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Thema: Moderne Postgeschichte: Internationales Remailing
Das Thema hat 189 Beiträge:
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DL8AAM Am: 28.03.2011 19:55:51 Gelesen: 372686# 65 @  
@ DirkMHoffmann [#64]

Hallo Dirk,

meinst Du die Belege aus dem Beitrag [#61], d.h. die Tourismusverbandswerbung aus Österreich, versandt über Deutschland und frankiert per "FRANKIERSERVICE der Deutschen Post" (Postfach 3001, 36243 Niederaula).

Fragen ? Nur Fragen ! ;-)) Zum Beispiel, wer welches Remailingunternehmen hinter diesem Postfach steckt, wenn nicht sogar die Deutsche Post selbst.

Ansonsten lies einmal in unserem Forum, was wir hier so alles geschrieben haben. Vermutlich wird sich ein Insider die Haare raufen, auf Grund unserer falschen Annahmen. ;-))

Eine nette Idee wäre, Du schreibst Deine Memoiren in Form eines ganz dicken Buches. ;-))

Aber ernsthaft, kennst Du die Veröffentlichung von Alex Gundel "The Globalization of the Mail Market Through Remail and Direct Entry Mail" [1]. Dort wird viel vorstellt, wobei aber noch sehr viele Punkte philatelistisch noch nicht geklärt sind.

Ich vermute, dass "ihr", d.h. Spring Global Mail, für diesen Brief verantwortlich wart, oder ? ;-)



Post bei einem kanadischen Kunden eingesammelt, für die UPU-Einlieferung in den USA vorbereitet, dann aber irgendwie "anders" nach Deutschland gekommen und hier über die Privatpostschiene TNT > CITIPOST zugestellt?

Ich vermute nicht, dass der Brief bei der US Post (trotz des USPS "Postage Paid"-Labels) eingeliefert wurde und die USPS den Brief zur Zustellung an eine deutsche Privatpost geleitet hat, sondern das "Ihr" entschieden habt, dass der Brief günstigerweise "privat" nach DL zu transportieren und dann erst hier der TNT zur Zustellung zu übergeben sei. Ist die rote Kennziffer (oben rechts) bekannt ? Was besagt diese ?

Gruß
Thomas

[1]: http://www.rhombos.de/shop/a/show/article/?7
 
DirkMHoffmann Am: 29.03.2011 15:10:33 Gelesen: 372646# 66 @  
Hallo Thomas,

ich muss mir den ganzen Thread mal durchlesen, das dauert bestimmt etwas länger, aber stehen schon ein paar interessante Sachen drin.

Kurz zu der Geschichte mit der Österreich Werbung. Spring arbeitet für diesen Kunden und verpackt die Sendungen in der Niederlassung in Wien und übergibt sie zur Zustellung in Deutschland an die Deutsche Post. Die Frankatur in Niederaula, das deutsche Auswechselpostamt der DPAG, deutet darauf hin, dass dies eine Sendung ist, die aus dem Ausland kommt.

Was Dein Beispiel mit der USPS Frankatur betrifft so ist das ein wenig anders.

Der Versand aus den USA heraus, findet leider nicht mehr zu UPU - Konditionen statt, da die USA eines der IC - Staaten sind und somit auch Stück - Kg - Kombinationen für Ihre Sendungen nach Westeuropa bezahlen. Es gibt einige Postgesellschaften, die sich der alternativen Zustelldienste hier in Deutschland bedienen, gerade im Bereich der leichtgewichtigen Sendungen ist das durchaus lohnend. In diesem Falle ist es anscheinend so, dass die USPS ihre Sendungen der TNT Post in Deutschland übergeben hat, die diese dann über Citipost hat zustellen lassen.

Dir rote Nummer oben rechts müsste eigentlich die Registrierungsnummer der Frankiermaschine sein.

Ich habe übrigens die Fronten gewechselt und arbeite jetzt für die Österreichische Post hier in Deutschland. :-)

Gruß
Dirk
 
T-M 123 Am: 11.04.2011 10:26:09 Gelesen: 372120# 67 @  
Im Blumen-Thread (wo man leider nur mit Einladung schreiben darf) zeigt Phila-Fan eine Büchersendung aus Deutschland in die Niederlande mit einem Aufkleber "port betaalt/DHL GM/nederland". Ist das auch ein Fall von Remailing? Für mich sieht es fast so aus, aber ich wusste nicht, dass die DPAG (bzw. DHL) das auch macht. Von TNT ist es ja schon länger bekannt.

Gruß

T-M
 
Jürgen Witkowski Am: 11.04.2011 10:37:46 Gelesen: 372118# 68 @  
@ T-M 123 [#67]

Um das Thema Remailing diskutieren zu können, hier der fragliche Beleg:



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Pete Am: 11.04.2011 22:07:02 Gelesen: 372090# 69 @  
@ T-M 123 [#67]

Im Blumen-Thread (wo man leider nur mit Einladung schreiben darf) zeigt Phila-Fan eine Büchersendung aus Deutschland in die Niederlande mit einem Aufkleber "port betaalt/DHL GM/nederland". Ist das auch ein Fall von Remailing? Für mich sieht es fast so aus, aber ich wusste nicht, dass die DPAG (bzw. DHL) das auch macht. Von TNT ist es ja schon länger bekannt.

