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Thema: Motiv Eisenbahnen
Das Thema hat 2812 Beiträge:
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skribent Am: 06.10.2020 09:31:23 Gelesen: 13524# 2788 @  
@ 22028 [#2741]

Hallo Rainer,

hat geklappt - vielen Dank für den Tipp!

MfG >Franz<
 
skribent Am: 06.10.2020 12:04:10 Gelesen: 13393# 2789 @  
Guten Tag,

eine Maschine aus Deutschland, auf dem jordanischen Teil der ehemaligen Hedschasbahn, abgebildet auf einem Wertzeichen von Togo.



Togo - Mi.-Nr.: 2815, Block 437

Anlass: Dampflokomotiven von verschiedenen Bahngesellschaften weltweit.

1955 lieferte die Fa. Jung aus Jungenthal 3 Heißdampf-Lokomotiven, die mit den Fabriknummern 12081-12083 an die HJR (Hedjaz Jordan Railway) gelierfert wurden und dort die Betriebsnummern 51-53 erhielten. Die Maschinen vom Typ "Mikado" hatten eine Spurweite von 1050 mm und eine Achsfolge von 1'D1'-h2.Die Maschinen wurden mit Öl befeuert und eine soll bis 1995 ihren Dienst verrichtet haben. Die 2. Lok ist irgendwo (?) betriebsuntauglich abgestellt und die 3. nach einem Unfall verschrottet worden.



Die Agentur, die die Wertzeichen für die Post Togos hergestellt hat, muss die abgebildete Fotografie als Vorlage benutzt haben.

MfG >Franz<
 
Seku Am: 07.10.2020 12:07:30 Gelesen: 12748# 2790 @  
@ EdgarR [#98]

Hallo Edgar,

hier das Erstagsblatt "Internationale Verkehrsausstellung 1979 Hamburg" mit der Marke Vorführung der ersten elektrischen Lokomotive auf der Gewerbeausstellung 1879 in Berlin



Mi.-Nr. 1014

Ich wünsche allen einen schönen Tag

Günther
 
EdgarR Am: 07.10.2020 12:50:44 Gelesen: 12717# 2791 @  
@ Seku [#2790]

Oh, danke für die illustrierten Grüße!

Ja, also für meinen persönlichen Geschmack waren die Ersttagsblätter der (damals noch) Deutschen Bundespost irgendwie ästhetisch ansprechender als deren Nachfolger heutzutage.

Und wenn man das Markenmotiv und seine Geschichte auf sich wirken lässt dann muss man wohl einräumen dass der Werner (Siemens) und der Johann Georg (Halske) eine kleverere PR machten als ihre späten Nachfahren in München, Berlin und Erlangen heute.

Allen einen schönen Tag und bleibt gesund und munter!
EdgarR
 
EdgarR Am: 09.10.2020 11:49:59 Gelesen: 11612# 2792 @  
Kein Hochgeschwindigkeitszug, keine interkontinentlen, noch nicht mal internationale Verbindungen ...

... nein, nur eine kleine bescheidene Kleinbahn in der schwäbischen Provinz

das ist die Neuffener Tälesbahn. Gebaut vor 120 Jahren als privat betriebene Kleinbahn schlängelt sie sich vom DB-Bahnhof Nürtingen (an der Strecke Stuttgart-Plochingen-Tübingen) rund 9 km weit das Neuffener Tal in der schwäbischen Alb hinauf bis zur Kleinstadt Neuffen.



Gemütlich ging es auf ihr zu, jahrzehntelang.

Dann aber kam statt der allseits erwartetten Stilllegung



eine neue Epoche mit modernen Triebwagen im Taktverkehr und mit der Einbindung in den Tarifbezirk des VVS.

Allzeit gute Fahrt! EdgarR
 
DERMZ Am: 10.10.2020 09:30:29 Gelesen: 10979# 2793 @  
Guten Morgen,

heute geht es - zwar nicht steil - bergauf, geehrt wird auf einem Maschinenstempel die Steigungsrampe in der Leventina auf der Gotthardbahn:



Ausgabeanlaß war die locale Briefmarkenausstellung GOTTARDUS 82 in Faido, zum 100-Jährigen Jübiläum der Gotthardbahn.

Beste Grüße
Olaf
 
Seku Am: 10.10.2020 12:35:17 Gelesen: 10896# 2794 @  
Jugoslawien 1992 Maximumkarte - Dampftriebwagen des Fürsten Nikola aus dem Jahr 1909 für die Schmalspurstrecke (750 mm) Bar - Virpazar in Montenegro [1]. Hersteller war Borsig, Berlin.



