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Thema: (?) (37) Der Postsparkassendienst - eine postalische Einrichtung
Das Thema hat 55 Beiträge:
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hajo22 Am: 27.12.2017 18:19:56 Gelesen: 12246# 31 @  


Postsparkassenbrief aus Elbing vom 1.11.1939 mit 5 Pf. Hindenburg an das Postsparkassenamt in Wien.

Siehe auch [#27], [#28] und [#30].
 
Altmerker Am: 27.12.2017 20:43:05 Gelesen: 12224# 32 @  
Ich habe noch einen interessanten Stempel zum Thema gefunden.

Freundliche Grüße
Uwe


 
hajo22 Am: 27.12.2017 22:22:02 Gelesen: 12208# 33 @  
@ Altmerker [#32]

Ich habe noch einen interessanten Stempel zum Thema gefunden.

Ich auch:


 
Manne Am: 28.12.2017 09:56:39 Gelesen: 12159# 34 @  
Hallo,

ein Postsparbuch aus Schwenningen das am 01.03.1941 eröffnet wurde. Hatte dies an anderer Stelle schon mal gezeigt, passt hier aber besser.

Gruß
Manne
















 
Journalist Am: 30.12.2017 13:45:35 Gelesen: 12045# 35 @  
@ Manne [#34]

Hallo Manne,

ein interessantes Postsparbuch - besonders auch die Postsache mit dem Stempel aus Reutlingen mit der Zusatzangabe "PSA" (Postsparkassenamt"). Diese Innendienstempel könnte man schrittweise hier auch mal zusammentragen und zeigen.

Nun aber noch mal was ganz aktuelles - jedes Postsparbuch ist ja ein spezielles Formblatt. Dazu gibt und gab es immer auch entsprechende "Vorbindezettel" bzw. Verpackungsaufkleber. Die folgenden 4 verschiedenen stammen von den aktuell noch vorhandenen Varianten:




Dazu noch ein ältere Variante von 1989



Die Postsparbücher werden zwar noch ihr 80 jähriges Jubiläum Anfang 2019 feiern, am liebsten möchte die Postbank diese aber los werden.

Man schreibt systematisch die Kunden an, ob sie nicht auf ein "elektronisches Verfahren" umstellen wollen, da der Postbank ihre Postsparbücher zu teuer im Handling sind. Ob die Postparbücher also noch ihr 90-jähriges oder sogar 100-jähriges Jubiliäum feieren können, steht in den Sternen.

Viele Grüße Jürgen
 
hajo22 Am: 30.12.2017 18:22:04 Gelesen: 12016# 36 @  


Postsparbuch eröffnet 5.1.1943. "Neu erfaßt Waldshut 2.10.45" (Vorderseite Postsparbuch Stempel links unten).

Aufkleber "Französische Zone PSA Freiburg (Brsg.)" und dann erfaßt für das PSA Freiburg/Breisgau am 9.1.1948.
 
Journalist Am: 17.02.2018 00:22:04 Gelesen: 9570# 37 @  
Hallo an alle,

vor Einführung des Euro konnte man mit dem Postsparbuch in vielen Ländern Europas Geld in der jeweiligen Landeswährung abheben. Dazu gab es spezielle Rückzahlungsscheine. Davon möchte ich heute hier mal einen aus den Niederlanden für ein deutsches Postsparbuch zeigen:



Aus welcher Zeit dieses Formular stammt, ist mir derzeit leider noch nicht bekannt - kann jemand hierzu etwas sagen ?

viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 16.03.2018 19:21:21 Gelesen: 9120# 38 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute ein Postsparbuch aus dem Saarland zeigen, das zumindest kurzfristig im Sommer 1957 benutzt wurde:





Und noch ein besserer Ausschnitt des benutzten Stempels - es müsste der Unterscheidungsbuchstabe "b" sein



Kann den jemand hier ein Sparbuch aus dem Saarland zeigen, bei dem die Währung von Franc auf DM umgestellt wurde oder kann jemand überhaupt sagen, wie das damals funktioniert hat ?

Genauso stellt sich die Frage, wie wurde ein Postsparbuch aus dem Deutschen Reich in Franc umgerechnet und wie sah so ein Sparbuch aus ?

Viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 05.04.2018 17:13:22 Gelesen: 8789# 39 @  
Hallo an alle,

ich möchte heute ein neu erworbenes interessantes Postsparbuch aus dem Deutschen Reich vorstellen:

Es handelt sich hier um ein Postsparbuch mit dem Zusatzvermerk auf der Vorderseite "Zahlung nur gegen Berechtigungsausweis" - dies kenne ich zwar von der Bundespost, vom Deutschen Reich hatte ich das aber bisher noch nicht gesehen:



Die zweite Besonderheit ist, der Ort, wo dieses Postsparbuch eröffnet wurde und auch von 1941 bis 1943 benutzt wurde:



Eröffnet wurde das Postsparbuch im "Schneefernerhaus (2650 m) Zugspitze am 5.3.41 mit dem dort eingesetzten aptierten Stempel (im unteren Bereich wurde der Stern entfernt). Der Besitzer des Postsparbuchs wohnte auch dort für einige Jahre, den er war Werkführer im Schneefernerhaus.

