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Thema: Beitrags-Chaos beim BDPh / LV Hessen droht mit Konsequenzen
WPhV Stuttgart Am: 07.09.2016 08:27:15 Gelesen: 14167# 1 @  
Redaktioneller Hinweis: Die Beiträge 1 bis 5 wurden aus dem Thema "Antrag des WPhV zum LV-Tag am 30.04.16: Austritt des LV Südwest aus BDPh!" in ein gesondertes Thema ausgelagert

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Wie Prof. Dr. Erhard Mörschel, der Vorsitzende des Verbands der Philatelisten-Vereine Hessen, Rhein-Main-Nahe e.V. (LV Hessen), in der aktuellen Ausgabe (August 2016) der Verbandsnachrichten im Artikel "Tohuwabohu beim BDPh-Beitrag" (S.39) schreibt, wird der LV Hessen den Antrag auf Beendigung der Arge-Direktmitgliedschaften stellen bzw. beim Registergericht dagegen Einspruch erheben. Sollte nichts passieren, wird über Konsequenzen nachgedacht.

http://www.philatelie-hessen.de/verbandsnachrichten/nachrichten_htm/183.html



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Hier nochmal der Text von Prof. Mörschel in Suchmaschinen-geeigneter Form:

Tohuwabohu beim BDPh-Beitrag.

Im Normalfall kümmert man sich nicht besonders um den Vereinsbeitrag, der einen Anteil für Landesverband und BDPh beinhaltet, er wird einfach abgebucht oder überwiesen. Im BDPh ist mit der Zeit ein Beitragschaos entstanden, das die Vereine benachteiligt, auch wenn dies in der Kolumne der Philatelie (469, Juli 2016) „Was trennt uns, was eint uns" schön geredet wird. Hier ist zuerst die Einzelmitgliedschaft zu nennen, die beschlossen wurde, um Mitglieder zu gewinnen, die nominell in keinen Verein eintreten wollten, aber auch mit dem Hintergedanken, die Kasse des BDPh zu füllen. Der Mitgliedsbeitrag sollte so hoch sein, dass eine Vereinsmitgliedschaft attraktiv bliebe. Dies ist inzwischen nicht mehr der Fall; beide Beiträge sind in etwa gleich! In den Fällen, in denen eine Vereinsmitgliedschaft teurer wäre, könnten Mitglieder ausbleiben und Vereine den Kürzeren ziehen. Meiner Meinung nach hätte man die Einzelmitgliedschaft nicht einführen, sondern stattdessen den BDPh-Beitrag erhöhen und schon vor Jahren sparen sollen. So muss die Anmerkung gemacht werden, dass zur Zeit der BDPh-Beitrag um 3 € steigen müsste, um allein die Beiträge der Einzelmitglieder zu kompensieren.

Die zweite Inkonsequenz war die Gründung eines neuen Verbandes, des VPhA für die Aufnahme von Arbeitsgemeinschaften. Dies war völlig unnötig, denn Arbeitsgemeinschaften sind rechtlich Vereine und nichts anderes. Sie hätten der Gleichheit und Einfachheit halber in die Landesverbände integriert werden können. Auch Wissenstransfer und Werbung sind hierfür gewichtige Argumente. Dem stand aber entgegen, dass viele ARGEN den Mitgliedern keinen doppelten LV- und BDPh-Beitrag aufbürden wollten. Daher wurde das fragliche Konstrukt gewählt, dass ARGE-Mitglieder, die schon in einem Ortsverein Mitglied sind, keinen weiteren BDPh-Beitrag be- zahlen! Mehrfachmitglieder in Ortsvereinen dürfen dies, nein sie müssen mehrfach zahlen - wieder eine Ungleichbehandlung der Ortsvereine, die beim BDPh keine Lobby besitzen. Da manchen Mitgliedern und Vereinen diese Tatsache bekannt war, habe ich manchen unerfreulichen Briefwechsel führen müssen.

Zu guter Letzt wurde noch die Direktmitgliedschaft bei Arbeitsgemeinschaften eingeführt; eine Mitgliedschaft, die in der BDPh-Satzung nicht vorgesehen und von ihr auch nicht gedeckt ist. Diese Behandlung zeigt, dass wohl nach „Gutsherrenart" entschieden wurde und die Satzung auf der Strecke bleibt. Vereine haben diese dauernde Benachteiligung inzwischen erkannt und der traditionsreiche Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 hat dies auf dem Verbandstag 2016 zur Sprache gebracht. Herr Schmidt (Vize-Präsident des BDPh) hat dieses Thema für sein Editorial gewählt. Ich zitiere daraus: „Als moderner Verband brauchen wir allerdings eine Vielfalt von ergänzenden Mitgliedsformen, schon deshalb, um zukunftsfähig zu bleiben".

Wir sind da anderer Meinung, da das Vorgehen des BDPh nicht mit seiner Satzung konform ist und unsere Vereine benachteiligt. Indirekt wird auf diese Weise auch „schwarzen Vereinsmitgliedschaften" Vorschub geleistet. Wir werden deshalb im Verwaltungsrat eine Beendigung der ARGE-Direktmitgliedschaft beantragen bzw. beim Registergericht Einspruch erheben. Falls unserem Antrag nicht stattgegeben wird, werden wir auch über Konsequenzen nachdenken müssen.

Erhard Mörschel
 
drmoeller_neuss Am: 07.09.2016 10:16:13 Gelesen: 14117# 2 @  
@ WPhV Stuttgart [#1]

Wenn es Dr. Feifel wirklich mit den "ortsvereinsschädigenden Direktmitgliedschaften" ernst meinen würde, sollte er als erstes gegen die Sammler-Service-Clubs der Landesverbände vorgehen.

