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Thema: Bund Automatenmarken Pilotversuch: Chaos bei der Versandstelle Weiden
Das Thema hat 499 Beiträge:
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lonerayder Am: 11.01.2019 21:05:10 Gelesen: 137970# 75 @  
Hallo zusammen,

hier ein gelaufener Beleg mit einer Marke vom 4.1.19 vom Standort Bayenthal



Andreas
 
Sammler Individuell Am: 11.01.2019 22:20:34 Gelesen: 137927# 76 @  
Die höchste mir noch vorliegende Nummer aus Bayenthal ist die "C43", also 3139 von der Quittung 2019/0220 vom 04.01.19 um 9:42 Uhr. Da ich aber insgesamt 20 Sätze zu 5 Marken, also genau 100 Marken gezogen hatte und die niedrigste Nummer aus diesem Kauf nachweislich die 3044 hat (nachgesehen, bevor ich Marken abgegeben habe), muss die höchste Nummer die 3143 sein. Allerdings habe ich inzwischen, wie erwähnt, einige Marken verkauft und vertauscht, die Nummern 3140-3143 werden wohl dabei gewesen sein.

Während meiner Anwesenheit hat ein weiterer Sammler direkt nach mir 5 komplette Sätze, also 25 Marken in einem Kaufvorgang gezogen. Daher sollte die höchste Zahl die 3168 sein, die höchste Quittung die Nr. 2019/0221. Wann danach der Automat ausfiel und ob er vor dem generellen "Ausserkraftsetzen" der Post nochmals funktionierte, weiß ich nicht.

Mehr kann ich zu dem Automat Bayenthal aus 2019 leider nicht beitragen.
 
Stefan Am: 12.01.2019 13:42:24 Gelesen: 137804# 77 @  
@ Sammler Individuell [#76]

Mehr kann ich zu dem Automat Bayenthal aus 2019 leider nicht beitragen.

Danke für die Infos! Ich habe die Menge deiner eigenen erworbenen Automatenmarken soeben im moderierten Thema [1] nachgetragen. Dadurch sind bisher 412 Stück vom Monat Januar 2019 für den Automaten Köln-Bayenthal (Bonner Str.) denkbar. Es wäre interessant zu erfahren, wann dieser Automat außer Betrieb ging (irgendwann zwischen Freitag, den 04.01.2019 um 09:42 Uhr und Dienstag, den 08.01.2019 um 09:15 Uhr = kurz nach Filialöffnung). Es wäre denkbar, dass an dem Freitag sowie Samstag und dem darauffolgenden Montag weitere Käufe an dem Automaten erfolgten.

Dito erhoffe ich mir in nächster Zeit nähere Angaben für den Monat Januar 2019 zum Automaten in Brühl. Ich mag nicht ausschließen, dass dort ggf. ebenfalls einige Hundert Stück produziert worden sind.

Gruß
Pete

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=12416&CP=0&F=1
 
Ron Alexander Am: 12.01.2019 14:53:39 Gelesen: 137757# 78 @  
@ Pete [#73]

Wenn ich das richtig sehe, Belege die am Postschalter aufgegeben wurden, wurden gestempelt. Die anderen Belege wurden wohl im Briefkasten eingeworfen und im Briefzentrum nicht gestempelt (da Kodierung ausgelesen wurde). Da nehme ich doch an, dass dies dann auch die Zukunft für die Praxis sein sollte. Damit dürfte die Idee dahinter klar sein, Abschaffung der Poststempel. Interessant ist es dann noch, wenn man ein Schriftstück zu einem festen Zeitpunkt einreichen muss und den entsprechenden Vermerk "Es zählt das Datum des Poststempels". Dies wird es in Zukunft dann so wohl auch nicht mehr geben.

Grüße,
Ron
 
Stefan Am: 12.01.2019 16:53:22 Gelesen: 137709# 79 @  
@ Ron Alexander [#78]

Wenn ich das richtig sehen, Belege die am Postschalter aufgegeben wurden, wurden gestempelt. Die anderen Belege wurden wohl im Briefkasten eingeworfen und im Briefzentrum nicht gestempelt (da Kodierung ausgelesen wurde). Da nehme ich doch an, dass dies dann auch die Zukunft für die Praxis sein sollte. Damit dürfte die Idee dahinter klar sein, Abschaffung der Poststempel.

Ähm jein - so eindeutig ja oder nein lässt sich nicht antworten. Soweit mir bekannt, ist der Sinn und Zweck des Matrixcodes, dass eine Stempelung entfällt. Bei der Erzeugung der Automatenmarke im Automaten muss gleichzeitig im Hintergrund (postintern) dafür gesorgt werden, dass die Existenz von genau diesem Matrixcode von genau dieser Automatenmarke aus genau dem Automaten (von genau diesem Drucktag) postseitig gespeichert wird und zur Verwendung für eine Frankierung einer Sendung zulässig ist. Wird diese Automatenmarke zur Frankierung genutzt und durchläuft die Briefsortieranlagen im Briefzentrum der Post, sollte dieser Matrixcode in der Software von einer postintern bestehenden Liste gestrichen (bzw. abgehakt) werden. Dadurch sollte eine erneute Verwendung auffallen, sofern es dazu käme. Eine postseitige Stempelung würde entfallen. Um eine erneute Verwendung zur Frankatur zu erschweren, wurde für diese Ausgabe die Schlitzperforation eingeführt. Die Automatenmarken sollten sich auch nicht ablösen lassen, da die sonst gängige wasserlösliche Trennschicht zwischen Klebstoff und Papier nicht vorhanden ist.

