Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: (?) (1191) Moderne Privatpost in Deutschland
Das Thema hat 1209 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 9 19 29 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48   49  oder alle Beiträge zeigen
 
Altmerker Am: 30.01.2018 09:15:54 Gelesen: 196714# 1185 @  
Hallo,

Paketkarten der modernen Privatpost gibt es ja weit seltener zu sehen. Ich zeige mal eine aktuelle. Vermutlich hat die Zahnärztekammer einen größeren Posten direkt bei der Biberpost aufgegeben, wie der Absender vermuten lässt.

Mit freundlichen Grüßen
Uwe


 
Heinrich3 Am: 30.01.2018 13:03:24 Gelesen: 196313# 1186 @  
Hallo,

heute erreicht mich dieser Brief. Für den Fall, daß er eine Neuigkeit enthält, hier der Scan:



Also: Übernahme des Citykurier! Gera GmbH & Co. KG durch mail & parcel network GmbH (mpn). Mehr weiß ich nicht.

Heinrich
 
DL8AAM Am: 30.01.2018 16:59:06 Gelesen: 195860# 1187 @  
@ Altmerker [#1185]

Paketkarten der modernen Privatpost gibt es ja weit seltener zu sehen.

Nur mal am Rande: Nicht nur von den klassischen Privatposten, sondern auch von der Deutschen Post DHL sieht man kaum mal moderne Paketkarten ("Labels") bei uns. Scheinbar wird dieser gesamte Bereich zur Zeit philatelistisch kaum beachtet oder gar bearbeitet. Zumindest ist mir bisher kaum (bis nie) Literatur oder je ein Artikel über den Weg gelaufen. Vielleich auch nur übersehen? Das wäre einmal eine dankbare Aufgabe! Auch wenn auf den heutigen "Paketkarten" keine hochwertigen Briefmarken verklebt sind und sie aus dem Labeldruckler kommen, das sind vom Prinzip vollwertige "Paketkarten".

Gruß
Thomas
 
scl48 Am: 09.02.2018 17:45:39 Gelesen: 178065# 1188 @  
@ Heinrich3 [#1186]

Zur Information:

Wer Belege mit mpn-Briefmarken möchte, erhält solche Sendungen.

Grüße in die Runde,

Stefan


 
Journalist Am: 10.02.2018 23:30:23 Gelesen: 177249# 1189 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute hier mal wieder einen Einschreiben zeigen, der anfangs als Privatpost-Einschreiben verschickt werden sollte, dann aber doch über die gelbe Post verschickt wurde.



Viele Grüße Jürgen
 
Pete Am: 12.02.2018 20:40:45 Gelesen: 175882# 1190 @  
@ Journalist [#1189]

ich möchte heute hier mal wieder einen Einschreiben zeigen, der anfangs als Privatpost-Einschreiben verschickt werden sollte, dann aber doch über die gelbe Post verschickt wurde.

Ich würde mich nicht pauschal festlegen wollen, dass die gezeigte Sendung zuerst über einen Postmitbewerber zugestellt werden sollte. Erfahrungsgemäß bereiten Absender vielfach pauschal alle Einschreiben in der Form für den Versand über Mitbewerber vor, sofern keine gegenteiligen Informationen (Bsp. aktuelle Postleitzahlliste des Zustellgebietes) vorliegen.

(Kleinere) Kunden von Postmitbewerbern haben normalerweise keine Rolle mit Einschreibeaufklebern der DPAG im Unternehmen liegen, um sich direkt die Einschreibenummer für eine mögliche Sendungsverfolgung zu vermerken. Der Privatposteinschreibeaufkleber lässt allerdings die Möglichkeit zu, bei Bedarf anhand der Privatposteinschreibenummer Auskunft beim aufliefernden Postmitbewerber zu erhalten, was aus der Sendung geworden ist, d.h. die Einschreibenummer der DPAG (und den Einlieferungstag) zu erfahren. Dies setzt allerdings u.U. voraus, dass die DPAG recht zeitnah die Einlieferungsbelege wieder herausrückt und nach erfolgter Bearbeitung an den aufliefernden Briefdienstleister zurückgibt *g*

