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Thema: Die Tücken bei der Datumseinstellung von Tagesstempeln
Das Thema hat 88 Beiträge:
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GSFreak Am: 09.06.2019 20:39:16 Gelesen: 6087# 64 @  
@ fogerty [#63]

Hallo Ivo,

das ist m.E. keine "6", sondern eher eine etwas verstümmelte "0" (siehe Abstempelung der Briefmarke), 1940 passt dann auch.

Gruß Ulrich
 
fogerty Am: 09.06.2019 20:54:11 Gelesen: 6085# 65 @  
@ GSFreak [#64]

Ja, das war mir dann auch klar.
 
epem7081 Am: 17.06.2019 15:46:09 Gelesen: 5990# 66 @  
Gehören Montagefehler auch hier her?



Bei diesen Stempeln der Philippinen, die ich heute bekommen habe, steht die Jahreszahl teilweise Kopf. Das ist sicher nicht der Fehler eines Postbediensteten der am Einstellrädchen zu drehen hatte, sondern wohl ein Montagefehler - vielleicht nach einer missglückten Reparatur. Dabei überrascht mich, dass ich diesen Fehler gleich auf zwei verschiedenen Stempeln aus unterschiedlichen Orten und Jahren vorgefunden habe.



Der ältere "Kopfsteher" stammt aus CALAPAN ... PHILIPPINES und wurde wohl am 16. Februar 1967 dort abgeschlagen. Leider erschließt sich mir der komplette Stempelinhalt noch nicht. Der zweite "Kopfsteher" stammt wohl vom 19. Juli 1991 und wurde in MANILA abgeschlagen.

Mit dem Vorschlag Kopfstände nur dort zu machen wo es angebracht ist grüsst alle Besonderheitensucher
Edwin
 
jmh67 Am: 17.06.2019 16:45:03 Gelesen: 5979# 67 @  
Ich fand neulich auch wieder einen Stempel mit falsch eingestelltem Datum - in Hannover war man seiner Zeit schon mal um zehn Jahre voraus:



-jmh
 
DL8AAM Am: 27.06.2019 15:51:21 Gelesen: 5877# 68 @  
26 Uhr



BAD ZWISCHENAHN 4 mw 26160 - 25.06.19-26

;-)
Thomas
 
EdgarR Am: 29.06.2019 14:19:02 Gelesen: 5840# 69 @  
Ein sehr schönes Stück auf einem volltständig mir vorliegendem Brief:



Und, nur damit deutlich zu sehen ist dass es sich jedenfalls nicht um irgendwie zusammengebastelte Stempelteile auf Umschlag einerseits und Marke[n] andererseits handeln kann - hier nochmal eine Detailaufnahme:



So, nun biete ich 3 mögliche Erklärungen an und überlasse den geneigten Lesern sich die plausibelste heraus zu suchen. ;-)

a) Obwohl das Sauerland von Nicht-Einheimischen als eher beharrend und Neuerungen abhold wahrgenommen wird waren die Pöstler dort denen im Rest des Landes um mindestens zwei Monate und neun Tage voraus.

b) Weil das vierziffrige PLZ-System der Bundespost hierarchisch aufgebaut war (Ganz große Metropolen hatten nur eine Ziffer; Großstädte hatten in der Regel 2 Ziffern; Städte mit lokal zentraler Bedeutung hatten 3 Ziffern und 4 Ziffern hatten Dörfer, Weiler und Kleinstädtchen) sollte wohl die Bedeutung Werdohls durch sogar fünf Ziffern in der PLZ eindeutig kenntlich gemacht werden.

c) Irgend jemand hat irgendwann zwischen dem 01.07.1993 und dem 30.06.2002 wohl größere Schwierigkeiten bei der Datumseinstellung seines Stempelgeräts gehabt und weder ihm noch irgendwelchen Kollegen ist etwas aufgefallen.

Phile Grüße EdgarR
 
Vernian Am: 07.10.2019 13:39:14 Gelesen: 4613# 70 @  
Hallo,

heute erhielt ich von einem Philaseiten-Mitglied einen sehr schön frankierten Brief, extra zur Handstempelung aufgegeben. Der Brief war m.W. am vergangenen Freitag den 4.10.19 aufgegeben worden und hat mich somit nach 2 Werktagen erreicht.