Hier noch ein Ausschnitt des Stempels:



Und hier noch zum Abschluss die erste Seite für die Jahre, wo der Besitzer regelmäßig dort sein Geld geholt hat:



Viele Grüße Jürgen
 
hajo22 Am: 18.07.2018 23:10:15 Gelesen: 4579# 40 @  
@ Postgeschichte [#12]

"Eine solche Geschenkpostsparkarte habe ich bisher noch nicht gesehen."

Eine Geschenkpostsparkarte (für 3 bis 100 RM) kannst Du Dir auf Seite 71 des Büchleins "Die Postsparkarte" von Günther Steinbock/Hans-Ulrich Schulz, Hameln/Berlin 1996, ansehen.

Leider kann ich keine zeigen. Sie sind sehr selten.

hajo22
 
mumpipuck Am: 19.07.2018 00:36:58 Gelesen: 4562# 41 @  
Hier kann ich frisch aus der Grabbelkiste eine etwas ramponierte Postsache als Wertbrief zeigen, mit dem das Postamt in Schwarzenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) im Jahre 1954 ein Postsparbuch verschickt hat. Das Postsparbuch nebst Ausweiskarte und je einem Heft Rückzahlungsscheine und Kündigungsscheine befindet sich in jungfräulichem Zustand noch darin. Es wurde nie eingesetzt. Ob man die 1 DM Guthaben noch ausgezahlt bekäme ? Ist schließlich ein Inhaberpapier!



Herzliche Grüße
Burkhard
 
hajo22 Am: 19.07.2018 11:44:18 Gelesen: 4503# 42 @  
@ mumpipuck [#41]

"Ob man die 1 DM Guthaben noch ausgezahlt bekäme ? Ist schließlich ein Inhaberpapier!"

Brauchst Du nicht am Schalter vorlegen. Ich zahle Dir 100% auf das Guthaben von 1 DM = 2 DM ;o)).

Das ist mal eine ordentliche Verzinsung!

Scherz beiseite, hier ein sogenannter Zwischenschein über immerhin 1.500 RM mit Poststempel Berlin-Schöneberg 1 vom 19.8.1941.



Der Zwischenschein war bei der Übergabe des (neuen) Postsparbuchs wieder abzugeben (siehe Zettelrückseite).

Offensichtlich ist was dazwischen gekommen.


hajo22
 
hajo22 Am: 19.07.2018 12:09:14 Gelesen: 4494# 43 @  
Einlieferungsschein für einen RBf. aus Tschenstochau (Distrikt Radom) vom 10.2.1943.

Auf der Rückseite Postsparkassenwerbung: "Spare bei der Deutschen Post Osten!"



hajo22
 
filunski Am: 19.07.2018 17:13:24 Gelesen: 4452# 44 @  
@ Altmerker [#32]
@ hajo22 [#33]

Hallo zusammen,

und hier mit UB "b". ;-)



Viele Grüße,
Peter
 
Journalist Am: 22.07.2018 11:45:17 Gelesen: 4347# 45 @  
@ hajo22 [#23]

Hallo hajo22 und an alle,

nach langer Suche konnte ich nun auch ein Postsparbuch "Deutsche Post Ostland" ersteigern. Dies hat im Unterschied zu den weiter oben von hajo22 gezeigten, einen früheren und anderen Druckvermerk:





Der Stempel auf der Innenseite bezüglich der Eröffnung ist der selbe, nur mit einen etwas früheren Datum:



Zwar befindet sich nur eine Eintragung im Buch, aber überhaupt eins zu finden, war schon toll.

Kennt jemand weitere Stempel vom Postgiroamt Riga mit anderen Unterscheidungsbuchstaben ?

Gibt es Informationen, was mit Besitzern dieser Bücher nach Kriegsende passiert ist, wurden diese irgendwie umgestellt und wenn ja wie ?

Viele Grüße Jürgen
 
Jürgen Zalaszewski Am: 23.07.2018 14:51:40 Gelesen: 4263# 46 @  
Hallo zusammen,

anbei die Abbildung eines Umschlages des Postscheckamtes Riga mit dem Tagesstempel, diesmal Unterscheidungsbuchstabe e, den ich vom 22.3.43 bis 23.10.43 belegen kann.

