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Thema: IBRA 2021 - Briefmarken Weltausstellung vom 6. bis 9.5.2021 in Essen
Das Thema hat 66 Beiträge:
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Lars Boettger Am: 03.08.2018 17:49:41 Gelesen: 7466# 17 @  
@ fckollbach [#15]

Wie viele Weltausstellungen hast Du schon organisiert? Woher weist Du, dass der BDPh das Risiko trägt und nicht eine eigens dafür gegründete GmbH? Bist Du verantwortlich für den Finanzplan? Kennst Du die Sponsoren bzw. die Preise für die Händlerstände, die Halle, die Rahmen, die Jury, die erwarteten Einnahmen aus dem Belegprogramm etc. Nächstes Jahr gibt es wieder einen Philatelistentag, da hast Du Gelegenheit, den BDPh-Vorstand mit Deinen Fragen zu löchern. Ein gesunder Grundoptimismus gehört für so eine Ausstellung dazu.

Bevor wir hier wild spekulieren, wie so eine Ausstellung gestemmt werden kann, sollten wir mal abwarten, wie sich der BDPh-Vorstand dazu äussert. Und meiner Ansicht nach wurde es dringend Zeit, dass Deutschland sich mit so einer Veranstaltung auf dem internationalen Parkett zurückmeldet.
 
HWS-NRW Am: 03.08.2018 17:56:55 Gelesen: 7460# 18 @  
@ Lars Boettger [#17]

"Gut gebrüllt, Löwe"

und beste Grüße
Werner
 
bayern klassisch Am: 03.08.2018 18:11:50 Gelesen: 7452# 19 @  
@ Lars Boettger [#17]

Lieber Lars,

wahre Worte, auch wenn sie nicht überall auf fruchtbaren Boden fallen werden.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
fckollbach Am: 03.08.2018 18:24:31 Gelesen: 7443# 20 @  
Lieber Lars,

genügen denn die Erfahrungen mit der IBRA in Nürnberg nicht? Die Hoffnung, dass es gerade bei dieser Weltausstellung - zumal angesichts verschlechterter Rahmenbedingungen für die die Philatelie - anders laufen könnte, kommt mir so vor wie ein Kind, das sich ein ums andere Mal die Hände an der Herdplatte verbrennt, aber trotzig hofft, der nächste Versuch werde schmerzfrei enden.

Schöne Grüße
 
Setubal Am: 03.08.2018 19:29:18 Gelesen: 7413# 21 @  
Guten Abend ins Forum,

typisch deutsch - statt etwas mit Tatkraft zu unterstützen - erst mal miesmachen.

Warum um alles in der Welt soll schwarzmalen sinnvoller sein, als eine sich bietende Gelegenheit zu nutzen, um Nutzen für uns alle daraus zu ziehen. Das Interesse wieder auf ein fast ausgestorbenes (?) Hobby zu lenken !

Frage an fckollbach:

Welche alternativen Vorschläge hast Du denn, nach denen ich Dich im Beitrag [#16] gefragt habe ?

Rolf-Dieter
 
fckollbach Am: 03.08.2018 21:52:51 Gelesen: 7368# 22 @  
Lieber Rolf-Dieter,

was die euphorischen Freunde der geplanten Weltausstellung nicht sehen ist, dass die Zeiten üppig gefüllter Kassen vorbei sind. Die Mittel wären in einer stärkeren Förderung der örtlichen Vereine weitaus besser angelegt. Als Beispiele: Erhöhung der Fördermittel für Werbeschauen, Ausbau des Rechtschutzes und der Rechtsberatung für Vereine (Letzter Punkt wäre m.E. besonders wichtig. Die Informationen zur Datenschutzgrundverordung kamen beispielsweise etwa 7 Stunden vor Inkrafttreten der Verordnung.).

Die Arbeit im Verein bringt keine Fotos in der "Philatelie" und das Wichtigtun fällt ein paar Nummern kleiner aus, aber sie sichert die Zukunft für unser Hobby, was bei der Weltausstellung fraglich ist. Beides zu schultern, das halte ich für gegenwärtig ausgeschlossen.