Beim zweiten Blick auf die Stempelung fiel mir jedoch auf, dass der Brief am 30.09. ... 20-19 gestempelt ist!! Also nicht nur, dass das Datum selbst 4 Tage hinterher hinkt, nein, auch mal wieder der klassische Fehler das Jahr aus falscher Jahreszahl und Uhrzeit zu kombinieren, siehe Abbildung. Nur Ausschnitt und nicht vollständige Frankatur, wollte jetzt nicht erst noch die Anschrift schwärzen.



Beste Grüße

V.
 
DERMZ Am: 24.10.2019 09:32:51 Gelesen: 4405# 71 @  
Guten Tag,

die Datumseinstellung kann bei Tagestempeln schon sehr tückisch sein, doch dieses Problem lässt sich doch recht einfach beheben, wie das aktuelle Beispiel aus Nepal zeigt:



Kathmandu - General Post Office - Sanchaya Kosh Counter

Die simple Lösung, man verzichtet auf das Datum - es spielt in der Regel heute eh keine große Rolle mehr. Der gute alte Zusatze bei Gewinnspielen und Preisausschreiben "Einsendeschluß: Samstag in 8 Tagen. Es gilt das Datum des Poststempels!" ist schon lange passé.

Beste Grüße Olaf
 
Manne Am: 19.11.2019 17:23:50 Gelesen: 4022# 72 @  
Hallo,

bei diesem Stempel aus Villingen-Schwenningen vom 07.01.1983, der in einem Postsparbuch abgeschlagen wurde, wurde das Jahr vergessen.

Gruß
Manne



Im nachfolgenden Bild wird alles klarer.


 
EdgarR Am: 19.11.2019 18:46:12 Gelesen: 4007# 73 @  
@ Manne [#72]

Nicht das Jahr, Manne - nur das Jahrzehnt.

Grinsend Edgar
 
Manne Am: 20.11.2019 09:35:33 Gelesen: 3966# 74 @  
@ EdgarR [#73]

Danke für Deine Aufmerksamkeit, stimmt natürlich.

Gruß
Manne
 
GSFreak Am: 20.12.2019 23:58:02 Gelesen: 3519# 75 @  
Hier eine Behelfsganzsache Britische Zone P 753b aus Lütjenburg (Ostholst) mit Zahlendreher im Abgangsstempel: "54" statt "45".



Anmerkung: Lütjenburg lag im Sperrgebiet "F" Ostholstein (Korpsgruppe Stockhausen). Im Kartentext findet sich u.a.: " Ich warte jetzt sehr auf meine Ausreisegenehmigung. Es ist so sehr schwer, das Kriegsgefangenengebiet zu verlassen. Man ist als Zivilist mitgefangen, u. das ist schrecklich."

Gruß Ulrich
 
EdgarR Am: 02.01.2020 18:50:22 Gelesen: 3251# 76 @  
Ganz besonders tückisch verhalten sich solche Datumsfehleinstellungen, die sich als "ganz normal" tarnen.

So beispielsweise hier:



Hätte mich nicht ein Empfänger meiner Weihnachtspost darauf hingewiesen, dass die Postlaufzeit ins europäische Ausland aber sehr extrem lang sei bei der Deutschen Post AG - ich hätte nie bemerkt, dass am 14.12. "meine" Postagentur wohl einen schlechten Tag erwischt hatte und alle Ausgangspost um einen Monat zurückdatierte.

Ich vermute mal dass es viel, viel mehr solcher fehlerhaften Stempelabschläge gibt die unerkannt bleiben weil das falsch eingestellte Datum an sich irgendwie plausibel ist bzw. erscheint.

Alles Gute nachträglich zum gerade "angeknabberten" Neuen Jahr
Edgar
 
epem7081 Am: 05.04.2020 23:01:51 Gelesen: 2137# 77 @  
Hallo zusammen,

bei einem kürzlich erworbenen Album voller Markenheftchenvariationen haben mich zwei Dinge überrascht, die ich hier deutlich machen kann.



Zur ersten Überraschung kam es durch die bemerkenswerte Datumsangabe bei diesem Stempel: EBSDORF / b / 29574 am 19.19.1995 um 10 Uhr abgeschlagen. Um diese Uhrzeit sollte man doch eigentlich schon einen klaren Blick haben - und keinen "Klaren" aus dem Getränkefach. Dieser Stempelabschlag tauchte sogar mehrmals auf.