Nachfolgend zwar nicht ganz zur Frage passend, aber Deutsche Post AG / DHL hätte in der Vergangenheit (theoretisch) die aus Deutschland stammenden und für die Niederlande bestimmte Sendungen über den eigenen Briefdienst "Selekt Mail" zumindest teilweise zustellen können. Die niederländische Post TNT betreibt seit mehreren Jahren ein Konkurrenzunternehmen in Deutschland, die DPAG tat bis vor kurzem (?) gleiches in der Briefsparte in den Niederlanden.

http://nl.wikipedia.org/wiki/DHL_Global_Mail

Die Arbeitsbedingungen von TNT Post Deutschland waren immer wieder Thema in den deutschen Medien - gleiches galt auch für die DPAG-Tochter Selekt Mail in den Niederlanden.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,522241,00.html

Im Januar 2011 wurde bekannt, dass einer weiterer niederländischer Konkurrent, das Unternehmen Sandd, Selekt Mail übernehmen wolle; über eine erfolgte Übernahme ließ sich im Moment nichts finden:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/3082176-sandd-will-von-deutscher-post-selekt-mail-uebernehmen

TNT Post Deutschland versucht(e) mehrfach auf eine (mögliche) Ungleichbehandlung zwischen der DPAG und deren Konkurrenten aufmerksam zu machen, Selekt Mail tat dies genauso:

http://www.business-traveler.eu/nachrichten/16031/Deutsche-Post-und-Selekt-Mail-erheben-Beschwerde-gegen-Verlangerung-des-Briefmonopols-in-den-Niederlanden.html

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 19.04.2011 15:51:02 Gelesen: 371813# 70 @  
Heute kam vom US-amerikanischen den Lulu.com Buchversand (Raleigh, NC) das 271-seitige, deutschsprachige Handbuch "USA: Postwertzeichen mit variablem Wertaufdruck (1989-2000)". Von zusätzlichen Interesse war der "Umschlag", vielleich sogar mal wieder ein gutes altes, klassisches "traditional remailing" statt eines dieser modernen ETOE (Extraterritorial Exchange Offices) Remailings, oder steckt dort doch ein französisches ETOE von La Poste in Brüssel dahinter?



Absender LULU Service Expeditions in 53100 Mayenne (Frankreich) [laut beiliegenden Lieferschein "Lulu.com, Raleigh, NC 27607, USA und "shipped via UPS Mail Logic Economy"], frankiert per belgischem PPI mit der "Lizenznummer" BPI/4457. Rücksendeadresse ist das Postfach 4457 in 1934 Brüssel ("P.O.B 4457 // 1934 BRUS"). Die Postleitzahl 1934 steht für "Brussel X-Luchthaven Remailing/Bruxelles X-Aeroport Remailing", also doch ein ETOE ? Weder das Postfach noch die Lizenznummer taucht bisher in der Literatur auf ?



Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 26.08.2011 19:12:20 Gelesen: 367296# 71 @  
Nach einiger (bzw. langer langer) Zeit ist hier wieder eine Remailingsendung eingetroffen, die nicht über die "Big Five" (DHL, Swiss, TNT etc.) geleitet wurde. Scheinbar lebt in einigen Gegenden Welt noch die guten alten Remailingidee weiter?

Auf einem (seriösen) Brief aus Indien (der ursprüngliche Absender wurde korrekterweise per farbigem Tesafilm unkenntlich gemacht) nach DL fand ich folgenden PPI:



Zu dem genannten " Pusat Mel & Kurier" (aka: Pusat Mel dan Kurier) konnte ich bisher noch keinerlei Informationen oder Meldungen im Zusammenhang mit Remailing finden, ausser einer Warnung vor einer dubiosen Gewinnbenachrichtung aus 2010 [1]. Hier wird "LOCKED BAG NO 13" in der Rücksendeadresse angegeben. In der Sendung aus Indien steht die Nummer 0027, daher geht meine erste Vermutung in Richtung einer "Kunden-ID" ?

Hat hier jemand weitere Belege bzw. hat nähere Informationen?

Gruß
Thomas

[1]: http://astrocat.proboards.com/index.cgi?board=general&action=post&thread=63"e=631&page=4
 
agundel Am: 29.08.2011 12:13:08 Gelesen: 367185# 72 @  
Hallo,

wollte mich mal wieder melden. Mittlerweile gibt es in der Yahoo Group 33 Newsletter. Das Buch von 2003 hat natürlich viele Lücken, aber kaum Fehler. Die Newsletter decken ein paar dieser Lücken ab.