Diverse Postmitbewerber in Deutschland arbeiten bereits seit Jahren mit einer vergleichbaren Technik, indem Briefmarken bzw. Prelabels (für Geschäftskunden) verausgabt werden, welche einen Strichcode (UPOC) enthalten. Dieser Strichcode soll bei einer Verwendung der Briefmarke maschinell eingelesen werden; diesem Datensatz werden zwecks Sendungsverfolgung weitere (interne) Angaben aus der Sendungserfassung hinzugefügt und gespeichert. Würde die Briefmarke bzw. das Prelabel erneut zur Frankierung verwendet, sollte die Briefsortieranlage die betroffene Sendung entweder aussortieren (Strichcode bereits mit Verwendungsdaten in der Verwaltungssoftware belegt) oder aufgrund der gespeicherten Daten eine maschinelle Fehlsortierung (an die Empfängeranschrift der ursprünglichen Sendung) verursachen.

Ich unterstelle, dass genau die fünf Postbankfilialen in Köln (3), Bonn (1) und Brühl (1) darüber informiert sind, dass diese Automatenmarken (mittlerweile) bei Auflieferung am Tresen in der Filiale nicht mehr gestempelt werden brauchen, dito sollten auch die Briefzentren in Köln informiert sein. Entsprechend sind auftauchende Belege, wo die neuen Automatenmarken eine Handstempelentwertung tragen - insbesondere der Filialen "Köln 51" (Köln-Bayenthal, Bonner Str.) und "Köln 60" (Köln-Nippes, Wilhelmstr.) - im Regelfall auf philatelistischen Einfluss zurückzuführen sein.

Im nachfolgenden Beispiel wurde die C6-Sendung mit einer vor Ort taggleich gezogenen Automatenmarke zu 70 Cent (bis 20 g) frankiert und diese um eine Automatenmarke zu 15 Cent auf das Porto für einen Kompaktbrief (bis 50 g) erweitert:



Auf Sammlerwunsch erfolgte am 31.12.2018 eine korrekte Entwertung der zusätzlichen Frankierung in der Filiale "Köln 60" (Köln-Nippes) selbst, ansonsten hätte das Briefzentrum stempeln müssen. Über solch eine Konstellation ließ sich der tatsächliche Verwendungstag der Frankatur dokumentieren.

Die in Beitrag [#73] gezeigten Belege, frankiert mit Automatenmarken aus Bonn, wurden am 22.12.2018 in der Postfiliale 53797 Lohmar (östlich vom Flughafen Köln-Bonn gelegen) aufgeliefert. Lohmar selbst gehört nicht zu den Standorten, wo für den Feldversuch die neuen Automaten aufgestellt worden sind. Die Handstempelentwertung in der Annahmestelle kann auf philatelistischen Einfluss hin entstanden sein oder alternativ auf eigene Veranlassung des örtlichen Personals.

Der Beleg zu 70 Cent Porto aus Brühl in Beitrag [#73] sowie die von lonerayder in Beitrag [#75] gezeigte Sendung sollten meines Wissens den üblichen Zustand einer gelaufenen Sendung darstellen - dies analog der Bearbeitungsweise der seit Jahren existierenden Internetmarken.

Im nachfolgenden Beispiel, welches diese Woche aufgegeben wurde, erfolgte am Montag, den 07.01.2019 eine maschinelle Entwertung der Frankierung im Briefzentrum 45:



Eine derartige Entwertung dürfte eher eine Ausnahme von der Regel sein, entstand ohne philatelistischen Einfluss und dokumentiert dabei zufällig das genaue Verwendungsdatum der Frankierung.

Da nehme ich doch an, dass dies dann auch die Zukunft für die Praxis sein sollte. Damit dürfte die Idee dahinter klar sein, Abschaffung der Poststempel.

Man würde sich, sofern generell auf Briefmarken mit Matrixcode umgestellt würde, die Technik zur maschinellen Stempelung und die Stempelfarbe sparen. Ein weiterer, nicht unwesentlicher Faktor ist das Thema Zeitersparnis bei der Sendungsbearbeitung in einem Briefzentrum, da ein grundsätzlicher Arbeitsschritt in der Prozesskette entfallen würde.

Interessant ist es dann noch, wenn man ein Schriftstück zu einem festen Zeitpunkt einreichen muss und den entsprechenden Vermerk "Es zählt das Datum des Poststempels". Dies wird es in Zukunft dann so wohl auch nicht mehr geben.

Dieser Aspekt wird ebenfalls interessant werden.

Gruß
Pete
 
Sammler Individuell Am: 12.01.2019 17:50:35 Gelesen: 137634# 80 @  
Da ich der Auflieferer in Lohmar war, kann ich Aufklärung verschaffen.

Ich hatte die Belege vorbereitet und nach Lohmar bzw. Köln Bayenthal zur Auflieferung mitgenommen. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die neuen ATM nicht gestempelt werden sollen. Auf meine Bitte hin, die Belege sauber zu stempeln, haben die MA in Lohmar und Bayenthal entsprechend gestempelt. Bereits am 28.12. informierte mich die MA in Lohmar dann, als ich neue Belege abgab, dass diese Marken eigentlich nicht gestempelt werden dürften und sie dies nur auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin getan hatte.

Inzwischen war mir dies auch bekannt und ich antwortete, dass ich eine normale Bearbeitung, also keine Stempelung, wünsche.

Also waren bereits relativ kurzfristig zumindest die Poststellen in der Nähe des Versuchs, vielleicht sogar deutschlandweit alle MA informiert worden. Ob dies dann alle MA zur Kenntnis nehmen oder beachten, sei nun einmal dahin gestellt.
 