Mi.-Nr. 2553

Habt alle ein schönes Wochenende und bleibt "negativ"

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Antivari-Bahn
 
skribent Am: 11.10.2020 17:11:26 Gelesen: 9913# 2795 @  
Guten Tag,

Kiribati der Inselstaat im Pazifik, bestehend aus einer großen Anzahl von Inseln Mikronesiens und Polynesiens, verfügt über keinen Schienenverkehr.

Benötigt man auch wohl nicht mehr, denn wenn die Prognose der Weltbank bezüglich des Klimawandels zutreffen wird, ist Kiribati im Jahr 2070 vollkommen überflutet und ab 2050 schon größtenteils völlig unbewohnbar.

Trotzdem ist von der Post Kiribatis am 8. Juni 1996 ein Sonderwertzeichen in Blockform mit der Abbildung einer schönen Dampflok verausgabt worden.



Kiribati - Mi.-Nr.: 737, Block 28

Verausgabt wurde der Block anlässlich der CAPEX '96, einer Internationalen Briefmarkenausstellung in Toronto.

Die Abbildung zeigt die Lokomotive der Jubilee-Class Nr. 5609, die 1934 bei Crewe Works, England gebaut wurde für die LMS (London, Midland & Scottish-Railway) bei der sie den Namen "Gilbert and Ellice Islands bekam". 191 Exemplare wurden von dieser 3-Zylinder-Maschine gebaut und bis auf 4 Loks alle bis 1967 wieder ausgemustert.

MfG >Franz<
 
juju Am: 11.10.2020 19:28:59 Gelesen: 9840# 2796 @  
Hallo zusammen,

Sofern er hier noch nicht gezeigt wurde, kann ich folgenden Maschinenstempel beisteuern:



NEUSS 1 / mb / 41460 mit Werbung für den Central Hafen Neuss. Rechts neben einem LKW und einem Schiff ist eine Rangierlokomotive abgebildet.

Beste Grüße
Justus
 
skribent Am: 12.10.2020 09:46:23 Gelesen: 9426# 2797 @  
@ skribent [#2795]

Guten Morgen,

per Mail wurde ich gefragt, ob der Personenzug durch Schnee oder Dünensand fährt. Dünen und Sand kann man wohl ausschließen, Schnee dagegen bietet sich an, denn alle Büsche und Bäume sind entlaubt. Da die Schneedecke nicht stark zu sein scheint, denn selbst kleinste Erhöhungen heben sich farblich ab, plädiere ich für ein Winteridyll!

Manchmal muss man sich ohnehin fragen: "Was hat der Künstler (Stecher, Grafiker etc.) sich dabei gedacht?". Als Beispiel hier ein Wertzeichen in Blockform von Guinea.



Guinea - Mi.-Nr.: 2190, Block Nr. 566 vom 30.10.1998

Ägypten verfügt nicht über nennenswerte Lokomotivbau-Fabriken, also kauft man die benötigten Lokomotiven weltweit ein.

Zum Beispiel wurde die abgebildete Diesellokomotive als eine von 197 Stück innerhalb von 2 Jahren bei 2 Herstellern gekauft.

Bei der ägyptischen Staatsbahn (ENR) wurden sie als Baureihe 3800 zusammengefasst und wurden in 2 Baulosen geliefert. Zuerst wurden 32 Maschinen von EMD, La Grange (USA) und danach 65 Maschinen von GMD London, Ontario (Kanada) geliefert. Alle waren mit einem 12-Zylinder-Dieselmotor der Bauart 645E-12 ausgerüstet und besaßen eine spezielle Filtereinrichtung, damit die Luftansaugstutzen den Wüstensand nicht mit ansaugten.

Apropos Wüstensand! Wo auf der Abbildung erkennt man Wüstensand? Der Künstler wird sich einen Prospekt zur Vorlage genommen haben und überließ es uns zu entscheiden: Kanada oder USA?

MfG >Franz<
 
skribent Am: 14.10.2020 10:28:43 Gelesen: 7699# 2798 @  
Guten Morgen,

in Aserbaidschan wurde 1926 die erste elektrifizierte Eisenbahnstrecke der UdSSR von Baku nach Sabuntschi in Betrieb genommen.



Aserbaidschan - Mi.-Nr.: 286, Block 19 vom 1.2.1996 zum Anlass: "115 Jahre Eisenbahnverkehr in Aserbaidschan".

