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Thema: Deutsche Post Dialogpost
Das Thema hat 206 Beiträge:
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Araneus Am: 10.08.2021 15:59:09 Gelesen: 34175# 132 @  
Frankiervermerk bei Premiumadressversand

Neben der DV-Freimachung wird bei Dialogpost häufig die Frankierart 8 (PREMIUMADRESS) verwendet (siehe Beiträge [#129], [#130], [#131] auf dieser Seite). Der Frankiervermerk für die Versandart PREMIUMADRESS enthält - anders als bei der DV-Freimachung - keine Klartext-Angabe zum Entgelt. Aber auch hier gibt es Vorgaben der Deutschen Post zur Gestaltung des Frankiervermerks (siehe [1], Seite 4):



Auch hier findet man wieder Belege, die von der Norm abweichen. Bei der folgenden Dialogpost-Karte vom Juli 2021 fehlen im Frankiervermerk sowohl der Schriftzug "Deutsche Post" mit Posthorn als auch der Text "Dialogpost". Die Frankierwelle ist hier zwar komplett, diese Variante dürfte allerdings nicht den Vorgaben entsprechen, wurde von der Post aber zumindest geduldet.



Postunternehmen: DEA
Frankierart: 8 - PREMIUMADRESS (28 oder 42 Byte)
Version Produkte/Preise: 48
Kundennummer: 5053606032
Frankierwert: 0,28€
Einlieferungsdatum: 09.07.2021
Zusatzleistung/Variante: BASIS
Produktschlüssel: 9402
Produkt: Dialogpost Karte Premiumadress
 


Schöne Grüße
Franz-Josef

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-mlfvm-8-Premiumadress.pdf
 

DL8AAM Am: 10.08.2021 23:48:59 Gelesen: 34103# 133 @  
@ Araneus [#132]

Die Frankierwelle ist hier zwar komplett, diese Variante dürfte allerdings nicht den Vorgaben entsprechen, wurde von der Post aber zumindest geduldet.

Das verstehe ich nicht, bin nun noch verwirrter. Dabei dachte ich nach Deiner Info das Prinzip verstanden zu haben. ;-)

Wenn bei der Frankierart 8 (im Gegenssatz zu 18) keine echte DV-Frankatur vorliegt, dann dient der Matrixcode ja nur der Funktionalität für das Produkt Premiumadress, dann befindet sich die Frankatur selbst ja nur in der Frankierwelle und für diese sind alle Vorgaben "Angabe des Wortes DIALOGPOST" und die "Leistungsmarke 'Deutsche Post' mit Posthorn" erfüllt (da die Komplettversion gewählt wurde).

Das sollte doch dann ähnlich sein, wie bei "einfachen" DIALOGPOST-Sendungen, bei denen sich nichts weiter außer der Adressierung im Fenster befindet. In diesen Fällen reicht dann ja die vollständige DIALOGPOST-Frankierwelle auch aus. Der Zudruck des Matrixcodes (im optischen DV-Design) ist hier (Frankierart 8) ja nur eine "Zweckentfremdung" der "DV-Software", um die Premiumadressdetails irgendwie auf dem Umschlag bzw. in das System zu bringen. Als Ersatz für das sogenannte (statische) "Premiumadress-Label" mit kleinem Matrixcode.

Das Ärgerliche an dieser Art Postregelungen bzw. der Handlingsvorgaben ist, dass wir versuchen müssen, das Pferd von der anderen, von beschreibenden Seite, rückwirkend aufzuzäunen. Für den Praktiker, der das Mailing produziert, stellen sich diese Fragen so herum ja nicht. Der arbeitet die Reihenfolge A-B-C-...-X-Y-Z ab, wir aber müssen versuchen von Z zurück auf das richtige A rückschliessen zu können, und dass dann auch noch immer vollständig zu verstehen. Verschärfend kommt hinzu, wenn der Praktiker an einer für ihn "unbedeutenden" kleinen Kreuzung falsch abgebogen ist. Für uns bedeutet das dann aber "Raten" und bringt die Gefahr mit sich, sich komplett zu verirren.

