Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Landpoststempel / Poststellenstempel
Richard Am: 06.04.2008 11:10:51 Gelesen: 602440# 1 @  
Weder unter Wikipedia noch unter Google konnte ich innerhalb von 15 Minuten eine Erklärung für Landpostempel finden. Daher 3 solcher Belege, die 'meisterstuecke' im Briefmarken Cafe vorgestellt hat:

Landpoststempel, ein paar besondere. Oben zwei verschiedene Aptierungen und unten einer mit kopfstehender Postleitgebietszahl. Ich möchte mal behaupten, dass gerade der untere doch eher etwas sehr seltenes ist.
 


Jürgen Witkowski Am: 06.04.2008 11:58:33 Gelesen: 602437# 2 @  
Ab 1928 wurden zur Verbesserung der postalischen Versorgung der Landbevölkerung Poststellen eingerichtet, die alle Postdienste ausführten, unbeschränkte Annahmebefugnis hatten und eingehende Post auch zustellten. Die Poststellen wurden nebenamtlich durch Postagenten geführt. Von den Leitpostämtern aus fuhren Kraftwagen in festgelegten Kursen und zu festgelegten Zeiten die Poststellen an, brachten die neue Post mit und holten die eingegangene Post ab.

Die Poststellen erhielten zunächst Gummistempel, deren Text vorgeschrieben war, über deren Form es jedoch keine Vorschrift gab. Dieser Stempel der neben den Marken abzuschlagen war, enthielt neben der Ortsbezeichnung der Annahmestelle auch den Namen des Leitpostamtes, ergänzt durch das Wort "über". Bei den 3 Beispielen gut zu sehen: z.B. "Allenz über Mayen".

Die Bezeichnungen wurden im Laufe der Zeit von Landpoststelle in Poststelle (II) und der Leitpostämter in Poststelle (I) geändert.

Die Poststellenstempel (auch Landpoststempel genannt) wurden noch bis 1965 bei der Deutschen Bundespost eingesetzt, ehe sie durch normale Metallstempel ersetzt wurden. In der DDR verwendete die Deutsche Post diese Stempel bis zum Ende.

Die Poststellenstempel oder auch Landpoststempel sind von Spezialsammlern und Heimatsammlern sehr gesucht, vor allem, wenn sie sauber und lesbar abgeschlagen sind, was leider zu selten der Fall ist.

Ein Beispiel, dass ich schon einmal im Beitrag "Stempelschau" gezeigt habe.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 12.04.2008 21:44:51 Gelesen: 602389# 3 @  
Von der Landpoststelle im oberbayrischen Schöffau bei Murnau ging dieser Brief am 5. Dezember 1957 ins ferne Baghdad, der Hauptstadt des Irak.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 15.04.2008 22:55:13 Gelesen: 602366# 4 @  
Am 16. Januar 1939 lief dieser Brief von Neumühle über Uelzen (Bz. Hannover) nach Garbsen über Hannover.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
reichswolf Am: 17.04.2008 01:48:37 Gelesen: 602353# 5 @  
Hallo Jürgen,

auch hier will ich dich mal nicht länger alleine lassen. :) Deshalb zeige ich hier zwei Belege mit Aachener Landpoststempeln.

Orsbach erhielt seine Poststelle (II) im September 1929. Bis ca 1961 wurden noch Landpoststempel benutzt, dann bekam der man einen Postleitzahlenstempel (5101 ORSBACH). 1973 wurde die PSt in AACHEN 32 umbenannt, am 02.10.1993 erfolgte die Schließung.

Die Geschichte der Poststelle in Vaalserquartier ist etwas abwechslungsreicher. Eröffnet als PSt (II) im November 1929, wurde sie im Dezember 1938 in eine Postagentur umgewandelt. 1947 wurde sie als PSt (I) geführt und hatte einen Zweikreisbrückenstempel "VAALSER QUARTIER über AACHEN 1". 1963 wurde auch hier ein PLZ-Stempel eingeführt (5101 VAALSERQUARTIER). Ab 1973 hieß die PSt AACHEN 27. 1993 wurde durch die Einführung der fünfstelligen PLZ ein neuer Stempel (52074 AACHEN 27) nötig. 1995 wurde die PSt zur Postfiliale und bestand noch bis zum November 1997.

Von beiden Poststellen zeige ich den jeweils ersten Stempel, beide Karten tragen zusätzlich den Tagesstempel des Leitpostamtes AACHEN 1 LAND. Bei dem Vaalserquartier-Stempel lautet die zweite, unleserliche Zeile "Aachen 1 Land". Die Schreibweise "Vaelserquartier" findet sich übrigens bei Poststempeln kein zweites Mal, alle folgenden werden mit zwei "a" geschrieben.

Beste Grüße,
Christoph


 
reichswolf Am: 17.04.2008 02:05:15 Gelesen: 602350# 6 @  
Zum nächsten Beleg kann ich nicht soviel sagen, da ich zur Jülicher Postgeschichte nicht so hervorragende Literatur habe wie zur Aachener. ;)

Ein Brief von Overbach über Jülich nach Krefeld vom 19.03.1959, bei dem die eigentliche Entwertung per Maschinenstempel erfolgte.

Beste Grüße,
Christoph


 
Jürgen Witkowski Am: 20.04.2008 21:04:48 Gelesen: 602322# 7 @  
Aus Waddens über Nordenham nach Bremen lief diese Postkarte am 16. April 1949.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 28.04.2008 23:30:53 Gelesen: 602273# 8 @  
Eine Karte mit Geburtstagsgrüßen. Sie trägt den Landpoststempel von Gilsbach über Burbach (Kreis Siegen) und lief am 18. Dezember 1944.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 09.05.2008 21:50:41 Gelesen: 602235# 9 @  
Frisch erbeutet auf der Briefmarkenmesse in Essen:

Landpoststempel von Oberweimar über Marburg (Lahn) aus dem Jahr 1939.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 17.05.2008 22:02:13 Gelesen: 602202# 10 @  
Aus Knautmaundorf über das Postamt Leipzig C2 Land lief der Brief in das niedersächsische Uelzen vom 28.8.1935. Die Stempel sind sich zwar alle ähnlich, aber dennoch bestehen immer Unterschiede.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 06.06.2008 12:54:22 Gelesen: 602137# 11 @  
Ein Nachfolger der alten Landpoststempel befindet sich auf diesem Brief vom 30. Mai 1959 von (16) Gras-Ellerbach über Wald-Michelbach (Odenw) nach Frankfurt am Main.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
AfriKiwi Am: 06.06.2008 18:44:14 Gelesen: 602121# 12 @  
@ Concordia CA [#11]

Hallo Jürgen,

Ist 16 nicht eine frühere Postleitzahl von Frankfurt am Main ?

Erich
 
Holger Am: 06.06.2008 19:04:04 Gelesen: 602115# 13 @  
@ AfriKiwi [#12]

Hallo Erich,

Deine Erinnerungen trügen nicht - die Holbeinstrasse ist ein Strassenzug im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen.

Grüsse
Holger
 
Jürgen Witkowski Am: 06.06.2008 19:18:09 Gelesen: 602114# 14 @  
@ AfriKiwi [#12]
@ Holger [#13]

Nach dem Krieg gab es zunächst Postleitgebiete, die von der Gliederung im Deutschen Reich übernommen wurden. Das ganze Bundesland Hessen hatte die Postleit(gebiets)zahl 16. Die vierstelligen Postleitzahlen wurden 1962 eingeführt. Im Jahr 1993 gab es dann das auch heute noch gültige fünfstellige System.

Die ganze Geschichte kann man hier nachlesen:

"http://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_(Deutschland)"

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
AfriKiwi Am: 07.06.2008 10:28:01 Gelesen: 602103# 15 @  
@ Holger [#13]

Strassenzug ! Dann nehme ich lieber die U-Bahn statt der Straßenbahn. Ist 'Strassenzug' einen neues Wort für Straßenbahn ?

@ Concordia CA [#777]

>>Das ganze Bundesland Hessen hatte die Postleit(gebiets)zahl 16<<

Das hatte ich nicht gewusst - danke.

Erich
 
reichswolf Am: 29.06.2008 13:31:18 Gelesen: 602012# 16 @  
Drucksache von Scheifendahl über Heinsberg (Rheinl.) nach Berlin am 23.04.1937.

Beste Grüße,
Christoph

@ AfriKiwi [#778]

Ein Straßenzug ist keine Straßenbahn, sondern einfach nur eine Straße. Allerdings niemals eine Landstraße, sondern immer eine innerörtliche mit Bebauung seitlich.


 
AfriKiwi Am: 29.06.2008 22:57:46 Gelesen: 601990# 17 @  
@ reichswolf [#16]

Vielen Dank, da habe ich den Zug des Wortes mißverstanden.

Erich
 
Jürgen Witkowski Am: 12.08.2008 19:38:46 Gelesen: 601851# 18 @  
Endlich ist mir mal wieder ein Landpoststempel in die Hände gefallen. Da er etwas schwach abgeschlagen wurde, habe ich mittels Bildbearbeitung versucht, ihn besser sichtbar zu machen.

Postkarte MiNr. P225 I
Landpoststempel Wallroth über Schlüchtern
Ortsstempel Schüchtern a 31.12.38 - 15

Schlüchtern liegt in Hessen in der Nähe von Fulda.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
reichswolf Am: 29.08.2008 16:14:06 Gelesen: 601787# 19 @  
Ich habe heute auch noch Mal ein paar passende Belege für den Thread bekommen. :-) Sie alle sind an den selben Empfänger gerichtet und enthalten Beileidskarten. Außerdem sind sie alle unnötig hoch frankiert, jeder wäre nämlich auch als Drucksache verschickbar gewesen. Der erste Beleg war außerdem ein Ortsbrief innerhalb "Ersdorf über Rheinbach", da hätten es also 8 Pfennig auch getan, wenn man ihn schon als Brief verschickte (siehe den zweiten Beleg).

Dass der Landpoststempel zur Entwertung benutzt wurde, war übrigens nur bei Sendungen erlaubt, die innerhalb des Zustellbereiches der Poststelle blieben.

Die Belege 3. und 4. gingen von "Altendorf über Rheinbach" nach Ersdorf, der Tagesstempel ist in beiden Fällen der Kreisstegstempel-mit-Bögen des Leitpostamtes RHEINBACH b, einmal vom 30.09.1944 und einmal vom 02.10.1944.

Beste Grüße,
Christoph








 
reichswolf Am: 02.09.2008 02:57:11 Gelesen: 601738# 20 @  
Ein Brief von 5123 Merkstein-Ritzerfeld mit aptiertem Postgebietsleitzahlenstempel HERZOGENRATH 1 a auf MiNr. 352y. Gelaufen am 29.05.1963 nach Düsseldorf.

Beste Grüße,
Christoph


 
reichswolf Am: 02.09.2008 22:03:38 Gelesen: 601721# 21 @  
Eine Postkarte von 22c Aachen-Sief über AACHEN 1 LAND l nach Neumünster vom 29.03.1956. Frankiert ist die Karte mit MiNr. 183xWv Type II und dem Notopfer MiNr. 8.

Die Poststelle II in Sief existierte vom 01.09.1929 bis zum September 1944, und dann wieder vom 01.04.1952 bis zum 31.03.1973.

Der Tagesstempel ist der Nachfolger des in Beitrag [#835] gezeigten, er war von 1947 bis 1963 im Einsatz.

Beste Grüße,
Christoph


 
Hermes65 Am: 29.09.2008 08:53:59 Gelesen: 601613# 22 @  
Tolle Stücke habt ihr in eurer Sammlung, aber ich hab auch einen rausgekramt:

Brief von 14b Seibranz üb. Leutkirch (heute zu Bad Wurzach) nach Wangen vom 31.1.1955. Der Landpoststempel ist ein bisschen dünn geraten.


 
Pommes Am: 05.10.2008 20:56:57 Gelesen: 601559# 23 @  
@ Concordia CA [#832]

Landpoststempel sind von Spezialsammlern und Heimatsammlern sehr gesucht.

@ Concordia CA [#223]

Die Stempel sind sich zwar alle ähnlich, aber dennoch bestehen immer Unterschiede.

Wo Du Recht hast hast Du Recht, und gesucht sind vor allem die Unterschiede! Hier ein paar Beispiele von Gemeinden mit Post über Schmölln, die mehrere Stempelformen hatten.

1. Brief an die Städtische Agrarkasse in Weida aus Hainichen über Schmölln vom 5(?).1.32



2. Ebenfalls aus Hainichen über Schmölln ein Lotteriebrief nach Leipzig vom 31.8.37



3. Brief an das Thüringische Kreisamt Abt. Schulverwaltung in Gera aus Hilbersdorf über Schmölln vom 21.5.32



4. Ebenfalls aus Hilbersdorf über Schmölln ein Brief an das gleiche Amt vom 27.5.38 mit besonders schönem Sonderstempel zur 600-Jahr-Feier der Stadt Schmölln und anläßlich einer Briefmarkenschau mit dem Stadtwappen (Maria mit Kind)



5. Brief aus Rückersdorf über Schmölln nach Jena vom 5.11.31



6. Ebenfalls aus Rückersdorf über Schmölln eine GS nach Gera genau drei Jahre später



7. Brief von Trebula über Schmölln nach Gera vom 20.4.29



8. Ebenfalls von Trebula über Schmölln diesmal an das Thüringische Kreisamt in Altenburg vom 28.4.38 auch hier der bei 4. bezeichnete Sonderstempel.


 
Jürgen Witkowski Am: 05.10.2008 22:07:34 Gelesen: 601550# 24 @  
@ Pommes [#23]

Da hast Du uns gleich eine Menge typischer Beispiele gezeigt, warum Heimatsammler die Landpoststempel, die in der korrekten Terminologie eigentlich als Poststellen-Stempel bezeichnet werden, so gerne mögen.

Ergänzend zu Deinen Stempeln sei noch gesagt, dass das Leitamt Schmölln am 01.06.1928 die Kraftpostkurse I und II eröffnete. Ab dem 01.09.1929 wurde noch ein dritter Kurs mit weiteren 24 Landorten errichtet.

Die Informationen habe ich einem in diesen Tagen neu veröffentlichtem Buch entnommen, dass mit 390 Seiten Inhalt das bisher umfassendste Werk zu diesem Thema darstellt:

Peter Griese: Poststellen-Stempel 1928 – 1988

Poststellen-Stempel der Reichspost, der Besatzungszonen, der Bundespost und der Deutschen Post – Landverkraftung – Geschichte – Handbuch – Typenübersicht

Band 175 der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde, Format DIN A 5 broschiert, 390 Seiten, 952 s/w Abbildungen

Eine ausführliche Besprechung und die Bezugsmöglichkeit findet man auf der Homepage der Poststempelgilde:

http://www.poststempelgilde.de/schriftenreihe.html

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Pommes Am: 05.10.2008 22:48:48 Gelesen: 601543# 25 @  
@ Concordia CA [#24]

Warum Heimatsammler Landpoststempel so gern mögen? Ich kann es auch nicht genau sagen. Ich bin noch relativ jung. Zumindest hier im Verein der Jüngste. Vor etwas über zehn Jahren wollte ich eigentlich die von Opa erhaltene und mit eigenem Taschengeld in meiner Jugend aufgefüllte Briefmarkensammlung bei ebay versilbern. Bei den Preisen (die Sammlung bestand bis auf wenige Spitzen aus mäßig gefüllten Vordruckalben DDR, Zonen und Bund) war mir das aber zu schade. Beim surfen auf den Internetseiten hat mich der Sammelvirus wieder gepackt. So konnte ich in der Folge einigen Lücken in der Sammlung schließen. Bei der GEBRIA (Jahr?) in Gera sah ich einige Jahre später eine Heimatsammlung von Jena (meiner damaligen Studienstadt). Ich war sofort fasziniert und glaube begriffen zu haben, was wirklich Philatelie bedeuten kann.

Wie auch immer, ich habe mir einige Heimatsammlungen angeschaut und ohne einige Besonderheiten wie eben Poststellenstempel, Feldpost oder Bahnpost usf. fehlt irgend etwas. Bei meiner Sammlung kommt noch hinzu, dass Schmölln nie mehr als 19.000 Einwohner hatte. Es sich also um eine recht, ich sag mal überschaubare, Stadt handelt. Genügend Material für eine Heimatsammlung aufzutreiben ist insbesondere bei kleineren Orten recht schwierig. Zudem fehlt es in den meisten Fällen an entsprechender Literatur.

Bei anderen Sammlern mag die Suche nach Landpoststempeln gerade umgekehrte Ursachen haben. Diese Sammler haben eine solide Heimatsammlung und wirklich neue Belege, die einen Erkenntnisgewinn bringen, werden selten. Was also liegt näher, als auch die Poststellen zu erforschen.

--

Ich denke mal das von Dir angesprochene Buch sollte ich mir auch noch zulegen. Danke für den Hinweis.

--

Zum Schluss gleich noch ein Bild mit aktuellem Bezug, ob Sparkassen und Banken heute (gerade in diesen Tagen) noch so werben wollen bzw. sollten?

Drucksache von Frankenau über Schmölln (Thür) Land nach Stettin vom 3.5.31


 
Hermes65 Am: 06.10.2008 18:22:15 Gelesen: 601521# 26 @  
Ich hab noch einen bzw. zwei Leckerbissen für euch aus meinem Heimatlandkreis: Bund 139-140 auf portogerechten Briefen mit Landpoststempel "Langd über Hungen" (heute zu Hungen) vom 12.10.1951.

Für Heimatsammler ist der Fall doch klar: Ein Stempel aus dem noch so kleinsten Kaff! Das ist doch eine Bereicherung für jede Heimatsammlung, oder etwa nicht?


 
Pommes Am: 06.10.2008 20:59:25 Gelesen: 601517# 27 @  
@ Hermes65 [#26]:

"Für Heimatsammler ist der Fall doch klar: ein Stempel aus dem noch so kleinsten Kaff! Das ist doch eine Bereicherung für jede Heimatsammlung, oder etwa nicht?"

Und ob! Wirklich sehr schöne Belege! Ich spüre so ein wenig Neid in mir aufsteigen. Aber leider waren in meiner Heimatstadt diese Marken nicht frankaturgültig. Aber Heimat ist Heimat, dabei sind selbst die Marken nebst Stempel zweitrangig.

mit freundlichen Sammlergrüßen
THOMAS
 
reichswolf Am: 25.10.2008 01:51:37 Gelesen: 601294# 28 @  
Nichts besonderes ist im Prinzip dieser Beleg, aber als Heimatsammler freue ich mich riesig darüber und möchte diese Freude mit euch teilen. :-)



Es handelt sich um eine mit MiNr. 513 frankierte Drucksache (bis 20g) von Merkstein 4 über Herzogenrath (Kr. Aachen) mit Tagesstempel HERZOGENRATH (Kr. AACHEN) LAND vom 22.04.1936. Die Landpoststelle Merkstein 4 (Magerau) wurde zusammen mit einigen anderen 1929 im Zuge der Landpostverkraftung des Postamtes Herzogenrath eingerichtet. Wie lange sie bestand, kann ich leider nicht sagen.

Der Tagesstempel ist ein Kreisstegstempel mit Bogen oben, eine Form, die etwas seltener ist als die übliche mit Bogen oben und unten, aber keine Rarität. Er wurde auch nach dem Krieg noch verwendet, und das nicht nur für Belege der Poststellen. Mein jüngster Abschlag von ihm ist vom Juni 1948.

Was mir noch aufgefallen ist: der Brief ging an den selben Empfänger wie der zweite Beleg von Pommes in [#23]. Auch bei eBay habe ich diesen Adressat schön öfter gesehen. Weiß jemand, wer Herr Mentzel war?

Beste Grüße,
Christoph
 
Pommes Am: 28.10.2008 09:12:37 Gelesen: 601254# 29 @  
@ reichswolf [#28]

Wegen des Adressaten habe ich auch schon gegrübelt. Ich ging bisher davon aus, dass es sich um eine staatliche Lotterieeinnahme handelt. Ich habe ähnliche Belege mit einem entsprechenden Aufdruck



("Staatl. Lotterie-Einnahme Taeuber"; Leipzig C 1; Gottschedstraße 15) aber auch weitere (z. B. "Firma Johannes Richter; Leipzig C 1; Postschließfach 193)in ähnlicher Aufmachung wie der zweite Beleg in [#23].



Wie dieser haben die Umschläge auch immer eine fünfstellige Nummer unten links; diese fehlt indes auf Deinem Beleg.



Was mir allerdings aufgefallen ist, ist, dass es sich offenbar um eine Drucksache handelt. Jedoch fehlt ein entsprechender Aufdruck auf dem Umschlag. Ich war der Meinung, dass auf einer Drucksache auch ein entsprechender Hinweis aufgebracht werden musste.

Vielleicht hat sonst jemand eine Lösung des Problems.

mit freundlichen Sammlergrüßen
Thomas
 
Jürgen Witkowski Am: 30.10.2008 21:42:16 Gelesen: 601209# 30 @  
Typischer Poststellen-Stempel aus den 1930er Jahren

Zweizeiliger Rechteckstempel in Fraktur-Schrift

Hausen a. Andelsbach über Sigmaringen

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
TomWolf_de Am: 31.10.2008 09:29:52 Gelesen: 601197# 31 @  
Hallo zusammen.

Die Poststempelgilde hat zu den Poststellen-Stempeln ein sehr umfangreiches Buch herausgegeben, das ich jedem, der sich für diese Stempel interessiert, nur wärmstens empfehlen kann.

http://www.poststempelgilde.de/rezension175.html

Gruß
Thomas
 
Henry Am: 09.11.2008 12:22:48 Gelesen: 601121# 32 @  
Hallo zusammen,

hier habe ich einen Landpoststempel aus dem Umkreis meines Wohnortes. Schön, dass anhand des Stempels die Nähe gut erkennbar ist.


 
HEFO58 Am: 04.01.2009 20:08:46 Gelesen: 600914# 33 @  
Hallo

Um dieses Thema auch noch aus der Versenkung zu holen hier eine Ansichtskarte vom Riesengebirge, abgeschickt in Bad Boll über Göppingen.

Gruß
Helmut



 
HEFO58 Am: 27.01.2009 13:23:57 Gelesen: 600802# 34 @  
Hallo

Habe diese Ansichtskarte gefunden mit einem Landpoststempel, wo sich anscheinend jemand einen persönlichen Stempel hat machen lassen. Oder gibt es eine andere Erklärung dazu?

Gruß
Helmut



 
Pete Am: 27.01.2009 14:31:02 Gelesen: 600794# 35 @  
@ HEFO58 [#34]

>>Habe diese Ansichtskarte gefunden mit einem Landpoststempel, wo sich anscheinend jemand einen persönlichen Stempel hat machen lassen. Oder gibt es eine andere Erklärung dazu?<<

Ich tippe wie du auf einen Stempel privater Natur. Allerdings vermute ich eher einen Absenderstempel, der gleichzeitig als Anschrift/ Vorlage bei Rückantworten diente. So sollte die Post am zügigsten ankommen und nicht noch unterwegs irgendwo hängenbleiben, um den genauen Leitweg herauszufinden.

Gruß
Pete
 
HEFO58 Am: 28.01.2009 13:15:33 Gelesen: 600765# 36 @  
@ Pete [#35]

Hallo
Pete

Danke für Deine Einschätzung.

Gruß
Helmut
 
Stephan Sanetra Am: 25.04.2009 09:32:25 Gelesen: 600406# 37 @  
Hallo,

meine Briefesammlung löse ich gerade auf und fand beim Sichten der Bestände noch folgenden Beleg, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Alliierte Besatzung Gemeinschaftsausgaben Mi.-Nr. 925 B Mit Landpoststempel "Hary über Bockenem", gestempelt Bockenem am 25.9.47. Da der Vater meiner Tante (von der ich die Belege geerbt habe) in Berlin wohnte, aber Verwandtschaft in Bockenem hatte, bei denen meine Tante in der Nachkriegszeit häufig verweilte (auf dem Lande gab es immer reichlich zu essen), habe ich recht viele Belege in beide Richtungen ausgemacht, wobei dieser schon herausragt.

Beste Sammlergrüße


 
Jürgen Witkowski Am: 25.04.2009 09:56:55 Gelesen: 600403# 38 @  
@ Roedsand [#37]

Täuschen mich meine Augen früh am Morgen, oder ist Deine MiNr. 925 ungezähnt? Sie ist im Michel bislang nur postfrisch aufgeführt. Es könnte gut sein, dass Du da eine kleine Rarität gefunden hast.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Stephan Sanetra Am: 25.04.2009 10:52:47 Gelesen: 600398# 39 @  
Vielen Dank für den Hinweis, Jürgen: was mache ich nun damit?

Ich löse doch die Briefesammlung gerade auf.

Beste Grüße
Roedsand
 
Erdinger Am: 27.04.2009 13:54:06 Gelesen: 600330# 40 @  
M. W. wurden die Poststellen-II-Stempel mit vierstelliger PLZ [#20], [#32] 1963/64 als Provisorium eingeführt, weil die Stempelhersteller aufgrund der Umstellung auf neue PLZ einen Engpass hatten. Es geht aber noch provisorischer:



Ich vermute, dass es sich hierbei um einen Innendienststempel handelte. Oder hat jemand ähnliche Belege?

Viele Grüße vom
Erdinger
 
Erdinger Am: 28.04.2009 14:35:58 Gelesen: 600302# 41 @  
Nach Lektüre des sehr lesenswerten und gut dokumentierten Buchs von Peter Griese darf ich mich korrigieren: Die Poststellen-II-Stempel mit vierstelliger PLZ wurden 1961 ganz regulär eingeführt, aber durch eine Entscheidung des Bundespostministers bereits 1962 zum Provisorium: Im Zuge der allgemeinen Neubeschaffung von Normstempeln mit PLZ sollten auch die Poststellen II solche erhalten.
 
Südsee Am: 02.06.2009 17:55:24 Gelesen: 600025# 42 @  
Zum Thema Landpoststempel gibt es ein neues Handbuch: Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V., Band 175: Peter Griese: Poststellen-Stempel 1928-1988, 390 Seiten mit sehr vielen guten Abbildungen, Preis mit Porto ca. 20 €.

Bestelladresse Poststempelgilde, Kellerstr. 9 1/2 D-85077 Manching Freundliche Sammlergrüsse Strassenia
 
Postgeschichte Am: 02.06.2009 18:51:59 Gelesen: 600011# 43 @  
@ Strassenia [#42]

Das Buch "Poststellen-Stempel 1928 – 1988" von Peter Griese ist unter http://www.PhilaBuch.de zu bestellen und kostet 25 Euro zuzüglich 3 Euro für den Versand.

Gruß
Manfred
 
Richard Am: 02.06.2009 23:19:47 Gelesen: 599983# 44 @  
@ [#43]

Zur Ergänzung: Buch und Porto kosten an beiden Stellen natürlich gleich viel. Die Bestellung über Philabuch.de wird in Sekundenschnelle an die Poststempelgilde oder bei anderen Büchern an den Autor oder die Arbeitsgemeinschaft gemailt.

http://www.philaseiten.de/philabuch/show/10

Andere Kleinverlage, Autoren und Arbeitsgemeinschaften können hier gerne ihre Literatur anbieten. Natürlich kostenfrei.
 
Jürgen Witkowski Am: 03.06.2009 00:09:47 Gelesen: 599970# 45 @  
@ Strassenia [#42]

Von mir als Mitglied der Poststempelgilde der Hinweis, dass es sich bei dem Preis von 20 Euro für das Buch um den Mitgliederpreis handelt. Die Versandkosten kommen auf jeden Fall noch hinzu. Die Bestellungen von Büchern der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde, die über http://www.PhilaBuch.de laufen, werden ausnahmslos über den Literaturversand der Poststempelgilde zu den Konditionen für Nicht-Mitglieder (für dieses Buch 25 Euro zuzüglich 3 Euro für den Versand) abgewickelt.

Dieses Buch war übrigens die Jahresgabe für alle Mitglieder. Man sieht also, es lohnt sich, darüber nachzudenken, sich einer Arbeitsgemeinschaft wie der Poststempelgilde anzuschließen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
HEFO58 Am: 03.06.2009 00:29:47 Gelesen: 599966# 46 @  
Hallo

Den Brief habe ich in meinem letzten Ankauf vorgefunden, Pfafferode bei Mühlhausen (Thüringen).

Gruß
Helmut


 
Pommes Am: 20.06.2009 23:54:17 Gelesen: 599726# 47 @  
Heute einmal ein Einschreiben, das zumindest vom Leitpostamt Schmölln nach dem in Gera, den Stempeln zufolge, maximal drei Stunden (!) unterwegs war. Wie lange die Sendung von Rückersdorf nach Schmölln brauchte ?



@ Concordia CA [#24]

Wie im Beitrag # 25 "versprochen", bin ich inzwischen auch im Besitz des Bandes 175 der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde. Dieser Band sei jedem ans Herz gelegt, der sich auch nur ansatzweise für Poststellenstempel interessieren sollte. Nicht jeder Ort ist so größzügig bedacht wie das kleine Schmölln (sogar mit einer kleinen Landkarte der Postkurse), aber die enthaltenen grundlegenen Informationen im Zusammenspiel mit dem zahlreichen Bildmaterial sind unschlagbar.

Mit freundlichen Sammlergrüßen
THOMAS

Übrigens die Schmierereien am unteren Rand stammen nicht von mir.
 
Richard Am: 10.03.2010 20:17:40 Gelesen: 597441# 48 @  
Briefmarken-Raritäten aus den Wühlkartons

Von Torsten Hornung

Wertfauna.de (03.03.10) - Was selten ist, ist auch teuer? Ein Posthornsatz, ein Weihnachtsblock, eine Potschta, das sind alles teuere Marken. Wenn diese Marken aber oft auf Auktionen oder Händlerlisten auftauchen sind es dann noch Raritäten?

Wenn viele Sammler eine bestimmte Marke haben wollen, diese aber nur in einer kleinen Auflage existiert, wird der Preis entsprechend der Nachfrage steigen.

Eine kleine Auflage ist nicht immer eine Garantie für hohe Preise. Die Ministerblöcke des Saarlandes oder die Etiketten der Lokalausgabe Fredersdorf haben zum Beispiel nur eine kleine dreistellige Auflage. Da es für diese Sammelgebiete nur wenige Sammler gibt, ist auch der Handelspreis entsprechend niedrig.

Bei dem nachfolgend gezeigten Brief handelt es sich auch um eine „Rarität“, die man noch für einen kleinen Preis aus der Wühlkiste bekommen kann.



HERLASGRÜN 3.9.45 9-10 mit Landpoststempel Neudörfel über Reichenbach (Vogtl.)

Der Brief wurde in Neudörfel über Reichenbach im Vogtland aufgegeben. In Herlasgrün einer Zweigpoststelle wurde der seltene „Gebühr bezahlt“ Stempel „PORTO BEZAHLT“ abgeschlagen. Damit ist der Brief noch keine Rarität.

Herlasgrün als übergeordnetes Zweigpostamt ist eine 700 Seelengemeinde zwischen Reichenbach und Plauen. Kleine Orte sind bei Sammlern sehr begehrt, da kaum Briefe aus solchen Orten auftauchen.

Neudörfel stellt einen kleinen Rekord auf. Dieser Ort hat laut Volkszählung 1946 gerade mal 88 (!) Einwohner. Die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Briefe aus diesem Ort auftauchen, sind sehr gering. Obwohl dieser Brief viel seltener ist als ein Sachsendreier, ist der Preis des Briefes um ein Vielfaches geringer einzustufen.

(Quelle: http://www.wertfauna.de/?p=1438)
 
Jahnnusch Am: 10.03.2010 20:28:52 Gelesen: 597436# 49 @  
Richard, und die Anschrift ist auch noch falsch. Gottleuba ist seid undenklichen Zeiten schon Bad gewesen. Im Kaiserreich hat die Landeversicherungsanstalt Sachsen eine Heilstätte in Bad Gottleuba gebaut. Und im Mittelalter war Gottleuba eine Bergarbeiter Stadt. Dort wurde das pirnasche Eisen gegraben.

Glück auf
 
Hawoklei Am: 11.03.2010 14:24:12 Gelesen: 597391# 50 @  
@ Roedsand [#39]

Hallo Roedsand,

ich an deiner Stelle würde den Beleg zuerst zur Farbprüfung an Herrn Bernhöft, Frankfurt senden und wenn er geprüft ist, nach Berlin, an Herrn H.-D. Schlegel zur BPP-Prüfung.

Es könnte sich lohnen, wenn alles echt ist.

Grüsse
Hans
 
Hawoklei Am: 11.03.2010 18:49:34 Gelesen: 597369# 51 @  
Hallo an alle Freunde der Poststellen-II Stempel!

Ich konnte vor einigen Jahren eine "Kiloware 3. Reich" erwerben und fand darin eine Tütensammlung dieser o.g. Stempel aus den 1930er Jahren! Die Ausschnitte sind geographisch in Sachsen zuzuordnen.

Über Kontakte kam ich an den Band 139 der Poststempelgilde e.V. und war sehr enttäuscht, dass ich meine Stempel darin nicht wiederfand! Vor einem Jahr besorgte ich mir dann den neuen Band 175 von "Peter Griese" - und konnte ebenfalls sehr wenig speziell über meine Stempel erfahren.

Dann las ich im Netz, dass Herr Griese an einem weiteren Buch schreibt und dazu um die Mithilfe der Sammler bittet!

Per e-mail sandte ich Herrn Griese die hier gezeigte Stempel-Kollektion, wofür er sich herzlich bedankte. Das neue Buch soll eine Art Katalog werden.

Heute möchte ich die Bilder hier mal zeigen. Diese Stempel aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg waren noch alle ohne Postleitzahlen.

Man kann sich gut eine Vorstellung von der Abwicklung machen (ich stelle mir das jedenfalls so vor!), wenn man eine Landkarte z.B. mit dem Ort "Oschatz" betrachtet.

Das "Einzugsgebiet" waren alle im Umkreis von "Oschatz" liegenden kleinen Ortschaften, z.B. "Niedergoseln", "Rochzahn", "Strocken", usw.

Von "Oschatz" aus wurde also täglich die "Tagespost", die schon mit den Postellen-II-Stempeln versehen war, in allen Ortschaften eingesammelt, mit dem Stempel "OSCHATZ- Land" und Datum ergänzt, und auf den Postweg gebracht.

Ich hoffe, ich liege so einiger maßen richtig mit meinen Vorstellungen?

Hoffentlich gefällt es auch dem Forum.

Schöne Grüsse
Hans

P.S.: Ich habe jede Menge Doubletten von diesen Stempeln!


 
Jürgen Witkowski Am: 11.03.2010 21:32:15 Gelesen: 597356# 52 @  
@ Hawoklei [#51]

Das ist sehr lobenswert, dass Du Peter Griese durch Deine Stempelabbildungen unterstützt. Nur durch aktive Mitarbeit vieler Sammler ist es möglich ein derart umfangreiches Werk zu erstellen.

Wer einmal einen Blick auf die Themenstellung und das mögliche Aussehen des Kataloges werfen möchte, findet hier weitere Informationen:

http://www.poststempelgilde.de/thema_des_monatsb.html

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
reichswolf Am: 07.04.2010 20:37:09 Gelesen: 596862# 53 @  
Einen Landpoststempel aus meiner Heimatstadt Herzogenrath auf einer Grußkarte vom 02.01.1932 habe ich heute bekommen: Kohlberg Herzogenrath (Kr. Aachen) Land. Der Tagesstempel des Leitpostamtes lautet HERZOGENRATH (Kr. AACHEN) LAND. Leider kann ich nicht mit weiteren Daten zur der Poststelle dienen.



Beste Grüße,
Christoph
 
heide1 Am: 08.04.2010 14:10:26 Gelesen: 596811# 54 @  
@ Postgeschichte [#43]

Moin, Ist es dieses Buch hier, mit Versand 42,50 ?:

http://cgi.ebay.de/Poststellen-Stempel-1928-1988_W0QQitemZ220376921168QQcmdZViewItemQQptZBriefmarke?hash=item334f7cf450

Gruß Jürgen
 
Postgeschichte Am: 08.04.2010 14:18:43 Gelesen: 596808# 55 @  
@ heide1 [#54]

Hallo Jürgen,

ja, dieses Buch hatte ich gemeint. Es ist im Moment bei der Poststempelgilde vergriffen, wird aber sicher wieder neu aufgelegt.

Gruß
Manfred
 
heide1 Am: 08.04.2010 14:30:16 Gelesen: 596807# 56 @  
@ Henry [#32]

Moin Henry,

hier ein ähnlicher Landpoststempel aus 8391 Nottau, ich dachte erst, es wäre ein privater Stempel - bis ich Deinen aus Rulfingen sah, Danke fürs zeigen.

Gruß Jürgen


 
roteratte48 Am: 13.04.2010 11:50:06 Gelesen: 596631# 57 @  
@ Concordia CA [#832]

Hallo Jürgen

Du schreibst von der Einführung der Poststellenstempel ab 1928. Kannst Du mir evtl. sagen, ab wann es die, in der Form sehr ähnlichen, PostHILFSstellenstempel gab ? Ich kann im Moment keinen scannen, aber mir liegt z.b. ein blauer R3 "Posthilfsstelle / Freibergsee / Taxe Oberstdorf" aus 1903 vor.

Danke im Voraus - Rolf
 
Postgeschichte Am: 13.04.2010 13:01:09 Gelesen: 596615# 58 @  
@ roteratte48 [#57]

Hallo Rolf,

Jürgen (Concordia CA) hat in seinem Beitrag von den "Poststellen" gesprochen. Die Bezeichnungen der Postanstalten und der anderen Einrichtungen hat sich im Laufe der Zeit durch verschiedene Reformen geändert. Sie sollten zum besseren Verständnis aber auch so verwendet werden.

Die von Dir angesprochenen Posthilfstellen (PHSt) wurden im Reichspostgebiet 1881 eingeführt und waren zunächst nur für die Annahme der Postsendungen zuständig. 1889 wurden ihnen auch die Zustellung der Postsendungen übertragen, in Württemberg 1887 und in Bayern 1897. Wann die ersten eigenen Poststempel eingesetzt wurden, kann ich Dir nicht sagen, da die Zeit vor 1900 nicht zu meinen Sammelgebieten zählt.

Gruß
Manfred
 
Jürgen Witkowski Am: 13.04.2010 13:04:14 Gelesen: 596614# 59 @  
@ roteratte48 [#57]

Zu den Posthilfsstellen habe ich leider keine sehr fundierten Kenntnisse, aber wenn man Wikipedia Glauben schenken darf, wo man sich anscheinend auf eine Veröffentlichung von Dr. Helbig bezieht, war es wohl in Bayern ab November 1898 üblich, derartige Stempel zu verwenden. Es heisst dort:

"In Bayern wurden sogenannte „Postablagen” zum 1. November 1898 in Postagenturen oder in Posthilfsstellen umgewandelt. Die Posthilfsstellen erhielten einen amtlichen Gummistempel."

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Posthilfsstelle )

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
roteratte48 Am: 13.04.2010 13:20:02 Gelesen: 596610# 60 @  
Manfred und Jürgen - Euch beiden sehr herzlichen Dank für Eure Mühen und Hilfe !

Gruss vom Oberrhein - Rolf
 
muemmel Am: 13.04.2010 15:50:08 Gelesen: 596598# 61 @  
Hallo zusammen,

auch wenn es nicht mein Sammelgebiet ist, fällt einem hier und da mal etwas in die Finger, was zu diesem Thema passt:



Die Frankatur ist alles andere als berauschend, aber der Landpoststempel ist sehr schön abgeschlagen und als zusätzliches Schmankerl auch noch vom 5.5.55.

Schönen Gruß vom Land
Harald
 
Jürgen Witkowski Am: 21.05.2010 17:42:02 Gelesen: 595810# 62 @  
Ein Prachtexemplar von einem Poststellenstempel:

Kalkreute über Pfullendorf vom 23.10.1933

Er entsprach der vom Reichpostministerium mit Wirkung vom Juni 1933 erlassenen Verfügung, die Ortsbezeichnung in der Form Ortsname/über Leitpostamt auszuführen.

Sehr viel mehr Stempel als vorher verwendeten nun die Frakturschrift.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Cantus Am: 27.06.2010 13:59:59 Gelesen: 595272# 63 @  
Ich will mich auch einmal mit drei Stempeln beteiligen.







Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 18.07.2010 23:28:45 Gelesen: 594954# 64 @  
Hier drei neue Beispiele von mir. Ich habe mit allen oben gezeigten Stempeln nicht verglichen.




Althüttendorf über Angermünde




Blekensohl über Freiburg/Breisg.




Boberhöh über Crossen (Oder)

Viele Grüße
Ingo
 
Martinus Am: 01.11.2010 10:42:23 Gelesen: 592755# 65 @  
Na da habr ich auch einen schönen Landpoststempel aus dem Karton gezogen. Da mir aber die Frage bleibt, wo ist die Poststelle gewesen? Denn es ist ein Franziskaner Kloster, bis heute: http://www.vierzehnheiligen.de, eine empfehlenswerte Seite, und ich frage mich wo da die Post gestempelt wurde?



mit Sammlergruß Martinus
 
JFK Am: 01.11.2010 11:35:18 Gelesen: 592747# 66 @  
@ Martinus [#65]

Hallo Michael,

Vierzehnheiligen (Bad Staffelstein)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Brauerei Trunk in Vierzehnheiligen, 2010

Vierzehnheiligen ist ein Stadtteil von Bad Staffelstein, Oberfranken.

Im Ort befinden sich neben der Wallfahrtskirche ein Franziskanerkloster, zwei Bildungshäuser der Erzdiözese Bamberg (Diözesanhaus und Haus Frankenthal mit Wallfahrergaststätte Goldener Hirsch), der Gasthof Goldener Stern und die Alte Klosterbrauerei, jetzt Brauerei Trunk. Außerdem besitzt Vierzehnheiligen eine Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege mit Internat. Gegenüber von Vierzehnheiligen liegt auf der anderen Seite des Maintales das Kloster Banz.

Hilft das weiter?

Lieben Gruss
Jürgen
 
Martinus Am: 01.11.2010 11:39:22 Gelesen: 592745# 67 @  
@ JFK [#66]

Hallo Jürgen, danke schön! Dabei möchte ich es nicht vergessen, auch noch die Bildseite der Ansichtskarte zu zeigen:



Wenn ich diese Karte nicht gefunden hätte, dann wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass die Kirche 14 Heilige hat! Auch die sieht man wieder, die Philatelie oder das "Briefmarken sammeln" hilft Dir weiter!

mit Sammlergruß Martinus (alias Michael)
 
eisenhuf Am: 02.11.2010 19:10:21 Gelesen: 592676# 68 @  
Ein kleines Sortiment von verschiedenen Formen der Landpoststempel.

Leider ist der Erste (Miecholup bei Saaz) nur durch den Absender bestimmbar.

Machts gut
Hans-Dieter


 
Martinus Am: 02.11.2010 20:22:04 Gelesen: 592660# 69 @  
@ Concordia CA [#838]

Eine Frage habe ich an Dich; warum trägt Vierzehnheiligen keine Nummer im Landpoststempel und warum auch nur der Hinweis Lichtenfels Land ? Ist das dann die Land Bezeichnung ? Wie muss ich mir da den Postweg vorstellen?

Danke im Voraus.

martinus
 
Postgeschichte Am: 02.11.2010 21:57:46 Gelesen: 592640# 70 @  
@ Martinus [#69]

warum trägt Vierzehnheiligen keine Nummer im Landpoststempel und warum auch nur der Hinweis Lichtenfels Land ? Ist das dann die Land Bezeichnung ? Wie muss ich mir da den Postweg vorstellen?

Du hast diese Frage zwar Jürgen gestellt, aber ich kann Dir auch antworten.

Eine Postleitzahl kann nur dann angegeben werden, wenn Sie existent ist. Da diese erst 1944 eingeführt wurde und die Karte deutlich vor 1944 aufgegeben wurde, kann der Stempel noch keine Postleitzahl enthalten.

Der Postweg ist ganz einfach. Die Poststelle stempelte die Postsachen mit dem "Landpoststempel" ab und übergab diese dem Postwagen, der die Karten und Briefe dem zuständigen Postamt zur Abstempelung der Postwertzeichen transportierte.

Die Karte ist mit Sicherheit in Lichtenfels abgestempelt. Was Du mit "Ist das dann die Land Bezeichnung ?" meinst, ist mir unklar.

Gruß
Manfred
 
Jürgen Witkowski Am: 02.11.2010 22:02:59 Gelesen: 592640# 71 @  
@ Martinus [#69]

Weil die Postleitgebietszahlen im Briefverkehr erst Mitte 1944 in Deutschland eingeführt wurden. Ansonsten empfehle ich das Studium von Beitrag [#832]

Mit besten Sammlergrüßen
Concordia CA

Da war Manfred etwas schneller. ;-)
 
Martinus Am: 04.11.2010 18:22:25 Gelesen: 592551# 72 @  
@ Postgeschichte [#70]

Der Hinweis Lichtenfels Land, ist das dann die Landpoststelle gewesen?

gruß Martinus
 
Postgeschichte Am: 04.11.2010 19:19:21 Gelesen: 592544# 73 @  
@ Martinus [#72]

Hallo Michael,

ich versuche zu ergründen, was Du meinst. Hierzu beantworte mir bitte mal die Frage, was Du unter "Landpoststelle" verstehst? Dieser Begriff ist mir so nicht bekannt. Ich versuche dann Deine Frage zu beantworten.

Gruß
Manfred
 
Martinus Am: 04.11.2010 19:39:36 Gelesen: 592539# 74 @  
Es gibt doch Poststellen, und die für eine Region. Da habe ich immer angenommen,dass dies eine Landpoststelle ist? Vermute mal da bin ich im Irrglauben.

Mich würde interessieren, Lichtenfels Land, was diese Bezeichnung zu sagen hat?

Frage so besser formuliert?

gruß martinus
 
Jürgen Witkowski Am: 04.11.2010 20:39:18 Gelesen: 592531# 75 @  
@ Martinus [#74]

Lichtenfels Land war das Leitpostamt in dessen Bezirk die Poststelle Vierzehnheiligen lag. Von Lichtenfels aus fuhr die Kraftpost auf einem vorgeschrieben Kurs die Postämter, Postagenturen, Poststellen und Haltestellen an, lieferte Post an die Poststellenhalter aus und nahm von diesen dort aufgegebene Post mit.

So ergab es sich, dass die in Vierzehnheiligen aufgegebene und mit einem Poststellenstempel als Nachweis des genauen Aufgabeortes gestempelte Karte im Leitpostamt Lichtenfels den Tagesstempel Lichtenfels Land bekam.

Das Buch zum Film: Peter Griese, Poststellen-Stempel 1928-1988 ist bei der Poststempelgilde erhältlich.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Martinus Am: 04.11.2010 21:27:10 Gelesen: 592524# 76 @  
@ Concordia CA [#75]

Danke!
 
Martinus Am: 09.11.2010 11:42:03 Gelesen: 592333# 77 @  
Hammerhaus über Schalksmühle (Westf.)

Diesen Landpoststempel habe ich jetzt auf einer Ansichtskarte gefunden. Nun habe ich mir gedacht, das ist ja nicht weit und bin dort vor Ort gewesen. Überrascht war ich, dass es dort nur ein Hotel gibt! Mehr nicht. Etwas weiter ist noch eine Bahnlinie, aber die scheint wohl still gelegt zu sein. Leider konnte mir niemand sonst Auskunft über meine alte Karte geben. Außer, dass es sich dabei um das alte Waldhotel (und das steht ja auch auf der Karte) handelt. Gab es auch Poststellen in Hotels?





mit Sammlergruß Martinus
 
Postgeschichte Am: 09.11.2010 12:29:56 Gelesen: 592322# 78 @  
@ Martinus [#77]

Gab es auch Poststellen in Hotels?