Auch die Landesverbände bieten Direktmitgliedschaften an. In Hessen bekommt der "ortsvereinsmüde" Sammler zu einem Schnäppchenpreis von 25 EUR alle Vorteile einer BDPh-Direktmitgliedschaft geboten. Geschädigt wird der BDPh, der ein Direktmitglied weniger hat, und auf einen Beitragsanteil von etwa 15 EUR verzichten muss (Differenz zwischen dem Beitrag eines "Sammler-Service-Clubs" und einer "BDPh-Direktmitgliedschaft"). Die Landesverbände kassieren bei diesem Modell ohne Gegenleistung mit ab, ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Beisitzer des "Sammler-Service-Club Hessen" ist übrigens der gleiche Prof. Dr. Erhard Mörschel, der auch für den Artikel "Tohuwabohu beim BDPh-Beitrag verantwortlich zeichnet. Dort beschwert sich der Professor bitterlich darüber, dass die Ortsvereine Mitglieder verlieren könnten, wenn deren Beträge höher sind als die einer Direktmitgliedschaft im BDPh. Ich empfehle dem Professor, in seinem eigenen "Sammler-Service-Club Hessen" den Anfang zu machen, und die Beiträge entsprechend zu erhöhen, damit die Mitglieder sich wieder verstärkt den Ortsvereinen zuwenden.



Auch der Landesverband Süd-West betreibt unter der Nummer 09/040 einen "Phila-Service-Club SÜDWEST". Im Gegensatz zu den Hessen macht man hier mit dem Vereinsbeitrag keine Konkurrenz zu den Ortsvereinen. Es bleibt natürlich die Frage offen, bei wem die Beiträge landen.

Dr. Feifel sollte aber hier aktiv werden, um nicht seine Glaubwürdigkeit zu verlieren, und die Zwangszuteilung der Mitglieder des "Phila-Service-Club SÜDWEST" zu den Ortsvereinen durchsetzen. Im Zuge der Beitragsaffäre hat der WPhV zehn Prozent seiner Mitglieder als Kollateralschaden verloren. Daher halte ich es nur gerecht und billig, dass zunächst alle Mitglieder des "Phila-Service-Club SÜDWEST" dem WPhV in Stuttgart zwangszugewiesen werden.



http://www.briefmarken-suedwest.de/Mitglied-werden/Phila-Service-Club_Werbeflyer__www_Briefmarken-Suedwest_de.pdf

http://www.philatelie-hessen.de/sammler_service_club.html
 
WPhV Stuttgart Am: 07.09.2016 10:35:55 Gelesen: 14106# 3 @  
@ drmoeller-neuss:

Wg. "Phila-Service-Club SÜDWEST" gehe zurück auf Los bzw. http://philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&ST=8823&CP=0&page=14 (Beitrag #142)

Wg. "WPhV-Beitragsaffäre": Sei unbesorgt: Der Kollateralschaden ist bislang überschaubar: Stand heute werden zum 01.01.2017 nur zwei Weinstädter Mitglieder weniger zu verbuchen sein. Und sollten es mehr werden, dann wird der WPhV auch daran sicher nicht zugrunde gehen.
 
22028 Am: 07.09.2016 10:36:40 Gelesen: 14105# 4 @  
@ drmoeller_neuss [#2]

Damit dürfte eine Klage des Verbands der Philatelisten-Vereine Hessen, Rhein-Main-Nahe e.V. (LV Hessen) zum Scheitern verurteilt sein. Die LV Verbände müssten da erst mal mit einer Sprache sprechen, aber das Hemd ist bei manchen näher als die Hose.
 
drmoeller_neuss Am: 07.09.2016 10:53:09 Gelesen: 14083# 5 @  
@ WPhV Stuttgart [#3]

Gut, ich bin auf Los zurückgegangen.

@ WPhV Stuttgart

1) Grundsätzlich finde ich den Phila-Service Club (PSC) auch nicht gut.

Wo ist der Antrag des WPhV an den Landesverband, den "Phila-Service Club SÜDWEST" aufzulösen? Es gibt kein Argument für diese Konstruktion. Wer BDPh-Direktmitglied werden möchte, kann das direkt beim BDPh werden.

Leider kann ich die Satzung des Landesverbandes Südwest nicht finden, um festzustellen, ob der "Phila-Service Club SÜDWEST" überhaupt mit der Satzung vereinbar ist.
 
ligneN Am: 07.09.2016 13:50:52 Gelesen: 13967# 6 @  
@ WPhV Stuttgart [#1]

(Text von E. Mörschel:)

Die zweite Inkonsequenz war die Gründung eines neuen Verbandes, des VPhA für die Aufnahme von Arbeitsgemeinschaften. Dies war völlig unnötig, denn Arbeitsgemeinschaften sind rechtlich Vereine und nichts anderes. Sie hätten der Gleichheit und Einfachheit halber in die Landesverbände integriert werden können.

Die Landesverbände versuchen seit es Arges gibt, diese an bestimmte LV anzubinden bzw. aus Ihnen Ortsvereine e.V. mit allem Drum und Dran zu machen. Um Ihnen dann BdPh- und LV-Beiträge auf ihre Mitgliedsbeiträge draufzusatteln. Und ihnen mit HV, Satzungen usw. Kaninchenzüchtereien die Zeit zu stehlen.

Daran haben die ja meist überregionalen Arges in der Regel überhaupt kein Interesse, schon gar nicht, um mit Extra-Beiträgen die Kapriolen der LV zu finanzieren. Ebensowenig auf die örtliche Bürokrauterei in LV und OV, man: --> "überregional".

Die Mehrheit der Arges sind eben keine e. V., auch wenn Herr Mörschel das nonchalant unterstellt.

Soweit mir erinnerlich, gab es den letzten großen Versuch dazu in den 1990ern.
Ging daneben, und wird auch weiter daneben gehen.

Die Arges brauchen nun mal keine LV oder OV, umgekehrt sieht das anscheinend anders aus.
 
muemmel Am: 07.09.2016 14:45:49 Gelesen: 13932# 7 @  
@ ligneN [#6]

Arbeitsgemeinschaft, abgekürzt ArGe: Singular
Arbeitsgemainschaften, abgekürzt ArGen: Plural

Wenn Du fortwährend Arges als Plural schreibst, rollen sich mir immer die Fußnägel auf.