Ich verdiene übrigens wegen der geringen Auflage noch nichts am Verkauf des Buchs. Es ist über amazon.de zu bekommen. Es ist schon sicher, dass 2012 noch keine Neuauflage kommt. Es ist eine immense Arbeit.

Zu vielen der hier gestellten Fragen gibt das Buch Auskunft. Ich möchte heute zu einigen wenigen Einträgen etwas schreiben. [#14], [#26], [#58] sind nicht in Neuseeland oder Malta gewesen. Meine Vermutung ist, dass diese PPI in den USA bzw. in London angebracht worden sind. [#49] mit dem Postfach 7003 wurde vermutlich schon in der Schweiz angebracht (alle mit 7003 kommen aus der Schweiz).

[#14] P.O.Box 91958 ist TNT/Spring. [#39] HQ 511 ist Spring. [#50] Singapore Label ist von Spring/TNT.

[#65] ist sehr interessant. PPI und rote Ziffern rechts wurden in Canada von TNT/Spring angebracht (Kennung YYZ siehe Buch S.132). TNT (wahrscheinlich bei der Übergabe in Buffalo oder Chicago) hat dann entschieden, den Brief selbst in die Niederlande zu transportieren, usw. Ich wäre froh, wenn ich mal die gesamte Korrespondenz von RCI sehen könnte.

Remail ist ein Sammelgebiet, das nie vollständig sein kann. Ein einzelner Sammler kann auch nie alles wissen. An Dirk hätte ich eine für mich wichtige Frage. Wie grenzen sich heute TNT und Spring im Briefgeschäft ab? In welchen Ländern ist die Marke Spring sichtbar?

Bis demnächst,
Alex
 
Postgeschichte Am: 29.08.2011 16:59:24 Gelesen: 367162# 73 @  
@ agundel [#72]

Hallo Alex,

welches Buch ist denn hier gemeint, " Through Remail and Direct Entry Mail: Postal History Notes" oder das in meiner Bibliothek befindliche " Remail and the Globalization of the Mail Market"? Beide Bücher sind offensichtlich in englischer Sprache. Gibt es diese auch in deutscher Übersetzung? Übrigens kannst Du Deine Bücher hier auf Philaseiten anbieten. Klicke links auf "PhilaBuch" und gebe Dein Buchangebot ein.

Gruß
Manfred
 
agundel Am: 29.08.2011 18:24:30 Gelesen: 367146# 74 @  
Manfred,

gute Frage! Bei amazon.de hat der Verlag nicht den vollständigen Titel eingegeben. Er lautet "The Globalization of the Mail Market Through Remail and Direct Entry Mail". Ich habe mit dem Verkauf absolut nichts zu tun.

Eine Übersetzung wird es nicht geben. Das Thema ist so international, dass es gar keine Frage war auf Deutsch zu schreiben.

Gruß,
Alex
 
agundel Am: 29.08.2011 18:28:52 Gelesen: 367143# 75 @  
Hallo Dirk,

[#72] hatte eine Frage an Dich. Hatte vergessen [#72] direkt an Dich zu addressieren.

Gruß
Alex
 
DL8AAM Am: 20.10.2011 19:11:28 Gelesen: 364384# 76 @  
@ DL8AAM [#71]

Auf einem (seriösen) Brief aus Indien (der ursprüngliche Absender wurde korrekterweise per ... Tesafilm unkenntlich gemacht) nach DL fand ich folgenden PPI:

Nun sind mir wieder zwei Anwaltsbriefe aus Indien nach DL in die Hände gefallen. Auch hier wurde der ursprüngliche Absender in gleicher Weise durch einen weißen Tesefilmstreifen überklebt (einer sogar exakt "baugleich" zu [#71]). Beide Sendungen stammen vom gleichen Absender (aber ein anderer als in [#71] und wurde über Singapore in den UPU-Kreislauf eingespeist. Interessanterweise geben beide aber unterschiedliche Rücksendeadressen in Singapore an:



PPI "Traveler's Palm" der Singapore Post (Mitte Juli 2011), Lizenznummer "PP 2080" und Rücksendeadresse "Bedok Central Post Office, P.O.Box 811, Singapore 914614"



PPI "Traveler's Palm" der Singapore Post (Ende Juni 2011), Lizenznummer "PP 1880" und Rücksendeadresse "c/o ATC, Changi Airfreight Centre, P.O.Box 946, Singapore 918115". ATC könnte für "Airmail Transit Centre" [1] stehen?

Die Lizenznummer "PP 1880" wurde bereits in [#50] gezeigt und von Alex [#72] als Spring/TNT identifiziert, deshalb vermute ich, dass u.a. hinter "PP 2880" ebenfalls TNT/Spring oder einer seiner Partner stecken könnte, ggf. auch hinter der Einlieferung über Malaysia. Auch sind beide PPIs aus Singapore optisch zu identisch ausgefallen, um nur ein schnöder Zufall zu sein.