Eher nicht. An Ausflugszielen wurden, wenn überhaupt, Posthilfsstellen eingerichtet. Meist waren es aber nur Sammelpunkte, an denen die meist Postkarten gesammelt und als Service von der Landpost abgeholt wurden. In diesen Fällen erhielten die Karten auch keine Stempel, es sei denn private Hinweisstempel der Verkaufstelle. Eine Poststelle war mit weiteren Befugnissen ausgestattet und personalintensiv. Dies konnten und wollten die Gaststätten und Hotels nicht leisten, daher wurden höchstens Posthilfstellen eingerichtet. Als Beispiel hier die "Posthülfstelle Zum Uglei".



Wenn Du Dich intensiv mit den Landpoststempeln auseinander setzen willst, empfehle ich Dir ein eingehendes Studium der Primärliteratur. Die Bezeichnungen und insbesondere die Befugnisse der Postämter, Poststellen, Postagenturen und Posthilfstellen haben sich im Laufe der Zeit mehrfach geändert, so daß keine pauschalen Aussagen getroffen werden können, sondern immer bezogen auf den Einzelfall.

Gruß
Manfred
 
Martinus Am: 09.11.2010 13:04:21 Gelesen: 592317# 79 @  
@ Postgeschichte [#78]

Danke. Ich habe ja das Buch von Herrn Griese, da ich Mitglied der Poststempelgilde bin. Habe auch gerade dies bezüglich einen Rückruf von Herrn Griese erhalten und er hat mir mitgeteilt, dass es möglich ist, dass auf dem Foto ein Postbus abgebildet ist, dann ist der Stempel in dem Hotel nur, weil der Postkraftkurs da vorbei gelaufen ist? Das wäre zu prüfen.

gruß Martinus
 
Postgeschichte Am: 09.11.2010 13:24:02 Gelesen: 592312# 80 @  
@ Martinus [#79]

Dann verstehe ich Deine Frage (Gab es auch Poststellen in Hotels?) nicht. Aber da Du die Sekundärliteratur schon besitzt und Kontakt zu dem Autor hast, dürfte sich der Laufweg des Postkraftkurses sicher noch klären lassen.

Gruß
Manfred
 
rostigeschiene Am: 24.02.2011 21:28:33 Gelesen: 589203# 81 @  
Dann möchte ich nach drei Monaten diesen Thread wieder nach oben holen. Heute habe ich zwei Karten bekommen auf denen sich ein Poststellen-Stempel befindet.

Zum einen Northen über Hannover, der zweite ist aus Billerbeck über Steinheim (Westf.)

Werner



 
Werner Steven Am: 20.03.2011 11:51:03 Gelesen: 588118# 82 @  
Habe ich gerade neu entdeckt.


 
Manne Am: 27.04.2011 12:21:45 Gelesen: 586911# 83 @  
Hallo zusammen,

hier ein Beleg aus Zollhaus bei Villingen, heute Villingen-Schwenningen.

Gruß
Manne


 
rostigeschiene Am: 28.05.2011 23:37:10 Gelesen: 585994# 84 @  
Diesmal möchte ich einen Landpoststempel, Steeg über Goch, zeigen. Kann mir jemand etwas über den Ort berichten?



Bei meiner Google-Suche kam leider nichts verwertbares heraus.

Schönes Restwochenende

Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 29.05.2011 16:46:23 Gelesen: 585938# 85 @  
@ rostigeschiene [#84]

Die damalige Poststelle II Steeg gehört heute zu Weeze. Sie liegt ganz im Westen des Ortes. Das zuständige Leitpostamt war Goch. Im Ortsverzeichnis I der Reichspost von 1944 ist die Poststelle II vermerkt.

Gib bei Google Maps einmal Weeze, Marienwasserweg ein, dann siehtst Du die Gegend. Außer Grünland und einigen landwirtschaftlichen Gebäuden ist dort allerdings nicht viel zu sehen.

Kann es sein, dass es beim Tagesstempel von Goch einen Stempelfehler bei der Datumseinstellung gibt? Ich lese -3. 6.49. -15.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
rostigeschiene Am: 29.05.2011 17:23:49 Gelesen: 585930# 86 @  
@ Concordia CA [#85]

Hallo Jürgen,

als ich die Karte zum ersten mal sah habe ich auch 49 im Stempeldatum gelesen.

Doch bei genauerem betrachten kann man erkennen das es eine 8 ist. Die linke Seite des unteren Bogen ist noch schwach zu erkennen.

Hier eine Ablichtung durch das USB-Mikroskop.



Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 29.05.2011 17:31:35 Gelesen: 585925# 87 @  
@ rostigeschiene [#86]

Auch dieses Datum wäre ungewöhnlich, da Hindenburg-Ganzsachen nach dem Ende des III. Reiches nach meinem Kenntnisstand nicht mehr gültig waren.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
rostigeschiene Am: 29.05.2011 18:06:16 Gelesen: 585920# 88 @  
Hallo Jürgen.

Es wird wohl eine 0 im Stempel sein, die Mitteilungen auf der Karte passen, so wie ich es erkennen kann, geschichtlich betrachtet in den Zeitraum um, oder kurz nach der Kapitulation der Niederlande. Dafür sprechen auch die anderen Daten im Stempel, 3.6.

Am 14.5.1940 haben sich die niederländischen Streitkräfte der deutschen Übermacht ergeben.

Hier noch die Rückseite der Karte, relativ einfach zu lesen.



Mit Sammlergrüßen

Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 29.05.2011 18:14:33 Gelesen: 585918# 89 @  
@ rostigeschiene [#88]

Das Datum aus 1940 wird wohl das richtige sein. An diesem Beispiel kann man wieder einmal sehen, wohin ein schlecht abgeschlagener Stempel zusammen mit einem "Knick in der Optik" führen kann.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
heide1 Am: 29.05.2011 23:33:36 Gelesen: 585894# 90 @  
Moin,

ich möchte auch mal: PST II Unewatt/Flensburg - Nov. 1944.

Falls nicht bekannt, bitte Rolf zuleiten.

Gruß Jürgen


 
reichswolf Am: 23.06.2011 15:32:32 Gelesen: 584974# 91 @  
Was haben die US-Armee, die Organisation Gehlen, eine Sprachenschule und die deutsche Zentrale der Hare Krishna Bewegung (ISKCON) mit Sommerfrischlern gemeinsam? Sie alle waren mal auf dem Rettershof! Dort gab es auch eine Landpoststelle, die den Gummistempel 16 Rettershof über Königstein Ts. führte. Diesen kann ich hier auf einer Karte vom 12.09.1960 zeigen. Zur Entwertung der Marke diente der Zweikreisstegstempel (16) KÖNIGSTEIN (TAUNUS) g. Wer mehr über den Rettershof erfahren will, dem empfehle ich den Wiki-Artikel dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Rettershof



Außerdem kann ich noch einen weiteren Stempel einer Poststelle des Leitpostamtes in Königstein vorstellen: Schneidhain über Königstein (Taunus). Die Markenentwertung erfolgte hier mit dem Handwerbestempel (16) KÖNIGSTEIN (TAUNUS) Heilklimatischer Kurort vom 16.06.1953. Ich habe etwas mit mir ringen müssen, ob ich die Karte hier zeige, weil diese arg fleckig ist, aber da es ja um die Stempel geht und diese lesbar sind, habe ich mich entschieden, den Beleg hier vorzustellen. Zumal ich nicht weiß, welche Stempel in der Literatur bereits erfasst sind und welche nicht.



Beste Grüße,
Christoph
 
Hawoklei Am: 10.07.2011 09:08:42 Gelesen: 584196# 92 @  
Hallo am Sonntag an alle "Stempelreporter" und Besucher von "Philastempel.de".

Ich möchte eine Frage zur Diskussion stellen, die mit diesem Thema zu tun hat: Sind wir alle der Meinung dass es ausreicht, bei der Stempelerfassung nur die rechteckigen Poststellenstempel ein zu stellen? Kann man sich das Datum im Stempeltext dazu ausdenken? Nachgewiesen ist es doch wohl nicht! Nach meiner Meinung gehört doch auch jeweils der Rundstempel mit Datum und "LAND" als "Poststellenstempel" dazu. Nach "Peter Griese" sind das nämlich auch "Poststellenstempel". Wer den Band 175 der Poststempelgilde besitzt hat z.B. gute Beispiele auf Seite 59 und folgende!

Mich würde nur eure Meinung interessieren!

Beste Grüsse
Hans
 
Pommes Am: 10.07.2011 12:39:05 Gelesen: 584163# 93 @  
@ Hawoklei [#92]

Hallo Hans,

Sind wir alle der Meinung dass es ausreicht, bei der Stempelerfassung nur die rechteckigen Poststellenstempel ein zu stellen?

Ich bin dieser Meinung.

Kann man sich das Datum im Stempeltext dazu ausdenken?

Kann man machen, sollte man aber nicht. Nachgewiesen ist es insofern, als man es dem Beleg entnehmen kann. Bei Vorphilastempeln ohne Datumangabe, kann man ja auch nur auf den Beleg und gegebenenfalls dessen Inhalt zurückgreifen. Deswegen wird niemand fordern, den ganzen Beleg in einer Stempeldatenbank zu zeigen. Wenn man das Stempeldatum gar nicht ermitteln kann, dann muss man es eben weglassen (z. B. wenn nur ein Poststellenstempel ohne Datum abgeschlagen ist und auch sonst anhand des Belegs keine Zuordnung möglich ist).

Die Poststellenstempel jeweils mit dem Leitamtstempel gemeinsam zu zeigen, halte ich nicht für sinnvoll, weil es hier verschiedene Kombinationen gibt.

1. es wurde gar kein Leitamtstempel abgeschlagen, weil das Leitpostamt nie berührt wurde

2. es wurde der Tagesstempel mit der Bezeichnung "LAND" (oder ähnlichen anderen Bezeichnungen) verwendet

3. es wurde ein anderer Tages- oder Gelegenheitsstempel ohne die Bezeichnung "LAND" benutzt

4. es wurde ein Stempel eines anderen Postamtes verwendet (z. B. bei Übergabe der Landpost an die Bahnpost)

Neben diesen Kombinationen besteht zudem die Möglichkeit, dass die jeweiligen Stempel verschiedene Verwendungszeiträume hatten. Die eindeutige Angabe des Verwendungszeitraumes des Poststellenstempels wäre dann kaum noch möglich, wenn man jede Kombination insgesamt als "Poststellenstempel" verstehen wollte.

Dann wären z. B. diese beiden "Stempel" verschiedene Poststellenstempel (einmal mit Leitamtstempel "LAND" und einmal der "normale Tagesstempel):



oder hier lägen sogar drei verschiedene vor (Leitamtstempel "LAND", Werbestempel und "nomaler" Tagesstempel):



Es handelt sich aber in allen gezeigten Beispielen um dieselbe Poststelle und lediglich um zwei Poststellenstempel.

Peter Griese unterscheidet meines Erachtens hier auch deutlich, wenn er zunächst die Formen und Schrifttypen der Poststellenstempel zeigt (Seite 20 ff.) und dann die Leitamtstempel (Seite 36 ff.).

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Hawoklei Am: 11.07.2011 21:57:32 Gelesen: 584061# 94 @  
@ Pommes [#93]

Hallo Thomas,

danke für die ausführliche Aufklärung! Ich werde also jetzt auch mit dem einscannen anfangen!

Beste Grüsse Hans
 
Werner Steven Am: 12.10.2011 12:33:33 Gelesen: 578362# 95 @  
Poststellenstempel

Seit 1871 gab es im Reichspostgebiet Postagenturen, kleine Postanstalten mit geringem Verkehr, die von Privatpersonen im Nebenamt verwaltet wurden. In Bayern und Württemberg gab schon zu Thurn und Taxisschen Zeiten “Postablagen”. Sie wurden in Bayern 1898, in Württemberg 1876, in Postagenturen umbenannt. 1875 waren 2.260 Postagenturen im Betrieb.

1880 wurde der Versuch gemacht, Landbriefträger mit Fuhrwerken auszurüsten. Gleichzeitig wurden in schneller Folge Postagenturen und, ab 1881, Posthilfsstellen geschaffen. Von denen es Ende 1880 bereits 3.339 gab.
Posthilfsstellen besorgen die Abgabe von Postwertzeichen und Formblättern, sowie die Annahme von gewöhnlichen Briefen und Paketen. Die Verwalter übergaben die eingelieferten Sendungen dem Landbriefträger oder den den Ort berührenden Postkutschen und nahmen die Sendungen für ihre Kundschaft in Empfang. Die Sendungen konnten dann sofort in der Posthilfsstelle abgeholt werden.

Schon bald begann man die Post ein- oder zweimal die Woche auszutragen, es ist sogar von einer Sonntagszustellung die Rede. Das dabei kassierte Bestellgeld durfte der Posthalter behalten. Die Entgegennahme von Anweisungen, Einschreib- und Wertsendungen war Vertrauenssache des Absenders zum Inhaber der Posthilfsstelle. Erst mit der Ankunft beim Postamt wurde daraus rechtlich eine Postsendung. Daran hat sich bis 1995 nichts geändert.

1887 gab es 5.571 Postagenturen und 7.560 Posthilfsstellen. Die Zahl der Zustellreviere der Landbriefträger war bis 21.000 vermehrt worden. Die Post war in 133.800 Ortschaften vertreten und konnte 16.5 Millionen Kunden bedienen. Der Postverkehr hatte um fast 40% zugenommen. 1913 gab es 10.7000 Postagenturen und 25.683 Posthilfsstellen. Die Posthilfsstellen führten einen amtlichen Gummistempel. Damit wurde nicht das Postwertzeichen entwertet sondern neben die Marke abgeschlagen. Die Entwertung erfolgte im Postamt.
Häufig wurden sie in Ausflugsorten eingerichtet, meist in Gaststätten.

Stempelabschläge von kleinen Orten auf dem flachen Lande und aus kleinen Vororten von Großstädten sind recht selten. Manche Posthilfsstellenstempel kommen aber bis weit in die 1950er Jahre vor. Es gab 1950 noch 2.605 Posthilfsstellen. 1923 erhielten Posthilfsstellen die neue Bezeichnung Postagenturen mit einfachem Betrieb und wurden zum 1. April 1927 zu Poststellen II Land. Poststellen waren eine neue Gattung von Nebenpostanstalten.



Landkraftpost

Am 31. Dezember 1927 gab das Reichsposministerium Richtlinien für die Neugestaltung des Landpostwesens bekannt. Danach sollten die Landposten nach und nach mit Kraftfahrzeugen ausgerüstet werden. Im Frühjahr und Sommer wurden bei 72 Postämtern 131 Kraftwagenbezirke und 1944 in ihnen liegenden Poststellen eingerichtet. Ende März 1929 waren bei 351 Leitpostämtern rund 540 Landkraftposten vorhanden, die rund 3,3 Millionen Landbewohner versorgten über 1150 Postagenturen und 7321 Poststellen versorgten.

Die Landkraftposten gingen von den Leitpostämter (LPA), diese möglichst mit Bahnanschluß, aus. Dort fertigte man die Sendungen von und aus den Landpostbezirken ab, regelten den Barverkehr, die Abrechnung und den Schriftwechsel mit den ihn unterstellten Poststellen. Sendungen von den Poststellen wurden erst beim LPA postfertig gemacht, gebucht, bezettelt und gestempelt.



Zu diesem Zwecke erhielten die LPA Tagesstempel mit dem Namen des LPA und dem Zusatz Land. Gestempelt wurde mit dem Stempel des Leitpostamts mit dem Zusatz "LAND". Zunächst waren es Kreisstegstempel in verschiedenen Formen, die die seit 1927 bei der Reichspost eingeführten Stundenzählung in 24 Stunden-Einteilung hatten. Nachdem 1931 die genormten Zweikreisstempel eingeführt waren, gab es sie auch für die Landpoststellen der Leitpostämer mit dem Zusatz "LAND". Daneben sind häufig andere Stempelformen, wie Werbestempel und Stempelmaschinen, im Einsatz gewesen.

Auch die Zettel für Pakete, Einschreib- und Wertsendungen sollten den Zusatz “Land” tragen Es gibt sie auch mit dem Vermerk “Lkp” oder “L”. Andere Zettel sind ohne Hinweis und nur über den Stempel der Poststellen zuzuordnen.



Bei einer Stempel-Neubestellung wurde die Zusatzbezeichnung "Land" (Münster 2 / Land) seit dem 26. Mai 1933 durch den vor dem Namen des Leitpostamt stehenden Zusatz "über" (Eggerode / über Burgsteinfurt) abgelöst.
Soweit die Stempel der Landpoststellen.

Die Poststellen waren mit Gummistempeln “in rechteckiger Form” ausgerüstet worden. Sie sollten nicht zur Entwertung abgeschlagen werden, sondern dienten nur als Herkunftsangabe. Blieb die Sendung im Zustellbereich der Poststelle, musste die Marke mit dem Gummistempel entwertet werden (Ortsporto). Werbestempel für den Ort waren erlaubt.

Die Stempel der Poststellen waren nicht genormt und daher außerordentlich vielgestaltig. Innerhalb eines Leitpostamts-Bereich waren die Stempel selten einheitlich. Wenn Ersatz notwendig wurde, wandelte sich das Stempelbild.
Während des Krieges, am 25 Juli 1941, erfolgte die Einteilung des Reichsgebiets, einschließlich der während des Krieges unter deutscher Zivilverwaltung gekommenen ausserdeutschen Gebiete, in 24 "Päckchen-Leitgebiete" (Braunschweig 20).

Die "Anweisung für den Briefverteildienst" übernahm und erweiterte am 19. Oktober 1943 die Einteilung der Päckchen-Leitgebiete für den Briefbeförderungsdienst (Braunschweig 20b). Nun musste in die Stempel die Postgebietsleitzahl eingefügt werden.

Mit der Einführung der Postleitzahlen, am 3. November 1961 erhielten die Poststellen II, ab 1962, nach und nach Tagesstempel. Die letzte Ziffer der 4-stelligen Postleitzahl, von 1 bis 9, weist die Pst. II aus. Die Umstellung auf die Metallstempel war so schnell nicht zu erreichen. Abhilfe brachte ein vom Posttechnischen Zentralamt genormter Gummistempel, der bis 1964 durch den Metalltagesstempel abgelöst werden konnte.



Zur Vertiefung:

H. J. Anderson “50 Jahre Landkraftpost (1928-1978)” in Post- und Fernmeldegeschichte zwischen Nord- und Ostsee. Hrsg. Bezirksgruppe Kiel der Gesellschaft für deutsche Postgeschichte, Heft 1/1978
 
Totalo-Flauti Am: 12.10.2011 21:25:05 Gelesen: 578319# 96 @  
Liebe Sammlerfreunde,

hier 3 mir vorliegende Poststellenstempel aus dem Bereich Leipzig C2 Land - Kulkwitz Braunkohlenbergwerk, Lausen und Lindhardt.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti






 
volkimal Am: 13.10.2011 17:03:24 Gelesen: 578229# 97 @  
Hallo zusammen,

bei Briefmarken Fischer werden momentan einige tausend Poststellen-Stempel angeboten. Dabei tauchen immer wieder dieselben Anschriften auf, u.a. Günther Stirl in Chemnitz. Wer dahintersteckt zeigt die zweite Karte. Es ist die "Arbeitsgemeinschaft Landpost i. d. Zentr. Komm. Philatelie des Kulturbundes z.d.E.D.".

Was bedeuten "Komm." bzw."z.d.E.D." ?



Alt-Bork über Borkheide (1948)



Alt-Bork über Borkheide (Kr. Zauch-Belzig) (1952)

Der zweite Stempel ist rechts abgeschnitten. Entweder lag dort schon die nächste Karte, so dass der Abschlag nicht vollständig war, oder es wurde etwas aptiert. Wer kann mir sagen was der Grund ist?

Später heißt es dann:



Alt-Bork über Belzig (1957)



Alt-Bork Kreis Belzig (1962)

Herzliche Grüße
Volkmar
 
Pommes Am: 14.10.2011 20:00:24 Gelesen: 578117# 98 @  
@ volkimal [#97]

Hallo Volkmar,

Aküfi in Reinstform:

Komm. = Kommission
z.d.E.D. = zur demokratischen Erneuerung Deutschlands

Man findet sogar etwas in Bundesarchiv: http://midosa.startext.de:8180/barch/MidosaSEARCH/dy27/index.htm?kid=82A87362B8A44FC69D855DF1432A5300 (DY 27 / 6482)

M. d. b. S.
Thomas ;-)
 
volkimal Am: 14.10.2011 20:29:59 Gelesen: 578107# 99 @  
@ Pommes [#98]

H.T.

d !

V.
 
Pommes Am: 11.01.2012 19:30:18 Gelesen: 570985# 100 @  
Da dieses Thema auch schon wieder einige Monate schlummert, wird es Zeit es mal wieder zu beleben.

Ich hatte vor einigen Monaten das Glück ein Postauslieferungsbuch der Poststelle Taupadel / Kr. Schmölln für den Zeitraum vom 01.06.1963 bis zum 10.07.1963 zu erwerben. Hier mal das Deckblatt und zwei Doppelseiten zum anschauen:







Zu den Eintragungen und dazu wie diese Büchlein konkret verwendet wurden, kann ich leider nicht viel sagen. Vielleicht hat einer unserer "alten Hasen" mehr Erfahrungen.

Jedenfalls ein schöner Fund, der nur so nach Postgeschichte "duftet" ;-). Ich habe mich mächtig gefreut!

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Postgeschichte Am: 11.01.2012 19:53:32 Gelesen: 570978# 101 @  
@ Pommes [#100]

Hallo Thomas,

hierbei handelt es sich offensichtlich um ein "Zustellungsbuch" (bei Poststellen II - Zustellbogen), in das der Zusteller die Auslieferung nachzuweisender Sendungen, wie Einschreib- und Wertbriefsendungen, versiegelte Wertpakete, Nachnahmesendungen und Postaufträge, sowie Zollinhaltserklärungen, Ablieferungsscheine, Gebührenzettel, Paketkarten zu gewöhnlichen Paketen mit Nachnahme und Nachgebühren einzutragen hatte. Die in Deinem scan gezeigten Marken sind die eingenommenen Zustellgebühren für Pakete (30 Pf je Paket).

Gruß
Manfred
 
Pommes Am: 11.01.2012 20:20:31 Gelesen: 570969# 102 @  
@ Postgeschichte [#101]

danke für die Reaktion! Ist: "Zustellungsbuch" der offizielle/gebräuchliche Terminus (weil in Anführungszeichen)? Ich hatte weder Zustellungsbuch noch meine Wortschöpfung vorher gehört.

Tatsächlich war ich etwas schreibfaul und habe die Sache einfach mal gezeigt. Daher lag das Stück wohl auch so lange hier herum, ohne gezeigt zu werden. Sonst bin ich "zeigefreudiger" ;-) bitte nichts falsches denken!

Dass das Büchlein zum Nachweis der Zustellung und Verrechnungszwecken gebraucht wurde, ist glaube ich selbsterklärend. Die Zustellgebühren (in Marken) sind schon interessanter. Mein Augenmerk galt aber eher den genauen Eintragungen. Da gibt es diese kryptischen "R 5", "R 14", "T 5", "G 19" oder "L 1" als Leitzahl/Amtskennzahl/"AufgA" (?) oder die Spalte "E Sdg". Mir fehlt Vergleichsmaterial, als dass ich mir dazu eine Meinung bilden könnte; geschweige denn es richtig erklären. Daher der Aufruf an die "alten Hasen".

Vielleicht hat ja jemand etwas ähnliches zu zeigen, dann werde ich bestimmt schlauer. Falls jemand - auch nur so - genaueres weiß, tut er bestimmt nicht nur mir einen Gefallen, sein Wissen hier zu teilen.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Postgeschichte Am: 11.01.2012 20:56:29 Gelesen: 570958# 103 @  
@ Pommes [#102]

"Zustellbuch" ist der offizielle Terminus. Bei Poststellen (II) wurden "Zustellbogen" verwendet, die als "Zustellbuch" galten. Die Bezeichnungen "R 5, "R 14" usw. müssten wie die Überschrift zeigt, Leitzahl/Amtskennzahl oder Aufg. A. sein. Die Spalte E Sdg. ist definitiv für die Einschreibnummer der Einschreibsendungen vorbehalten gewesen, während bei Paket die Einlieferungsnummer einzutragen war.

Gruß
Manfred
 
Germaniafan Am: 05.04.2012 21:09:13 Gelesen: 563894# 104 @  
Hier zwei Belege aus meiner Sammlung "Poststellenstempel".

Schöne Grüße
Guido




 
Rore Am: 05.04.2012 23:03:53 Gelesen: 563869# 105 @  
@ Werner Steven [#82]

Die Seite ist aber nicht zu lesen.

Gruß
Rore
 
Germaniafan Am: 07.04.2012 11:42:53 Gelesen: 563732# 106 @  
2 weitere Belege "Poststellenstempel":



Schöne Grüße
Guido
 
Germaniafan Am: 11.04.2012 11:14:11 Gelesen: 563451# 107 @  
Weiter gehts mit 3 Belegen "Poststellenstempel":



Hundseck über Biel (Baden)



Daiting über Rain (Lech) und Möttlingen über Calw

Schöne Grüße
Guido
 
Germaniafan Am: 14.04.2012 16:29:31 Gelesen: 563194# 108 @  
Weitere Stempel "Poststellenstempel":











Schön Grüße
Guido
 
Germaniafan Am: 18.04.2012 21:07:35 Gelesen: 562880# 109 @  
Hier noch mal einige Belege zum Thema Poststellenstempel:









Schöne Grüße
Guido
 
reichswolf Am: 26.04.2012 16:55:25 Gelesen: 562411# 110 @  
Hier wurde zu lange nichts mehr aus Aachen gezeigt, das muß ich ändern. Zu sehen gibt es eine Firmenpostkarte vom 09.04.1938 gelaufen von Krummerück / über Aachen 1 nach Hagen-Haspe. Dieser Landpoststempel war in den Jahren 1936-39 in Gebrauch (die Poststelle selbst gab es aber deutlich länger, sie existierte zwischen 1929 - 1971).

Der Tagesstempel, ein Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten, lautet AACHEN 1 / LAND. Er wurde zwischen 1929 und 1943 benutzt.



Beste Grüße,
Christoph
 
Germaniafan Am: 29.04.2012 12:49:40 Gelesen: 562241# 111 @  
Nochmal einige Belege mit Poststellenstempeln. Wie lange die Stempel jeweils verwendet wurden kann ich leider nicht sagen da mir hierfür die Unterlagen fehlen.









Schöne Grüße
Guido
 
westfale1953 Am: 10.05.2012 08:29:31 Gelesen: 561660# 112 @  
Bevor dieses interessante Thema einschläft, will ich auch mal einige Stempel zeigen:

Neuweiler über Böblingen (Württ.) vom 23.5.61



und Gaggstatt über Crailsheim vom 2.5.61



Habe sicherlich noch einige mehr, muss ich allerdings erst heraussuchen.

Bernhard
 
westfale1953 Am: 10.05.2012 09:03:43 Gelesen: 561651# 113 @  
Gleich noch 3 weitere:

Gippe über Reichenbach (Vgtl.) 19.9.38



Steinheidel Schwarzenberg (Sachsen) Land 14.6.32



Heuersdorf Borna (Bz. Leipzig) Land 26.2.32



Bernhard
 
sachsen-teufel Am: 15.06.2012 14:44:33 Gelesen: 559422# 114 @  
In einem kleinen Kartenlot fand ich diesen Beleg mit dem abgebildeten Stempel der Posthilfstelle Rothwandhaus.

Ich gehe davon aus, daß dieser Stempel amtlich war und durch den damaligen Pächter bzw. einer seiner Angestellten selbst abgeschlagen wurde. Die Karte kam dann irgendwie "ins Tal" und wurde per Bahnpost nach München befördert.

Randnotiz: Karteneindruck Rotwandhaus (also ohne h, wie auch heute noch geschrieben lt. Wiki)), im Stempel aber mit h.

Ergänzende Informationen oder Korrekturen sind erwünscht, evtl. kann noch jemand den Bahnpoststempel bezüglich der Bahnstrecke deuten ?

Gruß
Michael




[Beitrag wurde wegen der gestellten Frage redaktionell ins Bahnpost Thema kopiert]
 
T1000er Am: 16.06.2012 20:23:19 Gelesen: 559346# 115 @  
@ Richard [#831]

Hast Du den Beleg mit dem Landpoststempel von Allenz (heute: Mayen-Alzheim) noch in Deiner Sammlung? Wenn ja, ich würde gerne eine Kopie vom kompletten Beleg von Dir bekommen!

Gruß,
T1000er
 
Richard Am: 26.06.2012 14:58:56 Gelesen: 558700# 116 @  
@ T1000er [#115]

Den Beleg hatte ich nie in der Sammlung, wie in Beitrag [#831] geschrieben wurde die Abbildung im Briefmarken Cafe gezeigt, dort sind die Belege nur jeweils wenige Tage zu sehen.

Schöne Grüsse, Richard
 
reichswolf Am: 27.06.2012 13:10:25 Gelesen: 558594# 117 @  
Eine Postkarte mit dem Landpoststempel 22c Aachen-Lintert und dem Tagesstempel des Leitpostamtes AACHEN 1 LAND l vom 19.05.1956 kann ich heute zeigen. Gelaufen ist die Karte nach Welkenrath in Belgien.



Beste Grüße,
Christoph
 
rostigeschiene Am: 10.09.2012 21:20:42 Gelesen: 554821# 118 @  
Hier eine Glückwunschkarte, vom 31.12.1937, aus Südhorsten, deren Leitpostamt Stadthagen war.



Südhorsten ist ein kleiner Ort, zur Gemeinde Helpsen gehörend, zwischen Bückeburg und Stadthagen.

Die Gemeinde Helpsen besteht aus den Ortschaften Helpsen, Kirchhorsten (mit Wittenfeld) und Südhorsten. (Quelle: Wikipedia)

Nach Information aus dem Gemeindeverzeichnis, http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?schaumburg-lippe/bueckeburg.htm, liegt Südhorsten im Fürstentum Schaumburg-Lippe im Kreis Bückeburg und hatte am 1.12.1910 genau 524 Einwohner.

Die heutige Gemeinde Helpsen hat, mit Stand 31.12.2011, 1936 Einwohner. (Quelle: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen)

Viele Grüße

Werner
 
jürgenw Am: 13.09.2012 12:24:19 Gelesen: 554674# 119 @  
Hallo Michael,

in meiner Sammlung befindet sich auch eine Postkarte mit diesem Stempel. Die Posthilfsstelle Rotwandhaus, hier ohne „h“, wurde 1899 eingerichtet. Sie war nur im Sommer in Betrieb. Sie war wiederum eine Außenstelle der Postablage Neuhaus am Schliersee, ab 1895. Ab 1898 eine Agentur, jeweils auch nur im Sommer. Ab 1898 Agentur ganzjährig (Günter Haas, Deutsche Postorte 1490-1920, Feuser Verlag). Posthilfsstellen, Postablagen und Agenturen durften die Marken nicht abstempeln sondern den Abschlag links neben der Marke setzen. Gestempelt wurde erst auf einem regulärem Postamt. In diesem Fall von einem Fahrendem Postamt im Zug von Bayrisch Zell nach München. Das Datum des Bahnpoststempels 30. August 1920. Es ist zu vermuten, dass der Stempel auf der oben gezeigten Karte auch ein Stempel dieser Bahnlinie ist.

Gruß jürgenw


 
rostigeschiene Am: 13.09.2012 16:24:04 Gelesen: 554655# 120 @  
Von der Posthilfsstelle Rothwandhaus kann ich auch noch einen Stempel beisteuern.



Auffallend ist das zwischen August 1919 und September 1922 drei verschiedene Geräte zum Einsatz kamen. Der Stempel aus Neuhaus ist leider nicht lesbar. Der Beamte in Melsungen sah sich veranlasst, die Marke unübersehbar mit seinem Ankunftstempel zu verzieren. Dass die Karte anschließend nach Cassel weiterbefördert wurde, ist hier noch erwähnenswert.

Viele Grüße

Werner
 
sachsen-teufel Am: 13.09.2012 19:00:17 Gelesen: 554631# 121 @  
@ jürgenw [#119]

Hallo und vielen Dank für die zusätzlichen Informationen !

Der Bahnpoststempel wurde auch im Thema "Bahnpostmarken und Bahnpoststempel" von Altpapiersammler identifiziert: Beim gezeigten Bahnpoststempel handelt es sich um die Strecke MÜNCHEN - BAYRISCHZELL mit der Stempelform 3.3.3.0 ("BAHNPOST" mittig in der 3. Zeile + "ZUG" ausgeschrieben). Im Stempelkatalog der ArGe Bahnpost mit M0927 gelistet, paßt also mit deinen Infos zusammen.

@ rostigeschiene [#120]

Danke Werner für's Zeigen. Ja, drei verschiedene Stempelgeräte innerhalb 3 Jahren ist wirklich bemerkenswert, vielleicht taucht ja noch ein weiterer auf.

Gruß
Michael
 
jk Am: 13.09.2012 21:40:34 Gelesen: 554621# 122 @  
Habe einen schönen Stempel der Posthilfsstelle BELCHEN vom 30.4.56 entdeckt. Weiss jemand von wann bis wann diese existierte?

Gruss Jürgen


 
westfale1953 Am: 20.11.2012 19:05:48 Gelesen: 551325# 123 @  
Habe heute einen schönen Beleg erhalten:



LENGENRIEDEN über LAUDA

Lengenrieden (112 Einwohner Ende 2011) ist ein Stadtteil von BOXBERG (1486 Einw.) und liegt im Main-Tauber-Kreis. Wie viele Einwohner der Ort 1936 hatte, konnte ich leider nirgends in Erfahrung bringen.

Dieser Brief mit seinen perfekt abgeschlagenen Stempeln bekommt auf jeden Fall aber einen Ehrenplatz in meiner Sammlung!

Schönen Abend noch,

Bernhard
 
Cantus Am: 20.11.2012 20:40:10 Gelesen: 551307# 124 @  
@ westfale1953 [#123]

Hallo Bernhard,

Lengenrieden hatte 1933 = 221 Einwohner, 1939 = 224 Einwohner; was für ein starker Aufwärtstrend.

Die Daten stammen von hier:

http://www.verwaltungsgeschichte.de/ortsbuch39.html

Viele Grüße
Ingo
 
westfale1953 Am: 20.11.2012 20:58:40 Gelesen: 551298# 125 @  
@ Cantus [#124]

Danke für die Info, Ingo!

Bernhard
 
Germaniafan Am: 04.01.2013 12:28:25 Gelesen: 549741# 126 @  
Hallo zusammen,

mal wieder was zum Thema Poststellenstempel.



Ansichtskarte vom 3.4.1931 von Markdorf nach Ingoldingen. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von ROGGENBEUREN MARKDORF LAND



Ansichtskarte vom 19.5.1938 von Rosenheim nach Kleisedlitz-Haidenau in Sachsen. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Oberflintsbach über Rosenheim

Schöne Grüße
Guido
 
briefefan Am: 06.01.2013 14:46:38 Gelesen: 549656# 127 @  
Hallo Jürgen,

diese Posthilfstelle bestand anscheinend nur in der Vorstellung des Gasthof-Inhabers.

Denn von 1944 bis 1959 ist in keinem der mir vorliegenden postamtlichen Verzeichnisse eine Posthilfstelle Belchen aufgeführt:

Ortsverzeichnis I der Postämter und Postamtsstellen ... in Großdeutschland 1944,
Ortsverzeichnis .. der Postämter und Amtsstellen ... Französische Zone 1947,
Ortsverzeichnis I ... der Postämter und Postamtsstellen ... der vier Besatzungszonen 1949,
desgl. ... im Bereich der deutschen Postverwaltungen 1952, 1959.

Laut Müllers Großes Deutsches Ortsbuch von 1949 ist Belchen ein "Gh" (= Gasthof oder Gehöft), Post und nächst gelegener Bahnhof Schönau (Schwarzwald), und liegt in der Gemeinde Schönenberg.

Deine Karte trägt übrigens den Posttagesstempel Schönau (Schwarzw).

Viele Grüße
Wolfgang.
 
Postgeschichte Am: 06.01.2013 17:38:12 Gelesen: 549638# 128 @  
@ jk [#122]

Hallo Jürgen,

im Jahre 1866 wurde auf dem Belchen, der vierthöchsten Erhebung des Schwarzwaldes, das erste Rasthaus unterhalb des Gipfels errichtet. Im Jahr 1899 wurde der Neubau der Gaststätte fertiggestellt. Wann die erste Posthilfsstelle im Gasthaus eingerichtet wurde, kann ich nicht sagen. Zumindest am 28.7.1919 hat sie nachweislich aber schon bestanden.



Ansichtskarte vom Belchen, mit Posthilfstellenstempel "Höchste Posthülfstelle Badens / Belchen / 1415 m ü.d. Meer / ? d. Stiefvater", sowie Markenentwertung von Schönau / *(WIESENTHAL)a.

Die Posthilfstelle bestand nicht nur in der Vorstellung des Gasthof-Inhabers, sondern wurde von der Post genehmigt. Posthilfstellen wurden oft in Gasthöfen oder Hotels eingerichtet, die sich an touristisch interessanten Ausflugszielen befanden. Um den Touristen den Versand von Erinnerungspostkarten u.ä. zu ermöglichen wurden diese Posthilfstellen mit in den Postverkehr integriert (oder die Postsendungen vom Inhaber selbst zum nächsten Postamt gebracht), ohne jedoch in eine Postleitkarte aufgenommen zu werden. Dies ist auch der Grund, wieso eine Vielzahl dieser Posthilfstellen nicht in den von Wolfgang genannten amtlichen Ortsverzeichnissen erscheinen.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
briefefan Am: 07.01.2013 21:57:07 Gelesen: 549572# 129 @  
@ Postgeschichte [#128]

Hallo Manfred,

1919 mag die Posthilfstelle Belchen bestanden haben. Darüber besitze ich keine Unterlagen. 1944 bis 1959 bestand sie nicht (mehr?). 1939 gab es über 5000 Posthilfstellen im Deutschen Reich, 1950 über 2600 im Bereich der Deutschen Bundespost. Alle diese Posthilfstellen stehen in den von der Post herausgegebenen Ortsverzeichnissen. Das ergibt sich aus der Einleitung dieser Verzeichnisse. Und die Post musste ja wohl wissen, welche Posthilfstellen mit ihrer Genehmigung und unter ihrer Kontrolle bestanden. Sie bezahlte sogar (mit einem geringen Betrag) die Hilfsposthalter. So hießen die Inhaber der Posthilfstellen.

Wenn du sagst, nicht alle Posthilfstellen standen in den genannten Verzeichnissen, dann gib bitte eine Quelle dafür an, z. B. eine Dienstvorschrift der Post. Ich kenne keine.

Näheres über Posthilfstellen kannst du im Handwörterbuch des Postwesens nachlesen, das 1953 vom Bundespostministerium herausgegeben wurde. Die 1. Auflage dieses Handwörterbuchs erschien 1927, herausgegeben von hohen Beamten des Reichspostministeriums und der Reichspost.

Wolfgang.
 
Postgeschichte Am: 07.01.2013 23:35:32 Gelesen: 549565# 130 @  
@ briefefan [#129]

Hallo Wolfgang,

die Fundstellen in dem Handwörterbuch des Postwesens 1927 und 1953 sind mir bekannt, vielen Dank. Darüber hinaus habe ich Primärliteratur (Verfügungen, Erlasse und Dienstanweisungen), die sich mit den Posthilfstellen befassen und bin auch in der Lage, diese zu lesen. Eine Dienstvorschrift der Post, daß nicht alle Posthilfstellen in den genannten Verzeichnissen enthalten kann ich Dir leider nicht bringen, die gab es nicht. Dafür kann ich Dir dies anhand eines Eintrages im Ortsverzeichnis I vielleicht verdeutlichen.

Im Ortsverzeichnis I von 1949 heißt es in den Vorbemerkungen:

1. Das Ortsverzeichnis I enthält in der ersten Spalte die Postleitzahl (vgl. Ziffer 5), in der zweiten Spalte die Postämter und -amtsstellen, Bahnhöfe und Schiffsanlegeplätze in Deutschland und in der dritten Spalte die zuständigen Oberpostdirektionen.

Posthilfsstellen, die nicht an der Eisenbahn liegen, Haltestellen ohne Postamt oder -amtsstelle an Landpoststrecken und Kraftfahrlinien sind nicht aufgeführt.

....


Die Posthilfstelle Belchen, auf einem Berg über 1400 Meter über dem Meeresspiegel liegend, liegt nicht an der Eisenbahn und ist daher nicht aufgeführt. Ich habe mich jetzt nur mal auf das Ortsverzeichnis 1949 beschränkt, kann es aber auch auf andere Ortsverzeichnisse ausdehnen. Ich kann also meine Aussagen belegen.

Einer geht noch: Im Ortsverzeichnis I - Ausgabe 1952 sind keine Posthilfstellen mehr enthalten. Dies ist auch in den Vorbemerkungen aufgeführt:

Posthilfsstellen sind nicht aufgeführt.

Woraus hast Du Deine Weisheit bezogen, daß die Posthilfstelle Belchen 1944 bis 1959 nicht oder nicht mehr gab? Hast Du vielleicht andere Ortsverzeichnisse I in denen die Posthilfstellen enthalten sind?

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
Altpapiersammler Am: 08.01.2013 19:11:02 Gelesen: 549509# 131 @  
Hallo zusammen,

hier wird ja richtig hitzig diskutiert.

Ich kann zwar keine Verordnungen oder Postverzeichnisse zitieren, habe jedoch in meiner Sammlung einige Belege zur Posthilfsstelle vom Belchen als auch von anderen Posthilfsstellen in Baden und Elsaß/Lothringen.

Leider kann ich derzeit keine Scans als Beleg hierfür anhängen wird aber baldmöglichst nachgeholt.

Hier also erst einmal die "nackten Fakten":

Belchen (Baden):

1): Posthilfsstellenstempel: oval (wie Deiner Manfred) aber in rot abgeschlagen
Text: Höchste Posthülfsstelle Badens / Belchen / 1415 Mtr. ü. d. Meer / Inh.: J. Stiefvater
Stempel: Schönau (Wiesenthal) 22.08.08 2-3 N

2): Posthilfsstellenstempel: 4-Zeiler, wobei 1. + 4. Zeile oval angeordnet ohne Umrandung
Text: Höchste Posthilfsstelle Badens / Belchen / 1415 m / Inh.: Josef Stiefvater
Stempel: Schönau (Schwarzwald) 27(?).08.20 ??

3): Posthilfsstellenstempel: rund (wie der von Jürgen)
Text: Höchste Posthilfsstelle Badens * Inh.: K. Ritz* / Belchen / 1415 m /
Stempel: Schönau (Schwarzwald) 14.08.50 ??5

4): Posthilfsstellenstempel: rund (wie oben)
Text: Höchste Posthilfsstelle Badens * Inh.: K. Ritz* / Belchen / 1415 m /
Stempel: (17b) Schönau (Schwarzwald) 25.05.61 -15

5): Posthilfsstellenstempel: rund (wie oben)
Text: Höchste Posthilfsstelle Badens * Inh.: K. Ritz* / Belchen / 1415 m /
Stempel: 7861 Neuenweg 30.07.63 -17

Es gibt auch noch andere Posthilfsstellen, welche sicher nicht oder nur selten in den Postverzeichnissen vorkommen. Mir liegen folgende vor oder sind mir bekannt:

ALT-SCHLOß in Baden-Baden:

1) Posthilfsstellenstempel: oval (wie bei Belchen Nr.1)
Text: Posthilfsstelle / ALT-SCHLOß / Baden-Baden
Stempel: Baden-Baden 03.09.08 7-8N

2) dito: mit Stempel Baden-Baden 05.12.08 7-8N
AK vom Eingangstor der schloßruine Alt-Baden mit dem Postkasten der "Posthülfsstelle"

Schwarzwaldhotel BÄRENSTEIN:

Posthilfsstellenstempel: rund Zweikreis
Text: Post- & Telegraphen- / Hilfsstelle / Schwarzwaldhotel / BÄRENSTEIN
Stempel: Bühlerthal 02.08.00 2-3N
AK: Schwarzwald-Hotel "Bärenstein" / Station Bühlerthal 825 m ü. M. / Besitzer: Chr. Wenk

Kurhaus Herrenwies:

Posthilfsstellenstempel: rund Zweikreis
Text: Kurhaus Herrenwies b. Bühl (Baden) * Posthilfsstelle *
Stempel: Sand (Amt Bühl) 20.09.28 4-5N
AK: Kurhaus Herrenwies, 750 m ü.M. bad. Schwarzwald

Hotel Mummelsee:

Diesen Stempel hab ich in Sindelfingen gesehen; würde toll in meine Sammlung passen; war mir aber für 40.- EUR doch etwas zu teuer!

Belchen (Elsaß):

Posthilfsstellenstempel: rund Einkreis
Text: Höchste Posthilfsstelle / Els.-Lothr. / 30.07.1913 / Grosser Belchen
Stempel: Bühl (Kr. Gebweiler) 31.07.13 2-3N
AK: Grosser Sulzer Belchen mit Hotel, 1424m ü.M.; Vogesen
> wie es wohl ein später hier aussah?

Bisher sind mir Posthilfsstellenstempel in großer Zahl aus Bayern oder der bayrischen Pfalz bekannt. In Baden nur die oben aufgeführten und aus Württemberg kein einziger bekannt.
 



Viele Grüße aus KA

Klaus
 

Altpapiersammler Am: 08.01.2013 19:14:27 Gelesen: 549503# 132 @  
Sorry, da fehlt was:

Belchen (Elsaß):

Posthilfsstellenstempel: rund Einkreis
Text: Höchste Posthilfsstelle / Els.-Lothr. / 30.07.1913 / Grosser Belchen
Stempel: Bühl (Kr. Gebweiler) 31.07.13 2-3N
AK: Grosser Sulzer Belchen mit Hotel, 1424m ü.M.; Vogesen
> wie es wohl ein Jahr später hier aussah?
 
juni-1848 Am: 08.01.2013 19:35:18 Gelesen: 549493# 133 @  
@ Postgeschichte [#128] und [#130]
@ briefefan [#129]

Moin zusammen,

hatte gerade "einige Orte" und "Dienstliches" nachzuschlagen

und kann folgendes beisteuern:

Im "Post-Taschen-Atlas von Deutschland", 14. Auflage, 1922, von Th. Pfuhl, werden die Ortsbezeichnungen Auf dem Belchen und Belchen nicht erwähnt. Dieses Ortsverzeichnis enthält sämtliche Postanstalten im Deutschen Reiche sowie in den nach dem Friedensvertrage abgetretenen Gebieten.

Im "Ortsverzeichnis", bearbeitet im Reichspostmministerium, ausgegeben Berlin im Juli 1927 finden wir auf Seite 3 unter Vorbemerkungen:
"6. Bei Postagenturen im Deutschen Reich ist die Abrechnungs-Postanstalt in rechteckigen Klammern angegeben."

Es werden also auch Postagenturen aufgeführt. Einen Eintrag "Auf dem Belchen" oder "Belchen" gibt es jedoch NICHT !

Im "Ortsbuch für das Deutsche Reich", 7. Auflage, Stand 1930, Einwohnerzahlen 1925, finden wir den Eintrag:

Belchen, Auf dem Baden, Kr. Lörrach, Ab Schopfheim. P Schönau, Schwarzwald. T Belchen. Epg Schönau (Wiesenthal). Ag Schönau. Fi Schopfheim. Abg Lörrach. Vs Freiburg, Breisgau.

Die Übersetzung der Kürzel:

P Schönau, Schwarzwald. bedeutet, Schönau ist die Zustellpostanstalt für die Ortschaft "Auf dem Belchen". Ob eine Postannahme zu diesem Zeitpunkt existierte, ist aus dieser Nomenklatur nicht ablesbar.

T Belchen. bedeutet, Belchen ist die "amtliche Bezeichnung" der Telegraphen-(Fernsprech-)Anstalt "Auf dem Belchen". Es gab also dort zumindest eine Telegraphen-(Fernsprech-)Anstalt.