Schönen Abend
Robert
 
22028 Am: 04.08.2018 10:08:37 Gelesen: 7297# 23 @  
@ fckollbach [#22]

Ich weiß nicht, warum Du so verbittert bist, ich bin auch Mitglied in einem Ortsverein, wir sind finanziell gesund, planen für 2020 eine Rang 2 Ausstellung und das Anmeldeverfahren ist eingeleitet. Auch da ist das Thema Sponsoring wichtig, da nur über BDPh/Stiftungszuschüsse das nicht zu stemmen ist. Ich bin der designierte Ausstellungsleiter dafür und habe da einige Pläne im Kopf.

In diesen sicher schlechteren Zeiten an einer Weltausstellung zu sparen ist sicher das falsche, eine Weltausstellung benötigt Jahre der Planung und Vorbereitung, nur Werbung bringt Umsatz. Und bei Werbung bringen Groß/Internationale Veranstaltungen mehr, das sehe ich auch als wichtigere Aufgabe des BDPh an als kleine örtliche Werbeschauen mit 100 Rahmen oder noch weniger zu finanzieren.

Auch der kleine Verein hat heute Möglichkeiten, ohne nach dem Geldtopf des BDPh zu schielen, über alternative Methoden durch Werbeeinnahmen eine Werbeschau zu finanzieren.

Germering ist doch kein armer Ort, ich hatte meinen Arbeitsplatz für viele Jahre dort (im Gebäude neben dem ehemaligen Krone Einkaufszentrum) - da gibt es ein großes Umland mit reichlich Firmen, man muss sich halt mal aufmachen und alternative Finanzierungsquellen aufmachen.

In der Philatelie gibt es AUCH Fotos von der Arbeit im Verein und das Thema Wichtigtun, ich dachte das hatten wir schon lange abgehakt. NIEMAND im Vorstand nimmt sich wichtig, die leisten harte Arbeit, auch wenn es offensichtlich das in den Ortsvereinen nicht wahrgenommen wird.

Ich habe schon oft geschrieben, nur Kritik bringt nichts, im Gegenteil, das ist contra produktiv, selbst mal versuchen es besser machen.
 
olli0816 Am: 04.08.2018 11:04:28 Gelesen: 7266# 24 @  
Hallo,

trotz aller Probleme durch Mitgliederschwund und nachlassendem Interesse am Briefmarkensammeln finde ich die Idee einer großen Veranstaltung sehr gut. Eine lokale Werbeschau ist ganz nett, aber wenn man mehr Interesse auf der Fläche entwickeln möchte, dann sind größere Veranstaltungen immer besser. Sie schaffen einfach mehr Aufmerksamkeit und es werden dort sicher wesentlich mehr Raritäten und interessante Sammlungen gezeigt. Wenn die Aussteller z.T. vor Ort sind, hat der Besucher Gelegenheit, wesentlich mehr Kontakte zu knüpfen.

Das heiß nicht, das lokale Veranstaltungen unwichtig wären. Nur ist die Wirkung lokal, d.h. 50 Kilometer weiter wird keiner davon Notiz nehmen. Das wäre Sache eines Vereines, wenn er auf sich aufmerksam machen möchte. Andererseits frage ich mich, warum man mehr Geld in sterbende Strukturen stecken sollte? Auch die Rechtsberatung (hat ein Verein tatsächlich so viel damit zu tun?) sollte doch bis auf allgemeine Richtlinien, die der BdPh zur Verfügung stellt, eher eine Sache vor Ort sein. Die Datenschutzverordnung ist zwar für Vereine ein ziemlich übles Gesetz, aber es gibt im Internet Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Einfach mal Google betätigen und selber machen.

Neben große Ausstellungen wären sicher ein starker Ausbau der Internetpräsenz des BdPh ein gutes Thema. Damit meine ich, dass man über dieses Tool sehr viel mehr philatelistisches Wissen zur Verfügung stellt. Würde zu weit führen, das jetzt auszuführen.

Es wird auch immer wieder über die Finanzierungen rumgemäkelt. Hier wäre mit Sicherheit einmal etwas mehr Phantasie von Nöten und die Ansprache von örtlichen Unternehmen/Organisationen zwecks Unterstützung. Kombinierte Werbeschauen, wo der Sponsor auch profitieren kann wäre für beide Seiten mit Sicherheit von Vorteil. Warum nicht den örtlichen Metzger bei der Verpflegung einbinden inkl. einen Stand, wo er seine Sachen mit anbieten kann? Es gibt x Möglichkeiten, wie man Veranstaltungen dadurch sogar noch interessanter gestalten und ein größeres Publikum gewinnen kann, wenn man Kontakte schafft.