@ agundel [#72]:

Ich wäre froh, wenn ich mal die gesamte Korrespondenz von RCI sehen könnte.

Alex, im Beitrag [#7] sind schon einmal drei weitere abgebildet. ;-)

Gruß
Thomas

[1]: http://www.datamonitor.com/store/News/singpost_opens_new_hub_in_changi_airfreight_centre?productid=4EF60E1C-EB20-4421-960F-10275E032874
 
DL8AAM Am: 20.10.2011 19:48:28 Gelesen: 364378# 77 @  
@ agundel [#72]

[#65] ist sehr interessant. PPI und rote Ziffern rechts wurden in Canada von TNT/Spring angebracht (Kennung YYZ siehe Buch S.132).

TNT (wahrscheinlich bei der Übergabe in Buffalo oder Chicago) hat dann entschieden, den Brief selbst in die Niederlande zu transportieren, usw.

Ich wäre froh, wenn ich mal die gesamte Korrespondenz von RCI sehen könnte.


Hallo nochmals Alex,

Alex, im Beitrag [#7] sind schon einmal drei weitere abgebildet ;-)

und hier sind die restlichen beiden Sendungen aus meiner Korrespondenz, mehr finde ich derzeit leider nicht (mehr?):



und hier die PPIs in groß



PPI des USPS (US Postal Service) aus Chicago, IL ("Permit No 159") mit Rücksendeadresse in Buffalo, NY 14240 ("PO Box 1957"), wieder mit Einsatz YYZ (abgeleitet von der ICAO Flughafenkennung CYYZ für den "Toronto Pearson International Airport" in Kanada), der die kanadische Herkunft der Sendung sichtbar macht.



Label-PPI des USPS aus Manchester, PA 17345 ("Permit: 00700") ohne Angabe einer US-amerikanische Rücksendeanschrift, mit den Zusätzen "...11353-KMC357-DE / USPS ISAL [0.60-LE]" und Barcode. DE steht wohl für Deutschland [ggf. K für den Präfix der ICAO-Flughafenkennungen der USA, MC: Manchester ?], ISAL für "International Surface Air Lift", sollte "[0.60-LE]" etwa für das Porto stehen (60 Cent für Letter/Economic)? Das ist aber nur alle die Schnelle mal reinphantasiert.

Beste Grüße
Thomas
 
DL8AAM Am: 07.11.2011 20:03:00 Gelesen: 363498# 78 @  
Hier ist heute eine Remailingsendung eingetrudelt, die mal wieder nicht so recht in meine bekannten Schemata passen will:



Deutscher Absender (Firma "Lyreco Deutschland GmbH", Lyreco-Straße 4, 30890 Barsinghausen) [bei Hannover] mit einer innerdeutschen Sendung ins ca. 100km südlich gelegene Göttingen mit einem "komischen", für mich vollkommen unbekannten Gebührbezahlt-Vermerk ("PPI") " P.P. / IMX / PRIORITY".

Auf die Schnelle finde ich nur eine Firmengruppe namens "IMX" ("IMX Ltd." aus Chessington in Surrey (England) [1]; "IMX Spain sl." aus Malaga [2] bzw. "IMX Italy SRL" aus Paderno Dugnano, Milano [3]). Ob diese hinter der Sendung (keine Werbung, sondern eine echte Rechnung) steht ist mir noch nicht ganz klar. Könnte aber passen, bietet IMX doch auf seiner Webseiten auch Dienstleistungen im Bereich "Direct Mail" an. Dort werden expliziet u.a. die Produkte " Examples of services include Mailsort (UK), Infopost (Germany), Bulk (USA), Publicorreo (Spain) ... " angeboten. Hierzu passt der PPI aber nicht? Der PPI selbst gibt nicht einmal das portoeinkassierende Land her! Woher stammt diese Sendung? Sollte die aus UK, Spanien oder Italien kommen, sähe der PPI doch auch vollkommen anders aus? Also schleusen die "irgendwo anders" ein, wo? PPI ohne Herkunftsland sind zumindest "sehr ungewöhnlich" bzw. überhaupt legal? Auch steht nirgendwo das Empfängerland, d.h. die Palette wurde von IMX (?) direkt nach DL geschafft (und der DPAG übergeben)? Es fehlt auch eine Rücksendeadresse aus dem Versandland ?

Wer weiss näheres? Der Beleg verwirrt mich doch etwas.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.imx.co.uk/index.php/distribution/direct_mail
[2]: http://www.imxmail.com/en
[3]: http://www.imxitaly.it
 
DL8AAM Am: 14.11.2011 17:07:53 Gelesen: 363153# 79 @  
@ DL8AAM [#71]

Nun ist hier erneut eine Sendung aus Indien mit (Remailing-) PPI von "Pusat Mel & Kurier" (aka: Pusat Mel dan Kurie) aus Malaysia eingegangen. Der Absender ist nicht identisch mit dem in [#71] gezeigten, dafür aber mit den beiden aus Singapore stammenden aus [#76] (Kanzlei D.P. Ahuja & Co. aus Calcutta).



