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Thema: Griechenland: Echt gelaufene Belege
Franz88 Am: 23.12.2020 17:25:45 Gelesen: 7028# 1 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein Inlandsbrief vom 17. ?? 1885, von Kiparissia (Stadt an der Küste des Ionischen Meeres) nach Patra (Hafenstadt am Peloponnes). Der Brief wurde mit einer 20 Lepta-Marke frankiert. Die 20 Lepta waren vermutlich die Gebühr für einen einfachen Inlandsbrief. Siegelseitig Ankunftstempel PATRA 19. ?? 1885

Liebe Grüße
Franz


 
Frankenjogger Am: 14.01.2021 17:28:08 Gelesen: 6982# 2 @  
Hallo,

ein paar Briefe mit Europa-Marken habe ich noch. Hier von mir, auch aus dem Jahr 1960, dieses Mal die Marke aus Griechenland, Mi. 746 auf Luftpostbrief aus Athen nach Hameln - Deutschland.



Gruß, Klemens

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Europamarken auf Bedarfsbelegen"]
 
10Parale Am: 10.03.2021 13:24:20 Gelesen: 6878# 3 @  
@ Franz88 [#1]

Briefe aus Griechenland haben ihren eigenen Reiz und sind auch noch nicht ganz so teuer auf dem Markt. Damit meine ich die Briefe mit den Hermesköpfen. Diese sind allerdings schwer zu bestimmen. Bei der karminroten Marke auf deinem Inlandsbrief dürfte es sich um die Michel Nr. 58 handeln.

Briefe erzählen ja bekanntlich Geschichten. Dieser Brief wurde in Argostoli (Hauptstadt der Insel Kefalonia) am 26. Januar 1881 mit einer 30 Lepta Marke freigemacht und nach Bologna (Italien) versandt. Vermutlich ein Geschäftsbrief. Der Brief lief über Brindisi und erreichte Bologna am 10. Februar 1881. Interessant der Distrikt-Stempel in Bologna, da kenne ich mich aber nicht so aus.

Die Fratelli Vlacco hatten ein eigenes Firmenemblem. Bei der Marke dürfte es sich um die Michel Nr. 45 handeln, b oder c, da bin ich nicht sicher. Ein Rätsel gibt mir der Brief dennoch auf: der Verfasser gibt als Datum im Schreiben den Februar an, der Brief wurde aber im Januar verschickt, Irrtum?

Liebe Grüße

10Parale



 
volkimal Am: 10.03.2021 19:58:25 Gelesen: 6852# 4 @  
@ 10Parale [#3]

Hallo 10Parale,

beim handschriftlichen Datum siehst du zwei Tagesangaben mit einem Schrägstrich dazwischen. Das spricht dafür, dass der Absender das Datum sowohl nach dem julianischen Kalender (Griechenland) als auch nach dem gregorianischen Kalender (Italien) angegeben hat. Er hat es allerdings etwas kurz gemacht und den einen Monat weggelassen. Zusätzlich hat er sich um einen Tag vertan. Richtig wäre gewesen 25. Januar / 6. Februar 1881. Um das Datum des julianischen Kalenders zum gregorianischen Kalender umzurechnen musste man damals einfach 12 Tage weiterzählen.

Aus Griechenland habe ich keine Karte mit einer doppelten Monatsangabe. Deshalb hier ein Beispiel aus Russland:



Informationen zu dieser Karte siehe [1]

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=154904 und http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=154995
 
volkimal Am: 28.03.2021 11:39:33 Gelesen: 6788# 5 @  
Hallo zusammen,

in meiner Sammlung habe ich ein paar Briefe von Piräus nach Blackburn (England):









Im Stempel steht der Text "ΗΛΕΧΤΡΙΚΟΣ ΣΤΑΘΜΟΣ ΠΕΙΡΑΙΩΣ" = "Ηλεκτρικός Σταθμός Πειραιως" = "Elektrische Bahnhof Piräus".

Mit "Elektrische" wird die Athener S-Bahn von Kifissia nach Piräus bezeichnet. Das erste Teilstück von Piräus nach Thisío wurde 1869 eröffnet und mit Dampfloks betrieben. 1901 bis 1904 wurde die Strecke elektrifiziert. Anfang der 1930er Jahre wurde das Zentrums Athens untertunnelt und eine Verbindung zur Vorortbahn nach Kifissia geschaffen. Weiteres siehe Wikipedia [1].

