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Thema: Briefankündigung - ein Service von Deutsche Post AG und 1&1
Das Thema hat 36 Beiträge:
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Roland Daebel Am: 30.07.2020 00:06:04 Gelesen: 769# 12 @  
"Morgens schon wissen, was später im Briefkasten liegt"

... mit dieser und ähnlichen Schlagzeilen wird seit einigen Tagen im Internet geworben.

Laut GMX-Informationen startete am 27. Juli 2020 ein neuer Service von Deutsche Post AG und Deutschlands meistgenutzten E-Mail-Anbietern GMX und WEB.DE, die beide der 1&1 Mail & Media GmbH unterstehen. Nutzer von GMX und WEB.DE können sich über ihren E-Mail-Account für den neuen Service BRIEFANKÜNDIGUNG in zwei einfachen Schritten registrieren. Daraufhin bekomme man von der Deutschen Post per Brief die Daten zur Verifizierung. Wenn dann alles passt, sollen schon morgens die Briefe und Karten mit Abbildung(!) für die Nutzer in E-Mails bereitgestellt werden. Somit kann man, wo auch immer, erfahren, welche Post man an dem Tag zugestellt bekommt.

Da vorgestern gerade nicht 1. April war, habe ich mich über GMX angemeldet und erwarte jetzt die Daten zur Verifizierung von der Post.

Es wäre schön, zu erfahren, wie sich die Sache entwickelt. In diesem Thread kann gerne darüber berichtet werden.

Viel Spaß weiterhin
 
DL8AAM Am: 30.07.2020 02:11:41 Gelesen: 745# 13 @  
Da vorgestern gerade nicht 1. April war, habe ich mich über GMX angemeldet und erwarte jetzt die Daten zur Verifizierung von der Post.

Hi Roland,

nur zur Info, gestern (GMX-Registrierung: Vorgestern) war hier schon eine E-Post Postsache der DPAG (mit DV-Frankatur zu 80 Cent, d.h. eine Postsache zu 80 Cent... selbst dieser moderne Postsachen-Beleg ist bereits interessant) im Kasten, mit der Legitimationsüberprüfung - gleich durchgeführt, nun warte ich auf die ersten Vorankündigungen.



Inhalt des Datenmatrixcodes (DM Scanner Pro V0.64):
Postunternehmen: DEA
Frankierart: 2 - DV-Freimachung, Version 1.2
Version Produkte/Preise: 45
Kundennummer: 7000512176
Teilnahmenummer: 89
Entgeltabrechnungsnummer: 6716
laufende Sendungsnummer: 1379
Frankier-ID: In Implementierung
Produkt: Standardbrief
Zusatzleistung/Variante: keine
Produktschlüssel: 1
Frankierwert: 0,80€
Einlieferungsdatum: 28.07.2020
 



Beste Grüße
Thomas
 

uli Am: 30.07.2020 09:58:03 Gelesen: 684# 14 @  
@ Roland Daebel [#12]

Hierzu gibt es schon einen Thread: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=13966&CP=1&F=1
 
Roland Daebel Am: 30.07.2020 10:15:57 Gelesen: 670# 15 @  
@ uli [#14]

Hatte unter Suchwort "Briefankündigung" nichts gefunden. Der andere Thread befasst sich mit Codes auf Briefmarken bzw. Wertstempeln und nicht in Freimachungsvermerken.

Das sind meines Erachtens "zwei Paar Schuhe" - vor allem in Hinsicht auf die sich daraus ergebenden Informationen. Obwohl im anderen Thread am Ende auch über den neuen Service "Briefankündigung" geschrieben wird.

R.
 
drmoeller_neuss Am: 30.07.2020 11:29:03 Gelesen: 638# 16 @  
Ich sehe auch bei längerem Nachdenken nicht den Nutzen für den Postkunden. Es mag die Ausnahmefälle geben, wo der Einsiedler auf der Alm sich den steilen Abstieg zu seinem Briefkasten an der Straße im Tal spart, weil nichts darin liegt.

Aber als gewöhnlicher Mensch schaue ich jeden Tag nachmittags in meinen Briefkasten, was mich ca. 15 Sekunden meiner Freizeit kostet. Im übrigen kommen auch Briefe von privaten Postzustellern und auch schon einmal ein Werbeprospekt von Edeka, der natürlich nicht angekündigt wird.