Aber das alles kann auch spannend sein. ;)

Beste Grüße
Thomas
 
al-lu Am: 11.08.2021 07:13:55 Gelesen: 34075# 134 @  
@ DL8AMM [133]

Das ist ja der Reiz eines Sammelgebiets, Abweichungen festzustellen und die nach gründlicher Recherche auf PhilaSeiten vorzustellen.

Im Handbuch PREMIUMADRESS, Ausgabe 12/2019, wird auf Seite 22 der korrekte Vermerk, der mit der Frankierwelle kombiniert werden soll, abgebildet.



Der in [#132] gezeigte Beleg weicht davon eben ab.

Schöne Grüße
Albrecht
 
Araneus Am: 11.08.2021 11:17:10 Gelesen: 34057# 135 @  
@ DL8AAM [#133]

Der Zudruck des Matrixcodes (im optischen DV-Design) ist hier (Frankierart 8) ja nur eine "Zweckentfremdung" der "DV-Software", um die Premiumadressdetails irgendwie auf dem Umschlag bzw. in das System zu bringen

Hallo Thomas,

das sehe ich anders. Ein Datamatrixcode wird nicht irgendwo platziert, sondern ist Bestandteil eines sogenannten „ Maschinenlesbaren Freimachungsvermerks“. Solche Freimachungsvermerke findet man bei DV-Freimachungen, Premiumadress und Pressepost. Für diese Freimachungsvermerke gibt es strikte Vorgaben (z.B. hinsichtlich Schriftgrößen, Zeilenabständen, Anordnung einzelner Elemente usw.) [1].

Und zu den Bestandteilen des maschinenlesbaren Freimachungsvermerks PREMIUMADRESS gehört die „ Bildmarke Logo Deutsche Post“. „ Die Erkennungsmerkmale bestehen aus dem Schriftzug Deutsche Post und dem Posthorn. Das gesamte Logo ist als Grafik einzubinden, auch der Schriftzug. Daher ist für den Schriftzug keine Schrift definiert. Die Grafik ist als eps-Datei bei Serviceteam Premiumadress erhältlich.“ ([1], Seite 5).

Meine Schlussfolgerung daraus: Der maschinenlesbare Freimachungsvermerk PEREMIUMADRESS beinhaltet die Aussagen der Frankierwelle, sodass diese aus postalischer Sicht verzichtbar ist. „ Für Dialogpost gilt dieses Layout als verkürzter Frankiervermerk und kann auf Wunsch auch ohne Frankierwelle auf dem Umschlag oder Aufschriftzettel genutzt werden.“ ([1], Seite 7). So ähnlich steht es ja auch in dem von Albrecht im Beitrag [#134] gezeigten Dokument.

Umgekehrt heißt das aber nicht, dass die Angaben der Frankierwelle Teile des maschinenlesbaren Freimachungsvermerks ersetzen können. Für normale Dialogpost ist es egal, ob die Angabe „Dialogpost“ und der Text „Deutsche Post“ bei der Frankierwelle oder im Anschriftenbereich zu finden ist. Bei der Verwendung des maschinenlesbaren Freimachungsvermerks PREMIUMADRESS gehören diese Angaben nach meinem Verständnis auf jeden Fall dorthin.

Ich gebe dir völlig recht, dass es schwierig und ärgerlich ist, dass man als Laie den Informationen der Post hinterherläuft und Änderungen oft erst im Nachhinein bemerkt. Die Versender wenden in der Regel einfach ihre Software an, die von der Post oder anderen Firmen angeboten und aktuell gehalten wird. Klare Informationen benötigen nur die Softwareentwickler.