Gruß
Pete
 
Pete Am: 04.03.2018 21:42:26 Gelesen: 163564# 1191 @  
Besteht die Möglichkeit, dass Brief und Mehr aus Münster [1] die Niederlassung Kamen des Briefdienstleisters "Ihr Briefdienst" (IBD) übernommen hat [2]? Vorliegende Belege deuten auf eine Übernahme um den Jahreswechsel 2017/18 herum hin:



Sendung vom 30.11.2017 (vorliegendes Spätdatum 08.12.2017) nach Bochum (Zustellgebiet von Postcon), Firmenlogo des IBD



Sendung vom 08.01.2018 nach Bochum (Zustellgebiet von Postcon), Firmenlogo von Brief und Mehr

Die Codierung beginnt in jedem Fall mit der Zahl "59", was für die Postleitzahl 59174 des Standortes in Kamen stehen könnte. Bei der Angabe "02307" handelt es sich um die Telefonvorwahl von Kamen.

Das Unternehmen IBD ist der eigenen Internetseite nach in den Orten Lünen, Unna, Lüdinghausen, Selm, Olfen und Nordkirchen (Postleitbereiche 44 bzw. 59) tätig und unterhält zwei Standorte:

- Ihr Briefdienst Peter Krause - Filiale Lünen, Viktoriastraße 57, 44532 Lünen
- Ihr Briefdienst Peter Krause - Filiale Unna, Wideystr. 40, 59174 Kamen

Gruß
Pete

[1] https://www.briefundmehr.de/
[2] http://www.ihrbriefdienst.com/ -> http://www.ihrbriefdienst.com/ihnmain/fil_unna.html und http://www.ihrbriefdienst.com/ihnmain/fil_luenen.html
 
EdgarR Am: 23.03.2018 17:59:56 Gelesen: 154550# 1192 @  
DV-Freimachung - auch bei Postcon Deutsch­land B.V. & Co. KG

Keine Ahnung, ob solches hier schon auftauchte - dieses Bandwurmthema ist einfach viel zu unübersichtlich.

Jedenfalls gibt es neuerdings(?) auch bei Postcon die "DV-Freimachung im Fenster", die wir seit Jahren von der Monopolpost kennen:



Obwohl die 2D-Matrix ein wenig exotisch aussieht.

Interessant ist, finde ich, dass die Postcon sich auf dem Fensterbriefumschlag nicht weiter verewigt hat, wohl aber die endzustellende "BriefLogistik Oberfranken", an die der Brief weitergeleitet wurde.

Kann jemand die Matrix bzw. deren Informationsgehalt auslesen?
 
Pete Am: 01.04.2018 13:56:00 Gelesen: 149574# 1193 @  
Die Citipost in Osnabrück erfasst seit Jahren einen Gutteil der ausgehenden Sendungen mittels Aufklebern aus der Handerfassung, der Rest geht über Briefsortiermaschinen zur maschinellen Erfassung und Bearbeitung. In einem Posten Belege aus Osnabrück selbst, welcher ca. 2007 zusammengestellt und seither geruht haben dürfte, befanden sich die nachfolgenden Stücke, welche auf eine Art Experiment mit Prelabeln (Präcodierungen) bzw. kurzfristige (?) Benutzung im Alltagsbetrieb hinweisen. Weiß Jemand mehr?



C6-Sendung vom 23.08.2006, DPAG-frankiert



"Musterabschläge" einer Precodierung, Versandumschläge unbenutzt und selbstklebende Briefklappen nicht zugeklebt

Gruß
Pete
 
Pete Am: 05.05.2018 20:56:12 Gelesen: 130423# 1194 @  
Die diesjährige Briefmarkenmesse in Essen fand vom 03.05.-05.05.2018 statt. Erstmals seit elf Jahren nahm auch wieder ein Postmitbewerber der Deutschen Post AG auf der Messe (an allen drei Tagen) teil. Meiner Erinnerung nach war in Essen letztmals im Jahr 2007 die PIN Group mit einem eigenen Stand vertreten. Für die diesjährige Messe in Essen verausgabte das Unternehmen Brief und Mehr GmbH & Co. KG (BuM, siehe [1]) aus dem ca. 90 km entfernten Münster eine Ausgabe, welche an die Veranstaltung erinnert. BuM selbst stellt im Münsterland und im nördlichen Ruhrgebiet (u.a. in der Nachbarstadt Dorsten) mit eigenem Personal Sendungen zu; das Gebiet der Großstadt Essen wird über einen Zustellpartner abgedeckt.

