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Thema: BDPh plant Beitragserhöhung um 5 Euro - DBZ streicht Berichterstattung
Das Thema hat 73 Beiträge:
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Richard Am: 05.04.2021 09:39:20 Gelesen: 4787# 1 @  
BDPh: Beitragserhöhung um 5 Euro geplant - DBZ streicht Berichterstattung aus dem Heft - Beitrag zensiert ?

In der DBZ Deutsche Briefmarken Zeitung vom 19.2.2021 war auf Seite 9 folgender Beitrag von Torsten Bernd (Abbildung: Entwurf) geplant, der aus unbekannten Gründen nicht erschienen ist:

Auf der kommenden Hauptversammlung des BDPh steht eine Beitragsdebatte auf der Tagesordnung. Der Bundesvorstand beantragt nämlich eine Erhöhung des Beitrages um alternativ drei oder fünf Euro. Erstere würde nach den Berechnungen des Schatzmeisters Walter Bernatek die Deckungslücke nur kurzfristig schließen, während ein Plus von fünf Euro eine längerfristige Beitragsstabilisierung verspreche. Die Beitragserhöhung soll sowohl für den Bundesbeitrag - diesen führen die Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften über die Mitgliedsverbände an den BDPh ab - als auch für Einzelmitglieder gelten.

Wie in Heft 26/2020 [der DBZ] gemeldet, kalkuliert der Bundesvorstands bereits für das laufende Jahr mit einem Verlust von 1.000 Euro. Für 2022 steht ein Minus von 7.000 Euro im Zahlenwerk. Hauptursache dafür ist die stetig sinkende Zahl der Mitglieder, die sich natürlich auf der Einnahmeseite bemerkbar macht. Derweil steigen gegenüber die Kosten, beispielsweise für den Versand des Verbandsorgans "philatelie". Wegen der sinkenden Auflage erscheinen die Gesamtkosten zwar stabil, doch steigt das Porto pro Einzelheft stetig und deutlich schneller als die allgemeinen Lebenshaltungskosten.

Die Beitagserhöhung kann frühestens zum 1. Januar 2023 in Kraft treten. Selbst wenn die Hauptversammlung des BDPh noch in diesem Jahr zusammentritt, muss den Mitgliedsverbänden Zeit gegeben werden, die Beitragserhöhung an die Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften weiterreichen zu können.



In der DBZ vom 15.2.2021 Seite 9 links unten geplanter Beitrag, bis heute nicht veröffentlicht.

Ergänzend aus dem der Redaktion Philaseiten vorliegenden Protokoll der BDPh Bundesvorstand-Sitzung vom 30.1.2021, Auszug:

Schatzmeister Walter Bernatek macht klar, dass der Vorstand verpflichtet ist, Verwaltungsrat und Hauptversammlung über diesen Umstand [kurzfristige Lücken schliessen, d.Red.] aufzuklären, entsprechende Vorschläge zu unterbreiten und in die Diskussion zur Abstellung eines Defizites einzutreten. Der Vorstand stimmt ohne Gegenstimmen zu.

Die Diskussion ist eröffnet.
 
22028 Am: 05.04.2021 09:59:49 Gelesen: 4752# 2 @  
Das sind 40 Cents pro Monat, ich denke das kann jeder verkraften.

Bereits bei der JHV in Gotha machte ich damals als nicht stimmberechtigter den Vorschlag man möge doch anstelle den damals verabschiedeten Beitrag anstelle um 3 gleich um 6 Euro (oder waren es 8, ich weiß nicht mehr) zu erhöhen, das wurde seitens einiger LVs aber vehement abgelehnt. Nun kommt die Diskussion wieder hoch!
 
nagel.d Am: 05.04.2021 11:54:13 Gelesen: 4649# 3 @  
Mir stellt sich dann die Frage, ob bei einer Beitragserhöhung nicht der Mitgliederschwund (nicht davon betroffen der natürliche Schwund durch Tod) vorangetrieben wird. Weiterhin ist fraglich wenn man so was aus anderen Fachzeitschriften entnehmen muss, ob man da nicht den Mitgliedern auch auf die Füße tritt. Warum informiert man die Mitglieder nicht direkt (im Zweifelsfall auch per Mail)?
 