Die zweite Überraschung für mich: Rundum geschnittene Marken! Einseitig geschnitten ist ja nun bei Markenheftchenmarken durchaus die gängige Variante - aber allseitig? Und dann noch dieses eigenartig glänzende Papier dazu.

Nun, inzwischen weiß ich, dass ich hier meine erste Begegnung mit Folienmarken hatte, die mir bisher gänzlich unbekannt waren.

Für wen und für was sind nun diese Varianten entstanden?

Es gibt doch immer wieder Überraschungsmomente über solch eine "Bereicherung" des Sammlerangebots.

Kommt gut in die neue Woche und vor allen Dingen gesund hindurch wünscht
Edwin
 
ginonadgolm Am: 06.04.2020 08:56:57 Gelesen: 2098# 78 @  
@ epem7081 [#77]

Hallo Edwin,

die Marke stammt aus dem Markenheftchen 27 mit selbstklebenden Marken aus 1991.

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
Pete Am: 08.04.2020 21:49:05 Gelesen: 2036# 79 @  
@ epem7081 [#77]

Für wen und für was sind nun diese Varianten entstanden?

Wie von Ingo bereits geschrieben, erschien dieses Markenheftchen im Jahr 1991. Es handelte sich um den ersten Versuch der damaligen deutschen Bundespost, selbstklebende Marken einzusetzen. Der Versuch wurde jahrelang nicht wiederholt, da meiner Erinnerung nach die selbstklebenden Marken zu gut auf den Sendungen klebten und diese - wenn sich die Marken zwischendurch bei der maschinellen Sortierung im Postbetrieb lösten - zu "Verstopfungen" in den Briefsortieranlagen führten.

Das nächste Markenheftchen mit selbstklebenden Briefmarken erschien erst neun Jahre später (Heftchen Nr. 40 aus dem Jahr 2000 - Expo 2000 in Hannover).

Innerhalb der damaligen Bundesdruckerei in Berlin wurde seinerzeit auch mit selbstklebenden Briefmarken mit Motiven der Dauerserie "Burgen und Schlösser" experimentiert, das Aussehen analog dem Markenheftchen Nr. 27 ("Sehenswürdigkeiten"). Irgendwie gelangen einige wenige Exemplare in Sammlerhand. In einem Artikel (oder Forumsbeitrag ?) war auch ein attestiertes Markenheftchen (Attest von einem der beiden Brüder Schlegel BPP) zu sehen.

Gruß
Pete
 
Paul S. Am: 08.04.2020 22:15:25 Gelesen: 2030# 80 @  


Postkarte aus Vysoké Mýto - Hohenmauth im heutigen Tschechien, damals Teil Österreichs.

Die Karte ist mit 1.9.1916 gestempelt. Im Text der Begrüßung ist handschriftlich das Datum 1.10.1916 vermerkt. Ab 1.10.1916 wurde das Porto für Post- und Ansichtskarten auf 8 Heller angehoben, der Fehlbetrag wurde verdoppelt und 10 Heller aufgerundet. Damit ist der Stempelfehler belegt.

Der 1.10.1916 war ein Sonntag! In kleinen Ortschaften war es üblich am Sonntag Post zu übernehmen da am Sonntag die Bauern in die Kirche - und anschließend zu Wirt - kamen, aber Wochentags auf ihren Höfen waren.
 
juju Am: 30.05.2020 00:28:12 Gelesen: 1472# 81 @  
@ DERMZ [#43]

Den 18. Monat erprobte man in Leipzig und Umgebung ausführlich schon 1995, bevor über 20 Jahre später ein "paar" Kilometer nördlich der 19. Monat eingeführt wurde:



LIEBERTWOLKWITZ / a / 04445 vom 22.18.1995, vermutlich war es der 22.10.

Beste Grüße
Justus
 
DERMZ Am: 10.08.2020 08:11:16 Gelesen: 785# 82 @  
Guten Morgen,

willkommen im Jahr 1975. 1975 war für die Schweiz ein schwieriges Jahr, stellte man doch im November fest, dass das Jahr schon Ende Dezember zu Ende sei. Da musste eine Lösung her, so konnte es nicht weitergehen - man startete ein Pilotprojekt, die Stadt Baden wurde auserkoren. Kurzerhand wurde in Baden das Jahr 1975 um ein halbes Jahr verlängert, die neuen Monate hatten noch keine spezifischen Namen und man erhoffte sich bessere Bilanzen - zum Glück ist es bei dem Versuch geblieben und seitdem endet das Kalenderjahr in der Schweiz weiterhin einheitlich am 31. Dezember.

