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Thema: Kenia: Freimarken-Ausgabe Meeresschnecken und Muscheln
Das Thema hat 67 Beiträge:
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gestu Am: 09.06.2018 20:53:19 Gelesen: 6117# 43 @  
Ich habe ein beschädigtes Markenheft auseinandergenommen. Der Nähfaden war schon zum größten Teil gelöst.

Hier ein Scan von allen enthaltenen Blättern


 
saeckingen Am: 10.06.2018 08:52:56 Gelesen: 6098# 44 @  
Ganzsachenpostkarte zu 15 Cent Inlandsporto auffrankiert mit 2x 5 Cent und einer 15 Cent Marke der Muschel-Serie um die 40 Cent internationales Porto zu erhalten. Verschickt am 17. Januar 1973 von Taveta nach Gunzenhausen.



Taveta erlangte im 1. WK Bekanntheit, weil der Ort und das umliegende Gebiet von den Deutschen aus Deutsch Ostafrika besetzt wurde. Es gab dann sogar einen eigenen Stempel "Taveta - Deutsche Feldpost". Der Absender und Empfänger der Karte war der DOA Sammler und BPP Prüfer Reinhold Siebentritt, der mit der Karte seine Familie grüßte.
 
gestu Am: 10.06.2018 13:36:35 Gelesen: 6077# 45 @  
Hier noch einige Sechserblöcke mit Zwischensteg. Am linken Rand sind die "Farbampeln" zu erkennen.


 
Michael Mallien Am: 10.06.2018 20:58:18 Gelesen: 6048# 46 @  
Offensichtlich Urlaubspost verschickte hier eine Dame aus der Leisure Lodge in Mombasa, die es auch heute noch gibt [1]!

Beide Briefe gingen am 16.6.1977 auf die Reise nach München und waren mit Meeeresschnecken und Muscheln zu jeweils 2 Shilling frankiert:

1. 2x 70 Cent und 2x 30 Cent:



2. 2x 70 Cent und 12x 5 Cent:



Viele Grüße
Michael

[1] http://www.leisurelodgeresort.com/
 
gestu Am: 15.06.2018 08:16:38 Gelesen: 5986# 47 @  
Hier noch eine bunte Mischung kleinerer Werte auf Briefen:


 
gestu Am: 17.06.2018 12:44:31 Gelesen: 5923# 48 @  
Luftpost Einschreiben von Mombasa nach Wolfenbüttel

Frankiert mit 5 mql 1/50


 
Michael Mallien Am: 18.06.2018 17:52:15 Gelesen: 5885# 49 @  
Einschreiben vom 19. Juni von Nyeri nach La Chaux-de-Fonds in der Schweiz. Bei der Frankatur zu 5/50 wurde die 5-Shilling-Marke verwendet.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 20.06.2018 18:17:37 Gelesen: 5855# 50 @  
@ Michael Mallien [#49]

Ich sehe gerade, dass ich die Jahreszahl des Versandes vergaß zu benennen: Das Einschreiben war vom 19.6.1975.

An den selben Adressaten, aber knapp 2 Jahre zuvor, nämlich am 15.8.1973 ging dieser Brief ebenfalls aus Nyeri. Er ist eine sehr schöne Mehrfachfrankatur der MiNr. 44 I in Form eines waagerechten Dreierstreifens.



An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle, die bei diesem Thema mit gemacht haben. Wir sind in kurzer Zeit auf 50 Beiträge gekommen, was ich nicht erwartet hätte. Ich habe sowohl sehr viel über die Freimarkenserie, als auch über Portostufen in Kenia in den 1970er Jahren gelernt. Ebenso einiges über das Postwesen des Landes und Ausgabeformen der Marken.

Ich bin gespannt, was wir noch zu sehen bekommen. Selbst habe ich auch noch ein paar Belege zum Zeigen.

Viele Grüße
Michael
 
gestu Am: 21.06.2018 08:47:42 Gelesen: 5820# 51 @  
Zwei Postkarten mit 70 c, jeweils Ausgabe I und II in die Schweiz und nach Schottland



"pompileus"



"pompilius"
 
Michael Mallien Am: 22.06.2018 19:13:10 Gelesen: 5744# 52 @  
Einzelfrankatur der 5-Shilling-Marke auf Eilbrief vom 6.9.1977 von Nairobi nach Karachi, Pakistan.

Schöner Stempel ENTERPRISE ROAD aus Nairobi.



So schön eine Einzelfrankatur dieser Marke wäre, habe ich an dem Beleg meine Zweifel. Dazu mehr in einem separaten Thema. [1]

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=11729&CP=0&F=1
 
Michael Mallien Am: 23.06.2018 13:48:49 Gelesen: 5716# 53 @  
Mehrfachfrankatur der 1-Shilling-Marke auf Brief vom 18.2.1977 von Nairobi nach Baden in der Schweiz.