Sorry, ist vollkommen off topic, aber das musste einfach mal raus.
 
ligneN Am: 07.09.2016 15:01:08 Gelesen: 13913# 8 @  
@ muemmel [#7]

"Arges" ist halt Umgangssprache, nicht auf meinem Mist gewachsen.

abgeürzt und Arbeitsgemainschaften auch nicht, aber: Respekt B-).
 
DL8AAM Am: 07.09.2016 20:24:56 Gelesen: 13805# 9 @  
@ ligneN [#6]

Die Arges brauchen nun mal keine LV oder OV, umgekehrt sieht das anscheinend anders aus.

Ich vermute sogar eher, dass in der Zukunft die AGs (oder auf BDPH'isch, die Argen) die Heimat der Philatelie sein werden, zumindest die der aktiven.

Der Alterdurchschnitt geht wie wir alle sehen können (zu) hoch, die Zahl der reinen "Sammler" dürfte im gleichen Umfang sinken. Der neue Nachwuchs und die jüngeren Alten, die sich dann noch mit der Philatelie ernsthaft beschäftigen werden, engagieren sich moderner, d.h. meist überregionaler und immer vernetzter. Dort findet man inzwischen seine Gleichgesinnten, (leider) oft nicht mehr in den örtlichen Sammelgruppen am Stammtisch. Die lokal ausgerichteten Alten werden dabei (leider) irgendwie abgehängt.

Früher war das Hobby in der Breite - wenn man ehrlich ist - ja auch meist eher eine Freizeitbeschäftigung 'nach dem Job'. So wie mit den vielen anderen, ehemals sehr beliebten "Freizeitbeschäftigungen" auch, von der Freiwilligen Feuerwehr, über den Männergesangsverein bis zum Kegelklub oder der Vorstadtkneipe, die ebenfalls in der gesellschaftlichen Breite stark an Zuspruch verloren haben. Das kann oder muss man sogar beklagen, ist aber so. Dieser allgemeine Trend wird wohl leider nicht zu stoppen sein, zumindest nicht in absehbarer Zukunft.

Wir haben mit unserem Hobby hier aber einen großen Vorteil, denn wir können unser Hobby überregional bis international und dabei noch vernetzt in der Gemeinschaft ausüben, im Gegensatz zu vielen der oben genannten Klubs. Nur werden sich hier eher die mehr philatelistisch engagierteren Hobbyisten sammeln. Ich vermute also, dass sich das Gleichgewicht dann eher von der reinen Spasssammelei (bitte nicht negativ verstehen) zu einer spezialisierten Beschäftigung mit der Philatelie verschieben wird. Und hier sind die AGs die Plattformen bzw. die Sammelbecken. Anstatt diese AGs und ihre Mitglieder zu behindern und zwangsweise zu ortsverbandisieren, muss man diese eher in ihrem Aufwertungsbewegungstrend stärker unterstützen.

Das sieht scheinbar der BDPh wohl auch so. Und wie es ausschaut versuchen auch die LVs, mit ihren LV-eigenen "Service-Clubs" der sich (leider) abzeichnenden Entlokalisierung unseres Hobbies Rechnung zu tragen. LV-/BDPh-Direktmitgliedschaften sind hier auch genau die richtigen Wege, um diese lokal "entwurzelten", aber meist sehr aktiven und engagierten Hobbykollegen zu binden. Es geht ja um unser gemeinsames Hobby und nicht nur um einen monatlichen Stammtisch in einer der wenigen noch existierenden Stadtteil- oder Dorfpinten bzw. in einem der noch bewirtschafteten Sportvereinslokalen (hier alles inzwischen sehr ausgesprochene Mangelware). Wobei ich als altgedienter, noch typischer Vereinsmensch einen guten Stammtisch immer zu schätzen und geniessen weiß, müssen wir so unser Hobby für die Nachwelt zukunftssicher gestalten. Und das muss jetzt passieren, wo wir noch eine gewisse Größe und Stärke haben.

Es spricht dabei ja nichts dagegen, zu versuchen ein intaktes örtliches Vereinswesen zu bewahren. Eine gewisse "Basis" kann man sicherlich aufrecht halten. Aber deshalb einen Kampf à la Don Quijote gegen die Gegenwart zu führen und sich einfach nur blindlings gegen die gesellschaftliche Entwicklung zu stemmen, hilft (leider) auch nicht. Ein Surfen auf der Welle oder ggf. ein kurzes Durchtauchen des Wellenbergs ist immer noch besser, als vom Ufer aufs Meer rausgezogen zu werden.

Und genau deshalb geht der Antrag dieses hessischen Präsis hier genau in die absolut falsche Richtung. Leider immer nur viel, viel zu kurz gedacht. Wenn man seiner Denke bis zur letzten Konsequenz weiter folgt, wird das Hobby selbst dann mit in den Sog des gesamtgesellschaftlichen Niedergangs der traditionellen OV-Kultur gezogen.

Beste Grüße
Thomas
 
Eric Scherer Am: 07.09.2016 22:38:31 Gelesen: 13738# 10 @  
Danke Thomas für diesen Beitrag. Ich bin überzeugt vom Pluralismus und halt auch vom Darwinismus. Am Ende sollen die Mitglieder selbst entscheiden, wie und wo sie Mitglied sein wollen.

Aus meiner Sicht ist das Schaffen von Alternativen daher sogar ein Zwang für die Verbandsoberen.
 
StefanM Am: 08.09.2016 08:39:45 Gelesen: 13660# 11 @  
@ DL8AAM [#9]

Eine gute Analyse wie ich finde, danke Thomas. Es offenbart, wie es zu dem jetzigen Zustand kommen konnte. Nichtsdestotrotz gilt es den Zustand bestmöglich zu entwirren und eine Beitragsstruktur zu schaffen, die für alle Betroffenen befriedigend ist. Das ist keine leichte Aufgabe, vor allem bei den hochgekochten Emotionen, aber hoffentlich nicht verhärteten Fronten.
 
stampmix Am: 19.09.2016 20:15:59 Gelesen: 13487# 12 @  
@ StefanM [#11]

und eine Beitragsstruktur zu schaffen, die für alle Betroffenen befriedigend ist.