22028 Am: 05.04.2021 12:09:21 Gelesen: 4629# 4 @  
@ nagel.d [#3]

Wenn ein Mitglied wegen 40 Cents im Monat wegläuft dann hat sich das betreffende Mitglied eh geistig eh schon verabschiedet.

Der BDPh wird sicher die Mitglieder bzw. die LVs und Direktmitglieder im Vorfeld der nächsten JHV, da nur da das beschlossen werden kann, informieren.
 
nagel.d Am: 05.04.2021 13:40:25 Gelesen: 4545# 5 @  
@ 22028 [#4]

Ja klar du legst das um auf den Monat und da magst du recht haben. Meiner Meinung nach rechnen aber die wenigsten Mitglieder so, die sehen nur den Gesamtbetrag. Man sollte das den Mitgliedern aber so daralegen und nicht einfach einen Gesamtbetrag in den Raum stellen. Meines Wissens nach ist beim bdph die letzte Beitragserhöhung auch schon eine Weile her, das sollte man nicht vergessen.
 
Lars Boettger Am: 05.04.2021 13:51:01 Gelesen: 4533# 6 @  
@ nagel.d [#3]

Mir stellt sich dann die Frage, ob bei einer Beitragserhöhung nicht der Mitgliederschwund (nicht davon betroffen der natürliche schwund durch Tod) vorangetrieben wird. Weiterhin ist fraglich wenn man sowas aus anderen Fachzeitschriften entnehmen muss, ob man da nicht den Mitgliedern auch auf die Füße tritt.

Nein, wird er nicht. Eine Beitragserhöhung wird oft als Begründung herangezogen, um seinen Austritt zu rechtfertigen. Viele Vereine lösen sich auf, weil keine Vorstände gefunden werden. Viele organisierte Sammler geben ihr Hobby im Alter auf. Viele Sammler haben im Rentenalter nicht mehr die notwendigen Mittel, um alle ihre Hobbies verfolgen zu können, dann wird entschieden zwischen Modeleisenbahn oder Briefmarken. Junge Sammler haben keine Lust auf organisierte Philatelie, weil sie im Internet angeblich alle notwendigen Informationen kostenlos beziehen können.

Im Vergleich zu anderen Hobbies (z.B. Tennis [p.a. > EUR 200] oder Fitnessclubs [1]) sind die monatlichen Fixkosten für unser Hobby sehr moderat. Wer sich aufregen will, kann sich jetzt künstlich über einen nicht erschienenen Artikel in der DBZ aufregen (DBZ ist mit dem VPhA eng verbunden). Oder man kann die Kirche im Dorf lassen und in Ruhe und sachlich diskutieren. Schlussendlich trifft jedes Mitglied selbst die Entscheidung, ob ihm eine Mitgliedschaft das Geld wert ist.

Beste Grüße!

Lars

[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6974/umfrage/mitgliedsbeitraege-fuer-fitness-studios-im-europaeischen-vergleich/

Jahresbeitrag American Philatelic Society: USD 65.00 für die Online-Version des AP
 
nagel.d Am: 05.04.2021 15:56:48 Gelesen: 4451# 7 @  
@ Lars Boettger [#6]

Klar die Beitragserhöhung wird immer vorgeschoben. Wenn man irgendwo austreten mag und keinen Grund findet, ist es immer die Beitragserhöhung, und dass mit dem Renteneintrittsalter die Mittel schwinden ist auch verständlich und darüber braucht man auch nicht zu diskutieren. (nicht jeder hat halt das Glück eine hohe Rente mit Betriebsrente im Alter zu erhalten).

Und um ehrlich zu sein, das ist meine persönliche Meinung, wenn die gewohnten Zigaretten, die Bildzeitung oder das Bier teurer wird ändert sich nichts.

Es würde da schon eine pragmatische Lösung helfen über die Verbände nachdenken sollten.

Und dass die Jugend andere Interessen hat als die organisierte Philatelie darüber brauch man auch nicht zu diskutieren, denn das ist im Zeitalter von Internet, Handy und co nicht verwunderlich und nicht von der Hand zu weisen.
 