Ron Alexander Am: 12.01.2019 17:53:24 Gelesen: 137628# 81 @  
@ Pete [#79]

Vielen Dank für die Erläuterung und den gestempelten Beleg! Das dürfte wirklich die Ausnahme bleiben, ich bin gespannt wie es sich weiter entwickelt. Für uns Sammler geht mit dem Stempel m.E. ein wichtiges Merkmal auf einem Briefstück verloren, das zur Geschichte beiträgt.

Aus Sicht des normalen Postkunden, macht es an sich keinen Unterschied bis auf den Vermerkt mit dem "Datum des Poststempels" aber auch hier denke ich, dass Thema dürfte ich auch erledigen. Ich habe diesen Passus bisher nie benötigt. Für die Post, wie von Dir beschrieben, ein ganz klarer Punkt der Rationalisierung und Einsparmöglichkeiten! Alles wird vernetzter, dies birgt abter natürlich andere Risiken, was wenn der Code nicht erkannt wird? Könnte es sich dabei nicht auch um eine Prüfziffernfolge handeln, die noch dahinter steckt, um genau diesem Umstand vorzugreifen?

Es bleibt durchaus spannend!

Grüße,
Ron
 
Stefan Am: 13.01.2019 09:34:24 Gelesen: 137483# 82 @  
@ Ron Alexander [#81]

Alles wird vernetzter, dies birgt aber natürlich andere Risiken, was wenn der Code nicht erkannt wird? Könnte es sich dabei nicht auch um eine Prüfziffernfolge handeln, die noch dahinter steckt, um genau diesem Umstand vorzugreifen?

Zum Thema Matrixcode im Briefzentrum nicht maschinell auslesbar - gute Frage, nächste Frage. ;-)

Analog bisheriger Postprodukte seit der Privatisierung (Bsp. aktuelle selbstklebende Einschreibeaufkleber aus der Filiale oder EAN-Nummern auf den Bogenrändern der Zehnerbögen bzw. Leerfelder einiger Rollenmarken) ist davon auszugehen, dass es sich bei der letzten Ziffer des zweizeiligen Buchstaben-/Zahlensalates auf der Automatenmarke ebenfalls um eine Prüfziffer handelt. Ein Abbildungsbeispiel aus Beitrag [#11] dieses Themas (bzw. weitere abgetippte Prüfziffernbeispiele in Beitrag [#15]):



Buchstaben-/Zahlensalat (hexadezimal) der vorstehend gezeigten Automatenmarke:

A0 021D 752C = Gerätenummer vom Automatenmarkenbedrucker
00 0000 8180 -> "818" = fortlaufende Nummerierung (hexadezimal) und die letzte Ziffer/Buchstabe, hier "0" = mutmaßlich Prüfziffer (da sonst nichts anderes Sinnvolles als Möglichkeit übrig bleibt)

Im Zweifelsfall sollte es die Software der Deutschen Post hergeben, dass man manuell einen Abgleich machen kann und die notwendigen Daten von der betroffenen Automatenmarke abliest und händisch am PC eingibt. Ansonsten bliebe lediglich als Alternative, die betroffene Sendung ohne Nachportovermerk weiterlaufen zu lassen (die Schuld für die Nichtauslesbarkeit des Matrixcodes liegt schließlich nicht grundsätzlich beim Absender der Sendung). ;-)

Interessant dürfte das Thema "Fälschungen zum Schaden der Post" werden, sofern jemand auf den Gedanken käme, einen Matrixcode samt Buchstaben-/Zahlensalat (inkl. Prüfziffer) zu kopieren und 1:1 auf weitere Marken (= Fälschungen) zu dublizieren. Diese Exemplare müssten im Briefzentrum sofort erkannt werden. Die Matrixcode-Technologie wird seit April 2004 (abhängig von der Abdruckqualität) erfolgreich im Bereich der in Deutschland zugelassenen Absenderfreistempel eingesetzt. dort nennt sich das Produkt "Frankit" bzw. seit Anfang vergangenen Jahres als Kürzel "FR" unterwegs (als Maßnahme zur optischen Angleichung der Gestaltung verschiedener Postprodukte: "FI"; "FR"; "IM"; "PM"; ...).

Gefälschte Absenderfreistempel zum Schaden der Post kommen vor (jüngster mir vorliegender Fall von Januar 2018), allerdings sind mir bzw. weiteren gut informierten Sammlerkollegen bisher keine gefälschten Frankits bekannt, lediglich Fälschungen der AFS-Modelle aus den Produktionen der Hersteller vor dem Jahr 2004 (ohne Matrixcode). Deutsche Freistempel mit Matrixcode machen mittlerweile in einem Freistempelposteingang (gefühlt) einen Anteil zwischen 98-99 % aus und scheinen sich in der Praxis bewährt zu haben.

Gruß
Pete
 
saeckingen Am: 13.01.2019 12:24:25 Gelesen: 137413# 83 @  
Es wäre doch mal interessant zu sehen, was passiert, wenn ein Brief ein zweites Mal aufgeliefert wird. Gibt es eventuell einen der ungestempleten echt gelaufenen Briefen, der auch keine Codierung trägt und den man einfach nochmals einwerfen könnte? Dann wäre es interessant zu sehen ob Nachentgelt erhoben wird.

Grüße
Harald
 
andiL Am: 14.01.2019 16:38:03 Gelesen: 137124# 84 @  
Aktuelle Info. Die Automaten wurden bzw. werden heute abgebaut.

Ich war heute erst in Brühl, da stand schon kein Gerät mehr. Von dort bin ich nach Bayenthal gefahren. Hier war ein Techniker/Monteur der Firma Andress dabei, den Automaten "transportfähig" zu machen. Er sagte mir, dass danach noch die beiden anderen Automaten in Köln abgebaut werden. Bonn wurde wohl von einem Kollegen abgebaut. Mal sehen, wie es weitergeht.
 