Philatelie heißt aber eben nicht nur Sammeln, sondern auch Aufspüren von Abweichungen und Besonderheiten und Versuchen, diese zu erklären. Das erfordert manchmal aufwändige Recherchen, aber auch den Austausch und die Diskussion mit Sammlerkollegen und –kolleginnen. Dafür schätze ich die Philaseiten. Und spannend ist es allemal.

Schöne Grüße
Franz-Josef

[1] Broschüre „Maschinenlesbare Freimachungsvermerke - Teil 8: Premiumadress - Gestaltung, Varianten und Inhalte - Version 1.1.5 - 20.08.2018“ https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-mlfvm-8-Premiumadress.pdf
 
DL8AAM Am: 11.08.2021 16:20:00 Gelesen: 34031# 136 @  
@ Araneus [#135]

Umgekehrt heißt das aber nicht, dass die Angaben der Frankierwelle Teile des maschinenlesbaren Freimachungsvermerks ersetzen können. Für normale Dialogpost ist es egal, ob die Angabe „Dialogpost“ und der Text „Deutsche Post“ bei der Frankierwelle oder im Anschriftenbereich zu finden ist. Bei der Verwendung des maschinenlesbaren Freimachungsvermerks PREMIUMADRESS gehören diese Angaben nach meinem Verständnis auf jeden Fall dorthin.


Vielen Dank Franz-Josef für obige Deine Antwort.

Sobald bei einer DIALOGPOST-Sendung das Produkt PREMIUMADRESS hinzugebucht wird, die Regeln der normalen Standard-Freimachungsvermerke für DIALOGPOST nicht mehr (vollständig) angewendet werden können, die ja besagen, dass wenn eine vollständige DIALOGPOST-Frankierwelle verwendet wird, der zusätzliche (doppelte) Eindruck der Sendungsart und der Bildmarke im "Fenster" entfallen kann. Das heisst also, sobald PREMIUMADRESS hinzugebucht wird und die vollständige Frankierwelle eingedruckt ist, diese beiden Elemente trotzdem wieder doppelt (im Fenster) erscheinen müssen.

Diese Deine Interpretation ist, wenn man die MLFVM 8 alleine für sich betrachtet, vollkommen durch dieses Regelwerk abgedeckt.

Wenn man aber die MLFVM 8 im Kontext aller anderen Handlingsregeln betrachtet, macht dieser "Element-Doppeleindruck" doch keinen Sinn mehr, zumindest "falls" die verschiedenen Regelwerke überhaupt in einem gemeinsamen "Sinnzusammenhang" gedacht sind. Falls es eine übergeordnete "Linie" gibt. Womöglich stehen hinter den verschiedenen "Produktabteilungen" der DPAG verschiedene (Regel-) Entwicklergruppen, die sich hierzu nicht tiefgründig genug koordieren? Für die Post dürfte es im wesentlichen eher nur um die Entgeltsicherung und die korrekte automatisierte Behandlung der Sendungen gehen. Da haben rein optische Feinheiten u.U. vielleicht keine so hohe Koordinierungsprioritäten. Vielleicht tut sich hier ja aktuell auch etwas bei der Post, denn die (schon lange theoretisch möglichen) "Alternativformen" der normalen DIALOGPOST-Frankierwellen tauchen in den letzten Monaten (bei mir) nun sehr viel häufiger im Posteingang auf (falls das 'bei mir' kein blosser Zufall sein sollte).