ChristianSperber Am: 05.04.2021 16:20:29 Gelesen: 4427# 8 @  
@ Lars Boettger [#6]

Hallo Lars,

der Online-Beitrag der American Philatelic Society beträgt übrigens lediglich 45$ [1], also ungefähr die gleiche Größenordnung meiner online geführten BDPh-Direktmitgiedschaft.

Aber die Frage, um die es hier geht wird doch von den Verbandsfunktionären gefürchtet wie vom Teufel das Weihwasser: Wäre der gefühlte Bedeutungsverlust von Verbandsfunktionären aufgrund sinkender Mitgliederzahlen durch den möglichen Austritt der eigentlich Desinteressierten nach Beitragserhöhung wirklich so schlimm? Aber damit wären wir schon bei der Grundstzfrage nach dem Rollenverständnis der Verbandsphilatelie.

Im Übrigen kann ich mich den Vorrednern nur anschließen, dass wir in der genannten Größenordnung eine Lappalie diskutieren.

Gruß

Christian

[1] https://stamps.org/join-now
 
alemannia Am: 05.04.2021 19:02:15 Gelesen: 4297# 9 @  
@ 22028 [#4]

Der BDPh wird sicher die Mitglieder bzw. die LVs und Direktmitglieder im Vorfeld der nächsten JHV, da nur da das beschlossen werden kann, informieren.

Hallo zusammen,

ja und wer entscheidet dann über eine Beitragserhöhung?

Natürlich entscheiden das altbewährt die Landesverbände aufgrund ihrer in der Satzung festgeschriebenen Stimmenmehrheit.

Alle Anderen, OV-Mitglieder und Einzelmitglieder haben faktisch keinerlei direkte Möglichkeit der Einflussnahme auf das Ergebnis.

Versuche, dies zu ändern sind in der Vergangenheit gescheitert.

Da muss man sich nicht wundern, wenn selbst die wirklich an der Philatelie interessierten BDPh-Mitglieder resignieren und sich verabschieden.

Gruß

Guntram
 
10Parale Am: 05.04.2021 21:20:55 Gelesen: 4188# 10 @  
Eigentlich bin ich gerne Mitglied im BDPh. Die Diskussion über die Beitragserhöhung rekapituliert die wirklichen Probleme der Philatelie, die stetig sinkenden Mitgliederzahlen und das mangelnde Interesse der Jugend an der Beschäftigung mit Briefmarken.

Wie bin ich eigentlich Mitglied im BDPh geworden? Jeder sollte sich daran erinnern. Bei mir war es so:

Als ich in die ARGE Rumänien eintreten wollte, war Voraussetzung, Mitglied eines Briefmarkenvereins oder des Bundes Deutscher Philatelisten zu sein. Dabei habe ich mich entschlossen, Direktmitglied im BDPh werden "zu müssen." Als ich einige Zeit später in den Lörracher Briefmarkensammlerclub eintrat, wurde ich auch dort kraft Mitgliedschaft im BDPh angemeldet, hatte damit also praktisch eine Doppelmitgliedschaft - ich besaß 2 Mitgliedsnummern.

Mittlerweile bin ich aus dem Briefmarkensammlerverein und der ARGE ausgetreten und habe dennoch weiterhin die Direktmitgliedschaft im BDPh.

Diese einfache, etwas skurril klingende Geschichte sollte jedem Verantwortlichen zu denken geben.

Liebe Grüße

10Parale
 
lueckel2010 Am: 05.04.2021 23:47:54 Gelesen: 4114# 11 @  
@ 10Parale [#10]

Guten Abend,

was ist daran "etwas skurril"?

Nach Eintritt in einen Ortsverein haben Sie freiwillig Ihre BDPh-Direktmitgliedschaft (Jahresbeitrag derzeit wohl 42.00 €; Jahresbeiträge in Ortsvereinen liegen nach meiner Kenntnis durchweg darunter) beibehalten. Warum? Welche Vorteile hat eine Direktmitgliedschaft im Vergleich zu einer Mitgliedschaft in einem Ortsverein für Sie?

Aus meiner Sicht gibt es da keine.