PPI "BAYARAN POS JELAS / POSTAGE PAID / PUSAT MEL & KURIER / MALAYSIA / PMK 0029" mit Rücksendeadresse "LOCKED BAG No. 0029, MM / Special Project Unit / Pusat Mel & Kurier / Pos Malaysia Berhad, Jalan KLIA S1 / 64000, KLIA / Malaysia".

KLIA steht für den Kuala Lumpur International Airport, "Pos Malaysia" steht für das malaysische Postunternehmen. Der Googleübersetzer gibt füt "BAYARAN POS JELAS" Postgebühren für (Express) bezahlt an, wobei für Express kein weiterer Hinweis auf den belegen auftaucht, deshalb wird das wohl ein Übersetzungsfehler sein.

Der in [#71] gezeigte malaysische PPI (Absender hier die Kanzlei "H K Acharya & Company" aus Ahmedabad, Indien) gibt übrigens die "PMK 0027" (PMK für Pusat Mel & Kurier) im PPI und in der Rücksendeadresse "LOCKED BAG No. 0027" an. Ich vermute deshalb, dass meine ursprüngliche Idee, dass es sich hier möglicherweise um eine "Kundenidentifikation" handelt, zutreffend sein könnte.

Auf jeden Fall hat sich damit wohl der direkte Zusammenhang der (Remailing-) PPIs aus Singapore und Malaysia nun bestätigt, und da die Lizenznummer "PP 1880" aus Singapore ([#50][#76]) von Alex [#72] dem Spring/TNT "System" zugeordnet wurde, mag vielleicht hinter dem malaysischen PMK-Dienst (zumindest als Partner) auch Spring/TNT als Remailing-Riese stehen? Hat jemand weitere Informationen oder Ideen? Alex?

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 14.11.2011 17:41:49 Gelesen: 363144# 80 @  
Und wenn's so schön ist, hier noch einer:

Sozusagen, mein erster moderner Beleg zum Thema "Deutsche Post in Südwestafrika" ;-)

DHL Namibia

Luftpost/Priority-Brief der Kanzlei "Dr Gerntholtz Inc." aus Cape Town/Kapstadt in Südafrika nach DL, versendet aus Namibia ["Powered by"] über NamPost (Namibia Post) & DHL Global Mail :



PPI "Postage Paid / Windhoek / Namibia" unter der Genehmigungsnummer ("Permit-No.") 1001 mit Rücksendeanschrift "Private Bag / 13276 / Windhoek / Nambia"



Gruß
Thomas
 
Pete Am: 25.01.2012 21:17:52 Gelesen: 359182# 81 @  
Nachfolgend ein älteres Exemplar von Remailing aus der Dominikanischen Republik. Die Briefmarke sieht man gelegentlich in Alle-Welt-Alben bzw. findet Ganzstücke (i.d.R. Ansichtskarten) in Wühlkisten. Neu war mir in diesem Fall die Einspeisung derartiger Sendungen in den internationalen Postverkehr bei der österreichischen Post.



Die zur Frankatur verwendete Briefmarke existiert in verschiedenen Varianten.

Gruß
Pete
 
DL8AAM Am: 03.04.2012 18:29:28 Gelesen: 355304# 82 @  
In den letzten Tagen sind hier ein paar Sendungen aus den USA eingetroffen, die beide eine deutsche Franktur, ein Remailing PPI "Entgelt-bezahlt"-Vermerk, tragen:



Sendung des Department of Business and Economic Development, Office of Tourism Development aus Baltimore, MA 21202. Frankiert per PPI "Deutsche Post / Entgelt bezahlt / 36272 Niederaula" mit Rücksendeadresse "Postfach 1020, 36243 Niederaula".



Ich vermute das hinter diesem Postfach die DPAG/DHL als Remailer steckt.
Ein möglicher Einlieferungsort wäre ein exterritoriales Postaustauschzentrum (Extraterritorial Exchange Offices "ETOE") der Deutschen Post in den USA. Diese ETOEs sind von UPU zugelassene IMPCs (International Mail Processing Centre). Hier können Postsendungen bereits im Ausland bearbeitet und ausgetauscht werden.

Absender mit Sitz z.B. in den USA können hier Sendungen über die Post von z.B. Surinam einliefern. Diese Sendungen erhalten dann bereits in den USA, da dessen ETOE völkerrechtlich gesehen surinamesisches Postgebiet ist, eine surinamesische Franktur bevor sie an ihren Empfänger in Deutschland weiterversendet werden, d.h. so ein Brief mit "Entgelt bezahlt in Paramaribo" hat nie auch nur den südamerikanischen Kontinent am Horizont auftauchen sehen. Siehe [#22], nur das hier der Absender in Kanada sass.