Da ist der BDPh aber ganz anderer Ansicht und hat an anderer Stelle mal wieder ein Schmankerl im Angebot.

Die Benefits für die Members des AIJP sind unter anderem ein:

- Discounts on membership fees, e.g. BDPh (German Federation of Philatelists) instead of 35 Euro only 15 Euro [1]

Nicht ganz so groß ist die Leistung der deutschen Seite der AIJP:

- Vergünstigte Mitgliedschaftsbeiträge in nationalen Verbänden (z.B. BDPh statt 35 nur 20 Euro) [2]

Wie das geht? Das wissen die Götter, denn die haben keine Ahnung von der BDPh Satzung, was wiederum allzu menschlich ist, denn der BDPh-Vorstand hat auch keine Ahnung von der ihn bindenden Satzung. Vielleicht sollte man sie wirklich 4-lagig, perforiert und aufgerollt drucken?

mit bestem Gruß
stampmix

[1] http://www.aijp.org/3,2,096e759944f6142c00d135689e0f6fbb,benefits.html
[2] http://www.aijp.org/3,1,096e759944f6142c00d135689e0f6fbb,leistungen.html
 
22028 Am: 19.09.2016 20:45:26 Gelesen: 13458# 13 @  
@ stampmix [#12]

Bei so etwas genügt im allgemeinen eine Mail an den BDPh und an den AIJP, irgendeiner von den beiden hat da einen Tippfehler gemacht. Deinen Beitrag, den Du geschrieben hast, darf man gerne 4-lagig, perforiert und aufgerollt drucken.

Was hat der BDPh Vorstand damit zu tun, was auf der Seite der AIJP steht?

Problemlösung ist etwas anderes als stänkern, stänkern ist aber einfacher!
 
stampmix Am: 19.09.2016 20:59:06 Gelesen: 13447# 14 @  
@ 22028 [#13]

Kein sachlicher Beitrag war von dir zu erwarten; die Vasallen und Lakaien sind immer an vorderster Front zu finden.

Unabhängig des Widerspruchs offeriert die AIJP einen Beitragsdiscount des BDPh, der mit dessen Satzung nicht zu vereinbaren ist. Dieses Angebot wird nicht ohne Vereinbarung mit dem BDPh erfolgt sein.

mit bestem Gruß
stampmix
 
Richard Am: 19.09.2016 21:06:00 Gelesen: 13430# 15 @  
@ 22028 [#13]
@ stampmix [#14]

Bitte setzt eure Diskussion per Mail fort und nicht in diesem Stil hier im Forum.

Mir ist jetzt nicht die Mitgliederzahl im AIJP bekannt, aber pro Tausend beträgt die "Ersparnis" zu Lasten des BDPh rund 20.000 Euro oder 200.000 Euro in 10 Jahren !

Ich habe bereits den BDPh wegen des ermässigten Beitrags angeschrieben und werde die Antwort hier im Forum veröffentlichen.

Schöne Grüsse, Richard
 
stampmix Am: 21.09.2016 19:40:56 Gelesen: 13239# 16 @  
@ Richard [#15]

Bitte setzt eure Diskussion per Mail fort und nicht in diesem Stil hier im Forum.

Welche Diskussion?

Mir ist jetzt nicht die Mitgliederzahl im AIJP bekannt, aber pro Tausend beträgt die "Ersparnis" zu Lasten des BDPh rund 20.000 Euro oder 200.000 Euro in 10 Jahren !

Auch wenn Wolfgang Maassen der einzige Profiteur dieses Beitragsdiscounts [1] wäre, liegt immer noch ein Satzungsverstoß vor:

§4(6) Die Höhe der Beiträge wird durch die Hauptversammlung festgelegt. [2]

Die Hauptversammlung des BDPh hat am 12.10.2013 in Heidenheim beschlossen:

21. Festsetzung des Bundesbeitrages für die Geschäftsjahre 2015 und 2016
Uwe Decker bittet Lars Böttger, den Antrag auf Festsetzung des Bundesbeitrages für die Jahre 2015 und 2016 vorzutragen. Lars Böttger schlägt vor, den Beitrag für die Mitglieder der philatelistischen Verbände auf 12 Euro und für die Einzelmitglieder im BDPh auf 39,00 Euro festzulegen.

Lars Böttger bittet um Abstimmung über den Antrag. Dem Antrag auf Beibehaltung der derzeit gültigen Beitragshöhe von 12 bzw. 39 Euro wird bei 40 Gegenstimmen mehrheitlich zugestimmt.
[3]

Du warst persönlich anwesend und erinnerst dich vielleicht noch. Da nach Satzung §4(6) ausschließlich die Hauptversammlung die Beiträge festlegen darf, kann mit dem Beitragsdiscount für den AIJP wieder mal nur ein satzungswidriges Verhalten des BDPh-Vorstandes festgestellt werden. Ob dies im vorliegenden Fall zu Regressforderungen führt, mögen andere beurteilen.

Ich habe bereits den BDPh wegen des ermässigten Beitrags angeschrieben und werde die Antwort hier im Forum veröffentlichen.

Wir können uns derweil ja mit/ohne Samuel Beckett auf eine Bank setzen und auf den Boten warten.

mit bestem Gruß
stampmix

[1] http://www.aijp.org/3,1,096e759944f6142c00d135689e0f6fbb,leistungen.html
[2] http://www.bdph.de/fileadmin/Image_Archive/PDF/Satzung-2009.pdf - Seite 3 unten
[3] http://www.bdph.de/fileadmin/Image_Archive/PDF/Protokoll_HV_2013_Heidenheim.pdf - Seite 11 Mitte
 
stampmix Am: 25.09.2016 11:30:54 Gelesen: 13071# 17 @  
Hallo zusammen,

im Parallelthreat: "Antrag des WPhV zum LV-Tag am 30.04.16: Austritt des LV Südwest aus BDPh!" wurde am 23.9.16 ein Werbeflyer des BDPh vorgestellt [1]:



Aufmerksame Leser werden wissen, was hier - mal wieder - kommt: Diese beitragsfreien Mitgliedsmonate in 2016 sind natürlich satzungswidrig.