Stefan Am: 15.01.2019 19:35:01 Gelesen: 136915# 85 @  
@ saeckingen [#83]

Es wäre doch mal interessant zu sehen, was passiert, wenn ein Brief ein zweites Mal aufgeliefert wird. Gibt es eventuell einen der ungestempleten echt gelaufenen Briefen, der auch keine Codierung trägt und den man einfach nochmals einwerfen könnte? Dann wäre es interessant zu sehen ob Nachentgelt erhoben wird.

Eine interessante Frage. Ich wüsste allerdings bisher Niemanden, der dies in der Praxis ausprobiert hätte. ;-)

Normalerweise müsste die betroffene Sendung maschinell aussortiert werden - entweder zurück zum Absender (zwecks erneuter Frankierung) oder mit Nachentgeltvermerk versehen zur Zustellung beim Empfänger.

Gruß
Pete
 
Dimgl0102 Am: 17.01.2019 17:41:57 Gelesen: 136643# 86 @  
Ich kann mit einer Belegansicht helfen.

Im übrigen laut Auskunft der Stempelstelle Weiden (nach Rückfrage in Bonn) dürfen diese "ATM" nicht mit philatelistischen Stempeln versehen werden; dürfen aber -z.B. "zum Nachweis der Auflieferungszeit"- auf Wunsch mit normalen Poststempeln (OT-Stempel)an Schaltern gestempelt werden.

Am letzten Montag (14.01.2019) wurden alle 5 Automaten abgebaut. Zeitpunkt für den Wiederaufbau z.Zt noch unbekannt. Die langen Quittungen verstopften immer wieder den Ausgabeschacht, so dass es zu Rückstaus kam. Der Ausgabeschacht soll wohl offensichtlich "verändert" werden.



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Definition der neuen Bund-Automatenmarken im Pilotversuch ab Dezember 2018"]
 
Stefan Am: 17.01.2019 21:08:43 Gelesen: 136541# 87 @  
@ Dimgl0102 [#86]

Ich kann mit einer Belegansicht helfen.

Der Beleg hilft ganz gut weiter, die theoretisch verfügbaren Mengen festzustellen. :-)

Theoretisch deshalb, da die Software der Automaten zwischenzeitlich streikte und nicht jede Bestellung ausgeführt hatte, d.h. die Automatenmarken gedruckt wurden.

Für den Automaten Köln-Bayenthal liegt bisher als niedrigste Nummer auf einer ATM für den Monat Januar 2019 die Hexadezimalangabe "AAB" (= 2731) vor [1], welche am 03.01.2019 erworben wurde (siehe auch Beitrag [#42]). Du zeigst nun die Nummer "A58" (= 2648). Damit erhöht sich der bisher theoretisch mögliche Gesamtbestand für den Monat Januar 2019 am Standort Köln-Bayenthal um 83 Stück auf 642 Exemplare! Gleichzeitig verringert sich dadurch die bisher noch nicht geklärte Differenz zum Vormonat Dezember 2018 (dort die bisher höchste Nummer A15 = 2581 vom Freitag, den 28.12.2018 vormittags (siehe Beitrag [#49]), wobei vermutlich noch einige Automatenmarken am 28./29.12.2018 gezogen worden sind (bis der Automat am 29.12.2018 ausfiel). Der Automat in Köln-Bayenthal soll laut Beitrag [#43] am Donnerstag, den 03.01.2019 ab ca. 13 Uhr wieder einsatzbereit gewesen sein (bis zum 04.01.2019 kurz nach 17:12 Uhr).

Ist dir bekannt, um welche Uhrzeit der Kauf der in Beitrag [#86] gezeigten Frankatur am 03.01.2019 erfolgte bzw. liegt dir dazu eine Quittung (inkl. Quittungsnummer) zu diesem Kauf vor? Bisher ließen sich die Quittungsnummer 171 für den 28.12.2018 und 183 für den 03.01.2019 klären. Die Differenz von 12 Transaktionen fand vermutlich teilweise noch im Dezember, teilweise erst im Januar 2019 statt.

Zur weiteren Klärung der pro Monat theoretisch denkbaren Mengen auch für die anderen vier Automatenstandorte in [1] werden gern weitere Meldungen entgegengenommen!

Gruß
Pete

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=12416
 
Journalist Am: 18.01.2019 13:45:12 Gelesen: 136413# 88 @  
Hallo an alle,

ich habe vorhin auf meiner Webseite in der Rubrik "Automatenmarken (ATM)" als Vorabveröffentlichung den neuen Artikel "Die Weihnachtsüberrraschung: Nicht angekündigte neue ATM", der nächste Woche in der philatelie erscheint, freigeschaltet:

http://jolschimke.de/automatenmarken-atm/die-weihnachtsueberraschung-nicht-angekuendigte-neue-automatenmarke.html

Der Datenstand des Artikels ist der 1. Januar 2019 - auf der Webseite wurden aber im Artikel an passender Stelle schon weitere Nachträge eingefügt, beispielsweise die Auflistung aller Standortkennungen und wie die Prüfnummer berechnet wird. Gezeigt wird aber auch eine blanko-ATM vor der Bedruckung durch den Automat:



Wie ja hier auch schon ausführlich diskutiert wurde, ist noch einiges bei dieser Neuerscheinung zu klären, dazu wurde zum einen eine Presseanfrage mit verschiedenen ergänzenden Fragen an die deutsche Post gestellt, zum anderen läuft bei Michel eine Anfrage zur Katalogisierung.

Die Automaten waren übrigens bis gestern noch nicht wieder aufgebaut.