Laut dem International Postal Remailing Newsletter Nr. 28 (Februar 2010) gibt es alleine in den USA 26 dieser exterritorialen Postzentren, aufgeführt werden dort als Betreiber Posten AB (Schweden), Royal Mail Great Britain, Swiss Post, Deutsche Post AG, TNT Post (Niederlande) und La Poste (Frankreich) sowie die Postdienstleiter von New Zealand, Surinam & der Vereinigten Arabischen Emirate. Die deutsche Post besitzt gleich drei dieser ETOE in den USA: Los Angeles, CA; Miami, FL und Chicago, IL.

Eine "dumme Frage", könnte man diese Sendungen statt mit Gebührbezahlt-Labeln auch mit deutschen Briefmarken frankieren? Gibt es hier einen "deutschen Briefkasten"? Wenn ja, was für Poststempel führen diese Zentren? Niederaula?

Ich vermute, da der oben gezeigte Brief zwar eine deutsche Franktur aufweist aber einen Handrollenstempel für eine zolltechnische Befreiung aus Niederaula erhielt, dass diese Sendung über so ein deutsches ETOE in den USA lief, dort frankiert wurde und bereits ab hier als "deutsche Einzelpostsendung" gilt. Normale Briefe aus DL erfahren ja sonst nicht diesen Stempel, auch würde ich ausschließen, dass nicht frankierte Dinge aus den USA, die ja als normale Fracht in DL eintreffen, entsprechend als (Einzel-) Postsendung gehandelt würden, oder ?



Zollstempel: "Von zollamtlicher Behandlung befreit // Deutsche Post AG // NL Internationale Produktion BRIEF // Bearbeitungsstelle 36272 Niederaula"

Hier eine weitere, zeitgleich eintroffene Sendung:



Absender "Virginia Tourism Corporation" aus Richmond, VA 23219 mit identischen PPI und auxiliary markings.

Der eigentliche Grund weshalb ich aber diese beiden Belege hier zeigen wollte, ist das mir bisher vollkommen unbekannte runde Label:



"CCSF / EWR.C.07.12.2010.706 / CARGO".

CCSF sollte für "Certified Cargo Screening Facilities", das sind speziell zertifizierte Einrichtungen, die Luftfracht hinsichtlich ihrer Sicherheit sichtet bzw. durchleuchtet, z.B. um zu verhindern das Briefbomben in den Frachtraum eines Flugzeugs geraten können. Aus diesem Grund würde ich stark vermuten, dass das Label in den USA auf den Umschlag geklebt wurde. EWR könnte dann für eine CCSF beim Newark Liberty International Airport (IATA-Kenner "EWR") in New Jersey stehen? Hat hierzu jemand weitere Informationen?

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 20.04.2012 14:33:23 Gelesen: 354550# 83 @  
@ DL8AAM [#61]
@ Pete [#62]

Ein weiteres Beispiel für ein Remailing aus dem Touristiksektor und frankiert vom FRANKIERSERVICE der DPAG mit Rücksendeadresse ( En cas de non remise prière de retourner à) "Postfach 3001, 36243 Niederaula", hier - im Gegensatz zu den in [#61] gezeigten drei österreichischen Absendern - nun aus Italien:



ABB-Remailing [IT-DE-DE] frankiert durch den FRANKIERSERVICE eines (mir) unbekannten Briefzentrums durch das Neopost-Gerät 1D05001011 am 19.04.2012 (Briefkopf 17.04./Eingang 20.04.). Absender "Tourismusverband Eisacktal, Großer Graben 26a, 39042 Brixen-Bressanone, Südtirol/Italien". Mit Vorausverfügung "Falls unzustellbar bitte entsorgen".

@ DirkMHoffmann [#64] " die Sendungen kommen aus Wien" und [#65]

" Kurz zu der Geschichte mit der Österreich Werbung. Spring arbeitet für diesen Kunden und verpackt die Sendungen in der Niederlassung in Wien und übergibt sie zur Zustellung in Deutschland an die Deutsche Post. Die Frankatur in Niederaula, das deutsche Auswechselpostamt der DPAG, deutet darauf hin, dass dies eine Sendung ist, die aus dem Ausland kommt".

Scheinbar steckt also Spring/TNT hinter diesen Mailings und die Brixener orientieren sich (nicht nur) für ihre Werbesendungen wohl eher nach Wien als nach Rom ;-) Steht das Frankiergerät dann also beim IPZ Niederaula oder ggf. sogar bei einem Extraterritorial Exchange Office/ETOE der DPAG in Österreich? Betreibt die DPAG so eines in AT?