Mal ein Beispiel, wie ich in Fürstenfeldbruck bei München - wäre ich in einem Verein - eine schöne Veranstaltung organisieren würde:

Dort gibt es einen schönen Biergarten an der König Ludwig Schlossbrauerei und daneben eine große Halle zum Ausstellen und Treffen. Mit der Brauerei würde ich ein Kontingent zur Brauereibesichtigung erstellen und sie können im Biergarten/Halle einen schönen Stand aufbauen mit ihren Bierspezialitäten. Ein kleines Losverfahren unter den Besuchern, wo 15 Leute eine Brauereibesichtigung machen können. Eine örtliche Metzgerei, die auf der gegenüberliegenden Seite beim Parkplatz einen Grill aufstellt und etwas zum Verkaufen anbietet. Metzgerei neben dem Bierstand stellen und dort Wurst-und Käsespezialitäten anbieten. Beide beteiligen sich mit einem Obulus an den Kosten der Halle. Biergarten wird sowieso voll bei schönem Wetter und alle Besucher bekommen mit der kleinen Eintrittsgebühr einen Getränkegutschein für den Biergarten. Damit kann man sicher ein gutes Agreement mit dem Biergartenbetreiber ausmachen.

In der Halle 5 bis 10 Händler/Auktionatoren mit kleiner Standgebühr zulassen. Ein Bereich zum Tauschen und der größte Bereich Ausstellung.

Die örtlichen Banken nehmen sich sowieso gerne wichtig, also die gleich als Sponsor (Sparkasse/Volksbank) ansprechen. Dafür dürfen sie ein paar Fahnen aufstellen. Wenn sie mehr springen lassen, dann gerne mit kleinem Infostand. Stadt FFB ansprechen, um einen Kulturzuschuss zu bekommen.

Das ganze geplante Vorhaben an die örtliche Presse und Aushänge an Schulen / Altersheimen und im Internet unter Veranstaltungen. Evtl. ein paar Plakate drucken lassen und an Bahnhöfen und anderen Plätzen (auch in München) aushängen. Auf Facebookseite in den jeweiligen Gruppen platzieren.

Wenn man es noch schafft, einen Spezialsponsor zu bekommen, dann kann man unter den ganzen Besuchern eine wertvollere alte Briefmarke verlosen. Dazu müssen die Besucher drei Fragen beantworten und ihre Karte mit Adresse abgeben. Jeder Besucher bekommt so eine Karte zum Ausfüllen mit der Eintrittskarte.

Die Veranstaltung mit allen Infos auf die Vereinshomepage und Kontakt mit allen Vereinen in der Umgebung aufnehmen, damit diese wenn sie möchten auch auf ihre Webseite aufnehmen. Ist sehr gute Werbung für alle Vereine im Umkreis.

Solche Sachen haben ich in der IT in viel größerem Stil organisiert. Das hört sich zwar nach viel Arbeit an, aber wenn man erst die Kontakte hat, dann wird es beim 2. bis x-ten mal viel einfacher, weil die Partner selber nachfragen, wann man das wieder machen kann. Außerdem fängt man mit der Planung/Organisation je nach Erfahrung etwa 6 Monate vorher an. Bei meinen Veranstaltungen haben sogar mit der Zeit ganz andere Firmen nachgefragt, ob sie mitmachen dürfen. Die hatte ich gar nicht auf dem Radar.

Ich denke, das bei gutem Wetter es einige Leute gibt, die Lust darauf haben. Eine Mischung aus Briefmarken mit netten anderen Dingen drumherum. Beste Monate Juni oder Juli, also normalerweise Sauregurkenzeit für Briefmarken. In Kombination aber sicher eine gute Alternative. Vor allem besteht hier die größere Chance, das Leute mit Briefmarken in Berührung kommen, die das normalerweise nicht tun würden.

Ich würde auf so etwas eher hingehen als auf eine Veranstaltung an einem drögen Ort, wo das Catering nur Dosenwürstchen anbietet. Man fängt die Leute mit schönen Orten und guten Ereignissen.

Dafür brauche ich aber nicht zwingend den BDPh. Wenn der unterstützt, ist das sicher schön, aber alle Schritte sind selber durchführbar inkl. Finanzierung.

Wenn man mutig ist, macht man daraus zusätzlich sogar einen Pokemonevent :).

Von daher ist das jammern und lamentieren über zu wenig Geld sicher bequem. Nur es gibt da draußen zu viele Unternehmen/Organisationen, die händeringend nach Events Ausschau halten, wo sie sich gut präsentieren können. Man muss ihnen nur den Gefallen tun.

