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Thema: Albenblattgestaltung - die Tipps der Praktiker
Das Thema hat 172 Beiträge:
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franzi2005 Am: 18.05.2016 23:36:41 Gelesen: 64696# 148 @  
Stimmt nicht - dieser Herma-Kleber ist doppelseitig - permanent, also dauerhaft, beidseitig klebend, und der klebt wirklich permanent. Der Handabroller Herma 1067 ist wieder ablösbar. Hat m. E. den Nachteil, daß er abgepaßte Größe hat.

Ich benutze seit Jahren einen adhäsiven Klebefilm der Firma Letraset. Dieser ist in versch. Ausführungen und Breiten erhältlich. Es gibt ihn in 3 Ausführungen, 1.: beide Seiten FEST klebend (also für unsere Zwecke nicht empfehlenswert), 2.: eine Seite fest, eine Seite wieder ablösbar (adhäsiv) lebend und 3.: beide Seiten wieder ablösbar klebend, diese beiden also für philatelistische Zwecke geeignet. Es gibt ihn in den Breiten: 9mm, 12mm, 19mm und 50 mm, jeweils 66m lang.

Zwei Nachteile sind allerdings: 1. nicht ganz billig und 2. schlecht im Handel zu bekommen (in Künstlerbedarfs-Geschäften). Ich lasse mir von meinem Fachhändler immer mehrere Rollen bestellen. Falls Interesse besteht, kann ich mich evt. um einen Gemeinschaftseinkauf kümmern. Bitte bei Bedarf melden. Ich besorge dann aktuelle Preise und Lieferzeiten.

Gruß
Horst
 
JohannesM Am: 18.05.2016 23:37:28 Gelesen: 64694# 149 @  
@ Sennahoj [#146]

Du addierst natürlich 3 mm dazu und nicht 0,3 mm.

Beste Grüße
Eckhard
 
franzi2005 Am: 18.05.2016 23:38:48 Gelesen: 64694# 150 @  
Entschuldigung, dieses sollte eine Antwort auf Beitrag [#143] sein. Bezug hierzu hat irgendwie nicht geklappt.
 
10Parale Am: 19.05.2016 21:15:25 Gelesen: 64481# 151 @  
@ Sennahoj [#146]
@ 22028 [#147]

Vielen vielen Dank. Ich werde diese Tipps beherzigen und studieren. Wow, sogar ein Filmchen, mich haut´s vom Hocker, super, vielen Dank!

Diesen Versuch an einer recht teuren und seltenen Marke habe ich heute einmal mit "System A4 160 Gramm" Papier (Karstadt) gestartet. Dazu nahm ich eine Hawid-Tasche, verewigte dort die Briefmarke, klebte sie mit "Herma Transparol Fotoecken - 2 Stück" auf das Blatt und fügte via Word und Kopfzeile ein Text dazu.

Ich bin auch kein Anhänger von "viel Text". Wie hier an anderer Stelle schon gesagt wurde, die Marke sollte für sich sprechen. Wenn ich mich recht erinnere, war die blaue Mauritius in Gotha einfach auf einen großen weißen Blatt Papier angebracht. Sie sprach für sich.

Zusatzinformationen bis hin zur Rechnung des Lieferanten kann man ja in einem Zusatz dokumentieren (siehe auch Provenienz, Gesetz zum Schutz von Kulturgütern).

Andererseits ist mir auch klar, dass es Gebiete gibt, wo Erklärungen und Text notwendig sind. Da muss ich noch drüber nachdenken.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 20.05.2016 13:21:02 Gelesen: 64392# 152 @  
@ 10Parale [#151]

Lieber Kollege,

Du hast recht - wenn die Marke "für sich" spricht, dann benötigt es keine "Romane" dazu. Ich habe auch schon viele Weltklasse Sammlungen gesehen, die nur sehr spärlich angeschrieben waren.

Das ist natürlich bei "Postal History"-Sammlungen/-Belegen ganz anders! Oft ist auf den ersten Blick nicht erkenntlich, warum ein Beleg besonders interessant ist. Da BRAUCHT es erläuternden Text! Allerdings gibt es auch hier ein "gesundes Mittelmass", mit anderen Worten, es gibt Ausstellungssammlungen die mit zu viel Text erläutert werden.