In der "Postleitkarte 10" von 1930 ist "Belchen" NICHT verzeichnet,
da abseits der Postwege (Eisenbahnbeförderung mit Personen- und Gebinde-Transport vom nahen Schönau aus: Epg Schönau (Wiesenthal)).

In "Müllers Grosses Deutsches Gemeindelexikon (Ortsbuch)", 8. Auflage, Jan. 1949 finden wir diesen Eintrag:

Belchen Gh - P 17b Epg Schönau Schwarzwald - Gm Schönenberg -Württ Baden

Auch hier die Übersetzung:

Belchen ist ein Gasthof (Gh ohne Angabe einer (ganzjährigen) Einwohnerzahl an diesem Wohnplatz) mit Poststelle (P) und Postleitzahl 17b in der Gemeinde (Gm) Schönenberg.

Im "Postleitzahlen-Verzeichnis" vom BM f.d. Post- u. Fernmeldewesen aus 1961 finden wir auf Seite 3:

"1. Das nachstehende Verzeichnis enthält alle Postorte im Verwaltungsbereich der Deutschen Bundespost mit ihren Postleitzahlen in ihrer bisherigen postamtlichen Schreibweise."

und ferner

"2. Bestimmungsorte ohne Postanstalt sind in dem nachfolgenden Verzeichnis nicht enthalten."

Und der Begriff Postanstalt umfasst hier auch jede noch so kleine Posthilfsstelle (wie ich bereits vor Jahren an sämtlichen Posthilfstellen "über Delmenhorst" und "über Münster" verifizieren konnte).

Zusammenfassung zur Existenz einer Post(annahme)stelle Belchen:

1922: nein
1927: nein
1930: evtl., mindestens jedoch: Telegraphen-(Fernsprech-)Anstalt
1949: ja
1961: nein

Meine weiteren Quellen habe ich aktuell nicht im direkten Zugriff. Die oben benannten gibt es teils mit jährlichen Aktualisierungen. Also durchwühlt Eure und die Archive Eurer befreundeten Heimatsammler !

Viel Spaß beim weiteren Eingrenzen des Zeitintervalls wünscht Euch
Werner
 
Germaniafan Am: 08.01.2013 20:51:49 Gelesen: 549481# 134 @  
@ Altpapiersammler [#131]

Hallo Klaus,

Du schreibst daß Dir kein Posthilfstellenstempel aus Württemberg bekannt ist. Hier ist einer.



Posthilfstelle Großholzleute b. Isny vom 5. Apr. 1906

Zur Ergänzung neben den schon erwähnten der Posthilfstelle Belchen noch folgender Beleg



Posthilfstelle Belchen vom 27.8.1900

Schöne Grüße
Guido
 
volkimal Am: 08.01.2013 21:23:50 Gelesen: 549478# 135 @  
Hallo zusammen,



Dieser Brief trägt den Poststellenstempel "Neunkirchen (Saar) Kohlhof". Der Kohlhof blickt auf eine wechselreiche Geschichte zurück, die ich mit Hilfe von Wikipedia etwas erläutern möchte. In Abgrenzung zu dem benachbarten Limbacher Ortsteil Bayerisch Kohlhof wurde der zu Neunkirchen gehörende Kohlhof früher auch Preußisch Kohlhof genannt. Von 1816 bis 1918 verlief hier die Grenze zwischen dem Königreich Preußen und dem Königreich Bayern (Bayrische Pfalz).



Diese Grenze lässt sich auch durch die beiden Ortsstempel aus Limbach (ein typisch bayrischer Stempel) und Neunkirchen (ein typisch preußischer Stempel) verdeutlichen.

Die Gemeinde Kohlhof (ehemals preußisch) schloss sich im Jahr 1922 mit Neunkirchen, Niederneunkirchen und Wellesweiler zur neuen Gemeinde Neunkirchen zusammen, die im gleichen Jahr Stadtrechte erhielt.

Der bayrische Kohlhof gehörte bis 1974 zu Limbach (bei Homburg Saar). Anlässlich der Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974 wurde Bayerisch Kohlhof zur Stadt Neunkirchen geschlagen und wechselten zugleich die Kreiszugehörigkeit. Bis Ende 1973 war Limbach eine eigenständige Gemeinde und wurde im Zuge der Saarländische Gebiets- und Verwaltungsreform zum 1. Januar 1974 mit Kirkel-Neuhäusel und Altstadt zur neuen Gemeinde Kirkel zusammengeschlossen.

Gegen die Abtrennung hatte die neue Gemeinde Kirkel eine Verfassungsbeschwerde beim Verfassungsgerichtshof des Saarlandes eingelegt. Diese wurde mit Urteil vom 17. November 1975 zurückgewiesen. Im Februar 1980 hat die Gemeinde Kirkel mit Unterstützung der „Bürgerinitiative Bayerisch Kohlhof“ ihr Begehren auf die Rückgliederung der bewohnten Ortslage vom Bayerisch Kohlhof an Parlament und Landesregierung gerichtet. Im Juli 1982 sprachen sich in einer nach Wahlrechtsgrundsätzen durchgeführten Bürgerbefragung 93,5% der „Höfches“ für die Rückgliederung an Limbach aus. Die Landesregierung erließ schließlich am 10. Mai 1983 eine entsprechende Rechtsverordnung. In dem anschließenden Rechtsstreit wurde die Rechtsverordnung wieder für nichtig erklärt. Am 23. Januar 1985 erließ der Landtag des Saarlandes ein formelles Gesetz, das den Bayerischen Kohlhof ab 1. April 1985 wieder der Gemeinde Kirkel angliederte. Auch dagegen legte die Stadt Neunkirchen nochmals Verfassungsbeschwerde beim Verfassungsgerichtshof des Saarlandes ein, die mit Urteil vom 27. November 1985 abgelehnt wurde.

Wer kann mir sagen, ob es neben dier Poststelle, die zu Neunkirchen gehörte, auch irgendwann eine Poststelle gab, die zu Limbach gehörte?

Viele Grüße
Volkmar
 
Postgeschichte Am: 08.01.2013 21:57:51 Gelesen: 549473# 136 @  
@ juni-1848 [#133]

Hallo Werner,

vielen Dank für die Fleißarbeit. Der Nachweis der Existenz von Posthilfstellen anhand amtlicher Übersichten ist schwierig bis unmöglich, da diese nur in Einzelfällen in das Ortsverzeichnis I aufgenommen wurden, wie in meinem Ausschnitt aus dem Ortsverzeichnis I aus dem Jahr 1949 [#130] ersichtlich. Bei der Suche in anderen Verzeichnissen muß man die postalische Bezeichnung der Posteinrichtung (die sich im Laufe der Zeit geändert haben) genau beachten. So umfassen Postanstalten nicht die Posthilfstellen.

Der Nachweis für die Existenz einer Posthilfstelle kann, da von den Postämtern eingerichtet und von den OPD´en genehmigt, sehr schwer geführt werden, da entsprechende Unterlagen oft fehlen. Einzig bekannt sind nur die Ortsverzeichnisse I, die aber auch nur beschränkt die Posthilfstellen enthalten. Damit diese Grundsatzdiskussion nicht weiter ausufert, habe ich Dir eine Mail mit meinen Erläuterungen zu Deinem Beitrag gesandt.

Vielen Dank noch einmal für die Fleißarbeit. Falls Du bezüglich meiner Mail noch Fragen hast, kannst Du Dich gerne an mich wenden.

@ alle

Auch wenn Hinweise vielleicht nicht zum Ziel führen, ist es m.E. sehr lehrreich für weitere Forschungen und zeigt, daß ohne Literatur nichts geht.

@ Altpapiersammler [#131]

Hallo Klaus,

dies ist im Fall "Posthilfstelle Belchen" der richtige Ansatz. Anhand von Belegen lassen sich die Verwendungszeiten ermitteln. Wenn später die Abbildungen erscheinen, kann Jürgen (jk), der ja die Posthilfstelle ins Gespräch gebracht hat, seine Dokumentation erweitern.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
juni-1848 Am: 09.01.2013 03:11:47 Gelesen: 549450# 137 @  
@ Postgeschichte [#136]

Danke Dir, Manfred,

für´s "Zerpflücken" meines Versuches, die Begriffe Postanstalten, Posthilfsstellen, Poststellen etc. mal eben mit einer Hand zu jonglieren, ohne sich der urspünglichen und im Laufe der Zeiten auch noch gewandelten Definitionen zu bedienen - mangels vorliegender Postordnungen.

Summa summarum scheint mangels allerseits vorliegender Unterlagen tatsächlich nur heftiges Zusammentragen zu überzeugen. Dann überzeuge ich mal mit: "Belchen" vom 22.6.1928:

...

Und wer dringend einen dieser sehen möchte, bitte lautgeben:
Bad Anna, Bockelskamp, Herrenwies bei Bühl, Hermannsdenkmal Grotenburg, Hexentanzplatz, Höllentalhütte, Kuhstall, Kyffhäuser, Burg Kynast, Mauerberg, Nationaldenkmal Niederwald, Hotel Rosstrappe, Roter Kater, St. Bartholomae am Königssee, Schneegrubenbaude, Steinberg-Hotel, Steinerne Renne, Stubbenkammer,
Wertheim bei Hameln.

So nehme ich heut´ dazu Gelerntes mit unters Kopfkissen,

Werner
 
BD Am: 09.01.2013 08:33:07 Gelesen: 549434# 138 @  
Hallo,

da ich leider keine Literatur zu Postellen o.ä. besitze, eine Frage.

Ist jemanden bekannt, ob das Kurhaus Hundseck eine Posthilfsstelle hatte ? Anhängendes dringende Telegramm wurde am 24.8.1921 abgeschickt, was auf eine Telegraphenstation dort hindeutet. Die Verrechnung erfolgte erst am 27.8. im Postamt Sand. Erstaunlich, das eine Gruppe von Hotels ein eigenes Postamt hatte.

Beste Grüße Bernd


 
Postgeschichte Am: 09.01.2013 10:22:11 Gelesen: 549423# 139 @  
@ BD [#138]

Hallo Bernd,

in großen Hotels befanden sich gelegentlich Posthilfstellen, aber auch Telegraphen-/Fernsprechstationen, um die Wünsche von meist Geschäftsleuten Rechnung zu tragen. Telegramme aufzunehmen, ggf. durch Telefon weiter zu geben, gehörte dabei auch zum Service. Die Abstempelung der Postsendungen und Telegramme erfolgten anschließend beim zuständigen Postamt. Einen Nachweis einer Posthilfstelle, Telegraphen-/Fernsprechstation kann man nur Glück in einem Archiv, oder wie Werner im vorigen Posting schrieb, durch heftiges Zusammentragen von Belegen erbringen.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
Germaniafan Am: 09.01.2013 11:52:54 Gelesen: 549409# 140 @  
@ BD [#138]

Hallo Bernd,

in Hundseck / Baden bestand ein Telegrafen und Postbüro/Posthilfstelle Bühlertal gegründet 1912. Wie lange diese Posthilfstelle bestand kann ich leider nicht sagen.

Schöne Grüße
Guido
 
Cantus Am: 09.01.2013 12:02:29 Gelesen: 549405# 141 @  
@ volkimal [#135]

Hallo Volkmar,

ich ergänze deine Darlegungen zu Kohlhof mit zwei Belegen aus der Nachkriegszeit. Es ist mir zwar unklar, ob du daraus neue Erkenntnisse ziehen kannst, aber zumindest helfen die Stempel bei der Datierung weiter.



Dieser Stempel von Kohlhof entspricht dem, der schon gezeigt worden ist, allerdings stammt meiner aus dem Jahr 1957.



Hier nun ein Stempel aus dem Jahr 1962. Kohlhof wird darin mit dreistelliger Postleitzahl genannt.

Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 09.01.2013 14:15:04 Gelesen: 549388# 142 @  
@ Cantus [#141]

Hallo Cantus,

du hast recht. Die Frage wird nicht beantwortet, aber bei der Datierung helfen sie.

Dankeschön
Volkmar
 
Altpapiersammler Am: 10.01.2013 18:25:02 Gelesen: 549326# 143 @  
@ juni-1848 [#137]

Hallo Werner, hallo Manfred,

Werner, an Deiner ersten Feststellung, dass die Posthilfsstelle "wohl nur in den Gedanken des Gastwirtes existierte" hängt ein Funke Wahrheit, da ich in meiner Sammlung auch auf Karten mit blanco Stempel der Posthilfsstelle gestoßen bin. Der Ansichtskarten zu vermuten aus den 50er bis frühen 60er Jahren.

Offensichtlich hat er auch Gefälligkeitsstempelungen durchgeführt oder seine Karten auf Vorrat, ähnlich wie auf Alpenverein-Hütten der Alpen oder beim Gipfel-Kiosk an Ausflugsbergen "vorbehandelt"! Also bei gelaufenen Karten auf Text und Poststempel achten!

Gruß

Klaus
 
Altpapiersammler Am: 11.01.2013 08:28:53 Gelesen: 549264# 144 @  
@ BD [#138]

Hallo Bernd,

eine ganze Reihe von Hotels entlang der Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden nach Freudenstadt lassen sich mit Posthilfsstellen-, Poststellen II-, Poststellen I- und gar "normale" Postämter mit Stempel belegen.

Ich versuche mal eine geographische Auflistung von Nord nach Süd:

Schwarzwaldhotel BÄRENSTEIN:

Posthilfsstellenstempel: rund Zweikreis
Text: Post- & Telegraphen- / Hilfsstelle / Schwarzwaldhotel / BÄRENSTEIN
Stempel: Bühlerthal 02.08.00 2-3N
AK: Schwarzwald-Hotel "Bärenstein" / Station Bühlerthal 825 m ü. M. / Besitzer: Chr. Wenk

Hotel BÜHLERHÖHE:

Stempel: (17b) BÜHLERHÖHE (BADEN) /b/ 23.08.1955

Kurhotel PLÄTTIG:

> mir bisher noch kein Stempel begegnet, aber allein von der Größe der Anlage müsste es mindestens eine Poststelle II gegeben haben.

Kurhotel Sand

Stempel: (17b) SAND / über / BÜHL (BADEN); Karten von 09.08.1956 – 26.01.1962
Stempel: 7601 SAND aus 196? (liegt irgendwo bei mir vergraben)

Kurhaus HERRENWIES:

Posthilfsstellenstempel: rund Zweikreis
Text: Kurhaus Herrenwies b. Bühl (Baden) * Posthilfsstelle *
Stempel: Sand (Amt Bühl) 20.09.28 4-5N
AK: Kurhaus Herrenwies, 750 m ü.M. bad. Schwarzwald

Kurhaus HUNDSECK:

Poststellen II-Stempel: HUNDSECK über Bühl (Baden) 28.?? 1934
lt. Peter GRIESE müsste es noch einen Stempel: HUNDSECK über Forbach (Baden) geben

Das Haus wird übrigens gerade abgerissen!

Hotel WIEDENFELSEN:
Poststellen II-Stempel: > bereits auf Sammer-Beleg mit "guter" Frankatur der frz. Zone gesehen


Kurhaus UNTERSTMATT:

Poststellen II-Stempel: UNTERSTMATT über Bühl (Baden) 30.08.1937
Poststellen II-Stempel: 17b UNTERSTMATT über Bühl (Baden) Karten von 03.06.1955 – 07.10.1958

Hotel MUMMELSEE:

Posthilfsstellenstempel: diesen Stempel hab ich in Sindelfingen gesehen

Hotel- und Höhenkurhaus RUHESTEIN:

Stempel: RUHESTEIN vom 06.07.1930

Poststellen II-Stempel: RUHESTEIN über Freudenstadt
entwertet aber in OBERTAL Oberamt Freudenstadt (heute Ortsteil von Baiersbronn) 06.05.1935 + 11.04.1936; + entwertet in BAIERSBRONN (WÜRTT) 07.09.1940

Poststellen II-Stempel: Ruhestein über Freudenstadt (Einzeiler in grotesk) 08.08.1951

SCHLIFFKOPFHAUS:

Poststellen II-Stempel: 14b SCHLIFFKOPF über Freudenstadt 22.08.1958 + 22.03.1960

Klosterruine ALLERHEILIGEN:

Poststellen I-Stempel: ALLERHEILIGEN / über/ OPENAU 19?? (liegt irgendwo bei mir vergraben)

Höhen-Hotel ZUFLUCHT:

Poststellen II-Stempel: 14b ZUFLUCHT über Freudenstadt 18.01.1959

Hotel ALEXANDERSCHANZE:

> mir bisher noch kein Stempel begegnet, aber es müsste mindestens eine Poststelle II gegeben haben.

KNIEBIS:

heute kleiner Ort an der Schwarzwaldhochstraße mit Langlauf/Biathlon-Stadion; frühe Klostergründung als Zwischenstation/Rastation auf der Strecke Straßburg – Ulm

Stempel: KNIEBIS (WÜRTT.) u.a. 29.07.1957, aber auch schon Stempel aus den 1920er gesehen.

So, dass wär´s für´s erste. Scans kann ich leider noch nicht liefern. Möchte ich aber nachholen.

Gruß aus KA
 
Altpapiersammler Am: 11.01.2013 09:17:26 Gelesen: 549259# 145 @  
@ Altpapiersammler [#144]

Kurhotel Sand
Stempel: (17b) SAND / über / BÜHL (BADEN); Karten von 09.08.1956 – 26.01.1962
Stempel: 7584SAND aus 196? (liegt irgendwo bei mir vergraben)

T´schuldigung! Ich hatte im Entwurf vergessen, die PLZ von Sand zu berichtigen.

Klaus
 
BD Am: 11.01.2013 13:10:58 Gelesen: 549224# 146 @  
@ Postgeschichte [#139]
@ Germaniafan [#140]
@ Altpapiersammler [#144]

Vielen Dank an alle drei, Super! Besser kann es in einem Forum nicht gehen.

Bernd
 
Cantus Am: 11.01.2013 13:17:33 Gelesen: 549222# 147 @  
@ Altpapiersammler [#145]

Hallo Klaus,

für Zuflucht kann ich einen Stempel zeigen; er ist passgerecht am 20.8.1957 auf einer Ansichtskarte von Freudenstadt abgeschlagen.





Bei den restlichen Orten bin ich noch am Suchen, habe aber wenig Hoffnung, noch fündig zu werden.

Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 12.01.2013 07:06:42 Gelesen: 549172# 148 @  
Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, die Stempel von Olfen in die Datenbank einzugeben.



Sandfort bzw. Vinnum gehörten vom Ort her immer zu 59399 Olfen, die Poststellen wurden aber von 59348 Lüdinghausen versorgt.

Was meint ihr, unter welcher PLZ soll ich die beiden Stempel in die Datenbank einstellen?

Volkmar
 
juni-1848 Am: 13.01.2013 14:40:39 Gelesen: 549082# 149 @  
@ Altpapiersammler [#144]
@ Postgeschichte [#139]

Moin Klaus, moin Manfred,

habe beim Erfassen und Wegsortieren der Winterbeute meiner "Tausch-Rentner" nach links und rechts geschaut.

Meine in die Auflistung der PHSt längs der Schwarzwaldhochstraße von Baden-Baden nach Freudenstadt in fett und unterstrichen. Und Fehlanzeige heißt, unter meinen bisher erfassten Beständen, erfassten Fremdbelegen und auf die Schnelle durchgeschauten nichts gefunden:

Schwarzwaldhotel BÄRENSTEIN: Fehlanzeige
Posthilfsstellenstempel: rund Zweikreis
Text: Post- & Telegraphen- / Hilfsstelle / Schwarzwaldhotel / BÄRENSTEIN
Stempel: Bühlerthal 02.08.00 2-3N
AK: Schwarzwald-Hotel "Bärenstein" / Station Bühlerthal 825 m ü. M. / Besitzer: Chr. Wenk

Hotel BÜHLERHÖHE: Fehlanzeige
Stempel: (17b) BÜHLERHÖHE (BADEN) /b/ 23.08.1955

Kurhotel PLÄTTIG: Fehlanzeige /// gestempelte AK haben Poststempel Bühlerthal
> mir bisher noch kein Stempel begegnet, aber allein von der Größe der Anlage müsste es mindestens eine Poststelle II gegeben haben.

Kurhotel Sand: KOS: SAND (AMT BÜHL) * *, 6.7.1894 bis 10.8.1901 /// später: Fehlanzeige
KGS: SAND * (AMT BÜHL) a, 1.1.1896 bis 24.12.1935
Stempel: (17b) SAND / über / BÜHL (BADEN); Karten von 09.08.1956 – 26.01.1962
Stempel: 7601 SAND aus 196? (liegt irgendwo bei mir vergraben)

Kurhaus HERRENWIES:



(Brief nicht im Bestand!)
Posthilfsstellenstempel: rund Zweikreis
Text: Kurhaus Herrenwies b. Bühl (Baden) * Posthilfsstelle *
Stempel: Sand (Amt Bühl) 20.09.28 4-5N
AK: Kurhaus Herrenwies, 750 m ü.M. bad. Schwarzwald

Kurhaus HUNDSECK: Fehlanzeige
Poststellen II-Stempel: HUNDSECK über Bühl (Baden) 28.?? 1934
lt. Peter GRIESE müsste es noch einen Stempel: HUNDSECK über Forbach (Baden) geben
> das Haus wird übrigens gerade abgerissen!

Hotel WIEDENFELSEN: Fehlanzeige
Poststellen II-Stempel: > bereits auf Sammer-Beleg mit "guter" Frankatur der frz. Zone gesehen

Kurhaus UNTERSTMATT:



(eine von den wenigen bisher bekannt gewordenen PHSt, die grüne Stempelfarbe verwendeten)
Poststellen II-Stempel: UNTERSTMATT über Bühl (Baden) 30.08.1937
Poststellen II-Stempel: 17b UNTERSTMATT über Bühl (Baden) Karten von 03.06.1955 – 07.10.1958

Hotel MUMMELSEE: Beleg schlummert irgendwo unter INFLA, auf die Schnelle nicht aufgefunden[B]
Posthilfsstellenstempel: diesen Stempel hab ich in Sindelfingen gesehen

Hotel- und Höhenkurhaus RUHESTEIN: [B] Fehlanzeige

Stempel: RUHESTEIN vom 06.07.1930
Poststellen II-Stempel: RUHESTEIN über Freudenstadt
entwertet aber in OBERTAL Oberamt Freudenstadt (heute Ortsteil von Baiersbronn) 06.05.1935 + 11.04.1936; + entwertet in BAIERSBRONN (WÜRTT) 07.09.1940
Poststellen II-Stempel: Ruhestein über Freudenstadt (Einzeiler in grotesk) 08.08.1951

SCHLIFFKOPFHAUS:



(Karte nicht im Bestand!)
Poststellen II-Stempel: 14b SCHLIFFKOPF über Freudenstadt 22.08.1958 + 22.03.1960

Klosterruine ALLERHEILIGEN: KOS: ALLERHEILIGEN-KLOSTER (BADEN) * *, 2.7.1889 bis 15.7.1913 /// später: Fehlanzeige
Poststellen I-Stempel: ALLERHEILIGEN / über/ OPENAU 19?? (liegt irgendwo bei mir vergraben)

Höhen-Hotel ZUFLUCHT:



Poststellen II-Stempel: 14b ZUFLUCHT über Freudenstadt 18.01.1959

Hotel ALEXANDERSCHANZE: Fehlanzeige
> mir bisher noch kein Stempel begegnet, aber es müsste mindestens eine Poststelle II gegeben haben.

KNIEBIS: Fehlanzeige
heute kleiner Ort an der Schwarzwaldhochstraße mit Langlauf/Biathlon-Stadion; frühe Klostergründung als Zwischenstation/Rastation auf der Strecke Straßburg – Ulm
Stempel: KNIEBIS (WÜRTT.) u.a. 29.07.1957, aber auch schon Stempel aus den 1920er gesehen


Immerhin ein paar. Schönen Sonntag noch,
Werner
 
juni-1848 Am: 13.01.2013 15:00:03 Gelesen: 549076# 150 @  
@ jk [#122]
@ Germaniafan [#134]
@ juni-1848 [#137]

und alle Belchen-Kommentare dazwischen:

Die schon vorab mit dem "Belchen-Werbe-Stempel" des Bewirtschafters versehene Ansichtskarte wurde später frankiert (die 5 Pf-Marke bedeckt den Belchen-Stempel) und in der PHSt "7841 Schweighof" mit dem Gummistempel aus Platzmangel vorschriftswidrig entwertet. Der Tagesstempel von Mullheim datiert vom 11.6.1963.



Schönen Sonntag noch,
Werner
 
juni-1848 Am: 13.01.2013 15:13:06 Gelesen: 549075# 151 @  
Und unter diesem Thema etwas Neues:



"Posthilfsstelle \ Braunschweig Flughafen" mit handschriftlicher Ergänzung "15.VII.26 11 00" plus Signum.

Ein "Flugplatz" nur mit einer Posthilfsstelle ? Deute ich so: Der Flugplatz wurde nicht ganzjährig genutzt und lag damals seitab bewohnter und gewerblich genutzter Gebiete.

Wer weiß mehr ?

Mit Sammlergrüßen, Werner
 
Postgeschichte Am: 13.01.2013 15:21:42 Gelesen: 549075# 152 @  
@ juni-1848 [#149]

Hallo Werner,

schöne Sammlung, die Du hier zeigst. Allerdings geht es ein wenig durcheinander. Zum einen führst Du Hotels auf, welche ohne Posthilfstellen besser in einem separaten Thema Platz finden könnten, z.B. als "Hotels in Deutschland". Es hatte ja nicht jedes Hotel eine Posthilfstelle, so wie das Kurhaus Herrenwies. Ansonsten zeigst du Postamt II-Stempel, die ausdrücklich unter dieses Thema gehören. Ein Postamt II ist KEINE Posthilfstelle, also Unterstmatt sind Poststellen II-Stempel in grün. Bin gespannt auf Deine weiteren Stücke.

Ich würde es begrüßen, wenn die Vorstellung von Posthilfstellen in einem separaten Thema behandelt werden, um die Verwechslungsgefahr mit Poststellen II zu reduzieren. Um das Thema vielleicht unter dem Thema "Posthilfstellen und ihre Stempel" zusammen zu fassen, müssten die Beiträge 78, 114, 119, 120, 122, 127 bis 134, 136 bis 140, 143, 144, 146 und 151 verschoben werden.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
Germaniafan Am: 14.01.2013 12:14:57 Gelesen: 548934# 153 @  
@ Postgeschichte [#152]

Hallo Manfred,

ich stimme Dir zu, dass die Stempel der Posthilfstellen ein seperates Thema wert ist. Da hätte ich auch noch einiges zu zeigen.

Hier noch einige Landpoststempel aus meiner Sammlung.



Ansichtskarte vom 19.5.1938 von Rosenheim nach Kleisedlitz-Haidenau in Sachsen. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Oberflintsbach über Rosenheim



Ansichtskarte vom 3.2.1940 von Aulendorf nach Mittelbuch über Biberach. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Eintürnen über Aulendorf. Leider wurde die Marke abgerissen was aber zur Dokumentation des Stempels belanglos ist.



Ansichtskarte als Feldpost vom 15.6.1940 von Dinkelscherben nach Garmisch. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Oberwaldbach über Dinkelscherben.

Schöne Grüße
Guido
 
Marcel Am: 14.01.2013 20:15:42 Gelesen: 548897# 154 @  
Hier ein Landpoststempel aus Kokoschütz bei Loslau in Oberschlesien - heute: Wodzislaw Slaski http://de.wikipedia.org/wiki/Wodzis%C5%82aw_%C5%9Al%C4%85ski - gelaufen am 10.07.?? .



Kann jemand den Empfängerort im Erzgebirge/Sachsen deuten - ich war nicht fündig? Oder handelte es sich vielleicht um ein Lager des BDM?

Gruß Marcel
 
volkimal Am: 14.01.2013 21:29:38 Gelesen: 548879# 155 @  
@ Marcel [#154]

Hallo Marcel,

die Karte geht nach

Drebach Kreuzweg
Erzgeb. / Sachsen

Viele Grüße
Volkmar
 
Marcel Am: 15.01.2013 07:41:58 Gelesen: 548850# 156 @  
@ volkimal [#155]

Danke Volkmar - Gruß Marcel
 
briefefan Am: 18.01.2013 23:03:57 Gelesen: 548682# 157 @  
@ Postgeschichte [#130]

Hallo Manfred,

du hast Recht, ich habe mich geirrt. In den von mir genannten Ortsverzeichnissen der Post stehen in der Tat nicht alle Posthilfstellen.
Leider habe ich zwei Ortsverzeichnisse bei mir vergessen bei meiner Suche.
Nach dem Stand vom 1.4.1947, 1.10.1947 und 1.3.1948 waren Belchen und sieben andere Posthilfstellen dem Postamt Schönau (Schwarzw) zugeteilt.

Nach dem Stand vom Frühjahr 1949 war Belchen keine Posthilfstelle mehr, während die sieben anderen unverändert bestanden.

Diese sieben Posthilfstellen waren Aitern, Böllen, Gschwend, Holzinshaus, Multen, Präg und Schönenberg.

Quellen:

1. Verzeichnis der Ämter und Amtsstellen im Bezirk der OPD Freiburg (Breisgau), Der Leiter der Oberpostdirektion I B 3 Freiburg (Breisgau)
2. Ortsverzechnis, Verzeichnis der politischen Gemeinden und der größeren Gemeindeteile Südbadens unter ihrer postdienstlichen Bezeichnung, herausgegeben von der Oberpostdirektion Freiburg (Breisgau) Frühjahr 1949

@ juni1948 (#133)

Hallo Werner,

in Müllers Großes Deutsches Ortsbuch 1949 bedeutet "P... Schönau (Scharzw)" : Post Schönau (Schwarzw), also dass Schönau (Schwarzw) das Zustellpostamt für Belchen war. Also nicht, dass Belchen eine Post(hilfstelle) hatte.

Wolfgang.
 
Postgeschichte Am: 19.01.2013 00:58:36 Gelesen: 548673# 158 @  
@ briefefan [#157]

Nach dem Stand vom Frühjahr 1949 war Belchen keine Posthilfstelle mehr, während die sieben anderen unverändert bestanden.

Woraus schließt Du dieses? Die Posthilfstelle Belchen bestand noch weiterhin oder wieder, wie Werner im Beitrag [#150] zeigt. Die Einstellung oder Wiederaufnahme des Betriebes einer Posthilfstelle kannst Du anhand von Ortsverzeichnissen nur nachweisen, wenn dort Posthilfstellen ausdrücklich aufgenommen wurden. Das von Dir angeführte Ortsverzeichnis (unter Quellen 2. aufgeführt), das ich nicht besitze, kann die Posthilfstelle Belchen auch nicht beinhalten, da hier nur die politischen Gemeinden und größere Gemeindeteile Südbadens aufgeführt sind, was ich für einen Gasthof schon einmal ausschließe. Die Nichtaufnahme kann aber dann nicht als Nachweis der Nichtexistenz gewertet werden.

Es ist schade, daß wir hier Diskussionen zu Posthilfstellen führen, obwohl diese m.E. nicht zum Thema gehören.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
juni-1848 Am: 19.01.2013 17:01:18 Gelesen: 548616# 159 @  
@ Altpapiersammler [#131]

Moin Klaus,

schau mal in das neue Thema "Posthilfstellen und ihre Stempel". Dort zeige ich die Hülfestelle "Mummelsee".

Sammlergrüße, Werner
 
westfale1953 Am: 20.01.2013 10:11:26 Gelesen: 548580# 160 @  
Hallo und guten Morgen!

Heute mal wieder ein sehr kleiner Ort:

VOLKWARDINGEN (Ortsteil der Gemeinde Bispingen in der Lüneburger Heide im Landkreis Heidekreis in Niedersachsen). Einwohnerzahl heute ca. 160.



Schönen Sonntag noch

Bernhard
 
briefefan Am: 20.01.2013 22:14:08 Gelesen: 548549# 161 @  
@ Postgeschichte [#158]

Ich habe in meinem Beitrag die Quelle angegeben. Ohne dieses Verzeichnis zu kennen, behauptest du einfach, da stehe nicht drin, dass Belchen keine Posthilfstelle mehr war. Es steht aber drin. Schau dir das Verzeichnis in einem Archiv an!

Wolfgang.

PS: Dass die Beiträge über Posthilfstellen nicht alle mit ins neue Forum Posthilfstellen umgezogen wurden, dafür kann ich nichts. Vielleicht erbarmt sich jemand von Philaseiten und holt das nach?
 
Postgeschichte Am: 20.01.2013 22:28:16 Gelesen: 548544# 162 @  
@ briefefan [#161]

Hallo Wolfgang,

scanne doch die Passage mal ein wo steht, daß Belchen keine Posthilfstelle mehr war und zeige sie hier, damit der Nachweis erbracht ist. Dann gebe ich mich geschlagen. Leider kann ich nicht in Dein Archiv schauen.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
Germaniafan Am: 21.01.2013 21:01:33 Gelesen: 548482# 163 @  
Schönen guten Abend,

hier zwei weitere Poststellenstempel.



Fernbrief bis 20 g vom 14.7.1935 von Obernigk /Schlesien nach Brilon-Wald. Der Brief zeigt den Poststellenstempel von Heinzendorf über Obernigk



Postkarte vom 12.5.1938 von Calw nach Bad Liebenzell /Württ. Die Postkarte zeigt den Poststellenstempel von Altburg über Calw

Schöne Grüße
Guido
 
briefefan Am: 21.01.2013 22:15:11 Gelesen: 548470# 164 @  
Postgeschichte Am: 22.01.2013 01:22:32 Gelesen: 548462# 165 @  
@ briefefan [#164]

Vielen Dank für den Einblick in Dein Archiv. Bin jetzt auf den Scan gespannt.

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
Postgeschichte Am: 08.02.2013 16:57:19 Gelesen: 547393# 166 @  
Da Wolfgang (briefefan) den Nachweis hinsichtlich der Einstellung der Posthilfstelle Belchen im Jahr 1949 nicht erbracht hat, hat die Posthilfstelle ohne Unterbrechung zumindest bis 1963 (s. Beleg [#150]), vermutlich aber noch darüber hinaus bestanden. Das Thema Posthilfstellen ist damit zumindest unter dem Thread Landpoststempel/Poststellenstempel abgeschlossen.

Wenden wir uns dem eigentlichen Thema zu, den Landpoststempel/Poststellenstempeln. Hier ein Feldpostbrief Heimat - Front von Barkelsby über Eckernförde vom 18.2.41 an die Feldpostnummer 24981, der fälschlicher Weise an die Feldpostnummer 22461 gleitet wurde. Der angebrachte Stempel "Empfänger befindet sich / nicht bei Einheit / Fp. Nr. 22461" wurde gestrichen und vermutlich der richtigen Feldpostnummer übersandt.



Mit postgeschichtlichen Grüßen
Manfred
 
Germaniafan Am: 09.02.2013 14:36:53 Gelesen: 547273# 167 @  
Hallo ins Forum,

weiter gehts mit 2 Ansichtskarten.



Ansichtskarte vom 3.5.1939 von Naumburg a. d. Salle nach Golzern b. Grimma. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Saaleck über Naumburg (Saale)



Ansichtskarte vom 16.4.1938 von Schopfheim nach Singen a. Hohentwiehl. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Schweigmatt über Schopfheim.

Schöne Grüße
Guido
 
phili-willi Am: 14.02.2013 16:04:33 Gelesen: 546980# 168 @  
Ich möchte Abbildungen der Landpoststempel und Tagesstempel zusammentragen, die das Postwesen im Netpherland (in den Grenzen der heutigen Stadt Netphen im Kreis Siegen-Wittgenstein in NRW) dokumentieren. Hierzu gehören insbesondere die PSt II Eckmannshausen, Herzhausen und Unglinghausen während der Zuteilung zum PA Kreuztal, die PSt I Irmgarteichen, Salchendorf und Walpersdorf sowie die PSt II Hainchen, Beienbach, Eschenbach während der Zuteilung zum PA Weidenau. Aber auch für die Postämter Deuz, Dreis-Tiefenbach und Netphen helfen mir alle Stempelabbildungen zur Abgrenzung ihrer Einsatzzeiten. Teils sind die bereits in meinem Archiv vorhandenen Stempel zu schwach, verschmiert oder unvollständig abgeschlagen, so dass ich mich sehr über bessere Belege freuen würde.


 
volkimal Am: 15.02.2013 12:52:23 Gelesen: 546904# 169 @  
Hallo zusammen,

das Sammeln von Poststellenstempeln kann gelegentlich richtig abentheuerlich sein:



Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 15.02.2013 13:33:56 Gelesen: 546891# 170 @  
Hallo zusammen,

in der Rundsendung mit dem Stempel aus Abentheuer war auch dieser Poststellenstempel aus Willsulke über Deutsch-Krone:



Deutsch-Krone liegt in Westpommern (Polen) und hat heute den Namen Wa³cz. Wissulke heißt heute Wiesió³ka. Etwas Probleme habe ich zunächst mit dem Briefstempel des des preußischen Forstamtes Döberitz. Im Ritter (Geographisch-statistisches Lexikon von 1905) gibt es 4 Einträge zu Döberitz. Der vierte Eintrag dürfte passen - es handelt sich allerdings um einen Fluss und nicht um einen Ort: Döberitz: Rechter Nebenfluss der Küddow in Westpreussen, Regierungsbezirk Danzig, Kreis Deutsch Krone.

Viele Grüße
Volkmar
 
Germaniafan Am: 17.02.2013 15:38:39 Gelesen: 546769# 171 @  
Hallo ins Forum,

hier einige weitere Poststellenstempel aus meiner Sammlung:



Ansichtskarte vom 16.7.1936 von Oschatz nach Markkleeberg /Leipzig. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Bucha über Oschatz



Ansichtskarte vom 3.6.1939 von Eutin nach Cuxhaven. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Fissau über Eutin



Ansichtskarte vom 15.9.1936 von Schwarzenberg nach Siegmar-Schönau. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Globenstein über Schwarzenberg (Erzgeb.)



Ansichtskarte vom 18.10.1936 von Melle nach Wernigerode/Harz. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Oldendorf über Melle

Schöne Grüße
Guido
 
Germaniafan Am: 24.02.2013 11:36:08 Gelesen: 546421# 172 @  
Hallo ins Forum. Weiter gehts mit weiteren Poststellenstempeln



Ansichtskarte vom 25.5.1936 von Melsungen nach Mörshausen bei Harburg. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Binsförth über Melsungen



Ansichtskarte vom 9.12.1954 von Heidenau nach Dresden. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Köttewitz Heidenau (Sachsen) Land



Ansichtskarte vom 18.6.1936 von Aue nach Bad Kösen. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Wolfgangmaßen über Aue (Sachsen)



Ansichtskarte vom 1.9.1936 von Darmstadt nach Hochheim a. Main. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Staffel über Darmstadt

Schöne Grüße
Guido
 
Germaniafan Am: 02.03.2013 10:57:29 Gelesen: 545966# 173 @  
Hier noch einige weitere Landpoststempel.



Ansichtskarte vom 30.8.1937 von Kempfeld nach Stuttgart. Die Karte zeigt den Landpoststempel von Asbacherhütte über Kempfeld (Nahe)



Eine Werbekarte vom 27.11.1936 von Oebisfelde nach (? für mich nicht lesbar) über Salzwedel. Die Karte zeigt den Landpoststempel von Wassendorf über Oebisfelde



Ansichtskarte vom 28.7.1936 von Nordhausen nach Berlin. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Oberdorf über Nordhausen



Ansichtskarte vom 5.2.1936 von Wiesbaden nach Allendorf b. Weilburg. Die Karte zeigt den Poststellenstempel von Naurod über Wiesbaden

Schöne Grüße
Guido
 
Georgius Am: 04.03.2013 21:26:44 Gelesen: 545842# 174 @  
In meine Belegekiste hatte sich auch einer verirrt.

Ein Brief aus Altenmarkt nach Speyer, am 23.2.1948 mit einem Landpoststempel 13b / Altenmarkt / über Rosenheim



Viele Grüße
Georgius
 
Georgius Am: 06.03.2013 18:12:46 Gelesen: 545661# 175 @  
In meiner ZKD-Sammlung fand ich diesen Beleg mit dem Landpoststempel:

Hohen-Luckow / über Rostock 2, vom 31.1.57



Viele Grüße
Georgius
 
volkimal Am: 20.03.2013 14:47:17 Gelesen: 544673# 176 @  
Hallo zusammen,

zum Glück ist außer der Poststelle "Stadtrandsiedlung" auch noch der Ortsname "Erlangen" aufgeführt. Ohne den Ort "Erlangen" wäre diese Poststelle wohl kaum zuzuordnen, denn bei fast allen größeren und auch kleineren Städten gibt es eine Stadtrandsiedlung.



Laut Wikipedia - Stichwort Büchenbach (Erlangen):

Ab 1932 wurde dann auf dem Büchenbacher Mühlanger die Stadtrandsiedlung errichtet (heute begrenzt vom Regnitzgrund, dem Main-Donau-Kanal, dem Büchenbacher und dem Kosbacher Damm). Durch den Bau des Main-Donau-Kanals wurde diese 1970 von Büchenbach getrennt und wird inzwischen meist zu Alterlangen oder als eigener Stadtteil gezählt.

Viele Grüße
Volkmar
 
Georgius Am: 23.03.2013 17:31:44 Gelesen: 544501# 177 @  
Dieser Stempel von Kirch Mulsow über Wismar paßt auch hier her. Er scheint früher eine Postgebietsleitzahl gehabt zu haben.



Viele Grüße
Georgius
 
Cantus Am: 23.03.2013 23:26:38 Gelesen: 544466# 178 @  
@ Georgius [#177]

Hallo,

zu diesem Ort kann ich noch einen Vorläufer zeigen. Meine Karte datiert vom 19.9.1935.



Viele Grüße
Ingo
 
Stempelfred Am: 24.03.2013 11:15:25 Gelesen: 544438# 179 @  
@ Georgius [#177]

Hallo Georgius,

die Vermutung stimmt. Der Stempel für die Poststelle I in Kirch Mulsow wurde im Dezember 1948 eingeführt und wies die Postgebietsleitzahl 3a auf.
 
Georgius Am: 24.03.2013 16:02:12 Gelesen: 544405# 180 @  
@ Cantus [#178]
@ Stempelfred [#179]

Hallo Ingo,
Hallo Stempelfred,

danke für Eure Ergänzungen. Nun will ich auch gleich noch ein paar Landpoststempel zeigen, die allesamt aus dem Kreis Rostock/Land stammen.





Viele Grüße
Georgius
 
Cantus Am: 25.03.2013 23:47:31 Gelesen: 544330# 181 @  
Ich habe heute aus einer ganz anderen Ecke Deutschlands einen Stempel eingescannt, und zwar aus der Region, die im weitesten Sinne noch zum Bereich der Heimatsammlung von Pommes gehört.

Bei http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckersdorf_%28Th%C3%BCringen%29 findet man zu dem Ort u.a. folgende Erläuterungen:

Die thüringische Gemeinde Rückersdorf liegt im Osten des Landkreises Greiz und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Ländereck. Die nächsten Städte sind Ronneburg (5 km nördlich), Berga/Elster (9 km südwestlich), Crimmitschau (12 km östlich) und Gera (12 km nordwestlich).

Der Umschlag wurde am 7.10.1938 von Rückersdorf über Schmölln nach Basel gesandt.



In den Beiträgen [#835] und [#23] dieses Themas wurden bereits ähnliche Landpoststempel gezeigt, aber mit abgerundeten Ecken in der hier zu sehenden Stewmpelfarbe wohl bisher noch nicht.

Viele Grüße
Ingo
 
Manne Am: 26.03.2013 14:29:12 Gelesen: 544294# 182 @  
Hallo zusammen,

hier ein Stempel von Schweigmatt über Schopfheim vom 17.10.35.

Gruß
Manne


 
Manne Am: 30.03.2013 16:03:48 Gelesen: 544146# 183 @  
Hallo,

hier ein Stempel aus Schachen bei Albbruck vom 28.4.38.

Gruß
Manne


 
Sachsendreier53 Am: 05.04.2013 13:33:24 Gelesen: 543705# 184 @  
Sicherlich noch unbekannt und selten, der Landpoststempel der Käthe-Kollwitz-Hütte (Dahlener Heide)



Die Ansichtskarte ist datiert am 12.1.1956.



Früher erholten sich hier in der schönen Dahlener Heide "verdiente" Parteigenossen und ihre Familien. Heute hat sich das Haus zu einem Kurhotel etabliert. Info: http://www.urlaub-plus-web.de/

mit Sammlergruß,
Claus
 
volkimal Am: 19.04.2013 16:06:33 Gelesen: 542767# 185 @  
Hallo zusammen,

das habe ich gerade in einem Kalender gelesen:



und



liegen gerade einmal 20 km auseinander!

Volkmar
 
Marcel Am: 19.04.2013 23:04:16 Gelesen: 542700# 186 @  
Eine Nachbargemeinde von mir Uhlstädt-Kirchhasel im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt beherbergt den Ort Dorndorf - einst ein Amts- und Weinbauerndorf, wessen im mittleren Hexengrund gelegen ist.



schöne Grüße
Marcel
 
westfale1953 Am: 21.04.2013 10:46:42 Gelesen: 542613# 187 @  
Mein heutiges Flohmarkt-Schnäppchen:

MILDENBERG=GUT über Gransee



Mildenberg ist ein Ortsteil der Stadt Zehdenick in Brandenburg, aber über Mildenberg - Gut oder Gut-Mildenberg konnte ich nicht finden. Vielleicht weiss einer der Experten mehr?

Schönen Sonntag noch wünscht

Bernhard
 
Germaniafan Am: 21.04.2013 14:59:01 Gelesen: 542587# 188 @  
westfale1953 Am: 21.04.2013 18:57:10 Gelesen: 542560# 189 @  
@ Germaniafan [#188]

Danke, Guido, interessanter Link!

Gruß

Bernhard
 
Eilean Am: 22.04.2013 23:32:47 Gelesen: 542458# 190 @  
@ westfale1953 [#189]

Hier ein Landpoststempel aus meinem Heimatdorf, damals (1948) sicher ein kleines Dorf, dass wir je einen Poststempel hatten, ist mir unbegreiflich. Und dann noch ein Brief ins ferne Berlin.



Nassenhausen, früher "Hausen", eingemeindet zu Adelshofen, bald 1200 Jahre alt, beim Haspelmoor.

Gruß
Andreas
 
Marcel Am: 23.04.2013 12:49:56 Gelesen: 542379# 191 @  
Leibis



So dürfte der Ort und die Gegend heute nicht mehr aussehen.

Leibis war ein Dorf im heutigen Stauraum der Hauptsperre mit Verkehrsanbindungen nach Meura, Unterweißbach, Lichte und Deesbach. Es hatte 100 Einwohner und lag direkt am Fluss Lichte. Heute liegt Leibis ca. 90 m unter dem Wasserspiegel des Stausees der Talsperre Leibis-Lichte. Die meisten Bewohner wurden schon 1994 umgesiedelt, ein Einwohner wehrte sich allerdings bis Mitte 1999.

http://de.wikipedia.org/wiki/Leibis



schöne Grüße
Marcel
 
Marcel Am: 23.04.2013 13:18:59 Gelesen: 542374# 192 @  
Ein weiterer Stempel ist aus Ursulapoppenricht - heute ein Ortsteil in der Gemeinde Hahnbach (Eingemeindung am 01.01.1972) unweit von Amberg.



schöne Grüße
Marcel
 
Marcel Am: 23.04.2013 13:29:59 Gelesen: 542367# 193 @  
Der Kreis Zeulenroda (Thüringen) bestand aus 49 Gemeinden u.a. auch Ranspach. Nach der Gemeindegebietsveränderung durch Umgliederung über die Kreisgrenzen kam Ranspach am 01.04.1992 in den Landkreis Plauen (Sachsen). Heute ist Ranspach ein Ortsteil der Stadt Pausa-Mühltroff im Vogtlandkreis in Sachsen.



schöne Grüße
Marcel
 
Marcel Am: 27.04.2013 19:42:37 Gelesen: 541913# 194 @  
Meuselbach-Schwarzmühle ist eine Gemeinde im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen. Die Gemeinde gliedert sich in zwei Ortsteile Meuselbach und Schwarzmühle.