Das Postscheckamt Riga war auch mit der Betreuung der Postsparkonten- und bücher betraut und machte auf der Rückseite des Umschlages Werbung für das Postsparen.


 
hajo22 Am: 23.07.2018 16:31:57 Gelesen: 4224# 47 @  
Postsparkassen-Anleitung (Druckvermerk 11.38).

Steht alles drin, was man wissen mußte.




Und ergänzend die "Anleitung zur Benutzung des Postscheckkontos" (Druckvermerk 11.40).



" Keine Reise ohne Postreisescheckheft oder Postsparbuch"

hajo22
 
hajo22 Am: 23.07.2018 17:28:56 Gelesen: 4199# 48 @  
Die Deutsche Post Ostland gab ein Handbüchlein in lettischer Sprache für das Postsparen heraus (Riga 1942).

hajo22
 
Baber Am: 23.07.2018 18:31:52 Gelesen: 4183# 49 @  
Das Postsparbuch war eine praktische Einrichtung in der Vor-Euro Zeit, wo jedes europäische Land seine eigene Währung hatte und man beim Grenzübertritt umwechseln musste. Die westeuropäischen Postverwaltungen boten damals den Dienst, vom deutschen Postsparbuch in Österreich, Schweiz und Italien und vielleicht noch mehr Länder Geld in der jeweiligen wWhrung ausgezahlt zu bekommen. Der Kurs war der Devisenkurs und daher günstiger als wenn man Geldscheine einwechselte.

Gruß
Bernd


 
hajo22 Am: 23.07.2018 18:52:01 Gelesen: 4180# 50 @  
Postsparkarte aus Böhmen und Mähren für 30 Kronen. Bespart mit 5x5 kr. + 4 kr. + 40 und 60 h AH. Gestempelt Postdirektion Brünn, Rechnungsabteilung, 20.2.1943.

Der untere Teil mit Adressangaben ist bei gebrauchten Postsparkarten regelmäßig abgetrennt.



Und so sah ein 10 Kronen-Schein von 1942 aus dem Protektorat aus:



hajo22
 
hajo22 Am: 23.07.2018 19:27:55 Gelesen: 4162# 51 @  
@ Journalist [#45]

Ich habe das Büchlein auch in der Bucht gesehen, aber eines genügt mir. Und die Bücher nach Druckvermerken sammeln, halte ich für Luxus bzw. nur für absolute Spezialisten interessant. Das Büchlein war vom Kaufpreis her eher geschenkt.

hajo22
 
Jürgen Zalaszewski Am: 24.07.2018 13:44:47 Gelesen: 4099# 52 @  
Hallo Hans-Joachim und Mitleser,

als Gegenstück ein Einlagebuch aus Böhmen und Mähren. Das Buch wurde schon in den 30er Jahren bei der tschechischen Post angelegt, später dann nur mit einem neuen Umschlagbild beklebt und weitergeführt. Die letzte Einzahlung erfolgte am 10.III.41 in Prag, das Konto weist noch ein Guthaben von 50 Kronen aus. Wie hoch das Guthaben mit Zins und Zinseszinsen wohl heute ist?



Viele Grüße
Jürgen
 
hajo22 Am: 24.07.2018 14:54:37 Gelesen: 4077# 53 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#52]

Interessantes Teil.

Ich frage mich, wo sind die Postsparbücher aus dem Protektorat Bööhmen und Mähren und dem Generalgouvernement geblieben? Wo kann man sie finden?

Auf Trödelmärkten in Prag und Warschau? Oder wurden sie einfach weggeworfen nach 44/45 weil wahrscheinlich ungültig und damit wertlos? Oder wurden sie etwa weitergeführt?

Aus meinem Archiv lediglich eine Ansicht eines Postsparbuchs aus dem Generalgouvernement. Ich besitze keines. Leider.



hajo22
 
Jürgen Zalaszewski Am: 24.07.2018 22:05:11 Gelesen: 4019# 54 @  
@ hajo22 [#53]

Hallo Hans-Joachim,

als Generalgouvernment Sammler suche ich schon lange nach einem Postsparbuch der Deutschen Post Osten, habe noch nie, mit Ausnahme von Abbildungen in den Rundbriefen der ArGe GG, eines gesehen. Würde mich auch mal interessieren, wo diese abgeblieben sind. Unten habe ich einen Rückzahlungsschein abgebildet, der aus einem DPO-Postsparbuch stammt. Den Schein hat ein Soldat vorsorglich seiner Frau zugeschickt, falls ihm etwas zustoßen sollte. Gefunden in einem kleinen Posten mit Schriftverkehr.



Beste Grüße
Jürgen
 
hajo22 Am: 06.12.2018 18:11:33 Gelesen: 182# 55 @  
Schreiben der Berliner Post im Mai 1950 zum Thema "Uraltguthaben" in den Postsparbüchern von Berlinern.



hajo22
 

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