Bei der Messebriefmarke handelt sich um eine Einzelmarke zu 0,60 Euro, erschienen im Zehnerbogen (gesamt 6,00 Euro im Verkauf), selbstklebend. Als Werbemaßnahme wurde zusätzlich eine Art "Portocard" mit scheinbar aufgeklebter Briefmarke verausgabt (Stückpreis 1,00 Euro), welche in ungefaltetem Zustand abgegeben wurde.



Auf der Briefmarkenmesse waren verschiedene Sonderstempel sowie ein Tagesstempel in Gebrauch. Nach Auskunft des vor Ort tätigen BuM-Personals war die Resonanz der Interessenten (Sammler) an allen drei Messetagen durchweg positiv. Seitens BuM wurden verschiedene Ausgaben der vergangenen Jahre, aktuelle Ausgaben sowie FDC dieser aktuellen Ausgaben angeboten.

Gruß
Pete

[1] https://www.briefundmehr.de/
 
MaVog Am: 11.05.2018 18:23:11 Gelesen: 127631# 1195 @  
Wenn hier jemand bestimmte Privatpostbelege sucht, sehr gerne mir auch mal ne´ Email (ist hinterlegt) schreiben. :)

Habe sehr viele Belege (sind glaube ich 20kg), evtl. ist da was für euch dabei. Will die jetzt nur nicht alle digitalisieren und damit den Server vollspammen. :) Bilder natürlich immer kostenlos! :) Stelle später mal einen Brief von mailworXs (Nürnberg) rein, nicht besonders aufregend, aber wohl nicht oft zu finden. :)
 
Michael Mallien Am: 19.05.2018 11:00:14 Gelesen: 122897# 1196 @  
Von der Pin Mail GmbH Woltersdorf haben wir hier schon lange nichts mehr gesehen. Das Unternehmen ist zumindest im Sommer 2016 noch am Markt gewesen, wie dieser Beleg vom 31.8.2016 zeigt:



Interessant finde ich auch das Label zu 0,50 Euro für einen Standardbrief.



Viele Grüße
Michael
 
Altmerker Am: 26.05.2018 17:16:27 Gelesen: 110298# 1197 @  
Hier ein aktueller Brief aus der pin-Mail-Region, der bei der Biber-Post als Infopost weiterbefördert wurde.

Gruß
Uwe


 
Sachsendreier53 Am: 30.05.2018 09:04:02 Gelesen: 88067# 1198 @  
Gestern bekam ich zwei A4 Umschläge mit "Vorausentwertungsstempel" der Citypost Torgau vom 29.05.2018. Die Briefe/Entwertung sind dann zur Weiterleitung mit Label der Citypost Torgau überklebt, und mit der LVZ Post am 28.05.2018 zugestellt worden. Ankunft in 04779 war am 29.05.2018. Absender der Briefe war das Landratsamt Nordsachsen 04838 Eilenburg.



mit Sammlergruß,
Claus
 
EdgarR Am: 30.05.2018 10:32:42 Gelesen: 87667# 1199 @  
@ Sachsendreier53 [#1198]

Die Stempeldatenbank wartet schon auf dieselbigen.
 
Pete Am: 31.05.2018 10:47:37 Gelesen: 81557# 1200 @  
@ Sachsendreier53 [#1198]
@ EdgarR[#1199]

Gestern bekam ich zwei A4 Umschläge mit "Vorausentwertungsstempel" der Citypost Torgau vom 29.05.2018. Die Briefe/Entwertung sind dann zur Weiterleitung mit Label der Citypost Torgau überklebt, und mit der LVZ Post am 28.05.2018 zugestellt worden. Ankunft in 04779 war am 29.05.2018. Absender der Briefe war das Landratsamt Nordsachsen 04838 Eilenburg.

Als Korrekturhinweis:

Die Kraftverkehr Torgau Citypost GmbH (KVT) frankiert seit vielen Jahren (vermutlich bereits seit der Firmengründung 2001) für die Tagespost mit dem Datum der geplanten Zustellung im eigenen Zustellgebiet, nicht mit dem Datum der Sendungsauflieferung beim Briefdienstleister. Dadurch kommt im Regelfall ein Datum von E+1 zustande, hier konkret Einflieferung beim KVT am 28.05.2018, geplante Zustellung am 29.05.2018. Die Aussage "Vorausentwertungsstempel" ist inhaltlich falsch.