Aber darauf möchte ich hier nicht weiter eingehen. Es gibt im Kontext zu dieser Mitglieder-Werbemaßnahme einige interessante Aspekte, von denen ich einen herausgreifen möchte:

Die so geworbenen neuen Einzelmitglieder des BDPh treten in 2016 ein und bezahlen den Jahresbeitrag für 2017 schon in diesem Jahr. Diese Vorab-Einnahmen hübschen die zur HV 2017 (mit neuer Vorstandswahl) vorzulegende Bilanz des Jahres 2016 auf, wenn keine Ausgleichsforderungen eingestellt werden. Wir werden sehen (und auch berichten).

Jedenfalls werden diese neuen Einzelmitglieder in 2017 keine Beitragszahlungen leisten (was dann aber erst 2018 dokumentiert wird - und dann ist ja keine HV)

mit bestem Gruß
stampmix

PS: Schon was vom Boten gehört, oder sollen wir erstmal eine Flasche Trollinger öffnen?

[1] http://www.philaseiten.de/beitrag/135073
 
WPhV Stuttgart Am: 09.10.2016 08:58:36 Gelesen: 12688# 18 @  
Aus den Philaseiten Brief Oktober 2016:

"[..] Heftige Vorwürfe an die Adresse des BDPh Bundesvorstandes kommen vom Vorsitzenden des hessischen Landesverbandes, Prof. Erhard Mörschel. In seiner hessischen Verbandszeitschrift kritisiert er die Vielzahl von Mitgliedschaften im BDPh, namentlich die Direktmitgliedschaften in Bonn, die Gründung des VPhA für die Aufnahme von Arbeitsgemeinschaften und die Direktmitgliedschaften bei Arbeitsgemeinschaften. Damit schliesst er sich der Kritik des WPhV Vorstandes Dr. Feifel an, der einen Austritt des Landesverbandes Südwest aus dem BDPh zum Ziel hat.

Falls Mörschel nicht im Verwaltungsrat des BDPh eine Beendigung der Arge-Direktmitgliedschaft erreicht oder sein Einspruch beim Registergericht von Erfolg gekrönt ist, muss über Konsequenzen nachgedacht werden, so seine Aussage. Mit Konsequenzen dürfte ein Austritt des hessischen Landesverbandes aus dem BDPh gemeint sein. Verschwiegen wird von ihm, so vertrauliche Informationen aus dem hessischen Landesverband, dass diese Ankündigungen keinesfalls die Zustimmung aller hessischen Vorstandsmitglieder gefunden haben. [..]"


Interessant zu wissen, wie @Richard mit "vertraulichen Informationen" umgeht.

@ drmoeller_neuss [#5]:

"[..] Wo ist der Antrag des WPhV an den Landesverband, den "Phila-Service Club SÜDWEST" aufzulösen? Es gibt kein Argument für diese Konstruktion. Wer BDPh-Direktmitglied werden möchte, kann das direkt beim BDPh werden ... [..]"

Du scheinst zwar auf Los zurückgegangen zu sein, jedoch nicht die Beiträge dort gelesen zu haben. Hier nochmals unsere Position zu den Mitgliedschaften im Philaservice-Club (http://philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=1&ST=8823&CP=0&page=14, Beitragsnummer #144):

"[..] Als Erster Vorsitzender des WPhV kann ich folgendes dazu sagen:

1) Grundsätzlich finde ich den Phila-Service Club (PSC) auch nicht gut. Der PSC ist aber angesichts der BDPh-Direktmitgliedschaften ein untergeordnetes Thema, zumal der Landesverband Südwest meines Wissens im Gegensatz zum BDPh auch keine aggressive Werbung um PSC-Mitgliedschaften macht.

2) Wer die von Dir verlinkte Seite zu den PSC genau liest und das Gelesene auch versteht, wird feststellen, dass der LV Südwest bei seinen Lesern ganz klar eine Ortsvereinsmitgliedschaft präferiert und den PSC nur als Notfall-Lösung betrachtet. So erhält der PSC keinen eigenen Bahnhof mit toller Bewerbung, sondern wird zusammen mit Ortsvereinsmitgliedschaften vorgestellt. Die Präferenz für seine Ortsvereine unterstreicht der LV Südwest dabei z.B. über den fett geschriebenen Blickfang-Link "Vorteile im Ortsverein" oder den Hinweis auf die i.d.R. günstigeren Beiträge in Ortsvereinen.

[http://briefmarken-suedwest.de/Mitglied-werden/index.htm - eingefügt durch Verfasser]



3) Bei der BDPh-Homepage wird hingegen der Blickfang auf BDPh-Mitgliedschaften gelenkt ("Jetzt Online Mitglied werden") und Vereine irgendwo ins Nirvana in ein verstecktes 08/15 Menü ohne ein Wort zu Vorteilen usw. von Ortsvereinen abgeschoben:

http://bdph.de/index.php?id=1419 mit toller Bewerbung von Direktmitgliedschaften



http://bdph.de/index.php?id=105 mit Null-Werbung für Ortsvereinsmitgliedschaften.



Was bei der BDPh-Homepage rüberkommt, ist die Message, dass nur die Dummen zu den Ortsvereinen gehen und die Schlauen BDPh-Direktmitglied werden, zumal sie dort auch die "Philatelie" und andere Leistungen des BDPh bekommen. Beim Menü Vereine wird mit keinem Wort darauf hingewiesen, dass auch Ortsvereinsmitglieder die "philatelie" und die ganzen anderen Leistungen vom BDPh erhalten. Das ist einfach nur schäbig und spricht für den Stellenwert, den Ortsvereine beim BDPh genießen!

Also ein tolles, weiteres Beispiel, wie die Ortsvereine vom BDPh verarscht werden!