Der Stempeltext lautet Bahnhof. Ein Bekannter (der sich gut auskannte) hat sie jedoch als Bahnpoststempel bezeichnet. Was richtig ist kann ich nicht sagen.



Die beiden Briefe nach England sind vom 13.12.1953 bzw. vom 26.1.1954. Auf der Rückseite ist jeweils ein Maschinenstempel "ΠΕΙΡΑΙΩΣ / ΑΦΙΞΕΙΣ" = Piräus Ankunft.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Metro_Athen
 
10Parale Am: 10.04.2021 13:20:16 Gelesen: 6712# 6 @  
@ volkimal [#5]

Das sind sehr interessante Details zu dieser Eisenbahnverbindung von Athen in die Hafenstadt Piräus, dem Tor zu Europa. Wenn man bedenkt, dass es hier zu Lande immer noch Streckenabschnitte der Bahn gibt, die nicht elektrifiziert und nur mit Dieselkraftstoff betriebenen Loks betrieben werden (wenigstens nicht mehr lange!).

Zurück zur Philatelie:

Ich zeige hier einen komplett erhaltenen 2-seitigen Faltbrief, der am 12. April 1877 von Megalopolis nach Nafplio auf der Insel Peloponnes gelaufen ist. Freigemacht mit einem großen Hermeskopf 20 Lepta, eine der Typen der Michel Nr. 51.

Die Stadt Megalopolis habe ich allerdings nicht gefunden, doch der Begriff ist bekannt als eine Megaregion, in der mehrere Millionenstädte zusammengeschlossen sind. Dies ist hier jedoch wohl nicht gemeint. Ist es Megalo Chorio auf der Insel Tilos? Oder ist es Megalo Metochi?

Ich liebe diese blau-farbigen Hermesköpfe. Im Übrigen habe ich wieder einen Katalog von Karamitsos bekommen, auch diesmal waren die Briefmarken auf dem Cover leider nicht unversehrt, so dass dieser ins Altpapier wanderte. Leider.

Liebe Grüße

10Parale



 
Franz88 Am: 10.04.2021 14:46:14 Gelesen: 6702# 7 @  
@ 10Parale [#3]

Hallo 10Parale,

habe deinen Beitrag erst jetzt gesehen.

Vielen herzlichen Dank für die zusätzliche Info.

Liebe Grüße
Franz
 
10Parale Am: 30.04.2021 20:48:51 Gelesen: 6604# 8 @  
@ Franz88 [#7]

gerne geschehen.

Heute zeige ich einen Brief, über den ich mich sehr freue. Er wurde am 2. April 1872 in SYRA mit einer 20 Lepta blau und einer 10 Lepta orange auf grünlich frankiert und lief nach COSPOLI, dem italienisch-levantinische Ausdruck für Konstantinopel. Bei der Bestimmung der Marken bin ich nicht 100% sicher, aber ich denke, es handelt sich auf Grund des Stempeldatums April 1872 um die Michel Nr. 40a und 41a.

Solche Frankaturen sind nicht immer billig zu haben und ich musste mich mit mehreren Bietern messen.

Liebe Grüße

10Parale


 
siegfried spiegel Am: 30.04.2021 21:47:25 Gelesen: 6595# 9 @  
Frankobrief mit Hellas 40a (10 Lepta orange) + 41h (20 Lepta blau auf blau) = 30 Lepta für einen einfachen Brief bis 15 Gramm von Griechenland nach Österreich ( Postvertrag UPU vom Oktober 1874). Entwerter und Absendestempel „KAΔAMAI*16 IOYN. 76 (31)“, rückseitig „ΠATPAI*19 IOYN. 76 (9)“ und „KEPKYA*22 IOYN 78 (106)“. Ankunftsstempel „TRIEST*7/7 76“.


 
10Parale Am: 15.05.2021 21:57:07 Gelesen: 6520# 10 @  
@ siegfried spiegel [#9]

das sind wunderschöne, breitrandige und vollfarbige Marken. Ein toller Beleg.

Heute bekam ich den neuesten Auktionskatalog von A.Karamitsos. Briefmarken in der Gesamtnominalen von 13 Euro aus dem Satz (Blockausgabe) 50 Jahre Europamarken von 2006.