Soweit für heute zu diesem Thema - viele Grüße

Jürgen
 
Dimgl0102 Am: 18.01.2019 19:00:14 Gelesen: 136325# 89 @  
@ Pete [#87]

Guten Abend "Pete",

zu Deinen Fragen bezüglich Zeitpunkt, Quittungs- und Markennummern hier die entsprechenden Informationen:

frühestes Datum: 03.01.19, 12.29 Uhr, Quittungsnummer 0190, erste Nr. der ATM: A40 D = 2624.

Habe insgesamt 2 Personen zwischendurch an den Automaten gelassen, während ich einige Belege anfertigte.

Meine letzte Quittung.Nr: 0206, um 13.54 Uhr mit meiner wahrscheinlich höchsten Nummer: AF3 B = 2803

"Wahrscheinlich" deshalb, weil ich drei Sätze abgegeben habe, ohne mir die Nummern zu merken.

Ich hoffe, ich habe etwas zur weiteren Klärung der "Auflagen" beitragen können.

Beste Grüße
Dimgl
 
Sammler Individuell Am: 20.01.2019 07:58:19 Gelesen: 136081# 90 @  
Zu den Quittungen habe ich vielleicht noch einen interessanten Hinweis beizutragen. Leider kann ich hier keine Bilder posten, werde diese aber an "Pete" senden, der diese dann bestimmt hier einfügen kann.

Der erste Beleg eines neuen Tages an den Geräten weist bei mir vorliegenden drei Quittungen eine Besonderheit auf, die auf jedem Quittungsbeleg sofort erkannt werden kann. Hiermit kann man dann belegen, dass man den ersten Beleg des Tages, also auch die ersten Marken eines Tages gezogen hat.

Bei normalen Quittungen im Laufe eines Tages erscheint oben auf dem Beleg neben der Quittungsnummer (auf meinen Bildern z.B. 2018/0058 aus Bayenthal) das Datum und die Uhrzeit (hier 22.12.18 09:33). Dieses Datum (allerdings Jahreszahl vierstellig) und die Uhrzeit wiederholen sich dann unterhalb der Kartenzahlung.

Bei dem Beleg 2018/0057, den ich direkt davor gezogen habe steht unten als Datum ebenfalls richtigerweise 22.12.2018 09:30. Der Unterschied jedoch ist oben auf der Quittung zu sehen. Hier steht nicht das richtige Datum mit der Uhrzeit sondern der Vortag mit einer anderen Uhrzeit (hier: 21.12.18 23:31)

Dass es sich aber wohl nicht um einen einmaligen Fehler im Gerät handelt, sondern um ein grundsätzliches Problem kann ich daran belegen, dass ich auch aus einem anderen Gerät (Brühl) genau das gleiche zeigen kann. Hier hat der mir vorliegende Beleg 2018/0106 vom 24.12.2018 um 09:01, wie wieder unterhalb der Kartenzahlung erkennbar ist, ebenfalls das Datum des Vortags mit der gleichen Uhrzeit zu stehen (also 23.12 23:31). Der nächste Beleg 2018/0107 weist dann wieder beide Male gleiches Datum und gleiche Uhrzeit (24.12.18 09:04) auf.

Diese vier Belege wird Pete bestimmt noch einstellen - vielen Dank schon jetzt dafür!

Auch habe ich einen weiteren Beleg aus Brühl gesehen (2019/0170) gesehen, der nach der Kartenzahlung die Daten 03.01.2019 09:00 ausweist, oben jedoch 02.01.19 23:31.(Diese Info auch wegen der Nummer für Pete bestimmt interessant)

Man kann also festhalten, dass mindestens die Geräte Brühl und Bayenthal bei den ersten Belegen eines Tages einen Fehler ausweisen. Sie zeigen bisher immer den Vortag und die Uhrzeit 23:31.

Hier wären die anderen Geräte, soweit es Quittungen gibt, interessant. Ich weiß, dass ein Sammler in Nippes am 31.12.18 den ersten Beleg gezogen hat. Dieser ist auch Leser hier im Forum. Vielleicht kann er seine Quittungen von diesem Tag einmal überprüfen und entsprechend berichten.

Weiterhin interessant wäre es zu wissen, ob dieser Fehler an allen Tagen auftrat und ob es bei Tagen nach einem Wochenende oder Feiertagen, also z.B. am 27.12.18 oder 02.01.19 um den Vortag oder den letzten Verkaufstag handelt, die auf den Quittungen zu sehen sind.
 
Stefan Am: 20.01.2019 09:13:53 Gelesen: 136061# 91 @  
@ Sammler Individuell [#90]

Zu den Quittungen habe ich vielleicht noch einen interessanten Hinweis beizutragen. Leider kann ich hier keine Bilder posten, werde diese aber an "Pete" senden, der diese dann bestimmt hier einfügen kann.

Der erste Beleg eines neuen Tages an den Geräten weist bei mir vorliegenden drei Quittungen eine Besonderheit auf, die auf jedem Quittungsbeleg sofort erkannt werden kann. Hiermit kann man dann belegen, dass man den ersten Beleg des Tages, also auch die ersten Marken eines Tages gezogen hat.

Bei normalen Quittungen im Laufe eines Tages erscheint oben auf dem Beleg neben der Quittungsnummer (auf meinen Bildern z.B. 2018/0058 aus Bayenthal) das Datum und die Uhrzeit (hier 22.12.18 09:33). Dieses Datum (allerdings Jahreszahl vierstellig) und die Uhrzeit wiederholen sich dann unterhalb der Kartenzahlung.