Gründe:

Mein kleiner "Dorfverein" (etwa 25 Mitglieder, Jahresbeitrag zurzeit 30.00 €), in dem ich nach meinem Umzug nach Norddeutschland Mitglied geworden bin, bietet zusätzlich zu den üblichen BDPh-Vorteilen

- eine "passable" Vereinsbibliothek, in der zwar nicht immer die aktuellsten - aber dennoch "brauchbare" Michel-Kataloge aller "Haupt"-Sammelgebiete in Deutschland, Europa und Übersee kostenlos ausgeliehen werden können,
- einen "gediegenen" (Ratssaal der Gemeinde) kostenfreien sonntäglichen (einmal im Monat) Treffpunkt, wo man zwar nicht unbedingt tauscht, aber doch immer wieder persönliche Kontakte mit Gleichgesinnten (auch Gästen!) hat,
- pro Jahr einen kostenlosen Vereinsausflug, in der Regel zur Messe nach Essen,
- gesellige private Zusammenkünfte (z. B. Grillabende) interessierter Vereinsmitglieder.

Einfach mal drüber nachdenken In Lörrach gibt ja wohl einen ziemlich aktiven (lt. Internet) Ortsverein!

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
 
pritt Am: 06.04.2021 00:53:58 Gelesen: 4087# 12 @  
Also ich frage mich ja schon länger ob und wann s überhaupt noch eine Zeitung in diesem sinn noch gibt.

Wenn Mann sieht was alles im Netz zu finden ist frage ich mich manchmal:

Wann kommt die E Zeitung (E für Elektronische) sind ja grösstenteils schon vorhanden, Briefmarkenclub Via Anmeldung Kennwort u.s.w.

Ob ichs noch erlebe ?

Eine Brief Marke weniger kaufen dann sind 40 Cents pro Monat wieder drin

Gruss aus der Schweiz
 
uli Am: 06.04.2021 09:05:22 Gelesen: 4008# 13 @  
@ lueckel2010 [#11]

Guten Morgen Gerd,

ich fürchte, das war ein Eigentor, und vermutlich hast du das nicht einmal bemerkt.

(M)Eine These: Drei der vier von dir genannten Argumente / Gründe sind vor allem jungen Sammlern völlig egal und eher abschreckend.

Gruß
Uli, weder jung, noch Mitglied
 
nagel.d Am: 06.04.2021 11:11:10 Gelesen: 3925# 14 @  
Das Grundübel, um es mal so zu nennen, ist für mich eigentlich die Tatsache, daß die Informationen, die hier von Richard, dessen Arbeit mehr als sehr gut ist, vorgestellt werden bzw. wurden nicht von offizieller Seite mitgeteilt werden (Sei es in der philatelie, via Email oder als Brief). Andere Informationen hat man dann aus der DBZ bzw. Briefmarkenzeitung entnehmen müssen.
 
Eric Scherer Am: 06.04.2021 11:52:32 Gelesen: 3893# 15 @  
@ nagel.d [#14]

Lieber Nagel

Ich verstehe Deine Aussage nicht? Im Moment gibt es keinen Termin für die nächste Hauptversammlung des BDPh. Sobald der Termin feststeht, ergeben sich die Fristen. Alle Anträge, egal ob von einfachen Mitgliedern oder vom Vorstand, müssen dann fristgerecht eingereicht und publiziert werden. Das ist ein ganz normaler Prozess und es gibt im Moment keine Anzeichen, dass sich hieran etwas ändert oder dass hier versucht wird, zu tricksen. Die Anträge werden dann an der Hauptversammlung vorgestellt, diskutiert und am Ende wird nach Mehrheitsregeln entschieden.

Das der Vorstand des BDPh sich Gedanken über eine mögliche Beitragserhöhung macht und dazu verschiedene Rechenszenarien aufbereitet, ist aus meiner Sicht selbstverständlich. Das gehört zu einer guten und sauberen Vorstandsarbeit.
Ich sehe hier also kein Übel. Es ist auch ok, wenn über den Sinn oder Unsinn von solchen Beitragserhöhungen diskutiert wird und natürlich über den Sinn und Unsinn einer BDPh-Mitgliedschaft. Hier aber ein "Übel" zu verorten, halte ich für weit hergeholt.
 
filunski Am: 06.04.2021 12:13:38 Gelesen: 3876# 16 @  
@ nagel.d [#14]

Lieber Nagel!