Der Aufkleber (Label) weist einen UPOC auf, beginnend mit der Kennung 010080... . Diese Kennung ist seitens des Softwareherstellers CodX [1] dem Mandanten 0080 und damit der LVZ Post aus Leipzig [2] zugeordnet. In CodX ist es generell möglich, dass für einen Briefdienstleisterkunden (üblicherweise der eigentliche Absender, gelegentlich auch ein kooperierender Briefdienst) ein Bildchen (Bsp. Firmenlogo des Kunden) hinterlegt werden kann.

Der KVT gibt überregionale Sendungen an die LVZ Post in Leipzig weiter. Dort werden die Sendungen in deren CodX-Software unter dem Kunden "KVT" (bzw. einem vergleichbaren Namen) erfasst. Der KVT wird mit Sicherheit ein Entgelt für die Weiterverarbeitung/Zustellung von KVT-Sendungen durch die LVZ Post bezahlen müssen. Die Software CodX ist auch in der Lage, hinterher Rechnungen für die Briefdienstleistertätigkeit zu erzeugen und auszustellen.

Die in Beitrag [#1198] weisen somit keine Aufkleber des KVT sondern der LVZ Post auf.

Fazit: die beiden in Beitrag [#1198] gezeigten Belege wurden dem Aussehen der Belege nach am Montag, den 28.05.2018 in 04838 Eilenburg abgeholt, nach 04860 Torgau transportiert und dort mit dem Datum der geplanten Zustellung (29.05.2018) frankiert. Anschließend erfolgte eine manuelle Sortierung und die Sendungen fielen in die für die LVZ Post in 04159 Leipzig bestimmte Kiste(n). Am gleichen Abend (28.05.2018) wurden die Sendungen von Torgau in das ca. 60 km entfernte Leipzig transportiert. Im Briefzentrum der LVZ Post angekommen, erfolgte eine manuelle Sendungserfassung der eingegangenen Kiste(n) am PC. Dadurch erhielten die Sendungen einen entsprechenden Aufkleber aus der Handerfassung unter Angabe des eigenen Zustellbezirks (bzw. alternativ Zustellpartner). Anschließend gingen die Sendungen in der gleichen Nacht nach 04779 Wermsdorf, wo am Dienstag, den 29.05.2018 die Zustellung innerhalb des LVZ-Zustellgebietes beim Empfänger erfolgte.

Gruß
Pete

[1] https://www.codx.ch/downloads/POTechDoc/UPOC-Mandant-List.xml
[2] http://www.lvz-post.de/
 
Sachsendreier53 Am: 01.06.2018 10:12:21 Gelesen: 74584# 1201 @  
@ Pete [#1200]

Danke Pete für die präzise Aufklärung. Kein Fall für die Stempeldatenbank.

Gruß,
Claus
 
Pete Am: 01.06.2018 10:29:10 Gelesen: 74557# 1202 @  
@ Sachsendreier53 [#1201]

Danke Pete für die präzise Aufklärung. Kein Fall für die Stempeldatenbank.

Du kannst den Aufkleber [#1198] ohne Weiteres in die Stempeldatenbank einstellen, allerdings bitte unter dem Briefdienstkeister LVZ Post aus Leipzig ;-)

Gruß
Pete
 
Journalist Am: 24.06.2018 13:52:57 Gelesen: 38468# 1203 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute hier 2 Belege der Privatpost mit nicht alltäglichen Zusatzvermerken / Stempeln zeigen - zuerst einen Beleg aus Göttingen zur Ostalb-Mail, der nicht zustellbar war



und zum zweiten einen Beleg aus Cottbus:



Hier interessiert mich der Nebenstempel - welche weiteren gibt es hier von anderen Privatpostanstalten mit gleichen oder ähnlichen Text ?

Zeigt diese doch mal - danke.