Meuselbach liegt auf einer Hochfläche am Ostrand des Schwarzatales im Norden des Thüringer Schiefergebirges. Schwarzmühle (ein sehr kleiner Ort) liegt einen Kilometer nordwestlich von Meuselbach wo der Meuselbach in die Schwarza mündet.



Steinbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Schleusegrund im Landkreis Hildburghausen in Thüringen.



schöne Grüße
Marcel
 
juni-1848 Am: 22.06.2013 00:54:07 Gelesen: 538863# 195 @  
Endlich darf ich Euch mal wieder „mit Landpost beglücken“ - aus eigenem Bestand !

Das Kloster Sießen (im schwäbischen Oberland bei Saulgau in der Diözese Rottenburg-Stuttgart) liessen Dominikanerinnen um 1520 erbauen. Es wurde um 1720 im Barockstil renoviert und später im Zuge der Säkularisation (1803) aufgelöst, wonach die Besitzungen an den Fürsten von Thurn und Taxis fielen. Nach Gründung der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Sießen zur Erziehung von Mädchen und jungen Frauen im Jahre 1854 wurden die Gebäude ab etwa 1860 (bis heute) als Kloster der Franziskanerinnen genutzt, die dort ein Lehr- und Erziehungsinstitut gründeten (siehe die Bildseite einer Ansichtskarte von 1915).



Unter dem NS-Regime wurden bis 1938 die Nonnen vertrieben und das Kloster aufgelöst. 1940 wurde das Kloster zur Unterbringung von Auslandsdeutschen beschlagnahmt.

Nach dem Krieg bezogen die Franziskanerinnen wieder die alten Gebäude und führten den christlichen Erziehungsgedanken fort bis zur Schließung ihres Aufbaugymnasiums mit Internat (1990).

1. Aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg sind mir keine Landpoststempel von Sießen bekannt.

Etwa 50 bisher gesehene Karten und Briefe zeigen Poststempel aus dem nahen Saulgau.

2. Es soll einen Stempel mit Postleitgebietszahl "14" (ohne den Buchstaben "b" gegeben haben.

Gesehen habe ich den rot-violetten (?) Abschlag bisher nicht.

Wer kann ihn zeigen ?

...

3.a. Den abgebildeten Stempel " 14b \ Sießen \ über Saulgau (Württ)"
habe ich bisher von Mitte 1960 bis 11.02.1962 gesehen.

3.b. Ob die vorangestellte 4-stellige Postleitzahl „7969“ postalischen Ursprungs ist, wage ich zu bezweifeln.

Hierzu werfen wir einen Blick auf die Rückseite des Stempeldokuments zu 4.b.

4.a. Es müsste einen Nachfolger mit der Schreibweise "ss" statt "ß" geben, den ich bisher nicht dokumentieren konnte: " 14b \ Siessen \ über Saulgau (Württ)".

Wer kann ihn zeigen ?

4.b. Die Folgen der Postautomation:

Die Postleitgebietszahl "14b" samt Kreis wurde senkrecht abgschnitten und mittels Handstempel die neue vierstellige Postleitzahl vorangestellt:

" 7969", "{Aptierung} \ Siessen \ über Saulgau (Württ)" vom April 1962.

Der gleiche Abschlag " 7969" auf der Rückseite lässt einen nicht-postalischen, privaten Abschlag vermuten:



5. Zu guter letzt der neue Stempel nach der Gemeindereform (mir bekannt vom 20.10. bis 30.12.63):

" 7969 \ Sießen \ Gem. \ Haid"

6. Nach späteren Stempeln ab 1964 habe ich nicht gesucht - kann also den weiteren Werdegang dieser Poststelle nicht dokumentieren.

Parallel können wir die Umstellung der Postleitgebietszahl „14 b“ zur Postleitzahl „7968“ im Handwerbestempel von Saulgau verfolgen.

Bis zum nächsten „Landpost-Märchen“ wünsche ich Euch allen ein gediegenes Sammlerwochenend !
 
jahlert Am: 22.06.2013 11:49:13 Gelesen: 538799# 196 @  
@ juni-1848 [#195]

Moin,

ich nehme bei 3.b. postalischen Ursprung an.

Der Ortswerbestempel auf der 10 Pf.-Ganzsache ist aptiert. Im Postleitzahlenverzeichnis von 1961 sind "7969 Sießen/über Saulgau (Württ)" und "7968 Saulgau (Württ)" verzeichnet. Der vorschriftsmäßige Gummistempel war schon geliefert.

In meinem PLZ-Verzeichnis von 1978 steht dann: "Sießen, Kloster = 7968 Saulgau 1" und "Sießen im Wald Post Hörenhausen = 7959 Schwendi, Württ".

Schönes Wochenende

Jürgen Ahlert
 
westfale1953 Am: 25.06.2013 17:30:57 Gelesen: 538601# 197 @  
Hallo zusammen,

heute zeige ich eine Briefvorderseite mit Landpost-Stempel "17 OBERRIMSINGEN". Leider ist der Stempel sehr schwach abgeschlagen, so dass ich den Text in der Zeile darunter nicht entziffern kann.

Interessant an diesem Brief ist auch der violette Stempel "Gebühr bezahlt 24 Pfg." in der linken oberen Ecke. Wird vermutlich im Zusammenhang mit Landpoststellen-Stempeln nicht so häufig sein.

Oberrimsingen ist ein Ortsteil von Breisach und wurde am 1.1.1975 eingemeindet.



Bernhard
 
Pommes Am: 25.06.2013 18:28:24 Gelesen: 538587# 198 @  
@ westfale1953 [#197]

Hallo Bernhard,

Leider ist der Stempel sehr schwach abgeschlagen, so dass ich den Text in der Zeile darunter nicht entziffern kann.

Dort sollte "über Freiburg (Breisgau)" stehen.

Dein Stempel hat eine weitere Besonderheit, bei der Postleitzahl wurde ein "a" aptiert, weil das Leitgebiet 17a im April 1946 geteilt wurde und der Stempel hier im OPD-Bezirk Freiburg (französische Zone) liegt, also 17b.

Ein schönes Stück, trotz des dünnen Abschlags.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
rostigeschiene Am: 25.06.2013 20:37:36 Gelesen: 538566# 199 @  
Heute, beim Betrachten eines Stapels alter Ansichtskarten sind mir diese zwei in die Finger gekommen.

Halgehausen über Frankenberg (Eder) vom 31.5.61.



Heute ist Halgehausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Haina (Kloster) im Landkreis Waldeck-Frankenberg, und hat wenig mehr als 320 Einwohner.

Scharrel über Neustadt am Rbgb. vom 20.3.61



Heute ist Scharrel ein Stadtteil von Neustadt am Rübenberge mit etwas mehr als 600 Einwohner.

Werner
 
juni-1848 Am: 26.06.2013 18:29:58 Gelesen: 538452# 200 @  
@ jahlert [#196]

Jürgen,

Du könntest richtig liegen. Habe einen weiteren Beleg mit der zugestempelten neuen 4-stelligen Postleitzahl eines anderen Absenders gefunden.

Wahrscheinlich war es eine emsige Biene in der Landpoststelle.

Gruß, Werner
 
jahlert Am: 27.06.2013 13:13:18 Gelesen: 538378# 201 @  
@ juni-1848 [#200]

Mit einer solchen Kombination hatte Christoph das Thema Aptierte Stempel eröffnet, Werner.

Beste Grüße
Jürgen
 
Marcel Am: 31.10.2013 17:43:04 Gelesen: 531281# 202 @  
Hallo!

Hier ein Landpoststempel Hettingenbeuern über Buchen (Odenw.).

schöne Grüße
Marcel


 
westfale1953 Am: 14.02.2014 14:26:22 Gelesen: 526271# 203 @  
Hallo zusammen,

lange nichts Neues mehr in diesem Thread! Das möchte ich heute ändern:

DECKENBACH ist ein Ortsteil der Stadt Homberg (Ohm) im Vogelsbergkreis, Hessen. 1934 ca. 400 Einwohner.



LANGEWIESE über Winterberg (Westf.) ist heute ein Ortsteil von Winterberg im Hochsauerlandkreis mit ebenfalls ca. 400 Einwohnern



Vielleicht kommt ja auch von anderen Mitgliedern wieder etwas Neues.

Bernhard
 
Marcel Am: 14.02.2014 17:13:19 Gelesen: 526242# 204 @  
Hier ein neuer von mir:

Heinersdorf über Grünberg (Schlesien) vom 20.06.1934 - heutiger polnischer Name: „Jêdrzychów (Zielona Góra)“



schöne Grüße
Marcel
 
JohannesM Am: 14.02.2014 18:19:53 Gelesen: 526231# 205 @  
Ortspostkarten im Landzustellbereich sind auch nicht gerade häufig. Ab 1964 wurden in der DDR diese Spatelstempel nur noch im Innendienst verwendet. Da die Karte aber gar nicht zum Leitpostamt Halberstadt kam, wurde ausnahmsweise die Marke mit dem Landpoststempel Anderbeck(3) entwertet.

Vor 1945 war das nicht erlaubt, da sollte die Marke mit Federstrich entwertet und der Gummistempel daneben gesetzt werden. Allerdings wurde auch damals schon häufig dagegen verstoßen, ob das auch hier zu trifft weiß ich nicht, da ich die DDR-Dienstanweisung nicht habe.



Gruß Eckhard
 
jmh67 Am: 16.02.2014 07:54:21 Gelesen: 526165# 206 @  
Eckhard,

so wie Du es von vor 1945 beschrieben hast, sollte auch noch in der DDR mit Sendungen im Ortsverkehr einer solchen Poststelle verfahren werden. So stand es mal im Sammler-Express. Die Marken sollten handschriftlich entwertet und das Datum und der Gummistempel daneben gesetzt werden.

Mit dem Poststellenstempel entwertet wurden nur Marken auf Sammlerausweisen (da stand es drauf, daß es so gemacht werden sollte) und im "Innendienst", also auf Paketkarten und Telegrammformularen. Das sieht man in Kiloware, eine Vorschrift dazu ist mir aber nicht bekannt, da muß man mal die alten Postler fragen.

Jan-Martin
 
JohannesM Am: 16.02.2014 13:19:33 Gelesen: 526142# 207 @  
@ jmh67 [#206]

Es wird aber sicherlich eine Vorschrift gegeben haben, aber diese Sachen sind schwer zu finden. Hier noch ein Beleg, dass auch zu Reichszeiten gegen diese Vorschrift verstoßen wurde. Dieser Brief wurde nicht mal im Landpostbereich zugestellt, er datiert aber kurz vor Kriegsende, vielleicht ging da schon einiges d'runter und d'rüber.



Eckhard
 
volkimal Am: 17.02.2014 17:57:04 Gelesen: 526075# 208 @  
Hallo zusammen,

dieser Brief mit dem Poststellen-, dem Bahnpost- und dem Postleitzahlstempel hat mir schon immer gut gefallen. Er kommt von der Frau meines Onkels und ist an mwinen Onkel gerichtet, der damals als Soldat in Paris stationiert war.



Im Poststellenstempel heißt es "Reute über Friedrichshafen", dabei ist Reute (heute Bad Waldsee) allerdings ca. 165 km von Friedrichshafen entfernt. Aufgrund eines Artikels von Peter Griese im Heft der ArGe Deutsche Notmaßnahmen ab 1945 ist mir jetzt endlich einiges klar geworden. Außerdem half ein Blick nach Wikipedia in den Artikel über die Bahnstrecke Ulm - Friedrichshafen (Südbahn). Dort heißt es:

"Nach der Wiederbelebung (1870) des 2 km östlich gelegenen Klosters Reute gewann der Bahnhof Durlesbach neue Bedeutung für die zahlreichen Besucher und Patienten des Klosters."

Die Post der Poststelle Reute wurde in Durlesbach der Bahnpost übergeben. Als Leitpostamt ist im Poststellenstempel die Stadt Friedrichshafen am Ende der Bahnstrecke angegeben. Hier noch ein zweiter Beleg mit dem Stempel:



Viele Grüße
Volkmar
 
TomWolf_de Am: 17.02.2014 19:06:50 Gelesen: 526061# 209 @  
@ volkimal [#208]

Hallo Volkmar,

ich glaube, es handelt sich hierbei um den kleinen Ort Reute, etwas südlich von Meckenbeuren. Das passt auch eher zum Leitpostamt Friedrichshafen. Später erhielt Reute dann auch die Postleitzahl 7991, also Landbereich von "7990 Friedrichshafen".

Gruß
Thomas
 
volkimal Am: 17.02.2014 19:25:49 Gelesen: 526052# 210 @  
@ TomWolf_de [#209]

Hallo Thomas,

danke für den Hinweis. Dieses Reute hatte ich übersehen. Aber Du hast recht - es passt bedeutend besser.

Viele Grüße
Volkmar
 
westfale1953 Am: 27.03.2014 15:55:03 Gelesen: 524425# 211 @  
Hallo zusammen,

habe mal wieder einige neue Stempel bekommen, diesmal aus Württemberg:

Zwerenberg / über Calw (302 Einwohner in 1933)



Lindlein / über Blaufelden (Württ) heute Ortsteil des Dorfes Schmalfelden, Einwohner unter 100 in 1933



Würzbach / über Calw (459 Einwohner in 1933)



Bernhard
 
DL8AAM Am: 20.04.2014 01:05:35 Gelesen: 523564# 212 @  
Passt wohl nicht ganz hier hinein, oder doch?

Trautheim über Darmstadt

Der "über"-Hinweis wurde in diesem Fall gleich in das Kundenklischee des Absenderfreistempels eingebaut.



AFS der "Mushakesche Verlagsanstalt-Franzmathes Verlag" aus Trautheim vom 21.01.1965 ("NIEDER RAMSTADT-TRAUTHEIM / 6101"). Damals war Trautheim noch ein Ortsteil von 6101 Nieder Ramstein bei Darmstadt, heute ist es ein Ortsteil der neuen Gemeinde Mühltal im Landkreis Darmstadt-Dieburg, Postleitzahl 64367.

Nun zu meiner Frage, kann es also sein, dass ein AFS bei einer "Post(hilf)stelle" o.ä. angesiedelt war? Wahrscheinlich ist das nur eine sehr dumme Frage, aber ich habe mich mit diesem Thema noch nicht näher beschäftigt - meine eigentlichen Themen sind etwas moderner. Solche altertümlichen Belege bekomme ich immer nur, wenn wieder irgendjemand irgendwo was entrümpelt ... und irgendwo wollte ich meinen Neufund gleich mal vorführen. ;-)

Trotzdem noch Frohe Ostern und Gruß
Thomas
 
rostigeschiene Am: 20.04.2014 08:59:53 Gelesen: 523531# 213 @  
@ DL8AAM [#212]

Der Hinweis "über" ist ein Teil der Absenderadresse und hat zu einer Poststelle keinen Bezug.

Frohe Ostern
Werner
 
reichswolf Am: 20.04.2014 12:53:07 Gelesen: 523499# 214 @  
@ DL8AAM [#212]

Da das Werbeklischee mehr oder weniger frei gestaltbar ist, kann es keine postalisch relevanten Informationen enthalten. Alles amtliche an den Absenderfreistempeln findet sich immer in den Kronen und Wertrahmen.

LG und frohe Ostern an Alle,
Christoph
 
LK Am: 20.04.2014 13:01:46 Gelesen: 523495# 215 @  
Hallo,

hier einer aus Niedersachsen.

Betzendorf über Lüneburg, Einwohner 1939 beachtliche 301.



Gruß

LK
 
westfale1953 Am: 31.07.2014 15:46:17 Gelesen: 519366# 216 @  
Heute bekommen:

Seiferts Tann (Rhöngeb.) Land

Seiferts ist ein Ortsteil der Gemeinde Ehrenberg (Rhön) mit 560 Einwohnern (2012) im Landkreis Fulda in der osthessischen Rhön. (wikipedia)





Bernhard
 
Zacken-willi Am: 31.07.2014 18:27:14 Gelesen: 519329# 217 @  
Hallo zusammen,

auch ich habe Poststellenstempel gefunden, diese befinden sich nicht auf Briefen, sondern auf Einlieferungsscheinen. Diese sind leider gelocht, da es sich um Geschäftspost handelte. Das Geschäft gehörte damals der Oma meiner Frau. Man beachte die Wertangabe in RM und Rpf, sowie die gefundenen Jahreszahlen 1947 bzw 1948, sowie die verschiedenen Farben der Einlieferungsscheine.

Waggum ist heute ein Stadtteil von Braunschweig und liegt im Norden der Stadt, nahe der Autobahn A2.



Wilfried
 
Cantus Am: 14.10.2014 23:33:35 Gelesen: 515836# 218 @  
Es gibt Orte, in die man nicht wirklich hinziehen möchte. Wenn man den Informationen im Netz glauben kann, dann hat dieser Ort MÜCKENLOCH seinen Namen zu Recht erhalten [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCckenloch
 
Mondorff Am: 14.10.2014 23:43:36 Gelesen: 515831# 219 @  
Hab' auch einen gefunden:



Wiesbaden Chausseehaus

Gute Nacht für heute
DiDi
 
muemmel Am: 15.10.2014 00:04:32 Gelesen: 515827# 220 @  
@ Cantus [#218]

Moin Ingo,

da möchte ich in der Tat auch nicht gerne wohnen.

@ alle

Habe auch etwas gefunden:



Landpoststempel "Altheinrichau über Strehlen Schlei". Gelaufen am 17.3.1941 nach Krefeld.

Nicht mein Gebiet, bei Interesse bitte melden.

Grüßle
Mümmel
 
ginonadgolm Am: 15.10.2014 08:16:38 Gelesen: 515785# 221 @  
@ muemmel [#220]

Hallo Mümmel,

es war wohl schon etwas spät oder noch früh:

"Altheinrichau über Strehlen Schlei" liegt nicht an der Schlei in Schleswig-Holstein, sondern in Schlesien; der letzte Buchstabe ist ein "s".

Wer hat's gemerkt (hellwach)?

Ingo aus dem Norden
 
jmh67 Am: 15.10.2014 09:16:56 Gelesen: 515776# 222 @  
@ Germaniafan [#173]

Die Karte vom 27.11.1936 ging nach Baars, das ist ein winziges Dorf westlich der heutigen B 71. Gehört heute zu Apenburg-Winterfeld. Rund 40 km vom Absendeort gelegen.

JMH
 
Kontrollratjunkie Am: 19.10.2014 16:38:06 Gelesen: 515079# 223 @  
Fernbrief von Deubach nach Lauda im Badischen, gelaufen am 15.03.1946 (Portoperide 2). Interessant dabei der Poststellenstempel II "Deubach über Lauda".

Portorichtig frankiert ist der Brief mit einem senkrechten Viererstreifen der 6 Pf Amerikanischer Druck, Nr. 4 z.



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Belege aus dem März 1946"]
 
volkimal Am: 22.10.2014 20:38:26 Gelesen: 514832# 224 @  
Hallo zusammen,

diesen Brief habe ich heute bekommen:



Potok (deutsch Pattag) ist ein Dorf in der polnischen Landgemeinde Przewóz im Landkreis Żary (Woiwodschaft Lebus). Mit dem 1945 kriegsverwüsteten Nachbarort Jamnitz bildete Pattag bis 1938 die Gemeinde Jamnitz-Pattag.

Erstaunlich finde ich, dass Pattag im Ritter, Geographisch-Statistisches Lexikon von 1905 nicht erwähnt ist. Da bei Wikipedia (Potok) keine Einwohnerzahl angegeben ist, kann ich nichts über die Größe des Ortes sagen. Bei Jamnitz sind im Ritter 102 Einwohner angegeben.

Viele Grüße
Volkmar
 
filunski Am: 22.10.2014 22:28:06 Gelesen: 514801# 225 @  
@ volkimal [#224]

Hallo Volkmar,

für Jamnitz-Pattag habe ich für das Jahr 1925 eine Einwohnerzahl von 103 gefunden [1].

Schöne Grüße,
Peter

[1] http://www.verwaltungsgeschichte.de/rothenburg.html
 
Cantus Am: 23.10.2014 00:08:00 Gelesen: 514778# 226 @  
@ filunski [#225]

Was für ein Einwohnerzuwachs. In Petzolds Gemeindelexikon des Jahres 1911 sind für Jamnitz-Pattag 96 Einwohner eingetragen.

Viele Grüße
Ingo
 
Pepe Am: 23.10.2014 17:45:58 Gelesen: 514676# 227 @  
@ Cantus [#226]

Genau wie heute in Brandenburg. Nur eben andersrum.

Nette Grüße
Pepe
 
Kontrollratjunkie Am: 24.10.2014 23:47:53 Gelesen: 514585# 228 @  
Inlandspostkarte P 962 der Gemeinschaftsausgaben unter dem Alliierten Kontrollrat im Fernverkehr vom 03.01.1948 von Deutsch Evern nach Krakebüll (Niebüll Land)



Die Karte wurde in der Landpoststelle Deutsch Evern aufgegeben, was durch den Landpoststempel "Deutsch Evern / über Lüneburg" belegt ist. Die Entwertung der Karte erfolgte im Postamt Lüneburg, welches das Leitpostamt für die Poststelle II in Deutsch Evern war.



Gruß
KJ
 
Cantus Am: 03.11.2014 00:08:10 Gelesen: 514036# 229 @  
Hier eine Karte vom 27.6.1933, gelaufen von Kirchscheidungen [1] über Freyburg nach Halle an der Saale.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchscheidungen

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 06.11.2014 22:24:31 Gelesen: 513744# 230 @  
Auch kreisförmige Poststellenstempel aus der Nachkriegszeit haben für mich ihren Reiz, zumal man sie - sauber abgeschlagen - gar nicht so häufig antrifft. Hier also ein Stempel aus Kallstadt. Kallstadt an der Deutschen Weinstraße ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Freinsheim an.





https://de.wikipedia.org/wiki/Kallstadt

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 07.11.2014 20:44:10 Gelesen: 513656# 231 @  
@ Cantus [#230]

Stimmt, die Poststellen I-Stempel habe ich auch für mich entdeckt. Nachdem ich anfangs nur Poststellen II gesammelt habe, habe ich mein Sammelgebiet vor einiger Zeit auch auf Poststellen I erweitert. Hier ein paar Beispiele:





Beste Sammlergrüße

Eckhard
 
Cantus Am: 08.11.2014 11:29:11 Gelesen: 513601# 232 @  
@ JohannesM [#231]

Hallo Eckhard,

die kreisförmigen Stempel, bei denen das Wörtchen "über" nicht auftaucht (dein zweiter Beleg von oben) und bei denen im Stempel lediglich die Kreiszugehörigkeit eingefügt ist, aber kein Hinweis auf ein übergeordnetes zentrales Verteilpostamt, diese Stempel laufen bei mir nur unter "normale Ortsstempel", nicht aber unter "Poststellenstempel".

Bei deinem dritten Beleg von oben kann ich leider den Ortsnamen nicht entziffern, trage ihn doch bitte noch nach.

Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 08.11.2014 12:26:48 Gelesen: 513593# 233 @  
@ Cantus [#232]

Hallo Ingo,

es heißt Hessen (siehe StampsX). Es ist vermutlich Hessen (heute Ortsteil von Osterwieck). Die Orte liegen zwar ca. 16 km auseinander, sie liegen aber beide an derselben Bahnstrecke Heudeber–Mattierzoll.

Viele Grüße
Volkmar
 
JohannesM Am: 08.11.2014 17:28:41 Gelesen: 513560# 234 @  
@ Cantus [#232]
@ volkimal [#233]

richtig, Hessen an der ehemaligen(Gott sei Dank) Grenze zwischen Halberstadt und Wolfenbüttel.

Betreffs DINGELSTEDT, so war das um 1930 wohl tatsächlich eine Poststelle I, jedenfalls liegt mir eine Aufstellung der Kraftpostlinien von 1930 vor, dort ist Dingelstedt als Agentur bezeichnet - wie z.B. ADERSTEDT.



Die Zusatzbezeichnung "KREIS" ist aber sicher nicht eindeutig, und läßt nicht unbedingt Rückschlüsse auf den Status der Posteinrichtung zu. Bei den Poststellen II war die Kreisbezeichnung durchaus üblich.



Beste Sammlergrüße

Eckhard
 
Cantus Am: 08.11.2014 17:45:02 Gelesen: 513552# 235 @  
@ JohannesM [#234]

Hallo Eckhard,

die Kreisbezeichnungen findest du nur bei den Rechteckstempeln, wenn zusätzlich ein Stempel vom zentralen Postverteilzentrum abgeschlagen ist. Die Erwähnung eines Kreises bei Kreisstempeln findet üblicherweise immer dann Anwendung, wenn es den Ortsnamen häufiger in Deutschland gibt und nur über die Kreiszugehörigkeit eine eindeutige Zuordnung möglich ist. Es mag da Ausnahmen geben, aber die sind sicherlich selten.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 08.11.2014 17:58:17 Gelesen: 513549# 236 @  
Von mir noch ein Stempel aus dem Hohen Norden. Der Umschlag zeigt einen Stempel vom 23.2.1961, abgeschlagen in Joldelund über Bredstedt in Schleswig-Holstein. Joldelund (dänisch Hjoldelund, friesisch Jåålönj) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland. Joldelund liegt etwa 28 km südöstlich von Niebüll und 28 km südwestlich von Flensburg in ländlicher Umgebung. Auf der Webseite der Gemeinde Joldelund ist Näheres zum Ort zu erfahren.



http://www.joldelund.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Joldelund

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 09.11.2014 00:15:37 Gelesen: 513522# 237 @  
Hier noch einige Belege aus meinem ehemaligen Nachbarkreis Aschersleben:





Beste Sammlergrüße

Eckhard
 
filunski Am: 09.11.2014 11:39:07 Gelesen: 513476# 238 @  
Hallo zusammen,

hier ein etwas außergewöhnlicher Poststellenstempel:

TIBORLAGER / b / über / SCHWIEBUS



Das Leitpostamt Schwiebus kann man ja noch finden, der Ort heißt heute Świebodzin und gehört zu Polen. Aber ein Ort namens "Tiborlager"?

Tiborlager war ein 1934 von der Wehrmacht im Oder-Warthe-Bogen (nahe Schwiebus) eingerichteter Truppenübungsplatz. Ab 1937 befand sich auf dem Übungsplatzgelände eine Poststelle I.

Hier noch der komplette Beleg dazu:



Schöne Grüße,
Peter
 
skribent Am: 09.11.2014 13:18:42 Gelesen: 513464# 239 @  
Guten Tag Zusammen,

unsere Post in Wennigsen ist vor 9 Tagen 150 Jahre alt geworden. Dazu ist eine Broschüre erschienen, mit einer Seite, auf der nur Landpoststempel der ehemaligen kleinen Orte abgebildet sind, die heute nach der Gemeindegebietsreform zu Wennigsen gehören. Die Ewiggestrigen sprechen heute noch von "Zwangsvereinigung".



Es gibt noch einige mehr, vielleicht 4 oder 5 verschiedene! Wer sich hier auskennt und Bredenbeck sucht, soll wissen, dass Bredenbeck ein eigenes Postamt besaß.

Einen schönen Tag wünscht
Franz
 
Cantus Am: 09.11.2014 13:21:56 Gelesen: 513461# 240 @  
@ skribent [#239]

Hallo Franz,

viele deiner Stempel habe ich auf kompletten Belegen. Ich schaue mal, was ich da noch ergänzen kann.

Viele Grüße
Ingo
 
WUArtist Am: 09.11.2014 14:21:22 Gelesen: 513453# 241 @  
@ filunski [#238]

Hallo Peter,

Dein Beitrag hat mich schon deshalb interessiert, weil ich aus Hinterpommern stamme.

Aus dem Internet: Das Tiborlager (keine Ortschaft), heute Cibórz, liegt am Nischlitzsee und südwestlich von Schwiebus im Oder-Warthe-Bogen. Grund für die Entstehung des Lagers sind wahrscheinlich die neuen Befestigungslinien im Oder-Warthe-Bogen. 1937 wurde im Lager das Grenz-Infanterie-Bataillon 122 unter Major Benczeks aufgestellt. Im November 1938 wurde das Grenz-Pionier-Bataillon 71 im Lager aufgestellt. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges nutzten sowjetische Truppen das Lager.

Heute ist das Lager bei Skampe eine Krankenhausanlage mit angeschlossener Schule für die Kinder, die dort behandelt werden. Das tolle und das ist heute leider nur noch in Resten zu sehen, ist das Schwimmbad bzw. Freibad. Es ist ein sehenswerter Bau und ist auf vielen Feldpostkarten zu sehen.

Beste Grüße
Joachim

Hier zwei von vielen Fotos des Lagers:


 
JohannesM Am: 09.11.2014 21:22:45 Gelesen: 513404# 242 @  
Beim Bau der Rappbodetalsperre gab es ein Lager für die Bauarbeiter und auch eine Poststelle, erst II dann I.

Beste Sammlergrüße

Eckhard




 
skribent Am: 10.11.2014 06:33:51 Gelesen: 513371# 243 @  
@ Cantus [#240]

Guten Morgen Ingo,

das wäre toll, wenn Du in Deinen Beständen mal nachsehen würdest. Was allerdings die abgebildeten Stempel angeht, stammen auch sie alle von kompletten Belegen. Sie wurden mittels Picasa beschnitten, dass einfach mehr auf eine DIN A-4 Seite passten.



Einen schönen Landpoststempel besitze ich auch von Wennigsen - aber leider liegt der kleine Ort bei Melle.

Dir und allen Interessierten einen schönen Wochenbeginn wünscht
Franz
 
filunski Am: 10.11.2014 11:50:47 Gelesen: 513345# 244 @  
@ WUArtist [#241]

Hallo Joachim,

vielen Dank für die zusätzlichen, interessanten Informationen zum Tiborlager! :-)

Schöne Grüße,
Peter
 
westfale1953 Am: 12.11.2014 14:01:34 Gelesen: 513242# 245 @  
Hallo zusammen,

auch mal wieder einer von mir:

WOLFSMÜNSTER / über Gemünden/Main 6.8.54



Wolfsmünster ist ein Pfarrdorf in der Gemeinde Gräfendorf im Main-Spessart-Kreis mit heute ca. 350 Einwohnern.

Bernhard .
 
Altmerker Am: 12.11.2014 20:20:31 Gelesen: 513204# 246 @  
@ JohannesM [#242]

Schade, dass die beiden 1- und 2-Lager-Stempeln nicht auf Beleg zu sehen sind. Ich denke aus meinen Recherchen, Irrtum durchaus eingeschlossen, dass die Landpoststempel aus der Phase bis 1945 stammen, also nicht vom "DDR"-Projekt (Beleg 3), so dass da nicht nur "Bauarbeiter" im heutigen Sinne wirkten. Häftlinge wurden nach Wendefurth/Harz ins Zwangsarbeiterlager geschickt. Die Zwangsarbeiter wurden zum Bau der Rappbodetalsperre eingesetzt. Einen Beleg fand ich im Jüdischen Museum Berlin, wo Lager II in Wendefurth im Landkreis Blankenburg/Harz verortet ist. Es soll von der Gestapo bewacht worden sein, so die Stiftung Buchenwald/Dora. Andere Quellen sagen SS.

Gruß
Uwe
 
JohannesM Am: 12.11.2014 22:15:25 Gelesen: 513188# 247 @  
@ Altmerker [#246]

Hallo Uwe,

Du hast recht, die Belege sind 1939 von einem Arbeiter und 1945 von dem eifrigen Landpostsammler Günther Stirl - der hat die Stempel aber immer bei den Leitpostämtern eingeholt, die Arbeiten wurden schon 1942 kriegsbedingt eingestellt.

Neben Angehörigen des Reichsarbeitsdienstes wurden dort auch Zwangsarbeiter eingesetzt. Ob diese nun im Lager 2 und die anderen im Lager 1 untergebracht wurden entzieht sich meiner Kenntnis. Wenn ich nicht irre wurden die Stempel aber zu DDR-Zeiten noch benutzt, denn auch die Lager wurden wieder genutzt, ein Teil der Gebäude steht noch heute am sogenannten Kilometer 9(B81). Die kompletten Belege möchte ich nicht einstellen, da sie nicht in meinem Besitz sind.

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 13.11.2014 02:00:34 Gelesen: 513168# 248 @  
Kaikenried (bairisch Goignraid) ist ein Kirchdorf im niederbayerischen Markt Teisnach im Landkreis Regen. Das Dorf liegt in der Region Donau-Wald inmitten des Bayerischen Waldes. Außerdem befindet es sich auf dem Gebiet des Naturparkes Bayerischer Wald und gehört zum Bezirk Niederbayern.



http://de.wikipedia.org/wiki/Kaikenried

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 13.11.2014 22:33:48 Gelesen: 513111# 249 @  
Hier einige Poststellen I-Impressionen aus dem Bereich Gernrode:







Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 14.11.2014 12:15:12 Gelesen: 513068# 250 @  
Da ich immer noch keinen funktionierenden Scanner habe, hier ein vorbereiteter Stempel von Kirspenich, einstmals selbständig, heute ein Stadtteil von Bad Münstereifel im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 14.11.2014 23:27:04 Gelesen: 513024# 251 @  
Burkau (obersorbisch Porchow) ist ein Ort und gleichzeitig die zugehörige Gemeinde westlich von Bautzen im Osten Sachsens. Zur Gemeinde Burkau gehört u.a. das Dorf Jiedlitz (Jědlica) mit rund 185 Einwohnern [1].



[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Burkau

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 15.11.2014 21:15:05 Gelesen: 512941# 252 @  
Heute 2 Belege aus Großalsleben über Oschersleben als Einschreiben.



Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 16.11.2014 18:32:28 Gelesen: 512875# 253 @  
Heteborn ist bei mir der Rekordhalter bei der Menge verschiedener Landpoststempel.

Wäre die Poststelle II nicht 1947 in eine Poststelle I umgestuft worden, kämen wohl noch einige hinzu.

1. HALBERSTADT LAND 1928-1933



2. + 3. Rechteckstempel mit und ohne Strich in Frakturschrift, beide wurden anscheinend parallel von 1934-1939 eingesetzt.



4. Zeilenstempel mit Strich in Frakturschrift 1940



5. Zeilenstempel mit Strich in Normalschrift 1941



6. Zeilenstempel ohne Strich in Normalschrift 1944



7. Halbspatelkreisstempel mit Strich 1946



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 22.11.2014 14:21:10 Gelesen: 512438# 254 @  
Der Ort hieß über Jahrhunderte Klein Stöckheim in Abgrenzung zum nahegelegenen Groß Stöckheim. Im Jahr 1974 wurde Stöckheim im Rahmen der Gebietsreform in die Stadt Braunschweig eingemeindet; heute ist Stöckheim der südlichste Stadtbezirk von Braunschweig. Die Namensänderung von "Klein" Stöckheim auf "Stöckheim" erfolgte am 9. August 1962 wohl auf Betreiben der damals dort ansässigen Firma Agfa-Gevaert [1].



[1] http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6ckheim_%28Braunschweig%29

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 22.11.2014 15:34:09 Gelesen: 512425# 255 @  
Ich habe Probleme, die Ordnungszahlen auf den Spatelstempeln, die ab 1964 sowohl für Poststellen I, als auch für Poststellen II verwendet wurden, zu ermitteln. Auf Ausschnitten von Paketkarten oder anderen Postformularen ist meist kein Absender erkennbar.

Weiß jemand, ob das eine postinterne Nummerierung war, oder ob diese Nummern aus der DDR-Verwaltung übernommen wurden? In welchen Dokumenten wurden diese eventuell veröffentlicht? In den Postakten im Landesarchiv bin ich leider auch nicht fündig geworden, anscheinend wurden in Halberstadt viele Akten vernichtet und nur ein kläglicher Rest landete im Archiv.

Beste Grüße
Eckhard
 
Manne Am: 23.11.2014 11:56:32 Gelesen: 512311# 256 @  
Hallo zusammen,

hier ein Stempel von (14b) Beffendorf bei Oberndorf vom 24.10.59.

Gruß
Manne




 
volkimal Am: 23.11.2014 16:27:48 Gelesen: 512288# 257 @  
Hallo zusammen,

den habe ich gerade entdeckt:



Wulkenzin über Neubrandenburg (Meckl.)

Volkmar
 
Manne Am: 23.11.2014 16:57:44 Gelesen: 512281# 258 @  
Hallo zusammen,

habe auch noch einen aus Mehr über Cleve vom 12.4.35.

Gruß
Manne


 
Cantus Am: 24.11.2014 13:19:48 Gelesen: 512197# 259 @  
Boleszkowice (deutsch: Fürstenfelde) ist ein Dorf im Powiat Myśliborski in der polnischen Woiwodschaft Westpommern und Verwaltungszentrum der gleichnamigen Landgemeinde.

Zur Landgemeinde Boleszkowice gehören 9 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945) mit einem Schulzenamt:

Boleszkowice (Fürstenfelde)
Chlewice (Klewitz)
Chwarszczany (Quartschen)

Gudzisz (Kutzdorf)
Kaleńsko (Kalenzig)
Namyślin (Neumühl)

Porzecze (Hälse)
Reczyce (Kutzdorfer Eisenhammer)
Wysoka (Wittstock)



https://de.wikipedia.org/wiki/Boleszkowice
http://neumark.pl/main.php?obiekt=chlewice&lang=de

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 24.11.2014 15:07:05 Gelesen: 512176# 260 @  
@ Cantus [#259]

Hallo Ingo,

hast Du zu meinem Beitrag [#255] eventuell irgendwelche Tipps parat?

Beste Grüße
Eckhard
 
mumpipuck Am: 24.11.2014 18:25:58 Gelesen: 512132# 261 @  
@ JohannesM [#255]

Ich habe mit meinem Heimatsammelgebiet das selbe Problem. Auch mir bekannte Experten für Poststellen haben mir bestätigt, dass es kein vollständiges Verzeichnis gibt. Die Poststellen wurden nur postintern durchnummeriert. Die Nummerierung erfolgte nach Auskunft eines alten Leiters eines Postamts mit Landpost aus der ehemaligen DDR entlang der Fahrstrecke der Postfahrzeuge. Bei späteren Änderungen kam es aber zu Abweichungen.

Ich kann relativ vollständig die Poststellen des Postamts Hagenow 2 anbieten und habe einige für Gadebusch - beide Mecklenburg - gesammelt. Gegebenenfalls können in einigen Fällen Heimatsammler weiterhelfen.

Suchst Du eine bestimmte Region ?

Die beiden unten aufeinander folgenden Seiten aus einem Einlieferungsbuch für den ZKD zeigen zum Thema den Übergang vom Landpoststempel mit Ortsbezeichnung zum Spatelstempel mit Nummer im Jahre 1964 für das Dorf Groß Thurow -> Gadebusch Nr. 24.

Herzliche Grüße
Burkhard


 
Cantus Am: 24.11.2014 20:40:13 Gelesen: 512110# 262 @  
@ JohannesM [#260]

Hallo Eckhard,

die Auskunft, die du gerne hättest, die kann ich dir so leider nicht geben. Ich besitze zwar das "Ortslexikon Deutsche Demokratische Republik" (Ausgabe 1986), aber da sind keine Angaben zu den Zahlen der Spatelstempel enthalten. Möglicherweise findet man im "Ortsverzeichnis der Deutschen Post 1975, Ortsteile und Wohnplätze in der DDR", herausgegeben bei "Zentrales Postverkehrsamt, 1975" [1] mehr Angaben, dieses Werk steht aber nicht in meiner Bibliothek. Vielleicht kannst du das Buch aber über eine Bibliothek in deiner Wohnortnähe anfordern.

Ich bin aber möglicherweise in "Müllers Grosses Deutsches Ortsbuch, Ausgabe vom Oktober 1953", erschienen im "Post- und Ortsbuchverlag Postmeister a.D. Friedrich Müller, Wuppertal-Nächstebeck", fündig geworden. Dort sind zu jedem noch so kleinen Ort Postkennzahlen angegeben, so z.B. bei "Hagenow Mecklenburg" die Postkennzahl 3a. Orte mit dem Namen Thurow gibt es mehrere, so z.B. Thurow bei Neustrelitz, Thurow bei Züssow oder Thurow Kreis Anklam; alle diese Orte haben die Postkennzahl 3b. Es gibt aber auch noch ein Thurow bei Brüel, hier lautet die Postkennzahl auf 3a.

Wenn das die Zahlen sind, die du suchst, solltest du versuchen, dir das genannte Werk zu besorgen, mein Exemplar steht allerdings nicht zur Disposition. In Einzelfällen kann ich hier natürlich gerne nachschlagen oder du kommst mal vorbei und stöberst selber in unserer Bibliothek, nur verleihen wollen wir dieses Werk nicht.

[1] http://www.blankenfelde-mahlow.de/media/custom/2407_458_1.PDF?1409729885

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 24.11.2014 22:21:06 Gelesen: 512091# 263 @  
@ mumpipuck [#261]
@ Cantus [#262]

Hallo Burkhard,
Hallo Ingo,

vielen Dank für die Infos, es trõstet mich, dass ich die Probleme nicht allein habe. Die Nummern brauche ich für die Leitpostämter Halberstadt, Heudeber, Gernrode, Blankenburg, Aschersleben, Oschersleben, Quedlinburg und Wernigerode. Den Modus mit der Nummerierung entsprechend Tourenplan kann ich für unsere Gegend aber nicht bestätigen, möglicherweise hat das jedes Leitamt anders gemacht. Bei uns wurde wohl in alphabetischer Reihenfolge nummeriert, aber eben auch nicht konsequent, es kamen ja immer mal Orte hinzu, entweder durch Änderung der Zuordnung zu anderen Leitämtern oder Herabstufung von Post Ämtern zu Poststellen und die wurden dann natürlich angehängt, obwohl sie vom Alphabet woanders hingehört hätten. Müllers grosses Ortsbuch wird nichts nützen, dort sind die alten Postleitzahlen d'rin, die ja schon 1944 eingeführt wurden, da hatte Meckpom ja die 3 und nach dem Krieg, wurde nochmal in 3a und 3b aufgeteilt. Die Spatelstempel und damit die Nummern wurden ja erst 1964 eingeführt. Also dann hoffen wir eben auf Aktenfunde oder viele Belege mit Absender.

Beste Grüsse
Eckhard
 
JohannesM Am: 24.11.2014 22:36:46 Gelesen: 512089# 264 @  
Hier ein Beispiel, nicht jeder Hintergrundleser kennt sich ja mit Poststellen aus.



Die 3601 war die Postleitzahl für alle Poststellen I und II im Bereich des Leitpostamtes Halberstadt. Die 10 war die Ortsnummer, in diesem Fall DEERSHEIM, unterscheiden konnte man an Hand des Stempels nicht mehr, ob Poststelle I oder II, vorher ging das sehr wohl. Verwendet wurden diese Stempel nur im Innendienst, man findet sie meist auf Paketkarten oder Telegrammformularen.

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 24.11.2014 22:46:59 Gelesen: 512086# 265 @  
@ JohannesM [#264]

Hallo Eckhard,

da kann ich dann wohl nicht weiterhelfen, denn Paketkarten oder Telegrammformulare aus der Zeit und aus dieser regionalen Gegend besitze ich nicht. Meine Sammlung ist im Übrigen streng alphabetisch aufgebaut, Zuordnungen zu finden zu bestimmten Leitpostämtern ist da in aller Regel nicht möglich oder eher dem Zufall geschuldet.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 25.11.2014 18:30:27 Gelesen: 511917# 266 @  
Ich will heute einen Stempel eines kleinen - ehemals selbständigen - Dorfes in Mecklenburg zeigen, das heute einen Teil der Gemeinde Brunow bildet. Einen sehr guten geschichlichen Überblick zur Entwicklung von Klüß (= Klüss) findet man in dem Artikel zur Geschichte der Gemeinde der Dörfer Brunow [1]. Weitergehende und eher allgemeinere Informationen bietet - jedoch fast nur zu Brunow - dieser Eintrag [2].



Viele Grüße
Ingo

[1] http://www.thies-site.com/loc/brunow/steinbruch_history_kluess.htm
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Brunow
 
Jürgen Zalaszewski Am: 25.11.2014 23:16:04 Gelesen: 511884# 267 @  
Guten Abend,

kann mir jemand mit Informationen zur Poststelle "Kolonie am Stadtpark / Wilhelmshaven Rüstringen Land" aushelfen? Z. B. von wann bis wann bestand sie?



Ich sage schon mal Danke.

Beste Grüße
Jürgen
 
duphil Am: 26.11.2014 14:27:32 Gelesen: 511807# 268 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#267]

Hallo Jürgen!

Ich habe eine Seite über Wilhelmshavener Postgeschichte [1] gefunden. Eventuell kann man dort Kopien oder auch Einsicht in die Unterlagen bekommen.

Mit freundlichen Gruß
Peter

[1] http://www.wilhelmshaven.de/bildung_wissenschaft/14029_3133.htm
 
Jürgen Zalaszewski Am: 26.11.2014 16:55:49 Gelesen: 511778# 269 @  
@ duphil [#268]

Hallo Peter,

danke für den Hinweis.

beste Grüße
Jürgen
 
Cantus Am: 27.11.2014 22:09:55 Gelesen: 511660# 270 @  
Heute Krauchenwies. Krauchenwies ist eine Gemeinde rund zehn Kilometer südlich von Sigmaringen in Baden-Württemberg. Der Ort liegt rund dreißig Kilometer nördlich vom Bodensee.



Viele Grüße
Ingo

https://de.wikipedia.org/wiki/Krauchenwies
http://www.krauchenwies.de/,Lde/1121984.html
 
JohannesM Am: 28.11.2014 10:40:31 Gelesen: 511610# 271 @  
@ Cantus [#270]

Hallo Ingo,

der Stempel ist aptiert, dort wurde die Plz weggefeilt.

Beste Grüße
Eckhard
 
Georgius Am: 28.11.2014 18:24:11 Gelesen: 511571# 272 @  
@ Jürgen Zalaszewski [#267]

Hallo Jürgen,

leider kann ich Deine Frage auch nicht beantworten. Aber mit einer Ansicht vom Rüstringer Stadtpark kann ich Dich erfreuen. Die Postkarte gehört in die
Familienkorrespondenz meiner Großeltern und stammt aus dem Jahr 1924.



Viele Grüße
Georgius
 
Cantus Am: 28.11.2014 21:08:10 Gelesen: 511546# 273 @  
Heute mal etwas aus dem fernen bayerischen Osten: Kellberg über Passau. Kellberg ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Thyrnau im niederbayerischen Landkreis Passau. Das alte Pfarrdorf liegt etwa einen Kilometer südöstlich von Thyrnau hoch über der Donau.



Viele Grüße
Ingo

https://de.wikipedia.org/wiki/Kellberg_%28Thyrnau%29
 
Cantus Am: 02.12.2014 23:36:05 Gelesen: 511290# 274 @  
Kissenbrück ist eine Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen. Sie gehört der Samtgemeinde Asse an.



Viele Grüße
Ingo

http://de.wikipedia.org/wiki/Kissenbr%C3%BCck
 
jahlert Am: 03.12.2014 20:53:47 Gelesen: 511146# 275 @  
@ Cantus [#274]

Diese Stempel sind vermutlich aus Deinem Bundesland, Ingo:



Viele Grüße
Jürgen
 
Jürgen Zalaszewski Am: 04.12.2014 22:04:15 Gelesen: 511005# 276 @  
@ Georgius [#272]

Hallo Georgius,

danke für die Ansichtskarte vom Rüstringer Stadtpark, da tobte ja der Bär.

