrscht haben. Vielleicht hat sie ein Soldat aus dem Osten beim Heimaturlaub mitgebracht.

Zur Birkenrinde siehe auch: http://sagaan.de/birkenrinde/das-material/altes-wissen/papier-der-urzeit-birkenrinde-beschreiben-bedrucken-pragen-und-stanzen/

Viele Grüße
Volkmar
 
Germaniafan Am: 04.09.2013 20:07:15 Gelesen: 11997# 137 @  
Hallo zusammen,

hier eine meiner Lieblingskarten aus Holz. Auch wenn die Karte nicht als Feldpost verschickt wurde, hoffe ich dass Ihr mir nicht böse seid, wenn ich sie hier in diesem Thema zeige.



Bildseite: Meiner lieben Tochter zum Andenken Tiroler Front. Im Felde am 1.Juni 1914.
Rückseite: Zum Andenken an Deinen Vater im Felde Winter 1917.

Die fehlenden Monate zwischen Juni und Winter 1917 dürften daran liegen, dass die Karte im Juni gemalt und datiert wurde, aber erst im Winter 1917 nach Friedrichshafen? gelangte.

Ich vermute, dass die Karte ursprünglich nicht als Ansichtskarte vorgesehen war, sondern erst im Juni 1922 von einer dritten Person (Mutter, Bruder, Schwester?) von Friedrichshafen nach Böserscheidegg Post Scheidegg im Allgäu gesendet wurde. Auf diesem Weg dürfte die Tochter des Herstellers dieser herrlichen Karte doch noch zu ihrem Andenken an ihren Vater gekommen sein.

Schöne Grüße
Guido
 
Cantus Am: 05.09.2013 00:14:19 Gelesen: 11977# 138 @  
Von mir eine Karte, gelaufen am 17.8.1916 vom Übungsplatz Königsbrück, einer Stadt nördlich von Dresden, nach Oberfriedersdorf.





Viele Grüße
Ingo
 
Manne Am: 12.11.2013 11:15:45 Gelesen: 8041# 139 @  
Hier eine Karte aus Breslau, gelaufen als Feldpost mit Maschinenstempel vom 24.7.17, schön auch der Stempel von der Armee-Kraftwagen-Kolonne Nr. 710.

Gruß
Manne





Hier ein weiterer Stempel aus Breslau vom 16.3.16


 
Cantus Am: 24.11.2013 19:24:52 Gelesen: 7064# 140 @  
Meine Ansichtskarte ist zwar ungelaufen, aber dennoch interessant, zeigt sie doch eine Feldpostsammelstelle in Kolno im ehemaligen Ostpreußen. Kolno (deutsch: Groß Köllen) ist heute eine Gemeinde in Polen und liegt im Powiat Olsztyński der Wojewodschaft Ermland-Masuren (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kolno).



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 20.01.2014 14:08:04 Gelesen: 4448# 141 @  
Feldpostkarte mit Zitat des "Alten Fritz" vom 12.5.1918 und dreizeiligen Stempel;

Feldpostadresse des Absenders
Bayer.Res. Inf. Rgt 23
Regimentsstab.


mit Sammlergruß,
Claus
 
hajo22 Am: 20.01.2014 17:49:11 Gelesen: 4421# 142 @  
Ich bin kein Spezialist für Feldpost des I.Weltkrieges. Das bedeutet aber nicht, daß ich nicht interessante Belege vorstellen kann.

Ich zeige eine Ansichtskarte aus Dresden v. 30.6.15 in die Provinz Posen. Absender ist ein Arzt im Vereinslazarettzug. Der Briefstempel zeigt die Adresse: "Freiwillige Krankenpflege * 9. Armee *". Interessant der 2-Zeiler "Aus militärischen/ Gründen verzögert".

Diese Verzögert-Stempel tauchen öfters auf Feldpost Heimat-Front et vice versa auf. Das kann alle möglichen Ursachen gehabt haben. Hier war vielleicht der Feind (russische Armee) in der Nähe der Adressaten-Ortschaft, ich weiß es nicht.



Schönen Abend.
Jochen
 
hajo22 Am: 22.01.2014 16:20:16 Gelesen: 4340# 143 @  
Am 19.5.1918 aus Landsberg/Lech an einen Infantristen adressierter Feldpostbrief nach Beverloo (Truppenübungsplatz) in Belgien. Der Brief konnte infolge falscher Truppenadresse dem Adressaten nicht übergeben werden und erhielt deshalb den Stempel "Zurück". Die verschiedenen Suchvermerke zeigen die Bemühungen den Empfänger ausfindig zu machen.

Doch welches Glück, er wurde lediglich nicht gefunden, war aber nicht gefallen (übliche Floskel: "Auf dem Felde der Ehre").

Wer kann einen solchen FP-Brief zeigen mit dem vorgenannten Spruch?