Bei dem Beleg 2018/0057, den ich direkt davor gezogen habe steht unten als Datum ebenfalls richtigerweise 22.12.2018 09:30. Der Unterschied jedoch ist oben auf der Quittung zu sehen. Hier steht nicht das richtige Datum mit der Uhrzeit sondern der Vortag mit einer anderen Uhrzeit (hier: 21.12.18 23:31)



Dass es sich aber wohl nicht um einen einmaligen Fehler im Gerät handelt, sondern um ein grundsätzliches Problem kann ich daran belegen, dass ich auch aus einem anderen Gerät (Brühl) genau das gleiche zeigen kann. Hier hat der mir vorliegende Beleg 2018/0106 vom 24.12.2018 um 09:01, wie wieder unterhalb der Kartenzahlung erkennbar ist, ebenfalls das Datum des Vortags mit der gleichen Uhrzeit zu stehen (also 23.12 23:31).



Der nächste Beleg 2018/0107 weist dann wieder beide Male gleiches Datum und gleiche Uhrzeit (24.12.18 09:04) auf.



@ Dimgl0102 [#89]
@ Sammler Individuell [#90]

Danke für eure Nachmeldungen! Zusammen mit einer weiteren Meldung durch einen anderen Sammlerkollegen werde ich im Laufe des Tages eine Überarbeitung der gemeldeten Stückzahlen in [1] vornehmen.

@ Dimgl0102 [#89]

frühestes Datum: 03.01.19, 12.29 Uhr, Quittungsnummer 0190, erste Nr. der ATM: A40 D = 2624.

Kannst du bitte die Marke mit der Nummer A40 aus Köln-Bayenthal und die dazugehörende Quittung Nr. 190 als Bild (Scan oder gutes Foto) in dieses Thema einstellen?

Bisher habe ich noch nirgendwo etwas gelesen oder gehört, dass der Automat in Köln-Bayenthal bereits am 02.01.2019 lief; dieser soll erst am 03.01.2019 gegen 13 Uhr wieder in Betrieb gegangen sein. Gut möglich, dass dir vielleicht die frühest möglichen Angaben für Januar 2019 vom Standort Köln-Bayenthal vorliegen (taggleich, allerdings bereits eine gut halbe Stunde früher).

Gruß
Pete

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=12326
 
Sammler Individuell Am: 20.01.2019 12:35:28 Gelesen: 135973# 92 @  
Hier noch ein paar Infos von einem befreundeten Sammler. Entsprechende Bilder will er mir zukommen lassen. Diese gebe ich dann an Pete zum Einstellen weiter (alle Nummern in Dezimalzahlen):

1) Die höchste bekannte Marke aus Bonn hat die 357, mehr ist unbekannt - Foto folgt.

2) In Bayenthal wurde am 27.12.18 gegen 13.00 Uhr die höchste Marke 913 mit Quittung 2018/0121 gezogen. Dann fiel der Automat zeitweilig aus. Am 28.12.18 gegen 9.00 Uhr mit Quittung 2018/0167 und dem Phänomen des falschen Datums 27.12.18 23:31 wurde dann die niedrigste Nummer 2342 gezogen - Fotos folgen.

Es muss also in der Zwischenzeit zwischen dem 27.12. gegen 13.00 und der Schließung der Filiale an diesem Tag Jemand (oder mehrere Personen) an dem Automat gewesen sein und mit nur 45 Quittungen insgesamt deutlich mehr als 1400 Marken, also ca. 40% Marken aller Marken aus Bayenthal in 12/18 gezogen haben. Dies bedeutet im Durchschnitt pro Kaufvorgang ca. Marken. Es dürfte sich also hierbei nicht unbedingt um normale Postkunden, sondern um einen oder mehrere Sammler oder Händler handeln.

Daher ergibt sich die Frage: Wer hat Marken mit den Nummern 914 - 2341 aus dem Gerät Bayenthal, vielleicht sogar mit Quittung 0122 bis 0166 und weiß woher er diese Marken hat bzw. wann er sie gezogen hat?

@ Pete

Fotos folgen, sobald ich diese erhalten habe.
 
Dimgl0102 Am: 20.01.2019 13:22:59 Gelesen: 135947# 93 @  


Hallo Pete,

als noch "unbeholfener" Neuanwender habe ich gerade meinen fertigen Text "verloren"

Deshalb in Kurzfassung nochmals meine Hinweise, bzw. die von Dir erbetenen Bilder von der ATM A40 und der Quittung 0190. Hier auch die Uhrzeit-Differenz 12.29 Uhr oben und in der Mitte 13.26 Uhr.

Bei der 2. Quittung 0191 sind beide Uhrzeiten identisch.

Meine letzte Quittung 0206 weist aber ebenfalls (nach meiner früher schon erwähnten Pause) folgende unterschiedlichen Zeiten aus: Oben 13.54 Uhr, mittig 14.13 Uhr.

Okay, vielleicht helfen meine Infos weiter.
 
Stefan Am: 22.01.2019 18:59:05 Gelesen: 135659# 94 @  
@ Dimgl0102 [#93]

Danke für deine Nachmeldung! Diese wurde soeben für Köln-Bayenthal (Bonner Str.) für den Monat Januar 2019 eingearbeitet und in [1] veröffentlicht.

@ Sammler Individuell [#92]

Nachfolgend mit Bild :-)

1) Die höchste bekannte Marke aus Bonn hat die 357, mehr ist unbekannt - Foto folgt.



Forumsmitglied Michael Mallien (danke!) hat den Matrixcode ausgelesen. Der Kauf datiert vom 28.12.2018. Das Bild weist die höchste Nummer 165 (hexadezimal) = 357 (dezimal) auf.

2) In Bayenthal wurde am 27.12.18 gegen 13.00 Uhr die höchste Marke 913 mit Quittung 2018/0121 gezogen. Dann fiel der Automat zeitweilig aus. Am 28.12.18 gegen 9.00 Uhr mit Quittung 2018/0167 und dem Phänomen des falschen Datums 27.12.18 23:31 wurde dann die niedrigste Nummer 2342 gezogen - Fotos folgen.