Zwischenzeitlich habe ich von Peter Griese, dem Poststellen-II-Papst der Poststempelgilde, einige Informationen zu dieser Poststelle erhalten, die ich hier wiedergebe:

"Wilhelmshaven - Rüstringen existierte unter diesen Namen bis zum 1. Mai 1937, danach wurden beide Städte zu Wilhelmshaven vereinigt. Die Kolonie am Stadtpark war anscheinend eine bewohnte Kleingartenkolonie mit eigener Poststelle II. In den Verzeichnissen 1930 bis 1935 ist, wie so viele andere Poststellen II auch, nicht gelistet, erst ab 1936.



In den Ortsverzeichnissen 1937, 1938 und 1939 ist die Poststelle II jeweils mit der neuen Leitamtsbezeichnung Wilhelmshaven gelistet.



Ab 1940 bis Kriegsende ist die Poststelle II nicht mehr gelistet, also wahrscheinlich 1939/1940 aufgehoben worden."

Beste Grüße
Jürgen
 
Cantus Am: 04.12.2014 23:41:18 Gelesen: 510990# 277 @  
@ jahlert [#275]

Hallo Jürgen,

den Namen Kieselwitz kannte ich bisher noch nicht, habe aber mal nachgeschaut und festgestellt, dass diese Ansiedlung zum Bereich Schlaubetal gehört, das sind etwa 1½ Autostunden von hier. Für Wanderer und Naturfreunde sicher eine reizvolle Landschaft, für Gehbehinderte wie mich aber leider nur zur Durchfahrt geeignet. Trotzdem besten Dank fürs Zeigen.

Viele Grüße
Ingo
 
jahlert Am: 05.12.2014 00:35:52 Gelesen: 510981# 278 @  
@ Cantus [#277]

Vielleicht passt dieser Stempel besser, Ingo:



Griesenbrauck ist nunmehr ein Stadtteil von Iserlohn. Dort ist das Straßenverkehrsamt unseres Kreises.

Viele Grüße
Jürgen
 
Cantus Am: 05.12.2014 22:23:06 Gelesen: 510891# 279 @  
Hallo Jürgen,

Griesenbrauck kannte ich bisher auch noch nicht, aber in deiner Ecke bin ich auch selten unterwegs.

Ich habe heute einen Poststellenstempel aus Jauer, einem kleinen Dorf, das 1957 mit damals 123 Einwohnern nach Panschwitz-Kuckau, sorbisch Pančicy-Kukow, eingemeindet worden ist. Die Gemeinde liegt in der Oberlausitz im sächsischen Landkreis Bautzen, etwa 12 km von der Stadt Kamenz entfernt.



Viele Grüße
Ingo

http://de.wikipedia.org/wiki/Panschwitz-Kuckau
 
jahlert Am: 05.12.2014 23:03:29 Gelesen: 510881# 280 @  
Wickendorf am Schweriner See


 
Cantus Am: 09.12.2014 22:43:47 Gelesen: 510425# 281 @  
Klöden ist heute ein Ortsteil der Stadt Jessen (Elster) im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt. Vor dem 1.Januar 2011 war Klöden eine eigenständige Gemeinde, die der Verwaltungsgemeinschaft Elbaue-Fläming angehörte.

Der abgebildete Sammlerbrief wurde am 9.5.1959 von Klöden nach Luzern gesandt.



http://www.burg-kloeden.de/fv/index_fv.html#geschichte_
https://de.wikipedia.org/wiki/Kl%C3%B6den

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 19.12.2014 22:42:10 Gelesen: 509707# 282 @  
Kablow-Ziegelei (niedersorbisch Kobłow-Cyglownja) ist eine Ortslage im Ortsteil Zernsdorf der Stadt Königs Wusterhausen in Brandenburg. Sie liegt etwa 38 Kilometer südöstlich von Berlin im Landkreis Dahme-Spreewald [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kablow-Ziegelei

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 28.12.2014 17:58:38 Gelesen: 509250# 283 @  
@ Cantus [#265]

Ich möchte nochmal auf die Ortsnummern zurückkommen und die Liste von Oschersleben zeigen. Dort habe ich die größten Fortschritte erzielt, da ich einen Posten Paketkarten ergattern konnte, wovon ich einen Teil zeige.

Man kann erkennen, dass die ursprüngliche Nummerierung in alphabetischer Reihenfolge erfolgte, es aber immer wieder Ausreisser gibt.









Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 29.12.2014 02:20:36 Gelesen: 509193# 284 @  
@ JohannesM [#283]

Hallo Eckhard,

bei solchen Vergleichsmöglichkeiten lassen sich natürlich die Ortsnummern feststellen, so ein Posten ist mir bisher aber noch nicht in die Finger geraten. Ich zeige dafür einen Stempel von Karbow, einem Dorf, das heute zur Gemeinde Gehlsbach in Landkreis Ludwigslust-Parchim gehört.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 02.01.2015 21:27:37 Gelesen: 508834# 285 @  
Heute ein Stempel aus Sipperhausen, einem kleinen Dorf in Nordhessen, das zum 1.1.1974 in die Gemeinde Malsfeld im Schwalm-Eder-Kreis integriert wurde.



https://de.wikipedia.org/wiki/Sipperhausen

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 03.01.2015 23:30:25 Gelesen: 508748# 286 @  
Heute 2 Belege aus Bottmersdorf, hier hat das Leitpostamt gewechselt, was ja öfters vorkommt. Was sagt Ihr denn zu dem 2. Stempel, dass diese Form beim Abschlag entstanden ist, halte ich nicht für möglich, wahrscheinlich war schon das das Stempelgerät(Gummi) deformiert - oder?

Beste Grüße
Eckhard


 
mumpipuck Am: 04.01.2015 12:59:14 Gelesen: 508693# 287 @  
@ JohannesM [#286]

M.E. doch abnutzungsbedingt. Die Landpoststempel sind aus Gummi und leiern mit der Zeit erheblich aus.

Nachfolgend zwei extreme Beispiele aus meinem Sammelgebiet Kreis Herzogtum Lauenburg.

Die am 01.06.1950 eingerichtete Poststelle Güster über Büchen (Lauenb.) liegt in einem Feriengebiet mit großem Campingplatz und war daher verhältnismäßig gut frequentiert für eine Poststelle II. Folgerichtig wurde sie am 01.01.1956 in eine Poststelle I umgewandelt. Zwischen den beiden Abschlägen vom 26.07.1951 und 22.07.1955 liegen knapp vier Jahre. Der Stempel hat sich in der Zeit in der Größe fast verdoppelt, so dass er nur noch quer auf die Postkarte passte. Es handelt sich wirklich um das selbe Gerät. Zwischenstadien liegen mir vor.





Die Postagentur im kleinen (ca. 600 Einwohner) Sterley (Leitpostamt Ratzeburg) wurde bereits 1890 eingerichtet. Auf Grund der geringen Bedeutung wurde sie zwischen 1935 und 1937 zur Poststelle (II) "degradiert". Der ca. 1949 angeschaffte Halbspatelstempel mit Postgebietsleitzahl "24a" war am 03.05.1956 bereits so stark abgenutzt, dass er kurz darauf (belegt 03.06.1958)ersetzt werden musste. Er zeigt die gleichen "wellenartigen" Strukturen, wie Dein Stempel. Leider habe ich noch keinen Abschlag aus seiner Anfangszeit zum Vergleich. Sein Nachfolger hatte nur eine kurze Lebensdauer, da die Poststelle bereits am 01.06.1959 zum Leitpostamt Mölln (Lauenb.) wechselte.






 
JohannesM Am: 04.01.2015 17:15:07 Gelesen: 508654# 288 @  
@ mumpipuck [#287]

Leider habe ich keine Vergleichsstücke, der Wechsel vom Leitpostamt war eventuell 1953, da war eine Kreisreform und es wechselten mehrere Orte zu anderen Leitpostämtern. Dann wäre der Stempel ca. 11 Jahre alt und könnte natürlich starke Abnutzungserscheinungen haben, auch wenn Bottmersdorf sicher kein hohes Postaufkommen hatte.

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 05.01.2015 01:44:41 Gelesen: 508610# 289 @  
Hallo zusammen,

wenn ihr so regional sammelt, wäre es für Leute wie mich hilfreich, wenn ihr eine Liste aller Orte, die zu eurem speziellen Sammelbereich gehören, hier einmal veröffentlicht, dann könnte ich schauen, ob in meinen Beständen möglicherweise solche Stempel vorhanden sind. Da meine Sammlung aber streng alphabetisch aufgebaut ist, kann ich alleine mit Angaben wie "über Mölln" nichts finden.

Ich habe heute einen sehr sauberen Stempel aus Thüringen ausgewählt. Den Ort Unterrenthendorf gibt es heute als selbständige Gemeinde so nicht mehr, er wurde mit Ober-Renthendorf und dem Ort Hellborn zur heutigen Gemeinde Renthendorf zusammengefasst [1].



[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Renthendorf

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 05.01.2015 12:29:27 Gelesen: 508555# 290 @  
@ Cantus [#289]

Hallo Ingo,

aber gern doch, hier meine Liste, auch als Excel-Datei erhältlich. Tauschmaterial ist ausreichend vorhanden.



Beste Grüße
Eckhard
 
mario0612 Am: 05.01.2015 20:16:20 Gelesen: 508466# 291 @  
@ Cantus

Hallo,

ich suche Landpoststempel aus KÖRNER in Thüringen. Ich kann auch gern schauen, wenn Sie etwas brauchen.

Beste Grüße

Mario
 
Roda127 Am: 05.01.2015 20:39:04 Gelesen: 508456# 292 @  
@ Cantus [#289]

Hallo Ingo,

ich suche alles von Stadtroda Land bzw. über Stadtroda.

Beste Grüße
Roda127
 
mario0612 Am: 05.01.2015 21:08:58 Gelesen: 508443# 293 @  
@ roda127 [#292]

Hallo,

ich kann ein Briefstück aus Mörsdorf über Stadtroda bieten.

Beste Grüße

Mario


 
Cantus Am: 05.01.2015 21:48:57 Gelesen: 508433# 294 @  
@ JohannesM [#290]

Hallo Eckhard,

ich habe mir die Liste ausgedruckt; einige Ortsnamen kommen mir recht geläufig vor. Da ich aber fernab von diesem PC hier scannen muss, dauert es etwas, bis ich mich zu dem Thema zurückmelden kann.

Viele Grüße
Ingo
 
mumpipuck Am: 06.01.2015 03:02:19 Gelesen: 508406# 295 @  
@ Cantus [#289]

Hallo Ingo,

ich habe bisher immer wegen der Übersichtlichkeit auf eine alphabetische Gesamtaufstellung verzichtet und mich auf die Leitpostämter beschränkt. In der Regel stehen die ja auch in den Stempeln der Poststellen. Da Du aber nicht der Erste bist, der nach einer alphabetischen Liste fragt, habe ich sie nun zusammengebastelt. Freue mich immer, wenn Ihr was für mich habt!


 
Cantus Am: 06.01.2015 20:48:18 Gelesen: 508311# 296 @  
@ JohannesM [#290]

Hallo Eckhard,

ich habe aus deiner Liste insgesamt zwölf Stempel gefunden, die ich nach und nach hier zeigen werde. Ich möchte sie aber nicht abgeben, sondern sie sollen Teil meiner Sammlung bleiben. Es bleibt dir aber überlassen, mit meinen Abbildungen nach Belieben zu verfahren.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 06.01.2015 21:02:07 Gelesen: 508300# 297 @  
@ mumpipuck [#295]

Hallo Burkhard,

deine drei Blätter habe ich mir jetzt auch ausgedruckt, fange da aber erst an zu suchen, wenn ich bei Eckhard durch bin. Aber auch hier gilt, dass ich nicht plane, Teile meiner Sammlung weiterzugeben. Nur falls sich Dubletten anfinden (was ich jetzt noch nicht weiß), werde ich an dich denken.

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 06.01.2015 22:47:06 Gelesen: 508284# 298 @  
@ Cantus [#296]

Hallo Ingo,

das ist auch OK, ich freue mich auch über Scans.

Vielen Dank schon mal für Deine Mühe.

Beste Grüße
Eckhard
 
mumpipuck Am: 07.01.2015 15:51:45 Gelesen: 508204# 299 @  
@ Cantus [#297]

Danke, Ingo!

Auch Scans oder Kopien oder auch nur Angabe von Daten würden mir für die Forschung sehr weiterhelfen.

Burkhard
 
Cantus Am: 07.01.2015 21:13:31 Gelesen: 508151# 300 @  
Gut, ich fange dann heute einmal an mit Welbsleben, seit dem 1.1.2010 Teil der Stadt Arnstein [1]. Die Postkarte lief am 6.6.1946 von Welbsleben nach Jeßnitz in Anhalt [2]. Der schwarze Stempel auf violetter Marke ist zwar nicht so gut zu sehen, er ist aber klar abgeschlagen und bei genauem Hinschauen auch einwandfrei zu lesen.



Viele Grüße
Ingo

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Welbsleben
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Je%C3%9Fnitz_%28Anhalt%29
 
JohannesM Am: 07.01.2015 22:22:24 Gelesen: 508140# 301 @  
@ Cantus [#300]

Hallo Ingo,

mit besserer Lesbarkeit kann ich aushelfen, denn der Vorteil von Feldpost oder Barfrankatur ist, dass da keine bunten Zettel den Abschlag stören. :-)



Aber Danke für das neue Datum.

Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 08.01.2015 21:24:48 Gelesen: 508029# 302 @  
Heute mal ein Mitbringsel vom Besuch bei meiner Schwester, zwei Einzahlungsbelege mit dem Poststellen II-Stempel NENNIGMÜHLE.



http://www.erzgebirge-explorer.de/nennigmuehle.html

Gekauft übrigens in der Rochhausmühle.

http://www.antiquitaeten-erzgebirge.de/

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 08.01.2015 21:33:03 Gelesen: 508026# 303 @  
@ JohannesM [#301]

Hallo Eckhard,

das mit der guten Lesbarkeit sehe ich zwar auch so, aber ich muss schon das nehmen, was mir angeboten wird oder was ich irgendwo zum Kaufen finde. Und da ich nicht so wie du oder mumpipuck nur eine kleine und noch überschaubare Region sammle, sondern ganz Deutschland, findet sich auch so immer wieder etwas, das noch gut zu meiner Sammlung passt. Heute nun Winnigstedt [1].

Die Karte lief am 6.9.1958 von Winnigstedt nach Celle.



[] http://de.wikipedia.org/wiki/Winnigstedt

Viele Grüße
Ingo
 
stempel Am: 08.01.2015 21:35:34 Gelesen: 508024# 304 @  
Hallo Ingo,

das ist ein feiner Beleg. Ich schaue immer mal wieder hier rein. Ich bin begeistert.

Grüße

Dieter
 
JohannesM Am: 08.01.2015 22:02:20 Gelesen: 508017# 305 @  
@ Cantus [#303]

Hallo Ingo,

das sollte auch keine Kritik sein, ich habe von Welbsleben auch nur den einen Beleg und es ist reiner Zufall, das der so einen schönen Abschlag hat. Ansonsten sind meine Belege in der Regel auch mit Briefmarken verseucht. Wenn es wenigstens noch seltene wären. :-(

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 09.01.2015 13:26:52 Gelesen: 507913# 306 @  
@ JohannesM [#305]

Hallo Eckhard,

ich habe das auch nicht als Kritik aufgefasst, ich wollte nur darauf hinweisen, dass ich üblicherweise nicht die Wahl habe, mir den schönsten Stempel auszuwählen, sondern schon froh bin, überhaupt einen mir noch fehlenden Stempel aufgetrieben zu haben. So ein Beispiel ist auch der folgende von der Victorshöhe. Als ich angefangen hatte, mich mit Poststellenstempeln zu beschäftigen, hatte ich vorgehabt, nur die wirklich sauberen Abschläge und da auch nur die zu nehmen, bei denen mir die gesamten Belege gefallen, mittlerweile jedoch sind auch allerlei nur schwer entzifferbare Stempel in meiner Sammlung gelandet; ich würde sie ja gerne auch gegen besseres Material austauschen, aber so häufig wird mir solches Material nun auch nicht angeboten, und außerdem soll es - angesichts des Gesamtumfangs meiner diversen Sammelgebiete - auch noch preiswert sein.

Heute nun Victorshöhe (neuerdings = Viktorshöhe). Ich habe hier eine Postkarte, die am 17.5.1944 vom Gasthaus auf der Victorshöhe nach Berlin und von dort weiter ins Riesengebirge geschickt worden war. Die Gaststätte wurde erst 1990 endgültig geschlossen [1].





[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Viktorsh%C3%B6he

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 09.01.2015 17:08:25 Gelesen: 507874# 307 @  
@ Cantus [#306]

Hallo Ingo,

der Vorgänger deines Stempels war dieser



und das Gasthaus sah so aus:



Beste Grüße
Eckhard
 
zonen-andy Am: 09.01.2015 17:09:19 Gelesen: 507873# 308 @  
Hallo,

hier mal ein Ganzsache gelaufen von Wettersdorf bei Döbeln(Sachsen)nach Nossen(Sachsen)leider gelocht. Wettersdorf hatte 1925: 131 und 1939: 126 Einwohner.



Grüße Andreas
 
JohannesM Am: 09.01.2015 18:19:22 Gelesen: 507858# 309 @  
Meine heutige Ausbeute beim Trödler:



Der Ort Rossau an der Biese liegt westlich von Osterburg (Altmark) und nordwestlich von Stendal. Rossau setzt sich aus den Teilen Groß Rossau, Klein Rossau zusammen.

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 10.01.2015 16:12:43 Gelesen: 507760# 310 @  
Hallo,

ich war gestern fleißig und habe über drei Stunden gescannt, unter anderem auch Poststellenstempel. Ich kann deshalb nun erst einmal nach Eckhards Liste weitermachen. Heute also Bühne.

Bühne ist heute ein Ortsteil der Stadt Osterwieck im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Bühne, Aue-Fallstein, Berßel, Lüttgenrode, Rhoden, Schauen und Wülperode mit der Stadt Osterwieck zur neuen Stadt Osterwieck zusammen. Zur ehemaligen Gemeinde gehörten neben dem Hauptort Bühne auch die am 1. Juli 1950 eingemeindeten Orte Hoppenstedt und Rimbeck [1].

Meine Karte datiert vom 15.8.1937 und lief von Bühne nach Halle an der Saale. Es ist schon interessant, wie bereits damals die Erzeuger von Milchprodukten mit statistischen Erhebungen belastet wurden.





[1] http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BChne_%28Osterwieck%29

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 10.01.2015 18:15:33 Gelesen: 507746# 311 @  
@ Cantus [#310]

Hallo Ingo,

dann will ich das noch ergänzen:

Der Vorgänger vom 7.7.1932



Die Nachfolger: 17.12.1951



7.4.1955



4.1.1963



Außerdem eine ominöse Karte vom 13.12.1950 mit "Bühne-West", bei der ich vermute, das sich die Poststelle am Bahnhof befand. Da die Karte innerhalb des Landpostbereichs zugestellt wurde, erfolgte die Entwertung der Marke(allerdings vorschriftswidrig) mit dem Landpoststempel.



Desweiteren noch die Ortsteile Hoppenstedt:

20.10.1944



17.12.1953



13.8.1964



Rimbeck 8.7.1931



15.5.1937



22.8.1944 man beachte die Stellung des "R"



25.6.1957



23.6.1959



27.8.1990



Beste Grüße
Eckhard
 
filunski Am: 11.01.2015 13:49:09 Gelesen: 507672# 312 @  
Liebe Freunde der Poststellenstempel,

zur Abwechslung mal ein solcher aus einer anderen Ecke, der mir heute in die Hände fiel.

Groß Herrlitz im Ostsudetenland, hier auf einem Brief nach Wien im März 1939:



Der Stempel im Detail:



GROSS HERRLITZ / a / über / JÄGERNDORF (OSTSUDETENLD)

Großherrlitz (auch Groß Herrlitz) heißt heute Velké Heraltice und ist eine Gemeinde im Okres Opava in der Region Mährisch-Schlesien in Tschechien.
Nach dem Münchner Abkommen 1938 wurde Velké Heraltice/Groß Herrlitz dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte 1939 zum Landkreis Freudenthal und danach bis 1945 zum Landkreis Troppau. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es 1945 an die Tschechoslowakei zurück. (frei nach Wikipedia)

Beste Grüße,
Peter
 
Cantus Am: 12.01.2015 23:45:40 Gelesen: 507514# 313 @  
@ JohannesM [#311]

Hallo Eckhard,

ich habe hier einen Brief aus Abbenrode, bin mir aber nicht so sicher, dass er aus dem Abbenrode kommt, das du meinst. Ich habe inzwischen herausgefunden, dass es da zwei Abbenrode gibt, ein Abbenrode am Elm [1] und ein Abbenrode als Teil der Gemeinde Nordharz [2]. Dessen ungeachtet zeige ich den Brief aber erst einmal, denn der Poststellenstempel ist recht sauber abgeschlagen.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Abbenrode_%28Cremlingen%29 und http://abbenrode.de/
[2] http://www.gemeinde-nordharz.de/85

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 13.01.2015 12:40:01 Gelesen: 507457# 314 @  
@ Cantus [#313]

Hallo Ingo,

richtig, Dein Abbenrode liegt bei Braunschweig, mein gesuchtes gerade noch in Sachsen-Anhalt, die Grenze verlief direkt am Ortsrand. Es war auch eine Poststelle I, also keine Gummistempel. Interessanterweise wechselte der Ort im Zuge der Grenzbereinigung von der britischen zur sowjetischen Besatzungszone und damit natürlich auch die OPD.

Beste Grüße
Eckhard


 
stempel Am: 14.01.2015 15:06:57 Gelesen: 507374# 315 @  
Hallo zusammen,

hier ein Beleg aus meiner Heimatsammlung Rochlitz/Mittweida:

L2 Obstmühle vom 17.02.1935



Obstmühle ist eine kleine Siedlung mit einem Haltepunkt an der Bahnlinie Waldheim-Rochlitz. Hier befand sich bis Anfang der 90er Jahre die Poststelle von Theesdorf. Theesdorf hatte 1925 112 Einwohner.

Grüße
Dieter
 
Cantus Am: 15.01.2015 02:45:16 Gelesen: 507301# 316 @  
@ stempel [#315]

Hallo Dieter,

ein sehr schöner Stempel. Ich besitze einen Vorläufer davon aus dem Jahr 1932, den muss ich die nächsten Tage aber erst einmal einscannen, um ihn hier zum Vergleich hochladen zu können.

Viele Grüße
Ingo
 
filunski Am: 18.01.2015 12:07:22 Gelesen: 507065# 317 @  
Verehrte Poststellenstempel-Kenner,

beim Hochladen von Stempeln für die Datenbank fiel mir Gestern dieser Stempel (leider nur Ausschnitt, kein Beleg) in die Hände, der doch etwas Verwunderung und Fragen bei mir auslöste. Ein Poststellen (Gummi)Stempel aus Frankfurt am Main. In einer solch großen Stadt erwartet man dies ja nun nicht unbedingt, aber auch dort gab es ja nicht nur große Postämter. Hier erst mal der Abschlag:



Der Stempel muss nach Mitte 1962 verwendet worden sein, da er bereits die damals neu eingeführte PLZ 6 hat. Ferner ist er dem Postamt/Poststelle Frankfurt am Main S(üd) 10 B zugeordnet. Frankfurt am Main Süd hatte damals schon längst, und auch nach 1962 weiterhin ein Postamt, keine Poststelle, wie folgende Abschläge belegen:



Meine Vermutung, verbirgt sich eventuell hinter der Bezeichnung S 10 B, diese Poststelle II, zugeordnet dem (Leit)Postamt Frankfurt Main Süd 10? Wenn ja, warum, wozu diese Poststelle?

Hat dazu Jemand weitere Informationen oder Vermutungen?

Besten Dank schon jetzt für alle Hinweise,
Peter
 
JohannesM Am: 18.01.2015 18:04:28 Gelesen: 507021# 318 @  
@ filunski [#317]

Hallo Peter,

ein typischer Poststellenstempel ist das jedenfalls nicht, es gab zwar auch Stadt-Poststellen, aber der Aufbau war der gleiche wie bei den Landpoststellen. Ich meine damit, dass in Regel in der 2. Zeile immer " LPA LAND" oder "über LPA" steht. Vielleicht ist es ein Bahnhofstempel oder er wurde im Innendienst verwendet.

Beste Grüße
Eckhard
 
filunski Am: 18.01.2015 19:03:32 Gelesen: 507002# 319 @  
@ JohannesM [#318]

Hallo Eckhard,

danke für deinen Hinweis, daran hatte ich mich auch schon gestört, bin aber momentan noch ratlos! :-(

Danke und beste Grüße,
Peter
 
briefefan Am: 20.01.2015 21:53:39 Gelesen: 506801# 320 @  
@ filunski [#317]

Hallo Peter,

Im Ortsverzeichnis I 1949 ist im Anhang 1 bei Frankfurt (Main) Süd 10 eine Poststelle II Frankfurt (Main) Süd 10 B eingetragen mit der Anschrift Schildererweg 31.

Im Ortsverzeichnis I von 1952 genau so. Und auch im Ortsverzeichnis I Teil A von 1959.

Im Ortsverzeichnis I von 1944 ist diese Poststelle II nicht angegeben, da gab es sie also noch nicht.

Solche so genannten Poststellen II Stadt führten den Namen des Postamts, dem sie unterstanden, mit dem Zusatz A, weitere solche Poststellen Stadt desselben Postamts dann B, C usw.

Beste Grüße
briefefan.
 
mumpipuck Am: 21.01.2015 00:02:55 Gelesen: 506775# 321 @  
@ briefefan [#320]

Hallo briefefan,

ich bin seit geraumer Zeit auf der Suche nach den Eröffnungsdaten von drei nach 1944 (im OVZ 1944 nicht vorhanden) eröffneten Poststellen II in meinem Sammelgebiet Herzogtum Lauenburg. Alle drei gehören zum Postamt 2410 Mölln 1. Ich habe folgende frühesten Belegdaten:

2411 HORST Kr. HZGT LAUENBURG 21.11.1986
2411 LÜCHOW b SANDESNEBEN 04.08.1988
2411 NEUHORST 26.11.1969

Von diesen Poststellen befinden sich auch keine Landpoststempel in "Poststellen II 2000 und 2400 Schleswig-Holstein 1928-1963" der ArGe Schleswig-Holstein. Somit gehe ich davon aus, dass sie vermutlich erst nach 1962 eingerichtet worden sind. Poststellen I sind es auf Grund der Größe der Orte sicher auch nicht gewesen.

Allerdings ist die Poststelle in Neuhorst bereits 1962 im "Numerischen Verzeichnis der Postleitzahlen 1962" verzeichnet. Möglicherweise wurde sie also 1962 eingerichtet und erhielt gleich einen Stahlstempel oder aber frühere Landpoststempel sind noch nicht nachgewiesen.

Die Abkürzung "Kr. HZGT LAUENB." deutet auf eine Anschaffung des Stempels von Horst in der ersten Hälfte der 1980er Jahre hin. Genauso wurden die in Mölln zu dieser Zeit angeschafften Stempel abgekürzt.

Hast Du aus dieser Zeit 1959-1987 auch OVZ und würdest mal nachschlagen ? Mei nächstes ist leider erst von 1987. Dort sind die Poststellen II in Lüchow und Horst verzeichnet. Bei Neuhorst wird auf Horst verwiesen. Möglicherweise nur eine Umbenennung von Neuhorst in Horst ?

Herzliche Grüße
Burkhard
 
filunski Am: 21.01.2015 10:41:54 Gelesen: 506713# 322 @  
@ briefefan [#320]

Hallo briefefan,

SUPER!

Herzlichen Dank für die Auskunft, also doch eine Postsstelle II, und in diesem Fall also auch noch bis über die Jahresmitte 1962 eingerichtet.

Danke für die Informationen dazu. :-)

Beste Grüße,
Peter
 
JohannesM Am: 21.01.2015 10:57:44 Gelesen: 506706# 323 @  
@ mumpipuck [#321]

Hallo Burkhard,

hast du mal bei Peter Griese nachgefragt, der arbeitet ja an einem Stempelkatalog Pst II, vielleicht findet er in seinem Archiv etwas.

Beste Grüße
Eckhard
 
mumpipuck Am: 21.01.2015 23:52:07 Gelesen: 506623# 324 @  
@ JohannesM [#323]

Hallo Eckhard,

kann ich Peter Griese hier erreichen ?

Burkhard
 
JohannesM Am: 22.01.2015 12:14:17 Gelesen: 506562# 325 @  
@ mumpipuck [#324]

Hallo Burkhard,

http://www.poststempelgilde.de/thema_des_monatsb.html

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 22.01.2015 21:27:18 Gelesen: 506511# 326 @  
Heute nun Drohndorf, einstmals eine selbständige Gemeinde, seit dem 1.1.2008 ein Stadtteil von Aschersleben. Die gezeigte Karte lief am 7.2.1937 von Drohndorf über Aschersleben nach Bernburg.



Viele Grüße
Ingo

http://de.wikipedia.org/wiki/Drohndorf
 
JohannesM Am: 22.01.2015 21:55:31 Gelesen: 506505# 327 @  
@ Cantus [#326]

Hallo Ingo,

und die Autobahn war so schön leer. Von Drohndorf kann ich leider nichts beisteuern.

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 23.01.2015 18:25:09 Gelesen: 506424# 328 @  
@ JohannesM [#327]

Hallo Eckhard,

das ist schon recht ungewöhnlich, wenn man bedenkt, wie viele Stempel du vorher ergänzen konntest, während das bei mir nur Zufallsfunde in der Gesamtsammlung sind. Heute nun Gatersleben, das - ehemals selbständig - am 15.7.2009 als Ortsteil in die Stadt Seeland integriert wurde. Mein Briefumschlag, vermutlich philatelistisch beeinflusst, lief am 3.4.1962 per Einschreiben mit provisorischem Einschreibzettel von Gatersleben über Aschersleben nach West-Berlin.



https://de.wikipedia.org/wiki/Gatersleben
http://www.stadt-seeland.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=93286

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 23.01.2015 23:14:06 Gelesen: 506385# 329 @  
@ Cantus [#328]

Hallo Ingo,

mein Schwerpunkt lag und liegt bei Halberstadt/ Heudeber, die anderen Leitpostämter habe ich dann später hinzu genommen, aber da investiere ich nicht viel. Von Gatersleben habe ich 2 Belege, allerdings mit dem gleiche Stempel, den du zeigst.

Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 24.01.2015 17:38:45 Gelesen: 506306# 330 @  
Heute stelle ich Belege von Nachterstedt(seit 15.7.2009 Ortsteil der Gemeinde Seeland) vor.

Nicht so häufig bei Poststellen - ein Absenderfreistempel - hier vom Braunkohlentagebau, der inzwischen geflutet ist und unter dem Namen "Concordiasee" traurige Berühmtheit erlangte (Bergrutsch mit mehreren Toten). Der Tagesstempel ist aptiert, die PLZ (19) wurde entfernt.



Des weiteren ein schönes Einschreiben.



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 24.01.2015 20:10:49 Gelesen: 506279# 331 @  
Ich zeige heute noch einen Stempel von Ehrenberg, gelegen in der Sächsischen Schweiz. Ich habe lange suchen müssen, um diesen kleinen Ort zu lokalisieren, denn Orte mit dem Namen Ehrenberg gibt es viele in Deutschland. Dieses Ehrenberg wurde am 1.1.1994 nach Hohnstein eingemeindet.



https://de.wikipedia.org/wiki/Hohnstein_%28S%C3%A4chsische_Schweiz%29

Viele Grüße
Ingo
 
Maler Am: 03.02.2015 14:51:13 Gelesen: 505535# 332 @  
Hallo Stempelsammler,

dann will ich auch mal etwas beisteuern. Aus meinem Heimatort Beckdorf bei Buxtehude (da wo die Hunde mit dem Schwanz bellen) und einen vom Nachbarort. Ich liebe diese Geschäftsbriefe mit den eingedruckten Absendern.



Gruß
Günther

http://de.wikipedia.org/wiki/Beckdorf
 
Cantus Am: 03.02.2015 15:16:48 Gelesen: 505526# 333 @  
@ Maler [#332]

Hallo Günther,

sehr schön, zumal man selten Poststellenstempel aus deiner Region zu sehen bekommt. Falls du da noch mehr hast, bitte nach und nach hier zeigen.

Ich mache jetzt erst einmal mit der Liste von Eckhard weiter. Hier also Schermcke.

Schermcke ist heute ein Ortsteil der Stadt Oschersleben (Bode) im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Bis zum 30. Juni 2009 war Schermcke eine selbstständige Gemeinde, in der 628 Einwohner auf 9,41 km² lebten [1].



[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Schermcke / https://de.wikipedia.org/wiki/Oschersleben_%28Bode%29

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 03.02.2015 15:41:00 Gelesen: 505516# 334 @  
Und gleich noch einen Stempel hinterher, diesmal aus einer ganz anderen Region Deutschlands. Hier war besonders der Name bei mir haften geblieben: Unter Schönmattenwag.

Unter-Schönmattenwag ist heute ein Ortsteil von Wald-Michelbach im hessischen Kreis Bergstraße. Anlässlich der Gebietsreform in Hessen schloss sich die Gemeinde am 31. Dezember 1971 der Gemeinde Wald-Michelbach an. Für Unter-Schönmattenwag wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet [1].





[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Unter-Sch%C3%B6nmattenwag

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 03.02.2015 18:11:16 Gelesen: 505480# 335 @  
@ Cantus [#333]

Hallo Ingo,

vielen Dank für's Zeigen, ich kann noch eine Paketkarte beisteuern - allerdings mit schlechtem Abschlag.

Mich deucht aber, daß meiner den Ub "b" hat. :-)



Beste Grüße
Eckhard
 
Maler Am: 03.02.2015 19:09:57 Gelesen: 505464# 336 @  
@ cantus [#333]

Danke Ingo,

ich kann gern noch mehr Stempel von hier zeigen. Die sind übrigens alle archiviert, auch aus dem Bereich Stade und aus Kehdingen (das ist ein nasses Stück Land zwischen Stade und Cuxhaven an der Elbe).



Hier ist einer aus der neuen Zeit:



Was ist die Liste von Eckard?

Gruß
Günther

Ohne Stempelkunde keine Philatelie
 
Cantus Am: 03.02.2015 20:18:01 Gelesen: 505441# 337 @  
@ Maler [#336]

Hallo Günther,

Eckhard (JohannesM) ist Heimatsammler und sucht Poststellenstempel oder zumindest Abbildungen davon zu seiner besammelten Region. In Beitrag [#290] hat er die Ortsnamenliste veröffentlicht, und da ich Poststellenstempel aus ganz Deutschland sammle, bestand und besteht grundsätzlich immer die Möglichkeit, dass sich einzelne Stempel der gelisteten Orte in meiner Sammlung befinden und also auch hier gezeigt werden können. Die Stempel, die ich gefunden habe, zeige ich nun nach und nach, außerdem freut sich natürlich die Stempeldatenbank, wenn solche doch eher seltenen Stempel dort hochgeladen werden; das passiert bei mir immer parallel.

Wenn ich die Liste von Eckhard durch habe, werde ich versuchen, adäquate Stempel für Burkhard (mumpipuck) zu finden, der seine Sammelliste in Beitrag [#295] veröffentlicht hat. Zwischendurch aber zeige ich auch immer einmal wieder Stempel aus anderen Regionen Deutschlands.

Falls du auch eine Ortsnamenliste führst, kannst du sie hier gerne veröffentlichen, denn soweit ich mich erinnere, habe ich auch einzelne Stempel mit dem Eintrag "über Stade". Meine eigene Liste zu meiner Heimatsammlung findest du als Beitrag #1 bei http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4925&CP=0&F=1.

Viele Grüße
Ingo
 
Fips002 Am: 03.02.2015 20:54:53 Gelesen: 505434# 338 @  
Von mir eine Karte mit Höllen über Jülich und Poststempel

JÜLICH/24.1.32 17-18/LAND.



Gruß Dieter
 
Maler Am: 04.02.2015 17:44:50 Gelesen: 505283# 339 @  
Ich habe noch 3 Stempel aus dem "Alten Land", ein Obstanbaugebiet an der Elbe:



Und hier wohnt der Chef:



Gruß
Günther
 
Cantus Am: 10.02.2015 02:13:37 Gelesen: 504657# 340 @  
Heute wieder zwei Stempel mit Bezug zum Harz. Zunächst Harkerode. Der Ort ist seit dem 1.1.2010 ein Ortsteil der Stadt Arnstein im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt. Der gezeigte Brief lief am 23.7.1959 von Harkerode über Hettstedt nach Leipzig.



Und nun vom Südharz in den Norden nach Harzgerode. Harzgerode ist eine Stadt im Landkreis Harz im Land Sachsen-Anhalt. Die folgende Karte lief am 5.10.1938 von Harzgerode über Gernrode nach Wurzen.





Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 10.02.2015 13:41:18 Gelesen: 504593# 341 @  
@ Cantus [#340]

Dazu noch der passende Einschreibzettel, ferner ist der Ub ein anderer - "a" oder "c" würde ich sagen.

Beste Grüße
Eckhard


 
Cantus Am: 10.02.2015 19:49:02 Gelesen: 504552# 342 @  
@ JohannesM [#341]

Hallo Eckhard,

das sieht mir wie ein c aus.

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 10.02.2015 23:22:06 Gelesen: 504523# 343 @  
@ Cantus [#342]

Hallo Ingo,

ja, tendiere ich auch zu.

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 14.02.2015 20:21:31 Gelesen: 504269# 344 @  
Heute ein, wie ich glaube, recht häufiger Stempel, denn Alexisbad ist ein beliebter Ausgangspunkt für unterschiedlichste Touren in den Harz. Der Ort wurde am 1.8.2009 nach Harzgerode eingemeindet, sicher ein sinnvoller Entschluss bei damals nur 42 Einwohnern [1].





[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Alexisbad

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 15.02.2015 11:45:21 Gelesen: 504206# 345 @  
@ Cantus [#344]

Hallo Ingo,

Da kann ich 2 Belege mit dem gleichen Stempel beisteuern - wahrscheinlich gab es auch nur den Einen.

1. Hotel Goldene Rose mit der üblichen Schlange vor'm Imbissstand.



2. ehemaliges Erholungsheim der Deutschen Reichsbahn



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 16.02.2015 00:33:45 Gelesen: 504150# 346 @  
@ JohannesM [#345]

Hallo Eckhard,

heute nun wieder ein Stempel von der anderen Seite des Harzes oder, genauer gesagt, von einem Dörflein westlich von Osterode im Harzvorland, am 1.7.1972 nach Osterode als westlichster Stadtteil eingemeindet: Marke [1].



[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Marke_%28Osterode_am_Harz%29

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 19.02.2015 22:28:53 Gelesen: 503901# 347 @  
@ Cantus [#346]

Hallo Ingo,

Hettstedt und Herzberg gehören nicht in mein Beuteschema. Bei Wippra ist endgültig Schluß.



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 19.02.2015 23:51:51 Gelesen: 503887# 348 @  
@ JohannesM [#347]

Hallo Eckhard,

mit dem heutigen Beitrag ist mein Vorrat an Stempeln, die zu deiner Ortsnamenliste passen, erschöpft. Vielleicht ergibt sich später durch Zufall noch einmal ein Stempelfund, dann trage ich den hier nach.

Heute nun Wendefurt, ein sehr kleiner Ort im Bodetal, am 1.Juli 2009 nach Thale eingemeindet [1/2].





[1] http://www.harzlife.de/extra/wendefurth.html
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Wendefurth

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 20.02.2015 10:06:57 Gelesen: 503833# 349 @  
@ Cantus [#348]

Hallo Ingo,

ergänzend der Vorgänger in Frakturschrift



und dann zur Poststelle I erhoben



Vielen Dank für deine Mühe mit dem Heraussuchen der Stempel, vielleicht kann ich mich mal revanchieren.

Beste Grüße
Eckhard
 
stempel Am: 20.02.2015 23:38:23 Gelesen: 503768# 350 @  
@ Cantus [#316]

Hallo Ingo,

ich habe noch zwei Obstmühlen in meinen Umzugkartons gefunden. Der Erste ist gleich meinem schon eingestellten, nur mit einem früheren Datum und dann noch mit Bahnpoststempel ROCHLITZ-WALDHEIM vom 15.02.1934, was zur Poststelle passt. Mehr als Obst und einen Bahnhof gab und gibt es dort nicht. Der Bahnhof ist seit 1. Juni 1997 mit dem letzten Zug, dessen Fahrgast ich war, verweist. Heute kann man mit dem Rad die Strecke befahren.



Der andere ist ebenfalls mit Bahnpoststempel, hat aber ein anderes Gesicht:

Obstmühle Rochlitz (S.) Land aus März 1932. Leider ist das genaue Datum nicht erkennbar:



Da ich Vegetarier bin, finde ich diese Stempel von der Obstmühle besonders interessant. Nein, Vegetarier bin ich, doch habe ich mal knapp neben der Obstmühle gelebt. Knapp bedeutet hier etwa 2.000 Meter und so knapp ums Jahr 2000 - etwas davor und ein gaanz etwas danach.

Grüße
Dieter
 
Cantus Am: 21.02.2015 00:59:46 Gelesen: 503759# 351 @  
@ stempel [#350]

Hallo Dieter,

danke für's Zeigen der beiden weiteren Obstmühle-Stempel. Ich habe für heute einen Ort ausgesucht, dessen Name mir recht ungewöhnlich in den Ohren klingt. Unterseibertenrod ist seit dem 31.12.1971 ein Ortsteil der Stadt Ulrichstein im Vogelsberg im Regierungsbezirk Gießen [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Unter-Seibertenrod

Viele Grüße
Ingo
 
stempel Am: 21.02.2015 01:12:49 Gelesen: 503757# 352 @  
Hallo Ingo,

den für mich ungewöhnlichsten Ortsnamen habe ich bei Lichtenstein (Sachsen) erfahren dürfen:

Kuhschnappel

Ich habe den Ort oft durchfahren. Ich habe auch einmal das Ortsschild fotografiert. Leider fehlt mir ein Stempel von diesem Ort. Ich würde etwas darum geben, denn es gibt sie.

Grüße in die Nacht
Dieter
 
juni-1848 Am: 21.02.2015 01:58:52 Gelesen: 503753# 353 @  
@ stempel [#352]

Zu spät, seinerzeit mit einem "Kuh-Fan" getauscht; aber schau mal hier:

[nicht mehr bestehender Link zu Delcampe am 14.03.15 redaktionell entfernt]



Schönes Wochenend
 
stempel Am: 21.02.2015 02:29:03 Gelesen: 503751# 354 @  
@ juni-1848 [#353]

Danke fürs Zeigen dieses schönen Beleges. Ich kann leider mit deinem Link nichts anfangen. Ich werde nur auf eine allgemeine Seite ohne Sinn für mich eingebucht. Wenn du für mich einen größeren Scan hättest, würde ich dir auch dann nicht deine Füße küssen, wäre dir aber sehr dankbar.

Dieter
 
volkimal Am: 21.02.2015 08:11:08 Gelesen: 503722# 355 @  
JohannesM Am: 21.02.2015 11:09:37 Gelesen: 503703# 356 @  
@ volkimal [#355]
@ stempel [#354]

Bei Delcampe muß man erst auf erweiterte Suche gehen, dann den Reiter "Artikel-ID" anklicken und dort die Artikelnummer eingeben.

Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 21.02.2015 11:20:32 Gelesen: 503700# 357 @  
@ stempel [#354]

Hier gibt's einen ganzen Sack voll "Kuhschnappel-Karten"

http://oldthing.de/ansichtskarten/plz-suche/deutschland/Kuhschnappel/9271/O

Beste Grüße
Eckhard
 
stempel Am: 21.02.2015 12:37:46 Gelesen: 503691# 358 @  
@ volkimal [#355]
@ JohannesM [#357]

Hallo Volkmar, hallo Eckhard,

besten Dank für eure Links. Damit ist mir geholfen.

Viele Grüße

Dieter
 
Cantus Am: 21.02.2015 22:45:57 Gelesen: 503626# 359 @  
@ mumpipuck [#295]

Hallo Burkhard,

ich habe mir jetzt deine Ortsnamenliste ausgedruckt und werde mich nächste Woche auf die Suche begeben, glaube aber nicht, dass ich viel finden werde, denn aus deiner Ecke habe ich kaum etwas, aber wir werden ja sehen, was sich machen lässt.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 22.02.2015 22:30:04 Gelesen: 503538# 360 @  
Heute erst einmal der nun schon fast tägliche Poststellenstempel von mir, diesmal aus der Lüneburger Heide. Das einstmals selbständige Dorf heißt Uetzingen, es war seit dem Jahr 1968 ein Teil der Gemeinde Bomlitz und seit der Gebietsreform, die am 1. März 1974 in Kraft trat, eine von jetzt acht Ortschaften innerhalb der Gemeinde Bomlitz [1,2].





[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Uetzingen
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bomlitz

Viele Grüße
Ingo
 
jahlert Am: 23.02.2015 00:05:43 Gelesen: 503525# 361 @  
@ Cantus [#360]

Hallo Ingo,

hier ist der Poststellen-Stempel aus Zibberick:



Was hältst Du von der Rückseite?



Viele Grüße
Jürgen
 
Cantus Am: 23.02.2015 00:20:15 Gelesen: 503523# 362 @  
@ jahlert [#361]

Hallo Jürgen,

mal wieder ein toller Ortsname. Man wundert sich immer wieder, welche Wortakrobatik die Namensgeber deutscher Orte mitunter angewandt haben.

Viele Grüße
Ingo
 
jahlert Am: 23.02.2015 06:35:11 Gelesen: 503511# 363 @  
Unspektakulär aus der Poststelle in Mittenwalde



Jürgen
 
JohannesM Am: 23.02.2015 13:30:09 Gelesen: 503473# 364 @  
Heute will ich beginnen - abseits von meiner Heimatsammlung - Spatelkreisstempel aus MV vorzustellen. Es handelt sich um die Leitpostämter Barth und Ribnitz-Damgarten und wir werden wieder mit den leidigen Poststellennummern konfrontiert.

Ich fange mal einfach mit Barth an

3 Barth 2381 (Peuchten, Zeltplatz)



6 Barth 2381 (Prerow) hier gibt es schon die erste Ungereimtheit, da Prerow die Plz 2383 hat, damit wohl keine Poststelle war, denn wie mir bekannt ist, hatten alle Poststellen bei der Plz hinten die "1"



6 Barth 2381 (Bresewitz) das könnte die Erklärung sein, es können ja nicht 2 Poststellen innerhalb eines Leitpostamtes die "6" gehabt haben, vermutlich hat also der Absender aus Prerow sein Paket in Bresewitz aufgegeben.



57 Barth 2381 (Bodstedt) das nächste Disaster, der Paketzettel aus Barth, der Stempel aber von Ribnitz-Damgarten, eventuell sind Ribnitz-Damgarten die Zettel ausgegangen und hat dann sozialistische Hilfe in Barth angefordert?



Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 24.02.2015 18:22:53 Gelesen: 503266# 365 @  
Heute geht's mit Ribnitz-Damgarten weiter:

3 Ribnitz-Damgarten 2591 (Gresenhorst)



4 Ribnitz-Damgarten 2591 (Volkshagen)



5 Ribnitz-Damgarten 2591



5 Ribnitz-Damgarten 2591 (Löbnitz) Die nächste Diskrepanz, war die "5" nun in Kindshagen oder Löbnitz, ich hoffe hier lesen auch Fischköppe mit und können Hilfe leisten.