Insbesondere sollten doch auch die eingesetzten Softwaren der Anbieter von der DPAG "abgenommen" sein? Die Frage ist nur, wie tief diese Prüfung durchgeführt wird. Gut möglich das auch hier eher nur auf die Entgeltsicherung und die korrekte automatisierte Behandlung der Sendungen geprüft wird. Vielleicht hat der Post-Softwareprüfer auch die normale DIALOGPOST-Frankatur-Regeln vorliegen gehabt und in diesen steht ja, dass es reicht, wenn die beiden Elemente "irgendwo" erscheinen (in der Frankierzone oder im "Adressfenster"). Ansonsten ist es eigentlich schwer vorstellbar, dass in Kombination so eine irreguläre "Abwahl" bestimmter (Zwangs-) Elemente überhaupt möglich ist. So eine Software sollte doch eigentlich entsprechend "narrensicher" gehalten sein, dass jeder Lettershop-Mitarbeiter, ohne Spezialschulung in den nachgeordneten (Grafik- und IT-) Feinheiten, damit ein fehlerfreies Mailing erzeugen werden kann. Ebenso muss eigentlich auch der annehmende (Aushilfs-) Mitarbeiter im Briefzentrum der verwendeten und "postgeprüften" (Fremd-) Software vertrauen können, eben auch ohne besondere Spezialschulungen.

Vielleicht macht sich ja auch die Post über unsere philatelistischen "Nebenschauplatz-Feinheiten-Fragen" überhaupt keinen Kopf? Vielleicht passt ja auch nur unsere traditionelle Herangehensweise nicht mehr zwingend immer zur Arbeitsweise der (privatisierten) Post? :-) Vielleicht hinterfragen wir etwas, hinter dem nichts wirklich hinterlegt ist? Ich hoffe nicht, aber oftmals erscheint es mir inzwischen so (...).

Wir sind uns aber jetzt immer noch einig (Deine [#130]-Richtigstellung auf mein [#129]-Missverständnis), dass der Matrixcode der "maschinenlesbaren PREMIUMADRESS-Freimachungsvermerke" mit der Frankierart 8 (statt 18), trotz Hinterlegung eines Frankierwertes im Matrixcode, keine abrechnende (bzw. philatelistische) Frankiereigenschaft beschreibt? Dass die Frankatureigenschaft in der Frankierwelle (in der Frankturzone) bzw. im verkürzten Frankiervermerk (im Fenster) steckt? Eine echte Frankiereigenschaft im Matrixcode liegt also nur bei der Freimachungsart 18 (d.h. bei zusätzlicher textlichen Angabe der DV-Details) [mit] vor?


Mit (immer noch teilverwirrten-) besten Grüßen
Thomas
 
Ichschonwieder Am: 13.08.2021 10:33:13 Gelesen: 33830# 137 @  
DIALOGPOST der Firma GEFRO GMBH & Co.KG 87700 Memmingen



Klaus Peter
 
Araneus Am: 14.08.2021 21:40:00 Gelesen: 33716# 138 @  
Postwerbung in der Frankierzone

Damit Briefsendungen maschinell gelesen werden können, teilt die Deutsche Post die Aufschriftseite für alle Briefsendungen in fest definierte Zonen ein [1]. Eine dieser Zonen ist die Frankierzone. Für Sendungen im Standardformat gilt: „ Die Frankierzone befindet sich auf der Aufschriftseite in der rechten oberen Ecke der Sendung. Sie ist ab dem rechten Rand 74 mm lang und ab dem oberen Rand 40 mm breit.“ ([1], Seite 22)

In dieser Frankierzone ist beispielsweise die Frankierwelle unterzubringen. Die Gestaltung dieser Fläche unterliegt strikten Vorgaben. "Die Frankierzone ist darüber hinaus sonstigen postalischen Vermerken sowie weiteren Servicehinweisen der Deutschen Post vorbehalten." ([1], S. 22) Dass diese Fläche genutzt wird, um dort (bezahlte) Werbung für die Deutsche Post unterzubringen, ist ungewöhnlich. Aber vielleicht wertet die Post das als "sonstigen postalischen Vermerk".

Das folgende Bild zeigt als Beispiel einen Ausschnitt aus einem Dialogpost-Selfmailer der Firma Bonprix vom Juni 2021.