Und gewerbliche Postkunden müssen ohnehin einmal pro Tag in ihren Postkasten schauen. Vielleicht kann man sich die Archivierung der leeren Briefumschläge sparen. Ich kannte das von einer Bank, dort wurden alle leeren Umschläge tageweise gebündelt und im Keller gelagert. Falls es Diskussionen über Fristabläufe gab, konnte der Umschlag herausgesucht und der Poststempel kontrolliert werden, was aber sehr selten vorkam.

Viel sinnvoller wäre es, den Absender zu informieren, dass die Sendung in den nächsten Stunden in den Briefkasten des Empfängers geworfen wird.
 
DL8AAM Am: 30.07.2020 12:28:52 Gelesen: 614# 17 @  
@ drmoeller_neuss [#16]

Ich sehe auch bei längerem Nachdenken nicht den Nutzen für den Postkunden.

In einigen wenigen Fällen kann ich mir sogar mir einen Mehrwert "konstruieren", in wenigen Fällen.

Aber der Post geht es wohl primär darum, jetzt schon einmal die "Idee" Postscann zu etablieren. Und natürlich auch um Erfahrungen für die späteren Entwicklungsstufen zu sammeln, d.h. das jetzt ist lediglich ein Test bzw. Werbung oder auch eine Marktpositionierung. Die Post sagt ja selbst, dass das Umschlagscannen mit Email-Avisierung erst der erste Schritt sein soll, als nächstes ist geplant, dass die Post die Briefe öffnet, auch den Inhalt scannt und diesen den Empfängern per Email übermittelt.

Das geht alles in die Richtung digitalisierte, papierlose Post. Der (Ende 2019 eingestellte) E-Postbrief hat ja nicht eingeschlagen, auch da die Versender nicht darauf angesprungen sind (wer wollte denn schon Briefporto für eine Email zahlen), nun versucht man es auf der Empfängerseite erneut. Wer sich erst einmal daran gewöhnt hat, dass er täglich schon im Büro sieht, was ihn Abends im Briefkasten erwartet, will ja vielleicht auch bereits im Büro den Inhalt lesen. Die Frage, ob man dann überhaupt noch die Papiersendung bekommen möchte, ist der nächste geistige Schritt. Man will sich so einen Markt schaffen, ganz nach der Devise "der Bedarf wird mit der Nutzung erst geweckt", so wie beim Heimcomputer damals. Dem ehemaligen IBM-Chef Thomas Watson wird ja das 1942er Zitat zugeschrieben (auch wenn die genaue Herkunft nicht gesichert gilt) «Ich glaube, dass es weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer geben wird.»

Beste Grüße
Thomas
 
Koban Am: 30.07.2020 13:31:05 Gelesen: 588# 18 @  
Nach dem Empfang der ersten derartigen (emailtauglichen) Sendung, würde ich doch umgehend den Absender auffordern, mir künftig gleich direkt eine email zu senden?!

Gruß,
Koban
 
bovi11 Am: 30.07.2020 14:19:01 Gelesen: 571# 19 @  
Ehrlich gesagt, ich finde die ganze Diskussion in wesentlichen Punkten überflüssig wie einen Kropf.

Bei Paketen ist es seit Jahren fast Standard, daß man sich über den jeweiligen Sachstand (fast minutengenau) kundig machen kann. Ich nutze das im Übigen auch ziemlich intensiv. Will ich z.B. wissen, ob eine Sendung mich heute oder morgen erreicht, kann ich mich darauf einstellen.

Nichts anderes gilt, wenn ich z.B. auf einen Brief mit Unterlagen warte, die ich für eine Sache brauche, oder die mich nur interessieren. Da muß ich keinen Almödi bemühen oder mit anderen abwegigen Konstruktionen Argumente suchen, warum eine Sache überflüssig sein sollte.

Wer es brauchen kann, der soll die Information nutzen. Wer es nicht brauchen kann, soll sie halt nicht nutzen.
 
drmoeller_neuss Am: 30.07.2020 16:12:54 Gelesen: 540# 20 @  
@ bovi11 [#19]

Es werden wieder Äpfel mit Birnen verglichen. Für Frachtsendungen halte ich diese Ankündigungen sinnvoll, damit ich mich auf den Empfang des Paketes einrichten kann bzw. den Post-It-Sticker am Briefkasten anbringen kann: "Lieber DHL-Bote, Paket bitte bei ... abgeben".