Grüße Oliver
 
Setubal Am: 04.08.2018 13:38:07 Gelesen: 7205# 25 @  
Hallo Oliver,
und natürlich hallo ins Forum,

Du hast am Beispiel der Möglichkeiten in Fürstenfeldbruck wunderbar aufgezeigt, wie eine Einbindung von Sponsoren gelingen kann. Es bedarf eben nur einer Person, die die entsprechenden Kontakte herstellt, pflegt und zu beider Seiten Nutzen für eine Veranstaltung (Werbeschau) einbindet.

Möglichkeiten sind also da - sie müssen nur genutzt werden.

Ohne das ich eine bestimmte Veranstaltung im Auge hatte, war ich aus privaten Gründen bei einer Niederlassung der Commerzbank hier in Braunschweig. Am Rande sprach ich mit dem Filialleiter über mein Hobby Briefmarkensammeln, meinem Exponat Schiffspost Portugal. Ich habe einen Brief an den Gründer der Commerzbank, Theodor Wille, der ab Mitte 1850 einen Kaffeehandel in Santos, Brasilien hatte. Als er von dem Brief hörte, war er sofort dabei, unter entsprechenden Möglichkeiten der Präsentation der Commerzbank, als Sponsor mit aufzutreten.

Ich erwähne diese Geschichte nur um zu zeigen, was wir auch mit unseren Belegen (Briefen) erreichen können, wenn wir diese entsprechend einsetzen, präsentieren und "vermarkten".

Rolf- Dieter
 
DL8AAM Am: 04.08.2018 14:11:33 Gelesen: 7187# 26 @  
@ Setubal [#25]

Da hast Du was interessantes angesprochen Rolf-Dieter,

wir waren mal vor vielen vielen Jahren auf Duchreise in Bayern und sahen zufällig ein Plakat zu einer Werbeausstellung an der Strasse hängen. Und da wir die Zeit hatten, konnte ich mir die Show anschauen. Auch diese war zusammen mit einem örtlichen "Großsponsor" organisiert und da das wohl langfristig geplant wurde, hatte der Verein extra (?) ein spezielles "Themenexponat" passend zum Sponsor (passenderweise eine Brauerei) aufgebaut und scheinbar hatte auch der Sponsor selbst ein gewisses Händchen dafür und hat (in Zusammenarbeit mit dem Verein?) selbst ein kleine Sammlung zur Firmengeschichte gezeigt, u.a. für mich sehr interessant, "uralte" Freistempel-Briefe von und an diese Brauerei. Fand ich sehr nett gemacht. Wenn man gezielt in alten Firmenarchiven sucht, findet man scheinbar noch so manches Schätzchen, selbst wenn die aktenordnermäßig gelocht sind (dadurch wirken die im Zusammenhang teilweise sogar "historisch echter").

Also bei der Sponsorensuche gleich mit einem kleinen Konzept auftreten, den mit kleinen Schmankerln "locken" und ggf. die Aussicht bieten, sich selbst mit einzubinden.

Gruß
Thomas
 
Setubal Am: 04.08.2018 15:10:33 Gelesen: 7159# 27 @  
Hallo Thomas,

danke für Deinen Beitrag, der mir zeigt, dass durch Werbung (haben wir ein Plakat gesehen) Interesse geweckt werden kann (da wir die Zeit hatten, konnten wir uns die Show ansehen) und etwas auf die Beine gestellt wird.

Werbung - auf ein Thema aufmerksam machen.
Wissen - in allen möglichen Formen:
Wissen was man hat
Wissen wie man es nutzen kann.

In anderem Zusammenhang hatte ich angeregt, dass die Fachstelle Ausstellungswesen des BDPh doch die Information haben müßte, welcher Aussteller laut Ausstellerpaß über welches Exponat verfügt. Hier könnte eine Vorauswahl für eine themenbezogene Zusammenstellung von Exponaten vorgenommen werden, die dann nach Absprache mit den entsprechenden Ausstellern durchgeführt wird. Es kommt dabei nicht darauf an, wie und welche Vorprämierungen bereits erreicht sind. Ich stelle mir vor, das z.B. zur Dokumentation der Entwicklung der Seefahrt Sammlungen zum Thema Leuchttürme, Gebührenmarken für Hafengebühren und Sammlungen in Bezug auf die Entwicklung von Schiffspostverbindungen einen hervorragenden Salon (Werbeschau) zeigen würden. Das wäre sicherlich auch auf andere Bereiche übertragbar.