Hier der entsprechende Beleg aus Baden:



Beste Grüsse Olaf
 
jmh67 Am: 17.08.2020 08:14:45 Gelesen: 687# 83 @  
Manchmal sind die Irrtümer subtil, so wie bei diesem Stempelabschlag aus der Niederlausitz:



Bei der Tageszahl hat jemand die erste Ziffer mit Punkt und die zweite ohne gesteckt, was den 2. Tag im 809. Monat bedeuten würde. 1981 muss ein langes Jahr gewesen sein. ;-)

-jmh
 
EdgarR Am: 15.09.2020 14:19:01 Gelesen: 252# 84 @  
ereilten durchaus auch private Pöstler - nun ja, man musste ja dem geneigten Publikum demonstrieren "Alles was DIE kann das könn' wir noch besser...

Am 21.11.2006* träumte ein Mitarbeiter der KDN Post & mehr Dirk Müller e.K., Kösliner Weg 18, 22850 Norderstedt von einer langen und glänzenden Zukunft "seines" Unternehmens. Bis 2066! Mindestens.



Nun ja, es kam anders - diesen Postdienstleister gibt es schon lange, lange nicht mehr.

*) Das Datum ist zwar teilweise nicht leserlich, aber bestätigt durch den Eingagsstempel des Empfängers vom 22. Nov. 2006
 
epem7081 Am: 17.09.2020 14:06:12 Gelesen: 205# 85 @  
Hallo zusammen,

heute ein überraschender Stempeleingang. Eigentlich ganz unauffällig dieser Stempelabschlag SCHWÜLPER 1 / zz / 38179 vom 15.09.18-20.



Aber halt. Mit dem heutigen Päckchen wurde doch eine Bestellung bedient und ausgeliefert, die ich erst vorgestern aufgegeben hatte. Schlussfolgerung: Da muß doch jemand in der Postfiliale Jahreszahl und Uhrzeit vertauscht haben. Zweifelsfrei für spätere Zeiten hat sich hier glücklicherweise der Stempelabschlag die Ecke der Barlach-Gedenkmarke mit der Jahreszahl 2020 eingefangen.

Naive Anfrage: Unter welchem Datum stellt man nun diesen Stempel in die Stempeldatenbank ein?

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
juju Am: 23.09.2020 19:19:21 Gelesen: 105# 86 @  
Hallo zusammen,

hier zwei Datumsfehleinstellungen von mir:



55756 Herrstein mit unbekanntem UB (evtl. "ps") aus der Zukunft, vom 19.10.2020. Anhand der Uhrzeit 05 würde ich auf das Jahr 2005 tippen.



31623 Drakenburg mit UB zz vom 21.02.2025 - das wirkliche Stempeldatum ist auch mir hier schleierhaft.

Beste Grüße
Justus
 
bedaposablu Am: 23.09.2020 20:14:48 Gelesen: 97# 87 @  
Tagesstempel von Gerwisch:



Welcher Monat nur die Nummer "18" hat?

Schöne Grüße!

Klaus-Peter
 
Christoph 1 Am: 23.09.2020 23:07:55 Gelesen: 81# 88 @  
@ epem7081 [#85]

Hallo Edwin,

bitte gib beim Einstellen in der Datenbank das im Stempel sichtbare Datum an. Hier also den 15.09.2018. Im Feld "Beschreibung" sollte dann ein erklärender Hinweis eingetragen werden.

Viele Grüße
Christoph

@ juju [#86]

Hallo Justus,

bei Herrstein gebe ich Dir recht: UB ist vermutlich ps.

Bei Drakenburg könnte eine - mögliche - Erklärung wie folgt aussehen: Versehentlich wurden bei der Jahreszahl die Rädchen für beide Ziffern 1x zu weit gedreht. Dann wäre der Stempel vom Februar 2014. Würde zum Ersttag der verwendeten Briefmarke im April 2013 halbwegs passen.

Viele Grüße
Christoph
 

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