Auf dem Block abgebildet ist im Hintergrund ein Teil des Empfangsgebäudes vom Bahnhof Sabuntschi

Im Vordergrund ist der Steuerwagen einer E-Triebeinheit zu sehen, die von 1952 bis 1958 als Baureihe SR3 gebaut wurde. Dahinter ist der Motorwagen eingereiht, dessen 4 Fahrmotore vom Typ Dynamo DK 103 G zusammen eine Leistung von 720 kW erbrachten. Betrieben wurde das Netz mit 3000 Volt Gleichstrom.

Gebaut wurden die Einheiten in den Mytischtschi-Werken nähe Moskau und den RVR-Werken in Riga (ehemals Fenix-AG).

Noch 1992 waren noch 210 3-teilige und 24 2-teilige Einheiten im Einsatz. Wie viele davon in Aserdaidschan ist nicht bekannt.

MfG >Franz<
 
Seku Am: 16.10.2020 09:41:39 Gelesen: 6500# 2799 @  
Guten Morgen,

Staffa ist eine kleine Insel in Schottland. Dort gab es 1973 diese Marken einer "Zubringerpost". Der Briefmarkenhändler Clive Feigenbaum ließ Briefmarken für Staffa drucken, deren postalische Verwendung angezweifelt wird, sie waren jedoch amtlich abgesegnet. Spätere Ausgaben konnten über einen Briefkasten auch versendet werden. (aus Wikipedia)



Wir sehen Dampflokomotiven aus Österreich, Niederlande, Indien, Argentinien, England (2 x), Kanada sowie den U.S.A.

Ich wünsche allen einen schönen Tag

Günther
 
Seku Am: 17.10.2020 08:52:12 Gelesen: 5872# 2800 @  
Guten Morgen in die Runde,

ich habe da einen Stempel aus Bad Bentheim erhalten.



Dieser ist offiziell nie erschien, da er nicht rechtzeitig zum Ausgabetag angeliefert wurde !

Ich wünsche ein schönes Wochenende

Günther
 
skribent Am: 17.10.2020 14:48:42 Gelesen: 5674# 2801 @  
Guten Tag,

immer wieder werden Postwertzeichen verausgabt, deren Abbildungen und Beschreibungen mit Fehlern behaftet sind.

Hier ist ein solches, aus der Serie "Trains of Afrika".



Uganda - Mi.-Nr.: 2316, Block 326 vom 14. August 2000.

Die abgebildete Lokomotive ist fälschlich als der Egyptian State Railways zugehörig bezeichnet.

Es handelt sich aber um die Lokomotive mit der Betriebsnummer 402 der angolanischen Benguela Bahn (FCB - Caminho de Ferro de Benguela), die 1951 mit 5 weiteren Maschinen der Baureihe 11 von North Britisch in Glasgow gebaut und geliefert wurden.

Den Maschinen wurden 4-achsige Drehgestelltender beigehängt, denn der fehlenden Kohlen in Angola wegen wurden die Loks für Holzfeuerung eingerichtet.

Beiderseits der Strecke wurden schnellwüchsige Eukalyptusbäume gepflanzt bei denen man sich jederzeit bedienen konnte.

Die 6 Lokomotiven mit der Achsformel 2'D1'-h2 haben im Bürgerkrieg sehr gelitten und sind bestimmt alle schon verschrottet worden.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 18.10.2020 10:56:41 Gelesen: 5068# 2802 @  
Gute Tag,

mir ist ein weiterer gravierender Fehler bei einem Wertzeichen der Eisenbahn-Thematik aufgefallen.



Sao Tome & Principe - Mi.-Nr.: 1173 vom 28. September 1990 zum Anlass "Eisenbahnfahrzeuge verschiedenen Bahngesellschaften".

Der angeblich zwischen 1898 und 1910 gebaute russische 2'B-Dampflokomotivtyp ist ein deutsche Erzeugnis.

Es handelt sich um eine S3 (BR 13) der preußischen Staatsbahn (KPEV) und von diesem Typ wurden zwischen 1893 und 1904 von HANOMAG, Henschel, Vulcan und weiteren 5 Lokbauwerken insgesamt 1118 Maschinen gebaut. Die S3 basierte auf Pläne aus dem Konstruktionsbüro der HANOMAG, das von A. von Borries geleitet wurde.