Schönen Nachmittag.
Jochen
 
Altmerker Am: 23.01.2014 20:41:05 Gelesen: 4273# 144 @  
Ich bin nun kein Feldpost-Insider. Ich dachte, Feldpost lief ohne Porto. Nun liegen mir zwei Feldpost-versandte Zeitungen vor, die Marken tragen. Noch dazu hat sich bei gleichem Gewicht das Porto innerhalb von vier Wochen um 2 Heller erhöht.

Freundliche Grüße
Uwe


 
hajo22 Am: 23.01.2014 22:06:41 Gelesen: 4243# 145 @  
@ Altmerker [#144]

Ich denke mal, nachdem die Zeitungen von Österreich nach Deutschland liefen, also es sich um Auslandssendungen handelte, mußte Porto frankiert werden.

Schönen Abend.
Jochen
 
Sachsendreier53 Am: 24.01.2014 14:40:05 Gelesen: 4196# 146 @  
Feldpostkarte aus GRAUDENZ vom 11.2.1915 mit Zweizeiler Mil.Überwachung Graudenz



mit Sammlergruß,
Claus
 
hajo22 Am: 26.01.2014 22:11:33 Gelesen: 4080# 147 @  
In Beitrag [#143] hatte ich einen einfachen Feldpostbeleg aus dem 1. Weltkrieg gezeigt, der nicht zugestellt werden konnte, da der Adressat nicht auffindbar war.

Heute zeige ich eine Ansichtskarte aus Charlesville "Hôtel de Ville" (Rathaus), die mit dem Feldpoststempel "K.D. Feldpostamt des Großen Hauptquartiers" am 1.5.16 gestempelt wurde und nach München lief.

Interessant vor allem auch der beigesetzte Zensurstempel "Geheime Feldpolizei im Großen Hauptquartier", der selten zu sehen ist.

Das "Große Hauptquartier" war die Zentrale der obersten militärischen und (später) auch der politischen Führung im Kaiserreich. Im Mai 1916 befand es sich in Charlesville-Mézières. Es wechselte während des Krieges mehrfach seinen Standort.



Schönen Abend.
Jochen
 
Sachsendreier53 Am: 14.02.2014 13:48:51 Gelesen: 3190# 148 @  
Feldpostkarte aus KÖNIGSBRÜCK (Sachsen) nach Leipzig vom 5.10.1916 mit zweizeiligen Rahmenstempel Soldaten-Brief-Stempel Reservelazarett II Königsbrück



mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 24.02.2014 23:53:04 Gelesen: 2586# 149 @  
Den Soldaten im Felde wurden Abreißblöcke mit Kartenbriefvordrucken an die Hand gegeben. Mein Exemplar weist innen allerlei Beschädigungen auf, aber es hat sicherlich auch allerlei mitgemacht.



Viele Grüße
Ingo
 
hajo22 Am: 25.02.2014 10:09:18 Gelesen: 2559# 150 @  
Aus dem I. Weltkrieg gibt es zahllose patriotische Karten.

Für meine kleine Feldpostsammlung I. Weltkrieg habe ich die abgebildete, echt gelaufene Karte gewählt, weil sie neben dem vielen Deutschen bekannten Text kaleidoskopartig Szenen aus der Realität dieser Zeit zeigt.



Einen schönen Tag wünscht
Jochen
 
Feldpostmann Am: 26.03.2014 17:14:46 Gelesen: 1280# 151 @  
Ich sammle ja eher die Vorderseiten von WK1-Feldpost, sprich die Fotos. Ab und zu kommt mir aber auch mal ein schöner Stempel unter und da kann ich dann nicht widerstehen.

Gruss,
Feldpostmann


 
hajo22 Am: 19.04.2014 18:58:38 Gelesen: 271# 152 @  
Heute zeige ich einen ungewöhnlichen Feldpostbrief: Feldpost-Wertbrief über 1.000 Mark (Gewicht 57 gr), Absender der Rittmeister (also Hauptmann) Wilhelm, Antwerpen, Dienstsiegel "Zweigstelle Antwerpen des Admiralstabes der Marine".

Gestempelt 13.5.1918 Antwerpen 2, senkrechter 3er Streifen der Mi.Nr. 9 Belgische Besetzung.



Der Brief war versiegelt wie man auf der Rückseite an den roten Flecken noch erkennen kann. Als Inhalt wurden "Dokumente" deklariert. Ich kann nicht sagen, ob das Porto stimmt. Auch scheint es sich eher um einen philatelistisch inspirierten Brief zu handeln als um Dienstpost, also von Rittmeister zu Rittmeister. Der Brief wurde nicht zensiert. Da schützte wohl der Absenderstempel.

Ich würde mich freuen, wenn jemand zur Klärung beitragen könnte.

Dabei ist es mir "Wurscht" ob portorichtig oder nicht, ob philatelistisch oder nicht, der Brief ist einfach "schön" und so auch ein Dokument seiner Zeit.

Bis demnächst.
Jochen
 
Feldpostmann Am: 22.04.2014 14:00:44 Gelesen: 154# 153 @  
Hier noch eine ganz nette Karte.

Der Stempel lautet:

Kais. Freiw. Autocorps
Relaisdienst G. HQ. (Grosses Hauptquartier)


 

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