Beste Grüße
Eckhard
 
mumpipuck Am: 24.02.2015 20:01:33 Gelesen: 503224# 366 @  
Hallo Eckhard,

in den mir vorliegenden Ortsverzeichnissen von 1983 und 1991 ist jeweils eine Poststelle in Löbnitz vermerkt. Bei Kindshagen steht jeweils "Post Löbnitz". Das heißt, dass Kindshagen von Löbnitz zugestellt wurde und dass in Kindshagen keine Poststelle bestand. Das muss natürlich nicht für 1974 gelten.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
JohannesM Am: 24.02.2015 20:30:32 Gelesen: 503214# 367 @  
@ mumpipuck [#366]

Hallo Burkhard,

danke für die Info. Zu 99% kann man dann davon ausgehen, das dieser Zustand auch 1974 bestand. Ansonsten hätte ja die Poststelle in Kindshagen geschlossen und in Löbnitz eröffnet werden müssen. Das macht irgendwie keinen Sinn. Ich habe noch Paketkarten bei denen die Nummer nicht lesbar ist, aber da kannst du mir wohl auch nicht helfen? 2591 Ahrenshagen Forkenbeck Müggenburg Neuendorf Neuenlübke Redebas Tribohm Wöpkendorf Zornow. Ansonsten geht's morgen weiter mit Ribnitz-Damgarten.

Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 25.02.2015 22:59:18 Gelesen: 503021# 368 @  
7 Ribnitz-Damgarten 2591 (Dänschenburg)



7 Ribnitz-Damgarten 2591 (Wulfshagen). Wieder 2 Orte mit gleicher Nummer. Vielleicht kann Burkhard da wieder helfen.



9 Ribnitz-Damgarten 2591 (Ehmkenhagen)



17 Ribnitz-Damgarten 2591 (Altersdorf)



20 Ribnitz-Damgarten 2591 (Poppendorf)



Beste Grüße
Eckhard
 
mumpipuck Am: 25.02.2015 23:27:58 Gelesen: 503013# 369 @  
Hallo Eckhard,

mit den Nummern kann ich Dir leider nicht dienen.

Das ist sehr schwierig herauszufinden, da es nichts "Offizielles" mehr gibt. In meinem Sammelgebiet Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein) gibt es auch ein paar DDR-Poststellen. Die Orte gehörten bis 1945 zu Schleswig-Holstein (Gebietsaustausch) oder waren über Leitpostämter dort (landesgrenzüberschreitend) angebunden.

Es hilft direkt in den Orten sich nach den Posthaltern zu erkundigen. Die meisten gibt es noch und sie sind untereinander vernetzt und erzählen meistens gerne etwas. So habe ich alle Nummern meiner Orte herausbekommen. Hilfreich war vor allem der Kontakt zum Leiter des einen Leitpostamts zu DDR-Zeiten und seinem Landpoststellenleiter. Zusammen haben sie alle Nummern des Postamts gefunden - immerhin 75 Poststellen.

Vielleicht einfach mal eine Woche Urlaub in der Ecke machen! Ist nett dort.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
JohannesM Am: 26.02.2015 12:09:46 Gelesen: 502934# 370 @  
@ mumpipuck [#369]

Hallo Burkhard,

ich meinte doch, ob du in deinen Ortsverzeichnissen nachsehen kannst, wenn nur einer von den Orten gelistet ist, wäre mir schon geholfen. Ich habe nur ein OV von 1952, da stehen beide nicht drin. Wegen der Nachforschung vor Ort, das behalte ich mir für meine Heimatsammlung vor, da gibt's auch noch genügend Lücken. Die Mecklenburg-Stempel will ich nur in die Datenbank bringen, ehe ich sie abgebe, vielleicht bekommen wir dann so nach und nach die kompletten Nummern zusammen.

Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 26.02.2015 21:26:36 Gelesen: 502884# 371 @  
Weiter geht's

31 Ribnitz-Damgarten 2591 (Altenwillershagen)



32 Ribnitz-Damgarten 2591 (Tempel)



34 Ribnitz-Damgarten 2591 (Martenshagen)



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 26.02.2015 21:44:30 Gelesen: 502878# 372 @  
@ mumpipuck [#369]

Hallo Burkhard,

ich habe meinen Bestand von gegenwärtig etwa 1.500 Poststellenstempeln durchgesehen und das Ergebis war so wie von mir erwartet. Von deiner Ortsnamenliste habe ich fast nichts gefunden, lediglich drei Stempel könnten möglicherweise für dich von Interesse sein:

Buchholz über Burg (Dittmarschen)
Holstendorf über Ahrensbök (Bez. Kiel)
Krukow über Lauenburg

Falls du davon Stempel sehen willst, lade ich sie hoch. Möglicherweise existieren darüber hinaus noch Stempel, die ich mangels Detailwissen nicht bei den Poststellenstempeln, sondern bei den regulären Ortsstempeln habe, so z.B. Geesthacht, Hamburg oder Neuengamme. Zur Durchsicht dieser Stempelart komme ich im Moment aber nicht.

Außerdem habe ich folgenden Stempel bei mir gefunden:

Köthel / Glauchau Land

Der dürfte zwar nicht zu deinem Gebiet gehören, aber bei dir in der Liste steht auch ein Köthel, aber ohne * .

Viele Grüße
Ingo
 
mumpipuck Am: 27.02.2015 00:26:33 Gelesen: 502852# 373 @  
@ Cantus [#372]

Hallo Ingo,

danke trotzdem für's Nachschauen!

Mein Köthel ist natürlich das, was je zur Hälfte in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn liegt.

Den Stempel von Krukow würde ich gerne sehen, wenn möglich mit Datum.

Ist es dieser:



oder dieser:



oder dieser:



Die beiden anderen Orte liegen leider nicht in meinem Sammelgebiet.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
mumpipuck Am: 27.02.2015 00:51:25 Gelesen: 502849# 374 @  
@ JohannesM [#367]

Hallo Eckard,

ich habe mal meine OV aufgeschlagen. (P) heißt Poststelle verzeichnet:

1983:

Ahrenshagen (P), Forkenbeck (P), Müggenburg (P) 2381 Müggenburg über Barth - das dürfte aber identisch sein. Die LPA wechselten häufiger in der DDR und Barth liegt direkt daneben), Neuendorf (P), Neuenlübke Post Schlemmin, Redebas Post Löbnitz, Tribohm (P), Wöpkendorf Post Dettmannsdorf-Kölzow, Zornow Post Semlow.

1991 war alles ganz genauso.

1992 wurden in meinem Gebiet fast alle Poststellen in der ehemaligen DDR geschlossen. Nur diejenigen, die bis 1964 Poststellen I waren, hatten noch eine Gnadenfrist oder wurden sogar in Postagenturen umgewandelt.

Hier als Beispiel für eine Poststelle I Lassahn aus meinem Sammelgebiet. Auch die wechselte das Leitpostamt. Sie verschwand 1992 sang- und klanglos.





Herzliche Grüße
Burkhard
 
wulbri99 Am: 27.02.2015 09:53:18 Gelesen: 502793# 375 @  
@ JohannesM [#368]

Ortsverzeichnis 1961: Dänschenburg / über Ribnitz-Damgarten 1, PSt II, vorläufige PLZ 0190

Ortsverzeichnis 1975: Dänschenburg =Gresenhorst=, PSt II (gehört zur Gemeinde Gresenhorst, PLZ 2591.

Wulfshagen in beiden Verzeichnissen nicht vermerkt.

Gruß Wolfgang
 
JohannesM Am: 27.02.2015 11:51:00 Gelesen: 502768# 376 @  
@ mumpipuck [#374]
@ wulbri99 [#375]

Burkhard + Wolfgang,

vielen Dank euch beiden, Fall geklärt - Akten geschlossen - zumindest im Fall Wulfshagen. :-)

Dann will ich auch gleich weitermachen

45 Ribnitz-Damgarten 2591 (Semlow)



47 Ribnitz-Damgarten 2591 (Lüdershagen)



51 Ribnitz-Damgarten 2591 (Trinwillershagen)



54 Ribnitz-Damgarten 2591 (Spoldershagen)



Das wars.

Beste Grüße
Eckhard
 
jahlert Am: 27.02.2015 12:16:33 Gelesen: 502762# 377 @  
Im philastempel.de-Archiv ist bereits ein Poststellen-Stempel von Paulinzella vorhanden.

Wurde hier ein weiteres Leitamt eingerichtet?



Leider ist auf diesem Ganzsachen-Ausschnitt der Ortswerbestempel von Rudolstadt nicht zu erkennen.

Gruß
Jürgen
 
wulbri99 Am: 01.03.2015 10:18:33 Gelesen: 502559# 378 @  
@ JohannesM [#376]

Noch eine kleine Ergänzung: Ab 11.64 wurde nicht mehr nach PSt I und PSt II unterschieden, es waren nur noch PSt. Die Absenderangaben des Einlieferers müssen nicht Identisch mit der PSt sein. Nur die Ordnungszahlen in der Spatelstempeln weisen auf die PSt hin. Diese sind von den LPA unterschiedlich vergeben worden, mal alphabetisch nach den Ortsnamen, aber auch in der Reihung des Postkurses der Landkraftpost.

Das alles ist nachzulesen bei Peter Griese, Poststellen-Stempel 1928-1988 http://www.poststempelgilde.de/rezension_band_175.html

Mit einem Ortsverzeichnis ab 1965 kann man seine Belege bestens den jeweiligen Ordnungszahlen zuordnen. Bei meinem Bereich Pritzwalk ist mir das gut gelungen.

Gruß Wolfgang
 
JohannesM Am: 01.03.2015 11:16:34 Gelesen: 502547# 379 @  
@ wulbri99 [#378]

Danke für die Hinweise, stehen denn im Ortsverzeichnis ab 1965 die Ordnungszahlen drin?

Beste Grüße
Eckhard
 
stempel Am: 01.03.2015 18:28:59 Gelesen: 502500# 380 @  
Guten Tag,

ich habe noch etwas gefunden, was ich hier zeigen möchte:

Aus meinem Interessensgebiet, dem Landkreis Mittweida, ein Beleg aus Mobendorf vom 04.07.1959. Mobendorf hatte 1939 508 Einwohner und gehört heute zu Striegistal, Landkreis Mittelsachsen.



Schwiesau über Gardelegen ist heute ein Ortsteil der Stadt Klötze im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt und hat 355 Einwohner (2009).



Knautnaundorf über Leipzig ist heute ein Stadtteil von Leipzig und hat 559 Einwohner (1990).



Grüße
Dieter
 
Cantus Am: 12.03.2015 16:06:15 Gelesen: 501470# 381 @  
@ mumpipuck [#373]

Hallo Burkhard,

mein Krukow entspricht deinem letzten Stempel, leider etwas undeutlich abgeschlagen, mit Datum vom 5.2.1961. Ich reiche die Abbildung nach, wenn ich zum Scannen gekommen bin.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 12.03.2015 16:14:28 Gelesen: 501464# 382 @  
Von mir heute ein Stempel aus dem südlichen Niedersachsen von Volkerode, das am 1.1.1973 nach Rosdorf eingemeindet wurde [1]. Es gibt dort aber ein starkes Heimatbewusstsein, was sich in der durchaus sehenswerten Webside von Volkerode dem Betrachter offenbart [2].





[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Volkerode_%28Rosdorf%29
[2] http://www.volkerode.de/index.htm

Viele Grüße
Ingo
 
Holzinger Am: 12.03.2015 16:45:47 Gelesen: 501450# 383 @  
Bei mir ist diese Woche dieser "Ausriß" bei USA-Precancel zufällig nebenbei mit eingetroffen:

DDR / Landpoststempel / SUCKOW (über TEMPLIN)

Da wollte ich ihn in diesem Thema einfach einmal mit zeigen. Der Stempelabschlag "Templin" ist schlecht erkennbar. Behalten würde ich ihn schon, aber einen großer Scan (für Datenbank? oder sonstiges Interesse, z.B. Cantus?) wäre kein Problem. Nur eine exakte Beschreibung ist von mir nicht zu erwarten. Evtl. kann einer der Experten da für spätere Leser etwas nachreichen.


 
Cantus Am: 13.03.2015 02:17:19 Gelesen: 501399# 384 @  
@ Holzinger [#383]

Hallo,

danke für das Angebot, aber ich sammle nur Poststellen- bzw. Landpoststempel auf kompletten Belegen; Ausschnitte oder Ausrisse interessieren mich nur dann, wenn sie zur Liste der Orte meiner Heimatsammlung Oderbruch gehören.

Zu deinem Beitrag möchte ich noch darauf hinweisen, dass Suckow etwa 22 km östlich von Templin an der L24 liegt. Suckow ist heute Teil der Gemeinde Flieth-Stegelitz im Amt Gerswalde. Im Netz finden sich unterschiedliche Erläuterungen zum Ort:

https://www.amt-gerswalde.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18929
http://www.rbb-online.de/zibb/minitour/beitraege/minitour-rund-um-templin.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Flieth-Stegelitz
http://www.suche-postleitzahl.org/flieth-stegelitz-plz-17268.409b

Viele Grüße
Ingo
 
filunski Am: 13.03.2015 12:08:28 Gelesen: 501256# 385 @  
@ Holzinger [#383]

Hallo Wolfgang,

wenn du zustimmst, würde ich den Stempel mit deinem Scan in die Stempeldatenbank eingeben (der Scan ist so dafür geeignet)?

Schöne Grüße,
Peter
 
Holzinger Am: 13.03.2015 12:56:07 Gelesen: 501228# 386 @  
@ filunski [#385]

Na klar und "Danke" für Deine Mühe.
 
Cantus Am: 13.03.2015 14:55:35 Gelesen: 501159# 387 @  
Heute ein Stempel aus Unterigling in Oberbayern. Der Ort ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Igling; die anderen beiden Ortsteile heißen Oberigling und Holzhausen bei Buchloe [1].

In Unterigling existierte im Dritten Reich eine Außenstelle des KZ Dachau, genannt KZ-Außenlager Kaufering II [2].





[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Igling
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Holocaustgedenkst%C3%A4tte_in_Landsberg

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 15.03.2015 17:28:08 Gelesen: 500529# 388 @  
@ mumpipuck [#373]

Hallo Burkhard,

hier ist mein Stempel von Krukow auf Ansichtskarte von Lauenburg, leider nur unsauber abgeschlagen, aber etwas Besseres habe ich nicht. Das Stempeldatum ergibt sich aus der Karte und dem Stempel von Lauenburg.



Viele Grüße
Ingo
 
mumpipuck Am: 15.03.2015 19:53:36 Gelesen: 500493# 389 @  
Hallo Ingo,

trotzdem eine schöne Bedarfskarte und ein neues Spätdatum. Danke für's Zeigen. Habe ich gleich in meine Registratur aufgenommen. Man sieht übrigens, dass die "aufgeblähte" Erscheinung des Stempels verschleißbedingt und nicht Zufall ist. Er sieht auf meinem Beleg aus 1960 genauso aus.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
Heidelberg Collector Am: 22.03.2015 09:16:06 Gelesen: 500039# 390 @  
Hallo Zusammen,

hier noch eine Karte mit Landpostsstempel aus Ober-Abtsteinach über Weinheim (Bergstraße):



Weinheim, 8.08.1938

Beste Grüße,

Yoska
 
Cantus Am: 23.03.2015 02:19:48 Gelesen: 499956# 391 @  
Hier ein Stempel vom 24.9.1946 aus Unterleinach, heute ein Ortsteil der Gemeinde Leinach im Landkreis Würzburg.



Viele Grüße
Ingo
 
rumburak Am: 27.03.2015 14:48:14 Gelesen: 499713# 392 @  
@ JohannesM [#368]

Vielleicht etwas spät, aber eben erst gelesen: Angaben zu Wulfshagen findest Du unter

Rostocker Wulfshagen (2591 Rostocker Wulfshagen Post Bartelshagen 1); Angabe von 1984

Viele Grüße
 
Cantus Am: 29.03.2015 18:05:15 Gelesen: 499575# 393 @  
Heute Unterkirnach.

Unterkirnach ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Schwarzwald-Baar-Kreis. Der Ort liegt auf der Ostseite des Schwarzwalds, rund sieben Kilometer von der Kreisstadt Villingen-Schwenningen entfernt [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Unterkirnach

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 01.04.2015 17:32:12 Gelesen: 499365# 394 @  
Freckleben über Aschersleben vom 3.2.1948 als Einschreiben nach Bonn.





Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 02.04.2015 12:33:45 Gelesen: 499275# 395 @  
@ JohannesM [#394]

Ergänzend zu Freckleben noch ein Poststellen II Stempel von 1931. Wann genau die Umstufung in eine Poststelle I erfolgte ist mir leider nicht bekannt. Im Ortsverzeichnis von 1944 war es schon die I, den letzten Beleg mit II kann ich 1936 nachweisen.



Beste Grüße
Eckhard
 
westfale1953 Am: 03.04.2015 10:22:58 Gelesen: 499181# 396 @  
Guten Morgen!

Dösingen / Kaufbeuren-Land auf EBF nach München



Wikipedia: Die aus den Orten Dösingen und Westendorf bestehende Gemeinde Westendorf liegt in der Region Allgäu, rund elf Kilometer östlich von Kaufbeuren, im nördlichen Teil des Landkreises Ostallgäu.

Bernhard
 
Marcello Am: 04.04.2015 17:56:07 Gelesen: 499111# 397 @  
Hallo zusammen,

ich habe auch einen in meiner Sammlung gefunden. Und zwar Untersmatt/ über Bühl (Baden). Er befindet sich auf einer Postkarte meines Großvaters. Ich habe euch Vorder- und Rückseite abgebildet.



Grüße
Marcel
 
Cantus Am: 19.04.2015 20:49:38 Gelesen: 498227# 398 @  
Von mir heute Unterpeißen.

Im Jahr 1933 hatte das Dorf 462 Einwohner. Am 1.Juli 1950 schlossen sich Unterpeißen und Oberpeißen zur neuen Gemeinde Peißen zusammen, die dann am 1.Januar 2010 gemeinsam mit anderen Gemeinden in die Stadt Bernburg (Saale) eingemeindet wurde.





https://de.wikipedia.org/wiki/Pei%C3%9Fen_%28Bernburg%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernburg_%28Saale%29

Viele Grüße
Ingo
 
mumpipuck Am: 20.04.2015 14:41:42 Gelesen: 498145# 399 @  
@ Marcello [#397]

Hallo Marcello,

es muss richtig "Unters tmatt" heißen.

Dazu steht in Wikipedia:

Mit dem Bau der Schwarzwaldhochstraße wurde Unterstmatt für den Kraftpostbetrieb (Omnibusse) und für Kraftwagen (Pkw, Lkw) erreichbar. 1930 wurde der Streckenabschnitt von Hundseck nach Unterstmatt fertiggestellt, 1932 die Straße bis Mummelsee und 1934 bis Ruhestein weitergeführt. Die Straße war für den ganzjährigen Betrieb vorgesehen und mit einer Oberflächenteerung versehen.[4]

Somit dürfte die Poststelle 1930 eingerichtet worden sein. Gem. Wikipedia gab es vorher keine kraftfahrzeugtaugliche Straße dorthin.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
Marcello Am: 20.04.2015 16:01:19 Gelesen: 498128# 400 @  
@ mumpipuck [#399]

Hallo Burkhard,

da habe ich mich im Eifer des Gefechts verschrieben. Du hast recht, es muss Unterstmatt heißen. Danke auch für die Informationen.

Gruß
Marcel
 
JohannesM Am: 20.04.2015 18:34:18 Gelesen: 498100# 401 @  
Heute Belege aus Weitzschen, seit 2003 gehört es zur Gemeinde Triebischtal.

1. Stempel grau



2. Stempel blau



3. Stempel auf Marke - obwohl alle 3 Belege in den Landzustellbereich liefen, wurden 2 über das Leitpostamt zugestellt, während der dritte direkt lief, das Entwerten entsprach - wie schon öfter erwähnt - allerdings nicht der Vorschrift.



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 24.04.2015 00:43:19 Gelesen: 497734# 402 @  
Von mir heute Waitze.

Waitze gliederte sich in den Gutsbezirk Waitze und die Oberförsterei Waitze. Beide Ortsteile zusammen besaßen im Jahr 1939 insgesamt 177 Einwohner. Über Waitze selber habe ich kaum Informationen finden können (heute ist der Ort polnisch und heißt Wiejce), über den Landkreis Schwerin an der Warthe aber gibt es allerlei Interessantes nachzulesen [1,2,3].

Der gezeigte Brief wurde am 17.5.1938 von Waitze über Schwerin (Warthe) nach Berlin Biesdorf-Süd befördert.



[1] http://www.territorial.de/
[2] http://www.territorial.de/markbran/schwerin/schwerla.htm
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Schwerin_%28Warthe%29

Viele Grüße
Ingo
 
drmoeller_neuss Am: 04.05.2015 17:36:16 Gelesen: 496343# 403 @  
Auf dieser Postkarte hat der Landbriefträger in "Archfeld, Kr. Eschwege" ein 7-Kilo-Paket mitgenommen, dass mit 1,50 DM auf der Paketkarte korrekt frankiert wurde, und am 23.10.1959 im Leitpostamt Herleshausen (Werra) abgestempelt wurde.


 
Cantus Am: 04.05.2015 23:38:42 Gelesen: 496264# 404 @  
Von mir heute lediglich drei Stempel ohne die zugehörigen Belege von Denkershausen.

Denkershausen ist heute ein Dorf in der Stadt Northeim. Am 1. März 1974 wurde Denkershausen in die Kreisstadt Northeim eingegliedert [1]. Zuvor eigenständig, lag die Einwohnerzahl bis zum Beginn des 2. Weltkriegs bei etwa 320, Daten aus der Nachkriegszeit waren nicht aufzufinden.

Die ersten beiden Stempel sind vom Grundsatz her identisch, aber der unterschiedlich starke Farbauftrag täuscht verschiedene Größen vor.



Stempel vom 6.3.1960



Stempel vom 12.5.1962



Stempel vom 16.4.1963

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Denkershausen

Viele Grüße
Ingo
 
Detlef Am: 09.05.2015 14:28:17 Gelesen: 495551# 405 @  
Hallo,

ich möchte meine Stempel auch beisteuern und damit das Thema wieder noch oben holen.



2711 Schwerin



Drieberg Hof



Nutteln



Paetrow



Pampow



Pinnow



Weberin



Schwerin(Meckl.)-Wickendorf



Schwerin(Meckl.)-Wickendorf



Dümmer



Plate



Rastow

Viele Grüße
Detlef
 
JohannesM Am: 10.05.2015 18:41:06 Gelesen: 495458# 406 @  
@ sachsen-teufel [#114]

Hier der Vorgänger des Stempels, sogar korrekt geschrieben (ohne h) und eine Ansicht des Objektes.



Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 10.05.2015 18:53:44 Gelesen: 495450# 407 @  
Noch ein weiteres Beutestück von meinem Besuch der "Auer Dult" in München.



Beste Grüße
Eckhard
 
volkimal Am: 20.05.2015 20:10:16 Gelesen: 494121# 408 @  
Hallo zusammen,



der Brief vom 29.06.1962 fiel mir dadurch auf, dass der Poststellenstempel aus Schöllang noch die Postgebietsleitzahl 13b hat. Der Ortsstempel von Oberstdorf zeigt dagegen schon die neue Postleitzahl 898.

"Richtige Anschrift - Richtige Ankunft" dieser Stempel wirkt bei einem Trauerbrief etwas makaber.

Viele Grüße
Volkmar
 
Cantus Am: 20.05.2015 20:59:24 Gelesen: 494093# 409 @  
@ Detlef [#405]

Hallo Detlef,

hast du zu deinen Stempeln auch die kompletten Belege, aus denen man sowohl das zuständige Leitpostamt als auch das Verwendungsdatum ablesen kann oder nur die zwar netten, aber doch recht wenig aussagekräftigen Rechteckstempel? Falls ja, wäre es schön, wenn du die entsprechenden Belegeabbildungen zumindest teilweise nachreichen könntest.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 06.06.2015 00:59:43 Gelesen: 492021# 410 @  
Hier zwei Stempel aus Trebitz, heute Stadtteil von Lieberose, bis zum Jahr 2003 eigenständige Gemeinde [1]. Auch wenn die beiden Poststellenstempel auf den ersten Blick recht ähnlich aussehen, so ist der erste Stempel fast 1 cm länger als der Stempel des Jahres 1939.



Trebitz - Stempel vom 27.12.1934 - 44,0 x 15,0 mm



Trebitz - Stempel vom 5.4.1939 - 33,5 x 16,0 mm

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Trebitz_%28Lieberose%29

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 06.06.2015 22:01:49 Gelesen: 491981# 411 @  
@ Cantus [#410]

Hallo Ingo,

hast du die Stempel skaliert oder passiert das automatisch beim Hochladen? Optisch sehen die nämlich gleich groß aus.

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 06.06.2015 23:29:11 Gelesen: 491973# 412 @  
@ JohannesM [#411]

Hallo Eckhard,

alles, was ich zeige, wird von mir nach dem Scannen auf eine passende Größe gebracht, also auch diese beiden Stempel, denn direkt im Anschluss lade ich solche Stempel in die Datenbank hoch und dort hinterlege ich sie in aller Regel in einer Einheitsbreite.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 06.06.2015 23:58:49 Gelesen: 491970# 413 @  
Ich stelle euch heute in zeitlicher Abfolge drei Stempel des kleinen Ortes Spanbeck vor. Spanbeck gehört zum Flecken Bovenden in Niedersachsen. Dieses Dorf liegt zwischen Nörtener Wald, Gillersheimer Forst und Pleßforst, nördlich der Lippberge [1]. Am 1. Januar 1973 wurde Spanbeck in den Flecken Bovenden eingegliedert [2].



Spanbeck - Stempel vom 23.3.1948 - 53,0 x 14,5 mm



Spanbeck - Stempel vom 26.9.1949 - 54,0 x 16,0 mm



Spanbeck - Stempel vom 13.11.1962 - 43,5 x 17,5 mm

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Spanbeck
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bovenden

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 07.06.2015 01:18:53 Gelesen: 491966# 414 @  
Fernbrief nach Berlin, der in der Poststelle II "Lohsdorf über Bad Schandau 2" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Bad Schandau am 26.11.1945.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Ostsachsen Nr. 60 a freigemacht.

Gruß
KJ


 
Jimphil Am: 07.06.2015 09:21:28 Gelesen: 491942# 415 @  
Hier ein Poststellenstempel aus Lautenbach (Gernsbach)1951.

Grüße


 
Jimphil Am: 07.06.2015 09:27:41 Gelesen: 491940# 416 @  
Hallo,

Frage zu diesem Stempel (Nebenstempel) "Rote Lache über Gernsbach (Murgtal)" 1959

Grüße


 
Kontrollratjunkie Am: 07.06.2015 13:55:31 Gelesen: 491914# 417 @  
Fernbrief nach Lauda, der in der Poststelle II "Deubach über Lauda" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Lauda am 15.03.1946.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Mehrfachfrankatur der AM - Post Nr. 4 freigemacht.

Gruß
KJ


 
filunski Am: 07.06.2015 17:29:35 Gelesen: 491893# 418 @  
Hallo zusammen,

von mir heute ein Poststellen II Stempel aus Regendorf, heute ein Ortsteil der Gemeinde Zeitlarn in der Nähe von Regensburg. Hier auf einer Postzustellungsurkunde:



Auch interessant der Tagesstempel des Leitpostamts Regensburg 2 mit dem extra Zusatz "Landpoststelle" wie er zu dieser Zeit eigentlich nicht mehr üblich war.

Beste Grüße,
Peter
 
filunski Am: 08.06.2015 18:46:52 Gelesen: 491820# 419 @  
Hallo zusammen,

der hier ist nun aber wirklich für den A.....! :-)



Der Ortsname ist trickreich! [1]



Beste Grüße,
Peter

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6%C3%9F-Ges%C3%A4%C3%9F
 
Max78 Am: 30.06.2015 11:20:39 Gelesen: 489850# 420 @  
Servus zusammen,

hier einmal eine etwas abweichende Form (Übergangsstempel) eines Poststellenstempels aus Friedrichsaue, bei dem die Ordnungsnummer fehlt. Laut früheren Belegen wurde Friedrichsaue z.B. 1950 die Poststelle 19 zugewiesen. Ob die Ordnungsnummer bewusst entfernt wurde, da es eine Umstellung gab oder schlichtweg vergessen wurde, ist mir noch unbekannt, ab 1969 wurden die Poststellenstempel der DDR (mit Posthornemblem) angeordnet.



mit Grüßen Max
 
Cantus Am: 30.06.2015 17:42:14 Gelesen: 489780# 421 @  
@ Jimphil [#416]

Hallo Jimphil,

was willst du denn zu dem Stempel wissen?

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 30.06.2015 18:51:18 Gelesen: 489767# 422 @  
@ Max78 [#420]

Hallo Max,

die "19" ist nicht die Ordnungszahl, sondern praktisch die erste Postleitzahl. Die wurden 1944 eingeführt und nach dem Krieg in der DDR noch eine Zeit lang beibehalten. Die "19" galt für Sachsen-Anhalt, nach dem Krieg gab es noch eine Differenzierung in "19a"(Halle) und "19b"(Magdeburg). 1956 verfügte das Post- ministerium dann die Entfernung aus allen Stempeln:



Den Vorgänger mit der "19" kann ich auch zeigen.



Kannst Du deinen Beleg datieren, auf dem Scan ist leider nichts zu erkennen.

Beste Grüße
Eckhard
 
strauss2306 Am: 30.06.2015 19:12:11 Gelesen: 489760# 423 @  
Hallo,

auch wenn es zeitlich schon etwas her ist, hier ein Hinweis auf die Broschüre Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V., Heft 135 "Zur Geschichte der Tagestempel der Deutschen Reichspost". Dort wird auf den Seiten 31 und 34 Näheres ausgeführt zur Einführung der Landpoststempel mit PLGZ ab 1944. Interessantes Heft, das noch günstig erworben werden kann. Ich habe es selbst auch erst seit Kurzem; prima Lektüre.
 
Kontrollratjunkie Am: 30.06.2015 20:38:37 Gelesen: 489748# 424 @  
Fernbrief nach Berlin, der in der Poststelle II "Lohsdorf über Bad Schandau 2" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Bad Schandau am 26.11.1945.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 60 a freigemacht.

Gruß
KJ


 
Max78 Am: 30.06.2015 22:37:08 Gelesen: 489728# 425 @  
@ JohannesM [#422]

Danke, Eckhard, für die Berichtigung, ist natürlich die Postleitzahl. Zum Datum: 6.8.1955, somit vor "Verfügung und Mitteilung zur Entfernung der PLZ".

Um beim Thema "ungewöhnliche Formen" zu bleiben, hier eine Form der Landpoststempel aus Achim Bezirk Bremen. Der erste Beleg leider mit fehlender Frankatur, der Stempel hat mich trotz allem dazu bewogen, ihn aufzuheben:



als Vergleich:



mit Grüßen Max
 
Max78 Am: 30.06.2015 23:13:05 Gelesen: 489724# 426 @  
Um aufzuführen, wie nicht nur die Form, sondern auch die Stempelfarbe innerhalb kürzester Zeit geändert wurde (in den Jahren 1947-1950 ja auch kein großes Wunder) hier noch ein Beispiel anhand dreier Landpoststempel aus Diemarden über Göttingen.



Die Stempelfarbe wurde 1950 geändert, so weit ich das weiteren Belegen bis 1952 entnehmen kann. Der "alte" Stempel wurde im Jahre 1949 ausgetauscht.

mit Grüßen Max
 
Jimphil Am: 01.07.2015 10:25:23 Gelesen: 489693# 427 @  
Hallo Cantus,

ist dieser "Rote Lache" ein offizieller Landpost.-Poststellenstempel?

Liebe Grüße
 
Max78 Am: 01.07.2015 10:38:24 Gelesen: 489691# 428 @  
@ Jimphil [#427]

Hallo Jimphil,

von meiner Seite ein Ja, siehe identische Abstempelungen bei Internetrecherche. Rote Lache, eine Passhöhe und Ausflugsziel zwischen Baden-Baden und Forbach im Schwarzwald neben Bermersbach (Murgtal), auch hierzu einige Infos im Internet zu finden. Im Gegensatz zu Bermersbach oder Langenbrand, die nächsten zwei Ortschaften östlich von "Rote Lache", bei der die Post über Forbach geleitet wurde, lief Deine schöne Karte über Gernsbach.

Hier die Route:



Als Beispiel für den anderen Postweg über Forbach ein Beleg mit Postellenstempel aus Langenbrand:



mit Grüßen Max
 
Jimphil Am: 01.07.2015 11:27:12 Gelesen: 489679# 429 @  
Danke Max!

LG
 
JohannesM Am: 01.07.2015 12:19:04 Gelesen: 489671# 430 @  
@ Max78 [#425]

Zum Datum: 6.8.1955, somit vor "Verfügung und Mitteilung zur Entfernung der PLZ".

Na, ja nicht ganz. Meister Griese schreibt dazu:



allerdings:



und dann:



Die Postler waren also einfach ungehorsam und mußten mehrfach darauf hingewiesen werden, dass die Plz zu entfernen ist.

Beste Grüße
Eckhard
 
filunski Am: 04.07.2015 15:07:39 Gelesen: 489387# 431 @  
Hallo zusammen,

heute mal, ein wohl gar nicht sehr häufiger, Poststellenstempel aus einer ganz anderen Ecke:

CZUDEC / b / ÜBER / REICHSHOF (DISTR KRAKAU) (Generalgouvernement)



Vielleicht auch interessant für unsere Generalgouvernement Spezialisten?

Hier der Beleg dazu, eine Zustellungsurkunde (zweisprachig Deutsch-Polnisch):



Czudec ist heute wieder ein Dorf sowie Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im Powiat Strzyżowski der Woiwodschaft Karpatenvorland in Polen.

Interessant und ungewöhnlich zu sonstigen derartigen Poststellenstempeln ist hier die Großschreibung des Wortes "ÜBER".

Beste Grüße,
Peter
 
JohannesM Am: 04.07.2015 19:35:48 Gelesen: 489334# 432 @  
@ filunski [#431]

Hallo Peter,

und der Ub ist ungewöhnlich groß.

Beste Grüße
Eckhard
 
filunski Am: 04.07.2015 23:54:06 Gelesen: 489306# 433 @  
@ JohannesM [#432]

Hallo Eckhard,

stimmt!

Solche Deutsche Stempel aus dem Generalgouvernement liegen mir noch mehrere vor, die sehen alle etwas "zusammengeschustert" aus. An der Echtheit besteht aber kein Zweifel. ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
filunski Am: 07.07.2015 14:21:00 Gelesen: 489095# 434 @  
Verehrte Liebhaber der Poststellenstempel,

heute mal ein etwas "verzwickter" Poststellenstempel:



Von der Poststelle in Hermsdorf. Aber welches Hermsdorf (gerade in Sachsen, aber auch anderswo gab es davon ja mehrere)? :-(

Weiß es jemand und kann vielleicht sogar die geschwärzten Teile ergänzen?

Nicht ganz einfach, aber hier im Forum wurden ja schon die härtesten Nüsse geknackt! ;-)

Viel Spaß bei der Suche,
Peter
 
LOGO58 Am: 07.07.2015 15:00:16 Gelesen: 489087# 435 @  
@ filunski [#434]

Hallo Peter,

wenn man bei Wikipedia nachschaut [1], gibt es 32 Möglichkeiten.

Der Stempel zeigt HERMSDORF / b / über / B .... ......).

Wegen des B ... kommen für mich eigentlich nur in Frage
(Berlin-)-Hermsdorf, Stadtteil von Berlin im Bezirk Berlin-Reinickendorf oder
Hermsdorf, Ortsteil der Gemeinde Bernsdorf im Landkreis Zwickau.

Wenn ich mir im Stempel die Länge des Wortes "B ..." und die Klammer ansehe, könnte Berlin (Reinikendorf) in Betracht kommen. Da aber bereits die Eingemeindung von Hermsdorf nach Berlin 1920 erfolgte und es einen Stempel BERLIN-HERMSDORF 1 / a vom 24.9.1939 gibt [2], scheidet Hermsdorf (Berlin) als Poststellenstempel m.E. aus.

Bleibt also nur die Gemeinde Bernsdorf? Da ist mir aber das erste Wort zu lang. Und bei den anderen Orten passt es nach meiner Meinung zumindest mit dem "B" nicht, es sei denn, es gibt noch abweichende Schreibweisen, die Wikipedia nicht nennt.

Also bin ich ratlos, denn die meisten Hermsdörfer liegen im Osten und da fehlt mir die Ortskenntnis. Ich habe somit nur dargestellt, was wohl nicht geht. Aber vielleicht hilft auch das und man muss jetzt nur die verbleibenden 30 Möglichkeiten betrachten. ;-)

Bin sehr gespannt auf die Auflösung.

Grüße aus dem Norden
Lothar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hermsdorf
[2] http://philastempel.de/stempel/zeigen/94040
 
filunski Am: 07.07.2015 16:45:02 Gelesen: 489062# 436 @  
@ LOGO58 [#435]

Hallo Lothar,

da hast du schon mal ein gutes Stück Vorarbeit geleistet und auch richtig kombiniert. Berlin und Bernsdorf hast du zu Recht ausscheiden lassen! ;-)

Ach ja, auch die Bemerkung zum Osten ist richtig, dieses Hermsdorf liegt im Osten.

Mal sehen, ob noch wer daran weiter knobelt?

Schöne Grüße aus der momentanen Sahara bei Regensburg. ;-)
Peter
 
mumpipuck Am: 08.07.2015 01:18:11 Gelesen: 489019# 437 @  
Also lt. OVZ 1944 gibt es nur zwei Hermsdorf mit mehr als einer Postanstalt. Der zu erkennende Rest deutet auf eine 2 oder 3 hin.

Hermsdorf (Erzgebirge) 2 über Dippoldiswalde scheidet schon aus, weil es zu dieser Zeit eine Poststelle II war und also einen Gummistempel führte. Auch das "B" fehlt beim Leitpostamt.

Mein Tipp:

Hermsdorf 2 über Brieg (Bz Breslau). 1944 Zweigpostamt des Postamts in Brieg.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
filunski Am: 08.07.2015 07:59:58 Gelesen: 488987# 438 @  
@ mumpipuck [#437]

Guten Morgen Burkhard,

da hast du ja eine schöne Kniffelei zu später Stunde angestellt und es hat sich ausgezahlt!

Deine Schlussfolgerungen stimmen zu 100%, herzlichen Glückwunsch, du hast die Nuss geknackt :-)



Hermsdorf heißt heute Skarbimierz und ist eine polnische Gemenide im Powiat Brzeski (Kreisstadt Brzeg = ehemals Brieg) in der Woiwodschaft Opole. Der Landkreis Brieg war ein preußischer Landkreis in Schlesien, der von 1816 bis 1945 bestand.

Mehr dazu hier: http://wiki-de.genealogy.net/GOV:Object_186113 (Achtung heute Wartungsarbeiten an diesem Server)
Und dann auch in der Stempeldatenbank (nach Freischaltung): http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/106563

Danke für's Mitmachen und beste Grüße,
Peter
 
Cantus Am: 12.07.2015 20:19:21 Gelesen: 488482# 439 @  
Von mir heute Lutterbeck, ein kleines Dorf in Südniedersachsen mit wechselvoller Geschichte, das zum 1.März 1974 in die Stadt Moringen eingegliedert worden war [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lutterbeck_%28Moringen%29

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 12.07.2015 23:36:47 Gelesen: 488434# 440 @  


Fernbrief nach Pirna, der in der Poststelle II "Reichstädt über Dippoldiswalde" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Dippoldiswalde am 30.01.1946.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 60 a freigemacht.

Gruß
KJ
 
zonen-andy Am: 17.07.2015 13:01:42 Gelesen: 487890# 441 @  
Hallo,

hier ein Brief von St. Michaelis (bei Brand-Erbisdorf/Sachsen) über Freiberg nach Choren bei Nossen(Sachsen). Der Stempel ist auch nicht sehr häufig, oder?



Grüße Andreas
 
Altpapiersammler Am: 20.07.2015 17:40:50 Gelesen: 487456# 442 @  
@ Max78 [#428]
@ Jimphil [#429]

Hallo zusammen,

die "Rote Lache" oder auch spöttisch "Kommunistenpfütze" genannt, wurde während der Zeit der Landpostverkraftung aus 3 unterchiedlichen Orten angefahren, hat also im Laufe der Zeit 2 mal das Leitpostamt gewechselt.

Zu Einführung der Landpostverkraftung, wurde die Rote Lache von "Forbach (B.)" aus angefahren. Mir liegen hier Belege von 1937 bis 1954 vor. Alle mit dem Stempel-Typ II in fraktur.

Dann folgte der von Dir, Jimphil, gezeigte Stempel in arial über "Gernsbach (Murgtal)" auch in Typ II (mein Beleg datiert aus 1953). Eine erneute Änderung des Leitpostamtes folgte mit Stempeltyp III, den Postgebietszahlen; hier liegt mir ein Stempel über "Gaggenau (Murgtal)" aus 1961 vor. Und zu guter Letzt noch Typ IV mit 4-stelliger Postleitzahl "7561 Rote Lache" auch über Gaggenau befördert.

Sorry, ich kann immer noch keine Bilder zeigen.

Gruß

Klaus
 
Cantus Am: 21.07.2015 23:56:55 Gelesen: 487209# 443 @  
@ Altpapiersammler [#442]

Hallo Klaus,

ich habe auch einen Beleg "Rote Lache über Forbach", komme im Moment aber nicht an der Scanner heran. Daher zur Abwechslung heute einen Stempel aus dem Münsterland.

Wadersloh ist eine Gemeinde im südöstlichen Teil des Kreises Warendorf in Nordrhein-Westfalen. Die Gemeinde Wadersloh besteht aus den drei Dörfern Wadersloh, Diestedde und Liesborn [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wadersloh

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 27.07.2015 00:36:41 Gelesen: 486514# 444 @  


Fernbrief, der in der Poststelle II "Thonberg Fabrik über Kamenz (Sachsen)" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Kamenz 1 am 28.09.1945.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 46 a freigemacht.

Gruß
KJ
 
mumpipuck Am: 28.07.2015 00:16:22 Gelesen: 486303# 445 @  
Anbei zeige ich einen Landpoststempel der Postelle II in Groß Schenkenberg über Bad Oldesloe aus meinem Heimatsammelgebiet Kreis Herzogtum Lauenburg vom 03.05.1962. Ursprünglich war das ein Halbspatelstempel. Die Postgebietsleitzahl "24a" wurde im Rahmen der Einführung der vierstelligen Postleitzahlen entfernt. Diese aptierte Version war bisher bei der ArGe Schleswig-Holstein nicht registriert.

Groß Schenkenberg hatte 2008 552 Einwohner. Die Gemeinde liegt zwar im Kreis Herzogtum Lauenburg, gehörte postalisch aber immer zum Postamt in Bad Oldesloe im Kreis Stormarn. Dies gilt auch für mehrere andere Poststellen im Nordwesten des Kreises.


 
Cantus Am: 28.07.2015 00:55:49 Gelesen: 486300# 446 @  
Ich bin relativ häufig in der Region westlich vom Harz unterwegs und von dort zeige ich euch heute auch einen Stempel. Sudershausen ist seit dem 1.3.1974 ein Ortsteil des Fleckens Nörten-Hardenberg im Landkreis Northeim [1]. Sudershausen hatte 1939 etwa 600 Einwohner, aktuell sind es nur noch etwa 500.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sudershausen

Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 04.08.2015 16:45:39 Gelesen: 485405# 447 @  
Hallo zusammen,

dieser Brief wurde per Postkutsche von Kaulsdorf-Eichicht ins 7 km entfernte Leutenberg befördert. Interessant finde ich den Gelegenheitsstempel der Poststelle Kaulsdorf-Eichicht über Saalfeld (Saale).





Unter welcher Stempelart ist der Stempel aus Kaulsdorf-Eichicht bei Philastempel einzustellen? ist es ein Gelegenheitsstempel (Hand) oder ist es ein Poststellenstempel?

Viele Grüße
Volkmar
 
Kontrollratjunkie Am: 04.08.2015 17:15:14 Gelesen: 485395# 448 @  
@ volkimal [#447]

Hallo Volkmar,

m.E. gehört der gezeigte Abschlag nicht zu den Poststellenstempeln. Ist der Stempel bei Bochmann gelistet ?

Gruß
KJ
 
volkimal Am: 04.08.2015 18:02:25 Gelesen: 485384# 449 @  
@ Kontrollratjunkie [#448]

Hallo KJ,

ich habe einmal nachgeschlagen. Er ist im Heft Nr. 47 gelistet. Das sollte auch so sein, denn es ist ja ein Gelegenheitsstempel - allerdings einer von einer Poststelle!

Volkmar
 
Kontrollratjunkie Am: 04.08.2015 22:46:18 Gelesen: 485337# 450 @  
@ volkimal [#449]

Hallo Volkmar,

das Ergebnis ist gleichzeitig überraschend und interessant. Es gibt also einen Gelegenheitsstempel einer Poststelle ? Ist es eine Poststelle I oder Poststelle II ? Das zuständige Leitpostamt ist dasjenige in Saalfeld ?

Dann ist die Frage nach der Zuordnung natürlich auch wieder offen.

Beste Grüße
Rüdiger
 
LOGO58 Am: 07.08.2015 15:46:21 Gelesen: 484722# 451 @  
@ volkimal [#449]
@ Kontrollratjunkie [#450]

Hallo zusammen,

ist mir soeben über den Weg gelaufen und als Gelegenheitsstempel für die Stempeldatenbank [1] freigeschaltet worden:



(22a) WALBECK ÜBER GELDERN

Gelistet im Bochmann, Fortsetzung 1952-1955.

Grüße aus dem Norden
Lothar

[1] http://philastempel.de/stempel/zeigen/106471
 
Cantus Am: 07.08.2015 22:41:32 Gelesen: 484596# 452 @  
Heute wieder ein Stempel von einem Dorf, das es heute nicht mehr gibt, da es dem Braunkohleabbau weichen musste: Cröbern [1].





Das damalige Leitpostamt lag in Gaschwitz, einem Ort, der zum dem 1.10.1993 zu einem Stadtteil der Großen Kreisstadt Markkleeberg gemacht wurde [2].

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Cr%C3%B6bern
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Gaschwitz

Viele Grüße
Ingo
 
Baldersbrynd Am: 08.08.2015 14:33:22 Gelesen: 484391# 453 @  
@ JohannesM [#430]

Hallo Eckhard,

war dieser Ordnung nur für Poststellen I und II oder war es für alle Postämter in DDR?

Wann kommen die Postleitzahlen wieder zurück?

Viele Grüße
Jørgen
 
JohannesM Am: 08.08.2015 14:49:11 Gelesen: 484389# 454 @  
@ Baldersbrynd [#453]

Hallo Jørgen,

die Anordnung galt für alle Postämter, die endgültigen Postleitzahlen wurden dann ab 1964 eingeführt, es gab ab 1962 einen Versuch mit anderen Postleitzahlen, die aber nach meiner Kenntnis nur auf Einschreibzetteln auftauchen, einen Poststempel mit diesen vorläufigen Plz habe ich noch nie gesehen.

Beste Grüße
Eckhard
 
Baldersbrynd Am: 08.08.2015 14:55:46 Gelesen: 484387# 455 @  
Hallo Eckhard,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Es war neues für mich.

Viele Grüße
Jørgen
 
Cantus Am: 08.08.2015 21:58:40 Gelesen: 484342# 456 @  
Heute wieder ein Stempel aus der Gegend von Northeim, diesmal Trögen. Trögen ist nach der Eingemeindung vom 1.3.1974 ein Ortsteil von Hardegsen im Landkreis Northeim im südlichen Niedersachsen am Fuß der Weper. Es liegt etwa fünf Kilometer nördlich der Kleinstadt Hardegsen am Sollingrand [1].

Der folgende Brief wurde in Trögen aufgegeben, erhielt dann am 11.11.1963 im Leitpostamt in Northeim den Tagesstempel und wurde danach in Northeim zugestellt.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%B6gen

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 09.08.2015 00:42:00 Gelesen: 484308# 457 @  
Fernpostkarte nach Leipzig, die in der Poststelle I "Olbersdorf über Zittau 2" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte am 28.01.1946.

Die Karte wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 58 a freigemacht.