Schöne Grüße
Franz-Josef

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/automationsfaehige-briefsendungen-2020.pdf
 
Ichschonwieder Am: 16.08.2021 13:22:41 Gelesen: 33520# 139 @  
Dialogpost der Firma "GALERISTA" aus 81316 München im August 2021



Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 27.08.2021 09:37:06 Gelesen: 33015# 140 @  
DIALOGPOST einer Firma BKI



Klaus Peter
 
Ichschonwieder Am: 05.09.2021 21:40:45 Gelesen: 32625# 141 @  
Heute wieder 3 Belege DIALOGPOST FRANKIERSERVICE - Welle auf auf Werbebildern.

1. unbekannt
2. PAYBACK
3. Fa. cardsandimage 48163 Münster. Übrigens auch ein sehr schöner Zollstock mit Werbung der Prüfgesellschaft ... Bernburg






VG Klaus Peter
 
al-lu Am: 06.09.2021 16:42:01 Gelesen: 32567# 142 @  
@ Ichschonwieder [#141]

Hallo Klaus Peter,

das sind keine FRANKIERSERVICE-Belege, sondern nennt sich „Frankiervermerk mit Kundenmotiv“, wie sie im nach wie vor gültigen Merkblatt der DPAG von Oktober 2020 näher beschrieben sind [1]. Die Zahl der Kundenmotive ist unerschöpflich, sie können aber für z. B. Motivsammler ihren Reiz und Berechtigung haben.

Weitere Informationen findest Du auf der Internetseite der DPAG [2].

Eine schöne Woche
Albrecht

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-202010.pdf
[2] https://www.deutschepost.de/de/f/frankierwelle.html
 
Ichschonwieder Am: 06.09.2021 17:02:49 Gelesen: 32564# 143 @  
Ja, Du hast Recht, ich habe den Begriff "Frankierservice" auch sonst nicht für diese Belege verwendet.

Vielen Dank Klaus Peter
 
Araneus Am: 04.10.2021 18:14:42 Gelesen: 31385# 144 @  
Neue Preise für Dialogpost ab 01.01.2022

Auf ihrer Homepage macht die Deutsche Post jetzt konkrete Angaben über die Entgeltänderungen für Dialogpost ab 01.01.2022, wie der folgende Screenshot zeigt [1]:



Demnach erhöhen sich für Dialogpostsendungen im Standardformat die Preise für beide Gewichtsstufen um 0,02 EUR. Für Standardsendungen bis 20 Gramm ist das die zweite Erhöhung seit Einführung der Dialogpost zum 01.01.2016 (siehe Beitrag [#86]).

Für Dialogpost Karten scheinen die Preise (derzeit 0,28 EUR) unverändert zu bleiben. Das gilt im Prinzip auch für Dialogpost Groß, allerdings werden hier die Rabatte gesenkt. Dies ist auf den Sendungen aber nicht erkennbar und philatelistisch nicht belegbar.

Schöne Grüße
Franz-Josef

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogmarketing/dp-dm-preismassnahme-202109.pdf
 
Seku Am: 06.10.2021 05:58:09 Gelesen: 31254# 145 @  
Guten Morgen in die Runde!

Ein Verleger aus München versendet derzeit Werbung mit dieser Dialogpost:



Habt einen schönen Tag

Günther
 
Winnir Am: 13.10.2021 19:22:23 Gelesen: 30914# 146 @  
Hallo,

ein Akustiker versendet diese Werbebriefe aus Hamburg.



Lg winnir
 
Michael Mallien Am: 22.10.2021 06:21:32 Gelesen: 30330# 147 @  
Die Versendungsart DIALOGPOST SCHWER gibt es für adressierte Werbesendungen und Kataloge über 1000 g. Damit erreichte mich gestern ein Auktionskatalog.



Viele Grüße
Michael
 
Seku Am: 31.10.2021 07:01:29 Gelesen: 29738# 148 @  
@ [#96]

Aus mit "Probeschlafen". Jetzt muss frische Bettwäsche her!