Für die Maschinen wurden 5 verschieden Tendertypen hergestellt. Die S3 hatte die Achsfolge 2'B-n2v und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Bei der großen Ausmusterungs- und Umzeichnungs-Prozedur 1925 konnte endgültig festgestellt werden, wieviel Maschinen zum Ende des Ersten Weltkriegs im Ausland einfach stehengelassen worden sind. In Polen und Litauen sollen einige dieser Maschinen bis in die 1940er Jahre hinein in Betrieb gewesen sein.

MfG >Franz<
 
Christoph 1 Am: 22.10.2020 00:38:31 Gelesen: 2826# 2803 @  
Liebe Eisenbahner,

ich zeige euch diesen Sonderstempel aus Freiburg aus dem Jahr 2007, mit dem das Jubiläum "50 Jahre TEE" begangen wurde. Dazu gab es offensichtlich eine Sonderpostbeförderung von Freiburg nach Bellinzona in der Schweiz.



Das Motiv des Stempels zeigt zwei verschiedene TEE-Triebwagen - die genauen Bezeichnungen der Baureihen dürfen gerne durch die Experten ergänzt werden, denn da bin ich nicht so bewandert. Nach meiner bescheidenen Recherche dürfte es sich grob um die Baureihen RAm und RAe handeln.

Viele Grüße
Christoph
 
Seku Am: 22.10.2020 05:32:44 Gelesen: 2698# 2804 @  
@ Christoph 1 [#2803]

Guten Morgen Christoph,

richtig, es handelt sich um die beiden schweizer Trans-Europ-Express - Fahrzeug-Typen RAm und RAe. Siehe [#2610] sowie [#2609].

Ich wünsche einen schönen Tag, bleib gesund

Günther
 
EdgarR Am: 22.10.2020 10:05:35 Gelesen: 2567# 2805 @  
Nach den schnellen TEE ([#2803] und [#2804]) wieder was Gemütliches von Großvaters Dampfeisenbahn in der schwäbischen Provinz:



Die Zollernbahn, der sich dieser Verein widmet ist die Strecke Tübingen - Sigmaringen, die mittemang durch das preussische Einsprengsel "Hohenzollern" in Württemberg hindurch führt, sowie diverse abzweigende Linien nach Hechingen, Gammertingen usw. Heute werden alle von dem privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen "Hohenzollernsche Landesbahn" betrieben. Und richtig - es gibt auch Museumsbahnbetrieb auf einzelnen Strecken.

Der Stempel zeigt eine DB-Tenderlok Baureihe 64, der früher die Personenzugförderung auf der Hauptstrecke Tübingen - Sigmaringen oblag.

Abfahrt! *Pfiff* EdgarR
 
Seku Am: 22.10.2020 12:40:56 Gelesen: 2465# 2806 @  
@ EdgarR [#2805]

Hallo Edgar,

Danke fürs zeigen. Ich erinnere mich noch gut, wenn es auch schon wieder 37 Jahre her sind. Es war ein schönes Fest. Lokomotive und Verein [1] existieren heute noch. Die 64 289 ist derzeit nicht im Betrieb. Bis die Möglichkeit einer Hauptuntersuchung besteht, wurde die Lokomotive im Herbst 2005 in das Süddeutsche Eisenbahnmuseum (SEH) nach Heilbronn überführt. Sie ist dort unter Dach abgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich.

Hier noch ein Umschlag des genannten Vereins, darauf sogar die erwähnte Lokomotive

Mi.-Nr. 2207

Gruß Günther

[1] http://www.eisenbahnfreunde-zollernbahn.de/
 
skribent Am: 23.10.2020 18:35:17 Gelesen: 1629# 2807 @  
Guten Abend,

heute mal eine Lokomotive, die in Japan gebaut und auf der Südinsel Neuseelands ihren Dienst versah.



Gambia - Mi.-Nr.: 4508, Block 571 vom 31. Juli 2001

In den Jahren 1967-1969 wurden bei Mitsubishi Heavy Industrie Ltd. 64 diesel-elektrische Lokomotiven der Klasse Dj gebaut und an die Neuseeländische Staatsbahn (NZR) geliefert. Mit diesen Maschinen begann bei der NZR die Verdieselung, denn sukzessive wurden alle Dampflokomotiven ausgemustert.

Ab 1972 wurden diese Maschinen dem SOUTHENER vorgespannt, der diese neuen Tag- und Nacht-Züge auf der 594 km langen Strecke zwischen Christchurch und Invercargill beförderte. Die Maschinen bekamen neue Nummern (3009 bis 3689) und die auf dem Wertzeichen abgebildete Maschine trägt die Nummer 3211.