Gruß
Pete

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=12416&CP=0&F=1
 
Sammler Individuell Am: 22.01.2019 22:36:18 Gelesen: 135600# 95 @  
Ich kann nun einige Informationen vom Gerät in Lindenthal liefern. Fotos jedoch auf ausdrücklichen Wunsch eines befreundeten Sammlers stelle ich nicht ein. Ich bestätige jedoch, die Marken mit den genannten Nummern und die Quittung entweder selbst gesehen zu haben oder zu besitzen.

In Lindenthal wurde am 20.12.18 gegen 11:26 Uhr die Quittung 2018/0043 gezogen mit 5 Marken zu 70 Cent und jeweils 2 Marken aller anderen Wertstufen, insgesamt 13 Marken. Die höchste Nummer, die ich gesehen habe, ist die "9F", also 159. Ob bis Ende des Jahres weitere Marken gezogen wurden ist mir nicht bekannt. Lt. der MA in der Filiale war der Automat wohl durchgehend defekt? Bei bis zu 43 Kaufvorgängen wurden nur rund 160 Marken gezogen - pro Vorgang im Durchschnitt also ca. 4. Wie viele Marken und Quittungen beim Einrichten des Automaten vom Techniker davon verbraucht wurden, ist wie bei allen anderen Automaten auch, unbekannt.

Am 04.01.19 morgens wurden dort einige 45 Cent-Marken gezogen (genaue Anzahl weiß ich nicht). Eine Quittung warf der Automat nicht aus. Beim nächsten Kaufvorgang war dann Schluss, vermutlich bis zum Abbau. Die Marken, die ich gesehen haben, haben Nummern zwischen "C3" und "C6", also 195 und 198.

Daraus folgt:

In 2018 liegt die höchste Nummer zwischen 159 und 194 bei mindestens 43 Quittungen
In 2019 liegt die niedrigste Nummer zwischen 160 und 195, vermutlich ist die 198 die höchste Nummer, Quittungen gab es wohl keine

Mit diesen Infos kann die Gesamtzahl der Marken in den Monaten 12/18 und auch 1/19 noch weiter präzisiert werden und erhöht sich für 12/18 leicht nach oben.

Sicher ist auf jeden Fall, dass die Marken aus Lindenthal und aus Bonn wohl sehr selten sein dürften, Lindenthal sogar wohl aus beiden Monaten 12/18 und 1/19.

Inzwischen bestätigt hat mir ein Sammler, der er aus dem Automat Bayenthal ebenfalls die erste Quittung eines Tages mit der falschen Angabe des Vortags und der Uhrzeit 23:31 vorliegen hat. Diese besonderen Quittungen gibt es natürlich relativ selten, pro Automat und Tag jeweils höchstens eine, also in 12/18 bei 10 Arbeitstagen zwischen dem 18. und 31.12.18 bestenfalls 50 Stück. Zieht man die Tage ab, an denen ein oder gar mehrere Geräte nicht funktionierten, dann deutlich weniger. In 1/19 an höchstens 4 Arbeitstagen zwischen dem 01. und 07.01.19 bestenfalls 20. Von diesen Quittungen wurden bestimmt einige vernichtet. Berücksichtigen muss man dazu noch, dass es nicht nur defekte Geräte gab, sondern dass in Bonn wohl gar keine und in Lindental in 1/19 auch keine Quittungen ausgegeben wurden. Vermutlich liegt die Zahl aller dieser besonderen Quittungen bei 50 - 60, also Augen auf.

Am Ende noch die Vermutung: Nach der Reparatur und dem erneuten Aufstellen der Geräte soll die Wertstufe wahrscheinlich an anderer Stelle platziert werden - aber noch reine Vermutung. Noch sind die Geräte nicht wieder am Netz. Mal abwarten, ob dies noch in diesem Monat geschieht.
 
Journalist Am: 24.01.2019 18:52:38 Gelesen: 135259# 96 @  
Hallo an alle,

zum einen möchte ich hier die niedrigste bekannte ATM zeigen, die im Januar am Standort Köln Lindenthal (Geibelstr) gezogen wurde:



Es handelt sich um die Hexzahl "BB" umgerechnet in Dezimal 187.

Weiter habe ich auf meiner Webseite einen von zwei bekannten Tastensätzen aus dem Dezember 2018 als Ergänzung als Bild eingestellt:

http://jolschimke.de/automatenmarken-atm/die-weihnachtsueberraschung-nicht-angekuendigte-neue-automatenmarke.html

Weiter möchte ich auch nicht nur auf meiner Webseite sondern auch hier die dort heute eingestellte Tabelle mit dem heutigen Datenstand (23.1.2019) bezüglich der bisher eindeutig nachweisbaren niedrigsten Hexzahlen bzw. Höchstzahlen von jedem Standort zeigen:



Diese Daten basieren auch auf den hier von Pete und anderen veröffentlichten Zahlen bzw. sind mit diesen abgestimmt und nachweisbar.

Die maximale Auflagezahl aus dem Dezember beträgt demnach derzeit 5341 ATM + maximal theoretisch 226 weiteren ATM die als Differenz zur niedrigsten Zahl aus dem Januar noch nicht eindeutig dem Dezember oder schon dem Januar zuordenbar sind. Es handelt sich hierbei aber nicht mehr um große Mengen.

Interessant sind auch die niedrigsten bisher belegbaren Zahlen aus dem Dezember, dies untermauern die Vermutung, das die Post bei der Abnahme vor dem Aufbau am Standort schon erste Marken gezogen hat und nach dem Aufbau, diese Aktion zum Test wiederholt hat - dies dürften so vermutlich jeweils um die 100 Marken gewesen sein.