Liebe Grüße

10Parale


 
siegfried spiegel Am: 16.05.2021 11:36:54 Gelesen: 6486# 11 @  
@ 10Parale [#10]

Meiner kam auch am 15.05.21 an.

Diesmal sogar gestempelt und sensationeller Weise ist das Datum lesbar "10.05.21"
Allerdings finde ich die Plastikverpackung fragwürdig.

Beste Grüße, Siegfried


 
Manne Am: 17.05.2021 17:22:07 Gelesen: 6428# 12 @  
Hallo,

eine Ganzsache vom 07.10.1922, gelaufen an Die Fa. Schmid-Schlenker, damals noch in Schwenningen.

Gruß
Manne


 
10Parale Am: 20.06.2021 22:15:58 Gelesen: 6198# 13 @  
@ Manne [#40]

Die Spedition Schmidt-Schlenker hat eine reiche europaweite Korrespondenz hinterlassen, wie mir scheint.

Im Athener Stadtteil Kifissia wurde der hier gezeigte Brief am 17. Dez. 52 mit einem waagrechten Paar einer Marke aus dem Satz "Kampf der Armee gegen die Aufständischen im Jahr 1949", Michel Nr. 588 zu je 1.000 Drachmen abgeschlagen, Destination SUISSE.

Gültigkeit der Marken bis 30.6.53, Auflage über 3 Millionen.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 06.07.2021 10:18:55 Gelesen: 6129# 14 @  
Ein Brieflein, lief in Griechenland, von NAYPLION (Nafplio auf der Peleponnes) nach GYTHION, freigemacht am 26.2.1881 mit breitrandiger 20 LEPTA Marke, höchstwahrscheinlich Michel Nr. 51, lilablau. Ich müsste die Marke entfernen, um das Vorhandensein einer Kontrollziffer zu bestimmen, was ich aber unterlasse.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 15.09.2021 20:04:05 Gelesen: 5928# 15 @  
Und wieder ein aktuelles Einschreiben vom nicht ganz unbekannten Auktionshaus KARAMITSOS in Thessaloniki. Diesmal freigemacht mit insgesamt 6,-- Euro, dabei wieder Marken aus der Europa Blockausgabe von 2006, dann Michel Nr. 2364 A und C (senkrecht gezähnt) und EPIKUR, der Philosoph mit einer Marke vom rechten Bogenrand aus 2019 (Michel 3041 A).

Die Stempel sind zwar gut abgeschlagen, aber leider kaum leserlich. EPIKUR würde sofort protestieren, denn es macht keine Lust, die Information nicht lesen zu können.

Liebe Grüße

10Parale


 
siegfried spiegel Am: 16.09.2021 16:01:03 Gelesen: 5895# 16 @  
@ 10Parale [#15]

Meine letzte Korrespondenz von Karamitsos.

Also, der Bayer sagt, die Stempel "schaun aus, dass einer Sau graust"

Natürlich nur, wenn überhaupt gestempelt wurde.


 
dithmarsia43 Am: 17.09.2021 12:00:55 Gelesen: 5872# 17 @  
@ siegfried spiegel [#16]

Hallo,

2 Briefe nach Deutschland. Sie gingen nach Heide in Schleswig-Holstein, damals noch Britische Zone.

Beste Grüße

Uwe


 
Briefuhu Am: 20.09.2021 11:38:44 Gelesen: 5840# 18 @  
Hier ein R-Brief vom 13.03.1971 vom griechischen Finanzministerium in Athen nach Gütersloh an die Fa. Vossen, die bekannt ist für Frotte-Webereien. Stempel schlecht lesbar. Außerdem ein blauer Vermerk 10/9 der wie ein Hinweis auf Nachgebühr (Taxe) aussieht.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 27.12.2021 18:17:32 Gelesen: 5508# 19 @  
Hier ein bunt frankierter Brief vom 14.04.1938 von Athen nach Konstanz vom Deutschen Archaeologischen Institut.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 29.12.2021 19:29:22 Gelesen: 5478# 20 @  
@ Briefuhu [#19]

Bei dem Stempel neben "Konstanz" handelt es sich nach meinen Recherchen um einen griechischen Zensurstempel.



Schönen Gruß
Sepp
 
10Parale Am: 22.01.2022 18:58:53 Gelesen: 5377# 21 @  
Auch im Neuen Jahr gibt es Post von dem bekannten Auktionshaus Karamitsos in Griechenland. Oben sollen Segelschiff und Heißluftballon zu Ferien einladen. Die Stempel lassen oft, - wie auch in Großbritannien -, sehr zu wünschen übrig.