Ich wünsche einen schönen Sonntag

Günther
 
DL8AAM Am: 01.11.2021 18:10:04 Gelesen: 29617# 149 @  
Eine etwas ungewöhnlichere Form einer DIALOGPOST-Sendung - etwa 123 x 90 x 29 mm - die der Briefträger heute einwarf.



DIALOGPOST Retoure mit Premiumadress mit verkürztem Frankaturdruck "Deutsche Post (Posthorn) DIALOGPOST", d.h. keine Freimachung per DV-Frankatur (sondern ausschliesslich über "Einlieferungslisten"); Okt. 2021.

Versendet wurde eine Schachtel Zigaretten, als Werbegeschenk, im Auftrag des Absenders "West", hier unter der angegebenen Rücksendeadresse "Postfach 8338, 38133 Braunschweig", d.h. es handelt sich bei dem Versender um die Firma "Traffic Print Online Solutions GmbH" (bis 2015: "TraffiC Druck Direktmarketing Digitale Medien GmbH") aus Braunschweig [1]. Das hier im Versandlabel angegebene Postfach findet sich deshalb auch in den Kundenklischees von Absenderfreistempeln "für viele Auftraggeber", die durch diesen "Lettershop" bedient werden, u.a. Deutsche BKK, Audi, Wiedemann Gruppe [2].

Bei dem Matrixcode handelt es sich um das sogenannte "Premiumadresslabel", das ausschliesslich Steuerungsdaten für dass Zusatzprodukt Premiumadress (und keine Frankatur) enthält. Bei dem dort hinterlegten Datum handelt es sich übrigens nicht um das eigentliche Versanddatum, sondern nur um das Datum der Ersterstellung dieses "Labels":

Postunternehmen: DEA
Frankierart: 28 - PREMIUMADRESS Label
Kundennummer: 5054314555
Produkt: Premiumadress Dialogpost mit Hülle RETOURE
Zusatzleistung/Variante: RETOURE
Produktschlüssel: 9912
Erstellungsdatum: 03.02.2020
PREMIUMADRESS-ID: 17
 

Bemerkenswert, dass hier keine Art von Altersichtprüfung notwendig ist/sein sollte, da Zigaretten ja eigentlich keiner Person unter 16 Jahren zugänglich gemacht werden darf/soll. Diese "Kontrolle" wird in diesem Fall wohl aber an den Briefkasten(schlüssel-)inhaber weitergereicht. ;-)

Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.traffic-bs.de/home.html
[2] https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1272
 

Sachsendreier53 Am: 05.11.2021 12:19:26 Gelesen: 29339# 150 @  
@ Seku [#97]

Stempel neben der "Marke" vom Oktober 2021, Anwender: Reichsgraf von Ingelheim GmbH, 55299 Nackenheim





Stempel mit Klischeemarke der Lebenshilfe vom 2.10.2021, Anwender: Lebenshilfe 35043 Marburg, Raiffeisenstr.18

mit Sammlergruß,
Claus
 
Winnir Am: 06.11.2021 14:50:44 Gelesen: 29240# 151 @  
Otto macht Werbung für Faber . 06.11.2021



Lg Renate
 
al-lu Am: 06.11.2021 19:37:02 Gelesen: 29169# 152 @  
Hallo zusammen,

beim "Einheitlichen Frankiervermerk" [1] hat der Kunde die Möglichkeit mittels seines Kundenmotivs die Aufmerksamkeit beim Empfänger zu steigern. Ich beobachte mit Sorge, dass dieses Forum durch die Einstellung von Kundenmotiven ohne jegliche Abweichung von den Vorgaben aus dem Merkblatt [1] aufgebläht wird.

Die erste Abbildung im Beitrag [#150] gehört hingegen ins Forum. Sie zeigt eine fehlende Überlappung der Frankierwelle mit dem Kundenmotiv, wie sie auf Seite 6 des Merkblatts vorgegeben ist.