Ich kann mich meinem Vorschreiber Eric Scherer [#15], nur anschliessen, auch ich verstehe dein "Geschreibsel" nicht.

Das ist auch nicht das erste Mal und deshalb muss ich mir jetzt einfach mal Luft machen und es deutlich aussprechen, bzw. hinschreiben. Vielleicht kapierst es dann auch du irgendwann. Du schreibst einfach viel zu viel unverständlichen, oft auch noch bar jeglicher orthographischer Kenntnisse (die dann meist schnell und unauffällig, soweit möglich, Richard ausbessert), "Unsinn" bei dem nicht nur ich die Luft anhalten muss! Es ist normalerweise nicht unbedingt meine Art etwas öffentlich so drastisch hinzuschreiben, aber in deinem Fall musste es jetzt mal sein.

Denk mal darüber nach und bitte, antworte nicht darauf (oder schreib mir persönlich eine E-Mail).

Beste Grüße,
Peter

PS: Es tut übrigens auch nicht weh, Beiträge mit einer (im Idealfall höflichen) Anrede zu beginnen und mit einer Grußformel zu beenden. ;-)
 
nagel.d Am: 06.04.2021 13:14:24 Gelesen: 3811# 17 @  
@ Eric Scherer [#15]
@ filunski [#16]

Dass unabhängig von Richards Beitrag # 1 erwähnter Bericht in der DBZ erschienen ist, ist nicht der einzigste Bericht/Beitrag der in der DBZ bzw. Briefmarkenspiegel erschienen ist. Diese Berichterstattung vermisse ich jedoch in der Philatelie, welche ja Mitgliederzeitschrift des BDPh ist (hier möge man mich dann korrigieren wenn es anderst ist).

Und im Übrigen hat alemannia [#9] schön herausgestellt, wer wirklich über die Beitragserhöhung kraft Stimmenmehrheit entscheidet.

Und Erik Scherer, daß man als Einzelmitglied Informationen aus dem BDPh (bei dem man ja Mitglied ist und ordentlich seine Beiträge zahlt), aus anderen Fachzeitrschriften entnehmen muss, ist eigentlich schon beschämend genug.

Ich kann mich noch an die Anfänge meiner Direktmitgliedschaft erinnern, da sind in regelmäßigen Abständen, außerhalb der Philatelie, Rundbriefe erschienen. Daß man den Versand dieser Rundbriefe aus Kostengründen eingestellt hat mag noch jedem einleuchten. Aber im Zeitalter von Email kann ich mir durchaus vorstellen den Einzelmitgliedern eine entsprechende Mail zukommen zu lassen. Und um ehrlich zu sein, so ist es meine persönliche Meinung, gehört es eigentlich zum guten Ton diese Informationen/Überlegungen den Mitgliedern, unabhängig von einer Hauptversammlung, zur Kenntnis zu bringen, zumal diese Informationen ja scheinbar an die Fachpresse gelangt ist. Hier kann man natürlich auch den Hinweis anbringen, daß dies Thema der Hauptversammlung ist. Sicherlich kommt jetzt das Gegenargument, mann muß die Mitglieder nicht über jedes Thema aus der Vorstandsarbeit informieren und da gebe ich recht, nicht jede Thematik aus der Vorstandsarbeit muß den Mitgliedern mitgeteilt werden.

Was die Anträge und Antragsfristen anbelangt gelten natürlich Fristen. Nur um diese Anträge zu stellen muß ich entsprchende Voraussetzungen als Einzelmitglied erfüllen und um diese zu Erlangen hat der Vorstand eine entsprechende, seltsame Auffassung gegenüber den Einzelmitgliedern, deren Argumentaition hier nicht verstanden wird (im Detail möchte ich hier nicht darauf eingehen da werden die Verantwortlichen sicherlich Auskunft geben können). Bevor da Nachfragen kommen es geht um der in Bensheim beschlossene Satzung und die damit verbundenen Mindestmitgliederzahlen die ich als Dirketmitglied benötige.