Aber bei Briefsendungen, die in den Briefkasten passen? Was nützt es mir, ein paar Stunden vorher zu wissen, dass ein Brief ankommt? Für den Absender wäre diese Information sicher nützlich, z.B. bei Fristsachen. Aber die Post möchte nicht auf die Einnahmen für "Einwurfeinschreiben" verzichten.

Das Problem ist ja in den meisten Fällen, dass der Absender den rechtzeitigen Zugang beweisen muss und nicht der Empfänger. Und was nützt die Briefankündigung, wenn der Absender nicht bekannt ist, weil er nicht auf dem Umschlag steht oder auf der Rückseite?

Die Deutsche Post kann natürlich interne Schwachstellen bei der Zustellung eingrenzen. Vielleicht geht zukünftig weniger Post in dieser Etappe "verloren".

Und wenn wir schon bei der "digitalen Post" sind: ich würde mir wünschen, wenn auf Abholscheinen der Absender daraufstehen würde. Dann kann ich entscheiden, ob ich sofort zur Post fahren sollte, oder mir etwas Zeit lassen kann, zum Beispiel bei Briefmarkensendungen.

Einen Mehrwert sehe ich, wenn der Inhalt gescannt und mir per Email geschickt wird. In der Praxis werden aber auch hier Probleme auftauchen, zum Beispiel beim leidigen Datenschutz.

Gibt es eigentlich die Dienstleistung, dass ein Schriftstück am Schalter abfotografiert oder gescannt wird, und je nach Wunsch des Absenders per Email/SMS oder ausgedruckt zugestellt wird?
 
bovi11 Am: 30.07.2020 16:35:35 Gelesen: 531# 21 @  
@ drmoeller_neuss [#20]

Aber bei Briefsendungen, die in den Briefkasten passen? Was nützt es mir, ein paar Stunden vorher zu wissen, dass ein Brief ankommt?

Genau da liegt das scheinbare Problem.

Mir nützt es etwas, dem anderen nicht.

Dann reicht es doch, wenn der andere einfach still ist.

Welchen Sinn gibt eine Diskussion, in der der eine sagt, mir egal und der andere mensch prima?

Da ist doch eine Debatte über die Nützlichkeit einer Sache wie ein Messer ohne Klinge, dem auch noch der Griff fehlt.
 
uli Am: 31.07.2020 09:13:14 Gelesen: 436# 22 @  
@ bovi11 [#21]

Dann erzähl doch mal, warum es dir nutzt. Mir und vielen anderen ist offensichtlich nicht klar, in welcher Situation die Vorankündigung eines Briefempfangs einen signifikanten Mehrwert hat und zumindest ich bin neugierig auf ein solches Beispiel.

Gruß
Uli
 
Michael Mallien Am: 31.07.2020 10:27:48 Gelesen: 413# 23 @  
@ uli [#22]

Hallo Uli,

das hat bovi11 in [#19] breits erklärt.

Insgesamt ist es, wie bovi11 ebenfalls schon geschrieben hat: Manchen nützt es, anderen nicht.

Darüber braucht man nicht zu streiten.

Viele Grüße
Michael
 
drmoeller_neuss Am: 31.07.2020 11:24:18 Gelesen: 398# 24 @  
Wäre die Deutsche Post kein quasi-Monopolist, würden mich solche Experimente nicht stören, schliesslich könnte ich einen anderen Anbieter suchen.

Leider ist fast jeder auf die Post angewiesen, und solange weltliche, einfache Probleme nicht gelöst sind, stehe ich solchen Experimenten skeptisch gegenüber, die zugegeben, wenigen nützen.

Zu den weltlichen Problemen nur zwei Beispiele:

- Paketausgabe: müssen die Leute in einer langen Schlange, zum Teil draussen bei Wind und Wetter über eine halbe Stunde anstehen, um ihr Paket auszulösen? Und dieser Zustand ist nicht erst seit Corona-Zeiten.

- Verlorenes Einschreiben: muss ich mit der Post eine ewige Diskussion über einen lächerlichen Schadensersatz von ca. 25 EUR führen? Schliesslich habe nicht ich den Brief verloren, sondern die Post, und die Post hätte meine Sendung nicht annehmen müssen.