Diesen Missstand in der Präsentation von Ortsvereinen auf der BDPh-Homepage hat übrigens im BDPh-Forum ein Nervtroll namens Rumpelstilzchen seit über einem Jahr angeprangert, ohne dass seitens des BDPh dieser Missstand behoben wurde. Es ist doch klar, dass dann der Nervtroll dem BDPh Beratungsresistenz und eine P..e Strategie gegen Ortsvereine vorwirft und sich auf eine "miese Diskussionskultur" verlagert, wenn eine nüchtern-sachliche nicht weiterhilft.

Also, lieber BDPh, bitte nicht mit dem PSC ablenken!"

@ Richard

Einfach nur strategisch denken.

- aus Sicht des Landesverbands Südwest (LV):

Warum sollte der LV die PSC-Mitgliedschaft gleich teuer oder gar teurer anbieten als eine BDPh-Direktmitgliedschaft? Dann würde es noch mehr BDPh-Direktmitglieder geben und der LV hätte weniger Einnahmen und Einfluss. Der LV macht seinen PSC ziemlich schlau, da er damit dem BDPh potenzielle Direktmitglieder klaut! Und aus Sicht des WPhV lieber ein PSC-Mitglied als ein BDPh-Direktmitglied, da das PSC-Mitglied dem LV (und damit indirekt auch den LV-Ortsvereinen) Einnahmen bringt.

- aus Sicht des WPhV:

Warum sollte sich der WPhV auf diesen 3,5%-Nebenkriegsschauplatz konzentrieren und damit seinem LV, der ihn über all die Jahre unterstützt hat, in den Rücken fallen, wenn es auf der anderen Seite beim BDPh rund 3.000 Direktmitglieder gibt, was rund 10% aller BDPh-Mitglieder entspricht, und der BDPh schamlos aggressiv um Direktmitgliedschaften wirbt und dazu noch still und heimlich die Arge-Direktmitgliedschaft, die den Ortsvereinen auf der Zeitschiene den Todesstoß versetzen wird, eingeführt hat? Wo sind die limitierten Kräfte des WPhVs am besten investiert? Da muss man nicht lange nachdenken..."



@ ligneN [#6]:

Auch wenn es uns immer wieder unterstellt wird: Wir haben kein Problem mit Arbeitsgemeinschaften (ArGen)! Ganz im Gegenteil: Wir betrachten ArGen als wichtigen Pfeiler in der organisierten Philatelie, der -wie Ortsvereine (OV)- seitens der Verbände ohne Wenn und Aber zu sichern und zu stärken ist! Dem BDPh scheint komischerweise immer noch nicht klar zu sein, dass bei einer kritischen Nutzen-Kosten-Analyse weder ArGen noch OV einen BDPh in seiner heutigen Form brauchen.

@ DL8AAM [#9]:

Es geht um die Grundsatzfrage, ob der BDPh die gesellschaftlichen Megatrends "Entlokalisierung", "Individualisierung" , "Cocooning" usw. unterstützen will über verschiedene Beitragsmodelle, die für jeden Hinz und Kunz maßgeschneidert angeboten werden, oder ob der BDPh sich ohne Wenn und Aber auf Seiten seiner OV positioniert, d.h. für eine nachhaltige OV-Kultur, die als Urzelle der Philatelie nach wie vor für eine flächenhafte reale philatelistische Vor-Ort-Infrastruktur steht. Auf die OVs wird seitens des BDPhs immer gerne zurückgegriffen, wenn willige und billige Sherpas für Auf-/Abbau von Ausstellungen usw. gesucht werden. Die OVs mit ihren Sherpas bekommen dann als Dankeschön vom BDPh beschönigendes einlullendes WischiWaschi-Sonntagsreden-BlahBlah und ein paar Glasperlen bzw. Ansteckerles und das war's dann. Neue potenzielle OV-Mitglieder in ihrem Einzugsgebiet werden i.d.R. durch solche Veranstaltungen nicht gewonnen, da diese bereits über die massiven BDPh-Werbeaktivitäten zu Direktmitgliedschaften abgegriffen wurden und werden.

Wer am Honig der organisierten Philatelie naschen will, muss nach unserer Vorstellung OV-Mitglied werden. Und wenn jemand meinen sollte, dass eine OV-Mitgliedschaft für ihn aus welchen Gründen auch immer unzumutbar wäre, dann muss dieser jemand für seine Direktmitgliedschaft keinen homöopathischen, sondern einen ordentlichen Mitgliedsbeitrag abdrücken, so wie es auch damals 1996 bei der Einführung der Direktmitgliedschaften gemacht wurde . Seit jedoch der BDPh Direktmitgliedschaften umsonst bzw. zu Dumping-Preisen anbietet, hat er sich zum natürlichen Feind der OV entwickelt. Wir werden die Zeit bis zum nächsten Landesverbands-(LV-)Tag nutzen, um auch die Mehrheit der OVs von unserem Anliegen (LV-Austritt aus dem BDPh) zu überzeugen. Denn wir sind überzeugt, dass alle OVs im Südwesten ohne den BDPh, aber mit dem finanzstarken LV als einzigen Interessensvertreter eine bessere Zukunft haben, als wie bisher mit dem ortsvereinsschädlichen BDPh-Ballast!

@8049home [#10]:

"[..] Ich bin überzeugt vom Pluralismus und halt auch vom Darwinismus. Am Ende sollen die Mitglieder selbst entscheiden, wie und wo sie Mitglied sein wollen.
Aus meiner Sicht ist das Schaffen von Alternativen daher sogar ein Zwang für die Verbandsoberen"


Und nach Deiner Denke sollte es daher in der Konsequenz am besten 30.000 verschiedene Arten von Mitgliedschaften im BDPh geben.

Und: Wie soll Dein "Pluralismus und Darwinismus" konform mit dem gemeinnützigen Gemeinschaftsgedanken in der organisierten Philatelie gehen? Da bin ich gespannt, wie Du das unter einen Hut bringen willst... Denn nach Deiner Denke ist Dein "Pluralismus und Darwinismus" schön und gut - geht aber ausschließlich zu Lasten der OVs. Also erkläre doch, warum die OVs dann überhaupt noch (indirekt über die LVs) Mitglied beim BDPh sein sollen. Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selbst!