Viele Grüße Jürgen
 
DL8AAM Am: 24.06.2018 15:10:39 Gelesen: 38461# 1204 @  
@ Journalist [#1203]

zuerst einen Beleg aus Göttingen

Nicht ganz. Fast. Die Sendung wurde von der CITIPOST Hannover versendet (codX = 0012, Mail Alliance = 3011), nicht von der CITIPOST Göttingen (codX = 0046, Mail Alliance = 3772). Von der Versendung her, war der Brief sicherlich nie in Göttingen. Der Versand erfolgte lediglich "für" den Göttinger Absender, aber von dessen "Konzernmutter". Der Absender "Philapress" (Sitz in Göttingen), gehört zur Madsack-Gruppe (Sitz Hannover), genauso wie die CITIPOST "Zentrale" Hannover (und auch Göttingen) selbst.

Gruß
Thomas
 
Pete Am: 24.06.2018 19:01:10 Gelesen: 38437# 1205 @  
@ Journalist [#1203]

Hier interessiert mich der Nebenstempel - welche weiteren gibt es hier von anderen Privatpostanstalten mit gleichen oder ähnlichen Text ?

Der Handstempel ist mir bekannt bzw. einige Male gesehen. Wenn ich mich recht entsinne, verwendet auch PostModern aus Dresden einen derartigen Stempel für mit Briefmarken frankierte Sendungen, welche in einen gelben Briefkasten der Deutschen Post eingeworfen wurden. Irgendwo habe ich sicherlich den ein oder anderen Beleg liegen.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 11.07.2018 14:48:03 Gelesen: 13747# 1206 @  
Hier einmal wieder eine interessante Ableitung aus dem deutschen Privatpostnetz an die DPAG zur Zustellung:



Ich versuche mich einmal an einer Ansprache dieses Belegs: Der private Absender (aus 34132 Kassel, nicht wie angegeben 32132) hat den Brief korrekt mit einer 70 Cent Briefmarke der DPAG frankiert und dann wohl nicht in einen DPAG-Kasten eingeworfen, sondern einfach bei seiner Arbeitsstelle (?) in den Postausgang gegeben - mit der Vorstellung, dass die Sendung ja bereits von ihm privat frankiert wurde und er somit für seinen Arbeitgeber (?) keine Kosten entstehen, die "Poststelle" bringt die dann einfach mit zur Post. Früher, in Zeiten vor dem outgesourcen (komplett/oder teilweise) der innerbetrieblichen Postabteiklungsdienste, klappte das wohl auch so. Aber in diesem Fall wurde die scheinbar die gesamte Postausgangscharge von einem externen Dienstdienstleister bei der "Firma" abgeholt und gelangte so in den Privatpostkreis. Leider ist das ursprünglich unten links angebrachte Label nicht zu erkennen, da es mit einem Label mit einer unteren schwarzer Basisefläche überklebt wurde, konnte ich ihn auch nicht durchleuchten, um so die Labeldaten zu erkennen. Als ziemlich eindeutigen Hinweis befindet sich aber ein kleiner schwarzer Tintenstrahl "Spray-On" mit einer 10stelligen Zahl auf dem Umschlag, diese Zahl stammt aus einer verkürzten Sendungserfassung der "Postcon Privatpost". Hier eine komplette Langversion dieses Sprays:



Rückseitig findet sich ein (für mich bisher unbekanntes) Label mit Matrix- und Barkode, dass die Ableitung über die DPAG kennzeichnet. Mein Ausleseprogramm (bctester) wirft für den ECC200-Matrixkode den (für mich unbekannten) Wert "ASinteg,1171124094158607#" als Dateninhalt aus. Die Angaben FLC09362" und "25700" kann ich ebenfalls nicht ansprechen. Dafür aber die 16stellige Sendungsnummer mit der führenden "99", diese Nummer ist für (ein Teil der) Postcon Privatpost typisch und findet sich ebenfalls im "normalen" Privatpost-Spray-On von Postcon wieder.

Zur Abgabe an die DPAG wurde die Sendung dann (unnötigerweise) erneut mit 70 Cent, nun per FRANKIT frankiert, wobei das eingesetzte Gerät von Pitney-Bowes mit der Nummer 4D13141260 ebenfalls bereits für Postcon gemeldet wurde.

Ich hoffe ich liege bei meiner ersten Interpretation richtig? Pete?

Gruß
Thomas
 
Pete Am: 11.07.2018 18:54:50 Gelesen: 13603# 1207 @  
@ DL8AAM [#1206]

Ich hoffe ich liege bei meiner ersten Interpretation richtig? Pete?