Michel Nr. 2224A-2225A aus dem Jahr 2004

Insgesamt freigemacht mit 7,50 €.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 17.02.2022 13:55:45 Gelesen: 5202# 22 @  
Auf diesem Brief aus dem Jahr 1874 sieht man eine blaue 20 Lepta Marke (5. April 1874). Auch hier hat der Vorbesitzer wieder mitgeholfen, die Marke zu bestimmen und zwar äußerst genau.

Es handelt sich um die Hellas 41dCF2 (Michel Nr. 41, hier gibt es im Michel 3 Farbvarianten der blauen Farbe). Interessant der Plate Flaw (Plattenfehler) Position 82 thin circle (dünner Kreis).

Von allein hätte ich diesen Fehler wohl nie entdeckt und wenn man die Marke näher betrachtet, sieht man tatsächlich eine anhaltend dünne Kreislinie, die das schöne Kopfbild des Hermes begrenzt.

Rückseitiger Ankunftsstempel.

Liebe Grüße

10Parale


 
Pepe Am: 17.02.2022 21:22:20 Gelesen: 5165# 23 @  
@ 10Parale [#22]

Hallo Stephan,

diesen Brief solltest Du noch mal im Thema: Griechenland Marken bestimmen: Hermesköpfe einstellen. Dort könnte man speziell auf den Plattenfehler 'dünner Kreis' eingehen und Vergleiche anstreben. Ich kann bei dieser Marke ohne Vergleich nichts ersehen. Ein sehr schönes Stück ist es allemal.

Ich kann nur einen einzigen Brief aus Griechenland zeigen. Der hat mich immer berührt wegen den Politischen Stempel.

Der Krieg ist aus, Wiederaufbau, Neuanfang. Und das nach 5 Jahren Kriegsende. Und heute sprechen sie schon wieder von Kriegsanfang, welch ein Irrsinn. Und nur weil ganz ganz Wenige über zig tausende Menschen und deren Schicksal bestimmen können. Fehler im System.



1950 12 01, Mi 571 Einzelfrankatur, Luftpost Athen-Berlin, Maschinenstempel "WAR IS OVER.."



Rückseite Ankunftstempel Berlin

Nette Grüße Pepe
 
10Parale Am: 18.02.2022 22:40:18 Gelesen: 5108# 24 @  
@ Pepe [#23]

ja, dieser Maschinen-Stempel mit "WAR IS OVER" gewinnt in diesen Tagen tatsächlich eine neue Bedeutungshoheit. Aber auch toller Ankunftsstempel. Solch einen Beleg hätte ich auch gerne.

Es liegt an meiner unorthodoxen Art zu sammeln, warum mir selbst der Hinweis auf den Plattenfehler der blauen 20 Lepta Marke erst auffiel, als ich den Brief aus seiner Verpackung holte und den Text las (siehe Scan).

Zudem ist es ein Brief, und ein Brief ist immer auf seine Art ein Unikat. Ich werde mir in Kürze einen Griechenland Spezial Katalog zulegen, dann werde ich erneut auf das Thema eingehen. Allerdings fehlt mir im Moment etwas die Zeit und Luft.

Liebe Grüße

10Parale


 
Briefuhu Am: 16.03.2022 14:06:01 Gelesen: 4892# 25 @  
Habe hier einen Brief bei dem ich mir mit dem Stempel nicht sicher bin. Ich lese Athen 28.02.1913. Der Brief ging nach Leipzig und ist mit 25 Lepta frankiert.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 22.10.2022 11:09:58 Gelesen: 4211# 26 @  
R-Brief vom 08.06.1995 von der Commercial Bank of Greece in Athen nach Frankfurt. Frankiert mit Michel Nr. 1812, 1813 und 1869 im Wert von 370 Drachmen.



Schönen Gruß
Sepp

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefe ausländischer Banken]
 
Briefuhu Am: 25.10.2022 19:18:11 Gelesen: 4005# 27 @  
Ansichtskarte vom 08.03.1915 nach Wetzikon/Schweiz abgestempelt in Kefalonia, einer griechische Insel. Frankiert wurde mit 10 Lepta mit einer Ausgabe von 1911. Handelt es sich bei dem ovalen Stempel um einen Bahnpoststempeloder Schiffsstempel? Ich kann leider die griechischen Buchstaben nicht lesen.
Vielleicht weiss ja auch jemand was zu dem abgebildeten Stadion.