Man sollte sich zudem überlegen, für WEN man die Ausstellungssammlung aufzieht. Ist es "nur" für Privatgebrauch, so steht es natürlich jedem frei, soviel Text auf dem Blatt anzubringen, wie es beliebt. Geht man jedoch in den Wettbewerb ist es ratsam auf die Empfehlungen von erfahrenen Ausstellern, Experten und Juroren zu hören. Viele sagen; nur so viel Text wie unbedingt nötig!

Auf jeden Fall ist es toll, wenn Du Dich mit dem Aufziehen der Sammlung auseinandersetzest. Dafür lobe ich Dich. Es ist schrecklich aufwändig, aber Übung macht den Meister.

Noch ein Tipp von mir, wenn Du erlaubst: Bei Deinem Musterblatt Rumänien Michel 27* stört mich die viel zu grosse Hawid-Tasche. Die Briefmarke "erhält" somit einen sehr dicken schwarzen Rand ("Trauer-Bogen"); ich finde das unvorteilhaft.

Sieh Dir Ausstellungen von erfolgreichen Ausstellern an! Du wirst bestimmt Beispiele finden, die Dich begeistern. Es gibt grosse Unterschiede.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Sennahoj Am: 20.05.2016 13:43:28 Gelesen: 64380# 153 @  
@ JohannesM [#149]

Natürlich 3 mm, sorry!

@ 10Parale [#151]

Freut mich, wenn ich dir ein paar hilfreiche Tipps geben konnte.

Anmerken würde ich noch gerne, dass es nicht empfehlenswert ist, Briefmarken mit Fotoecken zu befestigen. Fotoecken würde ich ausschließlich für Belege verwenden. Ich würde dir dabei zu den oben genannten Klebepunkte raten, die ich schon jahrelang verwende und mit denen ich immer zufrieden war. Natürlich kannst du auch die Hawidtaschen hinten mit einem Pinsel o.ä. befeuchten, jedem das Seine. Fotoecken wären aber das Letzte was ich bei Marken verwenden würde.

Zum Thema "schwarze Ränder" kann ich mich nur den Aussagen von Heinz anschließen.

Bei der Beschriftung habe ich nur Erfahrungen bei meinen thematischen Exponaten, weiß aber, dass diese vom Umfang her auch bei postgeschichtlichen Exponaten nicht viel anders ist. Ich denke "so wenig wie möglich, so viel wie nötig" würde passen. Weiter oben kannst du einige von meinen Sammlungsblättern sehen und wie ich diese beschriftet habe. Wichtig ist auch eine gewisse Symmetrie einzuhalten. So sollte der Schwerpunkt zum Beispiel unten sein. Wenn du einen Beleg öfters oben und Marken unten zu platzierst, gibt das bei Ausstellungen Punktabzug.

Viele Grüße
Johannes
 
Lars Boettger Am: 20.05.2016 14:13:33 Gelesen: 64367# 154 @  
@ 10Parale [#151]

Solltest Du einmal im Wettbewerb ausstellen wollen:

Michel-Nummer - weglassen

"Plattenfehler" - weglassen (entweder konsequent einsprachig oder konsequent zweisprachig)

"Signed Heimbüchler" - es ist viel besser, vorne in der Einleitung Buchstaben zu definieren: S = signiert oder A = Attest / Befund; sollte die Marke aus der Heimbüchler-Sammlung sein, dann kann man "ex Heimbüchler" dazu schreiben.

Hawid-Tasche: Mein Tipp - mit dem Computer den Rand vorzeichnen und dann eine durchsichtige Hawid-Tasche nehmen.

In der Regel sind thematische Aussteller in der Gestaltung sehr viel genauer und anspruchsvoller als Ländersammler oder Postgeschichtler. Momentan liegen die gezeigten Sammlungsblätter höchstens bei drei oder vier Punkten in der Aufmachung.

Beste Grüsse!

Lars
 
10Parale Am: 20.05.2016 17:59:22 Gelesen: 64309# 155 @  
@ Heinz 7 [#152]
@ Sennahoj [#153]
@ Lars Boettger [#154]

Das ist geballtes Wissen und Erfahrungsschatz, vielen Dank. Die Trauerränder werde ich beseitigen, Heinz7, ich habe ein spezielles Schneidegerät.

Am liebsten würde ich zu "privaten Zwecken" die Preziosen in ein Bilderrahmen stecken. Die Ausstellung und der Wettbewerb reizen natürlich sehr und die formalen Hilfestellungen von Lars Boettger werde ich mir beherzigen. Gibt es Literatur dazu?

@ Sennahoj

Die Klebepunkte habe ich soeben bei Amazon bestellt. Habe mich missverständlich ausgedrückt, ich meinte, ich klebe die Hawidtaschen mit Fotoecken an das Papier, nicht die Briefmarken!