Nur warum nutzt TNT für die Zustellung dieser Sendungen die Konkurrenz DPAG/DHL statt das eigene Privatpostnetzwerk in Deutschland? Vielleicht: Wenn TNT/Spring bereits in Wien direkt der DPAG/DHL Global Mail (über ein UPU-ETOE) übergeben könnte, dann würden die sich den eigenen Transport nach DL sparen...
Die exakten ("Direct Mail") Abläufe über diese ETOE sind mir im Einzelnen noch nicht ganz genau klar. Wer liefert wo ein und wer tauscht mit wem wo aus? [1] schreibt " ETOE’s are usually seen as competing with the local postal administration", dass könnte heissen, dass TNT/Spring die Sendungen bereits an ein (falls verhanden) exterritoriales Postamt der DPAG in Österreich übergeben könnte. Gemäß UPU [2] erlaubt Österreich die Errichtung von ETOE auf seinem Staatsgebiet.

Gruß
Thomas

[1]: http://blog.internationalmail.com/2009/03/03/what-is-an-extraterritorial-office-of-exchange-etoe
[2]: http://www.upu.int/nc/en/activities/general-policy-issues/regulatory-issues/extraterritorial-offices-of-exchange.html?download=resultRegulatoryIssuesResponsesToTheEtoeSurveyEn.pdf
 
DL8AAM Am: 25.04.2012 16:05:43 Gelesen: 354363# 84 @  
@ DL8AAM [#83]

Nachsatz: Inzwischen liegt mir eine Sendung des "Tourismusverband Großarltal" (5611 Großarl 1, Österreich), ebenfalls frankiert mit dem Gerät 1D05001011 des DPAG-Frankierservice (im IPZ Niederaula? oder im DPAG-ETOE in Wien?), vom 24.04.2012 vor. Das heisst die Remailingkette aus [#82] lautet eigentlich vollständig "Italien-Österreich-Deutschland". Die Frage ist nun, ob Spring/TNT in Italien selbst die Sendungen einsammelt und dann nach Österreich schafft, um sie letztendlich in Wien an die DPAG zu übergeben - oder ob zwischen Spring/TNT ein weiterer Dienstleister spezialisiert auf den Touristiksektor im Alpenland zwischengeschaltet ist. How?
 
DL8AAM Am: 27.04.2012 15:23:10 Gelesen: 354291# 85 @  
@ DL8AAM [#70]

Heute kam hier wieder eine Sendung vom Absender LULU Service Expeditions in 53100 Mayenne (Frankreich) [laut beiliegenden Lieferschein "Lulu.com, Raleigh, NC 27607, USA] "shipped via UPS Mail Logic Economy" mit belgischer Franktur an. In diesem Fall trägt der PPI (Entgeltbezahlt-Vermerk) zwar wieder die gleiche Rü cksendeadresse ("Postfach 4457, 1934 Brüssel-Flughafen") aber eine abweichende Lizenznummer: " BPI/200" (statt "BPI/4457").



PPI "P.B. - P.P. / Belgique - Belgïe / BPI200" mit Vorausverfügung "If undelivered please return / to PO BOX 4457 / 1934 BRUSSELS AIRPORT BELGIUM".

Ist inzwischen bekannt, wer hinter diesen "via Belgien"-Remailing steckt?

Die Frage ist, ob der PPI wirklich in Belgien oder "sonstwo" auf der Sendung angebracht wurde, steht doch dort "Belgïe" statt "België". Bei einer belgischen Herkunft könnte man erwarten das der "Doppelpunkt" korrekt auf dem e und nicht auf dem i landet ;-) Im Beispiel [#70] konnte das Sonderzeichen i überhaupt nicht gesetzt werden, dort ist "Belg e" eingedruckt. Das alles spricht eher nicht für eine belgischen Eigenverwendung.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 07.05.2012 19:41:10 Gelesen: 353908# 86 @  
@ DL8AAM [#78]

Deutscher Absender (Firma "Lyreco Deutschland GmbH", Lyreco-Straße 4, 30890 Barsinghausen) [bei Hannover] mit einer innerdeutschen Sendung ... mit einem "komischen", für mich vollkommen unbekannten Gebührbezahlt-Vermerk ("PPI") " P.P. / IMX / PRIORITY".

Das war keine Eintagsfliege. Heute kam vom gleichem Absender erneut eine Sendung mit identischem PPI.

Ich hatte seinerzeit mal per Email bei IMX angefragt, leider kam bis auf
I suspect this PPI originated out of our Paris office (or possibly German office - thro Paris or Amsterdam). keine weitere erhellende Information.

Weiss jemand aus der Liste etwa mehr?

Gruß
Thomas
 
Baber Am: 22.09.2012 18:35:49 Gelesen: 346809# 87 @  
Hier das Beispiel eines "nationalen" Remailings

Als die DDR noch formal existierte, wollte ich anläßlich eines Besuches die unterschiedlichen Auslandsgebühren ausnutzen und habe diesen Brief für 35 Pfg statt 70 Pfg nach England aufgegeben. Leider hatte ich mich in der englischen Postleitzahl verschrieben, so dass der Brief nicht zugestellt werden konnte. Er ging zurück in die DDR, wurde dort zur Feststellung des Absenders geöffnet und dann mir wieder in München zugestellt. Außer Spesen nichts gewesen.