Mit der Achsformel Bo'Bo'Bo' erreichten die 64 Mp schweren Maschinen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Ab 1990 wurden die Loks der Baureihe Dj ersetzt durch die Maschinen der Baureihe Dc.

MfG >Franz<
 
skribent Am: 24.10.2020 11:19:47 Gelesen: 1227# 2808 @  
Guten Tag,

deutsche Lokomotiven wurden schon vor mehr als 100 Jahren in viele Länder dieser Welt verkauft.

Dazu heute ein Beispiel aus Indonesien.



Malediven - Mi.-Nr. 2198, Block 311 vom 4. Juli 1994 zum Anlass: Eisenbahnfahrzeuge asiatischer Bahngesellschaften".

In den Jahren 1912 bis 1914 entstanden bei der Fa. Hartmann in Chemnitz 7 Maschinen des Typs B 53, die nach Indonesien geliefert wurden zum Einsatz im Güterzugdienst in der Region Java-Ost. Eigentlich hatte Hartmann 11 Maschinen in Auftrag genommen, wegen des Kriegsausbruch 1914 konnten aber 4 Stück nicht mehr gebaut werden. Der Auftrag wurde weitergegeben an die Fa. Werkspoor in Amsterdam, die ihn ausführte. Aber leider wurden die 4 Maschinen mehr als 2 Tonnen schwerer.

Von den Hartmann-Maschinen, die mit einer Achsfolge 2'B-h2 ausgerüstet waren und auf der 1067mm-Strecke eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km /h erreichten, sollen die letzten noch bis 1970 im Einsatz gestanden haben.

MfG >Franz<
 
Seku Am: 24.10.2020 20:07:48 Gelesen: 997# 2809 @  
Bekanntlich ist Manfred Kopka - Mitglied MK-Bochum vor zehn Monaten verstorben. Seine Homepage http://www.manfred-kopka.de war bis vor Kurzem noch online. Derzeit ist diese leider nicht erreichbar.

Es wäre sehr schade, wenn diese ganz verschwinden würde. Wer weiß näheres ?

Mit freundlichen Grüßen

Günther
 
Richard Am: 24.10.2020 23:35:26 Gelesen: 909# 2810 @  
@ Seku [#2809]

Hallo Günther,

solange die Inhalte der Seite nicht gelöscht werden - und das werden sie wenn die Domainkosten nicht bezahlt werden - kannst Du bei seinen Familienangehörigen wegen einer Übernahme der Domain und der Inhalte anfragen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Ichschonwieder Am: 25.10.2020 11:32:14 Gelesen: 578# 2811 @  
"Südharzer Stadt- und Landkurier" Riestedt

09.04.2004 Lokomotiven aus dem Harz - Katalog der modernen Privatpost

Nr. 7 40 ct Selketalbahn
Nr. 8 44 ct MaLoWa- Werksbahnlok
Nr. 9 72 ct Mansfelder Bergwerksbahn
Nr. 10 1,03 € Harzer Schmalspurbahn



VG Klaus Peter
 
skribent Am: 25.10.2020 19:36:27 Gelesen: 394# 2812 @  
Guten Abend,

bevor der Sonntag zur Neige geht, hier eine weitere deutsche Lokomotive, die als Abbildung Platz auf einem afrikanischen Postwertzeichen gefunden hat.



Somalia - Mi.-Nr.: 527 vom 15. November 1994 zum Anlass: "Eisenbahnfahrzeuge".

Es handelt sich um eine Tender-Dampflokomotive der Bauart 89.6 / 89.7-8. Dieser Maschinentyp wurde in den Jahre 1898 bis 1923 von den Firmen Krauss und Maffei hergestellt (Fusion zu Krauss & Maffei erst 1931).

Die ersten 20 Maschinen dieses Typs lieferte die Fa. Krauss 1898 an die Bayerische Staatsbahn. Als zusätzlicher Lieferant kam 1901 die Fa. Maffei ins Geschäft.

Bis 1904 lieferten die 2 Unternehmen von dieser als Gattung DII/II bezeichneten Baureihe 73 Lokomotiven aus. 70 gingen an die DRG und 3 an die polnische PKP.

Von 1906 bis 1913 wurde eine weitere große Anzahl modifizierte Maschinen gebaut und ausgeliefert. Die 2 "Letzten" wurden 1962 ausgemustert und die "Allerletzte" mit der B-Nr. 89.801 blieb als Museumslok erhalten.

MfG >Franz<
 

Das Thema hat 2812 Beiträge:
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