Schönes Wochenende

10Parale
 
Lars Boettger Am: 20.05.2016 18:24:40 Gelesen: 64296# 156 @  
@ 10Parale [#155]

Ganz wichtig: Mache Dich mit dem Bewertungsreglement vertraut. Nur wenn Du das verinnerlicht hast, weisst Du, auf was Juroren achten.

Grundregeln:

- Nichts machen, was die Jury irritiert: Keine zu grosse oder zu kleine Schrift, kein buntes Papier, kein marmoriertes Papier, möglichst keine "Trauerränder", keine farbige Beschriftung (Thematik ausgenommen), "Beiwerk" möglichst original (z.B. Verordnungen) und keine Kopien, saubere Marken und Belege (keine schlecht geschnittenen Marken, keine dezentrierten Marken, keine Belege, die so aussehen, als hätte man sie einer Kuh hinten rausgezogen - Ausnahme: Länder wie Tibet oder Nepal oder indische Vertragsstaaten)

- Nur das Beschreiben, was nicht offensichtlich ist (Michelnummer oder ähnliches weglassen, die sind gerade in der Klassik oft mit etwas Willkür gewählt)

- Sich nur auf das Wichtige konzentrieren

- Blätter harmonisch gestalten

- Geprüftes Material angeben / Provenienzen nennen (sofern sie gut sind - "ex Sammlerfreund Müller" wird keinen Juroren beeindrucken)

- Synopsis mit den besten Stücken erstellen (worum geht es in dem Exponat - wird leider viel zu wenig genutzt)

- CD mit dem Exponat an die Ausstellungsleitung mit der Bitte um Weitergabe an die Juroren erstellen

- Mit Ausstellern und Juroren reden!

Beste Grüsse!

Lars
 
10Parale Am: 24.05.2016 22:11:01 Gelesen: 63863# 157 @  
@ Lars Boettger [#156]

Habe mittlerweile 5 Albenblätter gebastelt und einige Tipps beherzigt.

Durch die ständige Beschäftigung stelle ich fest:

- der Wettbewerb ist auf Grund der zahlreichen Anforderungen ein Ziel in weiter Ferne
- ich erkenne selbst Fehler und Mängel und gewinne an Erfahrung
- die sammelwerten Marken/Belege etc. haben das Recht auf einen Platz, den sie eigentlich nie mehr verlassen sollten

Sich nur auf das Wichtige konzentrieren - was bedeutet dies?

Von der oben gezeigten Marke habe ich ein paar gestempelte Stücke. Eine Nr. 27 mit dem Stempel von BRAILA ist etwas völlig anderes als eine Nr. 27 mit einem Stempel von ROMAN. Welche ist die Wichtige? Die eine ist von Hr. Heimbüchler signiert, die andere von Pfenniger? Ach ja, den Falz nicht übersehen, obwohl, das sieht ja keiner, die Marke wird ja nur von vorne abgebildet - plötzlich stellen sich Fragen.

Synopsis mit den besten Stücken erstellen

Das scheint mir der Schlüssel zu sein.

Im übrigen habe ich heute zum ersten Mal mit durchsichtigen Hawid-Taschen von Leuchtturm gearbeitet. Es ist zwar richtig, dass diese Taschen
die Gefahr eines Trauerrandes mindern, ich finde sie jedoch schwieriger zu handhaben, zudem sieht man an den Rändern Rückstände des Klebers.

Schön wäre es, wenn es blaue Hawid-Taschen gäbe, rote oder grüne, um einen Kontrast herzustellen.

Liebe Grüße

10Parale
 
10Parale Am: 07.06.2016 22:02:11 Gelesen: 62960# 158 @  
Mittlerweile habe ich anlässlich eines Großtauschtages am vergangenen Wochenende meine ersten Blätter zur Ausstellung gebracht.

Das 160 gramm Papier musste ich auf 200 gramm ändern, weil die dünneren Blätter im Rahmen nicht stabil waren.

Anbei ein weiteres Blatt mit einem Vergleichssammlungsaufbau der 30 Parale aus den Vereinigten Fürstentümern, ff. Rumänien. Die linke obere Marke ist schwer zu bestimmen, mittlerweile halte ich sie gar (sie ist zu schön) für einen Neudruck, Nachdruck oder sogar Fälschung.