Gruß
Baber
 
DL8AAM Am: 25.09.2012 13:18:39 Gelesen: 346632# 88 @  
@ Baber [#87]

Baber, ein schöner Beleg und um Klassen schöner anzusehen, als die gewerblichen modernen Remailings. Ich hatte heute übrigens gleich zwei davon in unseren täglichen Werbeflut gefunden. ;-)



Ausschnitt (mit sämtlichen Angaben) aus einem C5-Umschlag: ABC-Remailing; Absender ist "der daberer - das biohotel" in 9635 St. Daniel, Kärnten (Österreich), versendet über die Schweizer Post SPI (Swiss Post International) nach Deutschland. Economy-Frankiervermerk "P.P. Swiss Post CH 8010 Zürich Müllingen" (P.P. = Postage Paid) und Rücksendeadresse "Exchange Office SPI AT 8010 Zürich Müllingen". Auch hier ist das Ursprungsland der Sendung erkennbar. Ein Exchange Office ist im Prinzip nur ein neues Wort für ein Auswechslungsamt, SPI steht wieder für die Swiss Post International und AT für Austria/Österreich.

Und wenn wir schon einmal dabei sind, ähnlich aber doch anders:



Ausschnitt aus einem A4 Vorblatt (Prospekt unter Platikhülle): ABB-Remailing; Absender ist die "Altenmarkt-Zauchensee Tourismus" in 5541 Altenmarkt-Zauchensee im Salzburger Land (Österreich), versendet als INFOPOST direkt über die DPAG, mit der Infopostwelle als einzigem Frankiervermerk. Der 2D-Matrixcode dient hier nur der Steuerung für das Zusatzprodukt PREMIUMADRESS und beinhaltet keine Angaben zum Frankierwert, d.h. es liegt keinerlei versteckte AFS-Eigenschaft vor [1].

Ausgelesen finden sich lediglich die folgende Informationen im 2D-Matrixcode:

Ergebnis: DEA##/ðé#&¸Aª##
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 28
Herausgeber: 5099284760
Produktschlüssel: 9912 (Variante Premiumadress: RETOURE)
Erstellungsdatum: 17.06.2010
PremiumadressID: 1

Übrigens, auch in der aktuellen Version 27 der "Produktliste PREMIUMADRESS" vom 01.07.2012 [2] erscheint der oben kodierte Produktschlüssel 9912 nicht. Bei dem hier aufgeführten Datum 17.06.2010 handelt es sich nicht um das Versanddatum, sondern um das Datum der erstmaligen Erstellung dieses vereinfachten Standard-PREMIUMADRESS-2D-Matrixcodes (für diesen Kunden), auf postdeutsch "PREMIUMADRESS-Label" genannt [3].

Etwas unklar ist für mich in diesem speziellen Fall die vom Kunden gewählte PREMIUMADRESS-Variante RETOURE, d.h. bei Unzustellbarkeit wird die Sendung physisch an den Absender zurückgesendet. Es findet sich aber nur eine österreichische Rücksendeadresse auf dem Beleg. Werden etwa INFOPOST-Sendungen nun auch in das Ausland retourniert? Ich meine gelesen zu haben, dass unzustellbare Sendungen grundsätzlich nur in das Land der Franktur, d.h. hier Deutschland, zurückgeschickt werden? Deshalb sieht man bei Remailingsendungen aus Drittländern beim ABB- oder ABC-Remailing, die über die DPAG versendet werden, diese "Deck- bzw. Sammelpostfächer" beim IPZ in Niederaula. Oder steckt hier im 2D-Matrixcode, ggf. unter der Herausgeber-Kennung, eine spezielle Rücksendesteuerung? Die Sendungen gehen womöglich an eine Sammeladresse der DPAG in Dtld. und werden dort gesondert behandelt?

Hat hier jemand nähere Informationen?

Gruß
Thomas

[1]: "Deutsche Post Infopost Zusatzleistung / Frankiervermerk ZL" - http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=48705
[2]: http://www.deutschepost.de//mlm.nf/dpag/images/p/premiumadress/premiumadress_neu/produktliste_premiumadress_27.pdf
[3]: http://www.philaseiten.de/up/781551/7/9/3b91853b_h.jpeg
 
Pommes Am: 20.10.2012 21:13:54 Gelesen: 345247# 89 @  
Ich habe mir gerade das Thema mal durchgelesen, da schwirrt einem ja der Kopf.

Obwohl so aktuell, dennoch so geheimnisvoll - viel Spaß beim forschen!

Etwas ansatzweise Ähnliches wurde in [#58] gezeigt. Wenn ich alles richtig verstanden habe ein ABC-Remailing aus Deutschland über Malta nach den Niederlanden - vielleicht bringt dieser Beleg Euch ein wenig weiter.



Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 

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