Redaktioneller Hinweis: Antworten auf diesen Beitrag finden Sie im Thema "Antrag des WPhV zum LV-Tag am 30.04.16: Austritt des LV Südwest aus BDPh!" =
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=8823&CP=0&F=1

 
stampmix Am: 16.10.2016 06:49:24 Gelesen: 12385# 19 @  
@ Richard [#15]

Ich habe bereits den BDPh wegen des ermässigten Beitrags angeschrieben und werde die Antwort hier im Forum veröffentlichen.

Jetzt sitzen wir seit 4 Wochen auf der Bank und warten auf Botschaft. Hast du schon was gehört? Oder soll ich erstmal eine Kiste Trollinger zur Überbrückung bringen lassen?

mit bestem Gruß
stampmix
 
Richard Am: 17.10.2016 09:09:23 Gelesen: 12116# 20 @  
@ stampmix [#12]

[1]Die Benefits für die Members des AIJP sind unter anderem ein:

- Discounts on membership fees, e.g. BDPh (German Federation of Philatelists) instead of 35 Euro only 15 Euro

Nicht ganz so groß ist die Leistung der deutschen Seite der AIJP:

- Vergünstigte Mitgliedschaftsbeiträge in nationalen Verbänden (z.B. BDPh statt 35 nur 20 Euro)[/i]

Hallo Stampmix,

ich habe bei der Geschäftsstelle in Bonn nachgefragt und bereits im September folgende Antwort erhalten:

Es handelt sich um einen alten Beschluss aus dem Jahre 2005:

"Der Bundesvorstand beschließt bei Vorlage eines Presse-Ausweises einen Rabatt in Höhe von 15,00 Euro auf den Beitrag für Direktmitglieder"


Das Beitrags-Chaos ist also, wie Du festgestellt hast, damit noch grösser. Journalisten, die Direktmitglieder sind, erhalten diesen Rabatt. Journalisten, die (Orts-)Vereinsmitglieder sind, werden von dieser Vergünstigung ausgeschlossen.

Obwohl ich seit vielen Jahren AIJP Mitglied und Direktmitglied in Bonn bin, neben meiner Vereinsmitgliedschaft, waren mir diese Vergünstigung bisher nicht bekannt.

Durfte der Bundesvorstand diesen Beschluss fassen ? Bei Rabatten für einen Teil der Mitglieder vermutlich ja. Bei niedrigeren Beiträgen für einen Teil einer Berufsgruppe und nur für die vermutlich relativ wenigen Direktmitglieder habe ich da leichte Zweifel.

Vielleicht hast Du oder ein anderes Mitglied Lust, den damaligen Bundesvorstand anzuschreiben und nach den Gründen zu fragen. Im Vorstand waren damals verantwortlich:

Dieter Hartig (Präsident), Franz-Karl Lindner (Vizepräsident) - beide in dieser Funktion bis 2013 im Vorstand - Franz Fischer (Schatzmeister), und als Beisitzer Helma Janssen, Herbert Kroog und der im März dieses Jahres verstorbene Reiner Wyszomirski. Für die Landesverbände teilgenommen und dem Beschluss zugestimmt hat der damalige Verwaltungsratvorsitzende Dr. Eckhard Bergmann - vor drei Jahren der Gegenkandidat von Uwe Decker im Team mit Franz-Karl Lindner - dessen Aufgabe es war die Landesverbände zu informieren. Von diesen gab es, wie telefonisch zu erfahren war, keinen Widerspruch.

Schöne Grüsse, Richard
 
22028 Am: 17.10.2016 10:37:41 Gelesen: 12048# 21 @  
@ Richard [#20]

Auch ich bin Mitglied im AIJP, BDPh Mitglied aber über meinen Ortsverein. Dass es für AIJP Mitglieder niedrigere Beitrage im BDPh gibt war mir auch nicht bekannt, stört mich aber auch nicht da ich ja wie geschrieben BDPh Mitglied über meinen Ortsverein bin.

Die AIJP Mitgliedschaft macht sich aber bezahlt, gibt es doch mit dem AIJP Presseausweis kostenlos Zutritt zu Museen, allein in New York hatte ich da einige 100 US-$ an Eintrittsgebühren gespart, selbst für meine Frau konnte ich dort kostenlose Eintrittskarten bekommen. Man fragte dort nur "Wie viele Leute?"
 
Francysk Skaryna Am: 17.10.2016 11:49:53 Gelesen: 11992# 22 @  
@ 22028 [#21]

Moin,

Dass es für AIJP Mitglieder niedrigere Beitrage im BDPh gibt war mir auch nicht bekannt ...

Dann schau mal unter der Rubrik "Leistungen" auf der Seite [1] des AIJP. Dort steht nachzulesen:

Das bietet die AIJP ihren Mitgliedern:

Gezielte Beratung und Information mit Bulletins, News-Letter und Rundschreiben
Die Verbreitung und Unterstützung von Autorenarbeiten
Einen von allen internationalen Philatelie-Organisationen anerkannten Presse-Ausweis
Vergünstigte Mitgliedschaftsbeiträge in nationalen Verbänden (z.B. BDPh statt 35 nur 20 Euro)


Gruss

[1] http://www.aijp.org/3,1,startseite,leistungen.html
 
drmoeller_neuss Am: 18.10.2016 09:13:33 Gelesen: 11800# 23 @  
@ Richard [#20]

Wann gibt es denn das Berufsbild des "BDPh-Beitragsberaters"? Es gibt schon "Tarifberater" im öffentlichen Nahverkehr, weil die Tarifstruktur so kompliziert ist.

In Deinem Fall ist es einfach. Die BDPh-Direktmitgliedschaft sofort kündigen, und über den Ortsverein BDPh-Mitglied sein (nach dem Stil unseres Rumpelstilzchens würden dann die Ortsvereine den BDPh schädigen).

Und diese Vergünstigungen für den AIJP: Der Oberchef Wolfgang Maassen profitiert nicht davon, da er BDPh-Direktmitglied Nr. 1 ist. Vielleicht sollte er kündigen, um 20 EUR im Jahr zu sparen und die Mitgliedsnummer 1 könnte vom BDPh zur Sanierung der Verbandskasse versteigert werden?