Schönen Gruß
Sepp
 
volkimal Am: 25.10.2022 19:46:44 Gelesen: 4000# 28 @  
@ Briefuhu [#27]

Hallo Sepp,

Im Stempel steht ΚΗΦΙΣΣΙΑ - ΑΘΗΝΑ = Κηφισιά – Αθήνα = Kifisa – Athen. Kifisa ist eine Gemeinde und Stadt im Nordosten der Region Attika und ein Vorort von Athen. Seit wann Kifisa zu Athen gehört weiß ich nicht.

Kifissia ist die nördliche Endstation der Linie 1 der Athener Metro. Als in den frühen 1950er Jahren die Metro bis an den Hauptplatz des Ortes erweitert wurde, wandelte sich Kifissia zu einem noblen Wohnort mit Apartmenthäusern. Ob die Bahnstrecke schon 1915 existierte weiß ich nicht.

Ich Tippe, dass es ein Bahnpoststempel ist, weiß es aber nicht sicher. Schiffspost scheidet nach Karte aus.

Der Stempel ist übrigens nach dem julianischen Kalender. 8.3.1915 (jul.) + 13 Tage = 21.3.1915 (greg.). Der deutschsprachige Absender hat beim Datum unseren Kalender d.h. den gregorianischen Kalender benutzt.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 25.10.2022 19:59:41 Gelesen: 3995# 29 @  
@ Briefuhu [#25]

Hallo Sepp,

der Stempel ist von ΑΘΗΝΑΙ ΚΕΝΤΡΙΚΟΝ = Athen Zentrum.

Mit dem Datum liegst du richtig 28.02.1913 (jul.) = 13.03.1913 (greg.).

Du findest den Stempel übrigens schon in der Datenbank [1]

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/456667
 
Briefuhu Am: 25.10.2022 20:07:59 Gelesen: 3994# 30 @  
@ volkimal [#28]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für deine Erklärungen. Da lag ich ja mit Kefalonia total daneben, habe das im Text so gelesen. Und das mit dem Datum ist mir auch nicht aufgefallen. Mit dem Bahnpoststempel denke ich liegen wir richtig.

@ volkimal [#29]

Auch dieses Rätsel ist nun gelöst. Vielen Dank. Dieses Forum ist einfach super, es muss einfach weiter damit gehen.

Schönen Gruß
Sepp
 
volkimal Am: 25.10.2022 20:25:44 Gelesen: 3987# 31 @  
@ Briefuhu [#30]

Hallo Sepp,

ich kann auch kein Griechisch - aber Word! Ich kopiere das Bild in ein Word-Dokument. Dann gehe ich auf Einfügen und Symbol. Dort findet man das griechische Alphabet und kann Buchstabe für Buchstabe auswählen. Den gefundenen Ortsnamen einfach wieder in Google eingeben. Meistens hat man dann die Lösung. Bei ΚΕΝΤΡΙΚΟΝ (auch mit griechischen Buchstaben geschrieben) hilft ein Übersetzer weiter (z.B. Google oder Pons).

Mit der Technik "übersetze" ich auch kyrillische Angaben im Stempel.

Viele Grüße
Volkmar
 
Briefuhu Am: 25.10.2022 20:38:25 Gelesen: 3985# 32 @  
@ volkimal [#31]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für deinen Rat. Werde ich dann mal testen.

Schönen Gruß
Sepp
 
Quincy Am: 27.10.2022 08:41:36 Gelesen: 3939# 33 @  
Umschlag eines Briefes, der von Gastouni, einer Kleinstadt im Westen der Halbinsel Peloponnes, nach (Ost-)Berlin gelaufen ist. Leider ist im Stempel nur das Jahr und mit Mühe der Absendeort zu entziffern. Der Nachportovermerk ist mir unverständlich.



Viele Grüße
Hans-Jürgen
 
Heinrich3 Am: 27.10.2022 18:08:34 Gelesen: 3887# 34 @  
Hallo,

heute kann ich etwas beitragen, also Post aus der Heimat, nämlich aus Pyrgos Ilias an den Auswanderer in München. Die Rückseite enthält nur den Absender in Handschrift.