Was das Thema Laufweg dieser Sendung anbelangt, liegst du meines Erachtens nach richtig. :-)

Ergänzend wäre zu vermerken, dass, wie du bereits schriebst, die Codierung "0000009362" von Postcon stammt, meinem Eindruck nach weiterhin in Frankfurt/Main zu verorten.

Normalerweise hätte die vorfrankierte Sendung entweder vom Kunden (Absender) selbst oben aufgelegt oder vom abholenden Briefdienstleister im eigenen Briefzentrum aussortiert werden können. Das Porto war bereits bezahlt, wozu dann aus Sicht des Briefdienstleisters unnötig weitere Zeit und Mühe bei der eigenen Verarbeitung (Sortierung/Zustellung) verwenden? So ergibt sich ein netter Ausreißer für die eigene Sammlung.

Der rückseitig gezeigte Aufkleber aus Beitrag [#1206] ist mir aus früheren Jahren als Einzelstücke bekannt, konnte diese allerdings bisher auch nicht so richtig verorten, d.h. einem konkreten Briefdienstleister zuordnen. Die ersten zwei Ziffern "99" der Ziffernkolonne unterhalb des Strichcodes können durchaus auf Postcon hindeuten.

Der vorderseitig vollflächig deckende Aufkleber mit schwarzer Unterseite müsste halbwegs passabel abziehbar sein, wenn dies sehr langsam/vorsichtig und Millimeter für Millimeter geschieht. Die Machart erinnert mich an die länglichen gelben Aufkleber der Deutschen Post, welche auf an den Absender zurückzuführende Sendungen kleben und mit den relevanten Absenderangaben versehen sind. Es wäre schon interessant zu erfahren, was sich unter dem Aufkleber in der rechten oberen Ecke verbirgt. Ich tippe einmal auf ein Firmenlogo bzw. eine Anschrift des ursprünglich annehmenden Briefdienstleisters. Die zwei ersichtlichen schwarzen Punkte auf dem ursprünglichen Aufkleber könnten innerhalb des Firmenlogos zum "Schweif" rechts neben dem Postcon-Schriftzug passen.

Gruß
Pete
 
EdgarR Am: 20.07.2018 10:39:08 Gelesen: 915# 1208 @  
K9721???

Sherlock Holmes, bitte melden!
Heute erhielt ich wieder mal Werbemüll, der mir Rätsel aufgibt:



Zugestellt, wie durch das Label oben dokumentiert, durch die BriefLOGISTIK OBERFRANKEN. So weit, so gut.

Aber wer schickte ihn an die Brieflogistik zwecks Zustellung? Im Adressfeld unter dem Balkenkode sind mehrere verdächtige Zahlengruppen: rot umrandet der interne Zustellhinweis (gibt den Zustellbezirk an) der Brieflogistik. Der wiederholt sich oben auf dem Brieflogistik-Label. Soweit alles nachvollziehbar.

Die orange umrandete Zahlengruppe davor "9721" könnte vielleicht den vorgelagerten Verteiler identifizieren, oder? Dann läge es nahe, denselben als jenen hier im Themenstrang lange geheimnisumwitterten Konsolidierer "K9721" zu vermuten, der dann hier als PP-Logistiker fungierte?
Oder bin ich da auf dem Holzweg?

Ratlos kopfkratzend
EdgarR
 
Pete Am: 20.07.2018 12:51:48 Gelesen: 816# 1209 @  
@ EdgarR [#1208]

K9721???

Sherlock Holmes, bitte melden!
Heute erhielt ich wieder mal Werbemüll, der mir Rätsel aufgibt:


Ich gehe nicht davon aus, dass es sich bei der Angabe 9721 um einen Konsolidierer handelt. Vielmehr dürfte sich die Zahl auf eine Kennung der Mail Allaince beziehen: ma9721. Nach [1] handelt es sich dabei um den SYP (Systempartner) 9721, d.h. die Main-PostLogistik GmbH (Oberfranken).

Gruß
Pete

[1] https://www.mailalliance.net/media/http://www.mailalliance.net/org/med_153/2011_ansprechpartner_reklamationen.pdf
 

Das Thema hat 1209 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 9 19 29 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48   49  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.