Ich zeige mal konkret anhand meines Exponates meinen Vorschlag:

Aus der Gründungszeit der Hamburg Süd habe ich einige Briefe nach Südamerika. Besagte Reederei hat derartige Briefe nicht mehr, da während der großen Sturmflut 1962 das firmeneigene Archiv im Wasser verlorenging. Mit Herrn Behrens, dem Leiter des Archivs der Hamburg Süd habe ich Kontakt und es wäre möglich, hier eine Zusammenarbeit aufzubauen. Die Ansätze zur Commerzbank habe ich im vorigen Beitrag bereits genannt.

Es gibt im BdPh eine Arbeitsgemeinschaft für Seefahrt. Hier wären Fragen zu stellen, ob jemand etwas mit zeigen könnte - vielleicht zur HAPAG oder anderen Reedereien. Die Arbeitsgemeinschaft Landkarten hat vielleicht jemanden, der sich mit Seekarten beschäftigt ?

Wo liegen also die Schwierigkeiten zum Aufbau eines Salons "Seefahrt" ?

Wenn jetzt jemand die vorhandenen Kontakte oder noch zu knüpfenden Kontakte dazu nutzt, Sponsoren zu gewinnen, dann wären doch Veranstaltungen möglich, die finanziell gesichert sein könnten.

Anpacken heißt das Zauberwort.

Rolf- Dieter
 
fckollbach Am: 04.08.2018 18:38:00 Gelesen: 7105# 28 @  
Hallo liebe Diskussionsteilnehmer,

die Anregungen zur Einbindung und der Finanzierung von Ausstellungen sollten sicherlich aufgegriffen werden. Am Rande möchte ich noch anmerken, dass die beiden angesprochenen Vereine (Germering und Fürstenfeldbruck) nicht mehr Mitglieder im BDPh sind. Ich kenne beide, bin in einem sogar Mitglied. Ein entscheidender Grund für den Austritt war das Missverhältnis zwischen den Beiträgen für den BDPh und dem, was davon an der Basis ankommt. Damit wäre ich wieder an meiner Kritik an der geplanten Weltausstellung. Da ich mit meiner Meinung allerdings allein auf weiter Flur stehe, will ich es damit bewenden lassen.

Robert
 
nitram Am: 05.08.2018 17:27:12 Gelesen: 6967# 29 @  
"Ein entscheidender Grund für den Austritt war das Missverhältnis zwischen den Beiträgen für den BDPh und dem, was davon an der Basis ankommt."

Wenn ich solche Sätze lese, kann ich ehrlich gesagt nur mit dem Kopf schütteln. Ich weiß es jetzt nicht auswendig, aber der Beitrag für den BDPh ist doch circa Euro 15,00 pro Jahr. Was erwarten denn die Mitglieder aus Germering und Fürstenfeldbruck oder sonstwo dafür? Ist denn nicht schon die Zeitschrift philatelie alleine - auch wenn sie sicher nie den Geschmack aller treffen kann - ein Vielfaches dieses Betrages wert? Sorry, finde ich lächerlich.

In der Sache ist das eine ganz tolle Nachricht, dass wir in Deutschland nach zwölf Jahren mal wieder eine IBRA haben werden. Ich freue mich schon heute auf diese für unser gemeinsames Hobby ganz sicherlich herausragende Veranstaltung.

Viele Grüße,
nitram
 
bayern klassisch Am: 05.08.2018 18:02:18 Gelesen: 6945# 30 @  
@ nitram [#29]

+ 1 !

Liebe Grüsse,
Ralph
 
DL8AAM Am: 05.08.2018 20:38:23 Gelesen: 6890# 31 @  
@ nitram [#29]

Daumen hoch.

Mir fehlt im Forum der "gefällt mir"-Button. ;-)
 
bayern klassisch Am: 06.08.2018 06:27:00 Gelesen: 6799# 32 @  
@ DL8AAM [#31]

Mach es doch wie ich: + 1 ! Wenn du gleich dahinter schreibst, sonst + 2 oder + 3, wenn vor dir schon welche "geliked" haben.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
mausbach1 Am: 06.08.2018 08:04:27 Gelesen: 6777# 33 @  
@ nitram [#29]

Volle Zustimmung!
 
saeckingen Am: 06.08.2018 11:19:58 Gelesen: 6717# 34 @  
Ich finde es klasse, dass es auch in Deutschland wieder einmal eine internationale Großveranstaltung gibt!