Ich gehöre zu den Briefmarkensammlern, die von der Post nichts besonderes erwarten, ausser dass sie meine Sendungen zuverlässig transportiert und auf meine Beschwerden eingeht. Das es auch anders geht, zeigt die Deutsche Bahn, die grosszügig Gutscheine bei Kundenbeschwerden ausgibt. Natürlich wären mir pünktliche und technisch einwandfreie Züge als Kunde lieber.
 
uli Am: 31.07.2020 12:16:11 Gelesen: 379# 25 @  
@ Michael Mallien [#23]

Ich will mich gar nicht streiten - ich bin neugierig und will verstehen. "Kann ich mich drauf einstellen" ist mir als Erklärung zu wenig, um zu verstehen. Ich weiss nicht auf welche Briefsendung man sich in welcher Situation einstellen "müsste" (im Sinne von: es wäre von Vorteil es einen Tag vorher zu wissen, dass sie eintrifft).

Gruß
Uli
 
nagel.d Am: 31.07.2020 12:29:30 Gelesen: 369# 26 @  
@ bovi11 [#19]

Das mit der Paketankündigung respektiv Nachverfolgung funktioniert aber auch nicht. In der kürzeren Vergangenheit habe ich die Erfahrung gemacht, daß ein Paket aus Südostasien im Paketzentrum in Heathrow auf dem Flughafen liegt, obwohl es seit 3 'Tagen hier zugestellt ist.

Mir erschließt sich diese ganze Geschichte eh nicht. Welchen Nutzen habe ich als Empfänger davon, wenn ich bei einem Kurzurlaub in der Eifel samstags morgens erfahre, daß mir ein Brief zugestellt wird? Ich persönlich gehe da einen Schritt weiter, die Post kündigt dann in der Zukunft an, all diese Briefe einzuscannen und per Mail an den entsprechenden Empfänger zuzustellen. Das Ergebnis ist dann, daß der örtliche Zusteller entlassen wird und man so Kosten spart und den Profit steigert. Die wenigen Zusteller, die dann bleiben, werden im Ringtaus auf Zustellbezirke geschickt, um dann dort die eingescannten Briefe, welche dann mit der Paketpost zugestellt werden, dies im Ringtaus zustellen, heißt jeden Tag in einem neuen Zustellbezirk (um es mal überspitzt zu sagen).
 
alemannia Am: 31.07.2020 13:59:58 Gelesen: 336# 27 @  
@ nagel.d [#26]

Hallo zusammen,

den 2. Absatz verstehe ich irgendwie nicht.

Gruß

Guntram
 
22028 Am: 31.07.2020 14:06:15 Gelesen: 330# 28 @  
@ alemannia [#27]

Ich auch nicht, macht aber nichts. ;-)
 
antwortscheinsammler Am: 31.07.2020 17:12:08 Gelesen: 292# 29 @  
@ DL8AAM [#17]

Aber der Post geht es wohl primär darum, jetzt schon einmal die "Idee" Postscann zu etablieren. Und natürlich auch um Erfahrungen für die späteren Entwicklungsstufen zu sammeln, d.h. das jetzt ist lediglich ein Test bzw. Werbung oder auch eine Marktpositionierung. Die Post sagt ja selbst, dass das Umschlagscannen mit Email-Avisierung erst der erste Schritt sein soll, als nächstes ist geplant, dass die Post die Briefe öffnet, auch den Inhalt scannt und diesen den Empfängern per Email übermittelt.

Exakt! Und für so altmodischen Kram wie Postgeheimnis interessiert sich ja sowieso keiner mehr.

Ausserdem kann man so, wenn man ohnehin alle Briefe öffnet auch ganz wunderbar kontrollieren ob die bösen Postkunden womöglich eine Briefmarke, Postkarte, Münze, CD oder sonstige "Waren" per einfachem Brief ins Ausland versenden, statt ein ach so günstiges DHL-Paket zu bezahlen.

LG
Antwortscheinsammler
 
drmoeller_neuss Am: 31.07.2020 18:36:50 Gelesen: 265# 30 @  
@ antwortscheinsammler [#29]

Das wird im Prinzip schon in großen Versicherungen gemacht. Die Post wird zentral geöffnet, und der Sachbearbeiter bekommt eine Email und einen Scan auf den Bildschirm.

Gerade in den Corona-Zeiten sehe ich hier durchaus Vorteile, weil das "papierfreie" Büro erst Home Office ermöglicht.