Und nicht jedes Mitglied, das seinen Austritt erklärt, teilt die wirklichen Gründe seines Austritts mit, da wird schon die Beitragserhöhng gerne mal als Grund vorgeschoben. Siehe dazu Beitrag von Lars Boettger [#6].

@ Peter es ist schon weiterhin seltsam, daß man sich für einigen Unmut, den man äußert, dann noch Seitenweis rechrtfertigen muß. Vorallem wenn man Informationen aus der Fachpresse/-zeitschrift entnehmen muß, die nicht als Mitgliederzeitung des Vereins gilt.

Welcher Sammler bezieht alle deutschsprachigen Fachzeitschriften. Wohl kaum jeder.

Grüße aus dem Saarland.
 
22028 Am: 06.04.2021 13:20:42 Gelesen: 3803# 18 @  
@ nagel.d [#17]

Dass unabhängig von Richards Beitrag # 1 erwähnter Bericht in der DBZ erschienen ist, ist nicht der einzigste Bericht/Beitrag der in der DBZ bzw. Briefmarkenspiegel erschienen ist. Diese Berichterstattung vermisse ich jedoch in der Philatelie, welche ja Mitgliederzeitschrift des BDPh ist (hier möge man mich dann korrigieren wenn es anderst ist).

Der in Beitrag 1 gezeigte Bericht ist NICHT in der DBZ erschienen, einfach mal lesen und verstehen.

Als Direktmitglied wirst Du sicher Frist- und Formgerecht die Tagespunkte der JHV bekommen, bis dahin schlage ich Dir vor die Füsse (und Finger) still zu halten, aktuell ist alles pure Spekulation!
 
Eric Scherer Am: 06.04.2021 13:32:49 Gelesen: 3792# 19 @  
@ nagel.d [#17]

Lieber Nagel,

ich selbst würde die Berichterstattung im Moment als im rein spekulativ betrachten. Ich gehe fest davon aus, dass die Philatelie ausführlich berichtet, wenn das Thema ansteht. Im Moment steht es nicht an. Die Gründe dafür habe ich ja schon erläutert.

Liebe Grüsse Eric
 
lueckel2010 Am: 06.04.2021 18:11:01 Gelesen: 3669# 20 @  
@ uli [#13]

Guten Abend, "uli",

vielen Dank für Dein Statement, das ich allerdings als "etwas daneben" empfinde! Ich habe lediglich versucht, "10Parale" die Vorteile einer Mitgliedschaft in einem Ortsverein gegenüber einer BDPh-Direktmitgliedschaft zu erläutern. Leider ist "10Parale" bislang noch nicht auf diesen Versuch eingegangen.

Es dürfte allgemein bekannt sein, dass nicht nur philatelistische Vereine Probleme mit der Nachwuchsgewinnung haben. Vereine jeglicher Coleur werden überwiegend von jungen Menschen nur dann akzeptiert, wenn sie persönliche Vorteile bringen und daneben dann auch noch geil oder aber zumindest cool sind. Sie werden grundsätzlich als eher uncool (abschreckend?) empfunden.

Warum eigentlich? Kannst Du diese Frage beantworten?

Übrigens, auch Eigentore können ein Fußballspiel spannend machen!.
Ich freue mich, dass diese Thematik, die zwischenzeitlich wieder (einmal) in den "Nonsens"-Bereich abzugleiten drohte, mittlerweile durch sachlich korrekte und kompetente Zuschriften in das "richtige Fahrwasser" zurückgekehrt ist!

Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert (mit gut 76 Lebensjähren auch nicht mehr ganz so jung; seit 1974 nacheinender Mitglied in zwei philatelistischen Ortsvereinen, in einem gut 15 Jahre als Vorstandsmitglied in verschiedenen Funktionen; jahrzehntelange Mitgliedschaft in zwei BDPh-Arbeitsgemeinschaften; kürzlich "aus Überzeugung" auch noch der Poststempelgilde beigetreten! Dümmer geworden bin ich durch all diese Aktivitäten nicht!).
 
uli Am: 06.04.2021 19:27:28 Gelesen: 3620# 21 @  
@ lueckel2010 [#20]

Hallo Gerd,

ich gebe zu, ich habe dir etwas unterstellt, vielleicht zu Unrecht. Als Grund (und Entschuldigung) dafür möchte ich ins Feld führen, dass ich bei allen Diskussionen immer wieder - und halt nicht nur im Zusammenhang mit einem Vergleich zur Direktmitgliedschaft - die gleichen Argumente für eine Vereinsmitgliedschaft höre und lese - und zwar u.a. die von dir genannten. Und darin liegt meine Unterstellung.