In einem anderen Thread hier im Forum ist gerade eine Thread zum Thema "Fälschungsflut" von Richard lanciert worden. Ich freue mich über jede Fälschung, die ich erkenne, es fällt mir aber sehr schwer, dies einer Marke auch zu attestieren.

Bei diesem Blatt geht es mir nicht um die Ästhetik, sondern um den Zweck.

Liebe Grüße

10Parale


 
bovi11 Am: 22.04.2017 21:57:37 Gelesen: 47798# 159 @  
Ich verwende Leuchtturm Blankoblätter (wichtig: auch ohne Rahmen).

Gestaltung ganz einfach mit Word - da läßt sich auch ein Rahmen ohne Probleme erstellen.

Als A3 - Drucker verwende ich für die Albumblätter einen EPSON WorkForce WF 7610, der die Blätter problemlos einzieht.
 
gabriele Am: 26.11.2018 22:21:32 Gelesen: 12122# 160 @  
@ Hobbyphilatelist [#133]

Guten Abend,

das Phila-Butler Programm ist ja cool, das habe ich mir heute runtergeladen. Natürlich habe ich bisher nur grob getestet, aber die Möglichkeit, Bilder mit drag&drop einzubauen ist toll. Es ist auch einfach, sich ein eigenes Seitenlayout zu erstellen und das für eine gesamte "Sammlungspräsentation" zu verwenden. Meinen ersten Versuch in SW schicke ich als Ausschnitt mal mit. Das Programm werde ich sicher noch genauer ausprobieren.



Irgendwie und irgendwo habe ich nichts darüber entdeckt, dass es sich um eine 30-Tage-Testversion handelt.

Für welchen Betrag müßte eventuell eine unbegrenzte Version erworben werden? Falls es Hinweise darauf gibt, beim download waren die nicht sichtbar ?

Schönen Feierabend, Gabi
 
wukong Am: 24.03.2019 21:25:53 Gelesen: 6436# 161 @  
@ gabriele

Ich habe mir das Programm auch geladen und dabei stand immer: Es handelt sich um die Vollversion.

War eine 2-Faktor Anforderung: Email angeben, Bestätigungslink erhalten, bestätigt und dann den Link zur Vollversion.

Ich habe aber auch nach Durcharbeitung dieses Threads 2 Fragen:

Mein Drucker A4 ist geeignet um 180 gr. einzuziehen. Ist handelsübliches Kopierpapier z.b. von HP mit 180 gr. verwendbar oder muß ich auf spezielle Eigenschaften achten? Hawid-Klemmstreifen finden Verwendung.

Ich wollte diese Blätter in Klarsichtfolien/-hüllen unterbringen. Welche eignen sich hierfür und welches Ringbindersystem ist zu empfehlen ?

Danke für die Beantwortung.

Schönen Sonntag

Dieter
 
StefanM Am: 25.03.2019 07:55:02 Gelesen: 6365# 162 @  
@ wukong [#161]

Handelsübliches Papier zu 180 Gramm ist auf jeden Fall gut verwendbar. Die Klarsichtfolien müssen Dokumentenecht sein. Geeignet ist PP (Polypropylen) als Material. Bei den Ringbindern kann im Grunde alles verwendet werden, was für den Büromarkt zur Verfügung steht. Auch hier würde ich auf die verwendeten Kunststoffe achten oder vielleicht gleich Ordner/Binder auf Papierbasis wählen.

Stefan
 
prefico74 Am: 25.03.2019 13:00:36 Gelesen: 6296# 163 @  
Guten Tag,

ich bin nunmehr zeitlich und materiell in der Lage mein jahrzehntelang zusammengetragenes Material auf Ausstellungen zu präsentieren. Wie ich an Hand der umfangreichen tollen Beispiele und vielfältigen Ratschläge erkenne, ist das Ganze nicht so einfach!

Mein Sammelgebiet umfasst ausschließlich die Ausgaben des Fünfjahrplans der DDR! Das Thema ist philatelistisch gesehen ziemlich modern, auch wenn der Gebrauch dieser Ausgaben schon wieder über 65 Jahre her ist. Die vielen Besonderheiten, die bekannten als auch die unbekannten, werden mitunter nur als Unikate gelistet oder wegen fehlenden Vergleichsmaterialien durch die Prüfer in Frage gestellt.

Hier mein Frageansatz:

Sind Entwurfszeichnungen von Grafikern, Probe- oder Andrucke, Druckvorlagen oder Klischeeteile des Druckstockes in ein Ausstellungs- Exponat integrierbar bzw. erlaubt?