Die Abkürzung BBC für den Adressaten Brown, Boveri & Cie. (nicht & CO. wie auf dem Beleg) findet sich auch im Firmenlogo des 1891 gegründeten Elektrotechnik-Unternehmens [1].

Viele Grüße
Michael

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Brown,_Boveri_%26_Cie.
 
Michael Mallien Am: 22.02.2019 12:58:38 Gelesen: 4467# 54 @  
Mehrfachfrankatur der 2,50-Shilling-Marke auf Eilbrief vom 7.4.1976 aus Nakuru an eine Organisation der UN in Wien, Österreich.



Die Gesamtfrankatur beläuft sich auf 15 Shilling. Mir gefällt besonders der waagerechte 5er-Streifen der Marke.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 05.07.2019 21:20:12 Gelesen: 3857# 55 @  
In einem Posten Kenia-Belege, den ich gerade für kleinstes Geld erhalten habe, fand ich mehrere Belege mit Meeresschnecken und Muscheln, so dass ich dieses Thema wieder einmal befeuern kann.

Der erste Beleg ging am 17.7.1975 von Kiganjo, einer kleinen Stadt nördlich von Nairobi nach, Jersey, Großbritannien. Die Freimachung erfolgte mit nur einer MiNr. 42 I zu 50 Cent. Die Frankatur dürfte nicht ausreichend gewesen sein, wenn ich den Beleg mit anderen aus dieser Zeit vergleiche und tatsächlich befindet sich auf dem Beleg ein Rechteckstempel mit der Inschrift TO PAY / Sh ... ?? ... / ...

Leider kann ich nicht so viel entziffern auf dem Stempel und es fehlen offenbar auch handschriftliche Einträge über die Höhe des zu zahlenden Betrags.



Ob der Stempel aus Kenia oder Jersey stammt weiß ich nicht. Weiß jemand vielleicht mehr über diesen Stempel?

Viele Grüße
Michael
 
saeckingen Am: 05.07.2019 23:30:50 Gelesen: 3853# 56 @  
Der Stempel stammt aus Kenia, war aber für Nachportobelege mit der Destination in Kenia gedacht, nicht für ins Ausland gehende Post.
 
Michael Mallien Am: 06.07.2019 14:55:40 Gelesen: 3822# 57 @  
@ saeckingen [#56]

Vielen Dank für die Info!

Offenbar wurde der Brief trotz allem befördert.

Heute zeige ich zwei weitere Belege aus dem Jahr 1975. Beide gingen an die dieselbe Adresse in Rotterdam, Niederlande.

1. Einschreiben aus Mombasa vom 27.9.1975, frei gemacht mit 5'50 Shilling. Mit dabei die 5-Shilling-Marke aus der Serie (MiNr. 48).



Der Abgangsstempel wurde auf der Rückseite ein zweites mal abgeschlagen:



2. Brief aus Malindi vom 29.12.1975, frei gemacht mit vier Exemplaren der MiNr 42 I zu insgesamt 2 Shilling.



Daraus könnte man schließen, dass die Einschreibegebühr 3'50 Shilling betrug, denn die Umschläge haben das gleiche Format.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 05.10.2019 10:41:41 Gelesen: 3269# 58 @  
@ Michael Mallien [#57]

Hier ist ein weiterer Beleg an den selben Adressaten in Rotterdam.

Einschreiben vom 2.4.1976 aus Mombasa in die Niederlande, frei gemacht mit Meeresschnecken zu 5,50 Shilling.



Viele Grüße
Michael
 
saeckingen Am: 20.11.2019 21:09:39 Gelesen: 2881# 59 @  
Hier die Verwendung der Freimarkenserie Muscheln in Tansania:



Der Brief lief am 15.1.1973 von Njombe/Tansania nach Köln-Deutz. Mit 3/- portorichtig frankiert mit einer Mischfrankatur der Werte zu 20 c, 30 c und 2/50. Die Verwendung der Muschelserie in Tansania oder Uganda ist deutlich schwerer zu finden, als die der vorhergehenden Dauerserien.

Harald
 
Gerhard Am: 21.11.2019 12:31:34 Gelesen: 2856# 60 @  
@ Michael Mallien [#58]
@ saeckingen [#59]

Ist ja ein toller Thread, großes Lob und Dank dafür. Der war mir bislang völlig entgangen, wie ist das mit der Verwendung in Tansania, ich kann mich nicht entsinnen, gelesen zu haben, dass sie Marken auch in anderen Staaten der ehemaligen EAD gültig waren/sind? Sollte ich da etwas übersehen haben?