Wann sonst kommen so viele Händler und Philatelisten aus aller Welt hier zusammen? Auf diese Art kann man viele persönliche Kontakte neu machen oder pflegen!

Das ist für alle Sammler eine gute Sache! Selbst Anfänger und Gelegenheitssammler haben hier die Möglichkeit Spitzenphilatelie zu erleben und Raritäten und Ausnahmesammlungen live zu sehen.

Ich freue mich darauf und habe mit den Kalender für den Termin blockiert!
 
doktorstamp Am: 06.08.2018 13:42:46 Gelesen: 6665# 35 @  
Auch ich finde es klasse, und wie Säckingen habe ich den Termin schon angekreuzt.

Es ist wunderschön alte und neue Bekannte und Freunde zu treffen.

mfG

Nigel,
für den der Weg aus England nicht zu weit ist.
 
brunoh Am: 06.08.2018 22:23:04 Gelesen: 6554# 36 @  
Als "alter" Nürnberger war ich natürlich 1999 auch auf unserer IBRA und war und bin immer noch begeistert davon. Wenn wir unser Hobby mal wieder weltweit präsentieren können, dann sollten wir auch diese Chance am Schopf packen. Die Vorschläge zum Sponsoring und Finanzierung der Veranstaltung finde ich lobenswert. Wir haben noch viel Zeit bis dahin und bei entsprechender Vermarktung sollte da auch kein Minus dabei entstehen.

Ich freue mich heute schon darauf und werde voraussichtlich an allen Tagen anwesend sein.

Viele Grüße
BrunoH
 
Richard Am: 17.09.2018 09:33:04 Gelesen: 6290# 37 @  
IBRA 2021 - Große Zustimmung durch FEPA und FIP

(WB) Vor wenigen Tagen fand in Prag am Rande der PRAGA 2018 ein FEPA-Kongress statt. BDPh-Vize-Präsident Jan Billion nutzte die Gelegenheit, um dem Gremium das Konzept der in Planung befindlichen Briefmarken Weltausstellung IBRA 2021 zu präsentieren. Das Vorhaben traf auf große Zustimmung der Delegierten, dem Wunsch nach einer FEPA-Recognition wurde einstimmig entsprochen.

Parallel dazu bot die PRAGA auch die Möglichkeit, die gegenwärtigen Planungen der FIP vorzustellen. Dazu diente ein ausführliches Gespräch mit Verantwortungsträgern des Weltverbandes. Diese äußerten große Anerkennung und Freude über das deutsche Vorhaben IBRA 2021. Aller Voraussicht nach wird formell auf dem am 2. Dezember 2018 stattfinden 75. FIP-Kongress in Bangkok über das FIP-Patronat entschieden werden.



FIP-Präsident Tay Peng Hian und FIP-Ehrenpräsident Jos Wolff im Gespräch mit Walter Bernatek, BDPh-Schatzmeister und Mitglied des Organisationsteams IBRA 2021 (von links).
 
Richard Am: 23.10.2018 09:23:46 Gelesen: 5947# 38 @  
IBRA 2021 stellt ihr Werbekonzept vor!

(wm) Zu den ersten Schritten für diese Weltausstellung, die vom 6.–9. Mai 2021 in der Messe Essen (Hallen 1 +2) stattfinden wird, gehört ein umfangreiches Sponsoren- und Partnerschaftskonzept, das in diesen Tagen interessierten Kreisen, speziell des philatelistischen Handels, zuging. Immerhin geht es darum, ein Großprojekt zu stemmen, wobei die schlichten Zahlen von 10 000 m2 Ausstellungsfläche, 2 800 Exponatrahmen, einer Schatzkammer und einer Aktionsbühne bereits eine erste Ahnung von dem geben, was an nennenswerten Auf- und Ausgaben auf den Veranstalter, den Bund Deutscher Philatelisten e.V., zukommen werden. Vom FIP-Patronat ganz abgesehen, denn dies macht auch die Berufung von Juroren aus aller Welt – und nicht nur aus Europa – erforderlich.