Dürfen Druckabweichungen und Besonderheiten, die weder katalogisiert noch durch Prüfer geprüft wurden, im Rahmen einer Forschungssammlung gezeigt werden?

Wenn ich das Material alles prüfen lassen müsste, lass ich's lieber sein!

Wie viele Seiten sind minimal und wieviel maximal erlaubt?

MfG
 
22028 Am: 25.03.2019 13:16:16 Gelesen: 6286# 164 @  
@ prefico74 [#163]

Entwurfszeichnungen von Grafikern, Probe- oder Andrucke, Druckvorlagen oder Klischeeteile des Druckstockes sind in ein Ausstellungs- Exponat integrierbar bzw. erlaubt. Druckabweichungen und Besonderheiten, die weder katalogisiert noch durch Prüfer geprüft wurden sind im Rahmen einer Forschungssammlung erlaubt.

ABER: Es kommt immer darauf an in welcher Kategorie Du das Exponat zeigst.

Das was ich schrieb gilt für die Kategorie "Traditionelle Philatelie / Ländersammlung".

Hier kannst Du einige Ländersammlungen ansehen.

https://www.exponate-online.de/e_verteiler.asp

Und ganz wichtig, mach Dich mit den Ausstellungsrichtlinien vertraut. Hier findest Du diese:

https://www.bdph.de/index.php?id=15 Bitte bei Ausstellungsqwesen die einzelnen Links durchklicken.

Auch benötigst Du einen Exponatspass, unter dem genannten Link findest Du die betreffende Stelle.

Exponatsgröße, mindestens 1 Rahmen (12 Blatt) für ein Ein-Rahmen Exponat oder mindestens 5 Rahmen für ein Mehrrahmenexponat wobei die Mindestzahl von 5 nicht in Stein gemeisselt ist. Mein Exponat der Irak Eisenbahnmarken ging z.B. bis zu Rang 1 nur mit 3 Rahmen!
 
prefico74 Am: 25.03.2019 18:44:30 Gelesen: 6225# 165 @  
@ 22028 [#164]

Ganz ausgezeichnet und herzlichen Dank für die beiden Links, genau die Infos brauche ich!

Gut das es diese Plattform und Euch hilfsbereite Sammlerkollegen gibt. Top!

MfG
 
wukong Am: 26.03.2019 21:58:43 Gelesen: 6126# 166 @  
@ StefanM

Vielen Dank für die Beantwortung. Nun kann ich endlich loslegen.
 
wukong Am: 03.04.2019 16:34:29 Gelesen: 5966# 167 @  
Formatgrößen in Katalogen für Neugestaltung der Alben

Hallo zusammen,

durch die Anregungen hier im Forum und die neu gewonnene Freizeit bin ich dabei meine Sammlung komplett neu und ansprechender zu gestalten. 36 Jahre lang nichts gemacht ausser ab und an angesehen. Zeitmangel. :(

Verwendete Blätter (HP ColorChoice Laserpapier, A4, 200 g/m², weiß) und Hüllen (Leitz Standard Prospekthülle 47700002) sowie Hawid-Klemmtaschen sind mit Hilfe dieses Forums geklärt.

Beim Programm hadere ich noch da ich eigentlich mit Word gut zurecht komme. Mit dem Michel Albumprogramm komme ich in der Demo nicht so ganz klar.

Beim Drucker hadere ich noch. Wollte Farblaser aber mit dem geraden Einzug von 200 gr. Papier hakt es noch. Keinen Plan bisher.

Nun aber zur Frage.

Wie gesagt mit Word komme ich sehr gut klar. Der Vorteil ist ich kann es überall nutzen. Aber die Alben sind sehr schlecht überall dabeizuhaben. Ich arbeite sehr "sprunghaft" oder "impulsiv" daher plane ich nicht so groß im Voraus.

Gibt es einen Katalog der auch die Markenabmessungen beinhaltet? Den beiden Bänden Deutschland Spezial konnte ich nichts entnehmen.

Es würde sich erst einmal nur um die Gebiete: Bund, Berlin, Bizone und Deutsches Reich handeln. Später will ich dann auch Österreich, Schweiz und Liechtenstein umgestalten.

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Auch gerne beim Programm und Drucker.

Gruß
Dieter
 
Kaesklepper Am: 03.04.2019 19:07:11 Gelesen: 5912# 168 @  
Markenabmessungen sind im Michel Junior Katalog



Ich habe meine Albenblätter mit Word gestaltet. Klappt einwandfrei.

Mfg
Peter
 
jmh67 Am: 04.04.2019 06:19:24 Gelesen: 5820# 169 @  
Versuch's doch mal mit leichterem Papier. Die 200er Grammatur ist schon mehr als genug, um Postkarten daraus zu machen. 160 g/qcm sollte eigentlich reichen, selbst 120 g/qcm finde ich noch stabil genug, wenn keine Ganzstücke oder großen "stamp mounts" (wie heißen die eigentlich auf deutsch?) darauf zu befestigen sind.
 
achim11-76 Am: 04.04.2019 06:47:23 Gelesen: 5813# 170 @  
@ jmh67 [#169]

Hawid - Taschen ^^
 
SH-Sammler Am: 04.04.2019 07:52:33 Gelesen: 5802# 171 @  
@ wukong [#167]

Hallo Dieter,

ich habe meine Heimatsammlung vergangenen Herbst ausgestellt, habe also ein wenig Erfahrung.

Falls Du ebenfalls mal ausstellen willst, empfehle ich Papier von mindestens 160 g, besser 180 g Gewicht. Das sollte auf dem Drucker noch gut funktionieren. Irgendwann kommt ganz sicher ein schwerer Brief; dann biegen sich die Ecken, hänge durch, wir sagen dem auch Eselsohren, auch wenn das Albumblatt in einer Schutzhülle steckt.

Schutzhüllen: Nur Hüllen aus Polypropylen verwenden, kein PVC, nie PVC.
Papier: Falls Du mal ausstellen willst, kaufe genügend Papier ein. Papier der gleichen Charge = gleicher Farbton! Später Papier nachkaufen hat eventuell einen leicht anderen Farbton, was auffallen wird. Kein blütenreines, weisses Papier verwenden. Da drauf sieht man jeden kleinsten "Fingerabdruck", wenn mal ein Fremder die Blätter durchsehen will. Aber auch kein zu dunkles Papier nehmen, weil die Beleuchtung in Ausstellungsräumen oft nicht die Beste ist.
Verarbeitungsprogramm: Word geht gut. Scan eines Briefes oder einer Marke einfügen, nach Gutdünken verschieben und anordnen, bis es gefällt. Falls notwendig, gebe ich gerne weitere Tips zum Word.

Befestigung von Briefen: Grosse Fotöcken verwenden, nicht die kleinen (nur für dünne Fotos geeignete). Einzelmarken mit HAWID - Taschen befestigen.
Ränder um Briefe Ja oder Nein? Ränder sehen meines Erachtens aus wie Trauerflor. Falls Du Umrandungen machen willst, musst Du Deine Belege unbedingt mittig zur Umrandung befestigen, nur für absolut geduldige Leute zu empfehlen.

Nun wünsche ich Dir viel Freude beim Vorbereiten der Sammlung. Mach was schönes draus, meint

SH-Sammler
Hanspeter
 
Heidjer Am: 13.08.2019 23:02:06 Gelesen: 502# 172 @  
Nun möchte ich mich auch einmal äußern:

Egal, ob man an Wettbewerbsausstellungen teilnehmen möchte oder nicht, so ist die Kenntnis der Bewertungen immer hilfreich beim Nachdenken über die Gestaltung der eigenen Sammlung oder eines Exponates.

Und nun zum eingesetzten Material: Keinerlei sebstklebende Hilfsmittel (Fotoecken o.ä.) verwenden; denn diese enthalten immer Lösungsmittel und sind nicht archivtauglich, sondern ergeben i.d. Regel gelbe Flecken (Siehe selbstklebende Laschen bei Umschlägen.)

Zur Verwendung von Kunststoffen und Papieren empfehle ich die Broschüre von Wolfgang Maassen, Wider die Zerstörung in der Philatelie unbedingt zu lesen! Als Papiere kommen nur solche mit ISO 9706 in Frage (archivtauglich) und ab 160g/qm. Und bei den Kunststoffhüllen solche aus PP oder besser noch PET.

Dieses Material ist immer noch billiger als die philatelistischen Sammlungsstücke.

Als Schutzhüllen würde ich, die SAFE-tabs empfehlen, denn diese sind auch von Hawid aus PS gemacht, haben jedoch oben und unten Klenmmnähte, so dass die Marken beim Hantieren in Ausstellungen sicherer darin gehalten werden und nicht so leicht verrutschen beim Auf- und Abbauen der Ausstellungen.

Viel Spaß und Erfolg beim Selbstgestalten der Seiten!
 

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