Mal sehen, ob ich demnächst Zeit finde, hierzu noch ein paar Bilder zu posten. Ich meine bei der Serie auch etwas Auffälliges gefunden zu haben, weiß aber nicht mehr was das war. Werde hoffentlich dazu kommen, das zu überprüfen.

MphG
Gerhard
 
saeckingen Am: 21.11.2019 13:09:04 Gelesen: 2847# 61 @  
@ Gerhard [#60]

Hallo Gerhard,

ich wollte nicht an zu vielen Stellen das gleiche schreiben, aber schau Dir einfach mal nachfolgenden Beitrag Nr. 69 auch von gestern an: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9438&CP=0&F=1

Hier ist das ganze ab Nr. 34 in mehreren Beiträgen ausführlicher Thema: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=105671#M34

Oder aus einem anderen Forum: https://forum.bdph.de/showthread.php?7858-Mischfrankaturen-afrikanischer-Länder-auf-Beleg

Ich denke, da solltest Du genug zu lesen haben und viele weitere Beispiele finden. :-)

Grüße
Harald
 
GSFreak Am: 21.11.2019 20:22:59 Gelesen: 2808# 62 @  
Hier ein mit 2 x 70c ( = 140c) freigemachter Luftpostbrief aus Malindi vom August 1975. Das war an Porto zu wenig und der Empfänger in Herford musste deshalb 98 Pf. Nachgebühr bezahlen.



Gruß Ulrich
 
Pete Am: 24.11.2019 10:31:22 Gelesen: 2765# 63 @  
@ Gerhard [#60]

Ist ja ein toller Thread, großes Lob und Dank dafür. Der war mir bislang völlig entgangen, wie ist das mit der Verwendung in Tansania, ich kann mich nicht entsinnen, gelesen zu haben, dass sie Marken auch in anderen Staaten der ehemaligen EAD gültig waren/sind? Sollte ich da etwas übersehen haben?

Ab dem Zeitpunkt der Verausgabung dieser Dauerserie (ab 13.12.1971) wäre die Verwendung dieser Briefmarken in den Staaten Tansania und Uganda denkbar bzw. möglich gewesen. Saeckingen hat die Verwendung in Tansania in Beitrag [#59] gezeigt. Nachfolgend die Verwendung der Dauerserie "Weichtiere des Meeres" in Uganda:



Sendung vom 20.12.1971 (eine Woche nach Verausgabung) aus Kampala in Uganda nach Hamburg, Porto zu 2 Shilling (2x Mi-Nr. 45)

Gruß
Pete
 
saeckingen Am: 05.01.2020 18:33:09 Gelesen: 2261# 64 @  
[#59]

Hier als Ergänzung der 70c Wert der Meeresschnecken und Muscheln-Serie in Kombinationsfrankatur mit der nennwertgleichen Schmetterlingsausgabe von Tansania. Verwendet wurden die Marken am 25. Dezember 1973 von Nairobi/Kenia nach Florida.



Das zeigt jetzt die Fremdverwendung der aktuellen Dauerserie von Tansania in Kenia.
 
saeckingen Am: 17.05.2020 17:38:36 Gelesen: 1349# 65 @  
Heute noch einen weiteren Adressanhänger mit Frankatur. Im Gegensatz zu den in [#30] und [#33] gezeigten Stücken ohne Paketnummernzettel. Auch auf Grund der deutlich niedrigeren Frankatur dürfte es sich hier daher eher um einen Anhänger eines Musterbeutels (Muster ohne Wert) handeln. Diese wurden z.B. an kleinen Leinensäckchen mit Tee oder Kaffeeproben angebracht.


 
Michael Mallien Am: 05.11.2020 20:47:40 Gelesen: 383# 66 @  
Eil-Einschreiben vom 21.10.1972 aus Nairobi an die Commerzbank in Wiesbaden mit einer aus vier Werten bestehenden Buntfranktur zu insgesamt 4,90 Shilling.

Rückseitig ist die Ankunft in Wiesbaden am 23.10.1972 um 9 Uhr durch einen Stempel dokumentiert.



Viele Grüße
Michael
 
saeckingen Am: 24.11.2020 10:20:13 Gelesen: 154# 67 @  


Auffrankierter Ganzsachenumschlag der am 24.11.1972 von Malindi nach München als Luftpostbrief verschickt wurde. Auffrankiert ist der 30 Cent Inlandsbriefumschlag mit 2 Exemplaren des 10 Cent Wertes und einem Exemplar zu 1/- der Serie Meeresschnecken und Muscheln.

Grüße
Harald
 

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