Etwas hoch sind noch die niedrigsten Zahlen bei dem Standort Brühl und Köln 60, wo bisher erst Daten ab 582 (Brühl) bzw. 512 (Köln 60) nachweisbar sind. Wer kann hier nachweisbare Fakten zu niedrigeren Zahlen durch Vorlage eines Scans oder eines Beleges liefern ?

Soweit einige weitere Fakten, statt versuchter Verbreitung von "Fake-News" zu diesem Thema.

Viele Grüße Jürgen
 
Sammler Individuell Am: 25.01.2019 15:42:29 Gelesen: 135057# 97 @  
Jetzt möchte ich den Fokus auf etwas anderes lenken: Die Frage, die sich vielleicht für einige Sammler ergibt: Lassen sich alle 5 möglichen Wertstufen aller Geräte beider Druckmonate jeweils nachweisen?

Insgesamt gibt es bisher von 5 Automaten in 2 Monaten bis zu 5 Wertstufen, maximal also 50 verschiedene Varianten.

Nachgewiesen sind (ich habe alle diese Marken gesehen) aus dem Monat 12/18 alle 5 Wertstufen aus allen 5 Geräten. Es existieren also bei höchstens ca. 5500 Marken alle 25 Varianten.

Im Monat 1/19 sieht es etwas anders aus. Bisher nachgewiesen sind jeweils alle 5 Wertstufen aus Brühl und Bayenthal. Aus Lindenthal ist mir nur die 45 Cent-Marke bekannt. Die beiden Geräte in Bonn und Nippes haben wohl in 1/19 keine Marken ausgeworfen. Bei ca. 1000 bis 1200 Marken sind also von den möglichen Varianten erst 11 nachgewiesen.

Von den bisher möglichen 50 verschiedenen Varianten können also 36 als sicher nachgewiesen gelten.

Wer kann aus Lindenthal andere Wertstufen als die 45 Cent nachweisen und wer hat Marken aus Bonn und Nippes mit Druckmonat 1/19? Bitte nachweisen. Danke!

Stand: 25.01.19
LG
Marc
 
Dimgl0102 Am: 27.01.2019 11:43:25 Gelesen: 134676# 98 @  
@ Journalist [#96]

Guten Morgen "Journalist",

in Ergänzung unseres Telefonats möchte ich auf meine Meldungen [#89] und [#93] verweisen, aber gleichzeitig noch eine vielleicht wichtige, zumindest aber interessante Information zur Stempelung dieser ATM weitergeben. Als Anlage füge ich ein Schreiben der Stempelstelle Weiden bei. Wie man sieht, ist eine Stempelung nicht verboten, nur halt nicht mit philatelischen Stempeln. In dem im Schreiben angeführtem Telefonat wurde ausdrücklich bestätigt, dass natürlich gestempelt werden darf, z.B. wenn ein Datums-Nachweis für eine rechtzeitige Auflieferung mittels des Poststempels benötigt wird ("als Nachweis für die Rechtzeitigkeit der Einlieferung gilt das Datum des Poststempels").

Also sowohl als Rückschluß für das "Nichtstempeln" mit philatelistischen Stempeln (s.beiliegendes Schreiben) als auch die "mündliche Bestätigung mit dem obigen Argument sind gestempelte ATM-Belege "keinerlei Mache", sondern -teilweise- notwendiger Natur!

Ich hoffe weiter bei der Klärung einiger Sachverhalte beigetragen zu haben.

Beste Grüße
DIMGL0102


 
Sammler Individuell Am: 01.02.2019 06:53:18 Gelesen: 134186# 99 @  
Nun ist der Januar auch schon vorbei und wir können feststellen, dass es wohl im Januar deutlich weniger ATM gibt als im Dezember, da die Automaten von der Post wohl bisher nicht wieder aufgestellt wurden. Zum einen funktionierten wohl nur drei der fünf Automaten und zum anderen konnten aus diesen drei Automaten auch nur sehr wenig Marken gezogen werden. Jetzt ist es interessant abzuwarten, ob die Automaten denn nun im Februar nach der Reparatur wieder aufgestellt werden und es wenigstens ab diesem Monat wieder und hoffentlich auch mehr Marken geben wird. Weiterhin ist noch nicht geklärt, ob und ggf. ab wann Marken von Weiden geliefert werden. Gestern, dies ergab eine telefonische Nachfrage, jedenfalls gab es noch keine!

Eine weitere Sache ist bisher noch ungeklärt und hier gilt der Aufruf an alle Leser, die ATM aus 12/18 besitzen:

Aus den Automaten in Bonn, Lindenthal und Bayenthal gibt es die frühesten Marken, also Marken mit der kleinsten Nummer zwischen 140 und 215, während aus den am beiden Automaten in Nippes und Brühl die ersten nachgewiesenen Marken deutlich höhere Nummern zwischen 512 und 682 aufweisen. Welcher Leser kann Marken aus den diversen Automaten mit kleineren Nummern nachweisen und hat ev. entsprechende Quittungen mit frühen Druckdaten? Oder wurden aus den Automaten von den Technikern so viele Marken bereits in Versuchen beim Aufstellen gezogen - und so unterschiedlich viele aus den diversen Geräten?

Mir stellt sich auch noch eine weitere Frage: Gibt es aus dem Automat in Lindenthal in 2019 tatsächlich nur die bisher nachgewiesene Wertstufe zu 45 Cent? Ich vermute einfach mal, dass ein kompletter Satz und 10 x 45 Cent-Marken (= 15 Marken von Nummer 187 bis 201) gezogen wurden. Wer kann hier Aufklärung geben?
 

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