Gruß
KJ


 
filunski Am: 17.08.2015 17:36:09 Gelesen: 482441# 458 @  
Hallo zusammen,

heute mal wieder ein Poststellen II Stempel in ungewöhnlichem "Design" aus Ahl, heute ein Ortsteil von Bad Soden-Salmünster:



Lothar wird sich über die neue Stempelform freuen! ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
jahlert Am: 21.08.2015 12:44:32 Gelesen: 481644# 459 @  
@ Cantus [#456]

Hallo Ingo,

liegt dieses Seddin westlich von Pritzwalk?



Viele Grüße
Jürgen
 
Altmerker Am: 23.08.2015 19:26:50 Gelesen: 480826# 460 @  
Hier ein Feldpost-Beleg. Wallernhausen ist ein Ortsteil der Stadt Nidda.



Gruß
Uwe
 
Cantus Am: 23.08.2015 22:32:44 Gelesen: 480788# 461 @  
@ jahlert [#459]

Hallo Jürgen,

dieses Seddin ist heute einer von 18 Ortsteilen von Groß Pankow. Der Ort liegt westnordwestlich von Groß Pankow, etwa in der Mitte zwischen Pritzwalk im Osten und Perleberg im Westen.

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 24.08.2015 01:42:33 Gelesen: 480748# 462 @  
Fernbrief nach Mannheim (westl. Besatzungszone), der in der Poststelle I "Lückendorf über Zittau 2" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte am 18.12.1945.

Die Karte wurde portorichtig mit einer Mehrfachfrankatur der Nr. 58 a freigemacht.

Gruß
KJ


 
jahlert Am: 28.08.2015 06:37:17 Gelesen: 479899# 463 @  
@ Cantus [#461]

Hallo Ingo,

bei den Routenplanern im Netz hatte ich Seddin nicht gefunden. Zum 'Reiseland Brandenburg' findet man den Hinweis auf das “Königsgrab von Seddin”.

Auch bei diesem Stempel aus dem Hessenland sollte man in der freien Enzyklopädie suchen:



Beste Grüße ins Reiseland
Jürgen
 
Cantus Am: 28.08.2015 06:54:55 Gelesen: 479892# 464 @  
@ jahlert [#463]

Hallo Jürgen,

hier ist der zugehörige Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Krumbach_%28F%C3%BCrth_im_Odenwald%29

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 29.08.2015 20:56:16 Gelesen: 479543# 465 @  
Von mir heute zwei Stempel aus Höckelheim.

Am 1. Juli 1970 ließ sich die bis dahin eigenständige Gemeinde Höckelheim freiwillig in die Stadt Northeim eingemeinden. Der Ort liegt im Leinegraben des Leineberglands, etwa 2 Kilometer westlich der Northeimer Kernstadt [1].



Karte vom 9.1.1934, gelaufen nach Göttingen.



Karte vom 27.9.1962, gelaufen nach Northeim.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6ckelheim

Viele Grüße
Ingo
 
drmoeller_neuss Am: 01.09.2015 11:36:04 Gelesen: 479119# 466 @  
Dieses Auslandspaket nach Lugoj im rumänischen Banat wurde von der Landpoststelle in Fredersdorf Nord angenommen. Dort gab es keinen Tagesstempel, weswegen der Poststellenstempel "1271 Fredersdorf" abgeschlagen wurde, und das Datum handschriftlich eingetragen wurde.

Wie bei allen Auslandspaketen in der DDR üblich, musste der Absender seine Paßnummer angeben. Das Paket war dann nach Rumänien fast einen Monat unterwegs - trotz Luftpost. Luftpost wurde über Berlin 7 abgeleitet.

Fredersdorf ist wegen seiner Lokalausgaben-Provisorien nach dem zweiten Weltkrieg unter den Philatelisten bekannt.


 
Altmerker Am: 01.09.2015 22:05:33 Gelesen: 479043# 467 @  
@ drmoeller_neuss [#466]

Das mit der Passnummer ist mir neu. War in Richtung CSSR und UdSSR von mir nie verlangt worden. Ist die Nummer im Kasten (2) gemeint?

Gruß
Uwe
 
Maler Am: 02.09.2015 17:16:58 Gelesen: 478880# 468 @  
@ Cantus [#333]

Hallo Stempelsammler,

ich habe wieder zwei Landpoststempel aus meiner Region:



Das ist Sauensiek, ganz bekannt durch den königlichen hannoverranischen Landvermesser Carl-Friedrich Gauss. Der hat hier auf dem höchsten Punkt des Landkreises Stade, dem LITBERG, immerhin stolze 65, hoch einen Turm bauen lassen und von dort das Königreich vermessen. Ist übrigens auf dem alten 10 D-Mark-Schein zu sehen.

Findest du hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gau%C3%9F

Der nächste Stempel ist von Bredenhorn, 3 Häuser und 2 Spitzbuben. Jetzt eingemeindet nach Sauensiek. Früher hatte jedes noch so kleine Dörfchen seine Poststelle, und wenn es auf einem Bauernhof war. Leider etwas schwach.



Liebe Grüße von Günther, dem Maler
 
drmoeller_neuss Am: 02.09.2015 18:10:18 Gelesen: 478867# 469 @  
@ Altmerker [#467]

Ja, diese Nummer ist gemeint. Ich kenne aber nicht die Devisenvorschriften der DDR, vielleicht war es in die UdSSR bzw. CSSR großzügiger?
 
JohannesM Am: 02.09.2015 23:01:17 Gelesen: 478821# 470 @  
@ drmoeller_neuss [#466]

Es ist aber eher die Personalausweisnummer, einen Pass hatte kaum ein DDR-Bürger.

Beste Grüße
Eckhard
 
Kontrollratjunkie Am: 06.09.2015 01:03:47 Gelesen: 478373# 471 @  
Fernbrief, der in der Poststelle II "Auchsesheim über Donauwörth" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Donauwörth (Land) am 06.09.1943.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 827 freigemacht.

Gruß
KJ


 
Cantus Am: 11.09.2015 02:07:05 Gelesen: 477766# 472 @  


Wahlscheid
ist heute ein Stadtteil von Lohmar im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Bis zum 1. August 1969 war Wahlscheid eine eigenständige Gemeinde, zu der auch die heutigen Lohmarer Stadtteile Agger, Dahlhaus, Durbusch, Hausen, Höffen, Honrath, Hove, Mackenbach, Münchhof, Neuhonrath, Oberstehöhe und Scheid gehörten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wahlscheid

Viele Grüße
Ingo
 
Altmerker Am: 11.09.2015 13:08:37 Gelesen: 477689# 473 @  
@ drmoeller_neuss [#466]
@ JohannesM [#470]

Richtig. Die Deutschen Personalausweise in der DDR begannen bis Mitte der 1970er mit römischen Zahlen und hatten dann die arabische Zahlenfolge mit eben dieser Länge. V stand wohl für Bezirk Frankfurt/Oder, VII definitiv für Magdeburg.

Später begannen die Perso-Nr. mit Buchstaben, analog dem Autokennzeichen, also Magdeburg mit H. Ist aber eher ein philatelistischer Nebenschauplatz. Jedoch findet man die DPA-Nummern auch auf den Sammlerausweisen der Deutschen Post zum Bezug der Sonder- und Sperrwerte.

Gruß
Uwe
 
zonen-andy Am: 14.09.2015 16:03:22 Gelesen: 476952# 474 @  
Hallo,

hier mal ein Satzbrief der Gemeinschaftsausgaben der Mi.Nr.911-937 mit Stempel Reinhardtsgrimma (Sachsen) über Dippoldiswalde (Sa).



Grüße Andreas
 
wajdz Am: 16.09.2015 22:15:29 Gelesen: 476674# 475 @  
Foto-Mehrmotivkarte getönt "Gruß aus Auerbach (Vogtl.)VEB Bild und Heimat i.V. 14/3337 V II 28 A 3/61 DDR, frankiert mit MiNr 417



Postkartenausschnitt mit MiNr 817, Landpoststempel zweizeilig Auerbach (Vogtl.)/ Brunn und Tagesstempel AUERBACH (VOGTL) LAND 19.6.61. Bei beiden Stempeln keine Postleitzahl, kein Kennbuchstabe.



MfG Jürgen -wajdz-
 
Kontrollratjunkie Am: 28.09.2015 00:22:05 Gelesen: 475064# 476 @  
Fernpostkarte nach Leipzig (Westsachsen), die in der Poststelle I "Grosshennersdorf über Löbau" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte am 02.10.1945.

Die Karte wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 43 B II b freigemacht.

Gruß
KJ


 
Cantus Am: 28.09.2015 21:04:17 Gelesen: 474751# 477 @  
Auf die Bitte eines Sammlerfreundes hin habe ich den nachstehenden Stempel bei mir herausgesucht. Er kam am 9.2.1934 in der kleinen Gemeinde Sahms [1] auf einer Bildpostkarte des Deutschen Reiches zum Einsatz. Sahms ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein; der Ort liegt etwa 5 km nordöstlich von Schwarzenbek am Fluss Steinau [2].



[1] http://www.sahms.de/
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Sahms

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 29.09.2015 21:50:59 Gelesen: 474563# 478 @  
Ausbeute vom Dresdner Trödelmarkt:

Hofschwicheldt über Peine 1936



Rechtenfleth über Wesermünde 1935



Breege über Sagard



Hinterhermsdorf über Sebnitz



Hohnstein über Bad Schandau



Schnett über Eisfeld



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 07.10.2015 02:11:21 Gelesen: 473165# 479 @  
Das Dorf Völkenroth ist ein Ortsteil der Ortsgemeinde Bell in der Verbandsgemeinde Kastellaun. Es liegt in der Mittelgebirgslandschaft des Hunsrück im Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz. Völkenroth war bis 1974 eine eigenständige Gemeinde [1].



Der Poststempel von Kastellaun datiert vom 3.7.1943.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkenroth

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 10.10.2015 23:41:40 Gelesen: 472299# 480 @  
Fernbrief, der in der Poststelle II "Doberschütz über Bautzen" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Bautzen 2 am 14.01.1946.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 60 a freigemacht.

Gruß
KJ


 
volkimal Am: 19.10.2015 14:32:41 Gelesen: 471301# 481 @  
Hallo zusammen,

heute kam diese Karte bei mir an:



Bei der Poststelle handelt es sich um die "Oberförsterei Lüben" - ein beliebtes Ausflugslokal. 1942 gab es dort einen normalen Tagesstempel. Siehe auch http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=107992 bzw. http://www.lueben-damals.de/oberfoersterei.html.

Viele Grüße
Volkmar
 
Cantus Am: 20.10.2015 00:11:05 Gelesen: 471212# 482 @  
Von mir ein Stempel aus Bayern: Vötting.

Die 1818 gegründete Gemeinde Vötting wurde am 1. April 1937 mit ihren Ortsteilen Weihenstephan, Dürnast und Plantage nach Freising eingemeindet [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6tting_%28Freising%29

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 25.10.2015 02:14:48 Gelesen: 469680# 483 @  
Heute Wadewitz bei Bornitz, ein ehemals winzig kleiner Ort, der 1957 nach Mahlis eingemeindet wurde. Am 1.3.1994 wurde Mahlis dann nach Wermsdorf eingemeindet, warten wir's ab, was die nächste Gemeindereform bringt [1,2,3].



[1] http://www.wermsdorf.de/ortsteile/wadewitz.html
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Mahlis
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_Oschatz

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 25.10.2015 18:26:30 Gelesen: 469591# 484 @  
Heute Brumby, ein Ortsteil der Stadt Staßfurt im Salzlandkreis, Sachsen-Anhalt, Einwohner 911



15.3.1941



14.9.1949

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 31.10.2015 21:57:57 Gelesen: 468483# 485 @  
Heute wieder ein Stempel aus Niedersachsen, Hevensen über Northeim, am 1. März 1974 in die Stadt Hardegsen im Landkreis Northeim eingegliedert.



https://de.wikipedia.org/wiki/Hevensen

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 03.11.2015 00:15:42 Gelesen: 467998# 486 @  
Fernpostkarte nach Leipzig (Westsachsen), die in der Poststelle I "Sayda über Freiberg (Sachs) 2" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte am 12.07.1945.

Die Karte wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 43 B I a freigemacht.

Gruß
KJ


 
Ludwig Below Am: 04.11.2015 20:19:01 Gelesen: 467649# 487 @  
In den ersten Jahren der eingerichteten Poststellen wurde der Ortsname meistens mit "Land" ergänzt. Dies gefiel den jeweiligen Ortsansässigen nicht besonders. Daher folgten die Zusätze "über..." schon in den 30er Jahren. Übrigens wurden die Abrechnungsstellen der Leitämter als "Landpoststellen" bezeichnet.

Die Abrechnungsblätter waren die Überweisungslisten, wo der Zugang für die Poststelle von der Landpoststelle eingetragen wurde. Z.B. 4 Pakete, 1 NPkt 80,34 (Nachnahmepaket) 3 ZANW (Zahlungsanweisungen 403,20 DM) 1PAnw (Postanweisung) 200,00 DM, und anderes mehr.

Die Zustellgebühren von Paketen, Zoll oder andere Gebühren wurden zumeist in Postwertzeichen auf der Überweisungsliste verklebt. Später gab es bis zur Auflösung der Landpoststellen "Zustelllisten", wo die Postwertzeichen verklebt wurden. Lagernde Sendungen mußten täglich wieder aufgeführt werden. Das war besonders bei Geldanweisungen wichtig, da der Posthalter das Geld bereits erhalten hatte.

Interessant ist vielleicht noch, dass die Postwertzeichen auf Sendungen, die im Zustellgang der Poststelle lagen, mit dem "Poststellenstempel" abgestempelt wurden.
 
JohannesM Am: 04.11.2015 22:03:13 Gelesen: 467637# 488 @  
@ Ludwig Below [#487]

Interessant ist vielleicht noch, dass die Postwertzeichen auf Sendungen, die im Zustellgang der Poststelle lagen, mit dem "Poststellenstempel" abgestempelt wurden.

Hallo Ludwig,

wurde zwar gemacht, war laut Dienstanweisung aber nicht erlaubt, die Entwertung sollte mit Federstrich erfolgen.

Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 05.11.2015 03:15:19 Gelesen: 467599# 489 @  
Von mir heute ein Stempel aus Sachsen-Anhalt. Das kleine Dorf Volgfelde mit rund 180 Einwohnern wurde zum 1.Januar 2010 in die Stadt Stendal eingemeindet [1]. Der gezeigte Brief datiert vom 10.6.1958.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Volgfelde

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 11.11.2015 01:41:13 Gelesen: 466849# 490 @  
Heute ein Stempel aus einer Ortslage in Blankenburg im Land Sachsen-Anhalt. Die Oesig ist eine Landschaft, die zu Blankenburg gehört und die im Stadtgebiet liegt. Erst in den Jahren nach 1935 wurden viele der Wohnhäuser erbaut, in denen heute noch die Einwohner der Oesig leben. Es gibt eine wechselvolle Geschichte dieses Ortsteils, wie hier nachzulesen ist [1,2,3].



[1] http://de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/1042799/Oesig
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Oesig
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Blankenburg_%28Harz%29

Viele Grüße
Ingo
 
DL8AAM Am: 12.11.2015 01:22:21 Gelesen: 466594# 491 @  


Postkarte "Gesamtansicht Geisleden (Eichsfeld)" vom Verlag F. W. Cordier aus Heiligenstadt (Eichsfeld); Druckvermerk "T 446/56 - 41 - I/12/5".
Wikipedia: Geisleden ist heute eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld (Heilbad Heiligenstadt). Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Leinetal (Bodenrode-Westhausen).



GEISLEDEN über HEILIGENSTADT (EICHSFELD) a - aus den 1950er Jahren, leider ist das Datum kaum zu erkennen (vielleicht 2x.08.1959).

Gruß
Thomas
 
mario0612 Am: 12.11.2015 07:44:12 Gelesen: 466532# 492 @  
@ JohannesM [#488]

"Interessant ist vielleicht noch, dass die Postwertzeichen auf Sendungen, die im Zustellgang der Poststelle lagen, mit dem "Poststellenstempel" abgestempelt wurden."

Die einzige legale Möglichkeit um Postwertzeichen direkt mit dem Poststellenstempel II zu entwerten, war der Ortsbrief.

Beste Grüße

Mario
 
giempigunalda Am: 12.11.2015 12:46:29 Gelesen: 466467# 493 @  
Hallo zusammen,

hier mal eine Karte mit Landpoststellenstempel Kleinpelsen ü. Leisning mit Schwärzung 6 Pfg. Hitler.

Kleiner Ortsteil der Stadt Leisnig in Mittelsachsen. Nach Wiki hatte der Ort 1925 nur 86 Einwohner.

grüße
giempigunalda


 
JohannesM Am: 12.11.2015 17:30:47 Gelesen: 466407# 494 @  
@ mario0612 [#492]

Die einzige legale Möglichkeit um Postwertzeichen direkt mit dem Poststellenstempel II zu entwerten, war der Ortsbrief.

Hallo Mario,

im Deutschen Reich und der DDR war das nicht legal, wie das in der BRD gehandhabt wurde, kann ich nicht sagen.



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 12.11.2015 21:36:36 Gelesen: 466356# 495 @  
Von mir wieder ein Stempel aus dem Landkreis Northeim in Niedersachsen, diesmal aus Bühle [1]. Bühle ist heute ein Ortsteil von Northeim im südlichen Teil Niedersachsens, war aber bis zur Eingliederung am 1. März 1974 ein selbständiges Dorf.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BChle_%28Northeim%29

Viele Grüße
Ingo
 
briefefan Am: 13.11.2015 16:22:17 Gelesen: 466228# 496 @  
@ Kontrollratjunkie [#450]

Ist es eine Poststelle I oder Poststelle II ? Das zuständige Leitpostamt ist dasjenige in Saalfeld ?

Im Ortsverzeichnis I Teil A der Deutschen Bundespost von 1959 ist Kaulsdorf-Eichicht über Saalfeld (Saale) als Poststelle (I) eingetragen.

Der in [#447] abgebildete Stempel zeigt m. E., dass dort auch schon 1958 die Poststelle (I) bestand. Da das genannte Ortsverzeichnis kein anderes Postamt angibt, war Saalfeld das Leitpostamt.
 
Cantus Am: 14.11.2015 02:50:25 Gelesen: 466137# 497 @  
Heute ein Stempel aus der Landschaft nördlich vom Harz. Veltheim (Ohe) ist ein Ort und eine Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen. Zur Gemeinde gehört neben Veltheim noch der Ort Klein Veltheim. Die Gemeinde Veltheim ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Sickte [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Veltheim_%28Ohe%29

Viele Grüße
Ingo
 
briefefan Am: 14.11.2015 12:17:29 Gelesen: 466008# 498 @  
@ JohannesM [#494]

Hallo Eckhard,

genau so steht es auch in der Dienstanweisung PSt II von 1942. Und die galt nach 1945 und auch bei der Deutschen Bundespost.

Gruß von briefefan.
 
JohannesM Am: 14.11.2015 22:07:04 Gelesen: 465814# 499 @  
@ briefefan [#498]

Es wurde eben bei der Post nicht immer nach Vorschrift gehandelt, ein weiteres Beispiel sind ja die preussischen Ganzsachen, die sollten ja auch mit Federstrich entwertet werden, wurden aber auch manchmal mit dem Nummernstempel beglückt.

Beste Grüße
Eckhard
 
zonen-andy Am: 19.11.2015 11:49:08 Gelesen: 465017# 500 @  
Hallo,

zeige mal 4 Stempelabschläge die sicher nicht schön aber nicht oft sind.

Stift Quernheim über Bünde(Westfahlen)
Klixbüll über Niebüll(Nordfriesland)
Grube über Lensahn(Ostholstein)
Lichtensee über Riesa(Sachsen)





Grüße Andreas
 
wajdz Am: 19.11.2015 21:29:46 Gelesen: 464906# 501 @  
Inmitten der Wälder des Vogtlands, am Rande der Stadt Auerbach, im 1950 eingemeindeten Ortsteil Brunn, liegt das 1925 erbaute „Waldbad Brunn“, das zu Anfang der Saison 2008 wieder eröffnet wurde.

Schon immer lockten das klare Wasser, der 10-Meter-Sprungturm, die großen Wasser- und Liegeflächen sowie eine gute gastronomische Versorgung die Erholungssuchenden aus der gesamten Region und darüber hinaus.

Der Fischtrawler auf der MiNr 817 passt da vom Motiv her natürlich nur bedingt.



MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 20.11.2015 02:24:00 Gelesen: 464871# 502 @  
Vollmershain ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental im thüringischen Landkreis Altenburger Land [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Vollmershain

Viele Grüße
Ingo
 
Journalist Am: 22.11.2015 20:45:10 Gelesen: 464343# 503 @  
Hallo an alle,

ich habe heute beim Sortieren den folgenden Beleg gefunden:



Der Landpoststempel lautet 21a Haus Widey über Paderborn - wer war Haus Widey ?

viele Grüße Jürgen
 
Altmerker Am: 22.11.2015 22:02:44 Gelesen: 464322# 504 @  
@ Journalist [#503]

Wenn es mich nicht täuscht, ist das eine katholische Einrichtung des Sozialdienstes katholischer Frauen. So etwas mit Schulverweigerern und früher schon Heim oder ähnliches. Ein alter Zeitungsausschnitt sagt, Gründung 1912 als Betreuung für arme, sozial Schwache, gefallene Mädchen. Widey hieß der Acker, auf dem das Haus stand.

Gruß
Uwe
 
Kontrollratjunkie Am: 29.11.2015 18:50:33 Gelesen: 463012# 505 @  
Fernbrief nach Dresden Altstadt, der in der Poststelle I "Weissenborn über Freiberg (Sachsen) 2" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte am 24.07.1945.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Mehrfachfrankatur der Nr. 43 B I a freigemacht.

Gruß
KJ


 
Cantus Am: 06.12.2015 03:21:01 Gelesen: 462015# 506 @  
Heute ein Stempel vom 8.9.1947 aus Wain, einer Gemeinde, die im Landkreis Biberach zwischen Biberach an der Riß und Ulm liegt [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wain

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 13.12.2015 01:06:45 Gelesen: 460937# 507 @  
Der sechste Beleg zeigt einen Fernbrief, der in der Poststelle II "Thürmsdorf über Königsstein (Kr. Pirna)" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Königsstein am 12.12.1945.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 60 a freigemacht.

Gruß
KJ


 
filunski Am: 18.12.2015 00:50:02 Gelesen: 460113# 508 @  
Hallo zusammen,

heute mal ein etwas ungewöhnlicher Poststellenstempel:



Poststelle II der Reichsarbeitsdienstabteilung in Schwarza. Diese RAD Lager waren meist nur kasernenähnliche Barackensiedlungen und hatten teilweise eigene Poststellen II.

Beste Grüße,
Peter
 
Cantus Am: 18.12.2015 02:53:20 Gelesen: 460106# 509 @  
Von mir etwas aus Baden-Württemberg: Schöckingen, heute der kleinste Stadtteil von Ditzingen [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6ckingen

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 27.12.2015 01:05:42 Gelesen: 458501# 510 @  
Fernbrief nach Grossschönau, der in der Poststelle I "Singwitz über Bautzen" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte am 17.09.1945.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 46 a freigemacht.

Gruß
KJ


 
jahlert Am: 01.01.2016 12:05:34 Gelesen: 456866# 511 @  
Eine Ganzsache nach Bremen mit dem Landpoststempel 'Holte über Wesermünde' vom 07. Januar 1946.



Alles Gute für 2016
Jürgen
 
Cantus Am: 12.01.2016 01:01:32 Gelesen: 455043# 512 @  
Unterwaldbehrungen ist ein Ort im Besengau und heute ein Ortsteil von Bastheim im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld; die Eingemeindung erfolgte zum 1.1.1972.



Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 16.01.2016 23:58:29 Gelesen: 453634# 513 @  
Fernpostkarte nach Dresden-Blasewitz, die in der Poststelle I "Schönfeld über Dippoldiswalde" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte am 20.08.1945.

Die Karte wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 43 A a freigemacht, die Marke trägt noch den Plattenfehler 43 VIII.

Gruß
KJ


 
eifelsammler Am: 17.01.2016 14:11:12 Gelesen: 453414# 514 @  
Hallo!

Stelle heute drei weitere Stempel vor:

1. Stempel: Schutz über Daun vom 23.7.1935



2. Stempel: Sankt Märgen über Freiburg (Breisgau) vom 19.9.1961



3. Stempel: Unzhurst über Bühl (Baden) vom 06.11.1959



Einen schönen Sonntag noch

Gruß

Carsten
 
Cantus Am: 20.01.2016 02:40:45 Gelesen: 452650# 515 @  
Von mir heute ein Stempel aus Schleswig Holstein. Die kleine Gemeinde Rade im Kreis Rendsburg hatte Ende 2014 insgesamt 213 Einwohner. Auch wenn heute dort vermutlich keine Poststelle mehr existiert, so war das am 8.11.1930 doch noch anders.



https://de.wikipedia.org/wiki/Rade_b._Rendsburg

Viele Grüße
Ingo
 
bekaerr Am: 20.01.2016 15:46:35 Gelesen: 452484# 516 @  
SOLTAU / (HANNOVER) / LAND



Beste Grüße,
Bernd
 
JohannesM Am: 20.01.2016 22:05:40 Gelesen: 452430# 517 @  
@ bekaerr [#516]

Da fehlt ja eigentlich der Poststellen-Stempel. Woher ist die Karte denn?

Beste Grüße
Eckhard
 
zonen-andy Am: 21.01.2016 09:24:52 Gelesen: 452343# 518 @  
Hallo,

auch mal wieder was gefunden.

Blankenstein über Hattingen (Ruhr)

Gröbzig über Köthen (Sachsen - Anhalt)



Grüße Andreas
 
Cantus Am: 21.01.2016 15:58:37 Gelesen: 452272# 519 @  
@ bekaerr [#516]

Hallo,

das ist kein Poststellenstempel, sondern ein Stempel vom übergeordneten Leitpostamt.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 23.01.2016 23:56:14 Gelesen: 451793# 520 @  
Heute etwas aus dem nordöstlichen Harzvorland, das Dorf Deersheim. Ursprünglich eine selbständige Gemeinde, wurde Deersheim am 11. September 2003 ein Ortsteil der Gemeinde Aue-Fallstein. Aue-Fallstein fusionierte mit den anderen Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Osterwieck-Fallstein am 1. Januar 2010 zur neuen Stadt Osterwieck, deren Ortsteil sie nun ist [1].





[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Deersheim

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 24.01.2016 00:10:06 Gelesen: 451790# 521 @  
Fernbrief nach Hamburg-Altona, der in der Poststelle II "Lohsdorf über Bad Schandau 2" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte im zuständigen Leitpostamt Bad Schandau am 08.10.1946.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Mehrfachfrankatur der Nr. 920 a freigemacht.

Gruß
KJ


 
Cantus Am: 25.01.2016 20:03:13 Gelesen: 451402# 522 @  
Heute wieder ein Ort aus dem Landkreis Rendsburg-Eckernförde: Breiholz.

Breiholz liegt etwa 13 km südwestlich von Rendsburg zwischen Eider und Nord-Ostsee-Kanal. Nördlich von Breiholz verläuft die Bundesstraße 203 von Heide nach Rendsburg. Bei Breiholz gibt es eine Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Breiholz

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 28.01.2016 02:13:51 Gelesen: 450977# 523 @  
Heute ein Stempel des kleinen Dorfes Capellenhagen mit rund 170 Einwohnern. Capellenhagen wurde am 1.3.1974 nach Duingen eingemeindet. Duingen liegt etwas östlich vom Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln im Leinebergland zwischen Ith, Thüster Berg und Duinger Berg [1,2].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Duingen
[2] http://www.duingen.de/de/capellenhagen.html

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 28.01.2016 21:58:53 Gelesen: 450798# 524 @  
Heute ein kleiner Ort mit etwa 200 Einwohnern am Deister: Steinkrug. Steinkrug ist ein Teilort der Ortschaft Bredenbeck. Der Ort liegt am südöstlichen Rand des Deisters. Er befindet sich etwa einen Kilometer südöstlich von Bredenbeck und etwa einen Kilometer westlich von Bennigsen. Bredenbeck selber ist eine Ortschaft der Gemeinde Wennigsen in der Region Hannover. Im Rahmen der Gebietsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Bredenbeck im Jahr 1970 Teil der Gemeinde Wennigsen (Deister) [1,2].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Steinkrug_%28Wennigsen%29
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bredenbeck

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 01.02.2016 03:04:01 Gelesen: 449900# 525 @  
Heute wieder ein kleiner Ort in Schleswig-Holstein mit ehemals 226 Einwohnern im Jahr 1925: Vaasbüttel . Vaasbüttel wurde bereits im Jahr 1938 nach Hohenwestedt eingemeindet. Hohenwestedt hatte eine bewegte Vergangenheit, insbesondere in Zeiten des Dritten Reiches [1].



Die gezeigte Karte wurde am 21.3.1930 verwendet.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hohenwestedt

Viele Grüße
Ingo
 
Max78 Am: 01.02.2016 13:44:08 Gelesen: 449754# 526 @  
@ volkimal [#447]

Zu Volkimal's Beitrag möchte ich gerne noch ein weiteres Beispiel eines Gelegenheitsstempels zeigen. Meiner Meinung nach, den Theoretikern sei ein Entschuldigung vorausgesendet, handelt es sich bei solchen Stempeln um Gelegenheitsstempel wie auch Poststellenstempel. Klar werden sie im Bochmann geführt, daher die Bezeichnung folgerichtig, aber ein Poststellenstempel ist es gleichermaßen. Oder wäre ein Tagesstempel mit "über" im Stempelbild dann folglich kein Tagesstempel, sondern nur ein Poststellenstempel? Ja ja, die Logik der Betitelung. Es muss ja eine eindeutige Betitelung geben und die ist ja auch recht gut gelungen bei philastempel.

Für solche "Zwischenfälle", wie auch der hier gezeigte Stempel aus Laugszargen über Tilsit dürfte gelten: einordnen bei Gelegenheitsstempel, auch wenn es sich gleichermaßen um einen Poststellenstempel handelt. Der Begriff Tagesstempel spielt eine übergeordnete Rolle. Gewöhnliche Tagesstempel mit "über" im Stempelbild werden Poststellenstempel genannt. Der Ursprung der Begriffe rührt ja von zwei unterschiedlichen Ansätzen her. Gelegenheitsstempel begründet in Ihrer Sonderform, gestaltet nach Besonderheiten der Region, Festen und Gelegenheiten (zeitlich begrenzt). Poststellenstempel begründet durch die Herkunft. Somit stellt es für mich keinen Widerspruch dar, beide Betitelungen nehmen zu können.



mit Grüßen Max
 
Cantus Am: 04.02.2016 21:36:05 Gelesen: 449027# 527 @  
@ Max78 [#526]

Hallo Max,

grundsätzlich stimme ich dir zu, dass der gezeigte Stempel in den Bereich der Gelegenheitsstempel gehört und dann da in die Sonderstempel (im Gegensatz zu den Ortswerbestempeln), mir persönlich ist aber der Nachweis der Poststelle wichtiger und deshalb landen solche Stempel stets bei mir in der entsprechenden Sammlung. Wie du aber meinen Beiträgen entnehmen kannst, versuche ich ganz überwiegend solche Stempel zu zeigen, die keinen Anlass für entsprechende Diskussionen geben.

Mir ist heute beim Sortieren von Neueingängen bei den Poststellenstempeln wieder einmal bewusst geworden, dass erst der intensive Kontakt mit den Philaseiten und darüber auch mit Mitgliedern der Poststempelgilde bei mir das Interesse an Landpoststempeln jeder Art geweckt hat. Inzwischen nimmt die Beschäftigung damit einen wesentlichen Teil meiner Sammeltätigkeit ein und falls ich mich überwinden kann, keine weiteren Stempel anzukaufen (was ich bezweifle), aber jeden Tag des Jahres einen Stempel hier vorzustellen, werde ich wohl in gut fünf Jahren durch sein.

Heute daher wieder ein Stempel, diesmal aus der Region südlich von Bremen. Mit der geografischen Zuordnung des kleinen Ortes Bockhop hatte ich so meine Probleme, denn bei der Suche im Internet erscheint nur der Hinweis auf den Hofladen im Hof Bockhop. Erst auf allerlei Umwegen habe ich in Erfahrung bringen können, dass Bockhop, ein Ort mit etwas über 300 Einwohnern in den 1920er Jahren, zum 1.3.1974 in die Gemeinde Borstel eingegliedert worden ist.

Borstel (Plattdeutsch: Bössel) ist eine Gemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Sie gehört der Samtgemeinde Siedenburg an, die ihren Verwaltungssitz im Flecken Siedenburg hat. Borstel liegt zwischen dem Naturpark Wildeshauser Geest und dem Naturpark Steinhuder Meer ungefähr in der Mitte zwischen Bremen und Minden, direkt an der B 214 zwischen Sulingen und Nienburg/Weser [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Borstel_%28Landkreis_Diepholz%29

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 07.02.2016 01:33:39 Gelesen: 448472# 528 @  
Heute ein Stempel aus einer Region in Deutschland, wo ich noch nie war und wo ich vermutlich auch zukünftig niemals hinkommen werde. Maingründel ist ein Kirchdorf. Die verwaltungsmäßigen Zuordnungen haben im Laufe der Zeit mehrfach gewechselt. Das Dorf war ein Ortsteil der selbständigen Gemeinde Reitenbuch, die im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Mai 1978 in den Markt Fischach eingemeindet wurde; Maingründel aber wurde abgespalten und kam zu Kutzenhausen.

Der Ort liegt etwa 20 Kilometer westlich von Augsburg inmitten des Naturparks Augsburg – Westliche Wälder. Der südwestliche Teil des Gemeindegebiets liegt in der Landschaft der Reischenau, der nordöstliche Bereich um die Dörfer Rommelsried und Agawang sind Teil des Rothtals [1,2,3].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Maingr%C3%BCndel
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Reitenbuch
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Kutzenhausen

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 07.02.2016 18:35:45 Gelesen: 448270# 529 @  
Nun ein Ort aus Rheinland-Pfalz. Bilkheim ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wallmerod an. Der Ort liegt ca. 13 km nordöstlich von Montabaur in einem Talkessel, direkt an der Grenze zu Hessen [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bilkheim

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 07.02.2016 18:53:21 Gelesen: 448261# 530 @  
Ich könnte bei diesem Stempel Hilfe brauchen. Der Ort ist zumindest in der Harzregion nicht auffindbar. Laut Kartentext handelt es sich um ein Forsthaus. Ich vermute, das es sich um das Leitpostamt Vienenburg handelt, bin mir aber nicht sicher.





Beste Grüße aus dem Vorharz
Eckhard
 
ginonadgolm Am: 07.02.2016 20:36:40 Gelesen: 448231# 531 @  
@ JohannesM [#530]

Hallo Eckhard,

ich habe Hinweise auf ein Forsthaus Landhaus Altfeld bei Abbenrode gefunden. Das würde zum Leitpostamt Vienenburg passen!

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden

http://www.ebay.at/itm/alte-AK-Altfeld-Waldhaus-Lange-Altfeld-/311539634309?hash=item4889359085
 
Cantus Am: 07.02.2016 20:56:14 Gelesen: 448224# 532 @  
@ JohannesM [#530]

Hallo Eckhard,

in sämtlichen alten Druckwerken, die ich besitze, gibt es einen Ort namens Altfeld in der Harzregion nicht. Aber aufbauend auf dem Link von ginonadgolm habe ich einen Artikel einer Wandergruppe gefunden, in dem es u.a. heißt:

Westlich der Ecker wanderte die Gruppe durch den Unteren Schimmerwald auf dem Harzer Grenzweg, der bis Wiedelah auch die Trasse des Harzer Kloster-Wanderweges von Thale nach Grauhof ist. An den Klärteichen der Siedlung Eckertal gab die Wanderführerin Maria Tarara einige Erläuterungen und weiter ging es bis zu den Schautafeln, auf denen in Wort und Bild die Geschichte des dort bis nach 1945 befindlichen „Vegetarischen Erholungsheimes Carl Lange“ dargestellt ist. Im Museum von Abbenrode findet man auch folgende Bezeichnung: „Waldhaus Lange-Altfeld, Vegetarisches Diät-, Kur- und Gesundungsheim“ [1].

Bei dem dort genannten Waldhaus dürfte es sich wohl um die gesuchte Örtlichkeit Altfeld handeln.

[1] wandergruppe71.bplaced.net/wb/media/CHRONIK/...

Viele Grüße
Ingo
 
JohannesM Am: 07.02.2016 21:32:54 Gelesen: 448210# 533 @  
@ Cantus [#532]
@ ginonadgolm [#531]

Vielen Dank euch beiden, tatsächlich habe ich aufgrund Eurer Hinweise eine Karte gefunden, von der ich einen Ausschnitt der Rückseite zeige:



"Post Vienenburg" dürfte wohl ausreichend meine Vermutung belegen und die Eingabe in die Datenbank rechtfertigen.

Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 07.02.2016 22:22:08 Gelesen: 448198# 534 @  
Ich kann jetzt auch die Ortszugehörigkeit klären. Es hat sich wohl um eine kleine Ansiedlung südlich von Abbenrode gehandelt, die direkt an der Grenze auf DDR-Gebiet lag. Dort ist jetzt nur noch Natur. Bevölkerung von den DDR-Behörden wohl vertrieben und alles abgerissen.



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 08.02.2016 19:23:29 Gelesen: 447965# 535 @  
Heute Hillerse, einstmals eine selbständige Gemeinde. Nach der Gemeindegebietsreform am 1. Juli 1970 wurde die Gemeinde Hillerse aufgelöst und in die Stadt Northeim eingegliedert. Hillerse ist heute ein Stadtteil der Stadt Northeim (Niedersachsen) [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hillerse_%28Northeim%29

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 09.02.2016 23:02:08 Gelesen: 447619# 536 @  
Heute zwei Stempel aus der Nähe von Hamburg, beide von Asendorf (Nordheide), aber mit unterschiedlicher postalischer Zuordnung. Dieses Asendorf liegt am Nordostrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide und circa 30 Kilometer südlich der Freien und Hansestadt Hamburg; die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Hanstedt an [1].



Stempel vom 20.10.1937



Stempel vom 24.4.1939

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Asendorf_%28Nordheide%29

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 11.02.2016 00:44:57 Gelesen: 447398# 537 @  
Zur Gemeinde Asendorf gehören die Orte Asendorf und Dierkshausen sowie die Ortsteile Drumbergen und Heidewinkel. Nach Asendorf zeige ich nun einen Stempel von Dierkshausen. Bereits 1885 hatten sich die beiden Dörfer Asendorf und Dierkshausen zur "Sammt-Gemeinde" zusammengeschlossen; vielleicht ist das der Grund, warum speziell nur zu Dierkshausen Informationen im Netz nicht verfügbar sind [1].



[1] http://www.gemeinde-asendorf.de/

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 11.02.2016 00:54:50 Gelesen: 447396# 538 @  
Südwestlich von Bremen liegt Eydelstedt, eine Gemeinde in der niedersächsischen Samtgemeinde Barnstorf im Landkreis Diepholz. Zur Gemeinde gehören fünf Ortsteile, einer davon ist Dörpel. Das ehemals eigenständige Dorf wurde zum 1.3.1974 nach Eydelstedt eingemeindet [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eydelstedt#Gemeindegliederung

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 12.02.2016 03:19:33 Gelesen: 447133# 539 @  
Heute: Böhringen.

Die Gemeinde Dietingen wurde am 1. Oktober 1974 durch Vereinigung der Gemeinden Dietingen und Böhringen neu gebildet. Dietingen liegt im Oberen Neckartal zwischen Schwarzwald und der Schwäbischen Alb in 544 bis 623 Meter Höhe, etwa fünf Kilometer von der Kreisstadt Rottweil entfernt [1]. Speziell zu Böhringen gibt es hier [2] einige Informationen.



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Dietingen
[2] http://www.dietingen.de/fuer-neugierige/ortsteile/boehringen/

Viele Grüße
Ingo
 
Kontrollratjunkie Am: 14.02.2016 00:51:29 Gelesen: 446795# 540 @  


Fernbrief nach Magdeburg, der in der Poststelle I "Naundorf über Freiberg (Sachsen) 2" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte am 08.08.1945.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 46 a freigemacht.

Gruß
KJ
 
Cantus Am: 14.02.2016 03:04:37 Gelesen: 446775# 541 @  
Espol liegt am Ostrand des Sollings zwischen Solling und Weper im Tal eines vom Solling herabfließenden Baches, der sich unmittelbar westlich des Ortes mit der Espolde vereinigt, die wiederum 500 m nordwestlich des Ortskerns entspringt und nahe Nörten-Hardenberg in die Leine mündet. Am 1. März 1974 verlor Espol seine Stellung als selbständige Gemeinde und wurde ein Ortsteil der Stadt Hardegsen [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Espol

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 14.02.2016 03:25:05 Gelesen: 446769# 542 @  
Hier noch ein weiterer Ort aus dem Landkreis Northeim. Nienhagen ist ein Dorf in der Stadt Moringen im Landkreis Northeim in Südniedersachsen. Am 1. März 1974 wurde Nienhagen in die Stadt Moringen eingegliedert [1].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Nienhagen_%28Moringen%29

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 15.02.2016 13:58:20 Gelesen: 446484# 543 @  
Heute ein Ort weit im Süden von Niedersachsen. Harste ist ein zum Flecken Bovenden in Niedersachsen gehöriges Dorf mit etwa 1.200 Einwohnern. Es liegt im Leinegraben, der vom Leinetal durch den Keuperrücken der Lieth getrennt wird. Der Bach, der den Ort durchfließt, heißt ebenfalls Harste [1]. Der Flecken Bovenden ist eine Gemeinde im Landkreis Göttingen in Südniedersachsen. Große Bereiche des heutigen Fleckens Bovenden decken sich mit der früheren „Herrschaft Plesse“ [2].



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Harste
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bovenden

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 17.02.2016 00:21:42 Gelesen: 446109# 544 @  
Heute entführe ich euch in den hohen Norden in den Kreis Rendsburg-Eckernförde zur Gemeinde Thumby. Das Gemeindegebiet liegt etwa acht Kilometer südlich von Kappeln und zwölf Kilometer nördlich von Eckernförde auf der Halbinsel in Schwansen. Im Westen grenzt es an die Schlei, östlich verläuft die Bundesstraße 203 (Schwansenstraße) von Kappeln nach Eckernförde. Das namensgebende Thumby befindet sich etwa in der Mitte, der größte Ort der Gemeinde ist Sieseby. Besonders faszinierend an Thumby finde ich die Wohnhäuser, die typisch für die Region überwiegend Reetdächer tragen [1].



Poststempel vom 11.11.1933



Poststempel vom 13.3.1934

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Thumby

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 17.02.2016 01:07:54 Gelesen: 446099# 545 @  
Groß Jehser wurde am 31.12.2001 in die Stadt Calau eingegliedert. Calau, niedersorbisch Kaława, ist eine Kleinstadt im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Sie liegt südlich des Spreewaldes [1,2].



Der Poststempel datiert vom 4.5.1935.
Die Karte ist leider gelocht, aber zur Dokumentation des Poststellenstempels reicht es noch aus.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Jehser
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Calau

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 18.02.2016 02:59:29 Gelesen: 445712# 546 @  
Heute einmal ein Ort aus Rheinland-Pfalz: Gransdorf.

Gransdorf ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an. Das Dorf liegt in einem Tal, durch welches der Spangerbach fließt. Der Ort liegt nahe dem amerikanischen Militärstützpunkt Spangdahlem und der Bundesautobahn 60 [1].



Poststempel vom 2.3.1960

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gransdorf

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 20.02.2016 15:23:07 Gelesen: 445011# 547 @  
Um meinen selbstgesteckten Anforderungen zu entsprechen, euch täglich mindestens einen Poststellenstempel vorzustellen, bin ich heute wegen Verzugs in der Pflicht, das gestern Versäumte nachzuholen. Deshalb zunächst einen Stempel aus der Region um Hannover.

Meitze ist seit dem 1.3.1974 ein Ortsteil der Gemeinde Wedemark in Niedersachsen. Im Zuge der Kiesgewinnung wurden in Meitze aus den dortigen Kiesgruben bis zu deren Schließung im Jahre 2003 eine große Anzahl von Skelettresten der verschiedenen eiszeitlichen Tiere wie Mammut, Wollhaarnashorn, Pferd, Ren, Riesenhirsch und Bär geborgen und durch weitere Funde von Steinwerkzeugen (Artefakte) die Anwesenheit des frühen Menschen (Neandertalers) nachgewiesen [1].

Wedemark ist eine Gemeinde in der Region Hannover mit dem Verwaltungssitz im Ortsteil Mellendorf. Wedemark ist eine historische Landschaftsbezeichnung für das Gebiet. Die heutige Gemeinde Wedemark ist durch den freiwilligen Zusammenschluss mehrerer Siedlungen für gegenseitige Schutz- und Hilfeleistung entstanden. Mit dem Gesetz zur Bildung des „Großraumes Hannover“ von 1962 gliederte man den Landkreis Burgdorf, zu dem seinerzeit die heutigen Wedemarker Ortsteile gehörten, in diesen Zweckverband ein. Durch das „Hannover-Gesetz“, einer Gebietsreform vom 1. März 1974, wurden die vorher 16 selbstständigen Gemeinden zur Gemeinde Wedemark zusammengefasst, die seither deren 16 Ortsteile bilden. Der Name „Wedemark“ wurde gewählt, weil es eine historische und naturräumliche Landschaftsbezeichnung ist, in der die Ortsteile liegen. Ein gleichnamiger Ort existiert nicht [2].



Poststempel vom 2.3.1934

Rund 80 km nordwestlich von hier und recht kurz hinter der östlichen Stadtgrenze von Bremen liegt die Ortschaft Bassen. Bassen ist seit dem 1.7.1972 ein Ortsteil der Gemeinde Oyten. Durch den Ort verlaufen die niedersächsischen Landesstraßen L 156 und L 168. Außerdem wird das Ortsgebiet von Bassen von der Bundesautobahn 1 Hamburg–Bremen sowie der Bahnlinie Hamburg–Bremen durchschnitten [3].

Oyten ist eine kreisangehörige Einheitsgemeinde im Landkreis Verden. Sie ist nach dem gleichnamigen ehemaligen Dorf, das heute den Kernortsteil bildet, benannt. Mit Oyten verbindet sich insbesondere im 20.Jahrhundert eine wechselvolle Geschichte, die hier [4] nachgelesen werden kann.



[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Meitze
[2]https://de.wikipedia.org/wiki/Wedemark
[3]https://de.wikipedia.org/wiki/Bassen
[4]https://de.wikipedia.org/wiki/Oyten

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 21.02.2016 16:39:03 Gelesen: 444660# 548 @  
Heute ein Stempel aus Bayern: Volkersbrunn.

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbstständigen Gemeinden Leidersbach, Ebersbach, Roßbach und Volkersbrunn zur neuen Einheitsgemeinde Leidersbach zusammengeschlossen. Volkersbrunn liegt im Spessart auf etwa 310 m ü. NHN an der Kreisstraße MIL 11 zwischen Leidersbach und Heimbuchenthal. Ein besonderes Interesse scheint in Volkersbrunn an der Herstellung von Apfelwein zu bestehen [1,2].

Leidersbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Miltenberg. Das Gemeindegebiet liegt im Spessart, circa 10 Kilometer südöstlich von Aschaffenburg. Das gesamte Gemeindegebiet liegt im Naturpark Spessart [3].