Trotzdem bleibe ich bei meiner These: Mit den von dir genannten vermeintlichen Vorzügen bringst du wahrscheinlich niemanden dazu Vereinsmitglied zu werden. Ganz im Gegenteil, ich kenne eine Reihe Sammler, die genau das - Treffen am Sonntag in einem "Ratssaal", Grillabende mit vermutlich jeder Menge "alten" Männern, Ausflüge zu langweiligen Ausstellungen - von einer Vereinsmitgliedschaft abhalten. Erfolgversprechende Mitgliederwerbung sieht in meinen Augen anders aus.

Bevor jetzt die übliche Replik kommt: Ich war jahrzehntelang bis auf Landesebene ehrenamtlich im Sport unterwegs. Die Probleme des Mitgliederschwunds und der Nachwuchsgewinnung sind dort ebenfalls groß. Ich habe immer wieder mit Kopfschütteln die meist untauglichen Versuche der organisierten Philatelie wahrgenommen diesem Negativtrend entgegen zu wirken. Damit will ich es aber gut sein lassen. Meine Lust über dieses Thema zu diskutieren ist schon einige Zeit bei Null angekommen.

Entschuldige bitte meinen Beitrag oben, solltest du dich angegriffen fühlen. Es war einfach nur eine spontane Reaktion auf deine Argumente.

Viele Grüße
Uli

P.S.: Die Anführungszeichen sind nicht nötig, ich werde tatsächlich Uli gerufen
 
saeckingen Am: 06.04.2021 21:41:40 Gelesen: 3553# 22 @  
Ich sehe auch, dass es für Ortsvereine schwierig ist neue Mitglieder zu gewinnen und stimme auch zu, dass die meisten genannten Punkte für bestehende Mitglieder zwar nett sind, aber kaum jemanden dazu bewegen dürften in einen Ortsverein einzutreten.

Aber was wäre es denn, was Ortsvereine bieten könnten/sollten um für neue Mitglieder attraktiver zu werden?

Es wäre doch mal großartig, hier Vorschläge und Wünsche an die Vereine zu lesen, statt nur was alles nicht gewünscht wird.


Ich halte sowohl € 3 als auch € 5 Beitragserhöhung für falsch! Das ist zu wenig, um auch etwas zusätzlich bieten zu können, statt allenfalls das bestehende kurzfristig zu erhalten. Ich denk es würde auch kaum einem Mitglied schwerfallen, pro Monat € 1 zusätzlich zu bezahlen, wenn er dafür auch etwas geboten bekommt. Karteileichen treten bei einer Beitragserhöhung aus - egal ob es € 3 oder € 12 sind. Da geht es nicht ums Geld, sondern man wird daran erinnert, dass man noch Mitglied ist, obwohl man schon länger kein Interesse mehr daran hat und tritt aus.

Grüße
Harald
 
Cantus Am: 07.04.2021 01:43:33 Gelesen: 3480# 23 @  
Ich verstehe überhaupt nicht, wozu diese vielen langen Wortbeiträge gut sein sollen. Ich selber bin Mitglied in fünf verschiedenen Vereinen und ARGEN (nicht nur philatelistisch), die mich insgesamt einen Jahresbeitrag von knapp 700 Euro kosten. Jeder einzelne Vereinsbeitrag erfüllt einen bestimmten Zweck, der von mir voll unterstützt wird. Wenn ihr dann über einen so läppischen Betrag wie 6 Euro so lange diskutiert, da kann ich nur verständnislos den Kopf schütteln.

Viele Grüße
Ingo
 

Das Thema hat 73 Beiträge:
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