Die Stempel sind so schwach, daß das Datum nicht zu lesen ist. Laut Termin-Stempel der Münchner Post ist der Brief Ende November 2015 angekommen.

Ich habe leider keinen Katalog aus diesem Jahrhundert für Griechenland.


 
Briefuhu Am: 02.11.2022 08:43:06 Gelesen: 3776# 35 @  
Zwar noch etwas verfrüht aber hier eine Neujahrskarte vom 06.12.1913 von Candia (heute Iraklion) die Hauptstadt der Insel Kreta nach Görlitz frankiert mit 10 Lepta.



Schönen Gru0
Sepp
 
10Parale Am: 16.11.2022 20:27:04 Gelesen: 3621# 36 @  
@ Briefuhu [#35]

Ein wunderschöner Beleg, tatsächlich hat es im März 2022 auf Kreta geschneit, wie uns eine Bewohnerin dieses Jahr im Urlaub erzählt hat. Eine Eisenbahn gibt es meines Wissens auf Kreta nicht, obwohl irgendwo in der Nähe von HERAKLION eine Lok stehen soll.

Hier ein interessanter Flugpostbeleg mit einem kompletten Satz von 1926 Halbamtliche Flugpostmarken sauber abgestempelt über BRINDISI. Im Griechischen heißt der Satz wohl "PATAKONIA", was immer das bedeutet. Die Nachtaxierung und da ganze Porto drum herum vermag ich mangels Literatur nicht lösen. Zielort war Berlin.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 09.03.2023 22:39:59 Gelesen: 2822# 37 @  
Ein paar Auktionskataloge kamen von Karamitsos in einem Paket mit dieser schönen Frankatur von insgesamt 20,50 €, u.a. die Böotische Tulpe (Michel 2289) und zwei Schauspieler (Dimitris Horn, Thanos Kotsopoulos - Michel Nr. 2498/2500).

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 12.04.2023 19:48:44 Gelesen: 2503# 38 @  
Hier ein recht seltenes Poststück (Dokument) mit einem ländlichen Posthorn von der Insel Kreta 8 * 27.8.1918. Vorderseitig eine Freimarke mit Aufdruck zu 10 Lepta mit (Michel Nr. 215) aus dem Satz von 1916.

Die griechischen Stempel kann ich leider nicht lesen, jedoch ist das Posthörnchen auch nicht allzu oft anzutreffen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Briefuhu Am: 16.08.2023 15:44:15 Gelesen: 1655# 39 @  
Brief von der American School of Classical Studies in Athen nach Göttingen vom 10.12.1934, frankiert mit 8 Drachmen, Michel Nr. 372.



Schönen Gruß
Sepp
 
bedaposablu Am: 20.08.2023 17:27:49 Gelesen: 1498# 40 @  
Hallo miteinander!

Vor einem Monat war mein Bruder mit Familie in Griechenland im Urlaub und schickte unserem Vater eine Urlaubskarte ins Seniorenheim. Diese kam dann nach einiger Zeit auch an:



Siehe da, die Karte hatte einen Aufkleber mit Anschrift. Kurios, meine Schwägerin hatte nur den Namen des Wohnparks und die Straße angegeben, keine PLZ mit Ort. Oh Wunder, die Karte kam an! Ich hatte auch schon Karten die nicht ankamen.

Auch hier ein Aufkleber mit BZ 05. Briefzentrum 05 - gibt es doch gar nicht!

Auch irgendwann bei Jürgen auf des IPZ Niederaula gestoßen, hat aber einige Zeit in Anspruch genommen. Warum macht die DPAG das so kompliziert und bleibt nicht bei IPZ anstelle BZ 05! Google verwirrt immer mit Köln und meint BZ 50.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Briefzentren"]
 
Briefuhu Am: 30.11.2023 09:29:07 Gelesen: 402# 41 @  
Luftpostbrief vom 05.04.1946 von Argostoli, der Hauptstadt der Insel Kefalonia, nach Brooklyn, New York, dort Ankunft am 23.04.1946, und "Stempel Cannot be found", konnte nicht zugestellt werden. Außerdem auf den Marken ein Stempel vom 04.04.1946 von "Enosis", den ich nicht zuordnen kann. Frankiert wurde mit 2x Michel 524 und 1x 527.



Schönen Gruß
Sepp
 
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