Poststempel von 1957

[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Volkersbrunn
[2]http://www.volkersbrunnerdorfgemeinschaft.de/bildergalerie.html
[3]https://de.wikipedia.org/wiki/Leidersbach

Viele Grüße
Ingo
 
Journalist Am: 21.02.2016 18:05:05 Gelesen: 444636# 549 @  
Hallo an alle,

beim Sortieren sind mir folgende Landpoststempel in die Hände gefallen:

Zuerst von Herlinghausen über Warburg - hier sogar in zwei verschiedenen Varianten





außerdem von 3351 Olxheim - hier mit aptierten TST von Kreiensen



sowie von 5581 Walhausen mit aptierten Werbestempel Bullay Kr. Koblenz - der Ausschnitt wurde dabei so bearbeitet, das man den schwach abgeschlagenen Landpoststempel besser sehen kann



sowie von 23 Thüle über Friesoythe



viele Grüße Jürgen
 
Cantus Am: 22.02.2016 14:17:12 Gelesen: 444324# 550 @  
Der nächste Stempel kommt aus der Region Hannover: Harkenbleck

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Arnum, Devese, Harkenbleck, Hemmingen-Westerfeld, Hiddestorf, Ohlendorf und Wilkenburg zur neuen Gemeinde Hemmingen zusammengeschlossen. Hemmingen ist eine Stadt (seit dem 1. März 1999) südlich von Hannover in Niedersachsen und gehört zur Region Hannover [1,2].



Poststempel vom 6.2.1960

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Harkenbleck
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Hemmingen_%28Niedersachsen%29

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 22.02.2016 15:09:03 Gelesen: 444304# 551 @  
Von Überlingen am Bodensee haben wohl viele schon einmal gehört, wer aber weiß schon, dass es da in der Region noch ein ganz anderes Überlingen gibt? Überlingen am Ried liegt fast genau zwischen Singen am Hohentwiel und Radolfzell am Bodensee. Die bis dahin selbstständige Gemeinde wurde als erste von sechs Gemeinden zum 1. Januar 1971 nach Singen (Hohentwiel) mit 945 Einwohnern und einer Fläche von 878 ha eingemeindet [1].

Singen (Hohentwiel) ist eine Stadt im Süden Baden-Württembergs, etwa 30 Kilometer nordwestlich von Konstanz und 20 Kilometer nordöstlich von Schaffhausen (Schweiz). Singen ist nach der Kreisstadt Konstanz die zweitgrößte Stadt des Landkreises Konstanz und bildet das Mittelzentrum für die umliegenden Hegau-Gemeinden. Seit dem 1. April 1956 ist Singen Große Kreisstadt [2].



Poststempel vom 16.8.1954

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberlingen_am_Ried
[2} https://de.wikipedia.org/wiki/Singen_%28Hohentwiel%29

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 23.02.2016 23:07:42 Gelesen: 443725# 552 @  
Heute noch einmal etwas aus dem südlichen Baden-Württemberg: Habsthal

Habsthal ist ein Teilort Weitharts, eine von acht Ortschaften der baden-württembergischen Gemeinde Ostrach im Landkreis Sigmaringen, und hat zur Zeit etwa 120 Einwohner [1].

Die Ortschaft Weithart besteht aus den Ortsteilen Einhart, Habsthal, Bernweiler, Eimühle und Levertsweiler [2].

Ostrach ist eine Gemeinde am südlichen Rand des Landkreises Sigmaringen in Oberschwaben. Durch Ostrach führen die Oberschwäbische Barockstraße, die Hohenzollernstraße und die Schwäbische Dichterstraße [3].



Poststempel vom 29.5.1943

[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Habsthal
[2]https://de.wikipedia.org/wiki/Weithart
[3]https://de.wikipedia.org/wiki/Ostrach

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 25.02.2016 00:15:34 Gelesen: 443219# 553 @  
Hier nun einmal ein Stempel aus Pommern von dem kleinen Dorf Vettrin, das lt. Wikipedia im Jahr 1925 rund 145 Einwohner hatte. Wietrzno (deutsch Vettrin) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Westpommern und gehört zur Stadt- und Landgemeinde Polanów (Pollnow) im Powiat Koszalin (Köslin). Bis 1945 war Vettrin ein Ortsteil der Gemeinde Gutzmin im Amtsbezirk Sydow und gehörte zum Landkreis Schlawe i. Pom. (Sławno) innerhalb des Regierungsbezirks Köslin der preußischen Provinz Pommern [1].



Poststempel vom 11.6.1938

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wietrzno_%28Polan%C3%B3w%29

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 25.02.2016 16:30:43 Gelesen: 442322# 554 @  
Nun zurück nach Baden-Württemberg, diesmal in den Norden des Bundeslandes. Dort liegt Backnang und einer der heutigen Stadtteile heißt Waldrems. Waldrems wurde 1245 als Remse erstmals urkundlich erwähnt, kam mit Reichenberg an Württemberg und wurde mit diesem 1439 an die v. Nothaft verpfändet. Später gehörte der Ort zum Amt/Oberamt, ab 1938 Landkreis Backnang und wurde 1971 nach Backnang eingemeindet [1].

Backnang ist eine Stadt in Baden-Württemberg, etwa 27 km nordöstlich von Stuttgart. Backnang besteht aus der Kernstadt, der 1941 eingegliederten Gemeinde Steinbach im Nordosten und den vier im Rahmen der Gebietsreform der 1970er Jahre eingegliederten Gemeinden Strümpfelbach im Norden sowie Heiningen, Maubach und Waldrems im Süden. Diese fünf eingegliederten Gemeinden bilden Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenen Ortschaftsräten [2].



Poststempel vom 14.11.1941

Viele Grüße
Ingo

[1] http://wiki-de.genealogy.net/Waldrems
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Backnang
 
Cantus Am: 26.02.2016 01:56:34 Gelesen: 442183# 555 @  
Ein neuer Tag, ein neuer Stempel, heute wieder aus Niedersachsen. Wolbrechtshausen ist ein Ortsteil des Fleckens Nörten-Hardenberg. Der Ort liegt am westlichen Rand des Leinetals, zwischen Solling und Harz. Durch das Dorf fließt der Fluss Espolde, ein Nebenfluss der Leine. Am 1. März 1974 wurde Wolbrechtshausen in den Flecken Nörten-Hardenberg eingegliedert [1].

Nörten-Hardenberg ist ein Flecken im Landkreis Northeim in Niedersachsen. Nörten-Hardenberg liegt am westlichen Ausläufer des Nörtener Walds im Tal der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Leine und grenzt im Süden an Bovenden und im Norden an Northeim; Göttingen befindet sich 10 Kilometer südlich. Etwa 20 Kilometer nordwestlich liegt der Solling, etwa 30 km nordöstlich beginnt der Harz [2].



Poststempel vom 15.5.1963

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wolbrechtshausen
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%B6rten-Hardenberg

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 27.02.2016 01:54:40 Gelesen: 441795# 556 @  
Heute wieder etwas aus Schleswig-Holstein: Westerrönfeld.

Westerrönfeld ist eine amtsangehörige Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Der Ort liegt direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Nachbarkommunen sind (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden): Rendsburg, Jevenstedt und Schülp. Ab 1901 war der Ort Haltepunkt der Rendsburger Kreisbahn, die von Rendsburg nach Hohenwestedt fuhr. 1957 wurde diese Strecke stillgelegt [1].



Poststempel vom 5.8.1929

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Westerr%C3%B6nfeld
 
Cantus Am: 28.02.2016 21:16:39 Gelesen: 441266# 557 @  
Heute einmal ein Ort aus Thüringen: Schwerstedt .

Schwerstedt ist eine Gemeinde im Landkreis Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Nordkreis Weimar, die ihren Sitz in Berlstedt hat. Das Dorf liegt im Thüringer Becken etwa zehn Kilometer nördlich von Weimar auf einer Höhe von etwa 200 Metern [1].



Poststempel vom 21.10.1958

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerstedt_%28bei_Weimar%29
 
Cantus Am: 01.03.2016 19:06:58 Gelesen: 440438# 558 @  
Volzum liegt im hügeligen Vorland des Elms. Das Dorf liegt an der Südflanke einer kleinen Senke, die sich von Lucklum nach Salzdahlum zieht. Volzum wird im Südosten vom Osterberg und im Südwesten vom Schneckenberg eingerahmt. Seit dem 1.3.1974 ist Volzum ein Ortsteil der Gemeinde Sickte [1].

Sickte ist eine Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel (Niedersachsen). Sie ist Mitgliedsgemeinde und zugleich Verwaltungssitz der Samtgemeinde Sickte. Die Gemeinde Sickte besteht aus den Ortsteilen Apelnstedt, Hötzum, Sickte (1999 zusammengefügt aus den Ortsteilen Ober- und Niedersickte) und Volzum. Die Ortschaft Neuerkerode gehört zum Ortsteil Sickte [2].



Poststempel vom 27.7.1962

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Volzum
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Sickte
 
Cantus Am: 01.03.2016 19:34:01 Gelesen: 440434# 559 @  
Nun noch ein Blick nach Rheinland-Pfalz.

Wallhausen liegt am Südrand des Hunsrücks, schon in der Naheregion. Wallhausen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Rüdesheim an. Wallhausen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort. In Wallhausen befindet sich das Schloss der Familie Dalberg, Kämmerer von Worms, das heute im Besitz der Prinzen von Salm-Salm ist. Diese sind für Wallhausen Mitglied der Rheinischen Ritterschaft [1].



Poststempel vom 1.7.1948

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wallhausen_%28bei_Bad_Kreuznach%29
 
Cantus Am: 03.03.2016 21:56:09 Gelesen: 440216# 560 @  
Heute zunächst ein Stempel aus der Region, die ich einmal als meine märkische Wahlheimat bezeichnen möchte: Bollersdorf.

Der Ort liegt - oberhalb von Buckow - an der Straße von Strausberg in Richtung Neuhardenberg und Oderbruch, also mitten in der Märkischen Schweiz. Rund zwanzig Jahre lang habe ich den Ort auf dem Weg zur Arbeit und zurück fast täglich durchquert, aber außer einem Gasthof mit Übernachtungsmöglichkeit und regelmäßigen Blitzerattacken vor dem Feuerwehrhaus in der 30er-Zone ist mir nichts Wesentliches aufgefallen.

Bollersdorf gehört heute zur Gemeinde Oberbarnim im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg.

Die Gemeinde entstand am 31. Dezember 2001 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Bollersdorf/Pritzhagen, Klosterdorf und Grunow. Die bis dahin selbstständige Gemeinde Ihlow wurde am 26. Oktober 2003 eingemeindet [1].



Vor ein paar Jahren wurde überwiegend unten in Buckow ein Film gedreht, der die Kinder von Bollersdorf zeigen soll und den Titel "Quatsch und die Nasenbärbande" trägt [2]. Viele der im Film gezeigten Örtlichkeiten liegen zwar in Buckow, für Kinder im Alter von bis zu etwa 14 Jahren ist das aber dennoch ein sehr vergnüglicher Film, selbst wenn sie selber aus der Region stammen.

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Oberbarnim
[2] http://www.fbw-filmbewertung.com/film/quatsch_und_die_nasenbaerbande
 
Cantus Am: 03.03.2016 22:16:05 Gelesen: 440210# 561 @  
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hatte ich bisher bei der Vorstellung von Poststellenstempeln aus meiner Sammlung noch nicht berücksichtigt. Das liegt ganz einfach daran, dass ich - im Gegensatz zum Beispiel zu Niedersachsen - kaum Stempel von dort besitze. Einige wenige habe ich aber doch gefunden, heute daher ein Blick nach Bourheim.

Bourheim (gesprochen: Buurheim) ist seit dem 1.1.1972 ein Stadtteil von Jülich im Kreis Düren. Zur Geschichte von Bourheim habe ich kaum etwas gefunden, aber eine sehr interessante Seite im Netz, die von gegenwärtigen bürgerschaftlichen Aktivitäten in Bourheim Kunde ablegt [1].

Jülich (französisch Juliers, niederländisch Gulik) ist eine mittlere, kreisangehörige Stadt im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. Jülich liegt an der Rur. Das zugehörige Umland liegt im Norden der Jülich-Zülpicher Börde. Begrenzt wird das Stadtgebiet im Norden von der Stadt Linnich, im Nordosten von der Gemeinde Titz, im Südosten von der Gemeinde Niederzier, im Süden von der Gemeinde Inden und im Westen von der Gemeinde Aldenhoven [2].



Poststempel vom 10.11.1959

Viele Grüße
Ingo

[1] http://www.juelich.de/bourheim
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BClich
 
Cantus Am: 05.03.2016 19:46:49 Gelesen: 440038# 562 @  
Heute wieder ein Stempel, der mir bei der geografischen Zuordnung allerlei Probleme bereitet hat, letztlich aber dennoch gefunden werden konnte.

Kreepen bildet mit dem etwas kleineren Nachbarort Brammer eine Dorfgemeinschaft; bis zur Gemeindereform im Jahre 1972 und ihrer Eingemeindung in die Gemeinde Kirchlinteln hatten Kreepen und Brammer einen gemeinsamen Bürgermeister. Heute hat die Ortschaft Kreepen, wie alle anderen 17 Ortschaften der Gemeinde Kirchlinteln, eine(n) ehrenamtliche(n) OrtsvorsteherIn. Kreepen und Brammer hatten zusammen im Jahr 2009 insgesamt 187 Einwohner.

Am 1. Juli 1972 wurde Kreepen in die Gemeinde Kirchlinteln eingegliedert [1].

Kirchlinteln (Plattdeutsch Karklinteln oder Kerklinteln) ist eine Einheitsgemeinde und die flächenmäßig größte Gemeinde im Landkreis Verden und liegt zwischen Hannover und Bremen im Übergangsbereich zwischen Urstromtal der Aller, Stader Geest und Lüneburger Heide. Die heutige Gemeinde teilt sich landschaftlich in einen südlichen, an den Fluss Aller grenzenden Teil (Kleinbahnwinkel) und einen nördlichen Teil (sog. „Lintelner Geest“ oder auch „Verdener Heide“) [2].



Poststempel vom 8.6.1942

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kreepen
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchlinteln
 
Cantus Am: 05.03.2016 20:00:45 Gelesen: 440029# 563 @  
Am 14.2.2016 hatte ich bereits einen Stempel vom 28.5.1963 aus Nienhagen gezeigt [#543). Hier ist nun der Vorläuferstempel aus Nienhagen, verwendet am 13.8.1960.



Viele Grüße
Ingo
 
Journalist Am: 05.03.2016 20:11:44 Gelesen: 440027# 564 @  
Hallo an alle,

heute möchte ich zuerst 2 Landpoststempel aus der Lausitz vorstellen:



Schwarznaußlitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Obergurig und liegt etwas 4 km südlich von Bautzen



Doberschau ist ein Ort im Süden des Landkreises Bautzen in Ostsachsen

und zum Schluß möchte ich noch einen Landpoststempel von Ettmannsdorf (einem Ortsteil) von Schwandorf in Bayern zeigen



viele Grüße Jürgen
 
Cantus Am: 06.03.2016 02:18:46 Gelesen: 439984# 565 @  
Für den heutigen Tag habe ich einen Stempel aus dem Nordwesten des Landes Brandenburg ausgewählt: Boberow

Boberow wurde am 26.10.2003 als Ortsteil in Karstädt eingemeindet. Obwohl Boberow nur etwa 200 Einwohner hat, wird von dort eine eigene kleine Website gepflegt, die man sich durchaus anschauen kann [1].

Karstädt befindet sich im Nordwesten des Landes Brandenburg. Südwestliche Teile des Gemeindegebietes liegen innerhalb des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Innerhalb der Gemeindegrenzen münden die Tarnitz, die Karwe und weitere kleine Flüsse und Gräben in die Löcknitz [2].



Poststempel vom 24.11.1936

Viele Grüße
Ingo

[1] http://www.boberow.de/
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Karst%C3%A4dt_%28Prignitz%29
 
filunski Am: 06.03.2016 12:40:54 Gelesen: 439924# 566 @  
Hallo zusammen,

um Ingo nicht als "Fast-Einzelkämpfer" hier ein wenig zu unterstützen, und zur Abwechslung mal ein ganz anderer Poststellenstempel.

Ein Poststellen-Gelegenheitsstempel:

TYSSA über BODENBACH

Der Ort in Böhmen heißt heute Tisá und gehört zu Tschechien [1]. Diesen Gelegenheitsstempel gab es von 1939 bis 1941.

Beste Grüße,
Peter

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tis%C3%A1
 


Jahnnusch Am: 06.03.2016 12:54:22 Gelesen: 439915# 567 @  
Die Tissaer Wände, darauf bin ich schon wandern gewesen. Ein Ausläufer des Elbsandsteingebirges.
 
Cantus Am: 07.03.2016 04:11:50 Gelesen: 439768# 568 @  
@ filunski [#566]

Hallo Peter,

danke für die nette Abwechslung, ich bleibe aber bis auf weiteres bei meiner bisherigen Art der Vorstellung von Poststellenstempeln. Heute nun einmal ein Stempel aus Sachsen: Waldsteinberg .

Waldsteinberg ist ein von Wald umgebener Ortsteil der Stadt Brandis im Landkreis Leipzig, Sachsen. Das Dorf liegt am Westhang des Kohlenberges und wird von der Faulen Parthe durchflossen.

Bis zur Wende im Jahr 1989 gab es ca. 350 Einwohner in dieser Streusiedlung. Zum 30. Juni 2008 wohnten im Dorf 920 Menschen. Der Ort war bis zur Eingemeindung 1929 ein Teil des Ortes Cämmerei. Im örtlichen Steinbruch wurden die Steine für das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig gebrochen [1].

Brandis ist eine Stadt im sächsischen Landkreis Leipzig, etwa 20 km östlich von Leipzig. Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde am 1. Januar 1999 aus der Stadt Brandis und der Gemeinde Beucha die neue Stadt Brandis gebildet [2].



Poststempel vom 13.5.1961

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Waldsteinberg
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Brandis
 
Max78 Am: 07.03.2016 13:00:26 Gelesen: 439719# 569 @  
Hallo zusammen,

um einmal wieder eine etwas andere Form eines Poststellenstempels vorzustellen, hier ein Beleg aus dem Dorf Fischweier bei Karlsruhe. Der Name des Bahnhofes Spielberg-Schöllbronn wurde 1972 in den Namen des Dorfes Fischweier umbenannt. Spielberg und Schöllbronn liegen beide ca. 4-5 km nördlich davon:



mit Grüßen und einen guten Start in die Woche, Max
 
Cantus Am: 10.03.2016 01:14:03 Gelesen: 439363# 570 @  
Ortschaften mit dem Namen Wald gibt es in Deutschland zuhauf, aber nur eine einzige derartige Gemeinde in Baden-Württemberg. Dieses Wald gehört zum Landkreis Sigmaringen. Der Ort liegt 20 Kilometer nördlich des Bodensees in der südlich der Schwäbischen Alb vorgelagerten Endmoränenlandschaft der letzten Eiszeiten, jeweils etwa acht Kilometer von den Städten Meßkirch und Pfullendorf entfernt [1].



Poststempel vom 7.3.1958

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wald_%28Hohenzollern%29
 
Cantus Am: 10.03.2016 01:34:57 Gelesen: 439362# 571 @  
Nun noch ein Ort aus dem Landkreis Rottweil, ebenfalls Baden-Württemberg: Böhringen [1].

Böhringen ist heute ein Ortsteil von Dietingen. Die Gemeinde Dietingen wurde am 1. Oktober 1974 durch Vereinigung der Gemeinden Dietingen und Böhringen neu gebildet. Die heutige Gemeinde entstand am 1. Januar 1975 durch Vereinigung dieser Gemeinde mit der Gemeinde Irslingen. Dietingen liegt im Oberen Neckartal zwischen Schwarzwald und der Schwäbischen Alb in 544 bis 623 Meter Höhe, etwa fünf Kilometer von der Kreisstadt Rottweil entfernt [2].



Poststempel vom 23.4.1963

Viele Grüße
Ingo

[1] http://www.dietingen.de/fuer-neugierige/ortsteile/boehringen/
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Dietingen
 
Cantus Am: 10.03.2016 02:05:18 Gelesen: 439361# 572 @  
Damit ich meinem selbst gesteckten Ziel gerecht werde, hier nun noch ein dritter Stempel. Das rein landwirtschaftlich geprägte Dorf Bodenstein mit rund 250 Einwohnern gehört heute zu Wallmoden, Ringelheim ist seit 1942 ein Ortsteil von Salzgitter.

Wallmoden ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Lutter am Barenberge im Landkreis Goslar. Das Gemeindegebiet grenzt im Norden an die kreisfreie Stadt Salzgitter und die Gemeinde Baddeckenstedt (Landkreis Wolfenbüttel). Im Osten grenzt sie an die Gemeinde Liebenburg, im Westen an die Stadt Bockenem (Landkreis Hildesheim) und im Süden an den Flecken Lutter am Barenberge [1].



Poststempel vom 4.5.1932

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wallmoden
 
Cantus Am: 13.03.2016 02:46:20 Gelesen: 438907# 573 @  
Heute ein Beleg aus Bötzow, einem Ort nordwestlich von Berlin-Spandau und ziemlich dicht an Berlin gelegen. Am 31. Dezember 2001 wurde Bötzow in die Großgemeinde Oberkrämer eingegliedert [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6tzow_%28Oberkr%C3%A4mer%29
 
Cantus Am: 14.03.2016 02:08:44 Gelesen: 438778# 574 @  
Nun wieder ein Stempel aus Rheinland-Pfalz. Seffern ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburger Land an. Der Ort liegt in der Südwesteifel, etwa 10 km nördlich des Zentrums der Kreisstadt Bitburg [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Seffern
 
Journalist Am: 15.03.2016 12:57:35 Gelesen: 438605# 575 @  
Hallo an alle,

anbei ein Stempelausschnitt, der mir am Sonntag in einer Wühlkiste aufgefallen ist:



Es handelt sich hier um einen Ortsteil der heutigen Gemeinde Berg (Pfalz), der direkt an der französischen Grenze liegt. Auf französischer Seite schließt sich unmittelbar die Stadt Lauterbourg an.

https://de.wikipedia.org/wiki/Berg_%28Pfalz%29

Viele Grüße Jürgen
 
Cantus Am: 17.03.2016 22:52:02 Gelesen: 438225# 576 @  
Ich habe hier wohl ein paar Tage aufzuholen. Hier zunächst ein Stempel aus Bayern: Ahorn.

Ahorn ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Coburg. Sie liegt am südlichen Stadtrand von Coburg. Der Name rührt von den Ahornbäumen her, die früher auf dem Gemeindegebiet standen. Die Gemeinde hatte am 31. Dezember 2013 = 4212 Einwohner [1].



Poststempel vom 26.8.1940

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Ahorn_%28Landkreis_Coburg%29
 
Cantus Am: 17.03.2016 23:05:12 Gelesen: 438218# 577 @  
Nun noch ein Stempel aus Thüringen: Kleina .

Kleina ist ein Weiler der Gemeinde Linda bei Neustadt an der Orla im Saale-Orla-Kreis in Thüringen. Das Dörfchen liegt auf einem typischen Hochplateau des Südostthüringer Schiefergebirges, dessen Böden besitzen einen hohen Feinerdeanteil und einen hohen Humusgehalt. Sie haben deshalb die Voraussetzung für stabile und hohe Erträge [1].

Linda bei Neustadt an der Orla ist eine Gemeinde im thüringischen Saale-Orla-Kreis. Erfüllende Gemeinde ist die Stadt Neustadt an der Orla. Zur Gemeinde gehören Linda, Steinbrücken, Köthnitz und Kleina. In der Flur von Linda befindet sich die einzige Galerieholländermühle Thüringens, sie trägt nach dem Besitzer den Namen Knapp-Mühle [2].



Poststempel vom 25.5.1932

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kleina_%28Linda%29
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Linda_bei_Neustadt_an_der_Orla
 
bekaerr Am: 18.03.2016 14:53:17 Gelesen: 438075# 578 @  
Erholungsheim Belzig Land



Was ich bisher in Erfahrung bringen konnte:

"Als Lungenheilstätte 1898 bis 1900 vom Berlin-Brandenburger Heilstättenverein und der Samuel-Bleichröder-Stiftung erbaut, ab 1931 als Erholungsheim Belzig-Land von Siemens eingerichtet, ab 1939 Lazarett 101, nach Kriegsende nach Ablauf des Pachtvertrages mit Siemens 1950 laut Grundbuch enteignet, als Tuberkulose-Heilstätte bis 1972 bezirksgeleitet weitergeführt. Nach Sanierung zum Sanatorium für Herz-Kreislauf-Krankheiten 1974 in Betrieb genommen. 1993 als orthopädische und psychosomatische Rehabilitationsklinik von der Lielje-Unternehmensgruppe nach umfassender Sanierung eingeweiht, Ende 2009 an die Stiftung Oberlinhaus Potsdam übereignet." (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Bad_Belzig)

Vielleicht weiß ja jemand, wie lange es diese Poststelle im Erholungsheim gab?

Beste Grüße!
 
Pepe Am: 18.03.2016 20:58:22 Gelesen: 437993# 579 @  
@ bekaerr [#578]

Kannst Du bitte auch die andere Kartenseite zeigen. War vor einiger Zeit dort 'kuren' und bin gespannt.

Nette Grüße
Pepe
 
Cantus Am: 19.03.2016 03:24:50 Gelesen: 437851# 580 @  
Hallo ihr beiden,

ich mache aber dennoch erst einmal weiter.

Kleinheppach im Remstal ist heute ein Ortsteil von Korb in Baden-Württemberg mit circa 1600 Einwohnern. Die Orte Großheppach und Kleinheppach liegen am Heppach, einem kleinen Bach, welcher in die Rems mündet. Bis 1972 war Kleinheppach eine eigenständige Gemeinde [1].



Poststempel vom 6.10.1959

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinheppach
 
bekaerr Am: 19.03.2016 14:05:31 Gelesen: 437755# 581 @  
@ Pepe [#579]

Hier die Bildseite, ist leider nur ein s/w-Foto:



Erkennst Du es wieder?

Mittlerweile konnte ich in Erfahrung bringen, dass die Poststelle wohl ca. 1936 in Betrieb ging. Das Ende war dann wohl im Jahr 1939 - dem gleichen Jahr, in dem es lt. wipedia (s.o.) zum Lazarett umfunktioniert wurde. Jahreszahlen aus den entsprechenden Ortsverzeichnissen entnommen.
 
Pepe Am: 19.03.2016 19:54:32 Gelesen: 437651# 582 @  
@ bekaerr [#581]

Ich bin tatsächlich durch diesen Park spaziert. Das war im Dezember 2010. Die wesentlichen Züge sind erhalten geblieben. Eine empfehlenswerte Rehaeinrichtung.

Vielen Dank.

Nette Grüße
Pepe
 
mumpipuck Am: 19.03.2016 22:53:10 Gelesen: 437613# 583 @  
@ bekaerr [#578]

Also die Karte ist vom 11.06.1933. Da gab es die Poststelle schon. Der Stempel sieht aber bereits recht abgenutzt aus, war also schon einige Zeit in Gebrauch. Ich tippe auf Einrichtung der Poststelle mit der Landpostverkraftung 1928-30. Stempel dieses Typs wurden ab der Landpostverkraftung 1928 angeschafft. Ab Mitte 1933 wurden sie durch Stempel mit der Bezeichnung "über" ersetzt.

Die Poststelle II ist im letzten Ortsverzeichnis der DRP von Mai 1944 verzeichnet als "Belzig Erholungsheim über Belzig".

Im Ortsverzeichnis der DDR von 1955 ist die Poststelle als "Belzig-Tbc-Krankenhaus" enthalten.

Im ersten gesamtdeutschen OVZ von 1991 ist eine Poststelle "Belzig 2" zu finden, allerdings ohne Ortsangabe.

Heute gibt es zwei Agenturen "Straße der Einheit 14" und "Brücker Landstr. 7". Ich weiß, aber nicht, ob davon einer die Klinik ist.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
Cantus Am: 19.03.2016 23:18:18 Gelesen: 437606# 584 @  
Ich habe hier einen Stempel aus einer ganz anderen Ecke von Deutschland. Etwas östlich von Sögel, einer Gemeinde im Landkreis Emsland, befinden sich an der Straßenabzweigung K 137 und L 53 etwa 20 Häuser, die miteinander den Wohnplatz Waldhöfe bilden. Es gibt ausführlichste Forschungsberichte über die Genealogie der Familien, die einstmals die Siedlung Waldhöfe gründeten, ich habe aber trotz intensiver Suche nicht herausfinden können, wann Waldhöfe zu einem Ortsteil von Sögel gemacht worden war.

Sögel liegt am Südrand des Hümmlings, eines Geestrückens im Emsland. Östlich von Sögel befindet sich das Quellgebiet der Nordradde, einem Nebenfluss der Ems. Seit 1977 gehört Sögel zum Landkreis Emsland mit Meppen als Kreisstadt [1,2,3].



Poststempel vermutlich vom 25.10.1959

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B6gel
[2] http://www.stadtplandienst.de/Map.aspx?sid=E7F0061461F714A70C2387363DE56127
[3] http://www.dasoertliche.de/Themen/Waldh%C3%B6fe/S%C3%B6gel.htm
 
Cantus Am: 20.03.2016 22:27:31 Gelesen: 437387# 585 @  
Heute zunächst Bollingstedt (dänisch Bolingsted), eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Die südschleswigsche Gemeinde Bollingstedt liegt in einem waldreichen Teil der Schleswigschen Geest. Die Gemeinde wird durch die Bollingsteder Au, das Bollingsteder Moor und den Mühlenteich geprägt [1].



Poststempel vom 21.3.1957

Als zweites Beispiel habe ich heute noch einen Stempel aus Asbach. Orte mit diesem Namen gibt es viele in Deutschland, dieses Asbach hier ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Modautal im Landkreis Darmstadt-Dieburg in Hessen. Am 1. Januar 1977 wurde im Rahmen der hessischen Gebietsreform aus Asbach, Brandau, Ernsthofen, Klein-Bieberau, Modautal und Neutsch die heutige Gemeinde Modautal gebildet [2,3].



Poststempel vom 20.8.1936

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bollingstedt
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Asbach_%28Modautal%29
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Modautal
 
Cantus Am: 21.03.2016 20:54:55 Gelesen: 437201# 586 @  
Ich habe zwar die Absicht, möglichst noch vor meinem 70.Geburtstag hier alle Poststellenstempel aus meiner Sammlung vorzustellen, das wird aber wohl ein Wunschdenken bleiben, denn dann müsste ich mit weiteren Ankäufen aufhören, womit aber nicht zu rechnen ist. So trage ich durch meine Leidenschaft für diese besondere Stempelart wenigstens dazu bei, dass der Stempeldatenbank nach und nach ein großes Volumen an bildlichen Darstellungen solcher Stempel zur Verfügung gestellt wird. Heute nun zwei Stempel aus Niedersachsen.

Völkenrode ist heute ein Stadtteil von Braunschweig. Der Ort wurde 1974 im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen eingemeindet. Er liegt westlich der Kernstadt und gehört zum Stadtbezirk 321 – Lehndorf-Watenbüttel [1].



Poststempel vom 12.3.1953

Bordenau ist seit dem 1.3.1974 ein südlicher Stadtteil von Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover. Der Ort ist mit seinen etwa 3000 Einwohnern der einwohnerreichste Ortsteil der Stadt Neustadt am Rübenberge. Bordenau ist ein ländlicher Wohnort, der dörflichen Charakter aufweist und etwa fünf Kilometer südlich der Kernstadt von Neustadt am Rübenberge liegt. Rund zehn Kilometer westlich der Ortschaft befindet sich das Steinhuder Meer, rund 20 Kilometer südöstlich liegt Hannover [2].



Poststempel vom 4.2.1934

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkenrode
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bordenau
 
bekaerr Am: 23.03.2016 13:57:17 Gelesen: 436749# 587 @  
@ mumpipuck [#583]

1933 - Da habe ich wohl den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. :-(

Auf jeden Fall vielen Dank für die zusätzlichen Informationen

@ Pepe [#582]

Gern gescheh`n!
 
Cantus Am: 23.03.2016 20:59:56 Gelesen: 436631# 588 @  
Heute zunächst ein Stempel aus Sachsen: Borna .

Borna ist heute eine Große Kreisstadt in Sachsen, etwa 30 km südlich von Leipzig. Die Stadt ist der Verwaltungssitz des Landkreises Leipzig. Borna liegt im südlichen Teil der Leipziger Tieflandsbucht, im Naturraum Bergbaurevier Südraum Leipzig. In der heutigen Umgebung von Borna entstanden im Tertiär umfangreiche Braunkohlevorkommen, deren Förderung im Tagebau in den vergangenen 100 Jahren das Landschaftsbild wesentlich geprägt hat. So sind Berge aus den Abraumhalden der Tagebauaufschlüsse entstanden, und aus den Tagebaurestlöchern wurde durch Flutung das Leipziger Neuseenland [1].



Poststempel vom 29.10.1934

Der zweite Stempel führt uns heute ins Sudetenland. Die Gemeinde Banín (deutsch Bohnau) befindet sich jetzt im Pardubický kraj in Tschechien. Auf einer Fläche von 1.294 ha leben 310 Einwohner [2].



Poststempel vom 9.11.1939

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Borna
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ban%C3%ADn
[3] http://www.zwittau.de/orte/bohnau/bohnau.htm
 
Cantus Am: 25.03.2016 23:01:22 Gelesen: 435892# 589 @  
Heute zunächst ein Stempel aus Brandenburg: Zageldorf .

Zagelsdorf wurde am 1.1.1974 in die Stadt Dahme eingemeindet, hat sich aber dennoch seine Eigenständigkeit bewahrt [1].

Dahme/Mark ist eine amtsangehörige Stadt im Landkreis Teltow-Fläming im südlichen Brandenburg. Durch die Stadt fließt der gleichnamige Fluss Dahme, der in der Nähe entspringt und in Berlin-Köpenick in die Spree mündet [2].

Wie so oft kann die Wahrnehmung zu einem Wohnort recht unterschiedlich sein. Einige Jugendliche aus Zagelsdorf haben so ihre ganz eigene Sicht auf ihr Dorf in einem Film verewigt, den man hier [3] findet; ein Film zum Schmunzeln.



Poststempel vom 19.3.1943

Der zweite Stempel stammt aus dem Landkreis Lüneburg: Boltersen .

Am 1. März 1974 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Boltersen nach Rullstorf eingegliedert. Rullstorf ist eine Gemeinde im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen [4].



Poststempel vom 12.3.1930

Viele Grüße
Ingo

[1] https://www.dahme.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=46560
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Dahme/Mark
[3] https://www.youtube.com/watch?v=EoY1HouVFZ4
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Rullstorf
 
jmh67 Am: 26.03.2016 12:38:46 Gelesen: 435604# 590 @  
@ Cantus [#588]

"Dein" Borna ist aber nicht die ehemals durch ihre Zwiebeln bekannte Stadt, die ein "ausgewachsenes" Postamt hatte, sondern ein Dorf in Dreieck Oschatz - Riesa - Strehla. Übrigens gibt es noch mindestens zwei weitere Orte dieses Namens.

-jmh
 
Cantus Am: 27.03.2016 20:13:26 Gelesen: 435067# 591 @  
@ jmh67 [#590]

Hallo,

ich muss dir recht geben und beschreibe den Ort BORNA nun so:

Die ehemals selbständige Gemeinde Borna im Kreis Oschatz wurde am 1. Januar 1997 nach Liebschützberg eingemeindet. Liebschützberg ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde im Landkreis Nordsachsen im Freistaat Sachsen. Die Gemeinde liegt in der Niederung der Döllnitz westlich der Elbe und südlich der Dahlener Heide. Die Nachbarstädte sind Oschatz (5 km), Dahlen (15 km) und Riesa (15 km) [1].

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Liebsch%C3%BCtzberg
 
Cantus Am: 27.03.2016 20:59:06 Gelesen: 435035# 592 @  
Heute wieder zwei Stempel von mir. Zunächst ein Dorf aus der Gegend nördlich von Berlin, am 26.10.2003 eingemeindet nach Zehdenick:

Klein Mutz .

In Klein Mutz existiert ein Dorfverein, der zur Vorstellung des Dorfes eine interessante Website eingerichtet hat [1].

Zehdenick ist eine amtsfreie Stadt im Landkreis Oberhavel des Landes Brandenburg. Seit dem 31. Juli 2013 führt die Stadt die Zusatzbezeichnung „Havelstadt“. Zehdenick liegt etwa 60 km nördlich von Berlin an der Havel. Es bildet den nördlichen Ausgangspunkt des Naturraums der Zehdenick-Spandauer Havelniederung. Östlich erstreckt sich die Waldlandschaft Schorfheide. Das Stadtgebiet gehört überwiegend zur historischen Landschaft Uckermark [2].



Poststempel vom 4.10.1962

Der nächste Stempel betrifft den kleinen Ort Braunau, seit 1.10.1971 Teil der Stadt Bad Wildungen. Braunau ist ein im Kellerwald liegender Stadtteil von Bad Wildungen im Landkreis Waldeck-Frankenberg im hessischen Regierungsbezirk Kassel. Braunau ist mit 14 km² der flächengrößte Stadtteil von Bad Wildungen [3].

Bad Wildungen ist ein Heilbäderzentrum und Staatsbad im Landkreis Waldeck-Frankenberg im westlichen Nordhessen. Mit der Kernstadt hat Bad Wildungen 14 Stadtteile, die meisten davon sind Walddörfer [4].



Poststempel vom 30.11.1929

Viele Grüße
Ingo

[1] http://www.klein-mutz-dorfverein.de/
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Zehdenick
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Braunau_%28Bad_Wildungen%29
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Wildungen
 
JohannesM Am: 27.03.2016 22:34:20 Gelesen: 434948# 593 @  
Mit Österreich kenne ich mich nicht aus, ist das ein österreichischer Poststellenstempel?

Es handelt sich um eine Wallfahrtsstätte und Klostergasthof in Tirol, wäre möglich, dass die eine Poststelle hatten.



Beste Grüße
Eckhard
 
Cantus Am: 28.03.2016 22:41:34 Gelesen: 434629# 594 @  
@ JohannesM [#593]

Hallo Eckhard,

das ist mit Sicherheit ein österreichischer Poststellenstempel, ich habe davon aber keine Ahnung und kann deshalb dazu auch weiter keine Erläuterungen geben.

Von mir heute wieder zwei Stempel. Zunächst ein Ort in der Nähe von Braunschweig: Bortfeld .

Bortfeld wurde am 1. März 1974 nach Wendeburg eingemeindet. Wendeburg ist eine Gemeinde im Landkreis Peine in Niedersachsen. Wendeburg liegt unmittelbar am nordwestlichen Stadtrand von Braunschweig. Das Ortsbild ist von der Landwirtschaft geprägt [1,2].



Das Verwendungsdatum im Poststempel ist nicht lesbar, aber aus dem Text der Karte ergibt sich, dass die Karte am 17.1.1950 geschrieben worden war.

Der zweite Stempel führt uns nach Sachsen: Köthel .

Köthel ist bereits seit 1.3.1965 ein Ortsteil von Schönberg, einer Gemeinde im Nordwesten des sächsischen Landkreises Zwickau. Schönberg ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Meerane. Zu Köthel ist ein interessanter Artikel in der Ostthüringer Zeitung aus Schmölln zu lesen [3]. Ansonsten konzentrieren sich die Informationen auf Schönberg. Schönberg liegt im äußersten nordwestlichen Zipfel Sachsens an der Grenze zu Thüringen, in einem dicht besiedelten Gebiet am Nordwestrand des Erzgebirgischen Beckens [4].



Poststempel vom 5.3.1932

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bortfeld_%28Wendeburg%29
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wendeburg
[3] http://schmoelln.otz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Dachbodenfunde-in-einem-Bauerngut-in-Koethel-oeffnen-ein-Fenster-in-die-Zeit-vor-1831039507
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nberg_%28Sachsen%29
 
Kontrollratjunkie Am: 29.03.2016 00:14:07 Gelesen: 434595# 595 @  


Fernbrief nach Berlin, der in der Poststelle I "Bärenfels über Kipsdorf (Erzgeb)" aufgegeben wurde. Die Entwertung der Frankatur erfolgte am 12.12.1945.

Der Brief wurde portorichtig mit einer Einzelfrankatur der Nr. 60 a freigemacht.

Gruß
KJ
 
Cantus Am: 30.03.2016 02:56:19 Gelesen: 434051# 596 @  
Heute zwei Stempel aus Vorhop, seit dem 1.4.1974 Ortsteil der Stadt Wittingen im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen. Obwohl nur ein recht kleines Dorf, gibt es dazu doch eine sehenswerte Website, die man sich hier [1] anschauen kann.

Wittingen liegt im Nordosten des Landkreises Gifhorn an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Die Stadt liegt zwischen der Lüneburger Heide und der Altmark. Nächstgelegene Städte sind Gifhorn (25 km entfernt), Wolfsburg (30 km), Uelzen (30 km), Celle (50 km) und Salzwedel (35 km) [2].



Poststempel vom 29.3.1962



Poststempel vom 3.5.1963

Viele Grüße
Ingo

[1] http://www.vorhop.de/index.html
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wittingen
 
Cantus Am: 31.03.2016 23:41:52 Gelesen: 433509# 597 @  
Heute zunächst Thüringen: Kleinfurra

Kleinfurra ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Nordhausen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hainleite. Kleinfurra liegt am Fuß der Hainleite, einem kleinen Mittelgebirge im Norden Thüringens, im Tal der Wipper. Die Kreisstadt Nordhausen liegt unweit etwas nördlich. Im Osten von Kleinfurra liegt die Stadt Sondershausen und westlich liegt die Stadt Bleicherode [1].



Poststempel vom 3.11.1940

Nun noch etwas aus Brandenburg. Amalienfelde, ein kleiner Ortsteil von Kremmen, liegt südöstlich von Kremmen und nordwestlich von Berlin. Kremmen ist eine kreisangehörige Stadt im Landkreis Oberhavel in Brandenburg [2]. Wer nach Kremmen kommt, sollte mal einen Blick ins Scheunernviertel werfen.



Poststempel vom 10.8.1964

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinfurra
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Kremmen
 
Cantus Am: 03.04.2016 00:21:34 Gelesen: 432901# 598 @  
Gestern musste ich eine Pause einlegen, denn seit einigen Wochen sortiere ich meine Bibliothek um, und da ich dazu jedes einzelne Buch in die Hand nehmen und prüfen muss, ob es aussortiert wird oder weiterhin im Regal stehen bleiben soll, dauert das außerordentlich lange. Falls jemand von denen, die das hier lesen, grundsätzlich am kostenlosen Empfang von irgendwelcher Literatur Interesse hat, dann sollte er sich den 24.4.16 vormerken und mir vorab eine Mail schicken, denn dann findet die 32. Büchertauschbörse statt, bei der Geld etwas ist, das wir da nicht sehen wollen. Letzten Oktober umfasste das Bücherangebot ungefähr zwanzig volle Bananenkartons und ich denke, dass es diesmal auch nicht weniger sein wird. Händler allerdings, die nur deshalb kommen, um sich lediglich Material zum Verkaufen zu besorgen, sehen wir da nicht so gerne.

Nun aber weiter mit heute zunächst einem Stempel aus dem Saarland: Köllerbach.

Köllerbach ist seit dem 1.1.1974 ein Stadtteil von Püttlingen im saarländischen Regionalverband Saarbrücken und hat selbst zirka 8000 Einwohner. Der Ort liegt im Köllertal, das vom Köllerbach, einem rechten Nebenfluss der Saar durchflossen wird. Überregional ist der Ort bekannt durch den KSV AE Köllerbach, einen Ringerverein, dessen erste Mannschaft bereits mehrfach deutscher Meister wurde. Außerdem findet seit 1999 das überregional bekannte Rockfestival „Rocco del Schlacko“ auf dem Gebiet von Köllerbach statt [1].

Püttlingen ist eine Stadt im südlichen Saarland und gehört zum Regionalverband Saarbrücken. Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes, war bis 2011 Stadträtin in Püttlingen [2].



Poststempel vom 14.4.1958

Der nächste Stempel führt uns nach Schlesien in den Bezirk Breslau: Lanken.

Lanken war ein Dorf von etwa 550 Einwohnern im Kreis Guhrau. Heute trägt Lanken den Namen Lekanow [3,4].



Poststempel vom 28.4.1938

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6llerbach
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%BCttlingen
[3] http://www.genealogienetz.de/reg/SCI/ortsliste/deu_L-d.html
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B3ra
 
Cantus Am: 05.04.2016 02:13:36 Gelesen: 432335# 599 @  
Ich mache heute mit euch eine kleine Rundreise durch vier Bundesländer. Dabei beginne ich mit einem Stempel aus der Prignitz, einer Landschaft im Nordwesten von Brandenburg: Krempendorf.

Am 31. Dezember 2001 entstand aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Frehne, Jännersdorf, Krempendorf und Stepenitz die Gemeinde Marienfließ. Marienfließ ist eine amtsangehörige Gemeinde im Landkreis Prignitz und wird vom Amt Meyenburg mit Sitz in Meyenburg verwaltet [1].



Poststempel vom 1.2.1959

Der nächste Stempel führt uns nach Schleswig-Holstein zur Gemeinde Neudorf-Bornstein. In Bornstein, einem der beiden Ortsteile, existierte eine Poststelle. Neudorf-Bornstein (dänisch: Nytorp-Bornstein; plattdeutsch: Niedörp-Bornsteen) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde auf der Halbinsel Dänischer Wohld. Die Gemeinde umfasst neben den beiden namensgebenden Dörfern die alten Güter Behrensbrook und Rothenstein sowie zahlreiche kleinere Höfe [2,3].



Poststempel vom 10.9.1963

Der nächste Ort liegt in Rheinland-Pfalz. Einer der Ortsteile von Pünderich heißt Waldfrieden. Es gibt zwar noch mehr Örtlichkeiten mit diesem Namen in Rheinland-Pfalz, aber sie liegen alle viel weiter weg von Andernach als Pünderich. Pünderich ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) an [4].



Poststempel vom 17.8.1937

Der letzte Stempel stammt aus Nordrhein-Westfalen und lautet auf Bossel über Hattingen. Leider konnte ich zu diesem Bossel überhaupt keine Information finden. Vielleicht existiert der Ort heute nicht mehr oder nach ihm ist nur noch eine Straße benannt, auf jeden Fall wäre es schön, wenn ich zur Geografie dieses Ortes ein paar Informationen bekäme.



Poststempel vom 20.3.1937

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Marienflie%C3%9F
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Neudorf-Bornstein
[3] https://www.neudorf-bornstein.de/verzeichnis/mandat.php?mandat=114575&kategorie=63
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%BCnderich
 
Cantus Am: 05.04.2016 14:28:30 Gelesen: 432077# 600 @  
@ Cantus [#599]

Nun habe ich doch noch Informationen zu Bossel gefunden. Bereits im Jahr 1911 war Bossel ein Teil der Stadt und zugleich Landgemeinde Breckerfeld, die insgesamt aus 42 Wohnplätzen bestand. Breckerfeld liegt ungefähr 17 km südlich von Hagen. Sie ist die flächenmäßig drittgrößte, aber mit rund 8.950 Einwohnern der Einwohnerzahl nach kleinste Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 06.04.2016 02:23:27 Gelesen: 431927# 601 @  
Damit das hier nicht so leer aussieht, noch ein Stempel aus der Region um Bremen: Horstedt.

Das hier gezeigte Horstedt ist eine niedersächsische Gemeinde in der Samtgemeinde Sottrum im Landkreis Rotenburg (Wümme) mit 1319 Einwohnern [1].



Poststempel vom 16.3.1942

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Horstedt_%28Niedersachsen%29
 
Cantus Am: 07.04.2016 00:43:21 Gelesen: 431611# 602 @  
Heute wieder ein Stempel aus Schleswig-Holstein: Klein-Gladebrügge.

Klein Gladebrügge ist eine Gemeinde im Kreis Segeberg. Klein Gladebrügge liegt direkt südlich von Bad Segeberg in ländlicher Umgebung an der Trave. Westlich verläuft die Bundesautobahn 21 von Bad Segeberg nach Bad Oldesloe, nördlich die Bundesautobahn 20 von Bad Segeberg (Weede) nach Lübeck [1].



Poststempel vom 3.5.1934

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Klein_Gladebr%C3%BCgge
 
JohannesM Am: 07.04.2016 19:41:26 Gelesen: 431440# 603 @  
Beim Trödler gefunden: Gräfenwarth über Schleiz von 1962



Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM