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Thema: (?) (130) Tansania: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 148 Beiträge:
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drmoeller_neuss Am: 30.07.2015 08:50:57 Gelesen: 71273# 49 @  
@ Cantus [#48]

... gelaufen von Biharamulo, einem Ort in der Region Kagera [1] im Norden von Tansania, nach Köln.

"Dar-Es-Salam" ist kein Stadtteil von Köln, obwohl in Nippes einige Strassen nach afrikanischen Ländern benannt sind (Togo, Kamerum, Namibia).

Das ist ein interessanter Inlandsbrief, die man leider viel zu selten bekommt. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Stück.
 
Cantus Am: 31.07.2015 01:22:44 Gelesen: 71219# 50 @  
@ drmoeller_neuss [#49]

Hallo,

so ist das mit der Gewohnheit: Ich hatte gar nicht genau hingeschaut, da fast alle meine Tansania-Briefe nach Köln gelaufen sind, ich gelobe aber Besserung. Da dir der Brief gefallen hat, hier ein weiterer Inlandsbrief, bei dem ich leider als Datum nur den Oktober 1993 feststellen konnte.



Mi. 1453

Viele Grüße
Ingo
 
Stefan Am: 31.07.2015 09:34:18 Gelesen: 71198# 51 @  
@ drmoeller_neuss [#49]
@ Cantus [#48]

... gelaufen von Biharamulo, einem Ort in der Region Kagera [1] im Norden von Tansania, nach Köln.

Das ist ein interessanter Inlandsbrief, die man leider viel zu selten bekommt. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Stück.

Einen Inlandsbrief mit der Zusatzleistung "Express". Inlandssendungen aus Tansania kann man mit (sehr) viel Geduld auf Messen finden, allerdings i.d.R. Standardsendungen ohne Zusatzleistungen. Bei einer Inlandssendung mit Einschreiben und/oder Eilboten erhöht sich der Schwierigkeitsgrad.

Gruß
Pete
 
volkimal Am: 07.09.2015 18:24:05 Gelesen: 67242# 52 @  
Hallo zusammen,

im Rahmen ihres Studiums hat unsere Tochter 2009 mehrere Monate in Zanzibar gewohnt. Aus dieser Zeit stammen diese beiden Ansichtskarten:



Passend zu dem Thema wohnte Steffi nicht nur auf Zanzibar, sondern hat zusätzlich noch diese beiden Ansichtskarten mit der Abbildung von kleinen vorgelagerten Inseln verwendet. Sie schreibt, dass der Sprachkurs bald zu Ende geht und sie mit den Forschungen beginnen wird. Für die Forschungen über Mikrokredite wohnte sie auf Tumbatu, einer weiteren vorgelagerten Insel im Nordwesten Zanzibars. Da Touristen damals nicht nach Tumbatu durften, war Steffi die einzige Weiße unter ca. 10.000 Einwohnern.



Die zweite Karte zeigt Chumbe-Island. Als wir unsere Tochter in den Herbstferien in Zanzibar besuchten, haben wir zwei Tage auf Chumbe-Island verbracht und dort in zwischen den wunderbaren Korallen geschnorchelt. Zusätzlich mussten wir natürlich eine Spice-Tour (Gewürz-Tour) auf Zanzibar machen. Die Marke hat Steffi passend dazu gewählt. Zusätzlich durften wir auch noch 2 Tage auf Tumbatu verbringen. Wir kamen mit sehr vielen interessanten Eindrücken von dort zurück.

Soweit für heute. Viele Grüße
Volkmar
 
Redfranko Am: 07.09.2015 19:35:33 Gelesen: 70576# 53 @  
Hallo zusammen,

letzte Woche trudelte eine Ansichtskarte aus Tansania bei mir ein. Ich zeige hier den Stempel und die Briefmarke.

Etwas verwirrt bin ich über das Stempeldatum MOSHI / TANZANIA / 11.08.20 - 15. Hat da der Postbeamte die Jahreszahl und die Uhrzeit vertauscht?

Leider konnte ich die Marke nicht mit einer MiNr. bestimmen.



Gruß,
Frank
 
Stefan Am: 07.09.2015 21:00:23 Gelesen: 70564# 54 @  
@ Redfranko [#53]

Etwas verwirrt bin ich über das Stempeldatum MOSHI / TANZANIA / 11.08.20 - 15. Hat da der Postbeamte die Jahreszahl und die Uhrzeit vertauscht?

Es kommt durchaus vor, dass in Tansania bei diesem Stempelgerätemodell ein Teil der Jahreszahl in der Uhrzeitangabe ("20-15" für das Jahr 2015) wiedergegeben wird.

Mich überrascht die Nominale der verklebten Nominale - 1.600 Shilling für eine Ansichtskarte.

Gruß
Pete
 
Cantus Am: 07.09.2015 21:18:34 Gelesen: 70559# 55 @  
Da ihr das Thema wieder nach oben geholt habt, hier ein weiterer Brief aus unserer Familienkorrespondenz. Die schwarze Schrift oben stammt von meiner Schwiegermutter. Mangels eines aktuellen Kataloges kann ich hier keine Michel-Nr. angeben.



Viele Grüße
Ingo
 
Redfranko Am: 07.09.2015 21:29:17 Gelesen: 70558# 56 @  
@ Pete [#54]

Hallo Pete,

vielen Dank für Deine Erläuterung, das ergibt dann durchaus Sinn. Zu der Portostufe kann ich Dir leider nichts sagen, vielleicht finde ich das über den Absender heraus.

@ Cantus [#55]

Hallo Ingo,

gemäß colnect ist das die MiNr. 4156 aus dem Jahr 2004 und der Reihe "Dhow events in Zanzibar" mit insgesamt 5 Werten.

Gruß
Frank
 
Stefan Am: 07.09.2015 22:26:28 Gelesen: 70550# 57 @  
@ Redfranko [#56]

Zu der Portostufe kann ich Dir leider nichts sagen, vielleicht finde ich das über den Absender heraus.

Dank dir für den Hinweis. Ich habe eben einmal auf der Internetseite der Postverwaltung Tansanias nachgesehen:

http://www.posta.co.tz/tarifindex.htm -> Klick auf "international Air Mail"

Für eine Sendung ( "letter") bis 20g nach Europa wird aktuell eine Portostufe von 1.600 Shilling angegeben, passend zur Ansichtskarte. Ich hatte noch deutlich niedrigere Tarife im Kopf. Mir scheint, als habe sich die Portostufe für Sendungen bis 20g nach Europa binnen nicht einmal zwei Jahren von 800 Shilling auf 1600 Shilling verdoppelt - auweia...

Vor vier Jahren (September 2011) betrug das Auslandsporto noch 800 Shilling, Beispiele siehe die portogerechten Belege in den Beiträgen [#9]; [#10] und [#15], welche ein Sammlerkollege seinerzeit in den Urlaub mitnahm und vor Ort aufgab.

Das Inlandsporto für Briefe bis 20g ist dagegen vergleichsweise marginal von 500 Sh. auf 600 Sh. gestiegen (Klick auf "Domestic Mail Services"). Der Umrechnungskurs ist etwas von 1000 Shilling = ca. 0,50 Euro (2011) auf 1000 Shilling = ca. 0,41 Euro (aktuell) abgerutscht.

Gruß
Pete
 
drmoeller_neuss Am: 08.09.2015 12:18:30 Gelesen: 70521# 58 @  
@ Pete [#57]

Ich finde in der Tabelle einen Tarif von 1.400 Sh. für eine Ansichtskarte nach Europa. Ich gehe einfach davon aus, dass keine passenden Briefmarken vorhanden waren, und deswegen 1.600 Sh. verklebt wurden.

Überhaupt ist die Post eine kostspielige Angelegenheit in Tanzania, wenn man das in Bezug mit den Mindestlöhnen betrachtet. Pro Monat beträgt der Mindestlohn 80.000 Sh. (Quelle: "Tansania" von Daniela Eiletz-Kaube, Kurt Kaube), umgerechet ca. 32 EUR. Es ist aber davon auszugehen, dass der Mindestlohn nicht überall gezahlt wird.

Ein 5-Kilo-Paket schlägt mit 27.000 Sh. zu Buche und ein Arbeiter muss dafür schon ein Drittel seines Monatslohnes aufbringen. In Deutschland ist ein solches Paket für 6 EUR zu bekommen, und damit fast zum halben Preis wie in Tansania. Ein Maxibrief kostet in Tansania 4.300 Sh., das sind etwa 1.80 EUR. Die Versicherungssumme beträgt 20% des angegebenen Wertes, die tansanianische Post scheint kein grosses Vertrauen in ihre eigenen Angestellten zu haben.

Off-topic: In Deutschland werden auch viele Postkarten mit 62 cent frankiert, weil niemand Marken zu 45 Cent vorhält. Im übrigen macht es eigentlich keinen Sinn, die Postkarte billiger anzubieten. Der Aufwand für die Post ist mindestens der gleiche wie beim Brief, vermutlich im Durchschnitt sogar höher, da Postkartenadressen in der Regel nicht maschinenlesbar sind. Und dann gibt es noch die typischen Anschriften auf Urlaubspostkarten, wie "An den Kegelclub Alle Neune in der Kneipe "Zum Löwen", Ecke Friedrichstr./Martinstr.", natürlich ohne Postleitzahl, die die Postautomation zum Wahnsinn treiben.

Im Übrigen haben sich die Postverwaltungen bei internationaler Post sich an den internationalen Preisen zu orientieren, und die sind überall gleich. In Deutschland beträgt der Preis für eine Auslandspostkarte 80 cent.
 
Stefan Am: 08.09.2015 21:48:30 Gelesen: 70477# 59 @  
@ drmoeller_neuss [#58]

Ich finde in der Tabelle einen Tarif von 1.400 Sh. für eine Ansichtskarte nach Europa. Ich gehe einfach davon aus, dass keine passenden Briefmarken vorhanden waren, und deswegen 1.600 Sh. verklebt wurden.

Ja, sorry mein Fehler. Die Postkarte (wie ein Aerogramm) kostet aktuell 1.400 Shilling. In einigen Jahren sollten Belege bzw. daraus die Abschnitte mit Marken und einer Nominale > 1.000 Shilling vermehrt in Kiloware auftauchen. Vielleicht kommen dann auch ältere Werte (höhere Nominalen aus Sätzen vor dieser Portoerhöhung) als Aufbrauchmaßnahme vor.

Die alten, postfrisch massenhaft in Sammleralben liegenden Ausgaben aus den 1980er Jahren (Nominalen bis 100 Shilling) lassen sich aktuell m.E. durchaus noch als Frankatur verwenden, vorausgesetzt die Zusatzfrankatur von ca. 1.500 Shilling (maximal bestehend aus zwei bis drei Marken) benötigt nicht soviel Platz auf der Briefumschlagvorderseite. Beispielhafte Spielereien siehe in den Beiträgen [#9] und [#15].

Gruß
Pete
 
volkimal Am: 13.09.2015 09:47:32 Gelesen: 67153# 60 @  
Hallo zusammen,

heute ein weiterer Beleg von unserer Tochter aus Sansibar:





Der Zweikreisstempel ist auf allen Belegen so schwach abgeschlagen, dass man ihn kaum erkennen kann. Das erste Wort ist auf jeden Fall Shangani. Dieses ist der westlichste Teil der Altstadt (Stone Town) von Sansibar-Stadt. Vermutlich folgen zwei oder drei Buchstaben, evtl "PO" für Post office. "RD" für Road dürfte es nicht sein, denn es gibt zwar eine Shangani Street aber keine Shangani Road.

Vor kurzem gab mir Steffi noch diesen Brief, den meinem Vater an sie geschickt hat:





Der Ankunftsstempel zeigt die neue Stempelform aus Tanzania, die uns sehr vertraut ist. Die Stempel stimmen in Größe, Schrift und Ziffern so genau mit den deutschen Stemmpeln überein, dass die Vermutung naheliegt, dass die Stempel bei derselben Firma hergestellt werden. Kann einer von Euch etwas dazu sagen?

Viele Grüße
Volkmar
 
drmoeller_neuss Am: 13.09.2015 21:58:25 Gelesen: 67101# 61 @  
@ volkimal [#60]

Der Ankunftsstempel zeigt die neue Stempelform aus Tanzania, die uns sehr vertraut ist. Die Stempel stimmen in Größe, Schrift und Ziffern so genau mit den deutschen Stempeln überein, dass die Vermutung naheliegt, dass die Stempel bei derselben Firma hergestellt werden. Kann einer von Euch etwas dazu sagen?

http://www.raab-gmbh.com/htm/tagesstempel.php

Lieferant dürfte die Firma Raab GmbH in Oberursel sein. Größter Kunde ist die Deutsche Post, die allein im Rahmen der Postleitzahlenumstellung 30.000 neue Poststempel von Raab geliefert bekam. Außerdem liefert Raab Poststempel in die Schweiz, die Niederlanden, Luxemburg, Finnland, Thailand, Iran, Kroatien, Tansania und Bosnien. Das Unternehmen Raab hat eine lange Tradition und bereits die Deutsche Reichspost beliefert. Neben Postanstalten können auch Privatkunden Prägestempel und Gravuren bestellen.

Die früheren verwendeten Stempel in Tansania waren britischen Ursprungs, und haben auch die typische Form der aus Großbritannien bekannten Stempel (Stempel mit Stecktypen, entweder als kleiner Einkreis oder etwas größerer Zweikreis).
 
volkimal Am: 26.09.2015 16:34:46 Gelesen: 66915# 62 @  
@ drmoeller_neuss [#61]

Vielen Dank für die Info! Mir war bisher gar nicht bewusst, wo die deutschen Stempel hergestellt werden.

Heute ein letzter Beleg von unserer Tochter aus Sansibar:



Steffi hat ihn am 11.09.2009 an meine Eltern geschickt. Da sie recht sparsam ist, vermute ich, dass der Brief mit 5000/= (5.000 Tansania-Schillinge) portogerecht ist.

Viele Grüße
Volkmar
 
Mondorff Am: 16.10.2015 23:31:39 Gelesen: 69921# 63 @  
Eine Ansichtskarte der Ostafrikanischen Gemeinschaft (Tanganyika/Kenya/Uganda) passt hier sicherlich auch 'rein.



Ab NAIROBI am 12 Januar 1959 in die Schweiz

Schönen Gruß
DiDi
 
Göttinger Am: 06.12.2015 21:14:40 Gelesen: 69144# 64 @  
Hallo,

mit den Postgebühren in Tansania wird es augenscheinlich nicht so genau genommen. Ich war im November da und hatte mich vorher nicht erkundigt. Eine Person vor Ort (leider nicht bei der Post) sagte mir dann, dass eine Postkarte irgendwas kostet, so zwischen 800 und 1000 Schilling. Ich habe dann 2 geschrieben und mit jeweils 1000 Schilling frankiert, eine nach Deutschland (siehe Bild), die andere nach Frankreich. Beide sind anstandslos befördert worden, obwohl der Tarif 1400 Schilling betragen hätte. Siehe drmoeller_neuss [#58].

Das habe ich aber erst nach meiner Rückkehr erfahren.

Der Poststempel ist aber gut zu lesen, 4.11.2015 Arusha.

Viele Grüße

Göttinger


 
Fips002 Am: 12.03.2016 21:11:34 Gelesen: 67270# 65 @  
Von mir ein Brief aus Dar-Es-Salaam vom 4.Dezember 1971 nach Zwickau.

Gruß Dieter


 
Stefan Am: 13.03.2016 09:08:02 Gelesen: 67247# 66 @  
Nachfolgend eine aus europäischer Sicht vermutlich etwas ungewöhnlichere Destination - Sendung von 1990 aus Tansania nach Maputo, der Landeshauptstadt des Nachbarlandes Moçambique:



Der Zahnfehler links unten ist zwar nicht schön, einen weiteren Beleg nach Moçambique kann ich bisher nicht vorlegen.

Gruß
Pete
 
Stefan Am: 15.03.2016 18:43:39 Gelesen: 67198# 67 @  
In einem schwung aktueller Belege fand sich das nachfolgende Stück der etwas ungewöhnlichen Art. Hierbei handelt es sich um eine C4-Sendung, welche am 20.01.2016 per Einschreiben nach Deutschland aufgegeben wurde. Normalerweise erwartet man bei aktuellen Sendungen aus Tansania eine Frankierung, bestehend aus Briefmarken.



C4-Sendung vom 20.01.2016 per Einschreiben aus Emo Mbeya in Tansania nach Tönisvorst in Deutschland (Ausschnitt)



Rückseite der Sendung vom 20.01.2016 aus Emo Mbeya via Dar-es-Salaam (Durchgangsstempel vom 21.01.2016)

In dem konkreten Fall wurde allerdings ein Duplikat des Auflieferungsbeleges anstelle der Briefmarkenfrankatur verklebt und postseitig gestempelt. Eventuell lag vor Ort ein Markenmangel vor?



Einlieferungsbeleg vom 20.01.2016, verwendet als Nachweis der Bezahlung des Portos

Auf der Quittung wurden postseitig 5.600 Sh. für das Porto der Sendung sowie 4.000 Sh. als Einschreibegebühr vermerkt. Zusätzlich enthält die Quittung u.a. die Sendungsnummer des Einschreibens sowie Angaben zum Absender und Empfänger.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 15.03.2016 20:53:00 Gelesen: 67184# 68 @  
@ Pete [#67]

Hi Pete,

diese Art der Frankatur ist für Tansania (landesweit) scheinbar aktuell üblich. Siehe ein weiteres Beispiel, das @ Journalist bereits im Thema "Schalter Freistempelmaschinen und -labels aus aller Welt" von einer Einschreiben-Postsache aus Dar-Es-Salaam gezeigt hat [1]. Auch im "International Postage Meter Stamp (Online) Catalog" ist so ein Kassenbeleg von einem Massad-Gerät als Postfreistempel katalogisiert. Das dort abgebildete Exemplar stammt übrigens aus dem Ort Kasulu, d.h. es handelt sich also wohl nicht nur um eine örtliche "Markenmangel"-Notausgabe, sondern das scheint (zumindest für Einschreibesendungen) derzeit regulärer Frankatur-Standard zu sein.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.philaseiten.de/beitrag/105579
[2]: https://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/Tanzania
 
DL8AAM Am: 20.09.2016 21:42:49 Gelesen: 63659# 69 @  
Auch zu diesem Thema habe ich auch gerade zwei Ansichtskarten 'aus meiner Jugendzeit' bei meinen Eltern gefunden:



Ansichtskarte "Lions of Ngorongoro" (John Hinde Ltd., Dublin) nach Deutschland, frankiert mit 170 Tanzanian Shilling (100 TSh "20 Years Tanzanian Investment Bank", 1990 und 70 TSh "Fahrrad, Deutschland 1890", 1992), entwertet mit Zweikreis-Handstempel MOSHI TANZANIA vom 04.11.1993.



Ansichtskarte "Zanzibar Seascapes" (John Hinde Ltd., Dublin) nach Deutschland, frankiert mit 260 Tanzanian Shilling (200 Tsh "National Museum/Zanzibar Stone Town", 1991 und 2x30 Tsh "Birds: Pigeons", 1991), entwertet mit Zweikreis-Handstempel SHANGANI ?? TANZANIA vom 07.01.1995.

Es wird irgendwie wieder Zeit den Rücksack zu packen...

Mit wehmütigem Gruß
Thomas
 
Gerhard Am: 22.09.2016 10:52:11 Gelesen: 63604# 70 @  
@ Pete [#67]
und alle Anderen

Ich finde es schön zu sehen, dass Tansanias Markenflut offenbar nicht überwiegend dazu dient gefälligkeitsgestempelt auf dem "Ramschmarkt" zu landen. Sondern nachweislich, "beleg"-bar hier gezeigt wird. Das läßt mein Sammlerherz doch gleich höher schlagen.

MphG

Gerhard
 
Stefan Am: 30.09.2016 19:58:48 Gelesen: 63452# 71 @  
@ Gerhard [#70]

Ich finde es schön zu sehen, dass Tansanias Markenflut offenbar nicht überwiegend dazu dient gefälligkeitsgestempelt auf dem "Ramschmarkt" zu landen.

Gefälligkeitsentwertungen haben meinem Eindruck nach im Regelfall ihren Ursprung auf Briefmarken der 1990er Jahre, welche in der Sowjetunion/Russland hergestellt wurden, konkret Ausgaben aus den Jahren 1991-1996. Die FDC für etliche Ausgaben (als Gefälligkeitsentwertung) rechne ich jetzt nicht mit ein.

Die Mehrheit der Ausgaben aus der russischen Staatsdruckerei kommen auf dem Sammlermarkt häufig gefälligkeitswertet vor. Allerdings sind manche Gefälligkeitsentwertungen eher seltener zu finden. Die betroffenen Ausgaben lassen sich auch durchaus bedarfsverwendet finden. Demnach scheint ein recht hoher Teil der Auflage auch in das Land selbst geliefert worden zu sein, zum Beispiel Elefantenmarke aus Beitrag [#14] bzw. Hund und Katze aus Beitrag [#29].

Gruß
Pete
 
fogerty Am: 23.10.2016 19:38:40 Gelesen: 62932# 72 @  
Ansichtskarte aus Tansania nach Bozen vom 24.5.2010, war doch ne Leistung, die Anschrift zu entziffern!!



Grüße
Ivo
 
fogerty Am: 27.11.2016 18:59:16 Gelesen: 62164# 73 @  
Und noch eine Karte aus Tansania von 1979 nach Meran.



Grüße
Ivo
 

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