Acht Personen gehören dem IBRA-Team an und die Namen von Alfred Schmidt (Vorsitzender), Jan Billion (Geschäftsführung), Walter Bernatek (Generalkommissar/Finanzen), Jürgen Witkowski und Konrad Krämer kennen BDPh-Mitglieder bereits recht gut, denn diese sind auch im bisherigen BDPh-Vorstand vertreten. Ebenso gut vertraut sind die Namen von Reinhard Küchler und Günter Korn, dem derzeitigen und früheren Geschäftsführer des BDPh. Zusätzlich berufen wurde Dr. Wolfgang Leupold, Leiter der BDPh-Fachstelle Ausstellungswesen.

Mit dem neuen Werbekonzept werden Beteiligungsmöglichkeiten für den Handel, für Auktionshäuser und Großfirmen, aber auch für Sponsoren der Schatzkammer, des Festabends, der Ausstellungs-Medaillen und -rahmen sowie der Aktionsbühne ausgeschrieben. Ab 10.000 Euro kann man mit von der Partie sein und erhält im Gegenzug dafür auch detailliert aufgezählte werbliche Leistungen. Vier Auktionsmöglichkeiten sind für die insgesamt vier zur Verfügung stehenden Tage zu vergeben, wobei man mindestens 25.000 Euro für jeweils eine durchzuführende Auktion auf den Tisch blättern muss. Der Ansatz folgt dem von 2016 her bekannten „New Yorker Modell“, wobei den in Frage kommenden Interessenten frei steht, eine Art „Gesamtpaket“ – dann natürlich zu einem deutlichen höheren Preis – z.B. als „Goldsponsor“ (ab 50.000 Euro) zu schnüren. Man darf gespannt sein, ob dieser erste Ansatz von der Klientel im In- und Ausland begrüßt wird. Potenzielle Bewerber können sich jederzeit an den BDPh in Bonn oder an den Geschäftsleiter der IBRA 2021, Jan Billion, wenden.
 
Bodo A. von Kutzleben Am: 23.10.2018 19:54:23 Gelesen: 5803# 39 @  
Toll, was "Mann" da alles plant.

Denkt hier auch mal jemand an den "normalen" Sammler oder auch an die Sammlerinnen? Ich frage mich hier sehr ehrlich, was bringt das unseren Verein oder den Vereinen? Soll ich darauf eine Antwort geben!

Hier meine Meinung: NICHTS, NADA, NICHTS!

Leider!
 
Altmerker Am: 23.10.2018 21:05:02 Gelesen: 5751# 40 @  
Mich ärgert, dass so ein Großereignis mal wieder frühzeitig totgeredet wird. Wenn nicht mal mehr eine IBRA stattfinden darf, wo wollen wir denn überhaupt noch für die Philatelie Werbung machen. Warum nicht Vereinsfahrten dorthin, Jugendgruppe inklusive bzw. zu günstigen Tarifen für Schüler. Wo kann "Mann" in Deutschland sonst solche Schätze sehen, wie sie für die Schatzkammer geplant werden?

Ich mache doch auch nicht die Tierschau mit Plüschteddys in Sinderfingen madig. Alle Mittel nutzen, um die Philatelie nicht aussterben zu lassen! Es ist schon schlimm genug, dass die Sparschraube Ausstellungen zu Videowettbewerben macht. Das wird dann als visuelle Show gefeiert. Damit spricht man keinen Menschen analog an!

Klar piepen mich die angegebenen Preise an. Aber diejenigen, die die bei der IBRA zahlen werden, sorgen doch für Musik am Markt, für tolle Angebote, für Content. Jede Firma entscheidet, ob ihr das Geld es wert ist. Umso mehr Firmen da sind, desto spannender für uns Philatelisten. Und endlich schleichen nicht immer nur die gleichen alten Sammler durch die Rahmenreihen.

Das geht doch Euch Sammler nicht ans Geld. Aufregen könnt Ihr Euch, wenn 10 Euro Eintritt genommen wird oder die Bockwurst 5 Euro kostet!

So sehe ich das, Ihr könnt mich gerne aus jahrzehntelanger Erfahrung belehren wollen.

Gruß
Uwe
 
JohannesM Am: 23.10.2018 21:20:03 Gelesen: 5744# 41 @  
@ Altmerker [#40]

Hallo Uwe,

eigentlich war das nur einer, der die IBRA totreden wollte, und bei dem stellte sich am Ende heraus, dass er gar nicht im BDPh ist, was geht es ihn dann an, wofür der sein Geld ausgibt.

Beste Grüße
Eckhard
 

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