Beim nachfolgenden Beleg, DIALOGPOST International, fehlt der notwendig Hinweis „Ein Service der Deutschen Post“ über dem Trennstrich alternativ „Deutsche Post“ im Anschriftenfeld gemäß Seite 3 des Merkblatts.



Viele Grüße
Albrecht

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/F_f/frankiervermerk/dp-frankiervermerk-merkblatt-202010.pdf
 
Altmerker Am: 20.11.2021 17:41:06 Gelesen: 28387# 153 @  


@ Altmerker [#293]

Es sieht so aus wie vor einem Jahr, nur das Allemagne PP ist neu.

Gruß
Uwe
 
Altmerker Am: 07.12.2021 19:49:58 Gelesen: 27428# 154 @  
@ Altmerker [#82]

Da lege ich mal die aktuelle Dialogpost-Aussendung des DJH vor. augenscheinlich koalieren da Mitgliedsausweis-Aufdruck und Dialogpost-Aufdruck.

Gruß
Uwe


 
DL8AAM Am: 07.12.2021 22:08:53 Gelesen: 27411# 155 @  
@ Altmerker [#154]

koalieren da Mitgliedsausweis-Aufdruck und Dialogpost-Aufdruck.

Wie schon mal geschrieben, gerade bei DIALOGPOST-Sendungen ist der Fensterinhalt immer ein sehr-sehr entscheidenet Baustein, ohne ist so Beleg kaum aussagekräftig und oft so "sammelwürdig", wie das ausgeschnittene Bild einer Briefmarke. Entweder befindet sich dort sogar die "direkte (eigentliche) Frankatur" (Matrixcode etc.) oder essentielle Teile der "Gesamtfreimachung" (z.B. ist die Wort-Bild-Marke mit dem Posthorn sogar ein integraler Teil der Freimachung, wie das Wort "Deutschland" auf einer Briefmarke) bzw. lassen erkennen, wie die Abrechnung (Bezahlung des Portos) erfolgte etc. etc.

Im Gegensatz zu Freistemplern, wo Ausschnitte (im Prinzip) die gesamte Frankatur beinhalten (wie eine Briefmarke), macht in meinen Augen ein Ausschnitt der DIALOGPOST-Welle philatelistisch absolut keinen Sinn (es sei denn ich will "nur" die Sukzession von Schriftarten dokumentieren o.ä.). Jeder kann zwar sammeln, was er mag, aber übertragen auf die Briefmarkenwelt bedeutet das, dass man z.B. bei der Dauermarkenserie "Blumen" nur das Bild mit der Blume sammelt und den weissen Rest, inklusive der Wertangabe und der Zacken, wegschneidet. Kann man, ja, aber ... ?

Deshalb - nur so als Anregung - wenn man hier Scans zeigt, bitte möglichst immer den Gesamtbeleg, zumindest immer das Fenster (bzw. mindestens die Teile mit den "postalischen Dingen" der Frankatur und eventueller weiterer postalischer Kennzeichnungen), zeigen. Ohne kann man den Beleg nicht verstehen. Und vielleicht hat man da sogar etwas ganz "Besonderes" in den Händen und keiner sieht es. ;-)

Sorry... das sollte jetzt bitte nicht als Kritik verstanden werden, sondern zum Verständnis, als Anregung.

Beste Grüße
Thomas
 
Altmerker Am: 08.12.2021 10:39:56 Gelesen: 27383# 156 @  
@ DL8AAM [#155]

Hallo Thomas,

das ist hier insgesamt ein sehr produktives Forum und da bin ich als Letzter sauer, wenn mir jemand so einen Tipp gibt. In diesem Falle lässt sich da ja sofort was klären bzw. scannen, was den Fachleuten, wozu ich keineswegs auf diesem Gebiet zähle, etwas "sagt".

Freundliche Grüße, immer weiterführenden Hinweisen gewogen,
Uwe


 

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