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Hans-Werner Salzmann, Essen
Angebotsdetails

Gebührenverrechnung auf Formularen

- Wozu deutsche Briefmarken noch verwendet wurden-

Hans-Werner Salzmann

978-394384403-0
 

720
 

2017
 

deutsch

Morgana-Edition Berlin - www.morgana-edition.de

39.50 Euro
 

7.00 Euro
 

25 %
 

2-3 Tage

Mitunter sieht man einen Postausweis im Auktionskatalog: eine Ausweiskarte, versehen mit dem Lichtbild des Inhabers und nebenstehend aufgeführten persönliche Daten. Das Lichtbild ist mit einer Briefmarke versehen und diese mit einem Poststempel entwertet. Auch die Postsparkarte, mit Postwertzeichen zu füllen, sollte vor allem Schüler zum Postsparen anregen: Beklebt mit Marken im Werte von drei Mark konnte sie im Postamt als Grundlage für ein neu zu eröffnendes Postsparbuch eingereicht werden. Mit Marken versehen und mit Poststempel abgestempelt: das gehört doch eindeutig zur Philatelie, oder? Aber wissen wir mehr über die Hintergründe, die diesen philatelistischen Bereich zu einem eigenen Sammel- und Forschungsgebiet machen?

Mit seinem neuen Buch eröffnet uns Hans-Werner Salzmann die Tür zu der weiten Welt der „Gebühren auf Formularen“ und zeigt mit sorgfältig beschriebenen Hunderten von Belegen, daß die Post mehr tut, als Briefe und Karten, Päckchen und Pakete entgegenzunehmen und dem Empfänger zuzustellen. Er zeigt die Vielfalt von Gebühren, die die Post anhand konkreter Gebührenordnungen einzieht, um ihre Serviceleistung in anderen Bereichen zu entgelten. Ein wichtiger Bereich, der selten im Blickfeld der Sammler steht.

Mit Portostufen kennen wir uns mehr oder minder aus, sie zu durchdringen hilft uns im Bedarfsfall eine Vielfalt an Literatur. Aber Gebühren für nichtpostalische Leistungen, die der Einfachheit halber gleich am Schalter mit Briefmarken beglichen werden, deren Entwertung der Post sofort ihre Serviceleistung garantiert, haben ja nichts mit Portostufen zu tun – auch wenn manchmal Einlieferungsbescheinigungen im Aktionskatalog mit Begriffen und Bewertungen beschrieben werden, die uns nahelegen, sie als Portostufen der üblichen Briefporti zu sehen und zu bewerten. Aber so ist es nicht. Nur fehlt bisher die Literatur, die diesen Bereich entschlüsselt und ihn uns nahebringt.

Salzmann hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren diesem Gebiet zugewandt und es erforscht. Er hat nach dem oben genannten Postausweis und der Postsparkarte eine Vielzahl von Gebühren etwa für die Späteinlieferung, bei der Paketpost die Einlieferungsscheine und die Stille Versi-cherung, für den Ersatz-Rentenausweis oder den Postzeitungsdienst gefunden und beschrieben. Auch bei der Wortgebühr bei der Telegrammaufgabe ist ihm nicht entgangen, daß auf dem Aufgabeformular rückseitig oft nicht nur der Portowert der Marken berücksichtigt wurde, sondern -damit die Kasse am Ende stimmt- im Einzelfall auch die Zuschläge bei bestimmten Zuschlags-Sondermarken in die Verrechnung einbezogen wurden.

Ein spannendes und anregendes Buch, das mir Freude gemacht hat. Es wird mich motivieren, künftig auf Tauschtagen und der Messe sowie in Auktionskatalogen nach weiteren Spezies markenfrankierter Formulare Ausschau zu halten. Das ist das Beste, was ein Autor erreichen kann, wenn er für (fast) uns alle Neuland betritt. Die Philatelie kann immer noch sehr viel mehr bieten, als wir bisher gesehen haben. Salzmann beweist es uns erneut.

Frank H. Walter, Ehrenvorsitzender des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg e.V.

Das Buch mit der ISBN-Nummer 978-394384403-0 erscheint im Verlag „Morgana-Edition“ und hat einen Umfang von 720 Seiten. Der Verkaufspreis von 39,50 € ermäßigt sich für Mitglieder der Philaseitend.de auf 30 € (+ Porto 7,-).


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