Die mit der Postöffnung betrauten Mitarbeiter müssen natürlich eine Vertraulichkeitserklärung (NDA) unterschreiben.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Post damit ganz abgeschafft wird, und die Glückwunschkarte zur Kommunion wird auch zukünftig verschlossen zum Empfänger kommen. Wir müssen als Postkunden allerdings irgendwann damit leben, dass es für Kleinsendungen nur noch eine Portostufe gibt. Zur Zeit "subventionieren" die Großbriefe die Kleinbriefe und die Postkarten. In Österreich gibt es nur noch zwei Portostufen.

Der nächste Schritt wäre, dass ich am Schalter meine Schriftstücke vorlege, der Postmitarbeiter mit einer Dokumentenkamera alles fotografiert und der Empfänger das je nach Wunsch auf Papier oder digital bekommt. Zur Zeit hat der Absender immer das Problem, beweisen zu können, was in dem Brief genau darin war. Der Empfänger kann behaupten, im Einschreibebrief seien nur leere Blätter gewesen.
So utopisch ist mein Vorschlag nicht, schliesslich sind Postmitarbeiter schon heute berechtigt, meine Identität zum Eröffnen eines Bankkontos zu überprüfen.
 
nagel.d Am: 31.07.2020 21:16:14 Gelesen: 220# 31 @  
@ drmoeller_neuss [#30]

Daß ein Empfänger behauptet nur leere Blätter im Brief respektiv Einschreiben erhalten zu haben gab es schon vor 100 Jahren, wie kann man dann das Gegenteil beweisen.
 
bovi11 Am: 31.07.2020 21:51:21 Gelesen: 210# 32 @  
@ nagel.d [#31]

Seit Jahrzehnten für die Zustellung wichtiger Sachen bewährt und nicht sonderlich teuer: Zustellung per Gerichtsvollzieher.
 
Richard Am: 03.08.2020 16:39:55 Gelesen: 93# 33 @  
@ Roland Daebel [#12]

Beiträge [#1] bis [#11] aus dem Thema "Datamatrixcode auf alle Briefmarken ab 2021 - Digitalisierungsoffensive" redaktionell mit diesem Thema vereinigt, damit alle Informationen und Meinungen an einer Stelle zu finden sind.
 
nagel.d Am: 03.08.2020 20:24:32 Gelesen: 48# 34 @  
@ bovi11 [#32]

Zumindestens eine Geschäftsgebühr (Nach GvKostG persönliche Zustellung 10,00 Euro + die Kosten der Auslagen) von daher teuer oder billig kann man jetzt streiten. Genauso die Zustellung per Postzustellungsurkunde (3,45 Euro + Mehrwertsteuer).
 
bovi11 Am: 03.08.2020 20:32:54 Gelesen: 45# 35 @  
@ nagel.d [#34]

Dafür, daß Du dafür einen hieb- und stichfesten Nachweis bekommst, daß ein ganz bestimmtes Schriftstück zugestellt wurde, ist das absolut im Rahmen.

Bei jeder Postzustellung bekommst Du letztlich nur die Bestätigung, daß ein Kuvert den Empfänger erreicht hat. Da lohnt sich meines Erachtens die etwas höhere Ausgabe.
 
drmoeller_neuss Am: 03.08.2020 21:26:48 Gelesen: 27# 36 @  
@ bovi11 [#35]

Das Problem ist nur mit eiligen Fristsachen. Natürlich wird das einem gut organisierten Anwalt nie passieren, aber Otto Normalbürger fällt es schon einmal zwei Tage vorher ein, dass er seinen Mietern in Dresden fristgerecht kündigen will.

Haus und Grund sagt dann einfach, "nehmen Sie sich einen Zeugen, packen Sie alles im Beisein des Zeugens in einen Umschlag und gehen gemeinsam zum Briefkasten des Empfängers und werfen den Brief ein". Schön, geht in der gleichen Stadt, aber in einer Entfernung von 800 km?

Mir ist kein Dienst bekannt, der diese Aufgabenstellung abdeckt. Die Deutsche Post könnte so etwas anbieten, das im Prinzip wie Postident abläuft, nur dass zusätzlich Dokumente abfotografiert werden, die im zuständigen Briefzentrum des Empfängers ausgedruckt und als Einwurfeinschreiben (oder wie der Absender es wünscht) zugestellt werden.

Und für die Philatelisten würde ein interessanter Umschlag abfallen.
 

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