Die meisten deutschen AIJP-Mitglieder dürften Mitglied in einem Verein oder Arbeitsgemeinschaft sein, profitieren also nicht von dieser Lösung. Es mag aber einige ausländische Jornalisten geben, die an der "Philatelie" interessiert sind. Die führt man dann eben der Einfachheit als vergünstigte BDPh-Mitglieder. Vielleicht doch ein Sturm im Wasserglas? Die Änderung der Satzung für diese Einzelfälle würde mehr kosten, als die Beitragsausfälle ausmachen.

In jedem vernünftigen Verein hat der Vorstand die Befugnis, in Einzelfällen über die Beitragshöhe zu entscheiden. Man mag dagegenhalten, dass der BDPh kein vernünftiger Verein ist.
 
Jürgen Häsler Am: 21.06.2017 07:19:39 Gelesen: 10276# 24 @  
@ Richard [#20]

Falls der Satzungsentwurf des Verwaltungsrates in Wittenberg beschlossen wird, regelt zukünftig nach § 4 Abs. 5 c eine von der Hauptversammlung des BDPh nach § 8 Abs. 1 d zu beschließende "Beitragsordnung" die Einzelheiten zur Höhe der Beiträge.

Ich kann dem BDPh nur dringend raten, in Zukunft eine Klarstellung und Vereinfachung der Beitragsfestsetzung mittels dieser Beitragsordnung anzustreben.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen Häsler
1. Vorsitzender BSC Villingen e.V.
 
Richard Am: 03.12.2018 09:27:51 Gelesen: 5855# 25 @  
Der Verband Philatelistischer Arbeitsgemeinschaften e.V. im BDPh e.V. berichtet auf seiner Internetseite [1] über die Klarstellung des BDPh zu den Beiträgen der Arge-Mitgliedschaften:

ArGen Direktmitgliedschaft - Keine Beitragserhöhung für VPhA - Arbeitsgemeinschaften

Der BDPh-Präsident Alfred Schmidt bestätigte in einem Mail vom 23. Nov. 2018 auf Anfrage des 1. Vorsitzenden der VPhA Musikgruppe e.V. Peter Lang nochmals, dass die in Wittenberg beschlossene Beitragserhöhung auf 20,00 EURO nicht für ArGen der Mitgliedsverbände, also auch nicht für VPhA-ArGen zutrifft. Hier sein Wortlaut:

"Es ist tatsächlich so, dass alle Mitglieder, die über einen Verband dem BDPh angehören, nur 15 Euro bezahlen. Das gilt definitiv für die Motivgruppe Musik.

Die 20 Euro werden nur jenen ArGen berechnet, die der Bundesstelle zugeordnet sind und in keinem Verband Mitglied sind."

Der Präsident Alfred Schmidt hat zugesagt, dies in dem Newsletter im Dezember 2018 klarzustellen.

23. Nov. 2018
H.-Gerd Treschnak, 1. Vorsitzender des VPhA

[1] http://www.vpha-online.de/media/0130.pdf

---

Für alle, die die Beitragsordnung noch nicht verstanden haben, hier eine Auskunft über ide Zusammenhänge, die wir von einem sachverständigen Mitglied erhalten haben:

Hallo Richard,

genau genommen gibt es wohl noch viel mehr Beiträge für Arge-Mitglieder.

Die 20 € gelten nur für Arge-Direktmitglieder, d.h. für Arge-Mitglieder, die in keinem anderen Verein sind und nicht über einen Mitgliedsverband (Landesverband/VPhA) einen BDPh-Beitrag entrichten. Es ist somit eine verbilligte Direktmitgliedschaft im BDPh exklusiv für Arge-Mitglieder. Zunächst sollten diese nur den BDPh-Beitragsanteil von 15 € zahlen, dann kamen aber Argen, die Mitglied in einem Landesverband sind, auf die Idee, jetzt alle Mitglieder als Arge-Direktmitglieder anzumelden, um dabei den Landesverbands-Beitragsanteil zu sparen. Daher wurde zu den 15 € eine “Bearbeitungsgebühr” von 5 € hinzugerechtet = 20 €.

Arbeitsgemeinschaften, die im VPhA sind, melden ihre Mitglieder über dem VPhA dem BDPh, der VPhA leitet den BDPh-Beitragsanteil von 15 € an den BDPh weiter und erhebt von seinen Argen auch noch einen Verbands-Beitragsanteil (keine Ahnung, wie hoch der ist).

Arge-Mitglieder, die in einem Verein eines Landesverbandes sind, zahlen ihren BDPh-Beitragsanteil von 15 € über ihren Verein und Landesverband an den BDPh und dazu noch einen Landesverbands-Beitragsanteil, der von Landesverband zu Landesverband verschieden ist. Über ihre Arge müssen sie keine zusätzlichen Beitragsanteile zahlen.

Also zahlen Arge-Mitglieder ganz viele unterschiedliche Beiträge. Ist kompliziert, aber mit der Zeit so gewachsen.


Soweit die aktuelle Situation, die niemanden so richtig zufrieden stellen kann.

Geändert und vereinfacht werden könnten die Beiträge durch eine von der Satzung losgelöste Beitragsordnung des BDPh, wie diese über eine vereinfachte Beitragsstruktur bereits von der Strukturkommission angedacht war. Erforderlich wäre eine Satzungsänderung beim BDPh, die theoretisch in 2019 beschlossen ud frühestens 2020 in Kraft treten könnte. Hier werden die Landesverbände nicht mitmachen ohne Beschluss ihrer jeweiligen eigenen Hauptversammlungen, die in 2019 bereits ab März stattfinden - zu früh über Diskussionen und Beschlüsse der heute noch nicht vorliegenden Diskussionspapiere.

Realistisch ist eine Satzungsänderung nicht vor der Hauptversammlung 2021 mit Wirkung ab 2022, zumal die Beiträge für 2019 und 2020 auf der Hauptversammlung in 2017 verbindlich beschlossen wurden.

Schöne Grüsse, Richard
 
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